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Montag, 20. Februar 2017 - 13:13  -  THEMEN   -   LINKS   -  facebook   -   ARCHIV

 

„In Memoriam Mieciu ● Die Geschichte einer Liebe“

Veranstaltung mit Felicia Langer zum Tag
der Befreiung 2016 in Karlsruhe
14.05.16 Bericht von Dietrich Schulze

 

Deckblarr EinladungDas Beste, was mir im Leben passiert ist, Felicia begegnet zu sein, sagte Mieciu († 27.03.2015)

Erstmals nach dem Tod ihres Mannes Mieciu sprach Felicia Langer in einer öffentlichen Veranstaltung über das Leben mit ihm als Holocaust-Überlebenden aus fünf Konzentrations­lagern. Das ist eine Ehre für die Veranstalter und die Stadt. In Karlsruhe wird traditionell die Befreiung zum 8. Mai gefeiert von der VVN-BdA und Gewerkschaften heute mit Zeugen der Zeitzeugen. Allein aus diesem Grund war der Auftritt der welt­bekannten Menschenrechtsaktivistin ein TOP-Ereignis, die beste Befreiungsfeier in Karlsruhe seit langer Zeit.

Mieciu war im KZ Theresienstadt am 8./9. Mai von der Roten Armee befreit worden. Er kann sich nur nebelhaft erinnern, dass ihn eine Krankenschwester der Roten Armee auf Händen getragen hat, wie ein kleines Baby. „Ich habe immer diese Krankenschwester vor Augen“, sagt Felicia Langer. „Sie trug Mieciu wie eine gute Mutter zurück ins Leben. Ich werde ihr immer dankbar sein.“ (Stuttgarter Zeitung am Holocaust-Gedenktag 2012)

 

Zur Orientierung das Deckblatt des Einladungsflyers der Karlsruher Befreiungsfeier.

 

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GEDENKEN AN AL NAKBA - DIE VERTREIBUNG DER PALÄSTINENSER - VOR, WÄHREND UND NACH DER GRÜNDUNG DES STAATES ISRAEL (1948) - pdf - „Frauen in Schwarz“ Wien - „Palästinensische Flüchtlinge sind die vergessenen Überlebenden der Welt geworden. Ihre Erfahrungen im Exil wurden bewusst ignoriert und ihre Stimmen zu einer erzwungenen, andauernden Odyssee, welche vor mehr als 65 Jahren begann, werden wiederholt stumm geschaltet.

Die Mehrheit dieser Flüchtlinge existiert - ungesehen, ungehört, an den Randschichten der Gesellschaft.“ (John Halaka, Künstler, Visual Artist, Dokumentar-Filmemacher, Professor für Visual Art an der Universität
von San Diego)

Der Tag des 14. Mai 1948 sah den Abzug der letzten britischen Truppen aus Palästina und gleichzeitig die Gründung des Staates Israel. In den Monaten vor und nach diesem Tag (Dezember 1947 bis Dezember 1948) wurden vom israelischen Militär rund 750,000 – 800,000 Palästinenser aus ihrer angestammten Heimat in die Nachbarländer vertrieben und zu Flüchtlingen gemacht. Sie haben ihr Land nicht freiwillig verlassen, wie es die israelische Regierungspropaganda der Welt jahrelang vortäuschte. Sie wurden zu einem großen Teil gezwungen – durch Einschüchterung, Drohungen, Terror, Vergewaltigungen, Tötungen, Massaker (u.a. Deir Yassin, Dawazmeh, Tantura) – Hals über Kopf zu fliehen:


Aus 531 Dörfern und 11 Städten, unter Zurücklassung ihres gesamten Hab und Guts: 296,000 ha Landes mit Feldern, Olivenhainen und Zitrusplantagen, 73,000 Wohnräumen, 7,800 Läden und Werkstätten, ihres Bestands an Vieh und Landwirtschaftsgeräten, ihrer gesamten Bankguthaben im Werte bis zu 5 Millionen palästinensischen Pfunds. Auf dieser Masse gestohlenen Privateigentums wurde Israel als exklusiv jüdischer Staat errichtet. Wie andere Kolonialstaaten entstand >>>


 

Sykes-Picot und der Nahe Osten - GÖAB-Newsletter Nr. 51/2016 - Der Besuch von Außenminister Sebastian Kurz in Israel/Palästina findet – ob zufällig oder absichtlich gewählt - zu einem historisch höchst signifikanten Termin statt. Auf den 14.5. fällt der Gründungstag des Staates Israel im Jahr 1948, für die Palästinenser ist dieser Tag als „Al Nakba“ (Die Katastrophe) in die Geschichte eingegangen, da damit die Vertreibung von ca. 750.000 Palästinenserinnen und Palästinenser (ca. 60% der gesamten damaligen palästinensischen Bevölkerung) aus ihrer Heimat begonnen hat. (...)

Der 16.5. wiederum ist jener Tag, an welchem im Jahr 1916 das berühmt-berüchtigte Sykes-Picot-Abkommen abgeschlossen worden ist, in welchem nach der Auflösung des Osmanischen Reiches die völlige Neuordnung des Nahen Ostens – den Interessen der europäischen Kolonialmächten entsprechend – vereinbart worden ist. Die völlig rücksichtslose und verlogene Vorgangsweise Frankreichs und Großbritanniens wird auch dadurch untermauert, dass man noch wenige Monate vorher dem Führer des arabischen Aufstandes, Sherif Hussein, die Schaffung eines einheitlichen arabischen Staates in Aussicht gestellt und ein Jahr danach (2.11.1917) mit der ebenfalls berühmt-berüchtigten Balfour-Erklärung den Zionisten die Schaffung eines eigenen jüdischen Staaten auf dem Gebiet der britischen Kolonie Palästina versprochen hat. Seit einem Jahrhundert also prägen die Folgen dieser kolonialen Politik die weitere Entwicklung im gesamten Nahen Osten.


 

Zu 100-Jahren-Sykes-Picot-Abkommen ein Essay von Heiko Flottau. Keine Geschichtsstunde,  Anmerkungen zu einer Region voller Konflikte. - Heiko Flottau - Vor 100 Jahren haben Briten und Franzosen ein Abkommen über die Aufteilung des Osmanischen Reiches geschlossen. Heiko Flottau skizziert und bewertet die Folgen. Er kennt sich in der Region aus. Von 1985 bis 1992 und von 1996 bis 2004 war er Nahostkorrespondent der Süddeutschen Zeitung, mit Sitz in Kairo, von 2005 bis 2009 freier Journalist in Kairo.

Es ist nicht bekannt, ob dieser 16.Mai 2016 in den Außenministerien von London und Paris mit Freude, mit Genugtuung, mit Vergessen oder gar mit ein wenig Selbstkritik begangen wird. Denn vor 100 Jahren, am 16.Mai 1916 (andere Quellen geben den 11.Mai 1916 an) schlossen der britische Diplomat Mark Sykes und sein französischer Kollege Francois Georges Picot ein Abkommen über die Aufteilung des Osmanischen Reiches nach dessen erwarteter Niederlage im ersten Weltkrieg. >>>


 

The Nakba: Narrating the “Non-Existing” Palestinians into History! - I have been engaged in a constant writing project that intends to highlight Palestinian narratives since 1948 up to the present. The dispossession narrative touches every Palestinian family including my own. During the 1948 Nakba and the war period, two family members on my father side were martyred, Jawdat Ali Rida Muhammad Bazian and Imran Ali Rida Muhammad Bazian, while another relative, Rida Ali Muhammad Bazian, was tortured by the British and released to the family bleeding and unconscious in a coma and died at home after a few days in 1946. The Bazian’s narrative is but a small part in a large picture that includes Faouzi As’ad Bazian and 14-year-old Khalid Bazian who were martyred in 1967 and 2000, respectively. The Bazian family narrative includes the dean of prisoners, ‘Alaa Bazian, a blind man but endowed with piercing vision for freedom, resistance and a towering figure in the prisoners’ movement.  >>>

 

 

Lessons on the Anniversary of the Nakba -  Hani Al-Masri - On the anniversary of the 1948 Nakba, I think it is appropriate to share what I consider some lessons to be learned from the Palestinian experience since the establishment of Israel on the land of historic Palestine.

For a start, it is a lie to say that the Palestinian and Arab rejection of the UN Partition Plan contributed to the Nakba and led to Israel occupying 78 per cent of Mandatory Palestine; the UN allocated just over 50 per cent to the Zionist state. This excess has been shrugged off as a “mistake” but documents now in the public domain throw more light on this lie.

They show that the Zionist Jews and their backers always intended and planned to take more land than allocated by the UN, and carry out the ethnic cleansing of the Palestinians to expel as many as possible before a ceasefire. This also confirms that it is also a lie to claim that Israel had no option but to defend itself after the Arabs rejected partition and went to war against the new-born state. In beating the Arabs at that time, the Israelis argue, they had a “right” to the spoils. It is worth noting that the number of fighters and weapons available to the nascent state outweighed in terms of quantity and quality those of the Arab  >>>


 

The Making of Israel: Zionist settler colonialism in historic Palestine - Visualizing Palestine - This Sunday May 15 marks the 68th Nakba Day, an occasion of commemoration for the over 750,000 Palestinians that were forcibly displaced by Zionist militias between 1947 and 1950. For Palestinian communities, the violence of the Nakba started much earlier than 1948 and continues today. Our latest visual covers 143 years of Zionist settler colonialism. Data from the Israeli Central Bureau of Statistics shows how European Zionists began establishing population centers in Palestine in the 1870s, with British imperial support. From 1967 to present, Israel has continuously engaged with impunity in the construction and expansion of settlements defined as illegal under International Law. >>>

 


Days Lost But Not Forgotten: My Family’s Account of Nakba Day - Nakba day is a significant day for the Palestinian people. Almost every family has a story to tell about that day in 1948 when many Palestinians were forced to leave their homes to seek refuge in less troubled lands. For the Sabella family, Nakba day is a day of reflection. Today, I visited my aunt Hilda and uncle Maurice in the Old City of Jerusalem along with a friend and asked them to share more about their memories of Nakba day. >>>
 

 


How I explained the Nakba to my kids - Noam Rotem - Say Dad, what is independence? - An independent person is a person who can do whatever they want. They are free and nobody makes decisions for them. When a state is independent, it means that no one tells it what to do and it can decide for itself what it deems to be good and bad.

And what is Independence Day?
- Independence Day is the day the State of Israel became independent. The rest of the countries in the world agreed it could assume control over the land of Israel without anyone else telling it what to do. >>>

 


I lost my Palestinian flag on the March of Return -  Samah Salaime - I went down to the Negev to participate in this year’s Nakba Day events. The fact that it’s the 68th year and little has changed depressed me; the sense of unity and the bubbly optimism of some of the activists encouraged me. >>>


 

Textsammlungen, Fotos, Videos, Collagen zur Nakba >>>

Interview With BDS Co-Founder Omar Barghouti: Banned by Israel From Traveling, Threatened With Worse - Glenn Greenwald - Despite having lived in Israel for 22 years with no criminal record of any kind, Omar Barghouti (above) was this week denied the right to travel outside the country. As one of the pioneers of the increasingly powerful movement to impose boycotts, sanctions and divestment measures (BDS) on Israel, Barghouti, an articulate, English-speaking activist, has frequently traveled around the world advocating his position. The Israeli government’s refusal to allow him to travel is obviously intended to suppress his speech and activism. Prime Minister Benjamin Netanyahu was one of the world leaders who traveled last year to >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

Aktuelle  Kurznachrichten


Resisting the Nakba
 

Israel: 68 Years Old and as Backward as It Gets


A new Nakba unfolds for Palestinians living in Syria
 

Crowe marks Nakba Day

Israel angry with Egypt for allowing cement into Gaza

Interview With BDS Co-Founder Omar Barghouti: Banned by Israel From Traveling, Threatened With Worse - Glenn Greenwald

Israel lobby pushing to ban Palestinian film at Cannes

Israel lobby pushing to ban Palestinian film at Cannes

Violations in numbers "April"2016

Zionist settlers assault Palestinian mother, her child

Massive anti-AIPAC march in Washington

Palestinian refugees mark 68th Nakba Day in Haifa

The child Ahmad Manasra…continuously suffering since 7 months ago

Silwan: Cracks and landslides in the neighborhood of Wadi Hilweh

Israel 'killed 25 Palestinian children' in three months

Bill Clinton: 'I killed myself to give the Palestinians a state'
 


Bill Clinton defends his and Hillary’s Israel record, spars with heckler over Gaza

Palestinian without ID: 'It's like I don't exist'

Video: Army Attacks Kafr Qaddoum Weekly Protest, Causing Many Injuries

Palestinian without ID: 'It's like I don't exist'

Video: Army Attacks Kafr Qaddoum Weekly Protest, Causing Many Injuries

This Week in Palestine Week 19 2016

State Dept. assures Leahy on Israeli human rights scrutiny

Meet the professor who says Israel experiments on Palestinians but refuses to be recorded

US churches call for economic pressure on Israel

13. 5. 2016

For first time in years, Israeli academics pay solidarity visit to Palestinian university

The new Pharaoh and the enslaved Palestinians

Young Jews to ‘Pharaoh’ Netanyahu: ‘Let the Palestinian People Go’

Israeli court convicts Palestinian child who was nearly beaten to death by mob

Tear gas flies as Israeli forces disperse Palestinian cycle race

120,000 Palestinian Refugees Flee Syria During War: UN

Netanyahu Asks Int'l Community for Help in Starting Talks With Palestine

Thousands of Palestinians march for the 'right of return'

Palestinian refugees protest in front of British embassy in Beirut to mark Nakba

Thousands of children trapped in Palestinian refugee camp bombed by Syrian government

Report claims links between EU pro-Israel lobby and 'Islamophobic' groups

 Palestinians Mark the 68th Anniversary of ‘The Catastrophe’


Palestinians mark Nakba anniversary
 

Photos: On al-Nakba, using art to mourn the past and present

Conflating anti-Zionism and anti-Semitism endangers both Palestinians and Jews

Israel unter Verdacht: Syrien-Chef des Hizbullah getötet

Feature: Palestinians "breathe life" in red carpet film festival in Gaza

Gaza`s first food truck brings out the hungry and curious

Israel targets Jerusalem home of imprisoned Palestinians with demolition order

US cool on France Mideast peace push, may not attend

Time to recognise the state of Palestine

How Israel helps settler groups grab Palestinian land

PCHR Weekly Report- Palestinian woman killed, 8 civilians wounded by Israeli troops this week

Israeli Soldiers Kidnap Two Palestinians In Jerusalem

Israeli Soldiers Attack Funeral Of An Elderly Woman In Jerusalem

PPS- “647 Palestinians Received Administrative Detention Orders Since October 2015”

300 Gazans travel to Jerusalem to pray at Al-Aqsa mosque

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