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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine

 

 

 

Montag, 20. Februar 2017 - 13:14

Wie man „Antisemiten“ jagt und damit noch viel mehr wirkliche Israel-Kritiker schafft
Der Journalist Benjamin Weinthal, der mit seinen Kampagnen seiner Sache ständig einen Bärendienst erweist


Arn Strohmeyer

Der israelische Journalist Benjamin Weinthal, der aus Berlin für die „Jerusalem Post“ berichtet ist in den Kreisen der am Nahost-Konflikt Interessierten wohl bekannt. Im Netz wird er schlicht als der „Kampagnen-Journalist“ bezeichnet. Dieser Korrespondent hat ein merkwürdiges Berufsethos. Er kennt offenbar nur ein Ziel, Leute, die Israels Politik kritisieren als „Israel-Hasser“ und „Antisemiten“ zu entlarven und zur Strecke zu bringen. Was mag für ein Motiv hinter einer solchen Auffassung von Journalismus stecken? Vielleich ein – unbewusstes – Gefühl, sich an den Deutschen für die furchtbaren NS-Verbrechen an den Juden zu rächen – also ein Hass auf alles Deutsche? Ganz sicher verfolgt er aber die Absicht, jede Information und Diskussion über Israels brutale, gegen Völkerrecht und Menschenrechte verstoßende Besatzungspolitik zu verhindern.

Dass er dabei zur tragischen Figur wird, weil er anstatt den wirklichen Antisemitismus zu bekämpfen, den es ja durchaus noch gibt, mit seinen infamen Methoden immer mehr Kritiker der israelischen Politik schafft, die dann in seiner Sicht natürlich alle „Antisemiten“ sind, scheint ihm gar nicht bewusst zu sein. Und da er keine Argumente hat – wie soll man Israels Politik gegenüber den Palästinensern mit humanen Argumenten verteidigen? – greift er ständig zu Unterstellungen. Da ist dann davon die Rede, die Kritiker wollten Israel „delegitimieren“ oder sein Existenzrecht leugnen. Das wirft er auch Leuten vor, die gar nicht daran denken, so zu argumentieren.


Ein Landsmann von Weinthal, der Historiker und Soziologe Moshe Zuckermann von der Universität Tel Aviv, für den Kampagnenjournalisten vermutlich auch ein „Antisemit“, hat einmal die infamen Methoden dieser ideologischen Eiferer und Inquisitoren sehr treffend beschrieben, wobei er sich gar nicht direkt auf Weinthal bezog: „Der Antisemitismus-Vorwurf ist inzwischen selbst zum Fetisch geronnen, die Sachwalter des Antisemitismus-Vorwurfs gerieren sich (nach alter deutscher Tradition) wie scharfrichterliche Gesinnungspolizisten, so dass der real grassierende Antisemitismus sich an der Tendenz delektieren darf, dass alles, was sich kontingent anbietet, so sehr dem Antisemitismus-Vorwurf unterstellt wird, dass der wirklich zu bekämpfende Antisemitismus sich hinter der Verwässerung des Begriffs und seiner zunehmenden Entleerung verstecken kann.


Vor lauter Antisemitismus-Jagd ist inzwischen jeder und jede im deutschen öffentlichen wie halböffentlichen Raum tendenziell dem drohenden Vorwurf ausgesetzt, manifest oder latent antisemitisch zu sein, wobei die keulenartige Drohgebärde mittlerweile so wirkmächtig geworden ist, dass viele in eingeschüchtert-vorauseilender Unterwerfung die perfiden Regeln des Katz-und-Maus-Spiels verinnerlicht haben und ihnen nichts dringlicher erscheint, als dem Vorwurf dessen, was ihnen gar nicht in den Sinn gekommen war, entkommen zu sollen. Aber das In-Abrede-Stellen des Vorgeworfenen nützt nichts, wird mithin im günstigsten Fall belächelt, im gängigeren aber als umso evidenterer Beweis für den unbewussten Antisemitismus des sich des Vorwurfs Erwehrenden gedeutet und auch lauthals verkündet.“ Soweit Moshe Zuckermann.

Es wäre müßig und ermüdend, hier alle Kampagnen aufzuzählen, die Weinthal schon gestartet hat, um Kritik an Israels Politik zu unterdrücken. Sie sind Legion. Warum er >>>

Der Rattenfänger von Zion - Uri Avnery, 27.Januar 2016 - HAMELN, EINE kleine Stadt in Deutschland (nicht weit von da, wo ich geboren wurde)  war  von Ratten heimgesucht. In ihrer Verzweiflung riefen die Bürger nach einem Rattenfänger und versprachen ein Tausend Gulden dafür, dass er sie von der Plage befreien werde. Der Rattenfänger nahm sein Blasinstrument und spielte eine hübsche Melodie, dass alle Ratten aus ihren Löchern kamen und ihm folgten. Er marschierte mit ihnen zum Weserfluss, wo sie alle ertranken. Einmal von der Plage befreit, sahen die Einwohner keinen Grund zu zahlen. Der Pfeifer nahm also noch einmal sein Instrument und spielte eine noch viel schönere Melodie. Die entzückten Kinder der Stadt sammelten sich um ihn und er marschierte mit ihnen direkt zum Fluss hinunter, wo sie alle ertranken.

Benjamin Netanjahu ist unser Rattenfänger. Entzückt von seinen Melodien, laufen die Leute von Israel hinter ihm her zum Fluss. Jene Bürger, denen klar ist, was geschieht, schauen zu. Sie wissen nicht, was sie tun sollen. Wie kann man die Kinder retten?
DAS ISRAELISCHE Friedenslager ist in Verzweiflung. Kein Retter ist in Sicht. Viele sitzen vor ihrem Fernseher und wringen die Hände. Unter dem Rest findet eine Debatte statt. Wird die Erlösung von innen kommen oder von außen? Der letzte Mitwirkende an dieser Debatte ist Amos Schocken, der Besitzer der „Haaretz-Zeitung. Er hat einen seiner seltenen Artikel geschrieben, in dem er behauptet, dass uns nur Kräfte von außen retten können.


Lasst mich zuerst sagen, dass ich Schocken bewundere. „Haaretz“ („ Das Land) ist eine der letzten Bastionen von Israels Demokratie. Verflucht und verachtet von der ganzen rechten Mehrheit führt sie die intellektuelle Schlacht für Demokratie und Frieden. All dies während die gedruckten Medien in Israel und in aller Welt in ernster finanzieller Notlage sind. Meine eigene Erfahrung als Besitzer und Herausgeber eines Magazins–das die  Schlacht verloren hat - weiß genau, wie heroisch und  herzzerbrechend dieser Job ist.


In seinem Artikel sagt Schocken, dass die Schlacht, Israel von innen zu retten, hoffnungslos ist. und dass wir deshalb den von außen kommenden Druck unterstützen müssen: die wachsende weltweite Bewegung, um Israel zu boykottieren: politisch, wirtschaftlich und akademisch.


Ein anderer prominenter Israeli, der diese Ansicht unterstützt, ist Alon Liel, ein früherer Botschafter in Südafrika und gegenwärtiger Hochschuldozent. Auf seiner eigenen Erfahrung gegründet, behauptet Liel, dass es der weltweite Boykott war, der das Apartheidregime auf seine Knie zwang.  >>>

Solidarität mit unseren palästinensischen Gefangenen.
 
Die Rede von Dr. Ahmad Muhaisen zur Situation der palästinensischen Gefangenen und zum Hungerstreik von Mohammad al-Qiq am 29. Januar 2016 auf dem Potsdamer Platz in Berlin

Liebe Freunde,
wir bitten Euch um eine Schweigeminute für die  getöteten Palästinenser, die vielen Jugendlichen und Kinder, die Frauen und jungen Mädchen, für die vielen Verletzten, für die festgenommenen Menschen und für die palästinensischen  Gefangenen in israelischen Gefängnissen.


Neu an der jetzt eskalierten Situation in der Westbank und in Jerusalem ist die schnelle Erschießung von Palästinensern, selbst von Kindern und jungen Frauen durch Militär, Polizei oder bewaffnete Siedler. Verdächtige Palästinenser werden nicht festgenommen, sondern bei dem kleinsten Verdacht angeschossen, verletzt oder getötet, also ermordet. 


Wir bitten Euch, ganz besonders an einen palästinensischen Gefangenen zu denken, der sich schon seit 67 Tagen in einem israelischen Gefängnis im Hungerstreik befindet aus Protest gegen seine Festnahme: Es ist der Journalist Mohammad al-Qiq. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich rasant. Sein Leben ist in Gefahr! Während eines 25 Tage dauernden Verhörs wurde er auch gefoltert, wie die palästinensische Menschenrechtsorganisation Adameer berichtete. Besonders bekannt geworden ist auch die Gefangennahme des Zirkusartisten Mohammad Faisal Abu Sakha. Beide befinden sich in Administrativhaft.


Die Abschaffung der Administrativhaft ist eine der Hauptforderungen der Palästinenser. Schon seit vielen Jahren. Zur Zeit  sind über 7000 palästinensische Gefangene in israelischen Gefängnissen, darunter Frauen, Jugendliche und sogar Kinder.
Im Dezember 2015 waren  660 Häftlinge in Administrativhaft. Unter ihnen  zwei Mitglieder des palästinensischen Legislativrates und mindestens vier Minderjährige.


Administrativhaft bedeutet, sie wurden festgenommen, ohne dass man ihnen sagte, warum! Sie werden nicht angeklagt, so können sie sich auch nicht verteidigen. Selbst nach israelischen Militärgesetzen darf Administrativhaft höchstens für 6 Monate verhängt werden. Sie wird aber willkürlich nach sechs Monaten verlängert, oft über Jahre. So weiß weder der Häftling noch seine Familie, was er angeblich getan hat, warum er in Haft sitzt und wann er entlassen wird. Er bekommt keinen Prozeß und kein Anwalt kann ihn verteidigen, denn die angeblichen Beweise bleiben geheim.


 Es ist reine Willkür und Entrechtung. Und bedeutet für die Familien zusätzliche Angst und Verzweiflung >>>

Gerechtigkeit? Israel lässt jüdischen Siedler frei, der eines Brandanschlags auf eine  palästinensische Familie beschuldigt wird
Alejandra Rey


[...) Die palästinensische Nachrichtenagentur Palestine today berichtete am Mittwoch (27.1.), dass Meir Ettinger, der Siedler, der beschuldigt wird, am 30. Juli 2015 in Kfar Duma nahe der Stadt Nablus im Westjordanland auf die Familie Dawabshe einen Brandanschlag verübt zu haben, aus der Haft entlassen wurde, nachdem er erklärt hatte, er würde aus Protest gegen seine Inhaftierung in Hungerstreik treten.

Bei diesem Anschlag verbrannte ein 18 Monate altes Kleinkind bei lebendigem Leib. Neun Tage später starb der Vater des Kindes, Saad, im Krankenhaus Soroka, wo er wegen Verbrennungen über 80% seines Körpers behandelt worden war. Einige Tage später starb auch die Mutter an ihren schweren Verbrennungen. Sein 4-jähriger Bruder erlitt schwere Verbrennungen über mehr als 70% der Körperoberfläche und befindet sich noch immer im Krankenhaus.

Im Originaltext: Ein Mann zeigt ein Foto des palästinensischen Kindes, das als Ali Saad Dawabshe identifiziert ist und das am 30. Juli 2015 verbrannte, nachdem mehrere Siedler das Wohnhaus der Familie angezündet hatten.
Quelle  
Übersetzung/gekürzt: K. Nebauer

Damit sollte man das Vorgehen des Gerichts gegen die jugendlichen 'Hares-Boys' vergleichen, die wegen nicht bewiesener und schwer haltbarer Beschuldigungen zu 15 Jahren Haft verurteilt worden sind.

 

Dawabsha relatives prepare to tell 4-year-old fate of dead family - Hussein Dawabsha said the day he tells his grandson what really happened to his family will be the hardest day of his life.Ahmad Dawabsha, four, has been in the hospital since 30 July, when a group of Israeli extremists believed to be from a nearby settlement set his home ablaze in the northern West Bank village of Duma, just south of the city of Nablus.Ahmad does not know that his little brother Ali, who was just 18 months old at the time, was burned alive in the fire. He also does not know that his mother and father, both severely burned during the arson, passed away in the hospital after treatment failed to save their lives. Ahmad was the sole survivor of the fire. >>>

 

The Israeli government is as responsible for Duma murders as those who threw the firebomb -  Dan Cohen -  Since the announcement of an indictment in the deadly firebombing in the occupied West Bank village of Duma, Israeli media outlets have analyzed the likelihood that the killers will be punished, given that the main suspect’s confession were extracted by torture. But they have not mentioned the elephant in the room: culpability for the murder of baby Ali Dawabshe and his parents lies not only with those who threw the firebomb, but with the Israeli government which promotes, subsidizes and protects their presence in the West Bank. The more than 600,000 residents of Israeli settlements in the West Bank and Syrian Golan Heights are in violation of the Geneva Convention, which states that an occupying power. >>>


Dokumentation - Der Tod von Ali Saad Dawabsha (ein 18 Monate junges Kleinkind) und seiner Familie >>>

“Holocaust” in Köln! - Abi Melzer - Keiner der ehrenwerten Journalistinnen und Journalisten in Deutschland hat bis heute begriffen, was in der Nacht vom 31.Dezember auf den 1. Januar in Köln passiert ist. Nur der erzkonservative, und nach eigenen Worten reaktionäre Mitarbeiter der Tageszeitung DIE WELT, Henryk M. Broder. Er schreibt: „Man muss nicht Historiker oder Antisemitismus-Experte sein, um Parallelen zu den antijüdischen Pogromen aus der Zeit vor dem Holocaust zu erkennen“. Man muss nur Henryk M. Broder sein, um eine solch absurde und widerliche Phantasie zu verbreiten, in der Gewissheit, dass man Jude ist und deshalb keiner ihn wegen eines solchen Unsinns kritisieren wird. Immerhin hat es die WELT veröffentlicht.

„Der Hass auf Juden und der Hass auf Frauen sind nahe Verwandte“, schreibt Broder. Dass Broder Frauen hasst, hat er schon oft genug bewiesen. Er beruft sich ausgerechnet auf Otto Weiniger, über den schon Adolf Hitler sagte: „Es gab einen anständigen Juden und der brachte sich selbst um“ und den schon der verwirrte jüdische Antizionist Gilad Atzmon als Zeugen bemüht hat. Interessant, dass Broder sich hier ausgerechnet mit seinem Todfeind Atzmon verbrüdert, der immerhin geschrieben hat: „Einige seiner Tiraden gegen Frauen und Juden erwecken das Bild eines ungezogenen Schuljungen.“ Das könnte freilich auch auf Broder zutreffen. Viele seiner Gegner gestehen dem Mann ein brillantes Talent zu.

In der Öffentlichkeit gilt Broder schon lange als ein „ältlicher Fiesling, der einfach jeden beleidigt“, die anderer Meinung ist. Bei Frank Plasberg beleidigte er die Sängerin Joy Fleming, sie möge doch nicht mit ihren Erfahrungen aus den zwanziger Jahren kommen. Und sollte eine phänomenale Rock- und Jazzsängerin wie Joy Fleming widersprechen, macht er sie mit einem Hinweis auf ihr methusalemisches Alter stumm und verweist sie aufs Altenteil. Diese Einsichten verdanken wir dem Journalisten und Publizisten Henryk M. Broder, der, gerade einmal ein Jahr jünger als Joy Fleming ist.

Henryk M. Broder hat auch ein Problem mit Tanja Krienen. Aber er hat es nicht dabei belassen, ihre (tatsächlichen oder unterstellten) politischen Vorstellungen anzugreifen. Henryk M. Broder hat nämlich noch ein anderes Problem mit Tanja Krienen. Sie ist transsexuell. Wie Otto Weininger verachtet Broder ersichtlich auch Frauen und attackiert sie grimmig-wild, wo er nur kann. Seite Attacken sind leicht bizarr und problematisch

Sein Beifall süchtiger Populismus ist bekannt. Wie sich Börne-Preisträger Henryk M. Broder allerdings in Plasbergs Talkrunde über Castingshows gab, war bodenlos: Er demütigte Personen, weil sie hatten, was ihm fehlte: Respekt vor der Würde des Menschen.

„Wir erlebten einen eitlen, zynischen, selbstgefälligen älteren Mann, der überheblich grienend Personen demütigte, weil sie das hatten, was ihm fehlte: Respekt vor der Würde des Menschen“, konnte man später in der Presse lesen. >>>

Israelische Kunstschaffende wie Amos Os werden beschuldigt, mit Spionagegruppen zu sympathisieren - Die israelische ultranationale Gruppe Im Tirtzu hat eine Kampagne lanciert, die israelische Intellektuelle und Kunstschaffende vom Format eines Romanschriftstellers Amos Oz beschuldigt, sie hätten Verbindung zu linken Organisationen, die als "Spione" in Israel tätig wären.

Wie die Zeitung Yedioth Aharonot heute aufgreift, bietet die Gruppe in den sozialen Netzen einen Bericht an mit einer Liste von Namen israelischer Kunstschaffender, die mit linken Organisationen in Verbindung stehen oder ihnen angehören, und die sie als "Maulwürfe" betrachten, die gegen den Staat Israel arbeiten.

"Jedes Mal, wenn die vom israelischen Volk gewählten Amtsträger ihre Pflichten erfüllen wollen, die ihnen auf die demokratischste und legimiste Weise übertragen worden sind, treffen wir automatisch auf eine rufschädigende Kampagne der Leute aus der Kultur", kritisierte der Präsident von Im Tortzu, Matan Peleg.

Diese Kunstschaffenden, behauptet er, stellen sich selbst "als erleuchtet, progressiv und als bessere Kenner (der Themen) als die Öffentlichkeit" dar, dabei wüßten die Menschen nicht, dass sie Mitglieder von "Spionageorganisationen sind, die mit der finanziellen Unterstützung durch ausländische Regierungen gegen Staat Israel operieren".

Im Auge des Hurrikan befinden sich Menschenrechts- und zivile Organisationen wie B'Tselem, Breaking the Silence oder ACRI, die ein häufiges Ziel (der Angriffe) der radikalen Rechten des Landes sind.

B'Tselem prangerte vor kurzem eine "rufschädigende Kampagne" gegen linke Organisationen an, nachdem ein hartes Video aufgetaucht war, das (die Linke) beschuldigte Verräter zu sein.
 
Im Tirtzu bringt mit der Liste von Kunstschaffenden, auf der Amos Oz und David Grossman stehen, Schauspieler wie Gila Almagor und Rivka Michaeli in Verbindung mit dieser NGO, die die Menschenrechte in den besetzten Gebieten verteidigt. "Wir sind glücklich, dass israelische Kunstschaffende der ersten Reihe zu unserem öffentlichen Rat und dem Kreis unserer Sympathisanten gehören, und dass sie an unserem Kampf gegen die Besatzung teilnehmen", gratulierte sich B'Tselem in einem Komuniquee als Reaktion auf die Kampagne.

Dan Yakir, Chef der juristischen Vereinigung für die zivilen Rechte in Israel (ACRI), versicherte, er sei "stolz", dass er auf der Liste erscheine, präzisierte aber, dass seine Bezeichnung als Mitglied des Rates nicht korrekt sei. "Nach ihren Attacken auf Akademiker und höhere Bildungseinrichtungen sowie Menschenrechtsaktivisten greift Im Tirtzu jetzt Intellektuelle und Kunstschaffende an", sagte er in einem Komuniquee.

"Die wahren Helden der Kultur sind die Menschenrechtsaktivisten, die Intellektuellen und die Kunstschaffenden, die die Menschenrechte unablässig schützen", sagte Yakir, der die Praktiken von Im Tirtzu als "McCarthy"-Praktiken bezeichnete. Der Chef der Oppostionspartei Yesh Atid, Yair Lapid, verteidigte ebenfalls die Rolle der Kunstschaffenden in der israelischen Gesellschaft und sagte, "man kann es nicht zulassen, dass sie verfolgt werden".

"Diese Kampagne von Im Tirtzu, die zu Gewalt und Hass aufhetzt, hat eine Linie überschritten", klagte er an.
Quelle  -
Übersetzung: K. Nebauer 

Palestinians bury baby killed in West Bank arson attack - Hundreds of mourners have attended the funeral of the 18-month old Palestinian baby, killed in an arson attack in the occupied West Bank, as Palestinian leaders condemned Israel's policy on settlements and dubbed the attack as "war crimes". Family members buried Ali Saad Dawabsheh on Friday afternoon, as his four-year-old brother and their parents, both in extremely critical condition for major burns, are being treated at an Israeli hospital. In clashes that followed the youngster's death, Palestinians said a 14-year-old named Laith Khaldi was wounded by live fire north of Ramallah and died hours later in hospital.

The Israeli army said Khaldi was shot after throwing a Molotov cocktail at forces at a checkpoint. Also on Friday, a Palestinian man was killed and another wounded by Israeli fire when they approached a security fence separating the Gaza Strip from Israel, medical officials said. Palestinian Authority President Mahmoud Abbas said that Israeli Prime Minister Benjamin Netanyuhu's settlement policy is to be blamed for the attacks in the West Bank.  "When the Israeli government encourages settlements everywhere, they’re also encouraging these thugs to carry out these attacks. This is a war crime and a tragedy for all of us." >>>

Palestinian chief negotiator: IDF general is ‘acting Palestinian President’ - Palestinian chief negotiator Saeb Erekat lamented the Palestinian Authority’s powerlessness this week, claiming that Maj.-Gen. Yoav “Poli” Mordechai, Israel’s Coordinator of Government Activities in the Territories, is the “acting president of the Palestinian Authority.”

In an interview to the Palestinian radio station, The Voice of Palestine, on Monday, Erekat claimed that Prime Minister Benjamin Netanyahu was giving more authority to Israel’s Civil Administration in the West Bank at the expense of the Palestinian Authority, in order to prevent Palestine’s appearance as an independent state on the world map. >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

Paris kündigte Vorbereitung von Nahost-Konferenz an

Nahost-Konflikt: Israels Justizministerin bekräftigt Nein zu Zweistaatenlösung

Frankreich wird nach den Worten von Außenminister Laurent Fabius Palästina als Staat anerkennen, sollte ein Versuch seines Landes zur Wiederbelebung der Nahost-Friedensgespräche scheitern.

France to recognise Palestine if talks fail

Obama's Palestine policy: Slogans and throwaway phrases

‘Hares boys’ sentenced to 15 years by Israeli military court

The end of normalcy for Israeli settlements-

Soldiers Kidnap Six Palestinians In Bethlehem, One In Jenin

Soldiers Attack The Weekly Nonviolent Protest In Bil’in, Fire Gas On Homes

Israel Cuts Off Access to Ramallah for 20 Villages

US Reiterates Policy on West Bank Product Labeling

28. 1. 2016

Israel dismembers O. Jerusalem by adding new light rail line

Israel demolishes mosque in Negev Desert village

Jailed journalist says will continue hunger strike until freed or dead

Child Detainees Deprived of Heat in Hasharon Prison

Japan Condemns Israeli Settlement Activity

Gaza- 70% of Israeli UXOs Remain

U.S. Labeling Rules Already Bar 'Made in Israel' Tag for West Bank

Video: Life inside Hebron's closed military zone

Israeli settlers onces again attack Daraghmah family

Israel to Evict Several Families in Nablus Region

Al-Qassam Brigades Announces Death Of Seven Fighters In Tunnel Accident

Soldiers kidnap 11 Palestinians, Including A Legislator And Four Children, In Jerusalem

Palestinian Sentenced to 14 months for Facebook Posts

Israeli Stabbed Near Jerusalem

Israel bans Palestinian prisoners from bringing in books

Israel destroys Negev mosque, issues mass demolition order in Nablus

Israel closes main road, blocks 20 villages from accessing Ramallah

27. 1. 2016

Israelisches Militär sieht weiter in der Hisbollah die Hauptbedrohung

Israels UN-Botschafter -"Ban Ki Moon ermuntert zum Terror"

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Chef der isrealischen Arbeiterpartei fordert Auflösung der Knesset

Palestinian intelligence chief undermines his own political ambitions

Israel behält hungerstreikenden Palästinenser in Haft

The Limits of Israeli Liberalism - The Case of Ezra Nawi - A pro-Palestinian Iraqi Jewish homosexual activist exposes the limits of leftist solidarity

When homophobia becomes a tool for political persecution

Israeli police smuggle Palestinian suspect out of the country

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Gaza Speaks- This Is What the Decade-long Siege Has Done to Us

Israeli navy detains 4 Palestinian fishermen off Gaza coast

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'If we lose the West Bank, we lose everything': An evening with a liberal Israeli

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Soldiers Kidnap A Young Woman In Jerusalem

Army Kidnaps Eight Palestinians In The West Bank

Soldiers Demolish A Palestinian Home In Shu’fat, Jerusalem

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