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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine

 

 

 

Montag, 08. Februar 2016 - 06:51

Die Kluft, die immer weiter wird - Uri Avnery, 16. Januar 2016 - (...) Die Siedler und  ihre Verbündeten haben ein ganzes Netzwerk für legalen Land-Erwerb  geschaffen. Sie nähern sich einem arabischen Besitzer und bieten ihm eine riesige  Summe für sein Land an. Das Geld kommt von  jüdischen Milliardären der USA oder aus geheimen Regierungsfonds. Der arabische Besitzer ist sehr versucht. Er will es verkaufen und dann mit dem Geld wegrennen. Aber er fürchtet seine Nachbarn und fanatische Palästinenser.

Von da kommen die arabischen Vermittler. Sie handeln als Agenten der Siedler und kaufen das gewünschte Land in einer Weise, die den Käufer befähigt, vorzugeben, dass  er seinen Besitz an andere Araber verkaufe. Für die palästinensische Gemeinde sind diese Vermittler schlimmer als Verräter.  Sie gefährden die bloße Existenz des palästinensischen Volkes. Sie entfachen intensive Wut.
 
HIER IST ES,  wo die TV-Reportage von Ilana Dayan beginnt. - Es konzentriert sich auf einen israelischen Friedensaktivisten mit Namen Ezra Nawi, ein irakisch-jüdischer Name. Er ist sehr aktiv in der Gegend von Hebron in der südlichen Westbank. Seit Jahrzehnten kenne  ich seinen Namen. Mein Eindruck ist immer  gewesen, dass Nawi eine Art Einzelgänger ist; selbstlos hilft er den Palästinensern, verbunden mit einigen der vielen aktiven israelischen Friedensorganisationen, besonders mit Ta’ayush.

Hebron ist ein Zentrum der fanatischsten jüdischen Siedler. Es war hier, wo der Siedler und Massenmörder Baruch Goldstein 29  betende Araber in der Moschee massakrierte. Von wütenden Überlebenden wurde er auch getötet. Er wird jetzt von den Siedlern wie ein Heiliger verehrt. Diese Siedler sind mit einem langen Kampf  engagiert, um alle Araber  aus den umliegenden Dörfern zu vertreiben. Sie zerstören ihre Häuser, sägen ihre Fruchtbäume ab, füllen ihre Brunnen mit Dreck. Ezra Nawi  arbeitet unermüdlich, um den Arabern zum Durchhalten zu helfen

AUF DER Seite der Siedler gibt es mehrere jüdisch faschistische Organisationen (pardon, keine andere Bezeichnung trifft den Fall) die großzügig von amerikanisch- jüdischen Milliardären  finanziert werden.

Wie es jetzt scheint, haben diese Organisationen ein Spionage Netzwerk aufgebaut, um israelische Friedens- und Menschenrechtsgruppen zu infiltrieren. Einem ihrer Agenten gelang es das Vertrauen des unverdächtigen Nawi zu gewinnen, der in einem Augenblick der Selbstverherrlichung angab, die Namen  von arabischen Landverkäufern den palästinensischen Sicherheitskräften preisgab, die sie wegen Verrats exekutierten. Die faschistische Organisation brachte die Information rüber zu Ilana Dayan, die dies zum Haupt-Thema ihres wöchentlichen Fernsehprogrammes  machte. Nawi eilte zum Flughafen, wurde aber von der Polizei aus dem Flugzeug geholt.  Hier sind wir also. >>>

 

 

Israelischer Aktivist gefangen genommen - Ezra Nawi wurde verspottet und gefangen genommen, weil er versucht hat, Häuser von Menschen zu schützen. - 06.05.2009 -  Neve Gordon - (...) Nawi ist kein typischer Menschenrechts-Aktivist. Er ist Mitglied bei Ta'ayush Arab-Jewish Partnership (Ta'ayush Arabisch-Jüdische Partnerschaft), ein jüdischer Israeli mit irakischer Herkunft, der fließend Arabisch spricht. Er ist homosexuell, in den Fünfzigern und ein gelernter Klempner. Vielleicht versetzt er sich in die Lage von anderen, die zu Außenseitern – oft mit Gewalt – gestempelt werden, weil er selbst zu einer Randgruppe gehört. Sein "Verbrechen" war, dass er versucht hat, einen Militärbulldozer zu stoppen, der die Behausungen von palästinensischen Beduinen aus Um El Hir im Süden des Hebrongebietes zerstören sollte.   >>>

 


Ezra Nawi: ein israelischer Menschenrechtsaktivist - Jesse Hochheimer - Wenn es jemanden gibt, der die Bemühungen israelischer Aktivisten für Ko-Existenz und Menschenrechte repräsentiert, dann würde dies Ezra Nawi sein. Dem Beruf nach ein Installateur ist Ezra ein Jude aus dem Irak. Er war immer – seit seiner Kindheit - mit fortschrittlichen Dingen und Politik beschäftigt. Etwa 1999 begann Ezra, sich mit Energie und Leidenschaft den Menschenrechten in den palästinensischen Gebieten zu widmen. Für mich ist Ezra eine warmherzige und großzügige Person. Einen Neuling begrüßt er herzlich und schenkt ihm Aufmerksamkeit und Respekt. Selbst in den schwierigsten Situationen verliert Ezra seinen Humor nicht und beruhigt andere. Eine vor kurzem erschienene Dokumentation „Bürger Nawi“ beschreibt , wie er sich leidenschaftlich den Menschen widmet.  >>>

 

Was die christlichen Fundamentalisten, die falschen Freunde Israels daraus machen >>>

Claus Walischewski - Eilaktion für palästinensischen Zirkuslehrer in Administrativhaft - Liebe Israel-Palästina-Interessierte, Amnesty International hat eine Eilaktion zugunsten von Mohammad Faisal Abu Sakha gestartet, der in der palästinensischen Zirkusschule in Birzeit mit Kindern arbeitet. Er wurde am 14. Dezember für 6 Monate in Administrativhaft genommen und ist in Megiddo/Israel inhaftiert, wo seine Familie ihn nicht besuchen darf. Als Grund der Verhaftung wird wie immer in solchen Fällen "Gefahr für die Sicherheit der Region" genannt und weitere Einzelheiten werden als "geheim" klassifiziert.  Amnesty hat aber keine Hinweise für eine strafbare Handlung und fordert seine Freilassung, Zugang zu einem Anwalt und Besuchserlaubnis für die Familie.

Administrativhaft kann man vor Gericht nicht anfechten, sie ist ein willkürlicher Akt der Militärverwaltung. Ende 2015 waren 580 Palästinenser in Administrativhaft.

Im Anhang ist ein Modellbrief auf englisch, den Sie mühelos in eine e-Mail kopieren können (Unterschrift nicht vergessen!) und an die angegebenen Adressen schicken können:
Brigadier General Sharon Afek: 
avi_n@idf.gov.il
Minister of Public Security, Gilad Erdan gerdan@knesset.gov.il
BOTSCHAFT DES STAATES ISRAEL, Herrn Yacov-David Hadas-Handelsman botschaft@israel.de

“Tod den Christen” – Anschlag auf das Dormitio-Kloster - Markus Rosch - Wieder hat es einen Anschlag auf die Benediktinermönche gegeben. In der Nacht wurde das Dormitio-Kloster am Zions-Berg mit üblen Sprüchen beschmiert. Nach dem Brandanschlag gegen das Kloster in Tabgha ein weiterer trauriger Höhepunkt der Intoleranz >>>
 

Netanjahu:  Gegen Rechtlosigkeit muss in die arabische Gemeinschaft investiert werden, um voranzukommen - Der Premierminister sagt, dass es „Lücken“ zwischen Rechten und Pflichten der israelischen Araber gäbe und  dass  neben der Entwicklung ein umfassender rechtlicher Zwangsmaßnahmenplan durchgesetzt  werden soll - Barak Ravid - 10. 1. 2016

"Der Entwicklungsplan der Regierung für den arabischen Sektor wird nicht vorankommen, wenn wir uns nicht um  gesetzliche Zwangsmaßnahmen in der arabischen Gemeinschaft kümmern“, sagte Premierminister Benjamin Netanyahu bei der Eröffnung der sonntäglichen Kabinettsitzung. "Jeder weiß, das es große Unterschiede zwischen den arabischen und jüdischen Gemeinden gibt“, erklärte Netanjahu und fügte hinzu, dass es auch Ungleichheiten bei der Zuweisung von Ressourcen und beim Gesetzesvollzug gebe. „Es gibt Lücken bei den Rechten und Lücken bei den Pflichten“, sagte er. 

Vor zwei Wochen  billigte die Regierung ein 15 Milliarden Schekel ($3.85 Milliarden)-Programm für die soziale Entwicklung und die Beschäftigungsentwicklung von Israels arabischer  Gemeinschaft. Die  Minister haben das Programm mit kleineren Änderungen einstimmig beschlossen, nachdem es bei zwei vorherigen Sitzungen gescheitert war, als es um Einzelheiten für den  Fünf-Jahresplan ging.

Der Premierminister fügte am Sonntag hinzu, dass die Kluft  zwischen Arabern und Juden in Israel „in Jahrzehnten geschaffen wurde“ und dass eine außerordentliche nationale Anstrengung nötig sei, um sie zu einzugrenzen. Er erwähnte, dass die Regierung den Plan  zu Investitionen in die arabische Gemeinschaft  gebilligt habe,  aber er  sagte auch, dass die Regierung zur gleichen Zeit einen umfassenden Plan für  die Durchsetzung der Gesetze  in der arabischen Gemeinschaft beschlossen  hat.

"Die zwei Pläne sind miteinander verflochten“, sagte Netanjahu. "Es wird zuallererst und vor allen Dingen von Vorteil für die arabischen Bürger des Landes sein. Ich glaube, dass wer auch immer eine wirkliche  Integration der arabischen Bürger will, wird bei dieser nationalen Maßnahme ein willkommener Partner sein wird."

Infolge der angeblich von Nashat Melhem, einem israelischen Araber, in Tel Aviv am Anfang des Monats ausgeführten Schießerei rief Netanjahu die muslimischen Bürger  Israels auf, sich in die israelische Gesellschaft zu integrieren. „Wer auch immer Israeli sein will, muss Israeli in jeder Hinsicht sein“, sagte er. „Ich werde keine zwei Staaten in Israel akzeptieren“, sagte Netanjahu. Israel, sagte er, könne nicht  für einige  ein Rechtsstaat sein und für andere ein rechtloser Staat, wo „es rechtsfreie Räume mit islamistischer Propaganda und mit vielen Waffen gibt, die oft während Hochzeitszeremonien abgefeuert werden, mit permanentem Verbrechen.“  (Übersetzt von Inga Gelsdorf)

Why it's scarier this time around - Michael Schaeffer Omer-Man - There is nothing new about the multi-pronged attack on human rights and anti-occupation activists in Israel, but there’s something different this time. Something scarier.

There is nothing particularly new about the wave of attacks against human rights and the anti-occupation Left in Israel taking place recently. There is nothing new about the increasingly hostile political atmosphere. Not at all. And yet something feels far worse, and scarier, this time around.

Everything happening in Israel these days has also happened in the past. We have seen scarier legislative attempts to target human rights NGOs. Politicians have called leftists traitors before. Security services have targeted anti-occupation activists in the past. Left-wing activists and organizations have been targeted with violence at their offices and homes.

But two things feel different this time, and both make these phenomena far more dangerous. Firstly, there is nobody to stand in the way of this wave of political, legal and legislative attacks against those fighting to end the occupation or ensure equal rights for Jews and Palestinians. Previous  >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

Abbas will Ende des Konflikts zwischen Israel und Palästina durch internationale Friedenskonferenz

Israel hofft auf Militärhilfe

Lieberman- B’Tselem, Breaking the Silence are "Traitors"

Angriffe im Westjordanland- Arabische Attentäter stechen Israelinnen nieder

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Palestinian negotiator aide arrested for 'collaborating' with Israel

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Israeli Soldiers Kidnap A Palestinian Woman In Deheishe Refugee Camp

Detainees Committee- "15 Detainees Held In Solitary Confinement For Years"

Israeli Soldiers Fire Gas Bombs At Palestinian Soccer Players During Training

16. 1. 2016

Continued Israeli Violations and Crimes

Netanyahu threatens to ban Muslim prayer call and polygamy

Israeli military seals main entrance to Ramallah-area village

Gaza families still enduring the aftermath of 2014 Israeli assault

Latest spat with Sweden highlights Israeli diplomatic shortcomings

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Worldview: Ireland should recognise Palestine if peace talks fail

Daesh drives Palestinian refugee into new exile

Fatah Official: U.S. Created ISIS to Advance “Infernal Plot” Against Arab World

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Israel: Sweden actions 'immoral' and 'stupid

Kuwait Airways Drops Flights to Avoid Israeli Passengers

Israel plans law to curb pro-Palestine NGOs

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Zionists Entitled to Palestine? Why Not Other Aggrieved Peoples?

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