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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine

 

 

 

Montag, 08. Februar 2016 - 06:51

Enthüllung: der Siedler-Plan zur Gründung eines messianischen Königreichs - Israel hat entschieden bei "seinen eigenen Leuten" Folter anzuwenden, nachdem der innere Geheimdienst im letzten Jahr um die Aufdeckung eines Mordfalles an dem palästinensischen Baby Ali und seinen Eltern Riham und Saab Dawabsha gerungen hat. Sie wurden letztes Jahr am 31. Juli in ihrem Haus im Dorf Duma ermordet, als israelische Siedler ein Molotov-Cocktail in das Haus der Familie warfen.

 Auszüge aus dem Plan der Fundamentalisten - Der Fall hat nicht nur einen kaltblütigen Mord aufgedeckt, sondern auch einen politischen Skandal. Hinter dem Mord an der jungen Familie stand ein Netzwerk illegaler jüdischer Siedler mit einem fundamentalistischen Plan, Israel zum Kollaps zu bringen zugunsten eines neuen messianischen Königreichs von Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten heute. "Am Anfang würden alle Araber und Nicht-Juden gewarnt werden, dass sie das Land verlassen müßten. In der zweiten Phase sollten nach dem Plan alle, die sich weigerten das Land zu verlassen, getötet werden, einschließlich Frauen und Kinder."

Verhöre führten laut dem israelischen Journalisten Ben Caspit zur Aufdeckung eines jüdischen Untergrund-Netzwerke mit dem sensationellen Ziel, politisches Chaos und Chaos durch Gewalttaten hervorzurufen, das Israel zum Kollaps bringen sollte, mit dem Recht Christen, Muslime und andere nicht-jüdische Bürger zu vertreiben oder zu töten. Caspit hat im Magazin Al-Monitor beschrieben, wie das Untergrund-Netzwerk seine fundamentalistische Revolte durch das Töten von Arabern befördern wollte.

Wie berichtet, bestand die Erwartung darin, die arabische Welt, die internationale Gemeinschaft und Israel gegeneinander auszuspielen, die Autorität der zentralen Regierung zu untergraben und ein Chaos zu schaffen, das zu einer Revolte führen würde. Dann würden während der Revolte die Zügel der Regierung in die Hände derer gegeben, die an die Überlegenheit der Thora über die Demokratie glauben. Der Mord an der palästinensischen Familie war nicht der erste Gewaltakt des Netzwerks. Der Geheimdienst war bereits auf der Spur der jüdischen Fundamentalisten, die früher Kirchen und Moscheen im Westjordanland angezündet hatten. Aber nach der israelischen Presse führten (erst) der Mord und das grobe Verhör der Israelis zur Aufdeckung des Plans, Israel zum Kollaps zu bringen.

Der Fall hat in Israel Aufmerksamkeit erregt. Zu dem jüdischen Untergrund-Netzwerk, das Israel von innen bedrohte, gehörten laut Ben Caspit 30 bis 40 Aktivisten, die Terror(anschläge) gegen Palästinenser ausführten. Aber eine weitere Gruppe von etwa 100 jungen Siedlern haben Terroranschläge unterstützt und waren sogar Teil des fundamentalistischen Netzwerks, (auch sie) Bewohner verschiedener illegaler Siedlungen im besetzten Westjordanland. Laut dem israelischen Kommentator haben darüber hinaus mehrere hundert, "vielleicht mehrere tausend" die Idee des Netzwerks unterstützt, danach zu streben, ein jüdisches Königreich an die Stelle Israels zu setzen. 

Umstrittener Einsatz von Folter - Generalstaatsanwalt Yehuda Weinstein gab laut der Zeitung Ha'aretz – und anderen israelischen Zeitungen - dem Inlandsgeheimdienst Shin Bet grünes Licht für die Anwendung von Folter. Anwälte, die die drei jungen jüdischen Israelis verteidigen, die verhaftet und wegen der Morde angeklagt wurden, beklagten laut forward.com, dass ihren Klienten als Teil des Verhörs die Augen verbunden, sie am Schlaf gehindert und geschlagen wurden.

Unterrichtsminister Naftali Bennet, der als Chef der Siedler gilt und Sprecher der Regierung ist, verteidigte die Polizei: "Wer wie wir die Aktionen des Shin Bet gegen den palästinensischen Terrorismus unterstützt, um jüdisches Leben zu retten, kann keinen Widerstand (gegen diese Aktionen, Ed.) leisten, wenn sie gegen jüdischen Terrorismus eingesetzt werden", sagte Bennet laut The Times of Israel.

Die israelische Menschenrechtsbewegung B'Tselem, die üblicherweise über die Mißhandlung palästinensischer Gefangener in israelischer Haft klagt, reklamierte auch in diesem Fall: "Während eines Verhörs dürfen Menschen nicht mißhandelt oder gefoltert werden", sagte B'Tselem.

Laut Ben Caspit vermuten die Geheimdienste, dass der Vorfall in Duma einer der Ursachen für den  Ausbruch des palästinensischen Aufstands im Oktober war.  "Die Wahrnehmung, dass Israel sich beeilt, um arabische 'Terror'akte zu lösen, aber nicht fähig ist, jüdischen Terror zu unterbinden, hat unter den Palästinensern für viel Aufregung gesorgt und auch für interne Kritik in Israel."  Quelle  Übersetzung: K.Nebauer

 

Kommentar zu jüdischen Extremisten - Susanne Knaul - Vollkommen in die Irre geführt - Präventive Haft für potentielle Terroristen bringt wenig. Israel muss die Strukturen ändern, die Mörder entstehen lassen.

Wie fehlgeleitet müssen die „paar Dutzend“ jüdische Extremisten sein, von denen Israels Geheimdienst spricht, wenn sie denken, sie könnten die Regierung stürzen. Sie wollen ein neues Regime gründen, das sich nicht auf das staatliche Gesetzbuch stützt, sondern auf die Halacha, die jüdischen Gesetze. Eine Art jüdischer Scharia-Staat schwebt Meir Ettinger vor, dem ersten Verhafteten im Mordfall Ali Dawabsche - dem palästinensischen Jungen, der letzte Woche lebend verbrannte. Vollkommen in die Irre geführt sind die Anfang 20jährigen Fanatiker, genährt von systematischer Demagogie und dem Hass ihrer Eltern, Lehrer und Rabbiner. >>>

 

The Radical New Face of the Jewish Settler Movement - Naomi Zeveloff - Forward - The hilltop youth have always had power, which they wielded through violent acts, often under the cover of night. But for most Israelis, these were distant events perpetrated by extremists in the West Bank, a kind of Wild West they rarely think about or visit. >>>

WIR VERGESSEN DICH NICHT

Nach 8 Monaten im Koma erlag der 22jährige britische ISM-Aktivist Tom Hurndall am 13. Januar 2004. seinen Verletzungen. Er war von einem israelischen Scharfschützen in den Kopf geschossen worden, als er versuchte, zwei kleine palästinensische Kinder aus der Schusslinie zu retten.

 

Eine Augenzeuge - Bitte nicht noch einmal. Wir hörten die Schüsse - wir hören ständig Schüsse - aber wiederholtes Scharfschützenfeuer wie dieses ist besonders beunruhigend. Ich hörte den Schuß, ich hörte einen Schrei, drehte mich um und sah einen floureszierenden, orangefarbenen Klumpen am Boden liegen, aus dessen Kopf Blut floß. Ich schwankte vor und zurück, unschlüssig, was ich tun sollte bis nach einigen Sekunden mein medizinisches Training die Oberhand gewann. Die Palästinenser hoben ihn auf, um ihn aus der Gefahrenzone zu bringen. 'Legt ihn hin!' schrien Alice, die andere Medizinerin, und ich.

Schließlich lag er auf dem Asphalt und ich versuchte die Blutung zu stillen. In Momenten wie diesem denkt man nicht an Gummihandschuhe. Blut lief aus seinem Hinterkopf, ich konnte es nicht verhindern. Sekunden später wurde er wieder angehoben und in ein Taxi gezogen. 'Wartet auf den Krankenwagen!' versuchten wir sie zu überzeugen, aber sie waren hysterisch und er wurde weggezogen und in einem braunen Mercedes ins Krankenhaus gebracht. Der Krankenwagen kam nur Minuten später, aber es war zu spät, er war weg.

Er war für mich in dem Moment tot, als er auf den Boden gelegt wurde damit wir ihn versorgen. Alice versuchte eine Mund-zu-Mund-Beatmung und ich hielt es für sinnlos. Er war für mich tot als man ihn von uns zog und in das Auto brachte. Selbst als man ihn aus dem Al-Najjar Krankenhaus in das Europa Krankenhaus in Khan Younis brachte lebte er in meinen Gedanken immer noch nicht.

Jetzt wird er im Saroka Krankenhaus in B'ersheva künstlich am Leben gehalten. Er ist hirntot aber atmet. Egal, wie regelmäßig sein Herz schlägt, ich spreche von ihm weiterhin in der Vergangenheit. Ich brauchte eine Weile um zu akzeptieren, daß Rachel tatsächlich gestorben war und ich denke, mein Verstand versucht auf diese Weise sich auf einen weiteren Verlust vorzubereiten.

Sein Name war Thomas Hurndall und er kam aus London. Als er ankam, gab es schon einen Engländer mit dem Namen Tom und so entschied er sich für den Spitznamen 'Tab', und unter dem Namen kannte ich ihn. Tab war unglaublich leidenschaftlich wenn es darum ging, Menschen zu schützen wenn sie es am meisten brauchten. Wir waren in Yibna, ein Flüchtlingscamp in Rafah nah der ägyptischen Grenze, weil er wußte, daß die Menschen dort ständigen israelischen Beschuß erdulden mußten.....  Quelle

Eine Seite für Tom Hurndall >>>

Erste Klage in USA gegen Israel  wegen des Angriffs auf die Mavi Marmara - 13.01.2016In den USA wurde der erste Prozess gegen Israel eröffnet wegen des Angriffs vom 31.5.2010 auf die "Flottille der Freiheit", die von dem Schiff Mavi Marmara angeführt worden war.

Drei US-Amerikaner und ein Belgier haben in Washington von Israel eine Entschädigung für die Schäden und Beeinträchtigungen gefordert, die sie bei der Erstürmung des Schiffes "Challenger 1" durch israelische Soldaten erlitten haben. Das Schiff fuhr unter US-amerikanischer Flagge und gehörte zur "Flottille der Freiheit".

Die Kläger sagten, Israel habe das Schiff "Challenger 1", das humanitäre Hilfe bringen wollte, in internationalen Gewässern erstürmt. Sie fügten hinzu, bis das Schiff zum Hafen von Ashdod gebracht wurde, seien sie physisch und psychisch mißhandelt worden.

Neben dem Prozess in Washington wurde in den vergangenen Monaten ein weiterer Prozess in Kalifornien gegen den damaligen israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak wegen der Ermordung des Amerikaners Furkan Dogan durch israelische Militärs auf dem Schiff Mavi Marmara eröffnet.

Bei dem Überfall auf sechs Schiffe, darunter Mavi Marmara und Challenger 1, wurden am 31.5.2010 neun Aktivisten von israelischen Soldaten 70 Seemeilen von der Küste entfernt, in internationalen Gewässern, getötet.

Der Bericht, den der UN-Sicherheitsrat im September 2010 veröffentlichte, beschrieb den Überfall auf das Schiff "Challenger 1" durch israelische Militärs als "unnötig, unverhältnismäßig, extrem und ungeeignet". Das Schiff "Challenger 1" wird noch immer von Israel zurückgehalten.´ Quelle   Übersetzung: K. Nebauer

Sechs Familien in Jerusalem von der Hausdemolierung bedroht

Am 7. Januar 2016 besuchten Mitglieder der Internationalen Solidaritӓtsbewegung [International Solidarity Movement –ISM]die Witwe Kifaya Rishek, die zusammen mit ihren fünf Kindern und 16 Enkelkindern in ihrem Haus in Beit Hanina im besetzten Ost-Jerusalem lebt. Sie lebt in der Furcht vor einer baldigen Demolierung ihres Hauses. Die finanzielle Situation der Hausbewohner ist unsicher: Murad und Ashraf haben vier Kinder und arbeiten beide als Reiniger. Sharif hat fünf Kinder und verdient den Lebensunterhalt als Spielwarenverkӓufer in einem Laden. Mohannad hat ein Kind und arbeitet in der Bauindustrie; sein Einkommen hӓngt davon ab, wie oft seine Firma ihn zur Arbeit ruft. Frau Risheks Tochter Faiza ist geschieden und lebt mit ihren zwei Kindern im Haus. Wenn das Haus zerstӧrt wird, sind diese fünf Familien obdachlos.

 
2012 kamen Vertreter der israelischen Stadtverwaltung von Jerusalem zu Frau Risheks Haus, um die Familien über den geplanten Bau einer Strasse zu informieren, die auf ihrem Grundstück verlaufen sollte. Zuerst war nur die Terasse mit der Sommerküche betroffen. Im Laufe der Zeit ӓnderten die israelischen Behӧrden ihre Plӓne und sagten, dass das ganze Haus im Wege sei.


 Frau Rishek ging vor Gericht und beauftragte ihren Rechtsanwalt mit der Mission, die Stadtverwaltung zu einer Ӓnderung der Bauplӓne zu bewegen. Die Familie ist Mitbesitzer eines anderen Grundstückes und schlug vor, dass die Strasse darüber gebaut werden kӧnnte. Frau Risheks Haus kӧnnte dann stehen bleiben. Frau Rishek ging regelmӓssig zu den Sitzungen des Gerichts, konnte aber die Verhandlungen kaum verstehen, weil sie nur auf Hebrӓisch geführt wurden. Letztendlich verlor sie ihren Prozess vor dem Obersten Gericht, obwohl das Haus in ihrem Besitz ist und alle Steuern und Abzahlungen geleistet wurden. Das Vorgehen der israelischen Behӧrden und Gerichte ist nach Erfahrung der palӓstinensischen Bewohner von Ostjerusalem Teil des umfassenden zionistischen Planes der ethnischen Sӓuberung der Stadt: Die in Jerusalem lebenden Palӓstinenser werden obdachlos und müssen dann als Flüchtlinge in die Westbank ziehen. >>>

Palästina ohne Demokratie - Bleierne Zeit in Ramallah - Mahmud Abbas ist als PLO-Chef abgetreten. Neuwahlen täten not. Doch sie werden immer wieder hinausgeschoben. - Ulrich Schmid - (...) Das Verhalten der Israeli im Westjordanland spottet oft jeder Beschreibung. Soldaten erschiessen fast täglich Palästinenser, und nicht immer tun sie es in ersichtlicher Notwehr. Im Westen hört man viel von den jüdischen Opfern – von den Übergriffen israelischer Soldaten hört man wenig. Kommen diese in Bedrängnis, können sie nicht selten mit wundersamer Milde der Strafverfolgungsbehörden rechnen. Der oft gehörte Rekurs auf die Niedertracht der anderen zum Zwecke der Bemäntelung eigenen Fehlverhaltens ist nichts als ein Indiz dafür, dass die liberale Bürgergesellschaft in Israel zu erodieren droht.

Doch Damiri verschweigt, dass seine Sicherheitstruppe zu hundert Prozent von den Israeli abhängt. Ohne die Hilfe Jerusalems, nicht zuletzt die finanzielle, würden seine Leute, würde die ganze Palästinenserbehörde in kurzer Zeit hinweggefegt. Die Lage ist dramatisch. Abbas hat nichts vorzuweisen, die dritte Intifada untergräbt seine Autorität, der Zorn auf ihn ist in den letzten Wochen dramatisch gewachsen. In Jerusalem hat das Kabinett Netanyahu bereits mehrere Male die Möglichkeit eines Kollapses der Palästinenserbehörde erörtert. Und natürlich entgeht niemandem, dass sich Abbas im Grunde nicht anders verhält als Netanyahu: Er tut nichts. Netanyahu hat die Zweistaatenlösung ad acta gelegt und befördert zynisch das Heranwachsen eines Apartheidstaats. Abbas verharrt regungslos, weil er weiss, dass ihn jeder Schritt näher zum Abgrund führt. Schlechte Aussichten für den Frieden. >>>

Connection e.V. - Israel: Kriegsdienstverweigerin Tair Kaminer in Haft - Bitte um Protest- und Solidaritätsschreiben

Aktionsseite und weitere Informationen unter www.Connection-eV.org/israel-refuser-form

Die 19-jährige Tair Kaminer wurde am 10. Januar 2016 zu 20 Tagen Haft verurteilt. Sie hatte an diesem Tag im Rekrutierungsbüro in Tel Hashomer ihre Kriegsdienstverweigerung erklärt: "Ich habe mich entschlossen den Dienst in der israelischen Armee zu verweigern. Seit Jahren gibt es keinerlei Bestrebung für einen Friedensprozess, keinen Versuch, Gaza und Sderot Frieden zu bringen. Solange der gewaltvolle militärische Weg gegangen wird, schaffen wir eine Generation voller Hass, womit die Situation nur eskalieren wird. Wir müssen dies jetzt stoppen!"

Tair Kaminer war im November 2015 auf Einladung von Connection e.V. und dem Bildungswerk der DFG-VK Hessen zu einer Veranstaltungsreihe nach Deutschland gekommen. Unter dem Motto "Israel: Aktiv gegen Krieg und Militarisierung" hatte sie an zehn Orten Veranstaltungen zum israelisch-palästinensischen Konflikt und zur Situation der KriegsdienstverweigerInnen in Israel durchgeführt.

Connection e.V. fordert gemeinsam mit der DFG-VK Hessen und der War Resisters' International die sofortige Freilassung von Tair Kaminer und ihre Anerkennung als Kriegsdienstverweigerin.

Connection e.V. bittet zudem um Protest- und Solidaritätsschreiben über das online-Formular www.Connection-eV.org/israel-refuser-form. gez. Rudi Friedrich

Facebook censors cartoon critical of Israel - Annie Robbins - The Palestine Information Center (PIC), an independent Palestinian news website and network had their Facebook page temporarily suspended for publishing a 2009 cartoon by Brazilian political cartoonist Carlos Latuff. The graphic shows a woman walking and carrying a wounded child in front of an Israeli flag with one of the blue banners of the flag covering her mouth. Latuff’s text issued a warning: “SHHHHHHHHHH!!! Denouncing Israeli War Crimes Is Anti-Semitism“.

This is not a far flung radical concept since criticism of Israel and/or issues relating to the U.S. relationship to Israel, including criticism or mention of the Israel lobby are continually lambasted as anti-Semitic. The examples are endless, even President Obama was accused of anti Semitism.

Recalling the war crimes committed during those gruesome 22 days in the winter of 2008-2009, when Israel pummeled the Gaza Strip, killing more than 1,300 people, including over 300 children — articulated in the Goldstone Report (pdf) released in September 2009 — I asked Latuff if there was a specific incident that prompted him to draw the cartoon in 2009. “Nope, not a specific incident, just to highlight the censorship often found on Internet related to everything critical to Israel”. >>>

Another Netanyahu lie exposed: Hamas is not ISIS - James North - No doubt Benjamin Netanyahu could barely contain his glee when he learned last month about the violent attack in San Bernardino, California. Even though the murderous husband and wife team seem to to have been only “inspired” by ISIS over the internet, Netanyahu must have so happy that he sent out for more of his favorite pistachio ice cream. The tragic killings let him once again hammer home one of his major talking points: Hamas is ISIS.

Unfortunately for him, a brave journalist named Sarah Helm who regularly visits Gaza has just written a remarkable article in the New York Review of Books that destroys his view. “ISIS in Gaza” is a detailed report that should put the New York Times and much of the mainstream media to shame. In fact, ISIS is starting to emerge in Gaza — but as a sworn enemy of Hamas. Sarah Helm explains,

Hamas members are seen as infidels by ISIS since they place the nationalist battle for a Palestinian state before the campaign for a caliphate. She goes on to explain that ISIS sabotages Hamas efforts to negotiate cease-fires with Israel: >>>

The other occupation - While Israel suppresses Palestinians from the outside, the Palestinian Authority is tightening its grip and control of political expression in the media, the streets, and even in mosques — all of which is a gift to the occupation. -  Furat Awadallah -

In August 2015, Palestinian security forces arrested, and in some cases detained without charge, 194 Palestinian civilians, including lawyers, university students and lecturers, largely on grounds of political affiliation or opinion, or for criticizing PA officials on social media. Later in 2015, PA security forces oppressed Palestinian civil society, including journalists, to rein in political and media freedoms.

These events follow ongoing arrests and detentions, by the PA and its president against young voices that are critical of the Palestinian government or supportive of Hamas, as documented by Human Rights Watch. >>>

VIDEO - Internally displaced Palestinians plan their return - For three years, a group of young Palestinian citizens of Israel has been meeting in order to imagine and plan their return to the destroyed villages from which their parents and grandparents were expelled. The project they initiated, “Udna” (“Return”), aims to give the younger generation an awareness of the Nakba, and to create actual models for return. In episode 2, descendants of the internally displaced from al-Lajjun made a film about the expulsion from the village in 1948. Watch episode 1 here. >>>
 

Why Israel has silenced the 1948 story of Nazareth’s survival - Jonathan Cook - Mondoweiss "Nazareth was not only an anomaly; it was a mistake. It was supposed to be cleared of its Palestinian population, just like those other Palestinian cities now in Israel. Much to Israel’s regret, it has become an unofficial capital for Israel’s 1.6 million Palestinian citizens, a fifth of the Israeli population." >>>

Israel’s Human Rights Activists Aren’t Traitors - Michael Sfardjan - My father was detained for three months and expelled from the university. After his release, he left with his family for Israel, where I was born. Unlike my father, I grew up in an environment that welcomed free political discussion and allowed people like me to become human rights activists and criticize our government. When I claimed a few years ago, after yet another right-wing attack on Israeli human rights organizations, that we had reached “the bottom of the pit,” my father gave me a knowing smile. “The pit is much deeper than you think,” he said.

My father was right. Over the past month, I have begun to see its true depth.

On Dec. 15, an Israeli ultranationalist group released a video portraying four Israeli human rights defenders as moles planted by foreign states to assist terrorists. The 68-second video, which rapidly made its way across Israeli social media, shows four mug shots and claims that “While we fight terror, they fight us.” >>>

UN database for Gaza aid may give Israel targets to attack — secret memo - Ali Abunimah - The UN was warned that its database of potential aid recipients in Gaza could provide Israel with targets for future attacks, a document obtained by The Electronic Intifada reveals.

Diplomats and UN officials were also warned that plans for rebuilding Gaza after it was attacked by Israel in 2014 violated international law. The UN-backed Gaza Reconstruction Mechanism (GRM) is illegal and violates the very “right to life” of the Palestinian people, according to a confidential legal opinion by a law professor who analyzed the mechanism for a major aid agency that works closely with the UN.

The Electronic Intifada is publishing the full text of the GRM for the first time, along with the legal opinion. Both documents are below. Recall that in 2014, The Electronic Intifada revealed that the GRM, the UN-brokered agreement that was supposedly going to facilitate reconstruction, would effectively reinforce Israel’s control over Gaza.

But the UN, the Palestinian Authority and Israel have kept the actual text of the GRM secret, despite demands for transparency from Palestinians whose ability to rebuild their lives has remained hostage to its suffocating restrictions. >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

airbnb ist ein Marktplatz für die Vermietung von privaten Unterkünften.

Für israelische Siedlungen auf palästinensischem Boden wird mit der schönen Lage und Nähe zu Jerusalem geworben. Nach internationalem Recht ist das verboten. Deshalb wurde das große, international arbeitende Unternehmen in die Boykottliste aufgenommen.  Quelle Übersetzt von G. Nehls

Diplomatischer Eklat- Israel erklärt Schwedens Außenministerin zur unerwünschten Person

Scharfe Kritik Österreichs Präsident am israelischen Siedlungsbau

Army Kills A Palestinian Near Hebron

Israels Ex-Präsident Peres nach Herzinfarkt im Spital

Merkel verteidigt Partnerschaft mit Saudi-Arabien

PCHR Condemns Application Of Force-feeding Against Detainee, Journalist Mohammad Al-Qeeq

Israeli soldiers Kidnap Eight Palestinians In Hebron

Israel looks to alter gun policy, and women are most at risk

Say what!- Sheldon Adelson is financing the Israeli government

13. 1. 2016

Toter nach israelischem Beschuss in Gaza

Netanyahu wirft EU antiisraelische Politik vor

Soldiers Kidnap A Father From His Car in Silwan, Leave Children Cry Alone In Vehicle

Irish corporation CRH becomes latest big European firm to exit Israel

UN database for Gaza aid may give Israel targets to attack — secret memo

Facebook censors cartoon critical of Israel

Put an end to the ‘Closed Military Zone’ in Tel Rumeida and Shuhada Street, Hebron

Israeli Forces Raid Girls’ School in Occupied Hebron

Six families in Jerusalem wait for their homes to be demolished

No recourse: Patients cannot get proper treatment in Gaza or elsewhere

Vier Israelis wegen Tötung eines Eritreers angeklagt

VW schließt Partnerschaft mit einem Startup aus Israel

Israel erhält fünftes U-Boot von Deutschland

East Jerusalem Neighborhood Raided by Israeli Forces

Ta`ayush - a persistent thorn in the side of the settlement enterprise - targeted by a leading TV investigative news show

Netanyahu Fears More EU Sanctions Against West Bank Settlements

Hamas-run court sentences 4 to death for collaboration with Israel

Ägypten fordert Entschädigung von Israel

Israel says Swedish foreign minister is 'not welcome' in country

Press Release- UMKR Welcomes Pension Fund Exclusion and Divestment of Israeli Banks

Seven Palestinians Injured In Bethlehem

UNRWA- Only 20% of Gaza Reconstruction Funds Received

Settlers, intelligence agents storm the Aqsa Mosque

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