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Linksammlung zu Palästina

United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine

 

 

 

Mittwoch, 13. Januar 2016 - 17:45

Israelische Armee schlägt wieder zu: Erschießung, Häuserzerstörung und nächtliche Überfälle - Soldaten der israelischen Armee (IDF) haben am Wochenende zwei Palästinenser an einem Checkpoint in der besetzten Westbank erschossen, mehrere palästinensische Häuser zerstört sowie zahlreiche Städte in den besetzten Gebieten überfallen. Von Oktober 2015 bis Januar 2016 sind von der israelischen Armee bisher 151 Palästinenser, darunter 27 Kinder und sieben Frauen, getötet worden. - Florian Osrainik

Nachdem am frühen Samstag zwei Palästinenser den israelischen Militär-Checkpoint Al-Hamra nahe Jenin passieren wollten, haben die Wachposten das Feuer auf die beiden Männer eröffnet. Nach Angaben der israelischen Armee sollen die Palästinenser versucht haben, die Soldaten zu erstechen. Augenzeugen widersprachen der Darstellung des Militärs, wie die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA mitteilte.

Die Soldaten hätten das Feuer demnach „kaltblütig“ auf das Fahrzeug von Ali Abu Mariam, 23, und Saeed Abu Wafa, 38, eröffnet. Dabei schossen sie Abu Mariam in den Kopf. Abu Wafa wurde von mehreren Kugeln getroffen und verblutete. Sanitäter wurden an einer medizinischen Versorgung gehindert, wie Ra´ed al-Thaher vom Roten Halbmond sagt. Die Soldaten wurden dabei beobachtet, wie sie einen der beiden auf eine Trage gelegt und den anderen in den Checkpoint geschleift haben. Nach dem Vorfall schlossen die Sicherheitskräfte den Wachposten in beide Richtungen. Die Familien der getöteten Palästinenser bestätigten, dass die beiden bekannte Händler und auf dem Weg zu ihrer Arbeit waren.

Erst vergangenen Donnerstag wurden vier Palästinenser aus der Stadt Sa`ir nahe Hebron von israelischen Sicherheitskräften erschossen >>>

 

Schwedische Ministerin fordert Untersuchung, ob Israel außergerichtliche Tötungen vorgenommen hat - 12.01.2016 - Die schwedische Außenministerin, die Sozialdemokratin Margot Wallström, hat heute gefordert zu untersuchen, ob Israel in der letzten Gewaltwelle zwischen Israelis und Palästinensern zu außergerichtlichen Tötungen gegriffen hat.

"Es ist sehr wichtig, dass diese Tode minuziös und glaubwürdig untersucht werden, um mögliche Verantwortlichkeiten zu klären und zu festzustellen", sagte Wallström heute im schwedischen Parlament auf eine Frage des Führers der oppositionellen Liberalen in Bezugnahme auf frühere Erklärungen der Außenministerin.

Wallström wies darauf hin, dass der Hochkommissär der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Zeid Ra'ad Al Hussein, bereits vor einigen Monaten die Reaktion Israels als unverhältnismäßig bezeichnet und seine Besorgnis wegen des Verdachts, dass Palästinenser exekutiert worden seien, geäußert hat.

Die schwedische Koalitionsregierung von Sozialdemokraten und Grünen hatte bereits mehrere Kontroversen mit Israel, seit sie 2014 als erstes Land der EU Palästina als unabhängigen Staat anerkannt hat, worauf Tel Aviv mit dem zeitweiligen Abzug seines Botschafters aus Stockholm reagiert hat. Wallström stand in den letzten Monaten wegen Erklärungen über das Anwachsen des Dschihadismus und die Situation in Palästina, die von Israel schlecht aufgenommen worden sind, im Zentrum der Polemik.

Die israelische Regierung nannte vor einem Monat einige Äußerungen von Wallström in einem Interview für den öffentlichen TV-Sender SVT "empörend", in denen sie angeblich Israel beschuldigte Palästinenser zu exekutieren, die während der letzten Gewaltwelle Urheber von Anschlägen waren.

Wallström wies damals die Anschuldigungen zurück und sagte, dass sie allgemein von einem Phänomen gesprochen hätte, und dass TelAviv sie absichtlich falsch interpretiert habe, während der schwedische Premierminister Stefan Lövfen von einem Mißverständnis sprach und bat, die Spannungen abzubauen. "Ich stelle mich gegen jeden Versuch Schweden, die Regierung oder mich als Feinde Israels hinzustellen. Wir sind Freunde Israels und der Palästinenser, und beide Staaten haben ein Existenzrecht", bekräftigte die schwedische Außenministerin heute. Quelle  Übersetzung: K. Nebauer

 

Israelische Regierung bezeichnet die Forderung einer schwedischen Ministerin als "unverantwortlich". - Die israelische Regierung bezeichnete heute die Forderung von Außenministerin Margot Wallström zu untersuchen, ob Israel in der gegenwärtigen Gewaltwelle zu außergerichtlichen Exekutionen von Palästinensern gegriffen habe, als "unverantwortlich".

"Es ist unverantwortlich und surrealistisch", kritisierte das israelische Außenministerium in einem Komuniquee und beschuldigte die schwedische Außenministerin mit solchen Erklärungen "die Gewalt zu fördern". [...]  Quelle   Übersetzung/stark gekürzt: K. Nebauer 

Rüstung Bundeswehr will israelische Drohnen kaufen - Die Drohnen vom Typ Heron TP sollen vor allem der Aufklärung dienen, können aber auch bewaffnet werden. Das Verteidigungsministerium hat sich damit gegen den Kauf amerikanischer Predator-Drohnen entschieden. Die Ausbildung der Soldaten findet in Israel statt.

Die Bundeswehr will einem Pressebericht zufolge israelische Aufklärungsdrohnen des Typs Heron TP erwerben, die auch bewaffnet eingesetzt werden können. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, will die Luftwaffe diese Waffensysteme beschaffen, die vor allem zur Aufklärung eingesetzt werden sollen, aber auch Raketen auf Bodenziele abfeuern können. Das Verteidigungsministerium habe sich damit gegen das amerikanische Konkurrenzmodell des Typs Predator entschieden.

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Tobias Lindner erklärte, ein Jahr nach der grundsätzlichen Entscheidung,  bewaffnungsfähige Drohnen für die Bundeswehr zu beschaffen, „wurde nun festgelegt, ein israelisches Modell zu beschaffen“. Die Heron TP soll als vorübergehende Lösung dienen und später durch eine waffenfähige Drohne ersetzt werden, die derzeit mit Frankreich und Italien entwickelt wird und etwa 2025 in die Produktion gehen soll.

Deutschland hatte die Entwicklung der Aufklärungsdrohne „Euro Hawk“ im Oktober 2014 gestoppt, weil eine Zulassung für den deutschen Luftraum fehlte und die Kosten aus dem Ruder liefen. Nach dem Debakel mit dem Rüstungsprojekt suchte das Verteidigungsministerium nach einem Ersatz für die Bundeswehr, bis eine langfristige Alternative bereitsteht. Dafür wurde im Mai zusammen mit Italien und Frankreich ein eigenes Projekt in Auftrag gegeben.

 

Soldaten der Bundeswehr werden von israelischen Experten in urbaner Kriegsführung ausgebildet. So wurden bereits im vergangenen Oktober 110 Soldaten der 1. Panzerdivision aus Oldenburg bei einer Geheimmission auf dem israelischen Stützpunkt Tzeelim im "urban combat" geschult. Über mehrere Wochen." >>>

Back Middle East Palestinian workers donate 1% of wages to rebuild homes  - The Palestinian Public Workers' Union announced yesterday that its members would donate one per cent of their wages this month to the families of suspected Palestinian attackers whose homes were demolished by Israeli occupation forces.

The union’s head Bassam Zakarneh told Ma'an that he expected 16 million shekels ($4.07 million) to be raised, allowing the families to move into new homes within six months. He added that if other Palestinian unions were to make the same offer, up to 90 million shekels ($22.9 million) could be raised. Zakarneh said the donation marked a bid to "face the policy of collective punishment against our people." >>>

Palestinians stage sit-in to protest increased Israeli military control over Hebron -  Kate on January 12, 2016 - Local activists continued a sit-in on Saturday outside of an Israeli military checkpoint set up on Hebron’s al-Shuhada street in protest of the military’s total closure of the area. Al-Shuhada street, as well as the Tel Rumeida area of the Old City of Hebron in the occupied West Bank, was designated a closed military zone by the Israeli army in November following increased violence in the area. The order was renewed earlier this month and bans all entry to the areas, apart from Israeli settlers and Palestinian residents. Palestinian residents were forced to register in order to gain access to their homes and have reported higher-than-average difficulty traveling through the nearly 20 checkpoints that stand across the Old City. The Youth Against Settlements group, which documents violations carried out by Israeli military and settlers in the Hebron area, initially began the sit-in on Thursday with local residents, demanding the new restrictions come to an end. The director of the group, Issa Amro, told Ma‘an that a numbering system used by the Israeli military to register Palestinian residents of the area and enable their movement echoed systems used by the Nazi regime during World War II. Amro said the sit-in tent would remain until the use of the number system ended and Tel Rumeida and al-Shuhada street were reopened . . .>>>

Virtuelle Exkursion: Die israelische Sperrmauer und das damit verbundene Kontrollregime.

Why Israel has silenced the 1948 story of Nazareth’s survival - Jonathan Cook -  A rarely told story of the 1948 war that founded Israel concerns Nazareth’s survival. It is the only Palestinian city in what is today Israel that was not ethnically cleansed during the year-long fighting. Other cities, such as Jaffa, Lydd, Ramleh, Haifa and Acre, now have small Palestinian populations that mostly live in ghetto-like conditions in what have become Jewish cities. Still others, like Tiberias and Safad, have no Palestinians left in them at all. Nazareth was not only an anomaly; it was a mistake. It was supposed to be cleared of its Palestinian population, just like those other Palestinian cities now in Israel. Much to Israel’s regret, it has become an unofficial capital for Israel’s 1.6 million Palestinian citizens, a fifth of the Israeli population. The reason for Nazareth’s survival are the actions of one individual. Ben Dunkelman, a Canadian Jew who was the commander of the Israeli army’s Seventh Armoured Brigade, disobeyed orders to expel Nazareth’s residents. >>>

Welcome to Israel’s version of apartheid - 12 January 2016 - Jonathan Cook - A small scene from the Israeli-Palestinian conflict unfolded last week on a Greek airport runway.

Moments before an Aegean Airlines flight was due to take off, three Israeli passengers took security into their own hands and demanded that two fellow passengers, from Israel’s Palestinian minority, be removed from the plane. By the end of a 90-minute stand-off, dozens more Israeli Jews had joined the protest, refusing to take their seats.

Like a parable illustrating Europe’s bottomless indulgence of Israel, Aegean staff caved in to the pressure and persuaded the two Palestinian men to disembark.

The lack of outcry from Israeli officials should be no surprise. Shortly before the Athens incident, Israel banned a Hebrew novel, Borderlife, from the schools curriculum because it features a romance between an Israeli Jew and a Palestinian.

The education ministry said it feared the book would undermine Jewish pupils’ “national-ethnic identity” and encourage “miscegenation”.As an Israeli columnist observed: “Discouraging ‘assimilation’ is an inseparable part of the Jewish state”. Strict separation operates in the key areas of life, from residence to schooling. As a result, marriages between Israeli Jews and Palestinian citizens, a fifth of the population, are rare indeed. >>>

United Methodist Kairos Response Welcomes - Pension Fund Exclusion and Divestment of Israeli Banks - January 12, 2016 – United Methodist Kairos Response (UMKR) is pleased to announce that the $20-billion-dollar Pension and Health Benefits Fund of the United Methodist Church has declared the five largest Israeli banks off limits for investment and has divested from the two that it held in its portfolios. This is the first time a major church pension fund has acted to preclude investment in Israeli banks that sustain Israel’s illegal occupation of Palestinian land.

The information has been posted on the Pension Fund’s website. The banks are Bank Hapoalim, Bank Leumi, First International Bank of Israel, Israel Discount Bank, and Mizrahi Tefahot Bank. These banks are deeply involved in financing illegal settlements in the occupied Palestinian territories.

Bank Hapoalim and Bank Leumi were removed from the portfolios. The fund manager, known as Wespath, also divested from Shikun & Binui, an Israeli company involved with construction in the illegal settlements beyond Israel’s recognized borders. In addition, Wespath has placed Israel/Palestine on a list of regions where human rights violations occur.

UMKR is pleased to learn of these actions, while noting that Wespath still holds stock in ten companies located inside the illegal settlements and in several others that lend important support to Israel’s occupation. A list of those companies is available on the UMKR website.

According to UMKR Co-chair Rev. Michael Yoshii, “We commend the pension fund for taking this significant step in disassociating from the illegal occupation of Palestinian land. But as United Methodist policy opposes the occupation, this is only a first step towards ending our financial complicity in the ongoing oppression of the Palestinian people.”

Rev. John Wagner, a member of the UMKR Divestment Committee, added, “Since the church’s policy-making body, the General Conference, has called on all nations to boycott products produced in the illegal settlements, we urge our fund managers to maintain consistency and divest from all companies that profit from these same settlements.”

UMKR has submitted four proposals to the next General Conference, which will meet May 10-20 in Portland, Oregon. Three would require divesting from companies involved with the occupation and one would establish a screen to preclude investments in companies doing business in illegal settlements anywhere in the world.

United Methodist Kairos Response is a global grassroots group within the United Methodist Church seeking to respond to the urgent call of Palestinian Christians for actions that can end the Israeli occupation of their land. For more information, visit www.kairosresponse.org.

Behind the ban on the Islamic Movement in Israel - 11. 1.  2016 - Jonathan Cook - The decision to outlaw the northern wing of the Islamic Movement in Israel was announced by Benjamin Netanyahu’s government on November 17, 2015, days after attacks claimed by the Islamic State in Iraq and Syria, or ISIS, left 130 dead in Paris. Although the ban had been long in the making, the timing was patently opportunistic, with Netanyahu even comparing Israel’s Islamic Movement to ISIS. It is still unclear how the Israeli intelligence services and police will enforce the ban, given that the group has thousands of paid-up members among Israel’s large Palestinian minority, and ties to welfare associations and charities in Palestinian communities across Israel. The movement’s leader, Sheikh Ra’id Salah, has vowed to carry on, declaring: “The movement is not a passing phenomenon but one with deep roots everywhere.” >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

Settlers, intelligence agents storm the Aqsa Mosque

Back Middle East Palestinian workers donate 1% of wages to rebuild homes

Bischof Gmür traf auf verzweifelte Christen

Israel sued in Washington over attack on Gaza-bound US ship

Behind the ban on the Islamic Movement in Israel

Shaked tells US not to worry about NGO bill

Umstrittener "Meeresgott"- Deutsches U-Boot für Israel

Bundeswehr- Von der Leyen mietet israelische Kampfdrohne

Hamas ist für die Kontrolle des Rafah-Grenzübergangs durch palästinensische Gruppen

Israelische Soldaten töten einen jungen Palästinenser

Soldiers Kidnap A Father From His Car in Silwan, Leave Children Cry Alone In Vehicle

Birzeit University condemns Israeli `military attack` on campus

Shin Bet seeking to change laws of evidence in 'terrorism' cases

Ta`ayush - a persistent thorn in the side of the settlement enterprise - targeted by a leading TV investigative news show

PA- Israel preparing to force-feed Palestinian hunger striker

Israel To Fence Thousands Of Dunams Near Nablus, To Build Six Military Towers

Army Kidnaps Twelve Palestinians In The West Bank

Birzeit University Condemns Israeli’s Constant Violations of the Right of Education

Many Palestinians Suffer The Effects Of Teargas Inhalation In Al-Khader

11. 1. 2016

Fire breaks out at Jerusalem offices of human rights group B’Tselem

Amid right-wing attacks, suspected arson at B'Tselem offices

Video- Office of Israeli Human Rights Organization B'Tselem Burned in Suspected Arson

Irish corporation CRH becomes latest big European firm to exit Israel

Palestinian Universities Union Denounces Israeli Violations Against Campuses

Hunger Striking Journalist Muhammad Al-Qeeq Enters Coma

Dozens protest in support of Israeli conscientious objector

Palestinian journalist enters 46th day of hunger strike

Israeli forces detain 60 Palestinian workers without permits

Child Targeted with Bullet, North of Jerusalem

Soldiers Kidnap Nine Palestinians In Bethlehem, Two In Hebron, And One In Jenin

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