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auf einer einbahnstrasse
gefangen sein
zwischen wänden aus waschmitteltrommeln
und kunststeinfassaden

eingefahrene geleise
man stolpert hin und her
wird vorwärts gestoßen
schaut sich erschrocken um
erkennt seine umgebung nicht mehr
ist sie doch anders
als man sich erdachte

zu vieles von dem was sein könnte ist gestorben
grau ist die farbe des alltags
vollgestopft von lügen und gemeinheiten
dem schmutz der jahrhunderte ist er

und immer wieder löst sich alles auf
voller angst klammern wir
wie kinder uns aneinander
klammern uns an worte
deren sinn wir vergessen haben

unsere ängste verstecken sich 
hinter den lügen des alltags
und wir stehen
wohnen an den plätzen
über die man zielbewusst
nur ins kaufhaus geht.

 

1972-84