Donnerstag, 14. Dezember 201715:48   -    HELFEN     BDS     facebook    LINKS     ARCHIV    THEMEN

 

Album Bethlehem
 Ursula Mindermann hat 40 neue Fotos hinzugefügt. - Quelle facebook
 

 


 

Warum ein Kinderbuch die Zionisten den Kopf verlieren lässt - Steven Salaita - In dieser Zeit der nuklearen Proliferation, der Polizeibrutalität, des wieder erstehenden Nazismus und einer sprachlos machenden Ungleichheit haben es die Zionisten geschafft, den wahren Feind zu entdecken: ein Kinderbuch. Der erzürnende Titel: P steht für Palästina, kürzlich von Goldbarg Bashi und Golrokh Nafisi nach einer langen Crowfunding-Kampagne veröffentlicht. Die Zionisten haben reagiert als handle es sich um die Hamas Charta.

Meine Frau und ich haben das Buch für unseren 5-Jahre alten Sohn gekauft. Es war eine logische Anschaffung. Zwei seiner Großeltern sind schließlich Palästinenser. Das Kind war nicht besonders begeistert von dem Buch, aber er liebt es. Ich denke ebenso. Der Text ist eine Bestandsaufnahme kultureller und geografischer Objekte in Alphabetform, eingebettet in (oft schöne) Illustrationen. Es ist voll mit einer romantisierten kulturellen Bildwelt, man braucht etwa 5 Minuten, um es zu lesen.

Mit anderen Worten, es ist ein typisches Kinderbuch. Der einzige Unterschied zu den zahlreichen Kinderbüchern auf dem Markt der "Vielfalt" ist, dass das fremde Land, das es verzaubert darstellt, Palästina ist. Daher ist es eo ipso für professionelle zionistische Organisationen nicht tolerierbar. Wir können die letzte Wiederauftauchen der zionistischen Angst nur einer erhöhten Unruhe wegen der deutlichen Verschlechterung des globalen Prestiges von Israel zuschreiben, die durch die wachsende BDS-Bewegung befördert wird. Es hilft die überreizte Reaktion auf ein politisches Dokument, das in Pastellfarben verfasst ist, zu erklären.

Aber da ist mehr dahinter. Etwas von P steht für Palästina hat einen Nerv getroffen. Wann wird über ein Kinderbuch in der New York Post (sogar auf "Seite sechs"), im Forward, in Haaretz, in den New York Daily News und bei Breitbart berichtet? Immer, wenn sich die Unterstützer Israels aufregen, sind eine Menge Publikationen glücklich ihre Klagen ausbreiten zu können. Dass die Empörung unmittelbar nach der Veröffentlichung des Buches begann, illustriert, wie schlagartig Palästina einen Nachrichtenzyklus in den Vereinigten Staaten schaffen oder verändern kann.

Aber etwas an diesem Schachzug scheint ein bißchen extremer, vor allem wenn ein Cartoon zu Palästina eine todernste Auswirkung hervorrufen kann. Das hat wahrscheinlich mit der Natur der Sache zu tun. Kinderbücher sind nicht nur wertvolle Unterhaltung; wir stellen uns vor, dass sie Kanäle für die Vermittlung bestimmter Werte sind. Seit der dramatisch irrigen Vorhersage von David Ben Gurion, dass künftige Generationen palästinensischer Kinder die Nakba vergessen würden, ist Unterrichten und Lernen über Palästina für Zioniatsen ein wunder Punkt geworden (man schaue nur, wie es dem Thema in höheren Schulen und Universitäten ergeht). >>>

 

 

 

 

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Ja, Breaking the Silence, erzähl es der Welt!  - Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe - B. Michael - 3. 12.2017 - Es ist nicht nötig, die Israelis über die Sünden der Besatzung zu informieren. Sie wissen es schon. Es ist überflüssig sie zu zwingen etwas zu wissen, was sie ohnehin wissen. Es langweilt sie nur. Aber es gibt einen sehr guten Grund unsere abscheulichen Taten den Nationen der Welt zur Kenntnis zu bringen.

Die Dean Issacharoff-Story ist vorüber, und den Kritikern von Breaking the Silence ist nur noch eine verärgerte Klage geblieben: "Warum erzählt ihr es der Welt? Warum wascht ihr die schmutzige Wäsche in der Öffentlichkeit? Sprecht zu uns! Hier in Israel. Zur israelischen Öffentlichkeit."

Es braucht schon ein bißchen Naivität oder Scheinheiligkeit, von den Mitgliedern von Breaking the Silence zu verlangen, damit aufzuhören unsere schmutzigen Unterhosen auswärts zu waschen und nur der israelischen Zuhörerschaft von ihren Taten in den Kolonialgebieten zu erzählen. Die bittere Wahrheit ist, dass dafür kein Bedarf besteht. Die Israelis wissen Bescheid. Sie wissen alles. Manchmal wissen sie sogar mehr als die Mitglieder von Breaking the Silence selber. Aus ihrer Erfahrung, vom Reservedienst, aus Geschichten ihrer Freunde, vom Tratsch, von der Lust, mit der sie (oder die Leute um sie herum) Rowdygeschichten austauschen, von dem, was sie auf ihren Fahrten durch die besetzten Gebiete sehen.

Sie wissen. Sie möchten nur nicht wissen. Sie fahren sozusagen aus der Haut, um nicht zu wissen. Schweisstropfen brechen auf ihrer Stirn aus vom intensiven Bemühen nicht zu wissen. Zu ignorieren, zu unterdrücken, zu leugnen, zu rechtfertigen. Die Israelis haben das System nicht erfunden. Es ist genauso wie bei Kolonialfrankreich, bei Belgien und seinen Kolonien, bei den Niederlanden und ihren Eroberungen, bei England und seinem Empire und ja, auch bei Deutschland und seinem geraubten Lebensraum. Jeder wußte und strengte sich an nicht zu wissen.

Nichts macht diese freiwilligen Ignoranten wütender und empört sie mehr als eine besessene Nervensäge, die sie zwingen möchte zu wissen. Die >>>

 

 

 

Palestine Update Nr. 91 -  27.11.2017 - Mediation von USA in Palästina und der internationalen Gemeinschaft ist nahe am Tiefpunkt, während der Kampf beharrlich weitergeht. - Meinung - Ranjan Solomon, Herausgeber

In einer Woche, während die Palästinenser durch den Besuch von Chief Mandela (dem Enkelsohn von Nelson Mandela) unterstützt wurden, kam die Schreckensgeschichte von USA. Mandela trug die Botschaft von Kameradschaft vorwärts, „Mandiba’s legacy of justice and internationalism“ (Mandiba = Nelson Mandela Stiftung – Mandibas Legat von Gerechtigkeit und Internationalismus, um die Solidarität mit dem Kampf für die Befreiung Palästinas als eine ethische Verpflichtung Südafrikas zu sehen“ (mit den Worten von Omar Barghouti).

Der US-Präsident andererseits warf sich mitten in die politische Absurdität hinein. Er drohte mit der Weigerung, die Lizenz für das Büro der Palestinian Liberation Organisation (PLO) in Washington zu erneuern. Diese Drohung scheint zurückgenommen worden sein angesichts einer starken Missbilligung in einflussreichen politischen und Kreisen der Zivilgesellschaft.

In Palästina weigert sich die Hamas trotz des starken Drucks auf sie, ihr Recht auf einen bewaffneten Kampf bis zum Ende der Besetzung aufzugeben. Hamas fordert auch, dass alle auf die palästinensische Autorität (PA) zurückzuführenden Sanktionen gegen den Gazastreifen aufgehoben werden müssen und wünscht, dass die Regierung gerecht entscheiden möge über die Zahlungen an die Angestellten.

In einem unübersehbaren Schritt wies der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Barkat, den Plan zurück, arabische Stadtbezirke hinter dem Sicherheitswall abzuschneiden und nannte diese Lösung unakzeptabel. Stattdessen wollte er, dass „wir die Dienstleistungen dort verbessern sollten“. Der abscheuliche Plan entspringt dem Hirn des Ministers für „Angelegenheiten Jerusalems und des Kulturerbes“, Ze’ev Elkin, der versucht, die Zugehörigkeit zur Stadt zu trennen, um diese Bereiche zu beherrschen. Die Mentalität der Apartheid endet niemals in Israels politischem Denken.          Bitte lesen und weit verbreiten!    Ranjan Solomon, Herausgeber

 

 



Palästinenser und Südafrikaner vereint im Kampf um Freiheit – Mandela auf historischem Trip - Nelson Mandelas Enkel, Chief Mandla Mandela, Parlamentsmitglied, war auf historischem Besuch von Palästina (26. Bis 29.November) Mandela hat verschiedene Treffen mit palästinensischen Führern, u.a. mit Präsident Mahmoud Abbas gehabt. Chief Mandela besuchte auch die heiligen Städte Bethlehem und Jerusalem, beide in der besetzten palästinensischen Westbank, und auch die Grabstätte von Yasser Arafat in Ramallah. Der Großvater von Chief Mandela, Nelson Mandela, war ein enger Freund von Arafat und hatte in seinem berühmten Interview gegenüber Ted Koppel erklärt: „Unser Stand ist, dass Arafat ein Waffengefährte ist und wir behandeln ihn als solchen“.
 

Rare Video: Nelson Mandela Speaking on Palestine


 


Chief Mandela ist eng verbunden mit der BDS-Bewegung und dem palästinensischen Kampf gegen die Apartheid Israels. Nach einem Treffen mit Mandela sagte Barghouti, einer der prominentesten Führer von BDS: „Chief Mandla Mandela ist außergewöhnlich inspirierend, nicht nur, weil er die Mandiba Legacy (Nelson Mandela Foundation) … für Gerechtigkeit und Internationalismus vorwärts bringt, sondern auch, weil er die Solidarität mit dem Kampf der palästinensischen Befreiung als eine ethische Verpflichtung von Südafrika sieht“. Während dieses Treffens wiederholte Barghouti die palästinensische Unterstützung für die Schließung der südafrikanischen Botschaft in Tel Aviv.           
Quelle

 

 



Hamas sagt, Waffen sind „rote Linie“ nach Gesprächen mit Fatah - Die palästinensische Widerstandsbewegung Hamas hat sich geweigert, als Teil der kürzlich stattgefundenen nationalen Versöhnungsverhandlungen mit dem Gegenspieler Fatah ihre Waffen abzulegen und betont, dass ihre Waffen nicht zur Diskussion stehen.

„Die Waffen des Widerstandes können nicht auseinander geteilt werden, und alle roten Linien fallen darunter“, sagt der leitende Beamte Khalil al-Hayya während eines Nachrichtenaustausches in Gaza und hielt fest, dass die Bewegung das Recht hat, gegen die Besetzung durch Israel bis zum Ende Widerstand zu leisten. Hayya drückte außerdem seine Betroffenheit über kürzlich gefallene Bemerkungen der leitenden Beamten der Fatah aus, betonte aber, dass Hamas „den Pfad der Versöhnung bis zum Ende der Trennung der Palästinenser verfolgen werde“ trotz der von der rivalisierenden Gruppe geschaffenen Hindernisse. Inzwischen, urgierte Hayya, muss die PA Sanktionen gegen den Gazastreifen aufheben, und forderte die Regierung auf, die Sache mit der Bezahlung der Angestellten zu lösen.

Hamas und Fatah unterschrieben im Oktober in der ägyptischen Hauptstadt Kairo einen historischen Akt der Versöhnung, um der jahrzehntelangen Rivalität ein Ende zu setzen.   
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USA bedroht die Palästinenser mit einem ungerechten und unmoralischen Handel. - Die Maßnahme der USA bezüglich des PLO-Büros ist „eine depperte Idee“, weil die Einrichtung nur eine „winzige Bestechung“ sei, die die USA dem palästinensischen politischen Regime angeboten hat, um es zu überzeugen, dass sie „ein neutraler Mediator“ in der Versöhnung mit Israel bleibe. „Wie die amerikanische Maßnahme selbst“, fügte der Sprecher hinzu, „war die Antwort der PA naiv, weil sie die US-Administration für einen neutralen Friedensmediator hielt“.

Die US-Administration hat vor kurzem die Erneuerung der Lizenz für das Büro der PLO in Washington verweigert, wenn diese nicht aufhört, Israel vor Internationale Gerichtshöfe zu bringen und bedingungslose Friedensgespräche zu führen. Das wird in Medienkreisen als eine Form von Erpressung der PA gesehen, um Donald Trumps „Geschäft des Jahrhunderts“ anzunehmen, durch das die USA versucht, den längsten Konflikt im Mittleren Osten zu beenden. Die USA ist gerade dabei, einen endgültigen Plan auszulegen, um einen permanenten Frieden für die Palästinenser und Israel am Vorabend der von den Saudis geführten Wechsel in den Beziehungen Araber - Israel aufzudrängen. Der palästinensische politische Analytiker Talai Okal sagte, dass diese „Erpressung“ in das Licht der Vorbereitungen der USA für das „Geschäft des Jahrhunderts“ gerät und es zielt darauf hin, die Palästinenser zur Akzeptanz des Geschäfts „ohne politische oder diplomatische Bedingungen“ zu pressen.             
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Jerusalems Bürgermeister widersteht dem Plan, arabische Gebiete aus der City auszugrenzen - Ein Plan, arabische Nachbarschaften hinter der Sicherheitsmauer abzuschneiden, ist keine annehmbare Lösung, und wenn sie weiter befürwortet wird, wird die Stadtregierung Widerstand leisten, sagte Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat.

„Ich würde einen solchen Plan nicht unterstützen“, sagte er. „Das ist nicht den richtigen Schritt zu nehmen. Stattdessen sollten die Dienste verbessert werden, die wir anbieten“. Der Plan, die hinter der Mauer befindlichen Nachbarschaften abzuschneiden kommt vom Minister für Angelegenheiten Jerusalems und des Welterbes, Ze’ev Elkin, der die Einrichtung eines separaten Stadtvolkes zur Regierung dieser Bereiche vorgeschlagen hatte. Diese Bereiche, zu denen Kafr Akab im Norden und das Shuafat Flüchtlingslager gehören, waren physisch von der Hauptstadt abgeschnitten, als die Sicherheitsmauer 2004 aufgerichtet worden war.

Elkin meint, dass das Faktum, dass diese Nachbarschaften weit offen sind auf die Westbank zu, aber noch Teil der Hauptstadt sind, würden nicht-israelische Palästinenser anziehen – und das führt zu gemischten Heiraten – und damit entsteht eine demographische Herausforderung für die jüdische Mehrheit in der City. Der Mangel an gesetzeskundigen Beamten in diesen Nachbarschaften schafft auch eine Situation, die es schwierig macht, zu wissen, wie viele Leute in diesen Bereichen wohnen.  
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Israel versucht, Berichte über getötete / verwundete Palästinenser zu vertuschen - Das Gesetz (bill) wurde vorgeschlagen, nachdem eine Anzahl von Fällen bekannt wurde, wo die Verwandten der Opfer durch Botschaften oder Bilder in Mainstream oder sozialen Medien erfuhren, was ihnen zugestoßen war.

Das Ministerial-Komitee für Legislatur von Israels Knesset (Parlament) diskutierte ein Gesetz, durch das israelische Medien wegen der Veröffentlichung von Details über von Sicherheitskräften getöteten oder verwundeten Palästinensern bestraft werden sollen, wenn die mediale Nachricht vor der offiziellen Benachrichtigung der Familien geschieht. Die Arbeit an dem Gesetz, das von Mitgliedern der rechten Jüdischen Heimatpartei vorgeschlagen worden war, wurde auf die nächste Woche verschoben. Haaretz erläuterte, dass in dem Gesetz anerkannt werde, dass es spezielle Fälle gebe, von denen Details veröffentlicht werden könnten, z.B. wenn drei Haupt-Nachrichtenträger bestätigte Informationen gleichzeitig über das/die Opfer berichteten.     Quelle                    Übers.: Gerhilde Merz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurznachrichten BERICHTE

 

Nahost-Konflikt: Palästinenser warnen vor "Zerstörung" des Friedensprozesses

 

Israel: Hamas droht Donald Trump vor Jerusalem-Entscheidung mit neuer Intifada

 

Nahost-Konflikt: Palästinenser warnen vor Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt

 

Palestinian farmer, 48, killed by settlers on his land in Qusra

 

 

 

 

 

 

 

 

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