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„Religionen für den Frieden“ vom Ökumenischer Rat für den Nahen Osten und Nordafrika lanciert

Presseaussendung

 

Religiöse Führer verschiedener Glaubensrichtungen im Nahen Osten und Nordafrika verpflichten sich, Frieden in der Region zu stiften: Um Frieden in Gerechtigkeit zu  schaffen, trat der Ökumenische Rat für den Nahen Osten und Nordafrika zusammen.

 

New York, am 18. Juli 2008: Religiöse Führer verschiedener Glaubensrichtungen von “Religionen für den Frieden” der größten und repräsentativsten multi-religiösen Vereinigung vereinbarten gemeinsam,  Frieden in der Region Naher Osten und Nordafrika zu schaffen. Sie gründeten (die Untergruppe) „Religionen für den Frieden im Nahen Osten und Nordafrika“.

 

„Für einige ist der Dialog die Option, aber das muss für alle von uns zur Realität werden, um Frieden im Nahen Osten zu schaffen“, sagte Michel Sabbah, der frühere Lateinische Patriarch von Jerusalem. Der Rat wurde bei einem Treffen von 30 muslimischen, christlichen und jüdischen Abgeordneten am 15. Juli 2008 in der Bibliothek von Alexandria in Ägypten gegründet. Michel Sabbah und Dr. Mohammad Al Sammak, der Generalsekretär des christlich-muslimischen Komitees für den Dialog sind Co-Präsidenten des Rates, beide sind Mitglieder des Weltrates für „Religionen für den Frieden“.

 

Mit Vertretern von mehr als 20 Ländern in der Region will der Rat sich mit einer Reihe von Aktivitäten befassen, die ein besseres Verständnis zwischen Religionen und Gemeinschaften zum Ziel haben. Um einen Anfang zu machen, benannte der Rat als Prioritäten folgende Aktionen: Die Entwicklung von Leitlinien für einen wahren Dialog; die Förderung von Bildung zum besseren Verständnis der drei Abrahamitischen Religionen; die Durchführung von Solidaritätsaktionen, die Versöhnung herbeiführen können. Die Teilnehmenden einigten sich darauf, Priorität darauf zu legen,  bei der Gründung von interreligiösen Plattformen in den Ländern des Nahen Ostens und der Region Nordafrika mitzuhelfen.

 

Dr. William F. Vendley, der Generalsekretär von „Religionen für den Frieden“ lobte den mutigen Schritt, diesen Rat zu bilden. „Religionen, die wirksam zusammenarbeiten, stellen gemeinsame Probleme in das Zentrum ihres Anliegens und bearbeiten sie“, sagte er. „Dazu gehören das Ansprechen von  Armut und sozialer und politischer Ungerechtigkeit. Die Schaffung des Rates ist ein bedeutender Schritt, um die spirituellen, moralischen und sozialen Kompetenzen der religiösen Gemeinschaften in der Region für gemeinsame Aktion zu mobilisieren.“

 

Die Teilnehmenden bestätigten, dass im Nahen Osten eine Anzahl von ökumenischen Initiativen zwischen den Religionen existieren, und dass der Rat daran arbeiten wolle, diese

Anstrengungen zu verstärken und, wenn hilfreich, die Zusammenarbeit zwischen diesen zu erleichtern.

 

Dr. Ismail Serageldin, der Direktor der Bibliothek von Alexandria, ein Ehrenpräsident des Weltrates „Religionen für den Frieden“ und Mitglied des neuen Rates, drückte seinen Optimismus hinsichtlich der Rolle aus, mit der der neue Rat dienen könne: „Inmitten von Reichtum,  Armut und Ungerechtigkeit in der Region Naher Osten und Nordafrika wird der Rat  einen Unterschied machen,“ sagte er.

 

„Religionen für den Frieden“ ist der größte und repräsentativste multi-religiöse Zusammenschluss, der seit 1970 gemeinsame Friedensaktionen durchführt. Er hat sein Hauptquartier in New York und ist bei der UNO akkreditiert;  „Religionen für den Frieden“ arbeitet über  interreligiöse Rats-Untergruppen in 70 Ländern in 6 Kontinenten.

 

Diese Botschaft wurde von Dr. William F. Vendley an martin.affolderbach@ekd.de geschickt..

Sie wurde von “Religions For Peace”, 777 United Nations Plaza 9th Floor, New York, NY 10017  ausgesandt. Kontaktperson Ms. Andrea Louie, Religions for Peace, New York. USA

Tel: (+1)212-687-2163; alouie@werp.org

 

(übers.: Gerhilde Merz)

 

 

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