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Juni
1967 - Juni 2007
40 Jahre
Entrechtung, Landraub, Vertreibung
Internationaler Aufruf:
Die
Welt sagt NEIN zur israelischen Besatzung!
Im Juni 2007
jährt sich zum 40.Mal die israelische Besetzung der Westbank,
Ostjerusalems, des Gazastreifens und der Golanhöhen.
In
den 40 Jahren der Besatzung hat Israel den Palästinensern
in den besetzten Gebieten ihre international garantierten
Rechte auf ausreichend Nahrung und Wasser, auf Bildung, Arbeit
und Gesundheitsversorgung verweigert. Gegen alles Völkerrecht
wurden illegal Siedlungen für 450 000 Siedler auf gestohlenem
palästinensischem Land errichtet und die palästinensische
Bevölkerung in voneinander isolierten Bantustans auf nur noch der
Hälfte des Westbank-Territoriums zusammengedrängt.
Das Internationale
Koordinations-Netzwerk für Palästina ruft zu einer weltweiten
Kampagne für die Beendigung der israelischen Besatzung auf.
Höhepunkte sollen globale Aktionstage am 9. und 10. Juni
2007 sein.
Die Hamburger Palästinagruppen und ihre
Unterstützer schließen sich dieser Kampagne an und rufen schon jetzt
zur Teilname an einer Demonstration und Kundgebung zum 40.
Jahrestag der Besatzung am 9. Juni in Hamburg auf . (Näheres folgt).
Das Internationale Koordinations-Netzwerk für Palästina ruft zu
einer weltweiten Kampagne für die Beendigung der israelischen
Besatzung auf. Höhepunkte sollen globale Aktionstage am
9. und 10. Juni 2007 sein.
Die Hamburger Palästinagruppen und ihre
Unterstützer schließen sich dieser Kampagne an und rufen schon jetzt
zur Teilnahme an einer Demonstration und Kundgebung zum 40.
Jahrestag der Besatzung am
9. Juni in Hamburg auf . (Näheres
folgt).
In den 40
Jahren der Besatzung hat Israel
·
Zehntausende Palästinenser von
ihrem Land vertrieben (zusätzlich zu den 750 000 im Jahr 1948
Vertriebenen)
·
Tausende getötet und Zehntausende
verwundet
·
12 000 palästinensische Häuser
zerstört
·
650 000 Palästinenser, darunter
rechtmäßig gewählte Parlamentarier und Minister, inhaftiert
·
und mehr als eine Million Ölbäume
vernichtet.
·
Seit Juli 2002 wird in der
Westbank auf palästinensischem Land die „Mauer“, eine riesige
Sperranlage, gebaut, mit dem Ziel, die großen Siedlungsblöcke und
das Jordantal dem israelischen Staatsgebiet einzuverleiben und neue
Grenzen für Israel zu ziehen.
·
Durch ein System von Abriegelungen,
Belagerungen, Ausgangssperren, Straßenblockaden und Checkpoints wird
die Bewegungsfreiheit der Palästinenser in ihrem eigenen Land
drastisch eingeschränkt.
·
Der Gazastreifen wird nach dem
Abzug der Siedler und Soldaten weiter vollständig von
Israel kontrolliert und oft wochen- oder monatelang von der
Außenwelt abgeriegelt,
mit verheerenden Folgen für die Versorgung der
1,6 Millionen Einwohner.
·
Leisten die Palästinenser
Widerstand, wird unter Verletzung der Genfer Konventionen
die gesamte Bevölkerung mit Kollektivstrafen belegt: Durch
zahlreiche Angriffe der israelischen Besatzungsarmee mit
Panzern, Bulldozern und F 16-Kampfbombern ist der Großteil der
Infrastruktur in der Westbank und im Gazastreifen zerstört
worden.
·
Anfang 2006, nach dem Wahlsieg der
Hamas, eskalierte die Unterdrückungspolitik Israels in der
Streichung der den Palästinensern zustehenden Steuer- und
Zollgelder, bis März 2007 eine Summe von mehr als 700 Millionen
Dollar. Auch die USA und EU stellten ihre Zahlungen weitgehend ein.
Offensichtlich sollte das palästinensische Volk ausgehungert werden,
um seine demokratisch gewählte Regierung zu stürzen.
Auch jetzt nach Bildung der Regierung der Nationalen Einheit hat
sich an dieser Boykottpolitik nichts geändert.
In den 40
Jahren der Besatzung hat Israel fortgesetzt Dutzende von
internationalen Gesetzen und zahllose UN-Resolutionen
missachtet .
Die
vielbeschworene Internationale Gemeinschaft trägt einen großen Teil
der Verantwortung für diese Völker- und Menschenrechtsverletzungen.
Angeführt von den USA haben weltweit zahlreiche Regierungen die
israelische Besatzungs- und Boykottpolitik aktiv unterstützt.
Andere Regierungen haben schweigend zugesehen oder viel
zu leise und zögerlich ihre Stimme erhoben. Proteste im
UN-Sicherheitsrat wurden mit dem Veto der USA belegt.
Fordern Sie mit uns von der deutschen
Regierung:
Beenden Sie die militärische,
wirtschaftliche und politische Unterstützung der illegalen
israelischen Besatzung!
Entscheiden Sie sich für eine
Außenpolitik, die sich nicht nur für Israel, sondern auch für die
unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes einsetzt: für
das Recht auf Selbstbestimmung, die Errichtung eines eigenen
souveränen palästinensischen Staates in den 1967 besetzten Gebieten
und eine gerechte Lösung der Flüchtlingsfrage.
Nur so kann ein dauerhafter Frieden
erreicht werden.
Palästinensische
Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V.
Palästinensische Ärzte- und Apothekervereinigung e.V.,
Regionalgruppe Hamburg
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V., Regionalgruppe Hamburg
Deutsch-Palästinensischer Frauenverein e.V., Regionalgruppe Hamburg
AG Palästina von ATTAC Hamburg
Frauen in Schwarz, Hamburg
IPPNW- Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.
V.i.S.d.P.:
esther.thomsen@web.de |