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Mustafa Al-Hallaj

Mustafa  Al-Hallaj wurde 1938 in Salama bei Jaffa in Palästina geboren und starb am 17. 12. 2002 in Damaskus

 

Als zehnjähriger erlebte Mustafa  Al-Hallaj  die Nakba 1948, seine Familie flüchtete mit ihm nach Ägypten.

1952 studiert er als Bildhauer an der Faculty of Fine Arts in Kairo.

Von 1958 bis 1968 studierte er an der Luxor Universität, wo er sich auf ägyptische, kanaanitische und phönizische Kunst spezialisierte.

Ab 1968 wechselte er seine Arbeit vom Bildhauer zum Holz Gravur und Drucker.

Grund war, dass er nicht in seiner Heimat lebte, sondern war als Heimatloser und Flüchtling unterwegs von Land zu Land. Als Bildhauer braucht man einen festen Wohnsitz. 

 Al-Hallaj war ein Pionier in der arabischen Kunstwelt und bekannt als Ikone der zeitgenössisch arabischen Grafik.

Seine Arbeit hat er seiner verlorenen Heimat Palästina gewidmet.

Seine Kunst umfasste Gemälde, Grafiken, Wandbilder, Illustrationen, Cover Designs und Radierungen, mit Spezialisierungen in Grafik und Skulptur.

Er ging nach Beirut in den Libanon, um mit in der PLO zu arbeiten.

Al-Hallaj trug dazu bei die Kunst des Widerstands zu definieren.

Al-Hallaj verlor 2500 Drucke bei den israelischen Bombenangriffen auf Beirut während des Libanon Kriegs 1982.

Al-Hallaj schaffte es aber die Holz Gravuren und Drucke zu retten.

Al Hallaj zog mit der nach Damaskus. Da wurde er Gründungsmitglied des Gewerkschaft Ausschusses der palästinensischen Schriftsteller und Journalisten und Mitglied des Verwaltungsausschusses der Allgemeinen Union in Syrien.

Al-Hallaj legte den Grundstein einer Kunstgalerie in Damaskus und gab ihr den Namen Naji Al-Ali, als Widmung an sein Werk.

Al-Hallaj letztes Werk war inspiriert von alten kanaanäischen Legenden, Volksmärchen und palästinensischen Kultursymbolen.

Eine Abfolge bildlicher Erzählungen, die zum Zeitpunkt seines Totes 114m lang war, aber nicht vollendet wurde. Es zeigt visuelle Erinnerungen, die Geschichte des palästinensischen Volkes. und die Geschichte der Zivilisation, die 10000 Jahre zurück reicht. Es ist eine Mischung aus Mythos, Fruchtbarkeit und mit der Intifada der Palästinenser.

Al-Hallaj konfrontiert einer riesigen und oft eigenwilligen Menagerie von Symbolen, wie Stiere ,Kamelmänner, Vögel, eidechsenartige Kreaturen und Fischen mit fantastischen Landschaften und Episoden des palästinensischen Lebens. Szenen aus Al Nakba und die Geschichte der menschlichen Unterdrückung, gewaltsame Märsche und seine Flucht.

Al-Hallaj starb am 17.12.2002 in folge eines Brandes in seiner Galerie, durch die Explosion seines Ölofen. Seine Frau Ibtisam Zubaidi überlebte diesen Brand und viele seiner Bilder konnten gerettet werden. Von seinem letzten Bild sind 96 m gerettet wurden.

Al-Hallaj wurde im Flüchtlingslager Yamouk in Damaskus bestattet. Seiner Frau und deren Bruder Walid Zubaidi ist es zu verdanken, dass seine Kunst erhalten bleibt. Siee organisieren Weltweite Ausstellungen.

Al-Hallaj hat zu Lebzeiten mehrere lokale und internationale Preise gewonnen.        Christa Zubaidi.

 

Self-portrait as Man, God, the Devil (detail)


 



Mustafa "Battle of Karameh" (1969). Image copyright the artist's estate. Courtesy of the author.]

 

 

untitled (1980). Image copyright the artist's estate. Courtesy of the author.]

 

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