Mittwoch, 22. November 201700:31   -    HELFEN     BDS     facebook    LINKS     ARCHIV    THEMEN

 

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"Breaking the Silence" Botschafter Israels in Debatte über umstrittene Organisation hineingezogen - 21. November 2017 - In der Auseinandersetzung um die umstrittene Organisation "Breaking the Silence" ist Israels Botschafter in Berlin, Jeremy Issacharoff, unter Druck geraten.

Sein Sohn Dean, Sprecher der regierungskritischen Organisation, hatte öffentlich erklärt, während seines Militärdienstes einen unbewaffneten Palästinenser geschlagen zu haben. Die israelische Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen gegen ihn mit der Begründung ein, Issacharoff habe gelogen. Die Zeitung "Israel HaYom" berichtete, das Außenministerium in Jerusalem habe die israelischen Botschaften in Europa angewiesen, gegen Dean Issacharoff vorzugehen und ihn als Lügner darzustellen. Sein Vater sei dadurch gezwungen, sich gegen ihn zu stellen. >>>

 

 

 

Palestine Update Nr. 88 – Nov. 17, 2017 - Das Recht auf Rückkehr ist nicht verhandelbar - Meinung - Ranjan Solomon, Redakteur -  Diese Ausgabe von Palestine Updates bringt nur einen einzigen Artikel über die Streitfrage: „Das Recht auf Rückkehr“. Diese Frage wird für DIE EINE gehalten, auf die eine Antwort gefunden werden muss, bevor der Konflikt gelöst werden kann. Für diejenigen, die vertrieben wurden und enteignet, ist dies die Frage, die nicht verhandelbar ist und eine sehr grundsätzliche Frage. Israel kann in seiner besoffenen rassistischen Arroganz nicht wünschen, dass so viele Millionen weg sind. Hätte es keine durch die Vereinten Nationen erzwungene Lösung gegeben (und jener Länder, die die Juden nach der Verrücktheit, die die Nazis ergriffen hatte, wieder angesiedelt sehen wollten), wären die Juden sehr wohl Flüchtlinge geworden. Und so müssten sie wohl über ihre Kolonialpläne hinausdenken und Bedingungen schaffen, die wenigstens das Recht auf Rückkehr zugestehen. Das muss natürlich über das bloße Aufhängen von Plakaten hinausgehen. Israel sollte dies lieber in Vergessenheit geraten lassen und hoffen, dass diese Ansprüche allmählich der Geschichte angehören. Innerhalb der Flüchtlingsproblematik gibt es so viele Angelegenheiten, die auch dann nicht vom Tisch sein werden, wenn viele Flüchtlinge älter werden und sterben.

 Nelson Mandela hat einmal gesagt: „Menschen ihr Menschenrecht zu verweigern heißt ihre Menschlichkeit an sich herauszufordern.“ Israel ist heute dabei, die Menschlichkeit der Palästinenser herauszufordern. Die Juden müssen sich auf ihre eigene schmutzige Geschichte besinnen, weil darin die Lösung für die derzeitige Sackgasse liegt.


 

 Ja, das Recht auf Rückkehr ist ausführbar. Und so kann es geschehen… - Bericht von Tom Pessah - ins Englische übersetzt von Yoni Molad - Siebzig Jahre nach der gewaltsamen Vertreibung von hunderttausenden Palästinensern wird es Zeit, dass die Ungerechtigkeit aufgehoben wird und allen, die eine Rückkehr wünschen, zu gestatten, dieses als gleichberechtigte Bürger zu tun; es soll möglich sein, dass die Rechte und Identitäten aller, die in Israel/Palästina leben, respektiert werden. 

Zur selben Zeit, wie diese Aufforderung geschrieben wurde,  wurde eine Debatte auf den Seiten von Haaretz durchgeführt über die am besten passende Einstellung gegenüber den Rückkehrrechten. Die Beitragenden kommen quer Beet aus dem israelischen politischen Spektrum. Ze’ev Binyamin Begin war ein Mitglied der Regierung Netanyahu. Shaul Arieli kandidierte für Meretz für die Knesset und jahrelang dafür gekämpft, dass die durch den Bau der Trennmauer geschehenen Ungerechtigkeiten offen gelegt werden. Uri Avnery ist der Gründer von Gush Shalom, der es wagte, sich auf der Höhe des Ersten Libanon-Krieges in Beirut mit Yasser Arafat zu treffen. Shlomo Sand ist ein umstrittener Akademiker, dessen Ziel es ist, den Mythos der jüdischen Kontinuität zu erschüttern.

Trotz dieser anscheinenden Unterschiedlichkeit – und dem Mut, den die Schreiber bewiesen, indem sie sich vom öffentlichen Konsens abwenden – ist es interessant festzuhalten, dass alle Diskutanten grundsätzlich übereinstimmen. Begin ist „pessimistisch“ bezüglich des Friedens: er kann nicht glauben, dass die Palästinenser auf ihr Rückkehrrecht verzichten werden. Arieli schlägt vor, die „demographische Bedrohung von Israels jüdischer Identität“ durch Maßnahmen zu verhindern wie Kompensation und Umsiedlung in andere Länder. Sand bietet Kompensation auf der Basis der Anerkennung an, dass „dieses Recht im Gegensatz steht zur sprachlichen und kulturellen Identität, die in Israel existiert, vielleicht zu seiner Existenz an sich“. Und Avnery schlägt vor, nur eine begrenzte Anzahl von Flüchtlingen auf der Basis zu absorbieren, dass „niemand erwartet, dass Israel Selbstmord begeht und Millionen Flüchtlinge rücksiedelt“.

Kinder aus dem Aida-Flüchtlingslager tragen Schlüsselattrapen während einer Nakba-Erinnerungsveranstaltung in Bethlehem, Westbank, am 14. Mai 2014 zur israelischen Trennungsmauer, womit sie das Recht auf Rückkehr symbolisieren.

Der Diskurs rund um das Recht auf Rückkehr ist eingeschlossen in Slogans über „Selbstmord“ und „demographische Bedrohung“, diktiert von einem Regime, das Angst hat vor einer wirklichen Lösung des Konflikts, und die breiten Veränderungen, die eine solche nach sich ziehen würde. Ist es nicht an der Zeit, diese Slogans gegen eine ernsthafte Diskussion einzutauschen?

Hier sind einige grundsätzliche Fakten bezüglich des Rechts auf Rückkehr, wie sie von Millionen Palästinensern als eine Bedingung für den Frieden gefordert werden. Zum Ersten: die Identität der Palästinenser, die sich in diesem Land gebildet hat, war in erster Linie eine lokale. Zum Beispiel: Die Familie Khalidi hat seit dem Mittelalter in Jerusalem gelebt, alle ihre Vorfahren sind dort begraben. Die örtliche Identität ist in spezifische Traditionen eingehüllt – ein bestimmter Akzent, Kleidung, Art zu kochen, Blumen, und ein Lebensgefühl, das sich daraus ergibt, dass bereits die Vorfahren generationenlang dieses Land bewohnt und bebaut haben.  

Lokale Identität ist keine vorübergehende Illusion. Flüchtlinge, die seit Jahrzehnten in Gaza, in der Westbank, im Libanon oder in den USA leben, behalten immer noch diese lokale Identität im Herzen, und daher wird ihr Rückführung in die Außenbezirke von Ramallah nicht eine wirkliche Erfüllung ihrer Rechte auf Identität sein. Israelis lernen  die Unabhängigkeits-Deklaration eines Landes auswendig, in dem die jüdische spirituelle Identität vor mehr als 2000 Jahren gebildet wurde. Sie können nicht erwarten, dass das Herz der nationalen Identität eines von vor lächerlichen 70 Jahren aus seinem Land exilierten Volkes sich plötzlich in Luft auflöst, um Friedensverhandlungen Platz zu machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Palästinenser auf die grundlegendste Komponente ihrer Identität verzichten, ist gleich hoch wie die Wahrscheinlichkeit, dass Millionen Israelis sich „aufklären lassen“ über ihre israelische Identität und „zurückkehren“ in die Länder, aus denen ihre Großeltern emigrierten. Beide diese Phantasien sind gefährlich, weil sie unrealistisch sind.

Der palästinensische Geograph Salman Abu-Sita, den Avnery in seinem Artikel erwähnt, entdeckte, dass 85 % des israelischen Hoheitsgebietes, wohin Flüchtlinge hoffen zurück zu siedeln, spärlich besiedelt sind. Die meisten der 400 oder mehr Dörfer, die während oder nach der Nakba zerstört worden waren, wurden in Nationalparks oder Agrarland umgewandelt, einschließlich der Dörfer, deren frühere Bewohner heute innerhalb des Landes vertriebene Flüchtlinge mit israelischer Staatsbürgerschaft sind. Eine vom Smith Institute durchgeführte Beschreibung zeigt, dass ein Viertel der jüdischen Bewohner von Galiläa die Rückkehr der Flüchtlinge begrüßen würden unter der Bedingung, dass sie nicht in Gebiete zurückkehren, die von Juden bevölkert sind.

Am Ostermontag tanzen im „gesäuberten“ palästinensischen Dorf Iqrit Junge und Alte rund um die Kirche der Stadt (Nord-Israel, 21. April 2014). Iqrits ursprüngliche Bewohner wurden während der Nakba 1048 mit Gewalt evakuiert (Activestills.org)

Nur ein kleiner Teil der Flüchtlinge versuchen, in die von Juden dicht besiedelten städtischen Gebiete zurückzukommen. In den meisten dieser Gebiete wurden die ursprünglichen Häuser zerstört, und es gibt kein Hindernis, Flüchtlinge irgendwo in nahe gelegenen Gebieten wohnen zu lassen – etwa in der gleichen Weise wie heute Juden und Araber in Städten wie Haifa zusammen leben. Wie für eine kleine Minderheit von Fällen, deren ursprüngliche Häuser heil geblieben waren, hat sich die israelische Organisation Zochrot zusammengetan mit der palästinensischen NGO Badil, um ein gemeinsames umfassendes Rechtsdokument zu  formulieren, das einen Leitfaden für die derzeitigen Bewohner und die ursprünglichen Besitzer darstellt, um ein gemeinsames Übereinkommen zu erreichen.

Darüber hinaus hat Zochrot in Zusammenarbeit mit Baldana, der arabischen Gesellschaft für Menschenrechte und dem Rat für im Lande vertriebene Flüchtlinge verschiedene Planungsmodelle für eine Rückkehr entwickelt. Das ist nicht „Suicide“ (Selbstmord), um sich den Ausdruck von Avnery auszuleihen, sondern es sind eher praktische Planungsprojekte, um die Lösung der Wohnungsprobleme zu finden, ohne eine weitere Vertreibung zu veranlassen.

In anderen Worten: dies bietet Hoffnung an. - Siebzig Jahre nach der gewaltsamen Vertreibung von hunderttausenden Palästinensern ist es Zeit, die Ungerechtigkeit aufzulösen und jedem, der/die möchte, die Gelegenheit zu geben, als gleichberechtigte Bürger in seine/ihre Heimat zurückzukehren, und gleichzeitig die Rechte und Identitäten aller, die dort wohnen, zu respektieren.     Quelle - hebräisch      Quelle - englische Übersetzung

 Tom Pessah ist Soziologe und Aktivist. Dieser Artikel wurde zuerst in „Haokets“ hebräisch herausgebracht, sodann von Yoni Molad ins Englische übertragen, und liegt hier in deutscher Übersetzung durch Gerhilde Merz vor.

 

 

Israelischer Politiker sieht Chance auf Frieden in Nahost "Neue Spieler auf internationalem Parkett" - Seit langem gebe es wieder eine kleine, aber realistische Hoffnung auf Frieden in Nahost. Der israelische Politiker und Friedensaktivist Jossi Beilin nährt seinen Optimismus vor allem durch zwei "neue" Figuren auf der politischen Bühne.

domradio.de: Sie sehen heute eine realistische Chance auf Frieden zwischen Israel und Palästina, realistischer als vor einem Jahr. Was hat sich geändert?

Yossi Beilin (ehemaliger israelischer Außenminister): Es gibt zwei neue Spieler auf der internationalen Bühne. Einer ist der Kronprinz von Saudi-Arabien, der die Palästinenser zum Frieden mit Israel bewegen will. Er sieht Israel nicht als Feind, sondern als Partner und potentieller Freund. Der andere ist Donald Trump, der sich die Aufgabe gestellt hat, den Friedensprozess voranzubringen. Sein Ziel ist es, einen Deal da zu erreichen, wo andere versagt haben. Ich weiß nicht, ob das alles zum Frieden führen wird, aber es steht außer Frage, dass die Lage heute von Grund auf anders aussieht, als vor einem Jahr. >>>

 

 

 

Neu


 

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Sisis Drei-Stufen-Plan für Palästina - Pierre Heumann - 21.11.2017 - Ägypten will im palästinensischen Bruderzwist zwischen Hamas und Fatah schlichten, um sich im Nahen Osten als Friedensstifter zu profilieren. Ägyptens Präsident Sisi hat ehrgeizige Pläne. Doch die Risiken sind hoch.

Tel AvivPräsident Abdel Fatah al-Sisi lässt bitten: Die zerstrittenen Palästinenser aus Gaza und vom Westufer des Jordans verhandeln derzeit in Kairo über die Lösung ihres zehn Jahre alten Bruderzwistes. Sisi macht Druck. Die radikal-islamische Hamas und die Fatah-Partei von Mahmoud Abbas sollen sich bis Ende November einigen. Am 1. Dezember müsse die neue Einheitsregierung im Gazastreifen antreten, hatte Sisi bei der letzten Verhandlungsrunde im Oktober gefordert.

Die Bearbeitung der noch offenen Dossiers brauche freilich „noch viel“ Zeit, sagt der palästinensische Publizist Talal Okal. Zu den schwierigen Fragen gehöre zum Beispiel, welche Rolle die Hamas künftig in der Palästinensischen Befreiungsbewegung PLO spielen werde und ob >>>

 

 

 

Spanien erkennt den Staat Palästina an - Abbas führt Kontakte in Spanien. - 21.11.2017 - Der spanische Außenminister Alfonso Dastis, sagte dies im Gespräch mit seinem palästinensischen Amtskollegen Riad al Maliki, der gemeinsam mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas, Spanien besucht. Auf der gemeinsamen Pressekonferenz sagte Dastis, er hoffe, dass in wenigen Monaten, mit einem umfangreichen Abkommen der Europäischen Union, Palästina anerkannt wird.

Die Anerkennung des palästinensischen Staates müsse in Koordination mit der EU erfolgen. Dieser Schritt müsse ein Friedensabkommen zwischen Israel und Palästina zum Ziel haben. >>>


 



Wir warnen vor einem neuen Krieg im Mittleren Osten - 20.11.2017 - Stellungnahme von 31 Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats von attac Deutschland zu Trumps Umgang mit dem Iran-Atomabkommen Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, hat schon während seines Wahlkampfes das ,,lran-Atomabkommen" als ,,das schlechteste Abkommen" angeprangert, ,,das die USA je abgeschlossen haben". Mit der Bekanntgabe seiner lran-Strategie am 13. Oktober hat er das Abkommen massiv in Frage gestellt. Ein für Iran entscheidendes Element dieses Atomabkommens ist die Aussetzung der Wirtschaftssanktionen. Dazu verpflichtete der US-Kongress den Präsidenten, periodisch zu bestätigen, dass der Iran gegen das Abkommen nicht verstoßen hat. Obwohl die internationale Atomenergiebehörde keine Verstöße des Irans gegen das Abkommen festgestellt hat, weigerte sich Trump, die Einhaltung des Abkommens durch den Iran zu bestätigen. Innerhalb von 60 Tagen muss nun der US-Kongress entscheiden, ob die USA die schon vor dem Atomabkommen verfügten harten Wirtschaftssanktionen gegen den Iran erneut in Gang setzt.

Diese Sanktionen sind hauptsächlich zu Lasten der Bevölkerung gegangen und haben das tägliche Leben stark belastet. Trumps Strategie ist durchsichtig: Er verfolgt das Ziel, Iran zur Aufkündigung des Abkommens zu provozieren. Damit wäre der gefährliche Nuklearkontlikt, der schon 2006 unter Bush Junior beinahe zu einem Krieg des Westens gegen den Iran geführt hätte, in vollem Umfang wieder auf der Weltbühne, und der Iran wäre dann der Schuldige. George W. Bush benutzte damals das iranische Atomprogramm als Vorwand, um einen Regime-Change im Iran herbeizuführen, notfalls auch gewaltsam. Nun nimmt Trump das Abkommen mit Iran zum Anlass, um den Iran als Regionalmacht auszuschalten, notfalls durch einen neuen Krieg im Mittleren Osten. Die massive Aufrüstung Saudi Arabiens mit Waffenexporten im Umfang von 350 Milliarden US-Dollar und die neuerlichen Reisen des saudischen Königs zunächst nach Moskau, dann zusammen mit dem US-Außenminister Tillerson nach Baghdad müssen vom Iran als politische und militärische Umzingelung und Schritte zur Kriegsvorbereitung wahrgenommen werden. Die jüngsten Beschuldigungen des saudischen >>>


 

 


European Punitive Measures against Israel? - It is easy to get the impression from the Israeli media and from statements by politicians that the EU attempts to “discipline” the Israeli government, subvert Israeli civil society against the government and use various punitive measures in order to force compliance with EU policy directives. The gap between discourse and facts is striking. By Shir Hever.

This article is part of a series which analyses various approaches Europe might pursue to advance the end of occupation and bring forward Israel-Palestinian peace.

Read all articles following this link.

There are, in fact, no punitive measures implemented by any EU country against the State of Israel, nor does the EU hold jurisdiction over the Israeli state to “discipline” its government. The EU and its member states have, however, a responsibility to their own laws, to avoid complicity with Israeli violations of international law.

Two factors shape the Israeli response to European politics. One is the high sensitivity of the Israeli public regarding its relations with the West. Europe and the US remain Israel’s main trading partners and its social, political and cultural frame of reference. The second factor is the high level of populism in the Israeli government, reducing the political debate into brief and dramatic statements with little nuance. These two factors combine to reduce the coverage of Israeli foreign relations to a simple “us vs. them” dichotomy. >>>

 

 

21. 11. 2017

 

 

 

Save the Children: Rechte palästinensischer Kinder werden im Westjordanland ausgehöhlt - 20. November 2017 -  Am Jahrestag des Weltkindertages veröffentlichte die internationale NGO Save the Children eine Erklärung, in der sie auf die andauernden Verletzungen der Rechte palästinensischer Kinder in den besetzten Gebieten durch Israel hinwies.

Jennifer Moorehead, die Landesdirektorin von Save the Children in den besetzten palästinensischen Gebieten, forderte einen stärkeren Schutz der Schulen und des Rechts der Kinder auf Bildung, indem sie sagte, dass "das grundlegendste Recht der Kinder auf Bildung in diesem Gebiet ausgehöhlt wird".

Moorehead hob die Fälle von 55 palästinensischen Schulen in Bereich C, die mehr als 60 Prozent des Westjordanlandes unter voller israelischer Zivil- und Sicherheitskontrolle, hervor, die von der Demolierung durch israelische Streitkräfte bedroht sind.

Entfernung, riskante Straßen, das Vorhandensein von Siedlern oder militärischen Kontrollpunkten hatten für viele Kinder unüberwindliche Herausforderungen dargeboten, um die nächstgelegenen Schulen zu erreichen", sagte Moorhead.

Die Herausforderungen im Bildungssektor spiegeln die zunehmenden Schutzrisiken wider, die wir in den besetzten palästinensischen Gebieten sehen", sagte sie und fügte hinzu: "Schulabbrüche, Androhung von Gewalt und Belästigung, militärische Präsenz in und um Schulgebäude und der Mangel an angemessenen Ressourcen untergraben das Grundrecht der Kinder auf Bildung.

Diesen Kindern wird eine Zukunft in Gebieten verwehrt, in denen die Arbeitslosigkeit zu den höchsten der Welt gehört und die Einschränkungen der Bewegungsfreiheit es erschweren, zur Schule oder Universität zu gehen oder Zugang zu lebenswichtiger Gesundheitsversorgung zu erhalten.

Save the Children forderte die Staats- und Regierungschefs der Welt auf, Maßnahmen zu ergreifen, um das "unveräußerliche Recht" der Kinder auf einen sicheren Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Bildung zu schützen und den besonderen Schutz zu gewährleisten, der Kindern in Konfliktgebieten gewährt wird.

Wir rufen die Verantwortlichen für die Wahrung der Kinderrechte in den Betrieben und die führenden Politiker der Welt auf, sich mit den wachsenden Risiken des Kinderschutzes im Bildungsbereich auseinanderzusetzen, die Erklärung über sichere Schulen und die damit verbundenen Richtlinien zum Schutz von Schulen und Universitäten vor militärischer Nutzung zu unterstützen und zu unterstützen und konkrete und sofortige Schritte zur Entmilitarisierung von Schulräumen zu unternehmen", so die Schlussfolgerung.  Quelle    Übersetzt mit DeepL
 

 

 

 

 

 

Kurznachrichten BERICHTE

 

Netanjahu wird erneut zu Korruptionsvorwürfen befragt

 

Israeli Soldiers Invade Residential Towers Slated For Demolition Near Qalandia Terminal

 

Soldiers Abduct Four Palestinians in Ramallah And Nablus

 

Army Abducts A Teenage Boy Near Hebron

 

Updated: Israeli Soldiers Abduct Fourteen Palestinians, Including Five Young Women, In Jerusalem

 

India Scraps $500M Military Deal With Israel Amid Rising Popular Concern About India’s Complicity With Israeli Crimes

 

Save the Children: Rights of Children being ‘Eroded’ from the oPt

 

Israeli Soldiers Ransack Ramallah Jewelry Store, Steal Merchandise

 

Israeli Minster Confirms Secret Contacts with Saudi Arabia

 

Soldiers Take Measurements Of Six Residential Buildings In Kafr ‘Aqab To Carry Out Demolition Orders

 

Fifty faces of occupation

 

Breaking the Silence releases video corroborating claims that their spokesman beat Palestinian

 

Government campaign against Breaking the Silence: absurd upon absurd

 

21. 11. 2017


Israels Präsident mit Palästinensertuch: Ermittlungen wegen Postings

 

Polizei erneut bei Netanjahu vorstellig

 

Soldiers Take Measurements Of Six Residential Buildings In Kafr ‘Aqab To Carry Out Demolition Orders

 

Family Of Youngest Detainee Appeals For His Release

 

Army Abducts Five Palestinians, Including Three Children, In Jerusalem

 

Israeli Soldiers Abduct 21 Palestinians In The West Bank

 

Hundreds of Palestinians on the brink of expulsion: ‘We just want to live'

 

No institution is safe from the corrupting power of occupation

 

The political persecution of Breaking the Silence

 

20. 11. 20117

 

Präsident Rivlin lehnt Begnadigung eines verurteilten Ex-Soldaten ab
 

Dokumentation - Exekution eines verwundeten Palästinensers.
Elor Azaria, der Mörder von Abd al-Fatah al-Sharif

 

Saudische Anti-Iran-Kampagne spaltet Arabische Liga

 

'You are all traitors': The political persecution of Breaking the Silence

 

Israel will 40.000 afrikanische Flüchtlinge in Drittländer abschieben

 

In Light of Forced Displacement Policy in Area “C”, Israeli Forces Issue military Orders to Evacuate Pope Mountain Bedouin Community, East of Occupied Jerusalem

 

Report: “Israeli Soldiers Killed 14 Palestinian Children This Year”

 

Israeli Soldiers Abduct Eight Palestinians In The West Bank

 

UPDATE: Closure of Washington PLO Office Offical says Erekat (Video)

 


Palästinenserbehörde übernimmt Kontrolle über Grenzübergang zu Ägypten
Gaza-Grenzübergang Rafah öffnete unter Kontrolle der Autonomiebehörde

 

Palestinian Authority accuses US government of blackmail for trying to shut down consulate

 

Army Isolates Halhoul, North Of Hebron

 

Israeli Colonists Burn Palestinian Lands Near Nablus, Attack Villagers And Firefighters

 

Bethlehem Checkpoint to be Moved further into al-Walaja, Cutting Villagers Off from Water Supply

 

Palestinian rights make a rare appearance in Congress

 

You are here Anti-Semites feted by Zionist Organization of America

 

McCollum Introduces Legislation to Promote Human Rights for Palestinian Children

 

Anti-BDS Laws and Pro-Israeli Parliament: Zionist Hasbara is Winning in Italy

 

Israeli forces target Palestinian schools, teachers in East Jerusalem and Hebron

 

18. 11. 2017

 

Israel will mit Saudis kooperieren
 

Riad, Paris, Beirut- Hariris mögliche Rückkehr löst die Libanon-Krise nicht
 

Israeli Soldiers Invade Many Villages Near Jenin, Abduct One Palestinian

 

Israel To Displace Entire Palestinian Communities Near Occupied Jerusalem

 

Liberal Israeli leaders were contemplating  genocide in Gaza already in 1967

 

Detention of Ashraf Abu Rahma extended

 

Israeli Courts Issue 24 Administrative Detention Orders

 

Israeli Soldiers Demolish A Home, Hand Demolition Order Against Another, Near Ramallah

 

Israeli Soldiers Abduct Eleven Palestinians In Nablus And Jenin

 

ISM Report- Settlers of Yitzhar Set Fire to Olive Fields and Attack Farmers the Next Day (VIDEO)

 

Jerusalem Municipality Demolishes Residential Structure in al-Eesawiyya

 

Palestinian Detainees to be Moved to Tents Due to Overcrowding

 

Israeli Soldiers Close Main Road Of Nabi Saleh Village, Abduct A Young Man Near Jenin

 

Israeli Forces Imprison Palestinian Village Behind Wall as Punitive Measure

 

Israeli forces deliver evacuation notices to 300 Palestinians in Bedouin village

 

Israel to move checkpoint further into al-Walaja, cutting villagers off from spring

 

Israel bars Palestinian grandmother from visiting slain father’s grave for 70 years

 

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