Montag, 06. November 201717:49   -    HELFEN     BDS     facebook    LINKS     ARCHIV    THEMEN

 



Das griechisch-orthodoxe Patriarchat in Jerusalem - "Erste unter Gleichen" - Dubiose Landverkäufe und Prozesse an israelischen Gerichten bescheren der griechisch-orthodoxen Kirche im Heiligen Land derzeit viele Schlagzeilen. Historisch betrachtet sie sich als Mutterkirche aller Christen.

Den anderen Kirchen im Heiligen Land gilt sie als "Prima inter pares" und Mitbesitzerin der wichtigsten heiligen Stätten der Christenheit - die griechisch-orthodoxe Kirche. Sie ist die zahlenmäßig stärkste der dreizehn anerkannten Konfessionen Jerusalems. Als Nummer 141 in der apostolischen Nachfolge der griechisch-orthodoxen Kirche im Heiligen Land amtiert seit 2005 Patriarch Theophilos III. Kirchenprotokollarisch ist der Grieche mit dem sperrigen Titel "Patriarch der Heiligen Stadt Jerusalem, von ganz Palästina und Syrien, der Gebiete jenseits des Jordanflusses sowie von Kana in Galiläa und dem Heiligen Zion", die Nummer eins in Jerusalem....

Seit Jahren zunehmende Verärgerung - Nicht nur in der Jerusalemer Kirchenlandschaft haben die Griechen großen Einfluss. Wichtige öffentliche Gebäude Israels wie die Knesset und das Israel-Museum stehen auf griechischem Kirchenland, ganze Stadtviertel Westjerusalems sind auf von der Kirche verpachtetem Land errichtet. Experten schätzen, dass zwischen einem Viertel und einem Drittel des Landes dem griechischen Patriarchat gehört. Beides, die griechische Herkunft der Führungsriege sowie deren Umgang mit dem Kirchenland, sorgt seit Jahren für zunehmende Verärgerung bei den orthodoxen Palästinensern.

Sie fordern größere Mitbestimmungsrechte und eine Verwaltung des Kirchenguts im Sinne der palästinensisch-christlichen Sache. In den vergangenen Monaten sind diese Forderungen lauter geworden, und zum zweiten Mal in kaum mehr als einem Jahrzehnt sieht sich ein Patriarch mit massiven Rücktrittsforderungen konfrontiert. Es scheint >>>

 

 

Right-wing Group Offered Greek Patriarch $4.5m for Jerusalem Property - and Ended Up Paying a Fraction - Greek Orthodox Patriarchate appealed to the High Court that the properties' sale prices were not unreasonable and that it had not been proven that Ateret Cohanim bribed church officials to advance the deals - Nir Hasson -

A right-wing organization that promotes Jewish settlement in Arab parts of Jerusalem agreed to purchase a building from the Greek Orthodox Patriarchate over a decade ago for nine times the amount that it eventually paid, according to documents seen by Haaretz. This was one of three deals made to sell property to the Ateret Cohanim association in 2004, which led to the ouster of the previous patriarch, Ireniaos, for corruption and offering the properties at too low a price. >>>

 





 

„Sehr wichtig“: Israel startet größtes Luftwaffenmanöver seiner Geschichte - Israel beginnt am Sonntag die Luftwaffenübungen „Blue Flag“, die größten dieser Art in der israelischen Geschichte, an denen Militärs aus sieben Ländern teilnehmen werden. Das berichtete der Pressedienst der israelischen Armee am Sonntag.


„Das sind die größten internationalen Luftübungen, die jemals in Israel durchgeführt wurden. Sie haben eine große Bedeutung sowohl für die Luftwaffe als auch für die Verteidigungsarmee Israels und den Staat Israel im Allgemeinen“, heißt es im Pressebricht.

Bei dem bis 16. November andauernden Manöver sollen die Luftstreitkräfte Deutschlands, Griechenlands, Indiens, Italiens, Polens, der USA und Frankreichs zum Einsatz kommen.

Mehr als 1.000 Piloten, technisches und Verwaltungspersonal würden auf dem Fliegerstützpunkt „Owda“ rund 40 km nordwestlich des Badeortes Eilat am Roten Meer stationiert sein.  >>>

 

 

 


Offener Brief an die SPD Berlin zu ihrem Beschluss gegen die BDS-Bewegung - 30. Juni 2017 BDS-Bewegung, Jusos Berlin in der SPD - Offener Brief an den Landesvorstand der SPD Berlin und an die Jusos Berlin in der SPD zum Beschluss ‚Gegen jeden Antisemitismus! – Keine Zusammenarbeit mit der antisemitischen BDS-Bewegung („Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen für Palästina“)!‘ auf dem Landesparteitag am 20. Mai 2017

Der kürzlich veröffentlichte Beschluss der Berliner SPD [1] setzt BDS mit Antisemitismus gleich. Dabei tut sie so, als wäre es ganz offensichtlich, dass eine friedliche, sich auf Rechte berufende zivilgesellschaftliche Bewegung, die zu Boykott, Desinvestition (Investitionsentzug) und Sanktionen gegen einen Staat aufruft, der sich nicht an das Internationale Recht hält, Hass gegen eine Gruppe von Menschen schüren könnte.

Indem die Berliner SPD diejenigen, die den Zionismus kritisieren, als Rassist*innen abstempelt, bedient sie sich eines Mittels, um Kritiker*innen zum Schweigen zu bringen, mit anderen Worten, einer Taktik der politischen Unterdrückung und mißbraucht somit ihre Macht gegenüber einer politischen Minorität.

Anlässlich der heranrückenden Wahlen möchten wir, eine Gruppe deutscher Staatsbürger*innen sowie von Menschen aus anderen Ländern, darunter Israelis, Jüdinnen und Juden, die den palästinensischen Aufruf zu Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen (BDS) gegen den Staat Israel unterstützen, wie es unser verfassungsmäßiges Recht ist, die wahlberechtigte deutsche Öffentlichkeit und insbesondere die Anhänger*innen der SPD über die Bedeutung und die Implikationen der Resolution der Berliner SPD informieren.

Zum einen setzt die Berliner SPD das, was sie als „Anti-Zionismus“ bezeichnet, mit Antisemitismus gleich. Indem sie das tut, geht sie davon aus, dass der Zionismus vom Judaismus nicht zu trennen ist – eine hoch-problematische Annahme, die impliziert, dass Jüdinnen und Juden allesamt Unterstützer*innen des Zionismus sind, dass alle Jüdinnen und Juden dieselbe politische Position einnehmen, und dass alle Jüdinnen und Juden essentiell ein und dasselbe sind. Angesichts der Abwegigkeit dieser Annahmen fragen wir uns, ob die Berliner SPD wirklich meint, was sie verkündet. Falls dies der Fall sein sollte, können wir nicht umhin, uns an sehr dunkle Zeiten erinnert zu fühlen.

Zum anderen – einmal abgesehen davon, dass hier das Recht auf freie Meinungsäußerung beschädigt wird, das in der Bundesrepublik Deutschland gilt und das die SPD Berlin als gewählte Repräsentantin nicht nur zulassen muss, sondern auch zu schützen hat – erinnert der unbegründete Antisemitismus-Vorwurf der Berliner SPD an die Äsop‘sche Fabel vom Hirtenjungen, der ohne Not „Wolf“ schrie. Den Begriff des Antisemitismus zu missbrauchen, ist politisch und gesellschaftlich gefährlich, weil es die Zivilgesellschaft darin schwächt, mit tatsächlichem Hass auf Jüdinnen und Juden, wenn er auftritt, umzugehen. >>>

 

Die Apartheid + Kolonialpolitik Israels muss beendet werden durch Boykott, Desinvestment und Sanktionen (BDS) >>>
 


 

 

Why do Far-Right White Nationalists Support Zionism?
 

 

 

5. 11. 2017

Israels Regierung schaltet eine US-Anwaltskanzlei ein - 28. 10. 2017 - Chaim Levinson & Barak Ravid -  Die Regierung lässt sich nach Dokumenten, die Ha'aretz zugänglich sind, heimlich von einer US-amerikanischen Anwaltskanzlei im Kampf gegen BDS (Boykott, Investitionsentzug und Sanktionen) in Europa, Nordamerika und andernorts helfen.

Die Regierung hat die Kanzlei Sidley Austin beauftragt, rechtliche Möglichkeiten vorzubereiten und Gerichtsverfahren abzuwickeln. Das Justizministerium und das Ministerium für Strategische Angelegenheiten haben es abgelehnt, die Natur dieser Aktivitäten offenzulegen, für die der Staat im Lauf der letzten zwei Jahre viele hunderttausend Dollar gezahlt hat. Die Ministerien bezeichnen die Aktivitäten als „diplomatisch extrem sensibel".

Vor etwa zwei Jahren verpflichtete das Sicherheitskabinett das Ministerium für Strategische Angelegenheiten zur Koordinierung des Kampfes gegen „Delegitimierung" und bestimmte größere Mittel für diese Bemühungen. Das Ministerium für Strategische Angelegenheiten überweist einen Teil des Geldes über das Außenministerium an verschiedenen Orten weltweit und einen anderen Teil an jüdische Organisationen im Ausland für Öffentlichkeitsarbeit an Campussen und anderen Orten.

Aber auch das Ministerium für Strategische Angelegenheiten operiert in dieser Sache auf eine Art, die es nicht öffentlich bekannt gemacht hat. In der Vergangenheit hat der Generaldirektor des Ministeriums Sima Vaknin der Knesset mitgeteilt, dass es damit befasst sei „geheimdienstliche Informationen zusammenzutragen und anzugreifen" (gathering intelligence and attacking).

Im Laufe des letzten Jahres hat Anwalt Itay Mack Regierungsministerien gebeten, im Namen von Menschenrechtsaktivisten Informationen über alle mit ausländischen Organisationen unterzeichneten Vereinbarungen einzuziehen, die an Anti-BDS-Aktivitäten beteiligt sind. >>>

Presse - Hürden, Lücken, Manipulation, Zensur + Meinungsfreiheit in Israel >>>
BDS - Boykott >>>

 

 

 

 

Der Hofjude mit Schaum vor dem Mund - 4. 11.  2017 - Abi Melzer - In der Zeitschrift CICERO konnte man im Oktober lesen, dass der Hofjude Henryk M. Broder außer Diensten sei, und es wurde berichtet, dass dieser ehemals „Liebling des Feuilletons“„ kaum noch Freunde habe. Wen sollte das wundern, wo es doch den Hofjuden selbst nicht wundert. Er hat doch in seiner Glanzzeit gesagt und geschrieben, dass er keinen Wert darauf lege, dass die Leser ihn mögen, sondern dass die Leser ihn fürchten. Damals wollte Bazon Brock, der Ästhetikprofessor aus Hamburg, auch gerne Jude sein, weil er dann auch sagen könnte, was er denke.

Ich möchte allerdings bezweifeln, ob der Hofjude tatsächlich all das, was er zu Papier brachte, auch gedacht hat. Ich denke, dass es pure Provokation war, um sich wichtig zu machen. Wenn man nicht durch Qualität und durch brillante Gedanken auffällt, dann muss man provozieren, um gehört (und gefürchtet) zu werden. Wenn Broder schreibt, dass die Israelis Täter sind, und jeder von uns weiß, woher das Wort „Täter“ stammt, dann kommt er sich wie ein Held vor, und wenn er noch hinzufügt, dass „Täter sein Spaß macht“, dann hat er sie alle, die Elite der deutschen Journalisten und Intellektuellen, in die Flucht getrieben.

Wenn er bei Gericht, wo er wegen Beleidigung der Justiz verklagt wurde, dem Staatsanwalt, der in der Tat dämlich und unnötig gesagt hat, dass er schon mal Auschwitz besucht habe, wohl um jeden Antisemitismusverdacht von sich zu weisen, antwortet, dass auch er in Auschwitz war und ihm dort am besten die Cafereria gefallen habe, mag es ein gelungenes Bonmot gewesen sein, aber ein schreckliches, wenn man bedenkt, dass auch seine Familie möglicherweise in Auschwitz ermordet wurde.  Aber darauf kann und will Broder keine Rücksicht nehmen. Er will immer glänzen >>>

 

HENRYK M. BRODER - THE "BEST" OF - SEIN "ZWEITES" GESICHT >>>

 

 

 

 

 

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Kurznachrichten BERICHTE

Israels Armee birgt Leichen von fünf militanten Palästinensern

 

Hisbollah-Chef- Rücktritt Hariris war "saudische Entscheidung"

 

Der saudisch-iranische Kompromiss im Libanon ist beendet

 

„Sehr wichtig“- Israel startet größtes Luftwaffenmanöver seiner Geschichte

 

Settlers Break into Al Aqsa Courtyards

 

Israel is not a democracy as long as the occupation exists

 

Israeli settlers take to Al-Aqsa Mosque under heavy police protection

 

No return of Israel embassy staff until killer faces justice

 

5. 11. 2017

 

Centenary of Balfour is centenary of the Zionist lobby

 

Dr. Saeb Erekat- “Nothing is More Shameful than Celebrating Colonialism”

 

Gerard Butler, Gene Simmons, and Pee Wee Herman help raise $53.8 million for the IDF

 

Gedenken an die Ermordung Yitzhak Rabins

 

Reckoning with the murder of a prime minister

 

Updated- Bodies Of Five Fighters Found Under Rubble, Twelve Confirmed Dead

 

Israeli Soldiers Abduct A Palestinian In Bethlehem, Invade Jenin And Nearby Towns

 

Army Attacks The Weekly Protest In Nil’in

 

Israeli Soldiers Attack The Weekly Procession In Kufur Qaddoum

 

Israeli forces suppress demonstration in Ramallah-area village

 

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (26 October – 01 November 2017)

 

Army Injures Two Palestinians In Gaza

 

Two Palestinians shot, injured by Israeli forces during Gaza border clashes

 

Palestinian 'extrajudicially executed' by Israelis laid to rest

 

No return of Israel embassy staff until killer faces justice

 

Lecture by Professor Rashid Khalidi on the Balfour Declaration

 

Convicted Trump adviser George Papadopoulos championed Israeli settlers

 

Palestine in Pictures- October 2017

 

Photojournalist flees persecution by Palestinian Authority

 

4. 11. 2017

 

Kunstaktion von Banksy in Bethlehem von palästinensischen Aktivisten unterbrochen

 

Tausende Palästinenser protestieren gegen Balfour-Erklärung

 

The Balfour Declaration set in motion the ethnic cleansing of Palestine
 


Le vrai visage de l’occupation : Regardez ces images !

Au petit matin, 8000 Palestiniens entassés comme du bétail, attendent des heures au checkpoint 300, celui qui sépare Bethléem de Jérusalem, et par lequel sont obligés de passer les travailleurs qui ont obtenu -après des mois d’attente— le droit d’aller se faire exploiter sur les chantiers de construction de Tel Aviv.

 

 

Armed groups in Gaza vow to respond to Israeli attack on tunnel

 

The message that changed our fate -- Balfour at 100

 

Um Abed: a Palestinian woman who embodies the Balfour legacy

 

May, Netanyahu celebrate Balfour while Palestinian politicians call for UK to apologize, recognize Palestinian state

 

Continental übernimmt IT-Sicherheitsfirma aus Israel

 

Israeli Soldiers Abduct Four Palestinians In Jenin And Bethlehem

 

Al-Quds Brigades Declares Five Fighters Dead Under Bombarded Tunnel

 

Rights groups demand IDF allow rescue teams into Gaza tunnel

 

Newly Formed Government Officially Takes Control of Gaza Crossings

 

Israel to return body of Palestinian shot for driving in 'suspicious manner'

 

Despite His Talk Of ‘Reconciliation,’ Abbas Continues To Act In Israel’s Interests

 

3. 11. 20117

 

100 Jahre Balfour-Deklaration: Proteste im Westjordanland

 

Balfour Declaration's 100th birthday prompts calls on Britain to apologize and recognize Palestinian rights

 

Abbas demands British government recognize Palestine on Balfour centenary

 

Permalink to Um Abed- a Palestinian woman who embodies the Balfour legacy

 

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ANALYSIS: Will Netanyahu risk exposing one of Israel’s secrets?

 

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