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Mittwoch, 11. Oktober 201717:39   -    HELFEN     BDS     facebook    LINKS     ARCHIV    THEMEN

 


 

Amtsgericht Frankfurt entscheidet für Meinungsfreiheit und gegen zionistische Repression - Dr. Ludwig Watzal - Wer gibt in Frankfurt den Ton an. Die Israellobby oder gewählte Abgeordnete?

Abraham Melzer – Die AntisemitenmacherSoeben hat das Amtsgericht Frankfurt am Main in der Sache "Saallbau GmbH" vs. Abraham Melzer für letzteren entscheiden. Der Frankfurter Magistrat, der über diesen städtischen Betrieb wacht, hatte dem jüdischen Verleger und Autor, obgleich er einen ordnungsmäßen Vertrag mit "Saalbau" abgeschlossen hatte, plötzlich gekündigt. Die Stadt wollte Melzer sein Recht auf Meinungs- und Redefreiheit beschneiden. Daran ist zuletzt der Gasteig gegen die Deutsch-Israelin Judith Bernstein in München gescheitert.

Die jüdisch-zionistische Israellobby hatte zuvor Frankfurt und ihren reiselustigen Stadtkämmerer Uwe Becker von der CDU, der sich mehr um Israel kümmert als um seine Bürger vor Ort, dermaßen weichgekocht, dass der Magistrat einen Beschluss durchgesetzt hat, in dem die Boykott-Bewegung BDS, die sich auf friedlichem Wege für das Ende der 50-jährigen Besatzung Palästinas durch Israel einsetzt, zu kriminalisieren. Ähnliche Beschlüsse sind in München gefasst worden, in Köln sind sie geplant und auch der Berliner Senat steht unter massiven Druck der Israellobby, einen grundgesetzwidrigen Beschluss zu fassen.

Oberbürgermeister Feldmann sollte Becker seines Amtes entheben und den grundgesetzwidrigen Beschluss des Magistrats zurückziehen, will die Stadt nicht noch ihr letztes Renommee als "liberale und weltoffene" Metropole verlieren. In wenigen Stunden wird die Frankfurter Buchmesse eröffnet, die sich als Motto die Presse- und Meinungsfreiheit gegeben hat. Dass diese gerade in Frankfurt am meisten durch den Magistrat bedroht ist, konnte das Amtsgericht gerade noch korrigieren.

Warum in die Ferne schweifen, wo das "Gute" liegt so nah, will heißen, regt Euch nicht über die Einschränkung der Meinungsfreiheit in der Türkei auf, wo Präsidialdiktator Erdogan diese einschränkt, sondern im liberalen Frankfurt, wo die zionistische Israellobby die Stadtverordneten wie einen Tanzbär durch die Manege führt. Es heißt aber auch, Not macht erfinderisch, und da waren die Israellobby und ihre willigen deutschen Vollstrecker immer schon erfinderisch.

Petra Wild hält heute Abend einen Vortrag in Darmstadt. Kurz zuvor wurden dem Veranstalter, der Linkspartei, die Räumlichkeiten gekündigt, und zwar wegen "Wasserschaden". Man könnte fragen, ob die städtischen Verantwortlichen nicht einen "Dachschaden" haben? Glücklicherweise konnten umgehend neue Räumlichkeiten gefunden werden. Vielleicht lassen sich die Stadtverwaltungen auf Geheiß der Israellobby in Zukunft solche "Begründungen" wie Stromausfall, Wasserschaden oder wie in Köln den Vorwand "Schabbat" u. a. einfallen, um Veranstaltungen zu sabotieren >>>


Dokumentation - 2017 - ES WIRD VERSUCHT DIE BUCHVORSTELLUNG DES NEUEN BUCHES VON ABRAHAM MELZER ZU VERHINDERN >>>

NUN IM VERKAUF - DAS NEUSTE BUCH VON FELICIA LANGER

Felicia Langer

Bis zum letzten Atemzug

COSMICS Verlag
Einband: Kartoniert / Broschiert
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 9783981792294
Bestellnummer: 7795217
EUR 15,00*

 

Felicia Langer hat auch noch im hohen Alter in ihrem Engagement für die Sache der Palästinenser nicht nachgelassen und sich bei unzähligen Gelegenheiten und politischen Vorkommnissen mit ihrer typischen sachlich-kämpferischen Art pointiert eingemischt. Sie hat immer vor "Fürstenthronen" wenig Respekt gezeigt, wie ihrer Kritik an Präsident Obama, Präsident Trump oder Israels ehemaligem Präsident Shimon Peres zeigt. Obgleich die zahlreichen Artikeln tagesaktuellen Anlässen gewidmet sind, durchzieht sie jedoch ein "Roter Faden" , und zwar das Schicksal der Palästinenser. (Ludwig Watzal)



Bis zum letzten Atemzug - Dr. Ludwig Watzal - Es gibt weltweit keine andere Persönlichkeit, die ihr Leben und ihre Profession als Anwältin so in den Dienst der palästinensischen Sache gestellt hat, wie die Deutsch-Israelin Felicia Langer. Unmittelbar nach ihrer Zulassung als Anwältin in Israel stellte sie ihr Wissen und Können in den Dienst der unterdrückten Palästinenser. Sie trat als deren Advokat vor israelischen Gerichten und Militärgerichten, den Pseudogerichten (Cangaroo Courts), auf. Damit war ihre zivile Kariere als Anwältin in Israel beendet. Viele erfolgreiche Verfahren waren ihr nicht beschieden, hinzu kam noch das öffentlich-gesellschaftliche Mobbing und Spießrutenlaufen. Als sie einsah, dass es aussichtslos war, vor diesen Pseudogerichten auch nur ein Fitzelchen von „Gerechtigkeit“ für ihre Mandanten erringen zu können, kehrte Felicia Langer Israel den Rücken und wanderte nach Deutschland aus; seither lebt sie in Tübingen als gesellschaftlich hochgeachtete Persönlichkeit.

Kaum in Deutschland angekommen, begannen Elemente der zionistischen Israellobby Felicia Langer zu diffamieren. Dabei taten sich die jüdischen Gemeinden, die Deutsch-Israelischen Gesellschaften, die Israelische Botschaft und zahlreiche jüdisch-zionistische Wasserträger und ihre deutschen Helfershelfer auf besonders widerliche Art hervor. Den Höhepunkt dieser Verleumdungs- und Diffamierungskampange musste Frau Langer justament dann erleben, als ihr Bundespräsident Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verlieh. Ein Sturm der Entrüstung brach daraufhin los, bei dem einige Elemente dieser zionistischen >>>



Auch hier >>>

Recht und Pflicht der Palästinenser zum Widerstand - 07.10.2017 - Gideon Levy - Stellt Euch vor, Ihr seid die Palästinenser. Vielleicht Einwohner von Ost-Jerusalem. Siebenundvierzig schwierige Jahre liegen hinter Euch; vor Euch liegt eine große, bedrückende Dunkelheit. Die israelische Tyrannei, die Euch ein böses Schicksal bereitet, erklärt arrogant, dass alles immer so bleiben wird. Eure Stadt werde "für immer und ewig" unter Besatzung bleiben. Der Verteidigungsminister, der zweitwichtigste Mann in der Regierung, die Euch unterdrückt, sagt, ein palästinensischer Staat werde niemals errichtet werden.

Stell Dir vor, Du bist Palästinenser und Deine Kinder sind in Gefahr. Vor zwei Tagen haben Besatzungskräfte ein anderes Kind getötet, weil es "eine Brandbombe gezündet" hätte. Die Worte "Tod den Arabern" sind in der Nähe Deines Hauses gesprayt. Wo Du auch hingehst, darf ein Grenzpolizist auf Dich schießen. Jede Nacht können sie in Dein Heim brutal einfallen. Du wirst niemals als menschliches Wesen behandelt. Sie werden Dich fertig machen, demütigen, einschüchtern, vielleicht sogar Dich inhaftieren, möglicherweise ohne Gerichtsverfahren.

Es gibt nahezu 500 Gefangene in Administrativhaft. Wenn einer Deiner Lieben inhaftiert ist, wirst Du immer Schwierigkeiten haben, wenn Du ihn besuchen willst. Wenn Dir das gelingt, wirst Du eine halbe Stunde für ein Gespräch hinter einem Glasfenster bekommen. Wenn Dein Angehöriger in Administrativhaft ist, wirst Du nie wissen, wann er freigelassen wird. Aber das sind Kleinigkeiten, an die Du Dich bereits allzu lange gewöhnt hast.

Vielleicht hast Du Dich auch schon an den Landraub gewöhnt. Jederzeit kann ein Siedler auf Deinen Grund und Boden kommen, Deine Baumpflanzung niederbrennen oder Deine Felder in Brand setzen. Dafür wird er nicht vor Gericht kommen; die Soldaten, die Dich angeblich schützen sollen, werden tatenlos zusehen. Jeden Moment kann eine Anordnung für den Abriss (Deines Hauses, Ü.) oder für eine willkürliche Zwangsräumung auftauchen. Und es gibt nichts, was Du machen kannst.

Stellt Euch vor, Ihr seid Palästinenser. Ihr könnt Gaza nicht verlassen, und es ist auch nicht leicht die Westbank zu verlassen. Der Strand, weniger als eine Autostunde von Deinem Haus in der Westbank entfernt, liegt hinter dunklen Bergen. Ein Israeli kann viel leichter nach Feuerland zwischen Argentinien und Chile reisen als Du an den Strand von Ajami.   

Es gibt keine Träume, keine Wünsche. Deine Kinder haben nur eine geringe Chance im Leben etwas zu erreichen, selbst wenn sie auf die Universität gehen. Alles, was sie erwarten können, ist ein Leben in Demütigung und Arbeitslosigkeit.

Es besteht keine Chance, dass sich diese Situation jemals rasch ändern wird. Israel ist stark, es hat die USA in die Tasche gesteckt, Eure Führung ist schwach (die Palästinensische Autonomiebehörde) und isoliert (Hamas), und die Welt verliert das Interesse an Eurem Schicksal. Und was macht Ihr?

Es gibt zwei Möglichkeiten. Die erste ist zu akzeptieren, Ihr könnt Eingaben machen, aufgeben. Die zweite ist Widerstand zu leisten. Das ist in der Tat Eure zivile Pflicht. Da gibt es keine Diskussion. Das Recht eines besetzten Volkes gegen die Besatzung Widerstand zu leisten, ist im Naturrecht sicher gestellt, in den Moralvorstellungen der Geschichte, im Völkerrecht.

Die einzige Einschränkung besteht für die Mittel zum Widerstand. Die Palästinenser haben fast alles davon versucht, zum Besseren oder zum Schlechteren – Verhandlungen und Terror; mit einem Stein und mit einer Bombe; mit Demonstrationen und Selbstmord. Alles vergeblich. Sollen sie verzweifeln und aufgeben? Das ist in der Geschichte nie geschehen, also werden sie weitermachen. Manchmal werden sie legitime Mittel einsetzten, manchmal schlechte. Es ist ihr Recht auf Widerstand.

Jetzt leisten sie Widerstand in Jerusalem. Sie mögen die israelische Herrschaft nicht, oder Menschen, die ihre Kinder lebendig verbrennen. Sie mögen keine bewaffneten Siedler, die mitten in der Nacht unter dem Schutz des israelischen Rechts in ihre Wohnungen eindringen und sie aus der Wohnung werfen. Sie mögen keine Stadtverwaltung, die Dienstleistungen nach nationaler Zugehörigkeit gewährt, oder Richter, die über ihre Kinder entsprechend ihrer Herkunft Urteile fällen. Sie werden verrückt, wenn das Haus eines jüdischen Terroristen nicht zerstört wird, während das Haus eines Palästinensers niedergerissen wird.

Sie möchten nicht, dass Israel sie immer weiter tyrannisiert, also leisten sie Widerstand. Sie schleudern Steine und Brandbomben. So sieht Widerstand eben aus. Manchmal handeln sie mörderisch, aber sogar das ist nicht so schlimm wie die Gewalt ihrer Besatzer.
Es ist ihr Recht, es ist ihre Pflicht.          Quelle
         Übersetzung: K. Nebauer

Israel fürchtet Iran vor seiner Haustür - Lange war man in Israel überzeugt, Asad werde stürzen. Nun sieht man Asad siegen – und fürchtet dessen Verbündeten. - Ulrich Schmid - 10.10.2017 - Wenn Krisenlagen sich konsolidieren, freut das nicht alle. Bis vor kurzem sah sich Israel förmlich umzingelt von Krieg und Zwist, man fühlte sich als das Auge des Sturms. Im syrischen Inferno rangen Asad und seine Gegner, in Palästina befehdeten sich Fatah und Hamas. Das band in beiden Fällen die Energien potenzieller Feinde, durchaus zum Vorteil Israels. Nun ist im Norden wie im Süden vieles in Bewegung geraten, und darüber ist man in der Regierung von Ministerpräsident Netanyahu zutiefst besorgt.

«Schlangestehen vor Asad» - Die Lage im Norden wird in Israel strategisch komplett neu bewertet. «Asad gewinnt den Krieg», sagte Verteidigungsminister Lieberman in einem Zeitungsinterview – ein bemerkenswertes Statement, denn genau wie ihre Kollegen in westlichen Ländern gaben sich auch die israelischen Militärstrategen vom Ausbruch des Kriegs bis etwa Mitte 2015 überzeugt, der syrische Diktator werde stürzen. Nun konstatiert Lieberman, dass «viele Nationen, auch westliche, auch moderate Sunniten, anstehen, um Asad den Hof zu machen». Das sei präzedenzlos und geschehe nur, weil Asad den Krieg gewinne.

Für Israel ist das prekär. Nicht in erster Linie wegen Asad selber, denn mit dem syrischen Diktator hatte man zumindest in den Jahren vor dem Bürgerkrieg wenig Kummer. Doch dass Asads Alliierte, Iran und der Hizbullah, stetig an Boden gewinnen, kann Israel nicht >>>

Kein neues Phänomen: Hinweise auf Apartheid im Kontext von Israel/Palästina - Die Veröffentlichung eines Berichts der Wirtschafts- und Sozialkommission der Vereinten Nationen für Westasien (ESCWA) über die israelischen Praktiken gegenüber dem palästinensischen Volk hat im März d. J. einen politischen Sturm verursacht. Nach intensivem Druck seitens Israel und seiner politischen Verbündeten zog der UN-Generalsekretär den Bericht zurück. Die ESCWA-Leiterin Rima Khalaf trat später aus Protest zurück.

Der UN-Bericht zur israelischen Besatzung kommt zu dem Ergebnis, dass die offizielle israelische Politik auf eine Spaltung der Palästinenser abziele und damit als „Apartheid-Regime“ agiere. So gehen die Vereinten Nationen davon aus, dass die israelische Regierung für die Situation in den besetzten Gebieten, d. h. auch denen, die unter der administrativen Selbstverwaltung der Palästinenser stehen, Israel für die Situation zuständig und verantwortlich ist. Auch spricht der Bericht im Umgang mit dem nicht jüdischen Bevölkerungsanteil von Rassendiskriminierung.

Die stellv. UN-Generalsekretärin und ESCWA-Exekutivsekretärin Rima Khalaf erläuterte anlässlich der ersten Veröffentlichung, dass es sich um den ersten Bericht von einem UN-Gremium handelt, dass „klar und deutlich zu dem Schluss kommt, dass Israel ein rassistischer Staat ist >>>


Link zum Medienbrief der PLO-Verhandlungsabteilung (in englischer Sprache) >>>

SCHEINHEILIG HOCH DREI - DIE LINKE FÄHRT DIE SCHEUKLAPPEN HOCH - DER AUTOR DES ARTIKELS TRÄGT EINE SCHLAFMASKE - Uneinigkeit in punkto Nahost-Konflikt - Vor dem Landesparteitag der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen gibt es Streit um einen anti-israelischen Antrag - Sebastian Weiermann - 11.10.2017

Der Nahost-Konflikt ist in der deutschen Linken ein stetiger Quell für Streitigkeiten. Besonders von dem Streit betroffen ist dabei immer wieder die Partei Die LINKE. Wenn es um den Nahost-Konflikt geht, kochen auf vielen Seiten die Emotionen hoch. Die am Streit Beteiligten werfen einander vor, »imperialistische Kriegstreiber« zu sein oder »Antisemiten«, die »Israel vernichten« wollen. Besonders eskalieren solche Auseinandersetzungen, wenn im Nahen Osten eine bewaffnete Auseinandersetzung droht oder stattfindet. Manchmal reicht auch ein historisches Ereignis. Im Juni jährte sich der Sechs-Tage-Krieg zum 50. Mal.

Beim Landesparteitag der NRW-LINKEN am Sonntag in Kamen steht nun ein Antrag auf der Tagesordnung, der unter dem Titel »DIE LINKE fordert ein Ende der Besatzung in Palästina und der Gaza-Blockade« schwere Vorwürfe gegen Israel erhebt. Israel betreibe »systematisch Menschenrechtsverletzungen« und sorge durch die »Totalblockade des Gazastreifens« für »verheerende Lebensbedingungen«. Der israelischen Regierung werden außerdem »fast unverhohlene Annektionspläne« für die besetzten Gebiete vorgeworfen. Gegen diese müsse die LINKE »dringend Stellung beziehen«. Der Landesparteitag in NRW soll nun beschließen, dass die Linkspartei »die zeitweilige und bedingte Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel« fordert, bis die Besatzung beendet und der Gaza-Streifen nicht mehr blockiert ist.

Unerwähnt bleibt in dem Antrag allerdings, dass der Gaza-Streifen auch von Ägypten blockiert wird und dass durch die israelischen Grenzübergänge täglich Lebensmittel, Baumaterial und Medikamente nach Gaza geliefert werden. Das >>>



Antrag an den Landesparteitag DIE LINKE-NRW im Oktober 2017 - Antragsteller*innen: Antikapitalistische LINKE >>>

10. 10. 2017

Der Jude Abraham Melzer erhält in Frankfurt Auftrittsverbot - 9. 10. 2017 - Ludwig Watzal - Die so genannte Weltstadt und Bankenmetropole Frankfurt am Main, die von einem jüdisch-zionistischen Oberbürgermeister geführt wird, verbietet dem Juden Abraham Melzer in städtisch verwalteten Räumen, sein Buch „Die Antisemiten-Macher“ vorzustellen, das im Frankfurter Westend-Verlag soeben erschienen ist.

Abraham Melzer – Die AntisemitenmacherUm die Groteske noch weiter auf die Spitze zu treiben, findet diese Schmierenkomödie justament zur Frankfurter Buchmesse statt, die sich als zentrales Buchmessen-Thema die Presse- und Meinungsfreiheit gewählt hat. Dass die Meinungsfreiheit vor der eigenen Haustür und nicht nur in peripheren Staaten wie der Türkei massiv gefährdet ist, scheint den Organisatoren nicht in den Sinn gekommen zu sein.

Abraham Melzer gehört zu den wenigen jüdischen Kritikern der israelischen Besatzungs- und Unterdrückungspolitik gegenüber den Palästinensern in Deutschland, und dies schon seit fast vierzig Jahren. Er ist Verleger und hat sich als Autor einen Namen gemacht, was vielen Zionisten und deren deutschen Helfershelfern nicht passt, da diese jegliche Kritik an dem Besatzerstaat Israel kriminalisieren wollen.

Melzer hat ordnungsgemäß mit der „Saalbau GmbH“ einen Mietvertrag abgeschlossen, die Pacht bezahlt, bis das städtische Unternehmen aus heiterem Himmel oder vielmehr auf Druck der zionistisch-jüdischen Lobby diesen Vertrag gekündigt hat. Zuvor hatte der Magistrat einen unrühmlichen Beschluss gefasst, und diesen wiederum auf Druck der Israellobby, der einen Verstoß gegen Artikel 5 Grundgesetz darstellt. Gemäß diesem Demokratie-feindlichen Beschluss, sollen keine Räumlichkeiten an Befürworter der zivilgesellschaftlichen und demokratischen BDS-Bewegung zur Verfügung gestellt werden, da man diese für „antisemitisch“ hält.

Ähnlich grundgesetzwidrige Beschlüsse stehen in München und Köln[ an. Der Berliner Senat steht ebenfalls unter massivem Druck der Israellobby, einen ähnlichen Beschluss zu fassen. Wie sich frei gewählte Abgeordnete dem Druck der Israellobby beugen können und grundgesetzwidrige Beschlüsse fassen können, die Kritik an einer Besatzungsmacht kriminalisieren, ist schleierhaft.

Einer, der diese grundgesetzwidrige Politik in Frankfurt durchgedrückt hat, ist der Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU). Sein Wirken kann nur als unsäglich bezeichnet werden, und er kann als Handlanger eines extremen zionistischen Strippenziehers und politischen Hasspredigers angesehen werden. Die CDU Frankfurts brachte vermutlich auch den Antrag auf dem CDU-Parteitag in Essen ein, der die BDS-Bewegung parteioffiziell kriminalisierte. Anstatt sich um die Belange der Bürger in Frankfurt zu kümmern, befindet sich Becker oft auf Lustreisen in Israel und kümmert sich mehr um die israelischen und US-amerikanischen Anliegen als um die seiner Frankfurter Bürger.  (...)

Dass die FAZ dieser Schmierenkomödie auch noch Handlangerdienste leistet, ist skandalös und zeigt, dass das Wort von der „Lügenpresse“ nicht ganz unberechtigt ist. >>>

 


Dokumentation - 2017 - ES WIRD VERSUCHT DIE BUCHVORSTELLUNG DES NEUEN BUCHES VON ABRAHAM MELZER ZU VERHINDERN >>>


Am 8. 10. 2017 wurde Ellen Rohlfs 90 Jahre jung
 


Eine Blumenwiese in Palästina


 "Das Palästina Portal" und sicher viele viele andere gratulieren.
 



Ellen Rohlfs mit Uri Avnery und Rachel Avnery


Wenn sie gratulieren wollen (soweit sie nicht ihre Mailadresse haben) werde ich es gerne weiterleiten >>>


Felicia Langer schreibt
: Meine liebste Ellen, ich bin sehr glücklich, dass wir diesen schönen Tag hier erlebt haben. Ich wünsche Dir das Beste in der Welt und sehr viel noch Glück und ich muß betonen was für eine wunderbare und wichtige Arbeit du machst auch in diesem Alter, wo die anderen schon nix machen für die Welt und ich bewundere Dich sehr und danke Dir sehr dass Du Dich auch für meinen Alternativen Nobelpreis bemüht hast.

Liebste Ellen ich hoffe, dass Du wirst noch erleben eine andere, bessere Situation in Israel / Palästina Mit Deinem Einsatz hast Du viel dazu beigetragen.

Liebe Ellen Du hast auch sehr gute Wünsche von meinen Sohn Michael . Unsere Freundschaft wird für immer bleiben. Deine in Liebe,
Felicia
 

Sammlung Ellen Rohlfs - Texte, Gedichte, Fotos, Vita >>>

 

 

 

 

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Kurznachrichten BERICHTE

Der Siedlungsbau im Westjordanland zählt seit Jahrzehnten zu den größten Streitpunkten zwischen Palästinensern und Israelis. Nun provoziert Jerusalem mit weiteren Planungen - erstmals seit 2002 auch in Hebron.

 

Israel treibt Siedlungspläne in Palästinensergebieten weiter voran
Israel plant den Bau von mehr als 3.700 weiteren Wohnungen im besetzten Westjordanland – darunter erstmals seit Jahren auch in der Stadt Hebron.


 

Ashrawi condemns Israeli plans to build some 4,000 settlement units in West Bank

 

Israel announces new settlement homes will be built in West Bank

Has Palestinian unity finally arrived

From denial to recognition: There is no ‘humane’ occupation

The Bedouin village where compassion end

Israeli artillery launch strikes at Hamas posts in northern Gaza Strip

From Greta Gerwig to NYU, Israel has deep reservoir of cultural support in U.S.

Palestinians banned from entering Ibrahimi Mosque during Jewish holiday of Sukkot

D.C. Palestinian Film and Arts Festival celebrates 'what it is to be Palestinian'

Israeli Soldiers Abduct Six Palestinians In The West Bank

Soldiers Abduct A Fateh Official Near Ramallah, And A Woman Near Hebron

PLO Condemns Israeli Plans to Build 4,000 Illegal Settlement Units

Moroccan MP to Former Israeli Defense Minister- “War Criminal, Leave Our Country”

Gaza Shelled after Rocket Lands Southern Israel

Connecting Sukkot and the fight against home demolitions

In new film, Palestinian musicians compose their own identity

Israeli forces detain Palestinian woman and child in West Bank raids

Israeli bulldozers level land in northern Gaza Strip

Hamas demands full rights for its public employees hired since national split

Soldiers abduct a Fateh official near Ramallah

An Al Jazeera reporter went undercover with the pro-Israel lobby in Washington

Israel turns bus into torture chamber

Video - New project to preserve the iconic Solomon Pools site in Bethlehem

10. 10. 2017

Ranghohe Vertreter der Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas beraten ab Dienstag in Kairo über Wege zur Versöhnung

Palestinians to “People in Need”: Reject Israeli Embassy Partnership for One World Human Rights Film Festival | BDS Movement

PPS- “Amy Abducted 21 Palestinians In The West Bank”

Soldiers Abduct Seven Palestinians In Jenin, Qalqilia And Bethlehem

Army Abducts Nine Palestinians In Hebron

Shin Bet Rejects and Dismisses Teachers In Israeli-Arab Schools

Over Three Hundred Settlers Invade Al-Aqsa Mosque

Soldiers Destroy Jerusalem’s Abu Al-Nawar School

Trump to Give Peace Process a “Shot” Before Moving Embassy to Jerusalem

Israeli Soldiers Fire Three Shells Into Central Gaza

 

Israeli army shells Gaza after rocket lands in open area in southern Israel

Updated- Israeli Soldiers Abduct Fourteen Palestinians In The West Bank

Hamas demands full rights for its public employees hired since national split

9. 10. 2017

Was Abbas' endorsement of one-state solution plea or ploy?

Israeli Colonists Attack Palestinians In Their Olive Orchards Near Nablus

Updated- Israeli Soldiers Abduct Fourteen Palestinians In The West Bank

Army Abducts Two Palestinians In Jenin And Hebron

Israeli Soldiers Abduct Two Palestinians In Bethlehem

From denial to recognition- There is no 'humane' occupation

Thousands of Israeli, Palestinian women 'wage peace'

Ultra-Orthodox team up with leftists to fight police brutality

Trump wants to give peace 'a shot' before moving US embassy to Jerusalem

Israeli forces detain 13 Palestinians in West Bank raids

PA, Arab states reportedly to withdraw UNESCO resolutions criticizing Israel

Gaza`s clothing makers look to weave their way back into Israeli markets

8. 10. 2017

In decertifying Iran deal, Trump caves to Israel. But who will say so?

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Soldiers Attack The Weekly Protest In Kufur Qaddoum

Army Injures Five Palestinians In Northern Gaza

Israeli Soldiers Invade Rommana Village Near Jenin

Hamas reiterates- armed wing not up for discussion in reconciliation talks

Hamas reiterates- armed wing not up for discussion in reconciliation talks

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7. 10. 2017

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PCHR releases report on the Israeli violations of international law and international humanitarian law

Has Palestinian unity finally arrived?

'We need to kill Arabs' and 'Islam is a bad disease' -- Israelis interviewed on Jerusalem street

One of Puerto Rico's biggest creditors is also big funder of Israeli propaganda

Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (28 September – 04 October 2017)

Israeli Colonists Injure A Child In Hebron

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Soldiers Attack A Nonviolent Procession In Hebron

Israeli Soldiers Ransack And Photograph Homes of Two Detainees In Jenin

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7. 10. 2017

As battle rages in UK Labour Party, Moshe Machover expelled after asserting 'Anti-Zionism does not equal anti-Semitism'

New group challenges role of Israel lobby inside Labour Party as effort to undermine Corbyn continues

Can't discuss Palestine on campus? Then disaffiliate.

Army Abducted 400 Palestinians, Including 55 Children, In September

Army Closes Rural Road, Prevents Farmers From Entering Their Lands, In Bethlehem

Social Media Posts Leading to Palestinian Detentions Hidden from Inmates by Israeli Police

“Greater Jerusalem” Bill to Annex 19 Illegal Settlements

Qurai- Seizure of Southern Al Aqsa Dangerous

Undercover Soldiers Assault An Elderly Palestinian Man Near Jerusalem

Thousands Call for End of Irish Arms Trade with Israel (Photos)

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Fatah, Hamas to head to Cairo next week to continue reconciliation talks

Israel Bans Children from Playing in Al-Aqsa Mosque Courtyard

Spec Script, Spies and Vanunu Mordechai

When buildings break bones


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