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Donnerstag, 03. August 201720:10  -     facebook     LINKS       ARCHIV      BDS      THEMEN

 

Jerusalem von Palästina isoliert - Die jüngsten Ereignisse, die sich am Haram Al-Sharif in Jerusalem ereigneten und wo die israelische Besatzungsmacht versucht, den seit Mitte des 19. Jh. bestehenden Status Quo zu verändern, haben eine wichtige Entwicklung verdrängt: Bereits Anfang dieses Monats stellte der sog. israelische Ministerialausschuss für Legalisierungen im Auftrag von Bildungsminister Naftali Bennet einen Gesetzesentwurf vor.

Das neue Gesetz sieht vor, sich palästinensischer Nachbarschaften hinter der Mauer, die Teil der Jerusalemer Gemeinde sind, zu entlegen, um jede mögliche Teilung Jerusalems im Fall eines Friedensabkommens zu blockieren.

Dies würde bedeuten, dass rund 100.000 Palästinenser vom Rest der Stadt Jerusalem abgeschnitten werden. Bisher hat das Gesetz die erste Lesung in der Knesset bestanden. Premier Netanyahu wird empfehlen, das Gesetz zu verabschieden. Darüber hinaus plant das Gesetz, Siedlungsblöcke in der Westbank als Teil Israels zu annektieren, weiter illegal palästinensisches Land sich einzuverleiben und so die Umsetzung der Zwei-Staaten-Lösung, die von der internationalen Gemeinschaft befürwortet und unterstützt wird, unmöglich werden zu lassen. >>>


 

Als israelische Soldaten den Gazastreifen zerstörten, vereinte sich das Weltjudentum und schickte Ben&Jerry's Eiscreme an die Front - Philip Weiss - 01.08.2017 - Heute ist ein jüdischer Festtag, ein Tag der Reflexion, Tisha B'Av, an dem der Zerstörung der Tempel gedacht wird, und die Times of Israel postete einen Artikel über die jüdische Einheit während dem letzten Gazakrieg: "Ben & Jerry's an Tisha B'Av! Lektionen vom Gazakrieg 2014."

Yaakov Selavan, Offizier während dem Gazamassaker, erzählt, dass die Großzügigkeit des Weltjudentums seinen Truppen immer wieder Auftrieb gegeben hätten, weil Juden während dem Krieg vereint waren – damals, als mehr als 2.200 Gazaner getötet wurden, die meisten von ihnen Zivilisten und 500 von ihnen Kinder; und etwa 70 Juden, davon sechs Zivilisten getötet wurden. Selavan sagt, zu den israelischen Truppen wäre eine Flut von Liebe aus aller Welt gekommen.  Während der Tage, an denen wir auf den Befehl warteten (in den Gaza- streifen) hineinzufahren und die Terrortunnels zu zerstören, tröpfelte erst die    Liebe, die wir bekamen, und wurde dann zu einer Flut. Tausende Päckchen  erreichten uns jeden Tag; hunderte Besucher spendierten den Truppen...

Er sagt, die Juden seien "eins" gewesen gegen "unsere Feinde", wir waren eine Familie und "sahen die Schönheit im anderen", und die Lektion ist, wir dürfen nicht gespalten werden.  In den zwei größten Tragödien, durch die unsere Nation in den letzten 2000 Jahren gegangen ist, die Zerstörung des Zweiten Tempels und den Holocaust, waren wir geteilt und gespalten, und sogar in Krisen wollten wir uns nicht vereinen.

2014 waren wir eins. Wir schüttelten den Staub von tausenden Jahren von uns und konnten hinter die Fassaden der Politik und der Einzelbereiche    sehen. Plötzlich sahen wir die Schönheit im anderen, plötzlich verstanden  wir: wir sind eine Familie, gleichgültig, wie verschieden wir sind. Deshalb  kann ich jetzt sagen, in Zeiten der Krise, wenn unsere Feinde uns daran erinnern, dass wir eins sind, dann haben wir gelernt zu lieben und uns zu vereinen...

Die Eiscreme von Ben & Jerry war ein Geschenk von südafrikanischen Juden. Am Morgen vor Tisha B'Av wurde uns ein LKW voller Ben & Jerry's-Eiscreme von einer südafrikanischen (jüdischen) Gemeinde geschickt.    Nachdem ich mit meiner vierten Packung fertig war, eine Stunde vor   Fastenbeginn, bekamen wir die Meldung, dass es einen Waffenstillstand gäbe, es war der Schluss.  Der Artikel endet mit einer religiösen Botschaft: Mit dem Wiederaufbau von Jerusalem sollt Ihr getröstet werden.

Das ist Sprengstoff: Die Vereinigung von Juden weltweit hinter einem Staat, der Massaker auf religiös-ethnischer Basis begeht; und die Anrufung der Religion zur Rechtfertigung dieser Gewalt. Eines unserer Themen hier ist die potentiell explosive Natur der politischen Kultur Israels; das Mix von Nationalismus, Überlegenheit und Militarismus, das israelische Juden in einem Festungs-ähnlichen Staat in einer schlechten Nachbarschaft entwickelt haben, kann nicht gut ausgehen.

Die Ben & Jerry's Eiscreme kam sicher aus der Nähe. Ben & Jerry hat ein Werk in Israel und verkauft Eiscreme in den Siedlungen. Vermonter für einen gerechten Frieden haben wegen diesem Werk und den Verkäufen in den Siedlungen – und dem Massaker von 2014, dem Selavan eine Weihe gibt - einen Boykott von Ben & Jerry's Eiscreme organisiert:

Das Nachdenken derVermonters für einen gerechten Frieden über die Notwendigkeit eines Boykotts, kam während des militärischen Angriffs  Israels auf Gaza im Sommer 2014 an den Wendepunkt. 2.200 Gazaner waren  getötet, mehr als 11.000 verletzt worden. Die Toten waren überwiegend Zivilisten.

Da Gazas Leichenhäuser das entsetzliche Gemetzel nicht bewältigen konnten, mussten die toten Kinder und Babys vorübergehend bis zu ihrer  Beerdigung in Gefriertruhen für Eiscreme gestapelt werden. Während dieses Massaker an Unschuldigen verübt wurde, passierte Ben & Jerry's "Frieden und Liebe"-Eiscreme die israelischen Checkpoints, wurde  auf Jewish only-Strassen transportiert und an Supermärkte und für Catering- Events in jüdischen Siedlungen verkauft.

Ein "Massaker an Unschuldigen". Aber Juden "sahen plötzlich die Schönheit des anderen". Diese zwei Sichtweisen sind unvereinbar. Ich bitte meine Community dringend über den Schaden einer Vereinigung hinter einer Ideologie des "wir gegen die Welt" mit Gewehren und Gott nachzudenken.   Quelle   Übersetzung: K. Nebauer

Gaza, Anfang August 2017 - Dr. Abed Schokry  -  Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freundinnen und Liebe Freunde, womit fange ich mein neues Schreiben dieses Mal an? Mit Ost- Jerusalem bzw. Al-Aqsa Moschee oder mit dem weiterhin ununterbrochenen Siedlungsbau oder mit der andauernden Spaltung der Palästinenser oder mit der 50 jährigen Besatzung des Gazastreifens oder mit der nun 10 Jahre andauernden Blockade gegen den Gazastreifen? Oder soll ich wie so oft mit der Stromkrise oder der Wasserkrise beginnen oder ... Leider lässt sich diese Liste ohne viel Nachdenken weiter fortsetzen dennoch höre ich jetzt auf.

Ich denke, bereits darüber geschrieben zu haben, dass ich nie in meinem Leben in der Westbank bzw. in Ost-Jerusalem gewesen bin. Im Jahr 2015 bin ich zwar über Israel, Westbank und Jordanien nach Deutschland hin¬und zurückgeflogen, aber ich war sozusagen lediglich „Transit-Passenger". Daher beschränken sich meine Meldungen auf den Gazastreifen, da ich hier vieles mit meinen eignen Augen sehe bzw. direkt höre oder aber auch erlebe. Ich möchte Ihnen das -soweit es mir nur möglich ist- sachlich und emotionslos mitteilen. Ich sehe viel im Internet, ich lese auch sehr viel, dennoch hat jede Nachricht verschiedene Seiten und Betrachtungsweisen, die ich hinsichtlich der Westbank bzw. Ost-Jerusalem nicht alle kenne. Daher schreibe ich lediglich über die Lage in dem Gazastreifen.

Meine Kinder fragen mich täglich danach, warum ich noch nicht verreist bin, denn wie Sie wissen hatte ich ein Visum und ein Forschungsstipendium für Deutschland. Ich antworte ihnen „Weil die Grenzen geschlossen sind." Dann kommt die Frage sofort danach „Warum sind die Grenzen zu?" ,,Weil der Gazastreifen seit Juli, 2007 total abgeriegelt ist." Dann kommt die Frage, warum dies so ist? Und da fange ich an, zu stottern. Wie kann ich ihnen das Ganze sachlich erklären? Hierauf habe ich keine Antwort gefunden. Ich möchte den Kindern eine Antwort geben, die ich neutral ausdrücken kann, ohne „Hassgefühle" zu schüren. Bitte helfen Sie mir dabei! Israel besitzt unser Land, Israel belagert den Gazastreifen, das ist alles richtig, aber gibt mir das, das Recht, dass meine Kinder und ich die Israelis hassen? Das will ich gerade vermeiden, denn die Israelis sind Menschen, wie Sie und ich. Durch die Geschichte haben sie ja gelitten. Das verstehe ich sogar. Aber das gibt Ihnen auf jeden Fall nicht das Recht, ein anderes Volk nun so zu behandeln. Im Gegenteil (das ist meine Meinung!), gerade weil sie gelitten haben, sollten sie unsere Gefühle doch kennen oder verstehen, denn wir leiden unter der Besatzung durch Israel. D.h. die, die selbst gelitten haben, lassen uns jetzt leiden, obwohl WIR ihnen das Leid damals nicht zugefügt haben. Manchmal macht es mich traurig, dass Deutschland sich nur mit den Israelis verbunden fühlt und nicht erkennt oder erkennen will, dass auch wir Opfer dieser schrecklichen Geschichte sind. Daniel Barenboim, der argentinisch-israelische Generalmusikdirektor der Staatsoper in Berlin und Gründer des Orchesters des West-östlichen Diwans, hat in einem Artikel im Juni 2017 geschrieben: ,,Es ist dringend notwendig, dass Deutschland und Europa sich ihrer Verantwortung gegenüber den Palästinensern stellen."

Dann kommen die anderen täglichen Fragen unserer Kinder. Es ist Hochsommer, es ist sehr warm und sie fragen „Was machen wir heute? Wohin gehen wir heute? Was unternehmen wir heute?" Oft lautet meine Antwort „ Wir bleiben zuhause" An den Strand gehen, geht nicht, er ist verseucht. Übrigens der Strand ist unser letzter Zufluchtsort gewesen und nun ist er unerträglich, denn das Abwasser fließt an vielen Stellen unbehandelt direkt ins Meer. Wenn dann doch Kinder ins Wasser gehen, so bekommen sie Hautprobleme und manche wurden mit Magenproblemen ins Krankenhaus gebracht, weil sie versehentlich das verschmutzte Wasser geschluckt hatten. Es ist sogar schon so weit, dass die nah gelegenen Strände auf der Israelischen Seite der Grenze, bereits geschlossen sind und das Gebiet dort nicht betreten werden darf. Es kommt noch härter, eine nahgelegene Wasseraufbereitungsanlage soll israelischen Meldungen zufolge bereits stillgelegt worden sein.

Stellen Sie sich die folgende Situation vor, meine Damen und Herren:
Sie bekommen Strom von 3 Uhr nachts bis 7 Uhr früh, dann kommt der Strom erst wieder nach 12 Stunden. Also erst um 19 Uhr ist der Strom wieder da. Und er kommt dann bis 23 Uhr und erst 12 Stunden später haben wir wieder Strom, also um 11 Uhr Vormittag. So funktioniert es mit der Stromversorgung bei uns und das seit Mitte April. An manchen Tagen hatten wir sogar alle 24 Stunden gerade mal 2-3 Stunden Strom. Ich muss tagein-tagaus zum Markt gehen, um Gemüse und Obst zu kaufen, weil ja sonst alles verdirbt. Die Läden um unser Haus herum haben alle keine Gefriertruhe. Das Eis-Geschäft musste seine Produktion in diesem Jahr aufgeben. Auch sonst bleiben viele kleine Fabriken und Werkstätten geschlossen. Denn Strom vom privaten Anbieter zu kaufen, kostet den siebenfachen Preis. So steigen die Herstellungskosten rapide und die ohnehin verarmten Kunden können sich diese gestiegenen Preise gar nicht leisten.

Ich selbst, habe meine Forschungsarbeiten wegen der Stromprobleme nicht voranbringen können, wie ich vorhatte. Bei Kerzenlicht kann ich mich nicht konzentrieren. Sicher denkt der eine oder andere an Solarenergie. Ja, das gibt es in der Tat. Meine Schwiegereltern haben sich so eine Anlage von einer Firma in Gaza gekauft und sie bekommen tagsüber meistens Strom. Aber nachts, geht die Anlage nicht und die vorhandenen Batterien sind irgendwie nicht gut oder können wegen der Kapazität nicht lange aushalten oder oder .... Bei meinen Schwiegereltern ist eine Solaranlage möglich, weil sie auf dem Dach ihres eigenen Hauses montiert werden kann und sie das entsprechende Geld besitzen. Denn um ca. 5 K Watt Strom zu erzeugen, werden ca. 6000 US$ nötig. Ich wohne mit meiner Familie in einem Mehrfamilienhaus. Eine Solaranlage für alle Wohnungen wäre zu teuer.

Einige Tankstellen, Schulen, Uni-Gebäude, private Geschäfte usw. haben sich Solaranlagen angeschafft und haben tagsüber keine Probleme mit dem Strom. Abends und nachts wird es dennoch problematisch. Das ist das Problem mit der Speicherung der Energie aus erneuerbaren Quellen, ob nun Windenergie oder aber Solarenergie. Ich muss auch sagen, dass ich mich mit dem Thema wissenschaftlich gesehen nicht beschäftigt habe und daher weiß ich nicht, ob es bessere Batterien auf dem Weltmarkt gibt und wenn es sie geben sollte, wie teuer sie sind. Das wäre für mich sehr wichtig zu wissen. Und wie lange sind diese Batterien verwendbar. Wenn jemand von Ihnen mir bzw. uns an dieser Stelle weiterhelfen könnte, wäre ich sehr dankbar, wenn Sie mit mir in Kontakt treten würden. Gern möchte ich mehr über diese Technik erfahren. Vielleicht könnte sich mit der Unterstützung von Expertenwissen für mich ein Forschungsfeld ergeben, das uns hier helfen könnte.
In der Hoffnung, dass wir bald mehr Strom und ein „halbwegs" normales Leben haben werden, verbleibe ich für heute
Mit freundlichen Grüßen Ihr Dr. Abed Schokry

Jared Kushner zum Nahostkonflikt - "Wir wollen keinen Geschichtsunterricht" - Wie will die Trump-Regierung den Nahostkonflikt lösen? Offenbar gibt es dazu wenig konkrete Pläne. Man wolle logisch vorgehen, sagte Präsidenten-Berater Jared Kushner vor Praktikanten. Historisches Wissen brauche es nicht.

Eine der zahlreichen Aufgaben von Jared Kushner ist es, den Nahostkonflikt zu lösen. In einem heimlich aufgezeichneten Vortrag vor Praktikanten des Kongresses bekannte der Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump nun, dass es offenbar noch keinen genauen Plan dafür gibt. "Also, was machen wir anders [als die Vorgängerregierungen, Anm. d. Red.]? Ich weiß es nicht", sagt Kushner demzufolge. Die Trump-Administration versuche, das Problem möglichst logisch anzugehen.

Es werde überlegt, wie die Staatenform am Ende aussehen könnte. Man versuche, mit den Beteiligten sehr ruhig darüber zu verhandeln. "Am Ende wird es vielleicht keine Lösung geben, aber der Präsident hat uns gebeten, das Thema anzugehen >>>

Umstrittene Gaza-Reportage - Arte weist Kritik zurück - Der Präsident des Zentralrats der Juden hat einen im Juli auf Arte ausgestrahlten Beitrag als einseitig kritisiert. In einer Stellungnahme wehrt sich der Sender nun gegen Vorwurf. - 02.08.2017

Im Streit um eine umstrittene Reportage über den Gazastreifen weist der deutsch-französische TV-Sender Arte die Kritik des Zentralrats der Juden in Deutschland zurück. Den Vorwurf, Israel werde in dem Beitrag für den Konflikt alleine verantwortlich gemacht, könne man nicht nachvollziehen, hieß es in einer am Dienstagabend in Straßburg verbreiteten Stellungnahme. Gleichwohl verwies der Sender auf das Format der Sendung, die sich „bewusst ... mit den Lebensumständen der Protagonisten aus deren Perspektive“ befasse. Anders als Dokumentationen seien Reportagen „per definitionem Ausdruck der persönlichen Erfahrung und Begegnungen eines vor Ort befindlichen Journalisten.“

Innerhalb einer Sendung erhebe man nicht den Anspruch, „einen komplexen Sachverhalt vollständig und von allen Seiten gleichwertig zu beleuchten.“ Dennoch achte man im Programm des Senders insgesamt konsequent darauf, „eine Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven des israelisch-palästinensischen Konflikts“ abzubilden.

Der etwa fünfzehnminütige Beitrag „Gaza: Ist das ein Leben?“ war am 22. Juli ausgestrahlt worden und ist in der Online-Mediathek des Senders zu finden. Darin wird eine palästinensische Familie im Alltag begleitet, die Angehörige durch israelische Luftangriffe verloren hat. >>>

 

Gaza: Ist das ein Leben?
 ARTE Reportage
Bei den Luftangriffen der israelischen Armee im Gazastreifen starben nach einem offiziellen Bericht der UNO 1462 Palästinenser, unter diesen Toten waren ein Drittel Kinder. Viele Familien verloren ihre Angehörigen.
 


 

 

DIE DIE WAHRHEIT SCHEUEN UND VERDREHEN:

Offener Brief an Arte bzgl. Doku „Gaza: Ist das ein Leben?“ (UPDATE) - Sehr geehrter Herr Bergmann, sehr geehrter Herr Dr. Nievelstein,* wir begrüßen es prinzipiell sehr, wenn sich der Sender Arte im Rahmen einer Fernsehdokumentation mit der Situation im Nahen Osten sachlich auseinandersetzt. Umso stärker bedauern wir, dass die am Samstag, den 22.07.2017 in “Arte Reportage” ausgestrahlte Dokumentation “Gaza: Ist das ein Leben?” stark durch Einseitigkeit geprägt ist und den Zuschauerinnen und Zuschauern entscheidende Informationen vorenthält. Wir möchten Ihnen unsere Sichtweise im Folgenden detailliert erläutern.

Die Autorin der Dokumentation, Anne Paq, sowie eine weitere Person ihres Regie-Teams schreiben auch für das Online-Portal „Electronic Intifada“ [1] [2]. Die „Electronic Intifada“ verbreitet nach Kriterien der Arbeitsdefinition Antisemitismus des European Centre on Racism and Xenophobia [3] vielfach antisemitische Propaganda [4] [5] [6]. Bereits der Name „Electronic Intifada“ suggeriert eine Unterstützung für die gezielte Tötung israelischer Zivilisten. Aus unserer Sicht diskreditiert eine solche Verbindung jegliche seriöse journalistische Arbeit. >>>

 

Unterschrieben von den üblichen Desinformanten:
Amadeu Antonio Stiftung
Bundesvorstand des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.
Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Brandenburg e.V.
Dr. h. c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
HaGalil.com
Honestly Concerned e. V.
Ibn Rushd-Goethe Moschee
ILI  – I Like Israel e. V.
Jüdischen Gemeinde zu Halle (Saale)
Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e. V.
Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt
Michael Scherer, Vorstand Aktion 3. Welt Saar
Mideast Freedom Forum (MFFB)
Nahost Friedensforum (NAFFO)
Präsidium der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.
Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien Potsdam
Scholars for Peace in the Middle East (SPME)
Unabhängige Synagogengemeinde Berlin – Bet Haskala e. V.
Verein der Sächsischen Israelfreunde e. V.
Zentralrat der Juden in Deutschland





??? Kritik an ARTE-Reportage - Zentralratspräsident Josef Schuster: Beitrag ist »einseitig geprägt« ??? - 01.08.2017 - Der Zentralrat der Juden kritisiert erneut einen Film des deutsch-französischen TV-Senders ARTE. Die Reportage Gaza: Ist das ein Leben? sei »einseitig geprägt« und unterschlage »wesentliche Informationen«, schreibt der Zentralratspräsident Josef Schuster in einem Brief an ARTE-Präsident Peter Boudgoust, der der Nachrichtenagentur epd seit Dienstag vorliegt.

In der Reportage wird der Alltag von palästinensischen Familien begleitet, die Angehörige durch Luftangriffe der israelischen Armee verloren haben.

Darstellung Schuster kritisiert in dem Brief: »Israel wird als Aggressor dargestellt, der allein für die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage der Bevölkerung im Gazastreifen verantwortlich gemacht wird.« So könne sich der Zuschauer kein »umfassendes und ausgewogenes Bild« von Gaza und dem Nahost-Konflikt machen. Die Darstellung habe ihn »doch sehr irritiert«. >>>

 

 

 

 

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Nachrichten - Berichte

Am Berichten gehindert: Korrespondenten klagen gegen Israels Polizei
Verband kritisiert Beschränkungen bei gewaltsamen Zusammenstößen am Tempelberg

Jared Kushner zum Nahostkonflikt - "Wir wollen keinen Geschichtsunterricht"

Abbas meets with Hamas delegation to discuss national reconciliation

G4S complicit in Israel's attempt to take over al-Aqsa

Jodi Rudoren says Palestinians experience 'apartheid' -- but not in NYT

In Israel-centric remarks, Kushner faults Palestinian leaders for inciting violence at 'Temple Mount'


Abgeordnete verabredeten Duell an der Grenze
Zwischen Israel und Jordanien kriselt es. Zwei Abgeordnete wollten den Streit nun auf ihre Weise klären - und sich auf einer Brücke gegenübertreten. Doch zur erwarteten Prügelei kam es nicht.

PPS- “Army Abducts Nineteen Palestinians In the West Bank”

Israeli Soldiers Abduct Seven Palestinians In Nablus, One In Jerusalem

Israeli Soldiers Abduct Three Palestinians In Bethlehem

Army Abducts Two Palestinians In Rafah, One In Ramallah

Army Confiscates A Garbage Truck Near Nablus

Dear Jewish community, let's stop being scared of the Palestinian flag

Palestinian teen detained after stabbing Israeli man in central Israel

Israeli Supreme Court temporarily halts home demolitions in al-Walaja

Israelis wrongfully accuse Ma’an of producing video advocating for anti-Israeli violence

Committee- Israel transferring Palestinians between prisons, sending others in solitary

Israeli police ban Waqf employee from Al-Aqsa amid continued tensions at holy site

Israeli forces temporarily close Qalandiya checkpoint after ‘suspicious object’ found

Israeli forces raid Palestinian civil office in Hebron's Old City

Border Police assault a father and son from East Jerusalem, break the 58-year-old father’s arm and arrest him and his 15-year-old son

My child died before my eyes

Children Arrive for ‘Gaza Kids to Ireland’ Football Tour

It’s time to bid farewell to the Elor Azaria affair

Netanyahu`s new plan- Getting rid of Israel`s Palestinians

2. 8. 2017

China spielt bei der Lösung des Nahostkonflikts konstruktive Rolle

Islamische Staaten werfen Israel "provokative Handlungen" vor

Seltsame Zweckehe der Hamas mit dem Fatah-Mann

The Next War in Gaza Is Brewing. Here’s How to Stop It

Israeli colonizers take over Palestinian home in Hebron; install trailers in Nablus

Israeli Soldiers Abduct Nine Palestinians In The West Bank

192 Settlers Storm Al-Aqsa
 

Hundreds of Israelis enter Al-Aqsa compound for Jewish holiday

Village in Qalqilia under Blockade for Second Week

5 Palestinians from Jerusalem Indicted for Social Media ‘Incitement’

Concern over Damage to Al-Aqsa Historical Documents

Israel Soldiers Abduct 41 Palestinians In The West Bank

The Palestinian women's uprising that electrified Jerusalem

Netanyahu's new plan- Getting rid of Israel's Palestinians

The craziest things Netanyahu has said this summer, so far

Israeli forces evacuate Hebron home turned into military post

Israel launches discussions on draft bill aimed at shutting down Al Jazeera

Israeli forces continue 2-week closure of Qalqiliya-area village

Palestinian doctors go on strike for 2 hours in protest of armed assaults on hospitals

PLO silent over Israeli media reports of Erekat's deteriorating health

Israel demolishes Palestinian Bedouin village for 116th time

PLO silent over Israeli media reports of Erekat's deteriorating health

Israel to strip Amnesty International of tax benefits over support for BDS

Indians unfazed by Israeli-made stink bomb

Israeli forces violently repress Al-Aqsa solidarity demonstration in al-Khalil (Hebron) [VIDEO]

1. 8. 2017

Netanjahus Anwalt sollte Millionen für U-Boot-Deal erhalten

33 Palästinenser nach Tempelberg-Unruhen festgenommen
Unter den Festgenommenen seien auch sieben Minderjährige im Alter von 13 bis 17 Jahren. -

Video: Peaceful demonstration at checkpoint leads to nightmarish response

When will Netanyahu wake up and see Palestinians are part of Jerusalem, too?
 

Israeli settlers occupy Palestinian home in Hebron

Israeli settlers illegally occupy Palestinian home in Hebron

Settlers install mobile homes on Palestinian village lands near Nablus

Palestinian prisoner transferred to hospital as group accuses doctors of neglect

Palestinians demand longer jail term for Israeli soldier

G4S complicit in Israel’s attempt to take over al-Aqsa

Netanyahu's new plan: Getting rid of Israel's Palestinians

Israel to deport West Bank Palestinian detainee to Gaza Strip

A wide series of arrests in the villages and neighborhoods of Jerusalem

Israel uses ‘tunnel’ claim as an excuse to attack Hamas and UNRWA

 

Duma arson attack: 'The sadness has not stopped'

VIDEO- Israeli Forces Violently Repress Al-Aqsa Solidarity Demonstration in Hebron

Israel Soldiers Abduct 41 Palestinians In The West Bank

Clashes follow funeral of Palestinian killed by Israeli Police in Jaffa


The Temple Mount Crisis and the Contours of Cold Peace
 

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Israeli settlers occupy Palestinian home in Hebron for sixth day in a row

Settlers install mobile homes on Palestinian village lands near Nablus

Palestinian prisoner transferred to hospital as group accuses doctors of neglect

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Attorney indicts embassy killer, urges trial under int’l law


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