Donnerstag, 29. Juni 201719:53  -     facebook     LINKS       ARCHIV      BDS      THEMEN

Die humanitären Auswirkungen der innerpalästinensischen Entzweiung auf den Gazastreifen  -  OCHA - 23.06.2017 - Wichtigste Fakten:
 

- Im Juni 2007 übernahm nach bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Fatah und Hamas letztere die Kontrolle über den Gazastreifen, womit eine Spaltung zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde in der Westbank und der de-facto-Autorität Hamas im Gazastreifen begann, die bis heute andauert.

- Ab 2014 haben alle 22.000 Mitarbeiter im öffentlichen Dienst nur die Hälfte ihrer Bezüge bekommen, und das nur unregelmäßig. Den übrigen 62.000 Beschäftigten in Gaza, die auf der Gehaltsliste der PA stehen, wurden die Gehälter ab März 2017 um 30 bis 50% gekürzt.

- Wegen internen Streitigkeiten bezüglich der Finanzierung und Besteuerung des Treibstoffs für das Kraftwerk von Gaza wurde es im April 2017 stillgelegt, der Betrieb aber Ende Juni aufgrund des von Ägypten beschafften Treibstoffs wieder aufgenommen.

- Im Mai 2017 beschloss die PA die Zahlungen für den Strom, den Israel dem Gazastreifen liefert, zu kürzen; im Juni reduzierte Israel seine Stromlieferung um 40%.

- Ab 22. Juni bekommen Haushalte und Dienstleister in Gaza 4 bis 6 Stunden am Tag Strom.

- 186 kritische Einrichtungen für Gesundheit, Wasser und Abwasser sowie eine zuverlässige Müllabfuhr werden mit einer Notlieferung von Treibstoff durch die UN abgestützt; man hofft, dass die Reserven bis Oktober 2017 reichen.

- Wegen Verzögerungen bei den Lieferungen von unentbehrlichen Arzneimitteln aus der Westbank und jahrelangen Finanzlöchern, sind 34% der unentbehrlichen Arzneimittel im zentralen Arzneimittellager nicht mehr vorrätig.

- Die Weiterleitung von mehr als 1.400 Patienten zur medizinischen Behandlung außerhalb von Gaza ist seit März 2017 unterbrochen, seit die PA ihre Zahlungen für diese Dienste offensichtlich eingestellt hat.

- Die meisten Familien in Gaza bekommen wegen der ungenügenden Stromversorgung nur alle vier Tage für 6-8 Stunden Leitungswasser; die Wasserentsalzungsanlagen funktionieren nur mit 15% ihrer Kapazität.

- Mehr als 108 Millionen Liter von nahezu völlig unbehandeltem Abwasser werden täglich wegen dem fehlenden Strom und Treibstoff in das Mittelmeer abgelassen.

- Der palästinensische Zivilschutz in Gaza, der in Notsituationen für Rettungseinsätze verantwortlich ist, kann wegen der kritischen Kürzungen bei Mitarbeitern und Ausrüstung (teils aufgrund der Budgetkürzungen durch die PA, nur mit weniger als 45% seiner normalen Kapazität arbeiten.   Quelle    Übersetzung: K. Nebauer

 

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»Es werden Pseudoprobleme diskutiert« - Über den Film »Auserwählt und ausgegrenzt« sowie den ­konstruierten Zusammenhang zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus. - Gespräch mit Rolf Verleger - Interview: Stefan HuthAm vergangenen Mittwoch strahlte die ARD nach einer Kontroverse die Arte-WDR-Koproduktion »Auserwählt und ausgegrenzt« aus, in der es, so der Untertitel, um den »Hass auf Juden in Europa« gehen soll. Wie bewerten Sie diese Dokumentation, die trotz zahlreicher teils gravierender Mängel im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gesendet wurde?

Der Film will Werbung für eine politische Sicht machen und legt überhaupt keinen Wert darauf, ein Problem ausgewogen darzustellen. Es ging den Machern offensichtlich von Anfang an darum zu zeigen, dass Antisemitismus eine Konstante in der deutschen Bevölkerung sei. Der Teil zu Frankreich läuft ja völlig separat nebenher. Vor allem sollte gezeigt werden, dass Kritik an Israel per se antisemitisch sei. Insofern ist der Film in sich stimmig, wenn die Autoren sich rasch nach Israel begeben und fragen: Gibt es denn berechtigte Vorwürfe gegen diesen Staat? Und die Antwort dann unumwunden lautet, nein, die gibt es nicht. Daraus folgt, dass jeder, der hierzulande irgend etwas gegen Israel sagt, unsachlich ist. Dafür gebe es dann ja nur eine Erklärung, nämlich Antisemitismus.

Kritik an Israels Politik kann aber nicht mit Kritik am Judentum gleichgesetzt werden. Das wäre so, als wenn man Kritik an Erdogans Türkei mit Kritik am Islam gleichsetzt. Das eine ist Politik, das andere sind Vorurteile gegen eine Gruppe von Menschen als Menschen. Es müsste eigentlich jedem einleuchten, dass das etwas anderes ist.

Nichtsdestoweniger spricht etwa die FAZ im Zusammenhang mit diesem Film von einer »notwendigen Provokation«. Würden Sie sich diesem Urteil anschließen?

In keiner Weise. Es geht vor allem darum, dass Proteste gegen 50 Jahre israelische Besatzung infolge des Sechstagekrieges in der Öffentlichkeit möglichst wenig Aufmerksamkeit bekommen und dass statt dessen über solche Pseudoprobleme diskutiert wird.

Sie sprachen eben von der Einseitigkeit und Voreingenommenheit der Filmemacher. Was genau fehlt Ihnen in deren Darstellung? >>>

 

Dokumentation - Ein Filmmachwerk, "Meisterwerk" der deutschen Hasbaraabteilung - "Auserwählt und ausgegrenzt Der Hass auf Juden in Europa" >>>

Nicht mehr säkular - Ein Interview mit Tsafrir Cohen über Jeschajahu Leibowitz, den 1967er Krieg und die Kolonialismus-Debatte in Israel. - Katja Maurer: Wir haben uns Anfang der 1990er-Jahre kennengelernt, als wir im „Freitag“ Dein Interview mit dem Religionsphilosophen Jeschajahu Leibowitz publizierten, eines der letzten vor seinem Tod. Ich erinnere mich gut an sein scharfes Denken, aber auch an die Denkfigur, die mir im Kopf Türen öffnete: dass der Messias immer gedacht werden müsse als im Kommen, aber nie als gekommen. Kurz nach dem Ende des Realsozialismus war das ein Satz. Auch jetzt in der Berichterstattung zum 50. Jahrestag von 1967 wurde Leibowitz mit seiner These zitiert, die Besatzung werde Israel korrumpieren. Spielt er heute in der israelischen Debatte noch eine Rolle?

Tsafrir Cohen: Leibowitz` Bedeutung ist sogar gewachsen. Er ist der Philosoph in Israel, der Menschen zum Denken bringt, auch ultraorthodoxe Menschen. Zum Beispiel stammt Yehuda Shaul aus einer rechtsnationalistischen, orthodoxen Familie. Leibowitz war der Schlüssel für ihn, um zu verstehen, was er als Besatzungssoldat in Hebron gesehen hat. Daraufhin hat er den heutigen medico-Partner Breaking the Silence gegründet. Jerusalem als Utopie, der Messias als Utopie – das ist die Tradition des halachischen Judentums. Heute herrscht dagegen eine messianische Auffassung des Judentums vor, die direkt mit dem Tempel und dem Land zusammenhängt. Damit wird eine zweitausendjährige Tradition des Exiljudentums in ihr Gegenteil verkehrt.

Halachisches Judentum?


Das ist die rabbinische Tradition. Die Rabbiner ersetzten in der Diaspora Könige und das erbliche Priestertum. Sie wetteiferten miteinander auf eine für die Zeit recht demokratische Art um die Auslegungshoheit der jüdischen Tradition und Kultur. Zu dieser Kultur gehörte die Interpretation der heiligen Schriften, und die Interpretation der Interpretation. Heute haben wir das Gegenteil dieser Tradition – den modernen, religiös aufgeladenen Nationalismus. Wir reden nicht mehr darüber, wie wir leben müssten und könnten. Wir erobern Jerusalem, wir besitzen den Tempelberg. Es gibt nicht mehr das utopische, das wir anstreben, aber nie erreichen. Zack – und schon ist Jerusalem unser, und wir haben Priester, die eine Auslegungshoheit für sich beanspruchen, und eigentlich auch wieder einen König. Das prangerte Leibowitz an. Er war eine unfassbare Einzelfigur, eine Figur wie aus einem Roman. Ein alter großer Gelehrter, ein zorniger Prophet, der Grillparzer zitierte. Es gäbe einen Weg von der Humanität, über die Nationalität zur Bestialität. Diesen Weg, sagte Leibowitz, seien die Nazis bis zu Ende gegangen, aber auch wir Israelis befänden uns irgendwo auf dieser Skala.

Welche Bedeutung hat der israelische Sieg von 1967 in der Entwicklung des Zionismus? Dieser war ja in der nicht ganz falschen Einschätzung entstanden, dass nach dem Verfall der Vielvölkerreiche und dem aufkommenden Nationalismus für Juden in Europa kein Platz sein würde.

Die große zionistische Führungsfigur David Ben Gurion hatte damals große Angst vor der Eroberung der heiligen Stätten. Denn die alten Zionisten waren allen sozialistischen Erlösungseifers zum Trotz säkular. Sie haben das Judentum benutzt, um zu begründen, warum man einen jüdischen Staat im historischen Palästina gründen muss. Und sie konnten damit auch eine Tradition, die jede Nationalbewegung braucht, begründen. Welche Gemeinschaft will der Zionismus in einem Staat zusammen bringen: die Juden. Sie brauchten die Religion als Stütze, waren aber selbst säkular und wollten die Religion nicht zum Zentrum des staatlichen Selbstverständnisses machen. In der >>>

 

Politische Lähmung in Israel - Rechtsextremisten zerstören Ben Gurions Vision - Carlo Strenger - Die Jahre unter Netanyahu haben viele Israeli moralisch gelähmt. Nun ist es wichtiger denn je, Ben Gurions humane Vision einer gerechten Gesellschaft mit intellektueller Offenheit vor Augen zu haben.

Der Dokumentarfilm «Ben Gurion, Epilog» sollte in Bälde im deutschsprachigen Raum ausgestrahlt werden. Die Entstehung des Filmes ist eine Detektivgeschichte, in welcher seine Schöpfer, Jariv Moser und Yael Perlov, zuerst in einem Archiv ein sechsstündiges Interview mit David Ben Gurion aus dem Jahre 1968 entdeckten – aber ohne Ton. Nach langer Suche fanden sie in einem anderen Archiv das Tonband mit den Worten des damals 82-jährigen Gründers des Staates Israel.
Ben Gurion hatte sich einige Jahre vorher endgültig aus der Politik zurückgezogen und lebte in einer bescheidenen Hütte im Kibbuz Sde Boker. Anfänglich sind vor allem seine Vitalität, seine Bescheidenheit und sein Humor beeindruckend. Ben Gurion präsentiert sich als Mensch, der gezwungen war, viele schicksalshafte Entscheidungen zu treffen, die er selbstkritisch analysiert.

Der Film ist vor allem ein historisches Dokument erster Güte. Ein Jahr nach dem Sechstagekrieg sagt der legendäre erste Ministerpräsident Israels, er würde alle 1967 von Israel eroberten Gebiete ausser Jerusalem und den Golanhöhen aufgeben, wenn dies zu einem Frieden mit der arabischen Welt führte. >>>

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Anleitung zur  Administrativhaft

Decades of failed peace talks: How Israel negotiates with itself - For 50 years Israel has maintained full control over the entire land, economy, borders, movement and natural resources between the river and the sea. The only thing Palestinians have to offer Israel in peace talks is international legitimacy. But Israel doesn’t need peace to gain legitimacy — it needs an endless peace process. - Noam Sheizaf

Why have Israeli-Palestinian negotiations failed? The most common answer among the Israeli right focuses on “Palestinian rejectionism” or mistakes made by American facilitators. According to the narrative espoused by the center-left, Israel also hasn’t shown up to the negotiating table with clean hands — certainly not in the past decade. And yet, the fact that talks continue to fail without any correlation to the makeup of the leadership on either side (leaders representing different governments with different politics and approaches, operating under different international and regional circumstances), leaves much to be desired.

I’d like to propose an alternative framework, focusing on the dynamics and interests in the process, rather than the personalities and ideologies.

We already live in a one-state reality
- The median age of the Jewish population in Israel is 32. The median age for non-Jewish Israeli citizens is 22.5, and the median age of Palestinians in the West Bank and Gaza is 20. In other words, half the population between the river and the sea was born — or, at least, grew up — in the post-Oslo era. Only a small minority remember what things were like before the occupation began in 1967. We talk about the status quo as a temporary state of affairs, but it is actually the opposite: in a chaotic and volatile world, the occupation is a rare constant for most people in Israel-Palestine. >>>

Netanyahu says Israel’s ‘hand is outstretched to peace’ — but he makes a fist - Philip Weiss - Netanyahu says his hand Israel's "hand is outstretched to peace," and makes a fist: This is funny. The Israeli Prime Minister’s office published this video of Benjamin Netanyahu’s address to Birthright delegations of visiting young Jews two days ago. And the PM tells them Israel’s hand is outstretched to peace, but he’s making a fist.


Go to the minute mark of the video below.


It’s a country that feeds the hungry, heals the sick, and helps keep people safe in Africa Asia and around the world. This is the real Israel… It’s a strong country that is ready to defend itself against any threat. And its hand is outstretched to peace, a genuine peace, with all our neighbors. This is the real Israel and you should tell everyone about it. Everyone.

You can see that Netanyahu twice makes a fist as he speaks of this genuine peace Israel is seeking.

Netanyahu also says that Iran’s days are numbered, in language that is somewhat reminiscent of the old Iranian threat that Israel will vanish from the page of time. Netanyahu >>>

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Israel refuses entry to UNESCO group expected to visit Hebron - Israeli authorities have refused to grant entry visas for a United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation (UNESCO) investigative team scheduled to conduct a field visit to the Old City in the southern occupied West Bank district of Hebron in advance of an upcoming vote next month to consider the area an endangered world heritage site, Israeli media reported on Sunday.

While Palestinian authorities had planned to introduce the site for consideration on UNESCO’s World Heritage List for 2018, they decided to fast track the site’s application owing to routine Israeli violence in the Old City, which Palestinians have claimed threatens the integrity of the site, and instead propose the area as an endangered site.

A Palestinian delegation to UNESCO had reportedly expressed the “alarming details about the Israeli violations in Al-Khalil/ Hebron, including the continuous acts of vandalism, property damage, and other attacks,” in a letter to the World Heritage Centre.

Since Israel took over the West Bank in 1967 and began advancing Israeli settlements across Palestinian territory in violation of international law, Hebron has been a flashpoint for Israeli settler violence on Palestinians and their properties. >>>

Settlements: The Real Story - Gershom Gorenberg - The distinction between religious settlements and settlement blocs, then, repeats the error built into the Israeli political debate during the first years of the occupation. Back then, the self-deception was that Allon Plan settlements posed no impediment to peace. Jordan would just have to accept that Israel would keep parts of the West Bank. Now the myth is that Israel will be able to keep the blocs—which means annexing pieces of land outside its pre-1967 borders. In reality, no one knows which settlements, if any, Israel would be able to retain under a peace agreement. Judging from the brief periods of serious final-status talks over the years, the baseline for new Israeli-Palestinian negotiations will be the Green Line. Negotiations could lead to small exchanges, with Israel giving up bits of its pre-1967 territory in return for equal-sized bits of the West Bank. But even if that happens, the amount of land involved, and the number of settlements saved, is certain to fall far short of the expectations created by the talk of keeping the settlement blocs >>>

Marking the Green Line - New Israel Fund - Hundreds of Israelis marched last week along the Green Line, the historic boundary between Israel and the West Bank, to remind Israelis that this is what separates the country from the occupied territory. Holding signs including, “Fifty Years of Occupation – Enough,” activists organized by NIF grantees Machsom Watch and Givat Haviva laid long strips of green cloth along the line. The line is so invisible that at one section near the Latrun intersection in Israel they walked on a dirt road next to a wheat field and alongside a major Israeli highway. >>>

Netanyahu’s unexpected confrontation with US Jews - Mazal Mualem - A deep rift has been emerging in that relationship since June 25. In fact, that rift is so deep that there has never been anything like it in the relationship between the Jews of the United States and the Israeli government. The unrest was instigated by two volatile moves supported by Netanyahu. The first was a surprising decision that the prime minister brought before his Cabinet, suspending the Western Wall compromise, approved by the government in January 2016. This compromise involved the creation of a mixed-gender prayer space at the Western Wall, which would allow all denominations of Judaism to pray there. The American Jewish community faced a second blow soon after that when the Ministerial Committee on Legislation approved the Conversion Law, circumventing a Supreme Court ruling and placing exclusive authority over conversions in the hands of the Chief Rabbinate. >>>

Why Is One Pro-Israel Group Desperate To Keep You From Watching This Video?  - Peter Beinart - The worst part is that for major American Jewish organizations, ignorance is an export. It is not enough that American Jewish leaders never hear from Palestinians themselves — they do their best to ensure that American politicians don’t, either. Consider the sequence of events that began on June 8. On that day, an advocacy group called No Way To Treat a Child hosted a panel discussion on Capitol Hill. That’s not unusual. Advocacy organizations hold panel discussions on Capitol Hill all the time; the location makes it easier for congressional staff to attend. What made this one unusual was its subject: the Palestinian experience under Israeli control.>>>

Quelle facebook - zum vergrößern das Bild anklicken.

 

 

 

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Nachrichten - Berichte

 

New High Tech Surveillance Wall to Separate Gaza from Israel

 

A decade under siege- Gaza health sector nears collapse Years of Israeli siege, coupled with crippling electricity cuts, have pushed the Strip`s health system close to failure

 

Report- PA blocking patients in Gaza from exiting territory for medical treatment

 

Israeli bulldozers raid central Gaza Strip, level lands

 

Fuel imported from Egypt averts full collapse in Gaza Strip


 

PA deflects blame for medical patients in Gaza being denied treatment

 

Report- PA Barring Travel for Gaza Medical Patients


 

Pushing Gaza to suicide- The politics of humiliation


 

A guide to the Gaza Strip From Israel`s occupation to a decade of siege, here is all you need to know about `the world`s largest open-air prison`

Israeli authorities destroy 60 solar panels in remote Bethlehem-area villageJune 28, 2017

 

Army Confiscates Solar Panels East Of Bethlehem

Israeli victory in '67 was manufactured in UK and France, not by 'Jewish geniuses' -- Guy Laron at Wilson Center

IDF releases conscientious objector after 110 days in prison

Israeli Army Vehicles Invade Palestinian Lands In Central Gaza

Israeli Soldiers Confiscate Surveillance Tapes In Deheishe Refugee Camp

Israeli Soldiers Abduct Four Palestinians In Jerusalem, One In Hebron

Army Injures A Palestinian, Abducts Another, Near Ramallah

Mexico Uses Israeli Spyware to Target Lawyers, Journalists and Activists

Hamas unveils buffer zone at Egyptian border amid growing ties with Cairo

US rejects reports that Trump thinking to drop plans for Israeli-Palestinian peace deal

Netanyahu’s empty real estate gestures

Yitzhar settlers set fire to Palestinian lands in northern West Bank

Israeli forces detain 14 Palestinians, including PLC member, in West Bank raids

Report- PA blocking patients in Gaza from exiting territory for medical treatment

28. 6. 2017

Hundreds cry for justice for Israel's missing Yemenite children


Missing babies: Israel's Yemenite children affair
 

Thousands in Jerusalem protest abduction of Yemenite babies following disclosure some were experimented on

IDF releases conscientious objector after 110 days in prison

Can young Jews in US turn tide against Israel?

Israeli Soldiers Invade Sebastia, Remove A Palestinian Flag

Including A Medic, Israeli Soldiers Injure Eight Palestinians, Abduct One, In Deheishe Refugee Camp

U.S. Jews can’t expect Israel to be liberal only where they want it to

Jewish-Palestinian protest camp celebrates success, digs in

I was taught to hate Palestinians — until I met one

IDF releases conscientious objector after 110 days in prison

Report- PA blocking patients in Gaza from exiting territory for medical treatment

Israeli authorities approve budget for controversial 'Apartheid road' in West Bank

NGO calls investigation of Breaking the Silence spokesman 'ideological persecution'

Car accident on main West Bank highway leaves 6 Palestinians killed, dozens injured

7 Palestinians detained, 8 hospitalized in violent Israeli military raids

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Hamas accuses Israel of fabricating rocket claim to justify airstrikes in Gaza

Israeli authorities deliver demolition orders for Palestinian homes in the West Bank

British court allows councils to boycott Israel

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‘Devastating’ survey shows huge loss of Israel support among Jewish college

Former soldiers to Israeli gov`t: Investigate us for occupation abuses

IDF commander refutes Breaking the Silence testimony

28. 6. 2017

Israeli Warplanes Strike Hamas Targets in Gaza After Rocket Fire


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Leaked document says Muhammad Dahlan to become leader in Gaza Strip

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PCHR Weekly Report- 4 Palestinians killed, 12 wounded, by Israeli forces this week

Injured Gazan Teen Denied Exit Permit for Medical Treatment

7,000 Settler Housing Units Approved for Jerusalem

PHROC Calling on International Community to Ensure Israel’s Cooperation with UN Missions

Israeli Colonist Stabs A Palestinian Near Bethlehem

Israeli Colonists Uproot Dozens of Olive Saplings Near Nablus

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Former IDF soldiers- Investigate us for occupation abuses

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NGO- Israel practices 'systematic torture' on Palestinian detainees

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Israeli settlers storm Jenin-area town and shout racist epitaphs at Palestinians

Claims of Israeli settlement freeze an 'attempt to fool the public'

Indignation and horror- 26 writers visit Palestine

IDF commander refutes Breaking the Silence testimony

Gaza residents abandoned by Hamas, Abbas and Israel

After Abbas and Kushner Meet, Palestinians Disappointed With Trump Over Settlements

26. 6. 2017

Israel approves 7,000 housing units in Jerusalem settlements

'Israel is becoming a fascist state, US can't save the day'

Army Attacks The Weekly Procession In Ni’lin

After Ramadan, back to your regularly scheduled occupation

A wave of protests that gives us reason to be optimistic

Shaked's attacks on Breaking the Silence may backfire

Israeli forces detain 6 Palestinians in overnight raids on eve of Eid al-Fitr

Human rights groups denounce investigation of Breaking the Silence spokesman

Assailants destroy 45 olive trees and spray paint 'revenge' on Palestinian land

Israeli authorities indict 3 Palestinian Jerusalemite youths for assault

Trump reportedly considering pulling out of Israeli-Palestinian peace talks

Israel attacks positions in Syrian Golan Heights for 2nd day in a row

Lawyer who says Palestinians don't exist sues San Francisco university

Life in a septic tank

Video- Ramadan at an Israeli military checkpoint

25. 6. 2017

Im Zuhör-Stadium  Informativer Kurz-Besuch: Trumps Gesandter und Schwiegersohn Kushner auf Lern-Visite in Nahost.


After Abbas and Kushner Meet, Palestinians Disappointed With Trump Over Settlements

Israelische Luftwaffe greift Ziele in Syrien an

Dutch citizen files suit against Israeli commanders for attack on family home during 2014 Gaza war

Start ‘Birthright’ earlier and hire conservative professors– to stem ‘national security issue’ of Jewish kids abandoning Israel

Israeli Soldiers Injure A Teen In Kufur Qaddoum

Largest Israeli Public Transportation Company Loses Netherlands Contract Worth 190 Million Euros Following Campaign by BDS Activists for Palestinian Rights

Justice minister's attacks on Breaking the Silence may just backfire

Settlers and Mizrahim are key to ending the occupation

Fuel imported from Egypt averts full collapse in Gaza Strip

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