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Montag, 24. Juli 201713:11  -     facebook     LINKS       ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

Baby Aya ist erst 2 Monate alt und schon Opfer einer Hauszerstörung - Nora Lester Murad - 25.05.2017 - Die Zerstörung jedes einzelnen Hauses ist für die Familie verheerend. Jede einzelne Familie, deren Haus zerstört wird, erzählt eine einzigartige und surreale Geschichte von dem Tag, an dem Bulldozer über die Schulbücher ihrer Kinder rollten, über die Arztrezepte ihrer Großmutter und die Briefe ihrer Onkel aus Übersee.

Häuserzerstörung ist eine der bevorzugten Methoden Israels Palästinenser von dem Grund und Boden zu vertreiben, den sie haben wollen, gewöhnlich um - in Verletzung des Völkerrechts - Häuser für jüdische Siedlungen zu bauen.


Ich möchte nur eine Geschichte erzählen – eine einzigartige, surreale und völlig inakzeptable Geschichte von Ashraf und Islam Fawaqa und ihren vier Töchtern – Ritaj (9), Rimas (7), Saba (4) und der neugeborenen Aya.


Am 4. Mai brachten die Fawaqas Baby Aya zum Neugeborenen-Check. Während sie in der Klinik waren, erhielten sie einen Anruf von einem Nachbarn, dass israelische Autoritäten begonnen hätten ihr Haus in Sur Baher in Jerusalem zu zerstören. Laut Sharaf hatten sie 25.000 Shekel bezahlt, um die erwartete Zerstörung zu verschieben.


"Ist das nicht ein besonders erschütternder Fall?" fragte ich einen Freund.


"Ich weiß. Aber als Ashraf nach Hause eilte und der Abrisscrew die Anordnung des Richters zeigte, weißt du, was sie taten? Sie notierten den Namen des Richters, verließen den Ort und kamen eine Stunde später mit einer neuen Abrißorder von demselben Richter zurück. Ashraf sagt, eine eilig einberufene Gerichtssitzung habe ihnen die juristische Absicherung für ihre unmoralische Aktion gegeben. Ist das nicht übel?"


"Alle Häuserzerstörungen sind übel."


"Ich weiß. Aber sollten wir für diesen Fall nicht mehr internationale Berichterstattung haben? Natürlich, die Welt wird schockiert sein, dass vier Kinder und darunter ein Neugeborenes an einem Abrißplatz unter einer Plane hausen, die über die paar Sofas gespannt ist, die sie gerettet haben."


"An dem Tag gab es zwölf Häuserzerstörungen in Jerusalem."


"Was?"


"Neun Häuser von palästinensischen Familien wurden an demselben Tag in Jerusalem zerstört plus drei Geschäfte." Mir fehlten die Worte.


"Das ist ethnische Säuberung", sagte mein Freund. "Und traurigerweise ist es so alltäglich, dass es keine Nachricht abgibt."


Ich besuchte Ashraf und Islam am 15. Mai, am Gedenktag der palästinensischen Nakba, der kontinuierlichen >>>

AUDIO - FDA Lyrik: Ellen Rohlfs, Gedichte für den Frieden in Nahost - In diesem Buch präsentiert die Menschenrechtlerin und Übersetzerin Milena Rampoldi des Presseportals für die Menschenrechte ProMosaik das Engagement der deutschen Menschenrechtlerin und Übersetzerin Ellen Rohlfs und eine Auswahl ihrer Gedichte zu wichtigen Themen rund um den Nahostkonflikt. Mit ausgewählten Gedichten und einem Nachwort von Dr. Milena Rampoldi.

Gedichte sind für die Autorin die Sprache der Seele; denn Poesie und Menschenrechtsarbeit, Kunst und Friedensarbeit lassen sich nicht voneinander trennen. Poesie für die Menschenrechte ist in diesem Sinne eine dialogische Poesie. Über die kolonialistische Beschaffenheit des Nahostkonflikts schreibt Milena Rampoldi: „Für mich ist der israelisch-palästinensische Konflikt kein religiöser Konflikt und kein Kampf zwischen Religionen, sondern ein Kampf um Land, Ressourcen, Siedlungen, Wasser und Macht. Aber Religionen können den Konflikt wiederum auf mikro-sozialer Ebene ohne Zweifel lösen.“

Die Menschenrechtsarbeit ist eine Lebensaufgabe und pessimistisch ausgedrückt ist sie eine Sisyphusarbeit, der aber Ellen Rohlfs unermüdlich nachgeht. >>>

Philosemiten sind Antisemiten, die die Juden lieben - 28. 5. 2017 -  Abi Melzer - Gideon Levy hat in München im Gasteig gesprochen, obwohl Oberbürgermeister Dieter Reiter es am liebsten verboten hätte. Nur pure Angst vor der Justiz hat ihn daran gehindert. Wohl mit Schaum vor dem Mund hat Bürgermeister Schmid verlautbaren lassen, dass selbst „grenzwertige Äußerungen sollen künftig in kommunalen Gebäuden nicht mehr zugelassen werden.“ Da ist sich wohl die Stadtregierung einig und die Presse schweigt. Und Dieter Reiter, der gewählte Oberbürgermeister, vollendet die Aussage seines Stellvertreters, indem er sagt, dass die Stadt Veranstaltungen mit antisemitischen Tendenzen nicht ermöglichen werde. Bleibt abzuwarten was „grenzwertige Äußerungen“ sind oder sein werden. Es wäre ratsam, wenn die Stadt bald eine Liste solcher Äußerungen veröffentlichen würde, damit jeder weiß woran er ist.

Das sagen auch Oberbürgermeister und Bürgermeister in vielen anderen Städten der Republik, von Frankfurt bis Hamburg und von Köln bis Berlin. Und die Presse, die eigentlich unsere Demokratie bewachen sollte, schweigt und pflichtet zuweilen auch zu, wie erst gestern im Beitrag von Heiner Effern und Jakob Wetzel in der Süddeutschen Zeitung.

„Von innen heraus werde sich daran (an der Lage im Nahen Osten A.M.) nichts ändern. Was sei da legitimer als ein Boykott“, fragt Levy. Und die SZ macht sich zum Sprachrohr der Kritiker und fragt: „Wie könne es sein, dass ein solcher Vortrag nach wie vor in städtischen Räumen stattfinden kann“, wo doch der Bürgermeister und sogar der Oberbürgermeister schon 2015 versprochen haben, dass „solche Veranstaltungen künftig nicht mehr“ in städtischen Räumen stattfinden werden.

Die Stadt scheint Angst zu haben vor Boykottaufrufe gegen Israel. Deshalb habe die Stadt einen Aufpasser hingeschickt, der die Veranstaltung bei entsprechenden Äußerungen abbrechen sollte. Boykottaufrufe gegen Nord-Korea oder gegen den Iran hätte man wohl nichts getan. Wenn aber Boykottaufrufe gegen den Iran und gegen Nord-Korea legitim sind, wohl um zu verhindern, dass diese Staaten Atombomben bauen, warum darf man Israel nicht boykottieren, dass Atombomben schon hat? Gefahr droht uns eher von Israel als vom Iran, der noch Jahre oder gar Jahrzehnte benötigen wird, um so weit zu sein wie Israel.

Und haben nicht erst gestern die Mitglieder der G7 Staaten dazu aufgerufen Russland zu „sanktionieren“? Ist das nicht auch ein Boykott? Lernen wir nicht daraus, dass Boykott ein anerkanntes und oft bewährtes Mittel der Politik ist? Warum soll der Boykott israelischer Waren, und dazu noch beschränkt auf Waren aus den besetzten Gebieten, etwas Besonderes sein? Und wieso richtet sich dieser Boykott gegen Juden?

Warum und wieso konnte der Vortrag stattfinden >>>

Jerusalem: Was machen wir mit den nächsten 50 Jahren? - Von wegen vereinigt: Jerusalem ist heute so gespalten wie die ganze israelische Gesellschaft. Doch ausgerechnet die Trennung der arabischen Gebiete von der West Bank ist eine Chance für die Stadt, voran zu kommen. Von Marik Shtern

Zu Ehren des Jerusalem-Tags hat die Stadtverwaltung eine Kampagne gestartet, um den 50. Jahrestag der „Wiedervereinigung“ der Stadt zu feiern. Der Titel lautete: „Ein vereintes Jerusalem kommt zusammen.“ Doch bereits ein kurzer Blick auf die angespannten und gewalttätigen Beziehungen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen der Stadt – ob israelisch oder palästinensisch oder säkular oder ultraorthodox – belegt, wie weit dieser Slogan von der Realität entfernt ist. Der Slogan verschleiert auch die traurige Wahrheit: Jerusalem ist als nationales und religiöses Symbol der Kristallisationspunkt für die Polarisierung verschiedener Teile der israelischen Gesellschaft – und ganz und gar kein Ort der Verständigung oder der Einheit.

Es überrascht jedoch nicht, dass die Stadt in diesem Zustand ist. Was Ost-Jerusalem betrifft, hat die israelische Regierung seit 1967 zwei wesentliche strategische Ziele verfolgt: einerseits den jüdischen Charakter Jerusalems stärken, andererseits verhindern, dass die Stadt wieder geteilt werden könnte. So hat sie unmittelbar die Entwicklung der Stadt und der Kräfteverhältnisse zwischen den verschiedenen Gruppen geformt.

Nur teilweise erfolgreich

Von Anfang an haben diese beiden Ziele die Unterentwicklung vieler Gegenden in Ost-Jerusalem und der dortigen palästinensischen Bevölkerung bestimmt. Dies entstand aus der Überzeugung, dass es den jüdischen Charakter Jerusalems bedrohen könnte, würden Bedingungen geschaffen, die der arabischen Bevölkerung zugutekommen >>>

Netanjahu an der Klagemauer -  Reiner Bernstein - Nicht einmal Donald J. Trump wollte es gestatten, dass ihn Benjamin Netanjahu begleitete, als er am 22. Mai der „Klagemauer“ und der dortigen Tunnelanlage – deren Eröffnung der Ministerpräsident im September 1996 angeordnet hatte – einen symbolischen Besuch abstattete. Dagegen beraumte der Regierungschef am 28. Mai (nach dem Gregorianischen Kalender war es der 05./06. Juni 1967), dem 50. Jahrestag der Besetzung Ost-Jerusalems, dort eine Sondersitzung seines Kabinetts an.

Der religiös nicht auffällige Netanjahu trug eine Kippa, die einst den Leiter des nach seinem Vater, dem ersten aschkenasischen Oberrabbiner Abraham Isaac Kook (1865 – 1935), benannten Rabbinerausbildungszentrums („Yeshivat Merkaż Ha-Rav“) Zvi Yehuda Kook (1891 – 1982) zu der Begrüßung Netanjahus zu dem Satz veranlasst hatte:

„Wir wissen, dass er Schrimps und alles andere isst, aber wir beurteilen säkulare Politiker nicht danach, was sie in den Mund nehmen, sondern was aus ihm herauskommt.“ >>>


Israeli military court looks into case of Elor Azaria - The Israeli military court in Jaffa today looks into the appeal of soldier Elor Azaria, who shot dead a wounded Palestinian youth in Hebron on 24 March 2016.

Azaria in February was sentenced to 18 months in prison over “manslaughter”, a move which caused wide criticism against Israeli bias towards the crimes of its soldiers.

The prosecutors demanded 3 – 5 years in jail, saying that the sentence Azaria received did not match the dangerousness of his crime.

Media reports today said that Azaria’s lawyer will try to refute the prosecutors’ demands through looking at other similar cases of Israeli soldiers who did not recieve harsh punishment for such acts.

The lawyer also said that Azaria was scared that the victim, AbdulFattah Al-Sharif, had an explosive belt and therefore had to shoot him dead immediately.

The graphic shooting video, which was filmed by a Palestinian cameraman from B’Tselem rights group, went viral and sparked international rage.

The video shows Elor Azaria talking on the phone, then hangs up and steps closer to Al-Sharif, and shoots him in the head from a very close distance in presence of Israeli ambulances. >>>

 

 

Dokumentation - Exekution eines verwundeten Palästinensers. - Elor Azaria, der Mörder von Abd al-Fatah al-Sharif >>>

Palestinian prisoners' committee: 80% of hunger strikers' demands met by Israel - A day after hundreds of Palestinians held in Israeli prisons suspended a 40-day mass hunger strike, more details emerged on Sunday regarding the outcome of negotiations between hunger strikers and the Israel Prison Service (IPS), with a Palestinian Committee of Prisoners Affairs official saying that 80 percent of the strike’s demands were met, though an IPS spokesperson denied the claim.

After the strike ended in the early hours on Saturday following 20 hours of negotiations, Palestinian officials did not immediately reveal details regarding the achievements of the hunger strike. An IPS spokesperson only confirmed that family visitation sessions were restored to two times a month, adding that IPS was not considering the talks "negotiations," as they only reinstated a previous policy and did not provide any new concessions to the prisoners.

On Sunday, head of the Palestinian Committee of Prisoners' Affairs Issa Qaraqe said in a statement that 80 percent of the hunger strikers' demands were met according to the agreement reached after negotiations between IPS and representatives of hunger strikers led by imprisoned Fatah official Marwan Barghouthi. >>>

28. 5. 2017

Die israelische Linke muss zeigen, dass sie gegen 50 Jahre Besatzung protestiert. - Haggai Matar - 26.5. 17 - Nach 50 Jahren  eines rassistischen Militärregimes ist es Zeit für die Linke hinauszugehen und en Masse zu protestieren – ungeachtet  einer  solch dringenden Aufgabe, die Unterschiede zu übersehen.

Manchmal können die Dinge sehr einfach sein. Lies z.B die folgende Einladung des Anti-Besatzungs-Protestes, der diesen Samstagabend in Tel Aviv stattfindet:  Wir wollen  en masse  auf die Straßen gehen und gegen  die Abwesenheit der Hoffnung  von der rechten Regierung protestieren, gegen die Besatzung, gegen die Gewalt und den Rassismus. Dieser extremistischen Gruppe der Koalition, trunken von Macht, kann es nicht erlaubt  werden weiter  zu randalieren, Hass zu verbreiten und gegen Minderheiten, die Medien, das  Rechtssystem und jeden, der es wagt, die Regierungs-Politik  aufzuhetzen.

Wir sind dabei 50 Jahre der Besatzung zu begehen. 50 Jahre  eines rassistischen, militärischen Regime, das  in der Westbank mit zwei getrennten Rechtssystemen operiert – eine für die Juden  und eines für Palästinenser. 50 Jahre, in dem Jerusalem geteilt blieb, obgleich  entlang nationaler Linien, entgegen anerkannter Grenzen – Bürger trennte, die bauen durften, alle Dienste der Stadt bekam und an der Demokratie teil nahm und jenen, die unter systematischer Diskriminierung und Hauszerstörungen leiden. 50 Jahre ,in dem Gazas militärische  Regierung durch eine brutale Belagerung und Kriege ersetzt wurden. 50 Jahre Zerstörung, Töten und unnötige Morde. 50 Jahre zu viel, wie  das 972-Magazin-Projekt es nennt : ein Halbes Jahrhundert von Besatzung, die verhindert werden konnten und die  wir zu einem Ende zu bringen wir verpflichtet sind.

Wir sind auch Zeugen des gewaltfreien Aufstands von Hunderten  palästinensischer Gefangener, die seit  40 Tagen im Hungerstreik sind  und die Grundrechte fordern, die  jüdische Gefangene schon bekommen:  Schutz vor Administrativhaft ohne Verurteilung, das Recht zu telefonieren, das Recht im Gefängnis zu studieren, um für die Zukunft – wenn man entlassen wird - eine gute Grundlage zu bilden, und das Recht für Besuche. Es hat eine wachsende  Protestbewegung gegeben, um die  Gefangenen in Israel und in Palästina zu unterstützen. Dutzende  von Hungerstreikern sind schon unter medizinischer  Überwachung. Sie sind bereits  in einer riskanten Phase ihres Streikes.

Die Israelis halten Schilder hoch, die zum Kampf gegen Rassismus, gegen Besatzung und Redefreiheit aufrufen. Bei einem Marsch gegen die Besatzung am Jaffator in Jerusalem am 1. April.

Wo ist heute die israelische Linke  angesichts der 50 Jahre der Besatzung, 40 Tage Hungerstreik und allgemeine palästinensische Proteste. Wo ist ihr eigener Protest gegen die Besatzung? Wo ist die Mobilisierung gegen den israelischen Konsens, der  den Status quo für die Siedlungen wählt, die ewige militärische Herrschaft, Belagerung und Rassismus? Wo ist die Opposition der anti-demokratischen Prozesses, der von  dieser extremen rechten Regierung getrieben wird, die die Kunst  zensiert,  die  palästinensischen Bewegungen, Parteien, Medienveröffentlichungen auf beiden Seiten der Grünen Linie verbietet und  gegen die Araber, Journalisten und jene  aufstachelt, die gegen die Besatzung sind. Da gibt es Proteste hier und dort. Es gibt Leute, die täglich gute Arbeit machen – und zwar in Solidarität mit den Gefangenen, gegen den Faschismus in Jerusalem organisieren, palästinensische Hirten  in den südlichen Bergen  von Hebron und im Jordantal vor den Siedlern  schützen. Aber eine strenge öffentliche  Stimme  wird auch benötigt.  Und im Augenblick  gibt es keine laute, klare  Stimme gegen die Besatzung aus der  israelischen Öffentlichkeit oder der Linken, außer  diesem aufkommenden Protest am Samstagabend. Das ist ein guter Grund daran teilzunehmen – die Linke  muss zusammenstehen, Juden und Araber und LAUT schreien. Nach einem halben Jahrhundert ist eine große Koalition nötig – trotz seiner Fehler.

Doch da ist auch Kritik  an dieser Demonstration nötig. Wie Yuval Eylon  im Local Call (radio) sagte:  Die Organisatoren der Samstagdemo  schließt  die  Arbeits und die Meretz-Partei ein, die er gerechterweise anklagt, kapituliert zu haben und sich nach Rechts bewegen und mit der Besatzung kollaborieren und die Delegitimierung der palästinensischen politischen Bewegungen unterstützen etc.

Aber sie werden nicht die einzigen an der Samstagdemo sein und es  ist keine Demo, um die Labor zu unterstützen. Sie waren nicht die ursprünglichen Organisatoren des Ereignisses --  es ist eine Peace-now-Initiative, die von Standing-together, den Kämpfern für den Frieden und dem  Parents-circle-Family-Circle  organisiert wurde. Diese  Gruppen sind jüdisch-arabische – Anti-Besatzung und anti-rassistische Initiativen aus dem ganzen Land. Rechte Israelis konfrontieren die Mitglieder der Frauen in Schwarz währen ihrer wöchentlichen  Demo gegen die Besatzung  in der Mitte Tel Aviv. Seit 20  Jahren machen sie das.

Vertreter von den Gemeinderäten  der nicht anerkannten Beduinendörfer im Negev sind auch bei dem Protest, wie auch  Bewohner von Neve Shalom- Wahat al- Salam und zahlreiche Gruppen auch aus Galiläa werden dabei sein.  Palästinenser und Mizrahi-Frauengruppen zusammen mit Machsom Watch …. Und es werden palästinensische und  jüdische Sprecher dabei sein, einschließlich Joint List-Chef Ayman Odeh und Eli Bitan…

Nichts desto trotz dürfen wir  die rechtmäßige Kritik  des Ereignisses  nicht ignorieren, vor allem  die Gegenwart der Labor. Die Partei trägt große Verantwortung für die Besatzung, die Siedlungen, die Kriege und das Militär-Regime….  Die Demonstration  am Samstag (27.5.) ist eine dieser  Gelegenheiten. Nach 50 Jahren  müssen wir zeigen, dass es hier  doch noch  eine Menge Leute gibt, die gegen die Besatzung sind.  ( aus dem Hebr. Im „Local Call“ Natasha Roth – Quelle      dt. Ellen Rohlfs geringfügig gekürzt)

Palästinensische Häftlinge in Israel - Gefangene beenden Hungerstreik - Hunderte in Israel inhaftierte Palästinenser haben ihren wochenlangen Hungerstreik beendet. Die Zahl der Familien-Besuchstage soll verdoppelt werden.

Am ersten Tag des Fastenmonats Ramadan haben Hunderte palästinensische Häftlinge am Samstag ihren wochenlangen Hungerstreik beendet. Zuvor hatten ihnen die Justizvollzugsbehörden zugesagt, die Zahl der Familien-Besuchstage pro Monat auf zwei zu verdoppeln. Das berichteten die israelischen und palästinensischen Medien am Samstag.

Der Hungerstreik war von dem palästinensischen Politiker Marwan Barguti initiiert worden, der in Israel als Mörder verurteilt wurde. Er begann am 17. April mit zunächst rund 1.100 Teilnehmern. Später schlossen sich Hunderte andere der Protestaktion an, andere brachen sie zwischenzeitlich ab. Zuletzt verweigerten nach Angaben der Gefängnisverwaltung noch etwa 800 Häftlinge jede Nahrungsaufnahme; 18 wurden in Krankenstationen behandelt. >>>

Kein Ende in Sicht: UN-nimmt Stellung zu …  - Ein UN-Sonderbeauftragter für den Friedensprozess im Nahen Osten Nikolay Mlade now hat das gestrige Töten eines Palästinensers durch einen Siedler und das Verletzen eines Foto-Journalisten verurteilt.

Er sagte: Ich verurteile das Töten eines Palästinensers durch einen Siedler und das Verletzen eines Fotojournalisten in der besetzten Westbank.


Er fügte hinzu: nach PNN muss dieser beklagenswerte Vorfall sofort und gründlich untersucht werden und alle Verdächtigen, die darein verwickelt sind, müssen bestraft werden.


Über den weitergehenden Hungerstreik der palästinensischen Gefangenen: Ich verfolge dies mit großer Sorge , der weitergehende Hungerstreik der palästinensischen Gefangenen protestieren gegen ihre Lage in den Gefängnissen. Der Streik geht jetzt in den zweiten Monat. Es muss sobald als möglich eie Lösung gefunden werden und zwar in Übereinstimmung mit dem Internationalen Gesetz und Israels Menschenrechts-Verpflichtungen.


Mit wachsenden Spannungen auf den palästinensischen Straßen hoffe ich dass die gegenwärtigen Bemühungen in unmittelbarer Resolution der Angelegenheit münden wird, die im Interesses des Friedens und weiterführender Initiativen geht , um einen politischen Prozess zu erneuern.


Ich rufe alle Täter auf , größte Zurückhaltung zu üben, Verantwortung zu zeigen und alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um eskalierende gespannte Verhältnisse zu vermeiden, sagte Mladenov.


In einer ähnlichen Äußerung des UN Sonderbeauftragten über die Menschenrechte in den palästinensischen seit 1967 besetzten Gebieten drückt Michael Lynk seine Sorge über die immer schlechter währende Situation in den OPT am Vorabend des 50 Jahres der israelischen Besatzung.


Besatzungen sind schon an sich vorübergehend und nur kurze Zeit nach dem Internationalen Gesetz- doch diese Besatzung – nach 5 Dekaden – hat noch kein Ende in Sicht. In der Tat ist sie tief eingegraben und Israel, die besetzende Macht zeigt viele Anzeichen, diese Besatzung auf dauernd einzurichten. >>>

Israelisch-Palästinensischer Kongress der Frauen: 400 Frauen israel & paläst. Frauen wollen Grassroot-Friedensverhandlungen  mitten in Tel Aviv halten - (Rothschild-Boulevard und Ecke Shenkinstr- Tel Aviv. A, 19.Mai 2017.) - Etwa 400 Frauen. Die Hälfte Israelis die Hälfte Palästinenser wollen  eine Grasroots-Friedenskonferenz halten  und wollen  eine Lösung des Konfliktes formulieren. Die Beratungen werden für alle offen sein, auch für  Vorübergehende.  Sie sind willkommen für einen Teil oder für den ganzen Kongress. Er wird in der Gegenwart internationaler Beobachter stattfinden. Der Kongress ist bestimmt, die Leute mit einzubeziehen, die sich um Frieden bemühen. Ein paar Tage vor dem hoch publizierten Nahost Besuch des US-Präsidenten Trump.- Die Idee ist wie mit früheren solchen Ereignissen, zu zeigen, dass gewöhnliche Israelis und Palästinenser zusammensitzen und kein anderes Vermögen haben als den allgemeinen Wunsch und  guten Willen erfolgreich selbst  das schwierigste und sensibelste Problem zu bewältigen. Dies sollte ein Botschaft an die Führer und  Politiker schicken, an jene, die autorisiert sind, ein rechtsverbindliches Abkommen zu erreichen und zu erfüllen, das aber bis jetzt verfehlt wurde.

Schließlich ist das Ziel die Errichtung eines größeren israelisch-palästinensischen öffentlichen Verhandlungs-Kongress -  eine mächtige friedensmachende Institution, die über eine  größere Zeitperiode arbeitet und die Führung auf beiden Seiten motiviert, ein Abkommen zu beschließen.

Es gab schon zahlreiche frühere solche Veranstaltungen in Konferenz-Hallen in Israel und in der Westbank und an öffentlichen zentralen Plätzen in Jerusalem und in Tel Aviv. Der augenblickliche Grasroot-Verhandlungskongress ist anders als 33 frühere: es ist  spezifisch ein Frauenkongress. Das ist ein ungewöhnliches und mächtiges Ereignis unter nahöstlich-sozialen Bedingungen. Frauen initiierten den Kongress der Frauen und sie führen ihn auch. Es ist beachtenswert, dass die Initiative, dieses Format zu adoptieren von palästinensischen Frauen  ausging und begeistert von israelischen Frauen angenommen wurde.

Die Initiative ist von Dr. Sapir Handelman ergriffen worden. Er ist  eine Israeli, der den Peter-Becker-Preis-für-Frieden-und-Konflikt-Forschung erhalten hat. Er war  in verschiedenen Konflikt-lösenden Initiativen an führenden Universitäten der US und Kanada beteiligt und brachte dann den Fokus seiner Aktivitäten in die Straßen der israelischen und palästinensischen Städte.

 Der Kongress  wird vom Leon-Charney-Resolutions-Zentrum gesponsert, das errichtet wurde, um verschiedenen Gemeinschaften in sozialen Krisen gerecht zu werden und die junge Generation darauf vorzubereiten, bei Konflikten mit friedlichen Mitteln umzugehen.

Der verstorbene Leon Charney spielte eine bedeutende Rolle bei den Camp-David-Verhandlungen, die zu einem Friedensvertrag zwischen  Ägypten und Israel führten. Leon, der sich zum großen Teil seines Lebens der back-channel- Diplomatie widmete, verstand, dass die Straße zum Frieden und Stabilität friedensmachende Aktivitäten in vielfachen Dimensionen geschehen muss. Leon und seine Frau Tzili errichteten ein Zentrum, um  zu ermutigen, zu entwickeln und Aktivitäten zu initiieren, die die Grundlage für eine bessere Welt schaffen  ( Quelle )         (dt. Ellen Rohlfs)

 

 

 

 

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Nachrichten - Berichte

Regierung hält Kabinettsitzung an Klagemauer ab
Israels Regierung hat zum 50. Jahrestag des Sechstagekriegs seinen Anspruch auf ganz Jerusalem bekräftigt.

Israel begeht 50. Jahrestag der Eroberung Ost-Jerusalems

Israel - Kabinett beschließt umstrittenes Seilbahnprojekt

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (18 – 24 May 2017)

Gaza Power Authority- No Reply from PA on Electricity Crisis

80% of Detainee Demands Reportedly Met

Israeli Military Court Reviews Appeal Case for Elor Azaria

Over 100 Extremist Settlers Storm Al-Aqsa Mosque

One Palestinian Wounded After Israeli Soldiers, Colonists, Invaded Nablus Village

U.S. Jewish activist to undergo surgery on arm broken by Israeli cops

PHOTOS- A week of joint struggle in Sumud Freedom Camp

'50 years of occupation is 50 years too many'

Palestinian Foreign Affairs Ministry congratulates hunger-striking prisoners

Gaza power authority says it has receive no reply from PA over electricity crisis

Palestinian child rehospitalized a week after being injured by tear gas canister

Why the Palestinian Authority Should Be Shuttered

28. 5. 2017

Israeli police detain al-Aqsa mosque guards as 700 Israelis enter Haram al-Sharif during Jerusalem Day parade

Triumphalist light show in Jerusalem weaponizes the city walls to celebrate 50th anniversary of Jewish conquest

In groundbreaking resolution, California Democratic Party decries US support for Israeli occupation

From Manchester to Jerusalem: The limits of Trump's terror narrative

Testing nonviolence in the South Hebron Hills: Day 8 of Sumud Freedom Camp

Award-Winning South African Filmmaker Cancels Participation in Israeli LGBT Film Festival

British Labour to ‘Immediately’ Recognize Palestine if Elected

Human Rights Watch: Executions in Gaza not Rule of Law

Army Injures A Young Palestinian Man Near Nablus

Many Suffer Effects Of Teargas Inhalation In Nabi Saleh

At Least Forty Detainees Moved To Makeshift Clinics

Clashes in Rommana After Israeli Soldiers Invaded It

Israeli Soldiers Conduct Training In Village Near Tubas

Israeli Soldiers Attack The Weekly Procession In Nil’in

UN envoy on Gaza- 'We are walking into another crisis with our eyes wide open'

Iranian Red Crescent to provide Iftar meals to Palestinians in Gaza

Palestinian child drowns off the coast of Gaza

27. 5. 2017


Hunderte inhaftierte Palästinenser beenden Hungerstreik
Fast sechs Wochen lang haben palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen mit einem Hungerstreik für bessere Haftbedingungen protestiert. Nach einer Einigung mit den Behörden ist das Massenhungern beendet.


Hunderte Palästinenser in Haft beenden Hungerstreik


After 41 days of hunger strike: Palestinian prisoners end strike victorious


After 40 days, Palestinians suspend mass hunger strike in Israeli prisons

Israel treats prisoners worse than apartheid, says Robben Island veteran

Baby 'Aya' is only 2 months old, and she’s already a victim of home demolition

A Palestinian’s first-class seat next to Naftali Bennett

The Israeli Left must show up to protest 50 years of occupation

Triumphalist light show in Jerusalem weaponizes the city walls to celebrate 50th anniversary of Jewish conquest

WATCH- Palestinians mark Nakba on both sides of Green Line

Hamas warns Israel of 'consequences' if electricity supply is reduced

Israeli settlers throw garbage, rocks at Palestinian shops in Hebron

EU condemns execution of suspected assassins of Mazen Fuqahaa in Gaza

In Photos- Cities across France hold solidarity sit-ins in support of hunger strike

Rights group demands Israel cancel tenders opened in illegal West Bank settlements

26. 5. 2017

Nahost-Konflikt - US-Gesandter Greenblatt setzt Gespräche fort

Israel treats prisoners worse than apartheid, says Robben Island veteran
 

Fears of death loom as Palestinian prisoners enter 39th day of hunger strike


The message of the hunger strike: No power can break us

A Palestinian’s first-class seat next to Naftali Bennett

The message of the Orb

MADA- 33 Israeli Violations against Media Freedoms in April

Army Abducts Six Palestinians In Tulkarem

Israeli Soldiers Abduct Seven Palestinians In Qalqilia, Jenin, and Bethlehem

Four Palestinian Youth Assaulted and Detained by Israeli Army

Update- Israeli Forces Assault and Detain Al-Aqsa Mosque Guards as Israeli Settlers Overtake Holy Site (VIDEO)

IDF jails conscientious objector for fourth time

Israeli cops assault American Jewish activists

4 year-old Palestinian child injured after being hit by Israeli settler vehcile

25. 5. 2017


 

Trump skips Nativity Church during brief visit to Bethlehem as Palestinians protest potential renewal of US-led ‘peace process’

 

Letter to US President Donald Trump from families of Palestinian prisoners in Israeli jails

 

'Unexpectable' Trump makes Netanyahu, and Adelson, very happy

 

Donald Trumps seltsamer Gästebuch-Eintrag in Yad Vashem



Kritik in Israel: Historiker rügt Trumps Eintrag in Yad Vashem-Gästebuch



Donald Trump Forced to Change Travel Plans after Palestinians Protest in Bethlehem

Zeid urges Israel to respect the human rights of detainees
Report
from UN Office of the High Commissioner for Human Rights -  UN High Commissioner for Human Rights Zeid Ra’ad Al Hussein on Wednesday expressed serious concern as the mass hunger strike by Palestinian prisoners in Israeli prisons entered its 38th day without resolution, and the health of hundreds of participating prisoners began to deteriorate significantly.




Israel Transfers 20 Hunger-Striking Detainees To Hospital

 

Protesters hold sit-ins in Ukraine, France in support of Palestinian hunger strikeMay 24, 2017

 

Sit-in staged in front of ICRC building in support of Palestinian hunger strikers

 

On 38th day, hunger strikers threaten individual action to pressure Israel

 

Israeli forces fire tear gas at demonstration in solidarity with prisoner hunger strike



Israel jails writer Ahmad Qatamesh without charges

Clashes erupt as Mike Huckabee leads 2 a.m. rush of 4,000 right-wing Israelis to pray in West Bank

Billion-dollar Israeli lawsuit against Facebook thrown out

Four Palestinian Youth Assaulted and Detained by Israeli Army

UPDATE- Israeli Forces Assault and Detain Al-Aqsa Mosque Guards as Israeli Settlers Overtake Holy Site

Israeli Soldiers Invade Bilin, Ransack Homes And Confiscate Laptop

Israeli Soldiers Abduct Five Palestinians In Hebron

Israeli cops assault American Jewish activists in J'lm Day protest

J'lm Day- Businesses shut in solidarity with Palestinians

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