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Montag, 24. Juli 201713:10  -     LINKS      facebook      ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

 

Deutschlands Außenminister zwingt Netanyahu Farbe zu bekennen – recht so! - Dahlia Scheindlin - Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel wird von den Treffen mit B'Tselem und Breaking the Silence viel mehr lernen. Vor ein Ultimatum gestellt, entweder sich mit Breaking the Silence und B'Tselem oder mit dem israelischen Premierminister Netanyahu zu treffen, hat der deutsche Außenminister ganz einfach die richtige Wahl getroffen und auf Netanyahu verzichtet. Und nicht um Netanyahu zu 'trotzen' oder ihm irgend eine Botschaft zu vermitteln.

Er hatte recht, denn was hätte er wirklich von Netanyahu erfahren können? Diese Organisationen werden Gabriel konkrete Informationen geben: B'Tselem wird ihn über die neuesten Entwicklungen bezüglich der 50 Jahre alten Besatzung und ihre aktuellsten Manifestierungen mit Daten, Dokumentationen und Analysen informieren. Breaking the Silence wird ihm Erfahrungen der Menschen mit der Besatzung vermitteln und die Wahrheit über die zunehmenden Versuche erzählen, die Gruppe einzuschüchtern und an ihrer Arbeit zu hindern (suppress), weil sie es wagt sich gegen die israelische Politik zu stellen.

Schauen wir uns jetzt ein Treffen mit Netanyahu an. Beide hätten wahrscheinlich Komplimente über die starken Handelsbeziehungen ausgetauscht. Netanyahu hat jedenfalls seine U-Boote bekommen. Über den israelisch-palästinensischen Konflikt hätte er ihn mit Saccharin-Versprechungen und leeren Kalorien darüber gefüttert, wie sehr sich Israel nach Frieden sehnt ohne zuzugeben, wie zufrieden Gesellschaft und Regierung mit dem status quo sind.

Netanyahu hätte vielleicht ein knappes Lippenbekenntnis zur Zwei-Staaten-Lösung abgelegt, während er und seine Regierung vor Ort alles tun, um einen palästinensischen Staat zu verhindern. Netanyahu hätte vielleicht ein paar tweets von COGAT (Coordination of Government Activities in the Territories) vorgelesen, die gemeinsam mit der Zivilverwaltung das zivile Leben der Palästinenser über das Militär beherrscht – vielleicht tweets darüber, wie nett Israel ist, ein paar Lastwagen nach Gaza hinein zu lassen.

Er hätte sicher die Krebspatienten genannt, denen erlaubt worden ist zur medizinischen Behandlung nach Israel zu kommen oder die abgefangenen geschmuggelte Rohre mit Sprengstoff oder die Messerattacke eines Teenagers am Sonntag in Tel Aviv. Und er wird damit rechnen, dass diese Vorfälle beweisen, dass Israel sein Militärregime in der Westbank oder seine Kontrolle über Gaza niemals aufgeben darf.

Aber jeder, der genauer hinschaut, weiß, dass Netanyahus Israel danach trachtet sich das gesamte Land anzueignen. Jeder vernünftige Mensch kann die Strategien sehen und (daraus) schließen, dass Netanyahu – mit seinen eigenen Worten und den Worten seiner Minister – gegen einen palästinensischen Staat ist.

Nachdem jeder normale Mensch das verstehen kann, nicht zuletzt ein kluger Außenminister, wäre Gabriel schnell gelangweit gewesen. Dann wäre er vielleicht noch beleidigt worden. Ohne das Treffen ist er wahrscheinlich in besserer Laune und definitiv besser informiert.           Quelle            Übersetzung/leicht gekürzt: K. Nebauer
 

 


Nach abgesagtem Treffen - Netanyahu wirft Gabriel Instinktlosigkeit vor - Nach dem abgesagten Treffen mit Gabriel tritt Israels Premier Netanyahu in einem Zeitungsinterview nach. Zudem hätte der deutsche Außenminister ein klärendes Gespräch verweigert. Das Auswärtige Amt widerspricht. >>>

 

 

VIDEO - Hans-Ulrich Jörges' -  Klartext - Israel braucht Widerstand - Sigmar Gabriel hat bei seinem Israel-Besuch darauf bestanden, mit zwei kritischen, zivilgesellschaftlichen Organisationen zu sprechen. Ministerpräsident Netanjahu sagte sein Treffen mit dem Außenminister daraufhin ab. Dieser autoritären Anmaßung muss entgegengetreten werden. >>>

 


Eine letzte Chance - Die israelische und die palästinensische Zivilgesellschaft müssen Verantwortung übernehmen. -  Reiner Bernstein - Nach langem Zögern scheint die Bundesregierung den israelisch-palästinensischen Konflikt wieder zu einem europäischen Thema machen zu wollen. Dass Sigmar Gabriel bei seinem Besuch in Israel darauf beharrte, Friedensaktivisten aus der bürgerlichen Mitte zu treffen, unterstreicht, dass Berlin nicht mehr auf die politische Kraft des Dialogs mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu setzt. Indem Staatspräsident Reuven Rivlin, strikter Gegner eines souveränen Staates Palästina, den deutschen Außenminister empfangen hat, belegt zumindest jenen Realitätssinn, die der Achtung der rechtsstaatlichen Prinzipien für alle Einwohner zwischen Mittelmeer und Jordan gelten soll.

Mit dem Auftreten Gabriels dürfte der klassische Nahostkonflikt auf die Tagesordnung der internationalen Diplomatie zurückgekehrt sein, nachdem - während sich die Weltöffentlichkeit mit Mord und Terror in Syrien und im Irak befasste - die israelische Regierung in der Westbank sowie im einstigen arabischen Osten Jerusalems vollendete Tatsachen schaffen wollte. >>>

 

 


Bibi und Sigmar - Tohuwabohu total - Israel Rechts-Premier Netanyahu hat für eine Wende in der deutschen Israel-Politik gesorgt: Die unverbrüchliche Verantwortung für die Geschichte und die klare Kritik an der Gegenwart gehen jetzt Hand in Hand.- Eine Kolumne von Jakob Augstein

Seit Auschwitz ist noch kein Tag vergangen, hat der Schriftsteller Martin Walser einmal geschrieben. Weil das immer so bleiben wird, gibt es kein Land auf der Welt, das von den Deutschen so wenig Lektionen in Demokratie braucht wie Israel. Für den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu freilich gilt das nicht. Dem sollte schon mal einer beibringen, wo der Unterschied zwischen Demokratie und Autokratie liegt.

Nun war es am deutschen Außenminister Sigmar Gabriel, Netanyahu auf dem demokratischen Weg heimzuleuchten. Gabriel hat dabei die schwerste Aufgabe mit Bravour bewältigt: Er hat Tapferkeit vor dem Freund gezeigt. >>>

 

Trumps Berater in der Kritik - Kushners geheime Millionen aus Israel -  Christoph Rieke - Als US-Sonderbeauftragter soll Jared Kushner Frieden in Nahost schaffen. Kritiker wittern jedoch Interessenskonflikte. Dies legen nun auch Berichte über bislang geheime Geschäftsbeziehungen Kushners nach Israel nah.

Jared Kushner ist ein umtriebiger Mann. Binnen weniger Monate avancierte er zu einem der einflussreichsten Männer der USA. Im Weißen Haus ist er nicht nur Chefberater von Präsident Donald Trump, sondern auch Leiter des Büros für amerikanische Innovation, von wo aus er den Regierungsapparat umbauen soll. Wenn Kushner das Zentrum der amerikanischen Macht verlässt, kümmert er sich mit seiner Frau Ivanka Trump um die drei gemeinsamen Kinder.

Als wären die eben genannten Aufgaben nicht genug, ist Kushner noch dazu auserkoren, als US-Sonderbeauftragter den Palästina-Konflikt friedlich zu lösen. Doch nun mehren sich die Zweifel, ob Kushner der Richtige für diese sensible Aufgabe ist. Denn wie die Zeitung "New York Times" und das Finanzportal Bloomberg berichten, hat der 36-Jährige weitaus engere Geschäftsbeziehungen in Israel unterhalten, als bislang bekannt war. Nicht zuletzt deshalb drohten dem Enkel von Holocaust-Überlebenden Interessenkonflikte, warnen Kritiker.

Kushner ist wie sein Schwiegervater Donald Trump inoffizieller Kopf eines Milliardenimperiums. Den Berichten zufolge schloss er als Chef des Familienunternehmens Kushner Companies erstmals im Jahr 2012 einen Millionendeal mit Raz Steinmetz. Dieser gehört zur Familie Steinmetz, einer der reichsten Familien in Israel. Deren >>>

 


Trumps Schwiegersohn und der Milliardär aus Israel - Pierre Heumann - Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Trump und dessen engster Berater, gerät ins Zwielicht: Ein unter Korruptionsverdacht stehender Milliardär aus Israel ist mit Unternehmen der Familie Kushners verbunden.

Die Familie von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump und einem seiner engsten Vertrauten, unterhält intensive Geschäftsbeziehungen zu einer der reichsten Familien Israels. In Immobilienfirmen, die den Kushners gehören, zählt die Familie Steinmetz laut Recherchen der Nachrichtenagentur Bloomberg zu den größten Investoren. Die Geschäftsbeziehungen, die spätestens im Jahre 2012 begannen, sollen rund 15 gemeinsame Immobilienbesitze an besten Lagen in Manhattan umfassen. Ihr Wert wird auf mehr als 150 Millionen Dollar geschätzt. >>>



 

Jared Kushner is secret financial partners with the Steinmetz family, once the richest in Israel >>>

Anstiftung. Ein Teil der offiziellen israelischen Politik? - Was Israel macht, ist Teil einer klaren Politik, die von aufeinanderfolgenden Regierungen verfolgt wird, um die Kolonisierung Palästinas fortzusetzen. Tägliche verbale Attacken und Hasstiraden israelischer Regierungsmitglieder zerstören nicht nur die Aussichten auf die Zwei-Staaten-Lösung.

Sie heizen die unterdrückende und segregationistische israelische Regierung gegen Millionen von Palästinensern unter israelischer kriegerischer Militärbesatzung an.

In einer 2016 veröffentlichten Studie des ARAB CENTER FOR SOCIAL MEDIA ADVANCEMENT heißt es, dass rassistische Äußerungen gegen Araber bzw. Palästinenser in sozialen Medien alle 46 Sekunden erfolgen. Dies schließt ganze 30.000 rassistische und hasserfüllte Attacken, die auf Präsident Mahmoud Abbas für seine Unterstützung der verhandelten Zwei-Staaten-Lösung zielen, mit ein.

Ein von der PLO-Verhandlungsabteilung herausgegebene MEDIA BRIEF konzentriert sich auf die jüngsten Äußerungen israelischer Regierungsbeamte zu Israels illegalen Siedlungsaktivitäten, Jerusalem und die Aussichten der Zwei-Staaten-Lösung. Darunter sind auch Äußerungen aus der vergangenen Woche, in denen israelische Beamte sich gegen das Leben palästinensischer politischer Gefangener in den israelischen Gefängnissen aussprachen. Wir veröffentlichen einen Auszug aus diesen zusammengetragenen Äußerungen: >>>

Den Volltext des Berichtes erhalten Sie in englischer Sprache >>>

Ministerpräsident Hamdallah fordert Deutschland zur Anerkennung Palästinas auf - In einem Treffen mit Bundesaußenminister Sigmar Gabriel forderte Ministerpräsident Rami Hamdallah Deutschland auf, die Staatlichkeit Palästinas mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt anzuerkennen. Dies wird, so Hamdallah, zu einer „endgültigen friedlichen Lösung mit Israel beitragen“.

Zugleich appellierte er an Deutschland und die Internationale Gemeinschaft, die seit neun Tagen für eine Verbesserung ihrer Haftbedingungen und Behandlung in israelischen Gefängnissen hungerstreikenden Gefangenen zu unterstützen. >>>

Diskussion zum Nahostkonflikt abgesagt - Kein Frieden in Tutzing - Die Nahosttagung an der Evangelischen Akademie in Tutzing wird kurzfristig gekippt. Die Gründe bleiben im Dunkeln. - Daniel Bax - Eine lange geplante und hochkarätig besetzte Konferenz zum Nahostkonflikt ist kurzfristig abgesagt worden. Vom 12. bis zum 14. Mai sollte in der Evangelischen Akademie in Tutzing bei München über Menschenrechte in Israel und Palästina diskutiert werden.

Das Programm stand seit Monaten fest, die Programme waren bereits gedruckt. Doch in letzter Minute entschied der Direktor der Akademie, Udo Hahn, die Tagung werde „verschoben“ – es sei nicht gelungen, „alle für das Thema maßgeblichen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner in angemessener Zahl zu gewinnen“, wie es auf der Webseite der Akademie heißt.

Wen er damit meinte, bleibt unklar. Denn mit Intellektuellen wie dem Historiker Moshe Zimmermann und Lizzie Doron, palästinensischen und israelischen Menschenrechtlern, deutschen Politikern wie Volker Beck (Grüne) und Ruprecht Polenz (CDU) sowie offiziellen Vertretern beider Seiten war die Tagung ausgewogen besetzt.

Unklar bleibt auch, aufgrund welcher Diskussionen oder welcher inhaltlichen Kritik die Veranstaltung abgesagt wurde. Auf Nachfragen der taz wollte der Leiter der Akademie, Udo Hahn, dazu keine weitere Stellung beziehen. Lediglich im Internet finden sich Hinweise.

In der Facebook-Gruppe „Israel + Shalom“ freut sich ein Ari Fitch: „Wir haben einen wichtigen Etappensieg errungen.“ Man müsse den Veranstaltern den Vorwurf der „mindestens indirekten Unterstützung der BDS-Bewegung“ machen. Und eine Pery Smadar wirft den Veranstaltern, zu denen auch die Petra-Kelly-Stiftung zählt, „Anti-Israel-Propagada“ vor.

Die Absage ist kein Einzelfall >>>

Der „schöne Widerstand“  des Aida-Flüchtlingslagers – „das Volk kann nicht in alle Ewigkeit Ungerechtigkeit tolerieren - Versteckt innerhalb des alten Korridors der Stadtgemeinde von Bethlehem liegt das Aida-Flüchtlingslager. Das 1950  eingerichtet wurde. Die dichtbevölkerten Zement-Strukturen, dünn umrissen  durch enge Durchgangswege  ist eine lebendige Summierung der Besatzung von Palästina selbst.

Während man sich die Ellbogen an dem massiven Checkpoint-Weg zwischen Bethlehem und Jerusalem aufkratzt, abgesichert durch die Westbank-Apartheid-Trennungs-Mauer, ganz nah an zwei  großen illegalen israelischen Siedlungsblocks gelegen, befindet sich  das Aida-Flüchtlingslager an der Frontlinie des palästinensischen Kampfes, um zu existieren.

Für die intern umgesiedelten Bewohner des Lagers ist ein vorherrschendes Merkmal des Lebens  innerhalb Aida, dass Kinder fast täglich  verhaftet werden. Dieses Gespenst verbindet  Waffen mit furchtbaren Dosen von Tränengas, die von den Besatzungskräften über die Mauer geworfen werden, Drogen werden ins Lager geschmuggelt, überraschen Arbeitslose und regelmäßig  finden militärische Überfälle statt.

Indem  Elemente von aufgedrängter Unruhe ins Lager  eingeführt werden, wurde Aida als Zugang  für Drogen bezeichnet. Es liegt in einem Bereich, der ein Knotenpunkt für Besatzer und Besetzte ist. Nach der Bemerkung eines Bewohners ist es ein allgemeines Szenarium, das sich im Lager entfaltet. „ Die Soldaten überfallen das Lager, und jeder rennt, um sich zu verstecken. Die Drogenverteiler kommen erst dann, wenn die Soldaten jeden verjagt haben und verstecken die Drogen im Friedhof.  Dann  kommen die lokalen Drogenhändler, holen die Drogen heraus und  verteilen sie im Lager. 

Von seinem Büro im lebendigen Zentrum des  non-profit   ALROWWAD, einer unabhängigen, dynamischen in der Gemeinde liegenden Bastion von Kultur und Ermächtigung in Aida entfaltet Dr.Adbelfattah Abousrour,  ein Gründer von Alrowwad, die Vision der Organisation für die Menschen im Aida-Lager. „Wir glauben, dass es wichtig ist, für die Kinder  kreative  Elemente einzuführen: Spiele, Theater Photographie, Malen. Ich nenne dies einen schönen Widerstand. Die Kinder sollen  dazu Zugang haben.

Angesichts der Überbevölkerung und der Besatzung kennt der Lager-Bewohner Dr. Abdelfattah die emotionale Pipeline, der sich Aidas Kinder gegenüber sehen, „Aida ist  ein  Hotspot, weil es so nah  an der Grenze liegt. Sie wollen, dass wir immer auf jeder Ebene ruhig sind. Sie gehen auf die Jüngeren los, um sie zu Kollaborateuren zu machen. Die hohe Arbeitslosigkeit führt zu Verzweiflung. Und wenn  Kinder  verzweifelt sind, fühlen sie sich unsicher. An diesem Punkt  ist es das Beste, sich den Tod zu wünschen.

Aber mit Alrowwad, einer berauschenden Mischung von Kunst und Feuer im täglichen Lagerleben ist der Ablauf farbig: „Wir wollen dass unsere Kinder  sich selbst auf die wunderbarste Art selbst ausdrücken.  Das wünscht  man sich: für Palästina zu leben und nicht für Palästina zu sterben. Das Problem ist, dass  das Volk nicht  auf ewig in Ungerechtigkeit leben wolle. Es ändert sich: unsere Geduld für Ungerechtigkeit. Was mich betrifft: ich kann spielen oder malen,  ein anderer will sich in die Luft jagen.

Heim der Hoffnung, Traum, Imagination und Kreativität. - Das Alrowwad-Zentrum bietet einen leuchtenden Klassenraum, mit vielen Büchern über Kunst und Geschichte über viele Länder und Kulturen, eine Radiostation, Theater und vieles mehr. Mit einer Kunst-Einheit, Medien-Zentrum, Frauenprogramm und  ein Zentrum, das sich mit der Umwelt befasst,  Alrowwad lässt keinen kreativen Stein umgedreht. Sie haben ihr Programm  auf internationaler Ebene, um die Schönheit ihrer Kreaturen bekannt zu machen und um den Kindern zu zeigen, wie das Leben sich in einem freien Land entfaltet.  Doch die Besatzung, unsicher mit der Welt, gewinnt  ausdrucksvolle  Ansichten über palästinensisches Leben, schikaniert ihre  internationalen  Shows, die  gestrichen wurden.„Die Zionisten haben unsere Tagungsorte rund um die Welt kontaktiert  und ihnen erzählt, dass wir Terroristen seien und sie müssten  die Show schließen“  und manchmal ist es ihnen sogar gelungen.“ Aber Alrowwad macht weiter.   Übersetzt von E. Rohlfs   Quelle  
 

Alrowwad, pioneers for Life | Right of return is not subject to compromise >>>

Der Bücherzug in Gaza - Ibrahim Abdel Madi -  21. April 2017 - Khan Yuni, Gazastreifen: Das Innere der Wagen war mit palästinensischen Fahnen, bunten Ballonen, Blumen und Kartons geschmückt. Dutzende Kinder saßen auf Holz-Bänken und  lasen Geschichten. Dies ist der erste  „Knowledge-Train“ der  die Dörfer im südlichen Gazastreifen  besucht, um die Kinder zu ermutigen zu lesen und um ihre sprachliches  und kreatives  Können zu erweitern.

Khalil Fares der Direktor von Shorouq wa Amal-Zentrum, das mit dem Culture and  Free Thought Association (CFTA) in Khan Younis verbunden ist , sagt Al-Monitor,“. Der  Knowledge-Zug ist die erste Initiative, die  vom Zentrum  in Zusammenarbeit mit dem Bildung-Gesellschaften verbunden ist (CFTA) und anderen  wie Asdaa Recreation.Zentrum. Letzterer verlieh den Zug an das Zentrum als Mitwirkung, um die Kinder zum Lernen und Lesen zu ermutigen.


Fares sagte, Der Erkenntnis Zug   fuhr am 15. März  ab  und wird mit seinen Aktivitäten anderthalb Monat bleiben  und am 30. April  enden. Diese jährlichen Aktivitäten werden von Shouroq und dem Amal Zentrum organisiert. Wir suchten eine seltene und ungewöhnliche Weise, um Kinder zum Lesen zu bringen. Die Kinder kommen wirklich gern. Der Zug zieht 200 KinderpPro Tag an und vor allem die im Alter  zwischen  6 und 12  und die sehr eifrig sind, neue Dinge zu lernen. Der Zug gibt ihnen die Gelegenheit ganz neue Dinge zu lernen, verbessert ihr Verhalten, ermutigt eine besondere und kultivierte Generation.


Er fügte noch hinzu: Der Zug hält an allen öffentlichen und UNRWA-Schulen in Khan Junis und den abseitig gelegenen Schulen. Die Organisation koordiniert mit dem Bildungsministerium und  mit der höheren Bildung und den zivilen Vereinigungen, um die Zeiten und Orte, an denen der Zug hält, im Voraus zu bestimmen.


Der Zug bietet viele Aktivitäten; er  bringt mehr als  150 Geschichten-Bücher und Spiele, die über die Kindheit von palästinensischen Autoren erzählen, wie  Mahmoud Shukeir, Ghassan Kanafani und dem Dichter  Jabra Ibrahim Jabra.  So werden die Kinder mit den  meisten  einflussreichsten Autoren und Dichtern in den palästinensischen Gebieten eingeführt.


Faris fährt fort: Der Bildungs-Zug organisierte ein Skype Interview mit Shukair über seine eigene Kindheit und seine Erfahrungen mit  andern Kindern; er beantwortete die Fragen der Kinder und förderte ihr Selbstbewusstsein. Er sagte: „ Der Bildungs-Zug schließt auch Marionettenspiel für Kinder ein, um sich auf ihre Vorteile zu konzentrieren, weil Kinder sich auf sehr verschiedene Weisen  sich mit dem Theater verbinden können. Der Geschichtenerzähler trägt einen Mantel und einen  roten Hut und hält  in seiner Hand ein großes Geschichten-Buch. Er ist auch ein  unterhaltsamer Teil der Initiative. Die Kinder sammeln sich um ihn, während er aufregende Geschichten erzählt. Und das hat geholfen, sie von ihre Traumata abzulenken.


„Den Kindern wird die Freiheit so nah gegeben, um das Innere  des Zuges  auszuforschen und es wird erzählt, dass sie  ihre  liebsten Geschichten aussuchen können.  Das Ziel ist, eine sichere Umgebung zu >>>

Israel und Palästina. Umkämpft, besetzt, verklärt

Geschichten aus dem Nahen Osten, 50 Jahre nach dem Sechstagekrieg: Von palästinensischen Bauern, die sich gegen die Landnahme durch Israel wehren; vom pulsierenden Leben in der Mittelmeermetropole Tel Aviv, die vom Krieg nichts wissen will; vom komplizierten Alltag in einem geteilten Dorf im Westjordanland und von einem allergischen Hund, der ein jüdisches Pärchen in den Wahnsinn treibt.

Das Inhaltsverzeichnis dieser Ausgabe >>>

Edition LE MONDE diplomatique No.21
Israel und Palästina. Umkämpft, besetzt, verklärt
112 farbige Seiten, broschiert.
8,50 EUR
Quelle

A thousand Palestinian prisoners are on a hunger strike. This woman is fighting for their rights. - Ruth Eglash - 27. 4. 2017 -  Khalida Jarrar’s neat office and smart appearance offer little indication that this time last year she was serving out a 15-month sentence in an Israeli jail cell.

She’s an elected Palestinian parliamentarian, a lawyer, a wife and a mother. She is also, according to Israel, an agitator and a danger to its security. Her travel has been restricted for years by Israel and she has not left the occupied West Bank since 1998.

In April 2015, an Israeli military court convicted her of incitement and membership in an illegal terrorist organization, among other things — charges she still denies.

[Tensions rise as Palestinians jailed in Israel launch hunger strike] Released last summer, Jarrar has been busy this week speaking out on behalf of roughly 1,000 Palestinian inmates currently immersed in an open-ended hunger strike. Conditions inside Israeli jails, they say, have become unbearable. >>>

UK students to begin hunger strike in solidarity with Palestinian prisoners - 26. 4. 2017 - Five students from the University of Manchester are going on hunger strike in solidarity with Palestinian political prisoners. The students, who say they “have a responsibility to support the Palestinian cause”, will begin their hunger strike tomorrow.

Speaking to MEMO, spokesperson and one of the five hunger strikers, Huda Ammori, said that this was their way of standing in solidarity with the Palestinians.

The students say they want to continue the long tradition of student activism that was at the heart of the anti-apartheid movement: >>>

Palestinian children held in solitary confinement for longer periods - Defense for Children International - Palestine collected affidavits from 161 West Bank children detained by Israeli forces and prosecuted under the jurisdiction of Israeli military courts during 2016. Of these children, 25 were held in solitary confinement for interrogation purposes for an average period of 16 days, a 23 percent increase over the previous year. The longest period of isolation for a child that DCIP documented in 2016 was 29 days. In 2015, DCIP documented a total of 15 children held in solitary confinement by Israeli authorities for interrogation purposes.

“Israeli authorities apparently use isolation to create a psychologically compelling situation for the child detainee, and then vulnerability increases when access to legal counsel is denied,” said Ayed Abu Eqtaish, Accountability Program director at DCIP. “The practice of using solitary confinement on children, for any duration, is a clear violation of international law, as it amounts to cruel, inhuman or degrading treatment or punishment, and in some cases, torture.”

The 25 children were all boys aged between 15 and 17 years old, including 17 children aged 17 years, 5 children aged 16 years, and three children aged 15 years.

In February, in an interview published by The Jerusalem Post, Lt.-Col. (res.) Maurice Hirsch, Israel’s former chief military prosecutor in the West Bank, claimed Israeli authorities have no policy of solitary confinement for Palestinian children. Hirsch alleged that in cases where Palestinian children are held in isolation it is due to the fact that no other minors were present at the facility at the time, and the law requires that minors be held separate from adults to ensure their protection.

While globally, children in conflict with the law are often held in solitary confinement either as a disciplinary measure or to separate them from adult populations, the use of isolation by Israeli authorities does not appear to be related to any disciplinary, protective, or medical rationale or justification.

Evidence and documentation collected by DCIP overwhelmingly suggests an apparent policy and practice implemented by Israeli authorities to use isolation for Palestinian child detainees solely for interrogation purposes, particularly to obtain a confession or gather intelligence or information on other individuals.

Between 2012 and 2015, DCIP documented 66 cases involving the solitary confinement of Palestinian children in the Israeli military detention system. The longest period one child was held in solitary confinement was 45 days, while the average time spent in solitary confinement was 13 days. >>>


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Nachrichten - Berichte

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Palestinians hold general strike in support of hunger-striking prisoners


In Photos- Palestinians launch general strike in support of imprisoned hunger strikers


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UNO zahlt in Gaza Spitälern den Strom

Die Energiekrise im Gazastreifen spitzt sich weiter zu. Um die Gesundheitsversorgung zu gewährleisten, zahlen die Vereinten Nationen umgerechnet rund eine halbe Million Franken an Spitäler.

800 Palestinians have been arrested based on Israeli computer program that analyzes social media posts to predict attacks

Palestinian refugees are under attack in Lebanon again

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Wave of settler violence hits Palestinian villages in West Bank

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UK students to begin hunger strike in solidarity with Palestinian prisoners

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83 Jewish settlers storm the plazas of al-Aqsa Mosque

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27. 4. 2017

Hamdallah trifft sich mit Sigmar Gabriel
 

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Netanyahu cancels meeting after German FM refuses to snub Israeli leftists groups
 

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