oooo

#########

Montag, 24. Juli 201713:10  -     LINKS      facebook      ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

 

Kollision mit Wladimir Tayyip Netanjahu - Viel zu lange hat die Bundesregierung zugesehen, wie Israels Regierungschef sein Land umkrempelt. Jetzt hat es geknallt - höchste Zeit war es dafür. - Kommentar von Peter Münch - Man nennt ihn Bibi, und das klingt ziemlich niedlich. "König Bibi" sagen manche, weil er ja jetzt schon so lange herrscht über sein Reich zwischen Mittelmeer und Jordan. Doch wenn man - nomen est omen - mit einem Beinamen wirklich ermessen wollte, wie Israels Premierminister Politik betreibt, dann könnte man ihn durchaus Wladimir Tayyip Netanjahu nennen. Denn wie Putin in Russland und Erdoğan in der Türkei krempelt auch er sein Land um, untergräbt die alten Werte, gefährdet die Demokratie. Seine Gegner bekommen das schon lange zu spüren. Nun sind auch die Freunde dran. >>>

 


Sind die deutsch-israelischen Beziehungen endlich in der Normalität angekommen? - Dr. Ludwig Watzal - (...) Netanyahu hatte die volle Unterstützung seiner Ministerkollegen für die Absage. Einen ähnlichen Affront wie Gabriel hatte sich der belgische Ministerpräsident Charles Michel eingehandelt, da er sich ebenfalls mit „Breaking The Silence“ getroffen hatte, woraufhin der belgische Botschafter ins israelische Außenministerium einbestellt worden ist. Ganz anders wurde der britische Außenminister Boris Johnson behandelt. Er traf sich mit der zionistischen Anti-Siedlungsbewegung Peace Now und wurde von Netanyahu überschwänglich willkommen geheißen.

„Breaking The Silence“ wird von der politischen Klasse als „Feind“ betrachtet, da sie fordern, dass israelische Soldaten in Den Haag wegen „Kriegsverbrechen“ vor Gericht gestellt werden sollen. Die Organisation veröffentlicht anonymisierte Zeugenaussagen von Soldaten, um sie vor Strafmaßnahmen der Regierung zu schützen. Kurz nach dem Treffen mit Gabriel forderte „B’Tselem“ die internationale Staatengemeinschaft auf, Israel für die andauernde Besatzung der Westbank zu bestrafen. B’Tselems Direktor Hagai El-Ad erklärte, dass sie Gabriel dasselbe gesagt hätten, was sie auch der israelischen Öffentlichkeit und den Vereinten Nationen immer wieder sagen: „Die Besatzung muss beendet werden, und man kann sie weder vor den Israelis noch der Welt verbergen.“ Die Geschäftsführerin von „Breaking The Silence“, Juli Novak, charakterisierte nach dem Treffen Netanyahus Verhalten als „psychotisch“ und völlig „unangemessen“.

Warum bestellt die Bundesregierung nicht den israelischen Botschafter Yakov Hadas-Handelsman ins Auswärtige Amt ein und übergibt ihm eine Protestnote? Da sich der israelische Botschafter permanent in die deutsche Innenpolitik einmischt, ist ein diplomatischer Rüffel längst überfällig. Mit diesem Affront hat das  >>>

 

 

Netanyahu-Eklat - Merkel verteidigt Gabriel - Israels Premier Netanyahu sagte ein Gespräch mit Sigmar Gabriel ab, weil der während seines Besuchs auch mit regierungskritischen Gruppen sprechen wollte. Jetzt äußerte sich der Sprecher der Bundeskanzlerin.

Die Kanzlerin schaltet sich in den Streit über die Israelreise von Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) ein. Premier Benjamin Netanyahu hatte einen Termin mit dem SPD-Politiker abgesagt, weil dieser sich mit regierungskritischen Gruppen traf. "Wir sind der Meinung, dass es möglich sein muss, in einem demokratischen Land auch kritische Nichtregierungsorganisationen zu treffen, ohne dass das solche Folgen hat", sagte Angela Merkels Sprecher Steffen Seibert. Auch bei Reisen der Kanzlerin stünden regelmäßig Treffen mit Vertretern der Zivilgesellschaft auf dem Programm. >>>




Nur die Deutsch-Israelische Gesellschaft unterstützt noch Netanyahu – brav! - Sönke Hundt - 27. April 2017 - Erstaunlich und erfreulich zugleich ist, dass der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel sich standhaft gezeigt hat und das Treffen mit den regierungskritischen Friedensorganisation B’tselem und Breaking the Silence nicht abgesagt hat. Sehr erfreulich auch, dass Gabriel, angeführt von der Kanzlerin, in deutschen Medien eine breite Unterstützung erfährt. Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschaft, Frankfurter Allgemeine, Tagesspiegel, die Welt und viele andere (darunter auch der Weserkurier von heute) melden zustimmend die Äußerung von Gabriels Kabinettskollegen Thomas de Maizière (CDU): „Das war eine kleine Machtprobe und der Außenminister hat Nerven bewahrt. Und so gehört sich das für einen deutschen Außenminister.“ (Weserkurier v. 27.04.17)

Nur die Deutsch-israelische Gesellschaft (DIG) hält treu und brav zu Netanyahu. Die Vizepräsidentin der DIG, Gitta Connemann (CDU) kritisiert (auf ihrer eigenen Homepage) >>>





Ein Interview mit Avi Primor auf Radion Bayern 2 >>>



 

 

CDU-Politiker stützt Gabriel - Deutschland muss sich dem Druck der israelischen Regierung nicht beugen - Martina Fietz - (...) FOCUS Online: Wie bewerten Sie die Tatsache, dass Israels Premier Benjamin Netanjahu das mit Außenminister Sigmar Gabriel geplante Gespräch abgesagt hat, weil dieser sich mit Vertretern von regierungskritischen Organisationen getroffen hat?

Ruprecht Polenz: Die Reaktion der israelischen Regierung und Netanjahu war falsch. Sie zeigte keine Souveränität. B’Tselem ist eine Nicht-Regierungsorganisation,die sehr akribisch die israelische Siedlungspolitik in Ost-Jerusalem und der West-Bank beobachtet. Deshalb ist sie der Regierung ein Dorn im Auge. Doch ändert das nichts daran, dass es richtig ist, wenn die deutsche Regierung auch zu solchen Organisationen Kontakt hält, zumal Deutschland im Einklang mit den Vereinten Nationen, den USA und nahezu allen Staaten auf der Welt die israelische Siedlungspolitik als rechtswidrig und völkerrechtswidrig ansieht. >>>

 

 

Skandal der Standhaftigkeit - Warum Sigmar Gabriel richtig liegt, in Israel auch kritische Menschenrechtsgruppen zu treffen. - Reiner Bernstein - 26.04.2017 - Deutsche Politprominenz auf Reisen in Israel. Den Anfang macht in diesen Tagen Außenminister Sigmar Gabriel, Alt-Bundespräsident Joachim Gauck legte gemeinsam mit Staatspräsident Reuven Rivlin im Kibbutz-Museum der „Ghettokämpfer“ („Lochamei Ha-Getta‘ot“) zum Gedenken an die deutschen Verbrechen einen Kranz nieder, und am 6. Mai wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Antrittsbesuch in Jerusalem erwartet.

So weit, so angemessen – wenn Gabriel nicht beabsichtigt hätte, Vertreter der Menschenrechtsorganisation „B’tselem“ („Im Angesicht“, Genesis 1,27) und von „Breaking the Silence“, die nach ihren Erfahrungen als Soldaten gegen die Politik gegenüber den Palästinensern protestieren, sowie von „Ir Amim“ („Stadt der Völker“: Jerusalem) zu treffen. Während in der Bundesrepublik kein vernünftiger Politiker einem Staatsgast die Begegnung mit regierungskritischen Persönlichkeiten und Einrichtungen untersagt – es sei denn wie im Falle der Türkei, wenn zur Abschaffung von Demokratie und Rechtsstaat aufgerufen wird –, hat Benjamin Netanjahu beim deutschen Außenminister zu einem Ultimatum gegriffen und es angewandt, indem er das Treffen absagte.

Bislang war es ein ungeschriebenes Gesetz, dass die deutsche Diplomatie der Devise folgte, in Israel allein mit Kabinettsmitgliedern und Parlamentariern Gespräche zu führen. Das Motto lautete: „Die Chefs sprechen nur mit den Chefs.“ Diese Vorgabe scheint sich zu erledigen, nachdem Angela Merkel vor zwei Jahren ihrem Amtskollegen öffentlich vorhielt: „Du machst ja sowieso, was Du willst.“ Dass Gabriel die Drohung aus Israels zweitem TV-Kanal erfuhr, belegt einmal mehr die Verachtung, die Netanjahu auswärtigen Gästen zuteil werden lässt. Ganz auf dieser Linie hat der scheidende israelische Botschafter Berlin aufgefordert, die Rolle als politischer Vermittler fallenzulassen und die Autonomiebehörde zu direkten Verhandlungen zu zwingen – damit diese die endgültige Annexion des Westjordanlands hinnimmt.

Die Bundesregierung ist drauf und dran, sich nicht länger an der Nase herumführen zu lassen >>>

 


Eklat bei Israel-Reise - Premier Netanjahu lässt einen Termin mit dem Außenminister platzen, weil dieser an einem Treffen mit Menschenrechtsgruppen festhält. - Stefan Braun und Peter Münch - Die deutsch-israelischen Beziehungen werden von einem heftigen Streit erschüttert. (...) Offen zutage getreten ist somit nun ein seit Längerem schwelender, grundsätzlicher Dissens zwischen den Regierungen in Jerusalem und Berlin. Als Indiz für wachsende Spannungen jenseits der offiziellen Freundschaftsbekundungen wurde bereits die mit Terminschwierigkeiten begründete deutsche Absage der diesjährigen gemeinsamen Regierungskonsultationen verstanden. Streitpunkte sind die israelische Siedlungspolitik und die ihretwegen schwindenden Perspektiven für die Zwei-Staaten-Lösung, zu der sich Gabriel auch in Israel und in den Palästinensergebieten nochmals ausdrücklich bekannte.

Netanjahus jetziger Affront gegenüber Gabriel wurde im Jerusalemer Regierungslager begrüßt. Die Vize-Außenministerin Tzipi Hotovely gratulierte ihrem Premier, der zugleich als Außenminister amtiert. Es sei nötig gewesen, hier eine "rote Linie" zu ziehen. Die linken Gruppierungen werden in Israel schon seit Längerem von der Regierung angefeindet, von zahlreichen europäischen Staaten jedoch finanziell unterstützt. Kritik kam dagegen von Oppositionsführer Isaak Herzog, der am Nachmittag mit Gabriel zusammentraf. Er nannte Deutschland einen "wahren Freund Israels" und warf Netanjahu vor, Israels Auslandsbeziehungen einen "schweren Schlag" zu versetzen. >>>

 


Außenminister Gabriel auf Antrittsbesuch - Treffen mit Friedensaktivisten - zu viel für die nervöse Regierung Israels - Stefan Braun - Außenminister Gabriel wollte für eine neue Friedensinitiative werben. Debatten, auch kontroverse, hatte er erwartet. Doch nicht, dass Regierungschef Netanjahu ihn wieder auslädt.

Man muss schon sagen: Der Ausblick von hier oben ist vorzüglich. Man sieht weit hinein in die Westbank, man kann das kleine arabische Dorf Al-Za'im studieren. Man sieht die ins Land schneidende Trennmauer. Und man bekommt einen guten Überblick über alle Baupläne, die Israels Regierung rund um die Siedlung Maale Adumim vorantreibt. Hier oben, auf dem Scopus-Berg, ist ein guter Ort, um das auf sich wirken zu lassen.

Sigmar Gabriel dürfte sich Ähnliches gedacht haben. Deshalb steht er am Dienstagvormittag hier und lauscht Yudith Oppenheimer. Sie ist das, was man in Israel eine Friedensaktivistin nennt. Und sie hat mit ihrer Organisation Ir Amim, zu Deutsch: Stadt der Völker, Landkarten gezeichnet.

Auf denen kann jeder sehen, wie das jüdische Jerusalem immer weiter in die Westbank ausgreifen soll. Oppenheimer lehnt das ab, sie bekämpft es politisch. Und macht kein Hehl daraus im Gespräch mit dem deutschen Außenminister. Ihre Botschaft: Was hier geschieht, ist gefährlich. Es zerstört die Chance auf eine Zweistaatenlösung. >>>

 


 

Palästinenser rufen zur Unterstützung der Gefangenen zu einem Generalstreik am Donnerstag (27.4.) auf - 25.04.2017 - Das Nationalkomitee zur Unterstützung des Streiks der Gefangenen hat für diesen Donnerstag zu einem Generalstreik im Westjordanland in Solidarität mit den 1.200 palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen aufgerufen, die seit acht Tagen für eine Verbesserung ihrer Situation im Hungerstreik sind.

Das Komitee, das sich aus Vertretern aller palästinensischen politischen Parteien zusammensetzt, hat in einem Komuniquee heute alle Regierungsinstitutionen, Grundschulen, NGOs und die Börse aufgerufen, mit einem Streiktag ihre Unterstützung für die Gefangenen zu zeigen.

Außerdem fordert die Organisation die Händler auf, keine israelischen Produkte zu kaufen und "aufzuhören Geschäfte mit der Besatzung zu machen".

Am vergangenen 17. April haben etwa 1.500 mit dem Protest begonnen, der von dem Fatahführer Marwan Barghouti angeführt wird, und den sie "Streik für Freiheit und Würde" nennen.

Wie Hana Herbst, der Sprecher des IPS (Israeli Prison Service) gegenüber EFE bestätigte, weigern sich weiterhin 1.200 von ihnen zu essen, und fügte hinzu, dass "alle Streikenden von den Nicht-Streikenden getrennt worden sind".

Akram Ayasa, Sprecher der Kommission für die Angelegenheiten palästinensischer Gefangener und Ex-Gefangener, wies darauf hin, dass die Kommission beim IPS gegen die Entscheidung protestiert hat, Gefangenen, die am Streik teilnehmen Anwaltsbesuche zu untersagen.

Die israelischen Behörden weigern sich Verhandlungen jedweder Art mit den Gefangenen zu beginnen und versichern, dass sie die nötigen Maßnahmen ergreifen werden, um die Situation zu kontrollieren.

"Wir führen eine entschiedene und verantwortliche Politik durch, die mit den internationalen Normen übereinstimmen und nicht mit dem Diktat der Terroristen", erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu am Sonntag.

Aktuell befinden sich laut Daten der Palästinensischen Autonomiebehörde und verschiedener NGOs etwa 6.500 Palästinenser in israelischen Gefängnissen, einschließlich 300 Minderjähriger, 12 Parlamentarier und 28 Journalisten.

Die Organisation Addameer beziffert die Gefangenen während der 50 Jahre israelischer Besatzung auf 850.000, was einem Fünftel der Bevölkerung und 40% der männlichen Bevölkerung entspricht.   Quelle  Übersetzung: K. Nebauer
 

Sonderseite - Massen-Hungerstreik Gefangener Palästinenser >>>

Am Mittwoch in Berlin

Sohn von Marwan Barghouti startet bittere Solidaritätskampagne in sozialen Netzen - mit Video im Originaltext - 26.04.2017 - Der Sohn von Marwan Barghouti, Aarab, hat die Kampagne 'Herausforderung Salzwasser' gestartet, um auf die Schwierigkeiten hinzuweisen, mit denen die palästinensischen Gefangenen beim Trinken von Salzwasser konfrontiert sind, mit dem sie sich während des Hungerstreiks am Leben erhalten.

Der Sohn des Anführers des Hungerstreiks und Fatahführers Marwan Barghouti hat die Kampagne in den sozialen Nezen gestartet, um weltweit Aufmerksamkeit für die Leiden der palästinensischen Gefangenen zu wecken.

Er startet diese Kampagne in Solidarität mit den 1.560 palästinensischen Gefangenen, die vergangene Woche aus Protest gegen ihre unmenschliche Behandlung in den israelischen Gefängnissen in Hungerstreik getreten sind.

Die Kampagne "Herausforderung Salzwasser" erinnert an die berühmte "Herausforderung Eiswürfel" und lädt alle ein, ein Glas Salzwasser zu trinken, das einzige Lebensmittel, das die palästinensischen Gefangenen während ihres Hungerstreiks zu sich nehmen.

Jeder, der sich dieser Herausforderung stellt, kann dann anderen vorschlagen dasselbe zu tun.

Barghouti hat den palästinensischen Sänger und Gewinner des Preises Arabisches Idol Mohammed Assaf dazu aufgefordert, und dieser hat die Herausforderung bereits angenommen.   Quelle    Übersetzung/leicht gekürzt: K. Nebauer


Marwan Barghouthi's son launches the Salt Water Challenge


 

Sonderseite - Massen-Hungerstreik Gefangener Palästinenser >>>

B'Tselem begrüßt die Absage des Treffens und warnt Netanyahu, es werde keinem Druck akzeptieren - 26.04.2017

Nachdem der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu ein Treffen mit dem deutschen Vizekanzler und Außenminister abgesagt hat, weil sich dieser mit B'Tselem und einer anderen Organisation getroffen hatte, versicherte die israelische Menschenrechtsorganisation B'Tselem, sie würde keinen Druck von seiten Netanyahus akzeptieren.

"Für den Premierminister: die Zivilgesellschaft wird nicht gehorchen und sich nicht dem Druck beugen", versicherte die Gruppe in einem am Dienstag Abend veröffentlichten Komuniquee.

Netanyahu sagte am Montag das in Jerusalem vorgesehene Treffen mit dem deutschen Vizekanzler wegen dessen Plan, sich mit den beiden Menschenrechtsorganisationen B'Tselem und Breaking the Silence zu treffen, in letzter Minute ab. Laut der israelischen Presse habe der Premierminister Gabriel gesagt, er solle zwischen einem Treffen mit ihm oder den NGOs wählen.

In dem Komuniquee hat B'Tselem Disziplinarmaßnahmen gefordert und darauf hingewiesen, dass die internationale Gemeinschaft "feste Entschlossenheit" zeigen müsse, um klar zu stellen, dass Netanyahu die israelische Besatzung des Westjordanlands beenden müsse.

Am Dienstag (26.4.) versicherte Netanyahu, "er führe die internationalen Beziehungen Israels zu einer noch nie dagewesenen Höhe (Steigerung)", wies aber darauf hin, dass seine Politik ihm nicht erlaube sich mit Politikern zu treffen, die sich mit Gruppen treffen, die die israelischen Militärangehörigen "diffamieren".

B'Tselem dokumentiert mutmaßliche Verletzungen der Menschenrechte der Palästinenser; Breaking the Silence veröffentlicht kritische Zeugenaussagen von Soldaten über die Praktiken der israelischen Armee gegen die Palästinenser. Sowohl Gabriel als auch Netanyahu betonten, die Beziehungen zwischen beiden Ländern seien nach der Absage des Treffens nicht beeinträchtig.   Quelle    Übersetzung: K. Nebauer

Im Gedenken an Bobby Sands und Nelson Mandela unterstützen 95 Israelis den Hungerstreik palästinensischer Gefangener - 25.04.2017

Offener Brief - Liebe Gefährten, Freunde und Partner im Kampf, wir, eine Gruppe israelischer Juden mit Gewissen, möchten unseren tiefen Respekt und unsere Solidarität zum Ausdruck bringen mit Euch, den 1500 oder mehr Palästinensern, die sich einem kollektiven unbefristeten Hungerstreik angeschlossen haben, um Eure grundlegenden Rechte einzufordern.

Angesichts der brutalen Maßnahmen gegen politische Gefangene überall in der Welt, sei es im früheren Apartheidregime von Südafrika, der Herrschaft des britischen Imperiums über Irland oder im heutigen Palästina-Israel, bleibt Hungerstreik ein friedliches, gewaltfreies und legitimes Mittel des Widerstands.

Die israelischen Gefängnisbehörden setzen Massenverhaftungen, Isolationshaft, Administrationshaft, Folter, und sogar die Inhaftierung Minderjähriger als Strategien staatlicher Politik ein. Diese rechtswidrigen Haftpraktiken werden als Mittel der politischen Unterdrückung eingesetzt und werden mit der vollen Unterstützung des israelischen Apartheid-Justizsystems durchgeführt. Dieses System beraubt die palästinensische Gesellschaft ihrer Stimme, Identität und kollektiven Hoffnung auf Befreiung von den Ketten des Kolonialismus.

Unter unmenschlichen Bedigungen eingesperrt, demonstrieren palästinensische Gefangene, die den "Kampf der leeren Mägen" kämpfen, wieder einmal, dass die aktive palästinensische Führung die hinter den Gefängnismauern ist. Aus den Grenzen ihrer Gefängniszellen verkörpern die Gefangenen die Stimme der palästinensischen Einheit und des (palästinensischen) Kampfes zusammen mit den Millionen exilierter Flüchtlinge, die täglich für ihr Recht auf Rückkehr kämpfen.

Wir schöpfen Inspiration aus Eurem Mut und Eurer Entschlossenheit wie auch von früheren Hungerstreikenden wie Nelson Mandela, Bobby Sands, Alice Paul und anderen außergwöhnlichen Menschen, die sich ihren Unterdrückern entgegengestellt haben, um sich zu befreien und andere zu befreien. Wir stehen an Eurer Seite im Kampf für Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit bis zum Fall der Apartheid. 

In Solidarität: Zohar Atai, Shir Hever, Shajar Rachel, Barith Ball, Guy Hirchfeld, Shira Ramer Wittlin, Ronnie Barkan, Tamar Hoffman, Adi Raz, Ronen Ben-Arie, Lihi Joffe ...  weitere Namen siehe engl. Original >>>             Übersetzung: K. Nebauer

Palästinenser rufen zur Unterstützung der Gefangenen zu einem Generalstreik am Donnerstag (27.4.) auf - 25.04.2017 - Das Nationalkomitee zur Unterstützung des Streiks der Gefangenen hat für diesen Donnerstag zu einem Generalstreik im Westjordanland in Solidarität mit den 1.200 palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen aufgerufen, die seit acht Tagen für eine Verbesserung ihrer Situation im Hungerstreik sind.

Das Komitee, das sich aus Vertretern aller palästinensischen politischen Parteien zusammensetzt, hat in einem Komuniquee heute alle Regierungsinstitutionen, Grundschulen, NGOs und die Börse aufgerufen, mit einem Streiktag ihre Unterstützung für die Gefangenen zu zeigen.

Außerdem fordert die Organisation die Händler auf, keine israelischen Produkte zu kaufen und "aufzuhören Geschäfte mit der Besatzung zu machen".

Am vergangenen 17. April haben etwa 1.500 mit dem Protest begonnen, der von dem Fatahführer Marwan Barghouti angeführt wird, und den sie "Streik für Freiheit und Würde" nennen.

Wie Hana Herbst, der Sprecher des IPS (Israeli Prison Service) gegenüber EFE bestätigte, weigern sich weiterhin 1.200 von ihnen zu essen, und fügte hinzu, dass "alle Streikenden von den Nicht-Streikenden getrennt worden sind".

Akram Ayasa, Sprecher der Kommission für die Angelegenheiten palästinensischer Gefangener und Ex-Gefangener, wies darauf hin, dass die Kommission beim IPS gegen die Entscheidung protestiert hat, Gefangenen, die am Streik teilnehmen Anwaltsbesuche zu untersagen.

Die israelischen Behörden weigern sich Verhandlungen jedweder Art mit den Gefangenen zu beginnen und versichern, dass sie die nötigen Maßnahmen ergreifen werden, um die Situation zu kontrollieren.

"Wir führen eine entschiedene und verantwortliche Politik durch, die mit den internationalen Normen übereinstimmen und nicht mit dem Diktat der Terroristen", erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu am Sonntag.

Aktuell befinden sich laut Daten der Palästinensischen Autonomiebehörde und verschiedener NGOs etwa 6.500 Palästinenser in israelischen Gefängnissen, einschließlich 300 Minderjähriger, 12 Parlamentarier und 28 Journalisten.

Die Organisation Addameer beziffert die Gefangenen während der 50 Jahre israelischer Besatzung auf 850.000, was einem Fünftel der Bevölkerung und 40% der männlichen Bevölkerung entspricht.   Quelle          Übersetzung: K. Nebauer

Palestine Update Nr. 38 Kairos Palestine - Stellungnahme von Kairos Palestine zum Hungerstreik der Gefangenen - „Unsere Vision ist, dass jedermann als menschliches Wesen seine Würde und Freiheit hat.“

Wir drängen die internationale Gemeinschaft, bei dem palästinensischen Volk in seinem Kampf gegen Unterdrückung, Vertreibung und Apartheid zu stehen … Wir fordern, dass alle Menschen, politischen Führer und Entscheidungsmacher Druck auf Israel ausüben und gesetzliche Maßnahmen ergreifen, um seine Regierung zu zwingen, die Unterdrückung und Missachtung des internationalen Rechts zu beenden … Wir bleiben bei unserer klaren Einstellung, dass gewaltloser Widerstand gegenüber dieser Ungerechtigkeit das Recht und die Pflicht aller Palästinenser, Christen eingeschlossen, ist. Kairos Palästina Dokument, 2009

Die Stimme der palästinensischen Gefangenen in Israels Gefängnissen wird seit dem 17. April gehört, an dem sie einen umfassenden Hungerstreik ankündigten; 1500 Gefangene haben sich diesem Hungerstreik angeschlossen. Der Hungerstreik ist ein Appell an die Menschheit in Israel und weltweit, um auf die Folter, Beraubung und die Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen, denen Gefangene in Israels politischen Gefängnissen ausgesetzt sind.   Der Streik verstärkt die gerechtfertigte Forderung von palästinensischen Gefangenen nach ihren zu respektierenden Grundrechten und ihrer Menschenwürde. Sie fordern Rechte, die unter dem internationalen Menschenrechtsgesetz wie auch in der Genfer Konvention garantiert sind; nach Menschenrechtsgesetzen und -Normen obliegt es dem Besetzerstaat, die Basisrechte der Gefangenen zu beachten.

Es sind ungefähr 6500 palästinensische Festgehaltene und Gefangene in Israels Gefängnissen und Anhaltezentren, darunter 300 Kinder, 61 Frauen und 13 Mitglieder des palästinensischen gesetzgebenden Rates. Diese Gefangenen sind ein Querschnitt durch das Volk von Palästina; ihre Festnahme ist eine Quelle für Sorge und Kummer für ihre Familien und alle Palästinenser. Ihre Anhaltung ist eine grobe Verletzung der Menschenwürde und der palästinensischen Souveränität.

Palästinenser werden verschiedenen Formen von unmenschlicher Behandlung unterworfen, angefangen von willkürlichem Arrest, psychologischer und körperlicher Folter, grausamer und inhumaner Behandlung beim Verhör, und es endet damit, dass kein faires Urteil gefällt wird und Anwälte nicht zugelassen werden, Einzelhaft verhängt wird. Diese Verletzungen widersprechen den internationalen gesetzlichen Verpflichtungen eines Besatzungsstaates und sind gegen menschliches Gewissen und die Lehren aller Religionen.

 Zurzeit sind 500 Administrativgefangene in den Gefängnissen der Besatzung. Viele von ihnen haben lange Jahre ohne Gerichtsurteil oder der Erlaubnis, sich rechtskonform verteidigen zu können, in Anhaltelagern verbracht, weil die meisten bei den Militärgerichten vorgebrachten Beschuldigungen vertraulich sind und für Verteidiger unerreichbar. Die Gerichte geben Verurteilungen nach Gutdünken aus, um die Gefangenschaft auszudehnen und halten die Gefangenen davon ab, ihre Anwälte zu treffen, wobei dies eine Zusatzhandlung ist bei der Verletzung der Rechte des Gefangenen.

Die Schlüsselforderungen der Gefangenen und Angehaltenen in diesem Streik ist die Beendigung der Administrativhaft, mehr Familienbesuche und eine Erweiterung des Kreises der Familienangehörigen, die zum Besuch zugelassen werden. Der Standort der Anhaltelager und Gefängnisse außerhalb der besetzten Gebiete ist an sich eine Verletzung des internationalen Rechtes, und vermehrt das Leiden der Familien, die um die Erlaubnis ansuchen, ihre Söhne und Töchter besuchen zu dürfen; sie müssen sich eher der Barmherzigkeit der Besatzungsmacht überlassen. Das verletzt die Rechte und die Würde der Familien.

Gefangene, besonders Kranke und Behinderte fordern die Versorgung durch eine anständige Gesundheitsfürsorge, den Ersatz von Gefängniskliniken durch externe Gesundheits- und medizinische Dienstleistungen, und die Erlaubnis für ärztliche Spezialisten, sie zu besuchen.

 Kairos, die palästinensische christliche Stimme drückt ihre Unterstützung aus für die gerechten und humanitären Forderungen von Gefangenen – Kindern, Frauen, Kranken und ihren Familien. Kairos hält es für nicht tolerierbar, Gefangene in einem umfassenden Hungerstreik zu wissen, um die Grundrechte und humanitären Forderungen zu erhalten, die ihnen als Menschen gewährt werden müssen und an alle zu vergeben sind nach internationalem Recht. Wir sehen alle Gefangenen als menschliche Wesen, deren Würde von Gott gegeben ist; kein Mann und keine Besatzungsmacht haben das Recht, ihnen das vorzuenthalten, was Gott gegeben hat. Die Norm ist Freiheit und ein gerechter Frieden für sie und für das ganze palästinensische Volk. Es ist ungerecht für die Mehrheit eines Volkes, festgehalten zu werden und die Gefangenschaft in Besatzungsgefängnissen erfahren zu müssen, weil sie ihre Freiheit und ihre Würde fordern. Es ist Zeit für den Staat Israel, seine Position zu überdenken und zu realisieren, dass seine Sicherheit nicht in seinen Gefängnissen liegt sondern im Anerkennen der Freiheit und Würde des palästinensischen Volkes.

Im Namen der humanitären Werte, deren sich jede Religion annimmt, und im Namen der christlichen Werte und Lehren drücken wir unsere Unterstützung für Gefangene als menschliche Wesen aus, die die Würde besitzen, die ihnen vom Schöpfer gegeben wurde. Wir unterstützen sie und fordern ihre Freiheit; wir unterstützen ihre humanitären Forderungen. Gefangene riskieren ihr Leben mit diesem fordernden Schritt eines Hungerstreiks, aber das beweist auch, dass ihre Forderungen und ihr Einsatz gerechtfertigt und gesund sind.

Jedes menschliche Wesen mit einem aktiven Gewissen sollte seine Stimme zu denen der Gefangenen hinzufügen und fordern, dass die Autoritäten in Israel, in Palästina und in der internationalen Gemeinschaft eine entsprechende humanitäre Lösung finden, damit kein Gefangener in seiner Zelle bleibt und keinem Palästinenser / keiner Palästinenserin Freiheit und Würde abgesprochen werden.

Unsere Vision ist die, dass jeder Person als menschliches Wesen, jedem Gefangenen und verfolgtem Menschen – die am allermeisten Freiheit und Würde zu erlangen benötigen – Freiheit und Würde von Gott garantiert sind.  Quelle   Übersetzt: Gerhilde Merz

Palestine Update Nr. 36, 21.April 2017 – Wer sind Israels wahre Freunde - Meinung – „0pinion“ - Wer sind Israels wahre Freunde? - Ranjan Solomon - Israel teilt die internationale Gemeinschaft in zwei neue Kategorien: Freunde und Feinde. Für Israel ist ein „Freund“ einer, der mittut (und Komplizenschaft wählt) an Aktionen, die das internationale Recht, UNO Resolutionen, Genfer Konventionen und das internationale Menschenrecht verletzen. In anderen Worten, die Personen und Länder, die an Israels Scheußlichkeiten gegen das Volk, das vor 50 Jahren besetzt wurde, mitarbeitet und es in der inhumansten Weise unterdrückt, das sind die Freunde. Man qualifiziert sich als „Freund“ in der „einzigen Demokratie im Mittleren Osten, wenn man hinter dem Verschweigen (implicit oder explicit) von Menschenrechtsstandards und aller Arten von Grausamkeiten gegenüber den Palästinenser steht. Wer aber die Wahrheit wählt und ausspricht, das ist ein „Feind“; der ist sogar Antisemit! In diesem Fall wird man Rassist und böse.

So sind die nahezu einstimmigen UNO-Resolutionen vieler der letzten Dekaden für Israel und die USA und etliche andere europäischen Mächte, die die israelische Linie zum Zwecke des Zusammenspiels mit Israel berühren – das behauptet, dies wäre Antisemitismus – überflüssig.Sie sind voreingenommen ohne Rücksicht auf das Faktum, dass die UNO die Situation so fair wie irgend möglich beurteilt und manchmal auch zu nachgiebig ist. Die Hin- und Her-Verurteilungen sind zur Routine geworden und haben weder Gewicht noch Substanz. Nach der Resolution kommt man immer wieder an den Anfang zurück, und Israel hält die Apartheid in Bewegung und am Wachsen.

Mit jedem vorübergehenden Jahr, und zunehmend mit jeder endenden Woche zementiert Israel seine Besetzung mit einigen der fremdartigsten Gesetzesbestimmungen und Aktionen, die im Gesetz keinen Platz haben. Die Wächter über die Welt verstummen. Ein Teil davon wacht mit Entsetzen auf, der andere verschließt die Augen oder zieht sich auf den milden Verweis zurück: „Bitte, ignorieren Sie das“. Andere sind verängstigt und schweigen. Dem Rest ist es einfach wurscht.

In der letzten Woche haben tausende Gefangene einen Hungerstreik begonnen gegen die Haftbedingungen – aber mehr um der Sache der Besetzung willen. Israel hat geschworen, nicht zu verhandeln, in der Meinung, die Aktion der Gefangenen sei unrealistisch. Allem Anschein nach ist Israel nicht bereit zu ehrenhaften Verhandlungen und einer gerechten Lösung. Auch die Kräfte in der derzeitigen internationalen Gemeinschaft suchen keine Gerechtigkeit. Eher wollen sie den einfacheren Weg wählen mit einer Lösung, die den Palästinensern einen Bantu-Staat anbietet.  

Es ist der Westen allein, der die Schande über die laufende Katastrophe auf sich nehmen muss. Wahre Verhandlungen werden nicht stattfinden solange der Westen damit beauftragt ist, am wenigsten mit USA und UK. Diese sind erprobt unehrliche Broker und werden sich wohl auch nicht ändern, bis sich eine südafrika-ähnliche Situation ergibt. Die Lösungen liegen auf den Straßen der Welt mit fortschrittlichen Bewegungen, die die Regierungen zwingen, Israel zu Standards von Höflichkeit und gesundem Menschenverstand zu pressen. Israel kann die Palästinenser nicht ewig beherrschen. Sie dürfen nicht! Es war schlimm genug, dass zuerst ein ungleiches Teilungsabkommen vom kolonial-rassistischen Westen entworfen wurde und dann als UNO-Abkommen herausgekommen ist. Es ist einfach nicht länger tragbar bei der Brutalität, die geschieht. Mit verbundenen Augen an dem Problem vorüberzugehen heißt nicht, dass das Problem weg ist.

Gewalt ist keine Option, obwohl die Gaza-Kriege gezeigt haben, dass Israel Gewalt versteht und sich fürchtet. (Alle Tyrannen sind auch Feiglinge.) Aber ziviler Ungehorsam, lokaler Protest unter dem Volk bleiben Formen der Verteidigung, die Israel auch fürchtet. Israel ist absolut verängstigt darüber, was BDS ihm antun kann.

Israels wahre Freunde sind nicht die, welche Hilfe anbieten, mit der Palästinenser getötet werden, und die sie weiter ausrüsten, um ihr Land zu stehlen und ihre Völker zu unterdrücken. Es sind jene, die moralische Prinzipien haben und ausüben, um Israel an den Tisch zu führen, nicht als die Vorsitzenden sondern als jene Partei, die Land gestohlen hat, Menschen geschädigt und getötet haben, sie ohne Grund einsperren, Kinder erschrecken, Häuser zerstören, die Menschen als Flüchtlinge lebenslänglich festhalten und einfach das Leben nahezu unmöglich machen. In Solidarität Ranjan Solomon, Redakteur

 


 

Ein MUSS zu lesen für alle, die besorgt sind: - Diese Passage ist eine versteckte Antwort für etliche Abonnementen /Leser von Haaretz, die immer wieder kritische Perspektiven über die israelische Besetzung veröffentlicht. Gideon Levy ist israelischer Journalist und Autor, der im Zeitungsabschnitt „Meinungen“ schreibt und in der Zeitung Haaretz eine wöchentliche Kolumne für seine Schriften hat. Sein „Brief“ (siehe Link) bricht ein in israelische Mainstream-Stereotypen über die Situation, und stellt die israelische Besetzung von Palästina dar. Er wählt zwei Menschen, die zwei ehemalige Leser befragen, die sich aus der Leserschaft von Haarez zurückgezogen haben, weil sie Gideon Levis Artikel verletzend finden.
Lesen Sie den vollen Text in The Haaretz in Facebook  >>>

Die deutsche Übersetzung >>>

 

Barcelona stoppt Komplizenschaft an israelischer Besetzung & illegalem Siedlungsbau: Der Stadtrat von Barcelona votiert für die Verurteilung der Besetzung (der besetzten Gebiete) durch Israel, und verweigert damit die Mitschuld an Israels Verletzungen von internationalem Recht; er bestätigt damit die  Legitimität der von Palästina eingeleiteten Boykott-Divestment-Sanktion-Bewegung (BDS) für die Menschenrechte Palästinas, wie vom Palestinian BDS National Committee (BNC) verkündet wird: „Ähnliche Maßnahmen haben dazu beigetragen, dass die Apartheid in Südafrika beendet wurde“. Der Rat votierte auch dafür, dass seine Sorgfaltspraktiken für die Öffentlichkeit Klauseln enthielten, die den Respekt für die Menschenrechte garantieren, „um den Stadtrat von Barcelona daran zu hindern, in irgendeiner Weise Mitschuld zu tragen an dieser Besetzung, Verletzung von Menschenrechten und Plünderung der Ressourcen“. 

In einer eindeutigen Referenz vor dem Recht auf Anwaltschaft für die palästinensischen Rechte durch BDS-Taktiken anerkannte der Stadtrat die Legitimität der „gewaltfreien Kampagne, zu der Palästinenser und die internationale Zivilgesellschaft aufrufen, um das internationale und Menschenrechtsgesetz in Palästina zu verteidigen.

Der Stadtrat von Barcelona schließt sich jetzt mehr als 70 lokalen Behörden quer durch Spanien an, die verschiedene Maßnahmen ergriffen haben, um die lokale Mitschuld an Israels Regime der Besetzung, Apartheid und dem Siedler-Kolonialismus zu beenden. Zu je zehn zusammenkommende lokale Autoritäten haben sich in Bewegung gesetzt, um die BDS-Bewegung für die Rechte der Palästinenser zu unterstützen und erklärten sich zu „Apartheid-freien Zonen“.

Lesen Sie den vollen Text im Bericht des International Middle East Media Centre in Facebook >>>
 

 

 

Extremistische Juden greifen zu absurden Demütigungen von palästinensischen Gefangenen: Mitglieder der israelischen rechten „Nationalen Religiösen Partei - Mafdal“ veranstalteten eine Grillparty vor dem Ofer-Gefängnis gerade, als die palästinensischen Gefangenen in den vierten Tag des Massen-Hungerstreiks gekommen waren. Die Gruppe wünschte den „Hungerstreik zu zelebrieren“ und den Willen der palästinensischen Hungerstreiker zu brechen, indem sie ihnen die Düfte der gegrillten Speisen in Gefängniszellen schickten. Der Palästinenser am Ort, Ibrahim Ikhmayes, erklärte Ma’an, dass das Verhalten der Israelis „blöd und lächerlich“ sei. Sie haben schworen, damit würde die Stärke der Palästinenser gebrochen werden.. 
Lesen Sie die ganze Geschichte im Middle East Monitor auf Facebook. >>>

 

 

„Alle Juden müssen sich gegen die Scheußlichkeiten in Gaza aussprechen“ – ein Gelehrter. „Die Juden sind teilweise schuld am Antisemitismus, insofern, als jüdische Gemeinden nicht genug tun, um Israel verantwortlich zu machen für die Brutalitäten in Gaza“, sagte Dr. Peter Slezak, ein jüdischer Gelehrter und Professor an einer Universität in Malaysia. Slezak führte aus: „Wir müssen subtiler vorgehen, wenn wir die Juden insgesamt für die Aktionen der israelischen Regierung beschuldigen. Aber die Schwierigkeit ist, dass jüdische Gemeinden weltweit unkritische Unterstützer Israels sind, und in diesem Sinn haben sie einen Teil der Schuld zu tragen.“ Der Philosophieprofessor an der Universität von New South Wales ist einer von einer Handvoll jüdischer Gelehrter, die sich heftig einsetzen für ein Ende der Besetzung Palästinas durch das zionistische Regime. Er bemerkte, dass nicht alle Juden Israel unterstützen, und fügte hinzu: „Unglücklicherweise agiert Israel im Namen aller Juden. Daher haben sie die Verantwortung zu sagen „Das ist nicht in meinem Namen!“ .. und ich, als Jude, akzeptiere nicht, dass Israel ein Verbrechen begeht und palästinensisches Land für uns stiehlt.“    Quelle

 
 

 

FIFA ruft zur Aktion: Mehr als 100 Sportvereine, Gewerkschaften, Menschenrechtsorganisationen und Glaubens-Gemeinschaften aus 28 Ländern unterstützten Fußballchampions, Gelehrte, Filmdirektoren, Politiker und Regierungsmitglieder in einem Aufruf an FIFA-Vorstandsmitglieder darauf zu bestehen, dass die nationale Fußball-Liga Israels die Mitgliedschaft von sieben Clubs zurücknimmt, die ihre Basis in illegalen israelischen Siedlungen auf besetztem palästinensischem Land haben oder sie müssen mit der Suspension von FIFA rechnen. Die Unterzeichnenden gaben ihre Eingabe entsprechend der WAFA an die FIFA-Vorstandsmitglieder vor dem bevorstehenden 67. Kongress (10. Und 11. Mai) ab.
Lesen Sie im Middle East Monitor die ganze Geschichte – auf Facebook >>>



 

So schaut „Anhalten und Durchsuchen“ in Ostjerusalem aus: Als israelische Streitkräfte sich daran machen, Leibesvisitationen an Palästinensern außerhalb der Altstadt von Jerusalem vorzunehmen, kommt ein geschäftiger Photograph in die Szene und fängt an zu filmen - da haben sie ihn festgenommen und auch durchsucht! Quelle    Übersetzerin Gerhilde Merz
 

Border Police detain Palestinian photographer at Damascus Gate, Jerusalem, April 19, 2017

27. 4. 2017

Jenseits aller Wirklichkeit
Der Israel-Besuch von Außenminister Sigmar Gabriel musste zum Desaster geraten
Arn Strohmeyer

Wenn man die politische Wirklichkeit so falsch einschätzt, darf man sich über die fatalen Folgen nicht wundern. Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel kennt sehr genau die Realitäten in Israel/Palästina, aber sie offiziell nicht wahrzunehmen, ist deutsche Staatsräson. Vor Jahren schon war Gabriel in Israel gewesen, hatte Hebron besucht und hatte sich erschüttert über die dortigen brutalen Besatzungsverhältnisse gezeigt. Es fiel sogar das Wort „Apartheid“, aber auf Druck der empörten Israel-Lobby knickte der damalige Wirtschaftsminister ein und nahm seine Äußerung zurück.

Gabriel ist diesmal nicht eingeknickt. Er ist „standhaft“ geblieben, weil er das Gespräch mit den israelischen regierungskritischen Nicht-Regierungsorganisationen „Betselem“ und „Breaking the Silence“ nicht abgesagt und Ministerpräsident Netanjahu daraufhin das Treffen mit ihm abgesagt hat. Immerhin, könnte man lobend sagen. Aber das ändert nichts an der Tatsache, ja es ist geradezu ein Beleg dafür, dass Gabriels Besuch beim „guten Freund Israel“ zum Desaster wurde und alles über den wirklichen Stand der deutsch-israelischen Beziehungen aussagt. Denn zuerst hatte der deutsche Außenminister sich mit dem bevorstehenden Besuch in Israel und Palästina als Vermittler für neue Friedensgespräche angeboten. Da musste er sich von offizieller Seite sagen lassen, dass das gar nicht erwünscht sei: „Wir wissen selbst, was wir zu tun haben,“ fertigte der Botschafter Israels in Berlin Jakov Hadas-Handelsman dieses Angebot arrogant ab.


Dass der Außenminister des größten und wirtschaftlich stärksten EU-Staates, von dem Israel sich gern atomar ausrüstbare U-Boote schenken lässt, bei einem offiziellen Besuch in Israel vom Ministerpräsidenten empfangen wird, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Das sah die israelische Regierung aber anders: Sie stellte Gabriel ein Ultimatum: Entweder die Gespräche mit den Vertretern der Zivilgesellschaft werden abgesagt, wenn nicht, gibt es kein Treffen mit Netanjahu. Das war der nächste Affront gegenüber der deutschen Seite. Auch wenn Gabriel tapfer bekannte, dass das Nichtzustandekommen des Treffens „keine Katastrophe“ sei – der Vorgang ist eine Katastrophe für die Beziehungen der beiden Staaten, die angeblich ja so vorbildlich sind. Vielleicht war es auch die Vergeltung dafür, dass Angela Merkel kürzlich die deutsch-israelischen Regierungskonsultationen wegen Netanjahus Ankündigung, neue Siedlungen zu bauen, abgesagt hatte.


Gabriel hat sich vor seinem Besuch und in Israel selbst nicht nur jedweder Kritik an der in jeder Beziehung völkerrechts- und menschenrechtswidrigen Politik des zionistischen Staates gegenüber den Palästinensern enthalten, er hatte anlässlich seines Israel-Besuches einen Namensartikel in deutschen Zeitungen (so im „Bremer Weser-Kurier“ vom 25. April 2017) verbreiten lassen, in dem er die Beziehungen zu Israel in einer Weise lobt und preist, dass es einem angesichts der realen Vorgänge in diesem Land die Sprache verschlägt.


Unter der Überschrift „Gemeinsam gegen Nationalismus. Über Europa und Israel“ schreibt der Außenminister: „Der Staat Israel hatte [bei seiner Gründung] den gleichen Wertekern wie die Gründerstaaten der europäischen Einigung nach der Katastrophe des Weltkrieges: soziale und politische Sicherheit. Das war auch der Traum der jüdischen Einwanderer aus aller Welt. Sie träumten von einem Staatswesen, das menschlich und solidarisch sein sollte und vor allem Schutz und Sicherheit bietet. Es gibt eine moderne Verbindung zwischen Israel und Europa: Die israelische Demokratie ist ein pluralistisches Kaleidoskop. Europa und Israel stehen auf dem Boden einer robusten Demokratie. Europa und Israel wollen nicht wieder Opfer von Autokratie und Nationalismus werden. Europäische und israelische Demokraten kämpfen gegen die Verfolgung Andersdenkender und Andersgläubiger.“
>>>




Netanyahu düpiert Außenminister Sigmar Gabriel
Dr. Ludwig Watzal

Außenminister Sigmar Gabriel wollte auf seiner Nahostreise auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu Hallo sagen und versuchen, dem politischen Kadaver namens Friedensprozess neues Leben einzuhauchen. Daraus ist jedoch nichts geworden, weil Netanyahu ihn nicht empfangen hat, da Gabriel sich mit Vertretern der israelischen Zivilgesellschaft wie zum Beispiel „Breaking The Silence“ getroffen hat, die ihn über die katastrophale Lage der Menschenrechte in den von Israel besetzten Gebieten aufgeklärt haben.

Gabriel hält den Affront nicht für eine „Katastrophe“, womit er durchaus Recht hat. Deutsche Politiker sind leidensfähig, was Israel betrifft, und machen gute Miene zum bösem Spiel , wenn sie von israelischen Politikern brüskiert werden. Als der damalige Außenminister Klaus Kinkel in den Gaza-Streifen reisen wollte, hat ihn das israelische Militär stundenlang in seiner Karosse warten lassen. Konsequenzen keine. Gabriel kann sich beruhigen. Keinen geringeren als US-Präsident Barack Hussein Obama hat Netanyahu über Jahre hinweg gedemütigt und der Lächerlichkeit preisgegeben. >>>


Mehr + andere Tage im Archiv >>>
 

 

 

 

 

Nachrichten - Berichte

On 10th day of hunger strike, some Palestinian prisoners begin refusing water
 

PCHR Concerned over Life of Palestinian Prisoners on Hunger Strike in Israeli Jails


Dozens Of Former Political Prisoners Launch A Solidarity Hunger Strike In Tubas
 

Netanyahu looks like a bully, but he doesn't care

WATCH- Settlers attack Palestinian school as soldiers look on

PCHR Concerned over Life of Palestinian Prisoners on Hunger Strike in Israeli Jails

Invoking Bobby Sands and Mandela, 95 Israelis endorse Palestinian prisoners' hunger strike

Barghouti: BDS is growing as Israel becomes associated with far-right movements around the world

Never give up: nonviolent civilian resistance, healing and active hope in the Holy Land

WATCH: This is what a stop-and-frisk in East Jerusalem looks like

10,000 New Settlement Units Approved in Jerusalem

Israeli Soldiers Invade Kifl Hares Town, Near Salfit

Army Seriously Injures A Palestinian Near Nablus

Israeli Soldiers Confiscate 60 Tons Of Wood, Demolish Small Factory, In Jenin

B’Tselem to Netanyahu- We will not take orders or succumb to pressure

“Poor man’s kebab” is Gaza’s most treasured food

27. 4. 2017

Hamdallah trifft sich mit Sigmar Gabriel
 

Netanyahu looks like a bully, but he doesn't care
 

Netanyahu cancels meeting after German FM refuses to snub Israeli leftists groups
 

Sigmar Gabriel in Israel: Entweder bist du für mich oder gegen mich

Israeli Soldiers Assault Hunger Striking Detainees In Nafha

President Rivlin- `Seeing Every Criticism of Israel as anti-Semitism is dangerous, fundamentally wrong`

Israeli Soldiers Demolish Six Shops Near Ramallah

Israeli Soldiers Abduct Fifteen Palestinians In The West Bank

Israel Demolishes Al-Araqeeb Village For The 112Th Time

UK refuses to apologize for Balfour Declaration, Palestinians threaten to sue

Israeli authorities demolish Bedouin village in Negev for 112th time

Israel Accepts Chinese Demand Not to Employ Chinese Laborers in Settlements

Library train brings books to Gaza children

26. 4. 2017

Reports: Serious deterioration in the health of Marwan Barghouthi


Qaraqe Denies Misleading Israeli Reports About Detainees Ending Strike


Except In Ofer, Israel Denies Lawyers From Visiting With Hunger Striking Detainees


Barghouthi's health deteriorates on 8th day of Palestinian prisoner hunger strike


40 Detainees from Megiddo Prison Join Mass Hunger Strike
 

70-Year-Old Woman Joins Sons’ Hunger Strike

Die Hauptversammlung der Arab Palestinian Investment Company - APIC - ratifiziert die Auszahlung von 7.960.000 Millionen USD an ihre Aktionäre

Bethlehem- Mahmoud Balboul Tells of His 79-day Hunger Strike

Two Palestinian Children Injured After Being Rammed By A Speeding Settler’s Car Near Jerusalem

Army Abducts A Palestinian Near Hebron

Israeli Soldiers Abduct Two Palestinians In Jenin

Israeli Soldiers Abduct Two Palestinians In Jerusalem

After Reportedly Wounding A Soldier, Army Abducts A Palestinian Woman Near Jerusalem

B’Tselem- 107 Palestinians Slain in 2016

China Demands Israel not Employ Its Workers in Settlements

Israeli travel agencies will soon have to promise not to send tourists to the West Bank

CIA Fights Disclosure of Secret Aid to Israel

24. 4. 2017

BREAKING: Former Israeli Defense Minister Confirms Israeli Collaboration with ISIS in Syria

One week in, Palestinian prisoners continue to join mass hunger strike

 

Qaraqe Denies Misleading Israeli Reports About Detainees Ending Strike

Israeli forces shoot 3 Palestinians, injuring 1 critically, in Ramallah-area village

Hamas, Fatah trade further accusations over situation in Gaza

Tel Aviv- Palästinenser verletzt vier Menschen mit Messer

Israeli troops raid Beit Ummar, clash with residents

6 Israelis indicted for committing 'racist' attacks against Palestinians

Israeli forces detain 11 Palestinians, summon 4 for interrogation in raids

Israeli forces block off entrance to villages northeast of Ramallah

Palestinian Injured After An Israeli Colonist Settler Rammed Him With His Car

Elderly Woman, Two Men, Wounded As Israeli Colonists Attack Nablus Villages; Soldiers Injure Four

Zionist Colonization is not "exceptional" –a Marxist viewpoint

Israeli settlers attack peace activists in West Bank

Video of Nabi Saleh latest weekly protest

23. 4. 2017

Fatah announces 'day of rage,' urging Palestinians to clash with Israeli forces
 

Palestinians ask Red Cross to intervene in hunger strike


PPS: Palestinian prisoner faces medical neglect in solitary confinement


Israeli Soldiers Assault Hunger Striking Detainees In Nitzan Prison


Protesters In Bil’in Express Solidarity With Hunger Striking Detainees

For settlers, there's no reason not to break the law

Jenin won't forget Israel's massacre

Israel Transfers Corpse Of Slain Palestinian Teen To His Family

Israeli Soldiers Fire on Agricultural Lands, Shepherds in Gaza

VIDEO- Extremist Settlers Attack and Injure Activists Accompanying Palestinian Shepherds

Israeli Soldiers Attack Nonviolent Protesters Near Jerusalem

Masked settlers attack left-wing activists in Jordan Valley

22. 4. 2017

'It's my right to see you-' Daughter of Palestinian prisoner reads letter to father

From trigger-happy to shoot-to-kill: Israeli security forces killed 101 Palestinians, incl. 31 minors in 2016 - B'Tselem

WATCH: This is what a stop-and-frisk in East Jerusalem looks like

On Palestinian Prisoner's Day: solidarity with hunger strikers, boycott HP & G4S! | BDS Movement

BDS is winning, admits top Israeli “sabotage” strategist

Jenin won't forget Israel's massacre | The Electronic Intifada

Israeli Soldiers Attack Nonviolent Protesters Near Jerusalem

Protesters In Bil’in Express Solidarity With Hunger Striking Detainees

Eight Protesters, One Journalist, Injured By Israeli Army Fire In Kufur Qaddoum

Including Two Children, Israeli Soldiers Abduct Three Palestinians In Jerusalem

PCHR Weekly Report- Palestinian civilian killed, 7 wounded by Israeli forces this week

Soldiers Abduct Three Palestinian Children In Bethlehem

Israeli Soldiers Abduct Two Palestinians, Invade Two Gas Stations, In Hebron

Historic Decision- Barcelona City Council Votes to End Complicity with Israeli Occupation & Illegal Settlements

FIFA Called to Action over Clubs in Illegal Settlements

WATCH- Masked settlers attack left-wing activists in Jordan Valley

Palestinians, Israeli activist injured during marches in Kafr Qaddum, Bilin

Hundreds of Israeli settlers raid Palestinian village to perform religious rituals

PA ministry of foreign affairs condemns settler attack on Palestinian teenage girl

Could Barghouti become Israels peace partner?

21. 4. 2017

PHOTOS: When you could ride a train from Gaza City to Tel Aviv

Sick Palestinian prisoner transferred to hospital as mass hunger strike enters 4th day


NYT: Why We Are on Hunger Strike in Israel’s Prisons


How the hunger strike could bring Palestinian prisoners back to the fore
 

1500 Detainees Continue Hunger Strike For Fourth Day


Ailing Detainees Join Hunger Strike


Palestinians Take to the Streets in Solidarity with ‘Freedom and Dignity’ Hunger Strike

Palestinian Teenage Girl Injured After Being Struck By A Settler’s Car Near Bethlehem

PPS- “Israeli Soldiers Abduct Nine Palestinians In The West Bank”

Army Injures Several Palestinians Near Jerusalem

Lieberman Calls for Adoption of Thatcher’s Hunger Strike Policy

212 New Settlement Units Approved for Jerusalem

ARCHIV  >>>

 

 

Kontakt  |  Impressum  | Haftungsausschluss  |  Arendt Art  |  Nach oben  |  facebook | Das Palästina Portal gibt es seit dem 10.4.2002

 

Zurück | Weiter