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Montag, 24. Juli 201713:10  -     LINKS      facebook      ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

 

Die Besatzung wird zusammenbrechen und dann werden wir eine moralische Gesellschaft hier aufbauen. - Yuli Nowak, 2. 4. 17 - Am Samstagabend versammelten  sich Tausende von Palästinensern und Juden in Jerusalem, um gegen die Besatzung zu demonstrieren, die seit 50 Jahren herrschte,  Der Anführer von  „Das Schweigen brechen“ Yuli Nowak sprach zu den Demonstranten über die Bedeutung der Solidarität, den Widerstand, die Gewalt und den Rassismus der israelischen Regierung.

Dies sind dunkle,  düstere Tage. Unser Land wird von einer Besatzung, einem Messianismus, Rassismus, Ignoranz, Gleichgültigkeit und Gewalt  beherrscht. Indem wir den rechten Flügel anklagen, wird das der Regierung nicht helfen. Auch wenn wir  in unsern Wohnzimmern sitzen bleiben und über den Tag phantasieren,  werden sie nicht ersetzt. Und bitte, Schluss  mit der „Jeder außer Bibi-Rhetorik --- Lapid ist nicht anders“.


Die Veränderung, die wir benötigen, um hier zu beschließen, fordert  Mut und  Ehrlichkeit und die Bereitschaft, einiges zu opfern – die Bereitschaft Privilegien aufzugeben und den Preis zu zahlen. Zeigt mir einen Politiker – einen – der  Ministerpräsident werden will, und der bereit ist, dies zu tun.


Während der dunklen Tage wie diese, die durch tägliche  Gewalt gekennzeichnet sind,  intensivieren Hass  und schrecklichen Rassismus, die Besatzung. Es gibt nur einen Weg, um zu gewinnen: Widerstand. Kampf, Solidarität. Das ist es. Widerstand – das ist unsere Stärke und die Schwäche der Regierung. Gemeinsame Kämpfe  sind unsere  Hoffnung, und  was wird ein Kollaps dem Regime bringen. Solidarität ist unsere zivile Kraft und die größte Furcht des Regimes.  Und es gibt nichts Schrecken-erregenderes für schlechte Regime, als der Moment, wenn die Bürger aufstehen, widerstehen und  furchtlos kämpfen.


Wenn Palästinenser dies  mit gewaltfreien Demonstrationen in den besetzten Gebieten  tun– in Bilin, in Hebron, in Sheikh Jarrah – dann ist die Antwort des Regimes immer nur Gewalt und  Zwang. Wir brauchen deshalb gemeinsame Kräfte. Weil Widerstand und zivile Kämpfe die einzigen Mittel sind, um gewalttätige Regime herauszufordern. Sie sind  das einzige Mittel, das nicht mit Kanonen und Schlagstöcken unterdrückt werden kann.
Solidarität ist eine Einstellung des Geistes. Bereit sein, etwas für den anderen zu opfern und zu verstehen,  >>>


 

 


Palestinians and Israelis March on Jerusalem Together - Hundreds of Israelis and Palestinians are reportedly taking part in a Jerusalem march against the Israeli military occupation >>>

 


Demonstration against occupation  - 1. 3. 2017 - Several hundred people, possibly 1,000, predominantly Jewish Israelis, took part in a demonstration in Jerusalem on Saturday night (April 1), carrying and chanting anti-occupation and pro-peace banners and slogans. Protesters marched from central West Jerusalem to Jaffa Gate in the Old City, where several Israeli public figures, and a Palestinian activist from East Jerusalem, delivered speeches.

The action was organized by Standing Together, representing a coalition of Israeli NGOs, including Breaking The Silence, Combatants for Peace, Peace Now and two parties – Meretz and Hadash (the latter is not a Zionist party, but some of its members find it easier to collaborate with liberal Zionists than with full-fledged opponents of the Israeli regime such as the Balad party).

Standing Together is supported by the New Israel Fund. A press release referred to the organizing coalition as “The Israeli Peace Movement”, and an activist named Itamar Avnery, was quoted as saying: “We are going out this Saturday to protest and say something simple – the occupation is going to end. The right wing is trying to drag us down – they speak of annexation, they pour tens of millions on celebrations of the ‘unification’ of Jerusalem…but we know there is a huge majority in the Israeli public that wishes to end the occupation, and we will end it“. >>>

Israelische Ministerpräsidenten sprachen von Apartheid – sind das auch „Antisemiten“? - 4. 4. 2017 - Jakob Reimann - Erschießt den Überbringer der Nachricht. - Der auf Druck der israelischen und der US-Regierung bedauerlicherweise wieder zurückgezogene UN-Bericht, der im Zentrum der ganzen Diskussion steht, ist eine wissenschaftlichen Standards folgende Analyse, die ausschließlich das Völkerrecht als Maßstab kennt. Richard Falk – neben Virginia Tilley Koautor des UN-Berichts – wurde erneut zum Opfer einer globalen Verleumdungskampagne gegen seine Person. Zwei Universitäten in London waren gar so feige und cancelten nach Erscheinen des Berichts Falks lange geplante Lesetour in ihren Häusern. „Die Freiheit der Wissenschaft in Großbritannien,“ so Falk, „hat dieser Tage einen ziemlich heftigen Schlag eingesteckt.“

Falk benennt weiter klar das grundlegende Problem des Palästina-Israel-Diskurses: „Was die Diskussion über die Auswirkungen des Berichts offenlegt, ist die Weigerung Israels und seiner Unterstützer, sich auf eine vernünftige Diskussion über unsere zugegebenermaßen strittigen Schlussfolgerungen einzulassen. Stattdessen ist es besser, den Überbringer der Nachricht zu attackieren, als auf die Nachricht selber zu reagieren.“

Obwohl der Falk/Tilley-Bericht in seiner Analysetiefe und Klarheit in der Tat bahnbrechend ist, so ist die eigentliche Botschaft – Israel ist ein Apartheidstaat – keineswegs neu und wurde von unzähligen hochangesehenen, darunter gar vielen israelischen, politischen Persönlichkeiten über die Jahrzehnte so oder so ähnlich geäußert, was Mehdi Hasan von The Intercept zur Frage verleitet: „Hochrangige Israelis haben vor Apartheid gewarnt, warum jetzt also dieser Aufschrei wegen eines UN-Berichts?“


Israel ist ein Apartheidstaat – im politischen Mainstream angekommen
- Der Staatsgründer und erster Ministerpräsident Israels, David Ben-Gurion, sagte kurz nach dem Sechstagekrieg 1967, in dem Israel die syrischen Golanhöhen, die ägyptische Sinai-Halbinsel, sowie das Westjordanland, den Gazastreifen und Ost-Jerusalem besetzte, im israelischen Radio: „Israel … muss so schnell wie möglich die [besetzten] Gebiete und ihre arabische Bevölkerung loswerden. Wenn nicht, wird Israel bald ein Apartheidstaat werden.“

Der zweifache israelische Ministerpräsident und Friedensnobelpreisträger Jitzchak Rabin äußerte sich 1976 wie folgt: „Ich glaube nicht, dass es möglich ist, eineinhalb Millionen Araber innerhalb eines Jüdischen Staats langfristig zu beherrschen, wenn wir kein Apartheidstaat werden wollen.“

Der ehemalige israelische Ministerpräsident und israelische General Ehud Barak erklärte 2010: „Wenn dieser Block von Millionen von Palästinensern nicht wählen darf, werden wir ein Apartheidstaat.“ >>>

Israelische Obrigkeit lässt 150 Olivenbäume entwurzeln, weil sie die "Sicht auf ein Naturreservat stören" - _03.04.2017 - Salfit: Israelisches Militär hat 150 Olivenbäume im Wadi Qana im Distrikt Salfit (zentrale Westbank) am Montag Morgen ohne vorherige Ankündigung entwurzelt, erzählten Einwohner Ma'an.

Said Zeidan, der Bürgermeister des nahe gelegenen Dorfes Deir Istiya sagte gegenüber Ma'an, die "israelische Besatzung" habe 135 Bäume entwurzelt, die alle zwischen zwei und vier Jahre alt waren, und eine 40m lange Trocken-Steinmauer in dem Gebiet zerstört.

Ein Sprecher von COGAT (Coordinator of Government Activities in the Territories), der Agentur, die für die Durchsetzung der israelischen Politik im besetzten palästinensischen Territorium verantwortlich ist, sagte gegenüber Ma'an, es seien insgesamt 150 Bäume entwurzelt worden. Auf eine Bitte um Stellungnahme dazu nannte der Sprecher die "illegal gepflanzten" Bäume ein "Eindringen in ein deklariertes Naturreservat am Qana Fluss" und bestätigte, dass die 150 am Montag Morgen "vertrieben" wurden, weil sie "die natürliche Aussicht und die Werte des Natur-Resorts beeinträchtigt" hätten.

Nathmi Salman, Gemeinderatsmitglied von Deir Istiya, sagte gegenüber Ma'an, die Bäume seien ohne vorherige Ankündigung entwurzelt worden. Er erklärte, die israelischen Behörden "versuchten die Gegend von Wadi Qana unter ihre Kontrolle zu bringen und die (palästinensischen) Landbesitzer daran zu hindern ihr Land unter dem Vorwand zu nutzen, es sei ein Naturreservat". Die entwurzelten Bäume gehörten Abd Al-Aziz Abd al-Qadir Aqil und Muqbil Muhammad Awwad. Salman fügte hinzu, die Israelis hätten die Bäume nach ihrer Entwurzelung "konfisziert".

Das Tal diente in der Vergangenheit den palästinensischen Landeigentümern zu landwirtschaftlichen Zwecken und zur Erholung, und wurde 1983 von der israelischen Ziviladministration zum Naturreservat erklärt. Laut der israelischen Rechtsgruppe B'Tselem wird diese Einstufung seit Jahren benutzt, um das Herausreissen von palästinensischen Kulturpflanzen zu rechtfertigen und die Palästinenser aus der Gegend zu vertreiben.

Mehrere jewish-only israelische Siedlungen und Außenposten – einschließlich Immanuel und Karnei Shomron im Norden und Yaqir und Nofim im Süden – wurden seit den 1970er Jahren entlang der Hangrücken des Tals illegal errichtet. Von den Siedlungen angelassenes Abwasser hat den Fluss zunehmend verschmutzt und die Palästinenser vertrieben, die seit Generationen in dem Tal lebten oder es besuchten.

Palästinensische Landbesitzer in Wadi Qana und dem Dorf Deir Istiya wurden inzwischen daran gehindert, in dem Gebiet, das zum Großteil zur Zone C (unter vollständiger ziviler und miltärischer Kontrolle durch Isrsel) gehört, zu bauen oder zu pflanzen. Letzte Woche hinderte israelisches Militär Palästinenser am Zugang zu Gebieten rund um Wadi Qana, um für die israelischen Siedler in der Gegend "eine angenehme Atmosphäre" zu schaffen.    Quelle  Übersetzung: K. Nebauer

Botschafterin Palästinas begrüßt die Erklärung des AA und fordert Einhaltung internationalen Rechts - Mit scharfen Worten verurteilte Botschafterin Dr. Daibes die Gründung einer neuen Siedlung seit 1991 (Oslo) in der Westbank: „Die Siedlungen sind ein großes Hindernis für Frieden und Gerechtigkeit in der Region.

Die neue Ankündigung zeigt sehr deutlich den Unwillen Israels die Anforderungen für Stabilität und einen gerechten Frieden zu erfüllen. So begrüße ich in außerordentlichen Maße die Pressemitteilung des Auswärtigen Amtes, die Veränderungen der vor 1967 bestehenden Grenzen nicht anzuerkennen und damit auch keine unilateralen Schritte, als das richtige Signal an Israel. Immer wieder haben wir von der israelischen Regierung Klarheit gefordert. Daher ist es wichtig, dass die Bundesregierung angesichts dieser neuen Eskalation ihre Haltung in offenen Worten zum Ausdruck bringt.“

Das Sicherheitskabinett Israels verkündete am Freitag die Gründung einer neuen Siedlung in den Grenzen von 1967 und damit auf palästinensischem Gebiet für die Siedler aus Amona.

Dr. Saeb Erekat, PLO-Generalsekretär kritisierte die neue Siedlungsankündigung der israelischen Regierung ebenfalls mit scharfen Worten: „Die Besatzungsmacht Israel hat eine Erweiterung seines >>>

Trump: Mit dem Dampfkochtopf Ägypten zur Nahost-Friedensordnung? - Thomas Pany - Das Treffen mit Al-Sisi ist Teil des großen Plans, eine Lösung für den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern zu finden (...)

Sucht man im New York Times-Bericht nach einem konkreten Ergebnis des Treffens wird man nicht fündig. Es gab demnach nur Absichtserklärungen. "Wir sind uns in einer Menge Dinge einig", wird Trump zitiert.

Gespannt ist man in Israel, worin sich Trump und al-Sisi genauer einig geworden sind. Ägypten spielt traditionell eine Vermittlerrolle zwischen israelischen und palästinensischen Unterhändlern. Trump hatte die Absicht geäußert, mithilfe seines Schwiegersohns Kushner einen großen Friedensplan auszuarbeiten. So erfährt man denn auch in Ha'aretz, wo die Hoffnungen bei dem Treffen lagen.

Trump könnte über Sisy dazu lernen, wie sein Israel-Palästinenser-Plan umgesetzt werden könnte, schreibt Zvi Bar'el. Listen mit Fragen hätten US-Repräsentanten bereits vor dem Treffen nach Kairo gesandt, um al-Sisy vorzubereiten. Zum Beispiel, ob es möglich sei, ein gemeinsames Gipfeltreffen mit Netanjahu, Abbas, dem jordanischen König Abdullah und al-Sisi abzuhalten?

Da Israel seit einiger Zeit in gutem Einvernehmen mit Saudi-Arabien steht, würde eine Rückendeckung von al-Sisi den Druck arabischer Staaten auf Abbas erhöhen, sich einer Lösung anzunähern, die Israel und die USA ausarbeiten.

Die ägyptische Armeeführung braucht die Hilfe der USA

Wie al-Sisi hier mitspielt, wird sich zeigen. Dass er nach Trump den jordanischen König treffen will >>>

Israel schützt sich mit "Davids Schleuder" gegen Raketenangriffe  - Das neue System "David's Sling" schließt eine vermeintlich letzte Lücke im Abwehrschild - zwischen dem "Iron Dome" und dem "Arrow"-Abwehrsystem. Iron Dome war im Gaza-Krieg 2012 erstmals zum Einsatz gekommen. Das israelische Verteidigungsministerium gibt seine Trefferquote mit 90 Prozent an. - Peter Münch

Mit einer neuen Raketenbatterie im Rücken hat Premierminister Benjamin Netanjahu eine eindringliche Warnung an alle Feinde Israels geschickt: "Wer immer versucht, uns anzugreifen, wird geschlagen werden", sagte er, "wer unsere Existenz bedroht, bringt sich selbst in existenzielle Gefahr."

Markige Worte sind das, denn es sollte natürlich eine Botschaft der Stärke ausgehen vom Hatzor-Luftwaffenstützpunkt nahe Aschdod. Denn hier ist nun >>>

Auf der Suche nach Frieden: „Krieg oder Himmel auf Erden“ - Stuttgarter IT-Unternehmer Frank Müller will Palästina verändern - Im Heiligen Land entscheidet sich nicht weniger als das Schicksal der Welt – davon ist IT-Unternehmer Frank Müller überzeugt. Mit seinem Engagement will der Gründer der Stuttgarter Axsos AG etwas in Palästina bewegen.

Ramallah (KNA). Palästinensische Gastfreundschaft, orientalische Menschenkenntnis, deutsche Prozesstreue. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Mit diesem Rezept will Frank Müller die Welt verbessern. Genauer: Palästina, das Heilige Land, den Nahen Osten. Vor sechs Jahren eröffnete der Stuttgarter IT-Unternehmer in Ramallah seine erste Nahost-Niederlassung – mit fünf Mitarbeitern. Seither ist das palästinensische Team seiner Axsos AG auf rund 40 Mitarbeiter gewachsen. Geht es nach Müller, werden es 2030 bis zu 1.000 Arbeitsplätze sein.

Für den wirtschaftlichen Erfolg seiner anwenderorientierten IT setzt der Firmengründer auf „friedliches und friedfertiges Miteinander“, für seine hehren Ziele auf „unternehmerische Sozialverantwortung“: Fast ein Viertel des Axsos-Ertrags fließe in gesellschaftliches Engagement, „mehr als der biblische Zehnte“. >>>

Frieden durch ein Nadelöhr - Seit Ewigkeiten schwelt der Nahostkonflikt zwischen Israel und Palästina. Dass es auch anders ginge, beweist das tolle Modeprojekt "Two Neighbors". - Sophie Hase - Eskalation oder nicht: Diese Entscheidung hängt im Nahostkonflikt seit jeher am seidenen Faden. Blickt man aber durch das Nadelöhr, dann kann dies einen entscheidenden Unterschied im seit Beginn des 20. Jahrhunderts andauernden Konfliktes zwischen Israelis und Palästinensern machen. Dieser Theorie hängen zumindest Adeem Amro und Segal Kirsch nach. Die beiden Frauen sind Mitgründerinnen von "Two Neighbors", einer modischen Nachbarschaftsinitiative auf politisch heiklem Terrain.

Das Label "Two Neighbors" stellt moderne, minimalistische Kleidung mit hübschen Stickereien her. Genäht werden die Kollektionen von israelischen Näherinnen, die ihr Handwerk in der ehemaligen Sowjetunion gelernt haben. Die Stickarbeit leisten Mitglieder eines Frauenkollektivs im Süden der Hebron Hills. Fast 50 Frauen, teils aus Israel, teils aus Palästina, arbeiten für die Modemarke, die durch eine Kickstarter-Kampagne basisfinanziert werden konnte. >>>

B'Tselem: Killing of Palestinian woman in Jerusalem 'unjustified' -  Israeli human rights NGO B’Tselem released a report on Tuesday, condemning Israeli forces for the "unjustified" killing of a Palestinian woman in Jerusalem last week.

Israeli police said at the time that 49-year-old Siham Nimr attempted to stab police officers with a pair of scissors at the Damascus Gate entrance to occupied East Jerusalem's Old City, only to be "neutralized" by the Israeli border police -- a term commonly used by Israeli officials to indicate that an alleged attacker has either been wounded or killed. No Israeli officers were injured in the altercation.

It was later revealed that the slain woman was the mother of 27-year-old Mustafa Nimr, who was killed by Israeli forces in September during a night raid in occupied East Jerusalem's Shufat refugee camp.

According to B’Tselem, after Siham approached a metal police barrier near Damascus Gate, brandishing a pair of scissors, border police officers standing on the other side of the barrier shot and killed her. Included in their report was a picture from a security camera in the area, released by Israeli police, purporting to show Siham holding up the scissors while standing behind the police barrier. (...)

6,000 runners take part in the Palestine Marathon, demand freedom of movement for Palestinians - The fifth annual Palestine Marathon kicked off on Friday in the West Bank city of Bethlehem - with 6,000 runners participating this year’s marathon was the largest ever in the city. The marathon, which takes place every year to publicize Israel’s restrictions on Palestinian freedom of movement, saw runners from at least 65 different countries, according to Bethlehem Mayor Vera Baboun.

Participation in 2017 grew by 1,000 runners from the previous year, and Baboun boasted that the marathon hosted a diverse crowd—50 percent of participants were women, and 500 were disabled marathoners. >>>

Reports - Greenwashing the Occupation: The Solar Energy Industry and the Israeli Occupation - Feb 2017 - This report scrutinizes the Israeli solar energy industry by exposing corporate involvement in commercial solar fields and residential solar systems that have been built on occupied Palestinian land, particularly in the Jordan Valley. It also provides a legal analysis of Israel’s violations of international law as an occupying power and the companies’ breaches of business and human rights frameworks. Finally, the report illustrates the intricacies of the captive Palestinian market, highlights the Israeli politics of debts and examines the viability of the Palestinian renewable energy market under occupation.
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High-tension cables, electricity poles, infrastructure and power stations are often reduced to mere technical systems, whether strung overhead or buried underground. As such, they become almost invisible to the eye, regarded as having little to no political influence. Yet, despite its subterranean nature, electrical infrastructure plays a pivotal role in shaping the politics and political economy of any society, all the more so in a state of prolonged occupation.

Under the Israeli occupation and Israel’s misappropriation of Palestinian electricity networks, the Palestinian population and economy suffer immensely from a chronic electricity crisis, which directly precludes economic growth and impedes long-term development.

At present, the total energy consumption in the occupied Palestinian territory is the lowest in the region and electricity prices remain the highest. With depleting energy resources and illegal Israeli exploitation of non-renewable natural resources, the Palestinian territory faces a pressing and unanswered need for renewable and sustainable energy.

On an international level, green electricity – particularly the kind generated from solar (PV) energy – is regarded as a promising and emerging technology of clean and sustainable resources, which can alleviate global ecological challenges and supplant limited natural resources, such as oil and gas. >>>



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