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Montag, 24. Juli 201713:10  -     LINKS      facebook      ARCHIV     THEMEN

 

 

 

Jahr im Rückblick: Schlimmste Übergriffe auf palästinensische Kinder 2016 - Defense for Children International – Palestine_01.01.2016 - Mit 32 Todesfällen durch israelische Armeeangehörige und Sicherheitswachen erlitten die Kinder in der Westbank 2016 die höchsten Verluste. Mit Beginn des 9. Jahres der Blockade sind die Kinder im Gazastreifen tiefer in die Armut gesunken, manche von ihnen sind noch immer Binnenvertriebene.

In der Westbank wurden ebenfalls viele Kinder vertrieben, da Israel eine jeden Rekord brechende Zahl von Häuserzerstörungen durchgeführt und die Zahl der jüdischen Siedlungen zugenommen hat. Ebenso alarmierend ist, dass die planmäßigen militärischen Festnahmen palästinensischer Kinder nicht zurückgegangen sind.

Brutalität des israelischen Militärs und der Polizei
- Die Gewaltperiode, die im Oktober 2015 nach dem Ausbruch der Spannungen  auf dem Gelände der Al Aqsa-Moschee begann, setzte sich 2016 fort. Es gab häufige Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischen (Streit)Kräften in der ganzen Westbank einschl. Ost-Jerusalem, wobei die israelischen Soldaten routinemäßig von exzessiver Gewalt Gebrauch machten.

Von den 32 in der Westbank einschl. Ost-Jerusalem durch israelische Militärangehörige und Sicherheitswachen getöteten Kindern wurden 24 beschuldigt, in irgendeiner Form einen Angriff unternommen zu haben. Allerdings ergaben die Nachweise durch DCIP und interne israelische Untersuchungen in einer Reihe von Fällen, dass das Kind zum Zeitpunkt, an dem es getötet wurde, keine direkte, tödliche Gefahr darstellte.

In Wirklichkeit schien es, dass die israelischen Militärangehörigen eine shoot-to-kill-Strategie angewendet haben, die in einigen Fällen außergerichtlichen Tötungen gleichkam. Das internationale Recht verlangt, dass absichtliche tödliche Gewalt nur dann angewendet wird, wenn es absolut unvermeidlich ist.

Zusätzlich zu dieser hohen Todesrate dokumentierte DCIP 82 Verletzungen von palästinensischen Kindern, wobei mehr als die Hälfte durch scharfe Munition verursacht wurde.

Auch Waffen zur Kontrolle von Menschenansammlungen erwiesen sich in einigen Fällen als tödlich. Der 15-j. Faris al-Bayed starb am 23. Dezember an seinen Verletzungen, zwei Monate, nachdem ihm israelische Soldaten ein Gummi ummanteltes Geschoß an den Kopf geschossen hatte; die Kugel war in den Schädel eingedrungen und im Gehirn stecken geblieben. In einem weiteren krassen Beispiel für den Mißbrauch von Waffen zur Kontrolle von Menschen-ansammungen feuerten israelische Soldaten am 19. Juli eine sponge-tipped-Pastikkugel auf die Brust des 10-jährigen Muhyee Tabakhi und töteten ihn. 

Waffen zur Kontrolle von Menschenansammlungen sind nur dann "weniger tödlich", wenn sie aus einer Distanz von 50-60 m auf den unteren Teil des Körpers und nicht auf Kinder gerichtet werden, so wie es die eigenen Regeln des israelischen Militärs vorschreiben.

Ungeachtet dieser Regeln, resultierten neun der von DCIP 2016 dokumentierten Verletzungen von Waffen zur Kontrolle von Menschenansammlungen, die auf den oberen Körper gefeuert hatten. Vier Kinder erlitten Verletzungen durch Gummi ummantelte Geschoße und fünf durch sponge tipped Plastikgeschoße. >>>

Pressemitteilung - Auswärtiges Amt zu jüngsten Siedlungsankündigungen im Westjordanland - 02.02.2017 - Zu jüngsten Ankündigungen zum Ausbau israelischer Siedlungen im Westjordanland sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts heute

Die jüngsten Ankündigungen der israelischen Regierung über den Ausbau von Siedlungen im Westjordanland verfolgen wir mit großer Sorge. Allein in dieser Woche hat die israelische Regierung erklärt, den Bau von 3.000 neuen Wohneinheiten im Westjordanland zu planen. Bereits in der letzten Woche waren Planungen für den Bau von 2.500 Wohneinheiten bekannt gemacht worden. Hinzu kommt die Ankündigung, erstmals seit vielen Jahren wieder eine gänzlich neue Siedlung zu gründen.

Diese neue Größenordnung der israelischen Siedlungspolitik nährt Zweifel daran, dass die israelische Regierung noch zu ihrem immer wieder geäußerten Bekenntnis zu einer Zwei-Staaten-Lösung steht. Wir hoffen und erwarten, dass das Bekenntnis zur Zwei-Staaten-Lösung erneuert und durch praktische Schritte untermauert wird, wie es auch das Nahost-Quartett gefordert hat.

Ein Ermittlungsverfahren gegen mich wurde eingestellt. - Erhard Arendt - Eine Anhängerin der Israel Lobby    (Aktivist der DIG aus Münster, geübt im Verteidigen der Täter) hatte mich wegen einer angeblichen "Bedrohung" angezeigt. Sie wollte meine Berichterstattung beeinflussen. Was sie nicht wusste, auf Verleumdungen und Diffamierungen reagiere ich mit noch intensiver Berichterstattung. Die Bedrohung war, dass ich ihr schrieb: ich überlegte, sie wegen ihrer verleumderischen Vorwürfe anzuzeigen. 

Ein Beispiel ihres Denkens, gibt einer ihrer Texte über BDS und pax christ     (Zur Person, Bild  inks zum Vergrößern anklicken.)

Anlass für sie war eine Berichterstattung über die Exekution eines verwundeten Palästinensers, Abd al-Fatah al-Sharif seinem Mörder Elor Azaria und der Reaktion israelischer Politiker, besonders die von Lieberman. Eine Reihe von Artikeln hatte ich mit der Collage links ergänzt.
(zum Vergrößern die Collage anklicken).


Es kam zu einem Verhör beim Staatsschutz Dortmund, ich übergab dem Beamten den Briefwechsel und meine Stellungnahme zu der Collage. Am 2. 2. 2017 kam von der Staatsanwaltschaft Münster ein Schreiben, das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt.

Meine Stellungnahme zu der Collage >>>
Der Mail"austausch" >>>
Dokumentation - Tötung von Abd al-Fatah al-Sharif durch Elor Azaria >>>

Israel // Beobachter der Parlamentarischen Versammlung - Das israelische Parlament, die Knesset, erhielt am 2. Dezember 1957 Beobachterstatus bei der Parlamentarischen Versammlung und ist dort mit einer dreiköpfigen Delegation vertreten.

Der Europarat und Nichtmitgliedsstaaten
- Neben seinen 47 Mitgliedsstaaten unterhält der Europarat engen Kontakt zu zahlreichen Nichtmitgliedsstaaten, von denen fünf innerhalb der Organisation einen Beobachterstatus haben: der Heilige Stuhl (1970), die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada und Japan (1996) sowie Mexiko (1999).

Die weltweiten Beziehungen des Europarates zu Nichtmitgliedsstaaten ermöglichen der Organisation, ihre Aktivitäten auszuweiten und damit alle Teile der Welt zu erreichen. Mehr als 45 Nichtmitgliedsstaaten sind Vertragsstaaten des Europarates oder mit ihm durch Teilabkommen als Mitglieder, Beobachter oder Teilnehmer verbunden, wie zum Beispiel in der Venedig-Kommission oder im Nord-Süd-Zentrum. Die Rechtsinstrumente des Europarates werden immer häufiger unter Konsultation interessierter Nichtmitgliedsstaaten erarbeitet.

Beobachterstatus beim Europarat
- Nichteuropäische Länder haben die Möglichkeit, mit dem Europarat zusammenzuarbeiten, die grundlegenden Prinzipien der Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Grundfreiheiten anzuerkennen und Beobachter zu den Expertenausschüssen und Fachministerkonferenzen zu entsenden. Seit September 2006 sind die Beobachterstaaten außerdem berechtigt, Vertreter zur Beobachtung  >>>

Umstrittene Rap-Nacht: Rüsselsheim drohen Tausende Euro Schadenersatz - Heute fällt die Entscheidung - Die Rap-Nacht beim Hessentag steht massiv in der Kritik. Künstler Kollegah wird Sexismus und Antisemitismus vorgeworfen. Der Rapper wundert sich, dass die Vorwürfe kurz nach seiner Palästina-Reise aufkommen.

Anzeige Wegen der möglichen Absage der umstrittenen Rap-Nacht auf dem Hessentag drohen der Stadt Rüsselsheim Schadenersatzforderungen von mehreren Tausend Euro. Am (heutigen) Donnerstagabend wollten die Stadtverordneten entscheiden, ob die Veranstaltung mit dem bekannten Deutsch-Rapper Kollegah und anderen Künstlern der Szene abgesagt wird. Kritiker nannten die Texte der gebuchten Rapper sexistisch und antisemitisch. Kollegah wehrte sich am Donnerstag in einem Brief gegen die Vorwürfe. >>>

100 Jahre Krieg in Nahost - Das Sykes Pilot Geheimabkommen und seine fatalen Folgen | Doku



„100 Jahre Krieg in Nahost“ - Verzerrte Geschichte - Irit Neidhardt - Arte zeigt eine Dokumentation des Korrespondenten Alexander Stenzel über das Sykes-Picot-Geheimabkommen und seine fatalen Folgen.

100 Jahre Geschichte in 52 Minuten, ein Schweinsgalopp durch Landkarten, Computeranimationen, Archivfilme und Experteninterviews. Jeder Satz der gut recherchierten Informationssendung ist wasserdicht und das verwendete Archivmaterial sehr sehenswert – trotzdem stimmt da was nicht. In 100 Jahre Krieg in Nahost. Das Sykes-Picot-Geheimabkommen und seine fatalen Folgen erzählt der Regisseur und ARD Nahost-Korrespondent Alexander Stenzel eine nachvollziehbare, aber verzerrende Geschichte. Im Sykes-Picot-Abkommen von 1916 haben die damaligen Kolonialmächte Frankreich und England den Nahen Osten aufgeteilt, ungefähr halbe-halbe. Das Osmanische Reich war seit Mitte des 16. Jahrhunderts Herrscher über dieses Gebiet und bereits seit langem politisch und ökonomisch schwach. Das inner-europäische Geheimabkommen über die osmanischen Gebiete wurde 1918 mit der Besatzung der Levante umgesetzt.

Stenzels Sendung beginnt mit einem Video, in dem ein Jihadist einen syrisch-irakischen Grenzposten demontiert, die Flagge des Islamischen Staates hisst und Sykes-Picot für beendet erklärt. Die Dokumentation begründet den heutigen Terror mit der europäischen Kolonialpolitik und nennt den politischen Islam eine Reaktion auf die Besatzung. Das ist weder falsch noch richtig. Es ist eine Reaktion von vielen. >>>

 

 

Zu 100-Jahren-Sykes-Picot-Abkommen ein Essay von Heiko Flottau. Keine Geschichtsstunde, Anmerkungen zu einer Region voller Konflikte. - Vor 100 Jahren haben Briten und Franzosen ein Abkommen über die Aufteilung des Osmanischen Reiches geschlossen. Heiko Flottau skizziert und bewertet die Folgen. Er kennt sich in der Region aus. Von 1985 bis 1992 und von 1996 bis 2004 war er Nahostkorrespondent der Süddeutschen Zeitung, mit Sitz in Kairo, von 2005 bis 2009 freier Journalist in Kairo.

Es ist nicht bekannt, ob dieser 16.Mai 2016 in den Außenministerien von London und Paris mit Freude, mit Genugtuung, mit Vergessen oder gar mit ein wenig Selbstkritik begangen wird. Denn vor 100 Jahren, am 16.Mai 1916 (andere Quellen geben den 11.Mai 1916 an) schlossen der britische Diplomat Mark Sykes und sein französischer Kollege Francois Georges Picot ein Abkommen über die Aufteilung des Osmanischen Reiches nach dessen erwarteter Niederlage im ersten Weltkrieg.


Jeder Araber, der ein wenig historische Kenntnisse besitzt, fühlt sich noch 100 Jahre danach vom Westen verraten. Denn weniger als ein halbes Jahr zuvor >>>

Israel und die Araber - Der ewige Traum vom Frieden

Inside the ‘secret’ public-private partnership Israel is using to fight BDS - Hilary Aked - When journalist Marcus Dysch reported on an April 2014 gathering at London’s Hilton Metropole hotel, involving the leaders of pro-Israel organizations from 25 different countries, he called it a “secret” conference. Evidently not a very well-kept secret.

Yet given that the “Global Coalition for Israel” (GC4I) initiative began in late 2010 (p.11), little is known about this project – which Dysch described as “part of the Israeli government’s efforts to co-ordinate international responses to delegitimization and boycott campaigns”.

Despite the semi-covert nature of the GC4I project, which is now entering its seventh year, it is possible to piece together an understanding of its structure and aims from scraps of information online.

Via the Internet Archive, a description of the very first meeting in December 2010 can be read. We learn that approximately 115 pro-Israel activists from about 60 different organizations in over different 30 countries attended the event in Jerusalem. The project involves them in direct collaboration with no less than 7 Israeli government ministries.

These appear to include the Prime Minister’s Office, the Ministry of Strategic Affairs and the Ministry of Foreign Affairs, according to evidence given to a Knesset committee meeting on international hasbara in July 2013.

Speakers at the inaugural 2010 meeting included an array of the most senior figures from both the Israeli government and the pro-Israel establishment, especially in the US, notably Prime Minister Benjamin Netanyahu and Malcolm Hoenlein, head of the umbrella group the Conference of Presidents.

Maram Stern, Deputy Secretary General of the World Jewish Congress, which co-facilitates GC4I with the Israeli government and sponsored that first gathering, described it as “a very big deal”. The aim was to end the perceived lack of co-ordination within the pro-Israel movement, a concern frequently voiced by Israel-advocates. >>>

JM

IP

2017 Keynote Speakers
 

THE ISRAEL LOBBY AND AMERICAN POLICY - March 24, 2017 at the National Press Club, Washington, DC - This is a conference for everyone! Interested members of the public, students, news media, academics, policy experts and novices! Now in its fourth year! Take it from previous attendees:

2016 Attendee: “Well organized, high quality speakers, good pacing of the day—even with very substantive presenters.”

2016 Attendee: "It is a breath of fresh air to hear ‘the other side’ expressed in such a cogent manner. Here in Washington, there is no lack of events that present perspectives that are, explicitly or implicitly, favorable to Israel’s occupation practices.”

2016 Student Attendee: “Personally, I really enjoyed the conference. I loved being able to hear Rula Jebreal and Gideon Levy speak. It motivated me and helped remind me that the work that I do and the activism I am involved in on campus make a difference. I also really enjoyed meeting Rula afterwards, she signed my book and we got to chat which was an amazing experience. I loved the location of the conference as well because we got to do some sightseeing. The networking I was able to do at the conference was by far the most beneficial. Thanks again for all your help and for reaching out to us to attend! It means a lot.”

Growing numbers of Americans question massive, automatic and unconditional U.S. support for Israel. The American Educational Trust, publisher of the Washington Report on Middle East Affairs, and the Institute for Research: Middle Eastern Policy will host an historic fourth annual conference on March 24, 2017 at the National Press Club in Washington, DC focusing on the key issues.

Expert keynote speakers and panelists will present their analysis of:

• U.S. foreign aid, intelligence and diplomatic support to Israel. Since 1948, the U.S. has provided more foreign aid to Israel than to any other country. In 2016 the U.S. signed a new pledge to provide it $38 billion over 10 years. Is the aid unconditional? Will the U.S. provide it no matter how many illegal settlements Israel builds or what military actions it takes?

• Israel as a U.S. ally. During the Cold War, many claimed Israel was America’s “cop on the beat” in the Middle East, squaring off against Soviet client states and protecting U.S. access to oil. Were these claims ever true? Does Israel currently serve any identifiable U.S. strategic interest, or is it in fact a liability?

• Israel lobbying organizations have launched many programs in the U.S. They transfer billions of dollars in tax-deductible charitable contributions to support Jewish immigration to Israel (including from the former Soviet Union), and fund Israel’s clandestine nuclear weapons program. Do these programs further harm American interests?

• Israel affinity organizations and prominent neoconservatives have long demanded that the U.S. should militarily engage Israel’s rivals, including Hamas, Hezbollah, Iran, Syria and Iraq. Is the list of targets growing? What future wars are these neocons currently agitating for? How likely is it the U.S. will comply? >>>

 




Conference playlist—Israel's Influence: Good or Bad for America? - 25 Videos >>>

2. 2. 2017

Siedler im Westjordanland - Festnahmen bei Räumung von Amona - Nach langen Verzögerungen hat die israelische Polizei damit begonnen, die nicht genehmigte Siedlung Amona im Westjordanland zu räumen. Aktivisten versuchten, sie daran zu hindern. Mehrere Menschen wurden festgenommen. - Torsten Teichmann - Mit Polizei und Armee sind auch die Siedleraktivisten nach Amona gekommen, in den illegalen Außenposten im Westjordanland. "Im strömenden Regen klettern wir die Berge hoch. Unten warten Soldaten und Polizisten auf uns. Die jungen Aktivisten sind schon hochgeklettert und wir alten Damen sind noch etwas zögerlich, da es sehr rutschig ist", hieß es im israelischen Radio. Die Räumung des Außenpostens hat begonnen. Sie können sie nicht mehr verhindern, aber sie wollen die Arbeit der Sicherheitskräfte erschweren. >>>



Gewalt bei Räumung illegaler Siedlung im Westjordanland - 15 Polizisten verletzt – Israel genehmigte 3.000 neue Siedlerwohnungen - Bei der Räumung der israelischen Siedlung Amona im Westjordanland ist es am Mittwoch zu gewaltsamen Konfrontationen gekommen. 15 Polizisten seien verletzt und vier Menschen festgenommen worden, teilte eine Polizeisprecherin mit. Auch mindestens ein Siedler erlitt Verletzungen. >>>

 

Amona wird zur Zerreißprobe für Israels Regierung  - Peter Münch - Zu Fuß rücken die israelischen Polizisten vor, in großer Zahl, doch ohne Waffen. Oben auf dem Hügel werden sie erwartet von Hunderten israelischen Demonstranten, meist jugendlich und immer wütend. Barrikaden sind errichtet, Autoreifen brennen, Steine fliegen. Es kommt zu Kampf und Blutvergießen, zu Verhaftungen und zu Verletzungen. Wie könnte es auch anders sein, wenn Amona geräumt wird.

Seit Langem schon erhitzt das Schicksal dieses Siedlungsaußenpostens im Westjordanland die Gemüter. Vor mehr als 20 Jahren war er errichtet worden, illegal und auf privatem palästinensischem Land. Für die einen ist Amona damit zum Symbol des Unrechts geworden, ein sichtbares Zeichen für den rücksichtslosen Landraub der jüdischen Siedler. Für die anderen, die sich auf "göttliches Recht" berufen, stehen die Häuser auf der Hügelkuppe dagegen für den Anspruch des jüdischen Volks auf das gesamte Land zwischen Mittelmeer und Jordan. Und >>>



Räumung von Amona beginnt - 3000 neue Siedlerwohnungen genehmigt - Das Höchste Gericht Israels hatte die Räumung der Siedlung Amona schon 2014 angeordnet - nun hat die Polizei mit dem Einsatz begonnen. Zugleich genehmigt Israel den Bau Tausender neuer Siedlerwohnungen. Nach langen Verzögerungen hat die israelische Polizei am Mittwoch mit der Räumung der nicht genehmigten Siedlung Amona im Westjordanland begonnen. Hunderte blau gekleidete Polizisten rückten am Vormittag in langen Reihen langsam in Richtung der Ortschaft vor. Am Vorabend der in Israel stark umstrittenen Räumung hatte die rechts-religiöse Regierung den Bau von 3000 weiteren Siedlerwohnungen genehmigt. >>>


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Aktuelle  Kurznachrichten

 Westjordanland USA nennen Israels Siedlungsbau "nicht hilfreich"

Donald Trump hat mehrfach betont, dass er den israelischen Siedlungsbau weniger kritisch sieht als sein Vorgänger. Doch nun distanziert sich das Weiße Haus überraschend von den jüngsten Plänen Israels.

Haneen Zoabi: 'Israel is the only country not shocked by or afraid of Trump'
 

What will Trump era mean for Gaza?


Netanyahu's silence on Trump and anti-Semitism
 

All Israeli ministers keep silent on Trump’s Muslim entry curbs
 

Netanyahu Prepares For New Colony In The Occupied West Bank

Israeli forces remove protesters from Amona synagogue, finalizing outpost evacuation
 

Two families, die-hard protesters remain in Amona

Belgium to arrest former Israeli FM for “war crimes”

Undercover Israeli Soldiers Abduct Two Birzeit University Students

Is the media to blame for Netanyahu’s irresponsible tweet

Israel’s Hard-Liners Want to ‘Go Big’- Annex a Settlement

Britain should apologize for Balfour Declaration, says Christian group

Bethlehem- Israeli Soldiers Abduct Twelve Palestinians In Aida Refugee Camp, One In Husan

Israel opens fire on Gaza fishermen twice in one day

Two Israeli Soldiers Stabbed In Negev Detention Camp, As Army Continues Assault Against The Detainee

36 Dunams Under Seizure in Northern Jordan Valley

Amona's evacuation is no victory

Video contradicts more police claims in Umm el-Hiran killing

PPS- “Israeli Army Abducts 15 Palestinians In The West Bank”

1 Palestinian, 3 Israelis injured in West Bank vehicular incident

Israeli court extends detention of slain Palestinian's father

Israeli naval forces open fire on Gaza fishermen for 2nd time in same day

Danwatch- Major EU pension funds invest billions in businesses linked to Israeli settlements

How Palestinian authorities plan to clamp down on cybercrime

We have nowhere else to go’- Bedouins say they will continue to rebuild as Israel carries out home demolitions at a record pace

How a Photo of Jewish and Muslim Kids Protesting President Trump Went Viral

2. 2. 2017

Netanyahu's endorsement of Trump immigration policies suggests two leaders have cut a deal, says former ambassador


Trump and aides donated to illegal Israeli settlements

Council of Europe condemns Gaza siege as 'collective punishment'


Resolution 2142 (2017)1 - Provisional version - pdf - The humanitarian crisis in Gaza - Parliamentary Assembly -


The humanitarian crisis in Gaza


PACE lists urgent steps to end the ‘deteriorating’ humanitarian situation in Gaza
 

'We have nowhere else to go': Bedouins say they will continue to rebuild as Israel carries out home demolitions at a record pace

Compare & Contrast- Israel's evacuation of Jews vs Arabs
 

13 Israeli settlers arrested, 24 officers injured as Amona evacuation breaks into clashes

The Quebec mosque shooting and the Zionist connection

Danwatch: Major EU pension funds invest billions in businesses linked to Israeli settlements

Death of Fouad Eid, a Wonderful Activist and a Friend

PPS- “Israeli Army Abducts 15 Palestinians In The West Bank”

Israeli Soldiers Abduct Six Palestinians Near Hebron

Army Abducts A Former Political Prisoner Near Ramallah

Detained Father Of Slain Palestinian Teen Declares Hunger Strike

Israel Approves 3000 Colonialist Units, After One Illegal Outpost Was Scheduled For Removal

Video contradicts more police claims in Umm el-Hiran killing

PHOTOS- Palestinian homes come down as settlements expand

Norwegian and Japanese ambassadors arrive in Gaza Strip

Committee- Palestinian prisoners forced to stand outdoors naked after alleged stabbing

Egypt closes Rafah crossing after 4-day opening

Family of boy paralyzed by Israel sues for damages

Netanyahu, master of `alternative facts`

The murder of Palestinians has been normalised by Israel

Major European pension funds heavily invested in Israeli settlements

Israeli forces detain Palestinian during raid in East Jerusalem hospital

Norwegian and Japanese ambassadors arrive in Gaza Strip

Dr. Mustafa Barghouti: Amona is an act of deceit

Spain Deplores New Israeli Settlements in Palestinian Lands

King Mohammed VI Expresses Concern about the Transfer of US Embassy in Israel

Minister for the Middle East statement on settlement units in the West Bank

Abbas instructs diplomatic campaign against Israeli settlement

1. 2. 2017

Kommunalwahlen in Palästina

Israelischer Siedlungsbau in Palästina Zwangsenteignungen geplant

Andauernde Stromkrise erzürnt Bevölkerung im Gazastreifen

Netanyahu's endorsement of Trump immigration policies suggests two leaders have cut a deal, says former ambassador

Militärstaatsanwalt will bis zu fünf Jahre für israelischen Soldaten
Asaria erschoss im März 2016 verletzt am Boden liegenden Palästinenser

Zwangsenteignungen geplant
Israels Regierung will ein siedlerfreundliches Gesetz im Schnellverfahren durchsetzen. Die linksliberale Opposition versucht, die Regelung aufzuhalten.

Israeli committee approves outpost 'Legalization bill,' paving way for final vote

12-year-old Circus Student Kidnapped by Israeli Forces

Eviction of ِAmona Settlement Ordered within 48 Hours

Relatives of Palestinians Slain in 2014 Gaza Offensive Break into Palestine TV

Trump Donated $10,000 to Beit El Settlement

Army Stops Construction of Tubas Home and Water Line

Israeli Forces Raid Aida Camp, Attack Residents (VIDEO)

Army Abducts A Palestinian In Bethlehem, Summons Four For Interrogation

Two Israeli Officers Promoted after Involvement in Two Separate Cases of Soldiers Shooting Palestinians

West Bank demolitions- Building up and tearing down on the way to annexation

Israel Police backtrack over injury to Palestinian MK

31. 1. 2017

Knesset to Pass Bill “Legalizing” Settlements, New Sanctions for Palestinians Building without Permits

Netanyahu Advances Settlement Legalization Bill

Arab Lawyers Union to file court order against new demolition orders in Umm al-Hiran

Settlers Target Palestinian Vehicles with Stones, Injuring One

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