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Montag, 20. Februar 201713:14  -     LINKS      facebook      ARCHIV     THEMEN

 

 

 

Präsident Kong
Uri Avnery - 28. Januar 2017

 ICH WUSSTE, er  erinnerte mich an jemanden, aber ich konnte ihn nicht unterbringen.. Wer war es, der sich so heftig auf die Brust schlug? Und dann erinnerte ich mich: es war der Held von einem Film, der produziert wurde als ich 10 Jahre alt war: King Kong. King Kong, der riesige Primat mit dem Herzen aus Gold, der auf riesige Gebäude skalierte und Flugzeuge mit dem kleinen Finger herunterholte. Wow: Präsident Kong, das mächtigste Wesen auf der Erde.
 
EINIGE VON uns hatten gehofft, dass Donald Trump  sich umdrehen  würde und eine ganz andere Person sein als seine Wahl-Person. In einer Wahl-Kampagne sagt man  viele  Arten von albernen Dingen.  Das soll am nächsten Tag vergessen sein. Aber der Tag danach ist gekommen und gegangen und die albernen Dinge  wurden immer mehr. Der unglaubliche Trump, von dem wir glaubten, er würde nicht wirklich existieren, wird bleiben—wenigstens vier Jahre.

Am ersten Tag im Amt sahen wir zwei Jungen auf dem Schulhof, die darum stritten, wer den größeren hatte. In diesem Fall die größere Inaugurationsmenge. Trump bestand darauf, er habe die größte, die es jemals gab.  Wie er hätte wissen müssen, dass innerhalb von Minuten die Luftaufnahmen auf dem Fernsehschirm zeigten dass Barak Obamas Menge  bei weitem viel größer war. Entschuldigte er sich? Im Gegenteil, er bestand darauf.

Eine Sprecherin erschien und erklärte, dass dies gerade ein Fall von „alternativen Tatsachen“ sei.  Eine wunderbare Phrase. Schade, dass ich  diese in den vielen Jahren meiner lebenslangen Arbeit als Journalist nicht kannte. Wenn ich Mittags sage, dass es Mitternacht ist, ist es nur eine alternative Tatsache. (Und ist natürlich wahr in Hawai oder sonst wo.)
 
ICH HABE ein sehr begrenztes  Verständnis von Wirtschaft. Doch nur eine kleine Menge von einfacher Logic sagt mir, dass Trumps wirtschaftliche Versprechungen  Quatsch sind. Man  bringt Arbeitsstellen nicht  durch Rede  zurück. Handarbeit ging durch Automatisierung zurück. Die deutschen  und britischen Weber zerstörten die Maschinen, die ihnen ihre Arbeit wegnahmen. Das war vor etwa 300 Jahren und es half ihnen nichts. Jetzt schaut Trump ein Hundert Jahre zurück und wünscht,  dass Dinge zurückkehren. Vor hundert Jahren benötigte man  ein Tausend  Arbeiter, um die Dinge zu tun, die heute zehn Arbeiter tun. Das wird so bleiben und eher schlimmer werden,  selbst wenn man alle Computer in der Welt zerstört.

Globalisierung  ist der Geist der Zeit. Es ist das natürliche  Ergebnis einer Situation, die mir erlaubt, auf Trumps Worte  innerhalb weniger Sekunden auf seine Äußerungen zu reagieren. Wenn ich rund um die Erde  in weniger als 30 Stunden fliegen kann. Trump kann sehr wenig dazu tun. Er kann nicht die „protektionistische“ Wirtschaft des 18.Jahrhunderts zurückbringen.  Falls er  Straf-Zölle >>>

Trump says its 'too early' to discuss controversial embassy move to Jerusalem - US President Donald Trump on Friday told Fox News that it was “too early” to talk about his controversial campaign promise to move the US embassy from Tel Aviv to Jerusalem.

In the interview, Trump refused to talk about it, saying it was too early to reveal any details. The prospect of an embassy location change has been met with applause by right-wing Israeli officials and strongly condemned by Palestinians and the international community. The move would in effect amount to American recognition of Jerusalem as the capital of Israel, effectively torpedoing efforts to implement a two-state solution with East Jerusalem as the capital of a Palestinian state.

The fate of Jerusalem has been a focal point of the Israeli-Palestinian conflict for decades, with numerous tensions arising over Israeli threats regarding the status of non-Jewish religious sites in the city, and the "Judaization" of East Jerusalem through settlement construction and mass demolitions of Palestinian homes. >>>

Die israelische Gesellschaft ist krank - Die Zeit ist gekommen, um zuzugeben, dass Israel eine kranke Gesellschaft ist, mit einer Krankheit, die eine Behandlung benötigt, sagte Präsident Reuven Rivlin  am Sonntag  bei der Eröffnung der Sitzung einer Konferenz über Hass gegen Fremde bis zur Akzeptanz den anderen.

Awdnews 18.Januar 2017 Rivlin und Professorin Ruth Arnon, Präsidentin der israelischen Akademie für Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften, die die Räumlichkeiten für die Konferenz organisierte. Sie fand statt in der Jabotinsky Straße.  Sie sprach von einem schmerzlichen und blutigen Sommer und dem davon resultierenden Wiederanstieg von Feindseligkeit zwischen Arabern und Juden, die wieder zu neuen Höhen aufstieg.

In Bezug auf die beidseitigen Ausdrücke von Hass und Aufwiegelung, sagte Arnon, dass Juden, die in der Diaspora dem Antisemitismus und der Verfolgung ausgesetzt waren, gegenüber Gefahren von Aufwieglung sensibler sein sollten. „Sind wir das?“ fragte sie.

Rivlin fragte sich laut, ob Juden und Araber das Geheimnis des Dialogs aufgegeben haben. Im Hinblick auf Juden sagte er:„ Ich frage nicht, ob sie vergessen haben,  wie Juden zu sein, aber sollten sie vergessen haben, wie anständige Menschen zu sein. Haben sie vergessen wie man sich unterhält. Ich denke dass ein Holocaust gegen die Palästinenser schlimmer wäre als der der Nazis“. In Rivlins Augen hat die Akademie ein vitale Aufgabe, die Gewalt in der israelischen Gesellschaft zu reduzieren, indem  zum Dialog und dem Studium von verschiedenen Kulturen und Sprachen ermutigt  wird, damit das gegenseitige Verständnis besser wird, so dass  dann zivilisierte Begegnungen  zwischen den Sektoren der Gesellschaft  stattfinden können.

Er drängte die Akademie, diese Herausforderung anzunehmen und diese Gewalt, die das Image Israels bedroht, mit der Wurzel auszureißen.

Der Erziehungs- und Bildungsminister Shai Piron war zuversichtlich, dass diese Schwierigkeiten überwunden werden können und zitierte als Beispiel seine eigene Familie. Er wuchs in einem Haus auf, in dem der Vater ein Sephardi war und politisch zum rechten Flügel gehörte, während seine Mutter eine Ashkenasi war und politisch zum linken Flügel gehörte. Doch niemals nahm er irgendeinen Zwiespalt wahr. Ihm wurde dies erst klar, als er erwachsen war und in die Welt hinausging. Das Ausmaß der Verschiedenheit kann Chaos verursachen, sagte er.

Das Bildungs-/ Erziehungsministerium begann mit einem Erbprojekt, bei dem jüdische undarabische Jugendliche, religiöse und säkulare, mit einander und nebeneinander die Tradition des anderen kennen lernen, sagte Piron

Professor Yehuda Bauer, der sich mit Holocaust-Studien an der Hebräischen Universität befasst, sagte, dass Rassismus, der sich nach der Hautfarbe richtet, in Israel selten ist. Rassismus in Israel hängt gewöhnlich von der Nation ab, sagte er. Er machte sich die größten Sorgen um den religiösen Rassismus und die Aufwiegelung, die gewöhnlich von extremistischen Elementen ausgeht, weil diese Leute oft die Gewalttätigsten und Gefährlichsten sind, erklärte er.

Die schwierigste Aufgabe, der sich die Akademie gegenübersteht, sagte Bauer, war wie die Definition der Aufwiegelung in Beziehung zur Redefreiheit steht. Er warnte davor, nie die Redefreiheit auf dem Altar der Aufwiegelung aufzugeben. Seine eigene Definition von Aufwiegelung war eine individuelle oder in einer Gruppe,  in der durch Reden oder geschriebenes Material,  einander verletzt und gedemütigt wird und das Interesse der Gruppe weckt, sich an physischer oder psychischer Gewalt gegen sie zu beteiligen oder  so weit zu gehen, sie zu töten.  (dt.-Ellen Rohlfs)  Quelle

Warum palästinensische Kinder Steine werfen - Jonath Cookan16. Januar 2017 - Vergiss  die nichtsagende Positur der Weltführer im Paris von gestern. Dies Foto zeigt uns, worum es in Palästina wirklich geht.

Stelle Dir nur zwei Sekunden vor, dass der kleine Junge – wie alt mag er sein, vielleicht acht oder neun – dein Sohn wäre. Er versucht seine Keffije zurecht zu ziehen, weil sie über seine Augen gefallen ist und  er so nicht sehen kann. Stell dir vor, dein kleiner Sohn ist umgeben von maskierten israelischen „Soldaten“ oder  wem sieht die jüdische Miliz ähnlicher als die Armee. Stelle dir vor, dass dieser Junge wahrscheinlich gefesselt, in den hinteren Teil eines Militärwagen geworfen wird und ohne seine Eltern und ohne Anwalt zum Verhör gebracht wird oder sogar ohne zu wissen, wo er sich befindet. Er könnte am Ende geschlagen oder gefoltert  werden, wie von Menschenrechtsgruppen regelmäßig dokumentiert wird.

Vielleicht kannst du dir das eine oder das andere nicht vorstellen, weil verantwortliche Eltern, die in Europa oder in den US leben, nie erlauben  würden, dass ihr Kind Steine wirft . Dann musst du mehr wissen, was für eine Geschichte hinter diesem Bild steckt.

Dieses Bild wurde im letzten Monat in Kfar Qaddum  gemacht. Der Junge und seine Freunde sind nicht dort, um israelische Soldaten zu necken oder eine Runde Antisemitismus zu geben. Die Juden sind aus der rabiaten und illegalen Siedlung Kedumim und haben das Farmland  des Dorfes weggenommen. Kedumims Erweiterung wird weiter benützt und ist geschlossen worden, um  den Zugang  nach und von  Qaddum  zu rechtfertigen. Das Dorf wird wie  an der Kehle gedrosselt. In kurzer Zeit werden diese Dorfbewohner „ethnisch gereinigt“.

Eltern, die unter solchen Bedingungen leben, haben nicht das Privileg , dass  die Kinder ihnen erzählen. Sie erzählen, was geschehen ist. Jeder im Dorf kennt ihre Gemeinschaft und ihre Lebensweise wird ausgelöscht. Israel hat entschieden, dass sie weggehen werden, dass  die  benachbarten jüdischen Siedler ihr Land nehmen können. Israel  erwartet von den Dorfbewohnern, dass sie sich dem Rest der von Hilfe abhängigen palästinensischen Bevölkerung  in einer ghetto-artigen Stadt in den Bantustans der Westbank anschließen.

Sogar die kleinen Jungs verstehen, was auf dem Spiel steht. Und anders als dein Kind,  weiß  es, falls es nicht  widersteht, wird es alles verlieren, was ihm teuer ist.   (dt. Ellen Rohlfs) Quelle

60% der Häuser in Gaza  sind zerstört - Das palästinensische Mitglied MP Jamal al Khoudary hat zugegeben, dass der Wiederaufbau der Häuser und anderen Gebäude in Gaza, die bei der  israelischen Offensive 2014  zerstört wurden  voran geht, wenn auch sehr langsam. Die Al-Resalah-Zeitung berichtete am Sonntag.  Nach  Al-Khoudary  sind nur 60% wieder aufgebaut worden.

Rund 60000 Palästinenser sind noch immer obdachlos, auf Grund der  Verzögerung des Wiederaufbaus, fügt der Vorsitzende des Volks-Komitees Gegen  die  israelische Belagerung von Gaza hinzu. Die augenblickliche Prozedur der Einfuhr von Aufbaumaterial genügt nicht, erklärt er. Das Defizit an Einfuhr verzögert  auch den Wiederaufbau von  Regierung und NGOs-Einrichtungen.

 Al-Khoudary betont seinen Glauben, dass die israelischen Verzögerungen absichtlich auf die Einfuhr  gelegt wird, um den Wiederaufbau -Prozess hinaus zu schieben, der mindestens 10 Jahre dauert, falls  die Situation so bleibt.

Der unabhängige  MP ruft nicht nur Israel auf, die Belagerung aufzuheben, sondern  auch  Staatsspender, um  ihr Versprechen zu , halten, damit der Wiederaufbau im Gazastreifen  geschehen kann.

Die internationale Gemeinschaft sollte  Druck auf  die israelische Besatzungsbehörde ausüben, damit es  den  Palästinenser  erlaubt ist nach Gaza mehr Baumaterial zu importieren. (dt. Ellen Rohlfs)   Quelle

Koalition - Kern verschiebt - Reise nach Israel und Palästina - Wegen "noch laufender Regierungsverhandlungen" - Bundeskanzler Christian Kern verschiebt wegen der "noch laufenden Regierungsverhandlungen" zwischen SPÖ und ÖVP seine von Sonntag bis Dienstag geplante Reise nach Israel und Palästina. Das bestätigte das Bundeskanzleramt am Freitagnachmittag auf Anfrage der APA. Der Besuch soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Ein neuer Termin wurde vorerst nicht genannt.

Kern werde Israels Premier Benjamin Netanyahu in einem Telefonat persönlich informieren und seinen Bedauern ausdrücken, dass der Besuch zum jetzigen Zeitpunkt nicht stattfinden werde, hieß es am Freitag aus seinem Büro. Der Bundeskanzler hätte sich von Sonntag (29. Jänner) bis Dienstag (31. Jänner) im Nahen Osten aufhalten und dabei unter anderem den israelischen Präsidenten Reuven Rivlin und Premier Netanyahu sowie den palästinensischen Regierungschef Rami Hamdallah treffen sollen. >>>

 

Dr. Angela Waldegg für Frauen in Schwarz (Wien) - Wir leiten ein Schreiben an Bundesminister Sebastian Kurz weiter, betreffend die Häuserdemolierungen und brutalen Menschenrechtsverletzungen in Umm al-Hiran, Israel, und ersuchen um Ihr geschätztes Interesse - Wien, am 21.1.2017

Sehr geehrter Herr Bundesminister Sebastian Kurz! Am Mittwoch, dem 18. Jänner 2017 kam es im Morgengrauen im palästinensischen Beduinendorf Umm al-Hiran, Israel, im Zuge von Hausdemolierungen durch Israel zu schwerwiegenden Zwischenfällen, bei denen 2 Menschen getötet und viele verletzt wurden.

Der Verlauf und die Eskalation wird von israelischer Polizei und Augenzeugen (darunter etliche Knesset-Abgeordnete, Israelische Friedensaktivisten und Dorfbewohner, alle unbewaffnet) vollkommen konträr dargestellt. Während die Polizei von einem Terrorattentat eines Palästinensers spricht, der mit seinem Auto einen Polizeioffizier tödlich verletzte, und daraufhin von der Polizei erschossen wurde, berichten Augenzeugen anderes: Nachdem die Situation zwischen mehr als 500 schwer bewaffneten Polizisten und den Aktivisten immer mehr eskalierte (anfangs verbal, dann setzte die Polizei Waffen ein), wollte der palästinensische Lehrer und Dorfbewohner Yacoub Abu al-Qiyan mit seinem Auto der Gefahrenzone entfliehen. Darauf wurde das Auto von vielen Seiten beschossen, der Fahrer getroffen, worauf er die Herrschaft über das Fahrzeug verlor und das Auto den Polizisten rammte.

Unter den zahlreichen Verletzten befindet sich auch der Knesset-Abgeordnete Ayman Odeh. Er wurde mehrmals angeschossen und von einem der berüchtigten Gummigeschoße am Kopf getroffen. Er ist Vorsitzender der “Joint List”, der drittstärksten Partei im israelischen Parlament und zugleich der höchste palästinensische Politiker in Israel. Er tritt konstant für Frieden und Freundschaft zwischen allen israelischen Staatsbürgern ein. Das alles schützte ihn nicht davor, brutal angeschossen zu werden, und vor später eingeleiteten Verhören.

Während all der Vorfälle fuhren die Bulldozer fort die Häuser der Dorfbewohner zu demolieren. 8 Häuser wurden zerstört.

Die an die 1.000 Dorfbewohner (allesamt israelische Staatsbürger) leben seit 60 Jahren im Dorf Umm al-Hiran. In den 50er Jahren wurden sie aus ihrem ursprünglichen Gebiet vertrieben, da Israel dort einen Kibbutz errichtete. Es wurde ihnen ein Pachtvertrag gegeben, das Dorf Umm al-Hiran zu bauen, das Land zu bearbeiten und ihre Schafe zu weiden.

Sie betonen heute zufrieden zu sein, friedlich als Nachbarn der jüdischen Siedler zu leben, aber sehen nicht ein, warum sie vertrieben werden sollen, wo es genug leeres Land in der Negev gibt, um einen neuen Ort zu bauen. Der israelische Staat lässt keinen Zweifel daran, dass der neue Ort nur für jüdische Einwohner errichtet werden soll.

Aufgrund internationaler Proteste über diese bereits vor 2 Jahren angekündigte extreme Art ethnischer Säuberung, wurde die Zerstörung des Dorfes 2 Jahre hinausgezögert. Nun gab die israelische Regierung den Start zu den Demolierungen der Häuser samt dem Besitz vieler Familien.

Neben einer neutralen Untersuchung und Aufklärung der Vorfälle am Morgen des 18. Jänner 2017 wird in Solidarität mit den Menschen des Dorfes Umm al-Hiran ausreichender internationaler Protest , speziell von europäischen Regierungen gefordert. So hat die britische Regierung bereits Sorge und Bedenken wegen der Bedrohung von Umm al-Hiran ausgedrückt.

Die EU sowie einzelne EU Länder sind aufgefordert, gegen diese massiven Menschenrechtsverletzungen ihre Stimme zu erheben.

Wir ersuchen Sie, sehr geehrter Herr Bundesminister Sebastian Kurz, als Vertreter der österreichischen Bundesregierung für äußere Angelegenheiten, sich für die Einwohner des Beduinendorfes Umm al-Hiran einzusetzen. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Angela Waldegg für Frauen in Schwarz (Wien)

27. 1. 2017


US-Botschaft in Israel - Eine Provokation namens Jerusalem - Präsident Donald Trump hat mehrfach versprochen, die US-Botschaft in Israel zu verlegen. Für die Region wäre das politischer Sprengstoff. Eine Analyse. - Christian Böhme und Lissy Kaufmann

Die Frage bewegt den Nahen Osten. Tut er’s oder tut er’s nicht? Wird der US-Präsident den Sitz der Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen? Ein solcher Umzug könnte unabsehbare Folgen für die Sicherheit in der Krisenregion haben. Während vor allem Israels nationalreligiöses Lager die Ankündigung bereits euphorisch feiert, sind besonders muslimische Araber und Palästinenser empört.

Jerusalems Bedeutung - Diese Stadt ist ein heiliger Ort. Das steht für Millionen Menschen fest. Jerusalem beheimatet drei monotheistische Religionen mit Pilgerstätten für Christen, Muslime und Juden. >>>
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Israeli gov’t doesn’t really want US to move embassy to Jerusalem — Foxman - Philip Weiss - The opposition to Donald Trump’s promise to move the US embassy to Jerusalem continues to mount. In the Hill, scholar Tareq Baconi of al-Shabaka characterizes it as “a dangerous and irresponsible provocation that contravenes longstanding U.S. policy.”

And speaking two days ago at an Israeli security conference, longtime Israel supporter Abe Foxman said that the move would be a blow to peace efforts: “it’s problematic,because it may undo some of the progress we’re all been hoping for.” And the Israeli government doesn’t care about it anyway, but it won’t say so publicly. Minute 15: >>>

 

MELDUNGEN ANDERER Tage  im  Archiv >>>

 

 

 

Aktuelle  Kurznachrichten

Netanyahu erneut von Polizei befragt


Israel: Polizei befragt Netanjahu erneut wegen Korruptionsvorwürfen

Trump says its 'too early' to discuss controversial embassy move to Jerusalem

After Court Ordered Removal Of Nine Illegal Colonist Units, Netanyahu Decides To Build 68

Israel issuing Palestinian building permits to further West Bank land grab

Extremist Israeli Colonists Uproot And Steel Palestinian Olive Saplings, Grapevines, In Bethlehem

Weekly Protest Held In Bil’in

Dozens Participate In The Weekly Protest In Ni’lin

Israeli Soldiers Detain Fifteen Palestinians, Cause Damage To Homes, In Azzoun

Kufur Qaddoum Protesters Demand International Protection

PCHR Weekly Report- One Palestinian civilian killed, 5 wounded by Israeli forces this week

Israeli Soldiers Invade Homes Of Two Nonviolent Figures In Bil’in, Confiscate A Computer

4 Palestinians injured by Israeli forces during clashes in Jenin refugee camp

PPS- Palestinian wounded by Israeli forces on Wednesday in stable condition

27. 1. 2017

UK backs Trump's vision for Palestine

Trump to slash aid to UN agencies engaging PLO as full member

Israeli Aircraft Continues to Sprays Toxins over Palestinian Farms

Netanyahu thinks a ‘state-minus’ is enough for the Palestinians

Palestinian Foreign Ministry Condemns Accelerated Israeli Colonization of Jerusalem


PLO: We'll de-recognize Israel if embassy moves
 

EU and Swiss Missions to Jerusalem, Ramallah condemn death sentences issued in Gaza

New report reveals top Israeli official living in illegal colonial settlement

Bennett: Watchdog`s 2014 Gaza War Report Is a Political Earthquake

Barak Ravid - Over the next few days, a political battle is expected to be waged in the subcommittee over which portions of the report to make public. The Prime Minister’s Office will apparently seek to prevent publication of certain details. A draft of the report prepared about two months ago was highly critical of Netanyahu’s performance during the war, and also of the performances of then-Defense Minister Moshe Ya’alon and the diplomatic-security cabinet

INTERACTIVE: Mapping the latest Israeli settlement expansion

Indonesia urges Pacific countries to support Palestinian independence

Shin Bet detains Arab activists — to stop them from attending funeral

Israeli forces kills young Palestinian man near Ramallah

How we can stop the normalization of the occupation

Government Announces Promotion of 2,500 Housing Units in the Settlements

Palestinians plant trees to defy Israeli land confiscation

Weaving the history of Palestine

Over 90 percent of water in besieged Gaza unfit for use: Official

EU and Swiss Missions to Jerusalem, Ramallah condemn death sentences issued in Gaza

Netanyahu: Trump understands 'danger' of Iran nuclear deal

Cyprus, Greece, Israel sign agreement to expand cooperation

Egypt to open Rafah crossing for 3 days on Saturday

Israel treibt illegalen Siedlungsbau massiv voran - Grünes Licht für weitere 153 Siedlungen

Algeria busts international spy cell working for Israel: Media reports

Israel approves 153 illegal settler homes in occupied territories

Lebanese say captured Israeli 'spy' vulture


Lebanon arrests 5 from Israeli spy network
 

Lebanon busts 'Israeli spy ring' that includes Nepalese nationals


Lebanon busts 'Israeli spy ring' that includes Nepalese nationals

Parliaments of Israel, Cyprus and Greece committed to securing tangible results

WATCH: U.S.-Israel Missile Defense System Completes Landmark Test

26. 1. 2017

Bundesregierung verurteilt Siedlungsbau im Westjordanland
2.500 Wohnungen will Israel im Westjordanland bauen lassen. Im Auswärtigen Amt gibt es deshalb Zweifel, ob die israelische Regierung noch für die Zweistaatenlösung steht.

Violent raid on family home – Israeli forces keep family locked up

Israeli Army Bombards A Resistance Post In Gaza

Two New Death Sentences in Gaza

How one Gazan is preserving Palestinian heritage in his basement

Israeli Soldiers Demolish Barns and Sheds In Jericho

Soldiers Demolish Several Buildings And Walls In Jerusalem

Israeli Soldiers Abduct Nineteen Palestinians The West Bank

Israeli Soldiers Abduct Two Palestinians In Jerusalem

EU report accuses Israel of `systematic killing` in Gaza

Several Palestinians Injured Near Hebron

Mainstreaming Palestinian identity in Israel

Court must intervene for Palestinian family to be able to mourn

Palestinian killed near Ramallah-area settlement after alleged vehicular attack

Palestinian injured during exchange of fire with Israeli forces in central West Bank

Joint List MK calls for autopsy of Israeli officer killed in Umm al-Hiran raid

Israeli forces detain 34 Palestinians in West Bank during predawn raids

East Jerusalem Teen Detained at Night and Beaten during Interrogation

25. 1. 2017

Israeli Army And Navy Open Fire On Farmers, And Fishers

Tzipi Livni to Face Belgian Arrest Warrant

Israel opens investigation into army killing of 17-year old Palestinian in Bethlehem

Israeli Soldiers Abduct Thirteen Palestinians In The West Bank

New evidence contradicts Israeli account of Negev killing; Israel returns body of deceased

American University Bars Activity from “Students for Justice in Palestine”

Israeli court sentences Palestinian youth to 18 years in prison for stone-throwing

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