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Montag, 24. Juli 201713:10  -     LINKS      facebook      ARCHIV     THEMEN

 

 

 

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Analyse: Weshalb der jüngste palästinensische Attentäter nicht abgeschreckt wurde - Amira Hass - 09.01.2017 - Ob Fadi al-Qanbar die Auffahr-Attacke von Sonntag in Jerusalem geplant hat oder es eine spontane Entscheidung war, er wußte genau, welche Kollektivstrafe seiner Familie bevorstand.

Er wußte, dass seine Leiche der Familie nicht für eine Bestattung zurückgegeben würde – ein besonders demütigender und schmerzlicher Schlag. Er wußte, dass seine Angehörigen sofort verhaftet und in der Haft geschlagen würden. Dass einige von ihnen von ihrem Job im Westjordanland gefeuert würden. Und dass weibliche Familienangehörige ohne israelische ID-Karte, die mit Bewohnern von Jerusalem (mit Residenzerlaubnis) verheiratet sind, von ihrem Heim vertrieben und von ihren Kindern getrennt werden können.

Er wußte, dass seine Familie über Monate, vielleicht Jahre von Polizei und staatlichen Behörden schikaniert würden. Er wußte, dass das Heim seiner Familie zerstört werden würde. Genau so ist es anderen palästinensischen Angreifern in Ost-Jerusalem ergangen. .. Allein in seinem Wohnviertel Jabal Mukkaber hat Israel in den letzten sechs Monaten von 2015 drei Häuser zerstört und zwei weitere versiegelt. Sie alle gehörten zu Familien von Terroristen. "Versiegeln" bedeutet, dass in das Heim bis wenige Zentimeter unter der Decke Beton gegossen wird... Die Tatsache, dass Eltern, Kinder, Großeltern, Nichten und Neffen, die ihr Heim verlieren, nichts mit dem Attentat zu tun haben, ist irrelevant.

Israel und die Justiz des Obersten Gerichtshofs sehen die (Haus)zerstörung als legitime Bestrafung und effektive Abschreckung derer, die einen Terroranschlag in Betracht ziehen. Was schwerer wiegt, Qanbar wußte sicher, dass seine Kinder nicht nur ihren Vaters verlieren würden, sondern auch entweder gewalttätig werden oder sich zurückziehen würden – und wenn sie im Schulalter sind, ihre Schulnoten leiden würden, ebenso wie ihre Gesundheit. Aber das hat ihn nicht abgeschreckt...

Eine Gruppe uniformierter Soldaten ist für keinen Palästinenser ein neutraler Anblick. Es ist das Aussehen und die Bekleidung derer, die jede Nacht in dutzende palästinensische Häuser eindringen, die an den Checkpoints Frauen und Kinder erschießen, die zum Angriff auf den Gazastreifen geschickt werden, die Mitglieder (eig. forces) der Zivilverwaltung zur Zerstörung von Wasserzisternen, Mobiltoiletten, Blechhütten und Zelten begleiten. Dass die Israelis diese Fakten von ihrer Agenda gestrichen haben, bedeutet nicht, dass sie nicht existieren.

Israel wird ohne Zweifel sagen, dass die Zahl der palästinensischen Angreifer ohne die Abschreckungsmethoden höher wäre. Oder im Gegenteil – dass man härter durchgreifen müsste. Die Palästinenser sehen allerdings die israelischen Vergeltungsmaßnahmen als normalen Teil der generellen Politik ihnen gegenüber, nicht als eine Reaktion...

Mit oder ohne tödliche Anschläge erweitert (Israel) seine Siedlungen, stranguliert die palästinensische Wirtschaft und plant die Vertreibung von Palästinensern aus Ortsteilen und Häusern in Jerusalem... 
Quelle  Übersetzung: K. Nebauer

Knessetmitglieder: Palästinensische Autorität und Bildungssystem Hetze hat den Terroristen aufgehetzt - Udi Shaham - 08.01.2017 -  "Wir sollten unsere Vorgehensweise mit Unterricht und Bildung in Ost-Jerusalem revidieren; sie in den Wohngebieten, die unter unserer Souveränität sind, unter unsere Kontrolle stellen, auch die UNRWA-Schulen."

"Wir sollten die volle Kontrolle des Bildungssystems in den Ost-Jerusalemer Wohnvierteln haben", sagte Vize-Außenministerin Tzipi Hotovely (Likud) in Reaktion auf die tödliche Lastwagen-Attacke auf der Armon Hanatziv-Promenade in Jerusalem am Sonntag.


Hotovely sagte, der Terrorist, der die Attacke ausgeführt hat, sei aufgehetzt worden (der Hetze ausgesetzt gewesen): "Es kann nicht akzeptiert werden, dass Schüler (students), die nahe am Zentrum unserer Hauptstadt leben, sagen werden, ihr Traum sei es ein Shahid (Märtyrer) zu sein."


"Die internationale Gemeinschaft muss den vollkommenen Stopp des Terrorismus fordern und die komplette Schließung der Terrorismus-Bildungs-Industrie", fügte sie hinzu und bezog sich auf den Nahost-Gipfel in Paris am kommenden Sonntag und die Resolution 2334 des UN-Sicherheitsrates.


Vize-Verteidigungsminister Eli Ben-Dahan (Jüdisches Heim) war (mit ihr) einig, dass die Hetze der PA zu der Attacke geführt hat. "Ich lade US-Außenminister John Kerry und die Vertreter des UN-Sicherheitsrates ein, nach Jerusalem zu kommen, um Zeugen der Folgen palästinensischer Hetze zu sein, die sie unterstützen. Und damit sie sehen, wie wir damit umgehen", sagte er.


MK (Knessetmitglied) Moti Yogev (Jüdisches Heim) sagte: "Die Wurzeln des Problems liegen in der Hetze im palästinensischen Bildungssystem, das dazu aufruft Juden zu töten. Wir sollten unseren Vorgehensweise mit der Bildung in Ost-Jerusalem revidieren; sie in den Wohngebieten, die unter unserer Souveränität sind, unter unsere Kontrolle stellen, einschließlich der UNRWA-Schulen."


MK Amir Ohana sagte, die Lösung bestünde darin mehr Israelis zu erlauben Waffen zu tragen. "Der erste, der auf die Attacke reagierte, war ein lokaler Fremdenführer, der auf den Terroristen schoss und weitere Todesfälle verhinderte. Er gehört zu der langen Reihe von Bürgern, die Waffen trugen und Terrorattacken in der jüngsten (Terror)Welle verhindert haben.


"Aber so lange unter den Arabern in Israel die Hetze weitergeht - und sie dauert (schon) über ein Jahrhundert an -, wird der Terrorismus gewinnen."  >>>

Terrorismus beim Militär - aus Rainer Stuhlmann, "Zwischen den Stühlen", Neukirchener Verlagsanstalt

Er habe drei Jahre gebraucht, um seinen Militärdienst kritisch zu sehen, sagt der junge jüdische Soldat Alon aus einer Siedlung im Westjordanland. Dann will er über seine Einsätze als Besatzungssoldat im Westjordanland sprechen. Er schließt sich der Veteranenorganisation Breaking the Silence an. Und er bricht sein Schweigen:

"Wie übt man die Erstürmung eines palästinensischen Hauses? Man erkundigt sich", sagt er, "beim Inlandsgeheimdienst Shin Bet nach einer unbescholtenen ungefährlichen Familie, um seine unerfahrenen Jungs nicht unnötig in Gefahr zu bringen. Und dann umstellt man nachts um zwei deren Haus, tritt die Tür ein, wenn sie nicht gleich nach dem Klopfen geöffnet wird, isoliert Frauen und Kinder in einem, Männer in einem anderen Raum, durchsucht das Haus Zimmer für Zimmer, Stockwerk für Stockwerk, hinterlässt unermessliche Verwüstungen, verhaftet den Vater und die älteren Söhne, die dann nach einiger Zeit freigelassen werden, weil nichts gegen sie vorliegt."

Siehe auch "Breaking the Silence, Israelische Soldaten berichten von ihrem Einsatz in den besetzten Gebieten", Econ Verlag, Berlin 2012.

Spekulation über Attentat - Nach Anschlag auf israelische Soldaten in Jerusalem sind die Hintergründe weiterhin unklar - Gerrit Hoekman - (...) Al-Kunbars Familie hält eine Verbindung zum IS für ausgeschlossen, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Er sei zwar religiös gewesen, aber nicht übermäßig. Allerdings machten die Verwandten keinen Hehl daraus, dass sie Al-Kunbar, der bei dem Anschlag erschossen wurde, als Märtyrer betrachten. Die israelische Armee nahm zwei Brüder und einen Vetter fest. Das Haus der Familie soll zerstört und ihr die Aufenthaltsgenehmigung für Ostjerusalem entzogen werden. Außerdem stoppt Israel die geplante Zusammenführung mit Verwandten aus dem Gazastreifen.

»Ich glaube nicht, dass der ›Islamische Staat‹ damit etwas zu tun hat«, zitiert der Sender Al-Dschasira Yoram Schweitzer vom Tel Aviver Forschungsinstitut für nationale Sicherheit. Der Anschlag sei zu hastig gewesen. Ein Polizeisprecher schloss bereits am Montag gegenüber CNN aus, dass es eine IS-Zelle in Israel geben könnte. Der amerikanische Sender ABC meldete am Dienstag, eine bislang unbekannte Gruppe namens »Brigade Märtyrer Baha Aljan« habe sich zu dem Anschlag bekannt und weitere angekündigt. Die Brigade gebe an, keine >>>

Pro-Zionistische Hetze gegen marxistische Dozentin - Das Otto-Suhr-Institut (OSI) für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin will der Dozentin Eleonora Roldán Mendívil, die das Seminar „Rassismus im Kapitalismus“ leitet, keine weiteren Lehraufträge mehr geben. Zuvor gab es eine hetzerische Kampagne gegen sie.

„Wir werden unverzüglich eine wissenschaftliche Untersuchung der Vorwürfe einer israelfeindlichen oder gar antisemitischen Publikationspraxis der Lehrbeauftragten Roldán Mendevil vornehmen. Die Dozentin wird zumindest bis zur Klärung der Vorwürfeam Otto-Suhr-Institut keinen weiteren Lehrauftrag erhalten.“

Mit diesen Worten gab die Geschäftsführung eines der größten Politikwissenschaftsinstitute in Deutschland am Montag der Hetzkampagne gegen die Dozentin Eleonora Roldán Mendívil nach. Ihr Seminar „Rassismus im Kapitalismus“ – mit fast 70 Anmeldungen in diesem Semester eine der beliebtesten Veranstaltungen am Institut – wurde vom Institut dazu nicht befragt.

Als wichtigere Quelle erschien dem Institut der rassistische und prozionistische Blog „boasinfo“. Dieser veröffentlichte Ende Dezember einen Artikel, der Roldán Mendívil auf übelste Weise verleumdet und gegen sie hetzt. Vor wenigen Tagen nahm die Jüdische Rundschau diesen Blogpost unkritisch eins zu eins auf, der dazu aufruft, sich beim Otto-Suhr-Institut zu beschweren. Auch die antideutsche Studierendeninitiative „Gegen jeden Antisemitismus“ sprang auf den Zug auf und forderte den Rauswurf von Roldán Mendívil.

Mit Erfolg: Das OSI wird „zumindest bis zur Klärung der Vorwürfe“ keine weiteren Lehraufträge an die Dozentin vergeben. Doch was sich in eine vermeintlich wissenschaftliche Neutralität kleidet, ist vorallem die Gewissheit, dass Palästina-solidarische Positionen innerhalb der deutschen Akademie sowieso kaum anzutreffen sind. Wie wird die Kommission zusammengesetzt sein, die die Dozentin überprüfen soll? Und selbst wenn die Prüfung für sie positiv ausfällt: Wird Roldán Mendívil nach dieser Prüfung jemals wieder eine wissenschaftliche Laufbahn in Deutschland anstreben können, wenn die Jüdische Rundschau dann dazu aufruft, die nächste Universität, die nächste wissenschaftliche Publikation, mit Mails zu bombardieren?

Auch international sind sich die rechten Lobbyist*innen einig, wie ein in der Jerusalem Post erschienener Artikel von Benjamin Weinthal nun bezeugt. >>>

 

JAGDOBJEKTE - ÜBERSICHT >>>
PERSONEN IM NETZWERK >>>

DOKUMENTATION - WEINTHAL BENJAMIN >>>

Zahl der Bewohner von Gaza, die aud humanitäre Hilfe angewiesen sind, von 80.000 im Jahr 2000 auf 911.000 im Jahr 2016 gestiegen - Cronica de Aragon - 10.01.2017 - Die UN-Agentur für die palästinensischen Flüchtlinge UNRWA lancierte gestern zwei internationale Aufrufe, in denen sie um insgesamt 813 Millionen Dollar für die dringendsten Bedürfnisse in den besetzten palästinensischen Gebieten und der im syrischen Bürgerkrieg leidenden palästinensischen Flüchtlinge bat.

Der Aufruf für die besetzten Gebiete gilt den humanitären Mangelzuständen in Gaza, wo mehr als 900.000 Personen und im Westjordanland, wo 8.000 Personen Lebensmittelhilfe sowie weitere 155.000 Personen Lebensmittelkupons erhalten sollen.

Pierre Krähenbühl, Generalkommissar der UNRWA, dazu: "Statt solz darauf zu sein diesen Personen zu helfen, muss ich sagen, dass diese Zahl ein internationaler Skandal ist, dabei sprechen wir von Personen, die gebildet und hoch qualifiziert sind, von denen viele früher eine Beschäftigung hatten."

Er fügte hinzu, im Jahr 2000 habe es nur 80.000 Menschen gegeben, die Lebensmittelhilfe benötigten.

In Syrien leben 430.000 palästinensische Flüchtlinge in extremer Armut und sind dauernd von der Hilfe der UNRWA, von Libanon und Jordanien abhängig.  Quelle
Übersetzung und Kürzung: K. Nebauer

Lernt Theologie! Vor Paris am 15. Januar 2017 - 11. 1. 2017 -  Reiner Bernstein - Zugegeben, ich bin vielen in Berlin auf die Nerven gegangen. Denn mir fiel nichts anderes ein, als auf die zentrale Rolle von Bibel, Talmud und einschlägiger Fachliteratur im jüdisch-israelischen Selbstverständnis und dessen Bezug zu den Palästinensern hinzuweisen. Natürlich war mir die Zumutung bewusst.

Die in Jerusalem verantwortete Politik lässt sich ohne die Interpretationen und Deutungen der jüdischen Theologie nicht verstehen. Sie haben den Zionismus seit Anbeginn vor die Zerreißprobe gestellt: Soll das jüdische Volk weiterhin auf die Ankunft des Messias warten und darüber die Verfolgungen und die Mordexzesse geduldig ertragen? Oder soll es Gottes Weisungen in die Speichen greifen und sein Schicksal endlich in die eigene Hand nehmen?

Dieser Kollision versuchte der große, von den Briten 1921 eingesetzte Oberrabbiner Abraham Isaac Kook mit einem interpretativen Quantensprung zu begegnen. Tief in der Tradition verwurzelt, ließ er keinen Zweifel daran, dass Gott Sein Volk lenke, auch wenn die „niederen Seelen der Sünder Israels“ in der Gestalt der zionistischen Pioniere keine Gebetsriemen tragen. Doch dereinst würden auch sie sich aus der Schamlosigkeit befreien und das geliebte Joch der Thora tragen. Für Kook stand das jüdische Volk im Heilsplan Gottes zwar an der Spitze, aber von seiner Bußfertigkeit hänge die Einkehr der Welt in Seinen Frieden ab. Die universalistische Dimension seines Denkens löste in allen jüdischen Kreisen Palästinas >>>

Botschafterin Dr. Daibes: "Status-Veränderungen von Jerusalem sind inakzeptabel" - Zu den Ankündigungen, den Status der Stadt Jerusalem zu verändern erklärt Botschafterin Dr. Daibes: Die Äußerungen des designierten Präsidenten Donald Trump, die gestern eingebrachte Gesetzesvorlage von drei US-Ministern und die Aussagen israelischer Regierungsverantwortlicher, die alle darauf abzielen, den Status von Jerusalem zu verändern, sollte die Besorgnis aller wecken. Die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem versteht sich als Abkehr von der bisherigen Haltung der US-Regierung unter Ignorierung der palästinensischen Ansprüche auf Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Dies bedeutet einen Affront gegen das Völkerrecht und die Vereinten Nationen. Für die Heilige Stadt bedeutet sie Annexion >>>

Jerusalem – das politische,administrative und spirituelle Herz Palästinas - Obwohl es sich um drei Glaubensrichtungen handelt, verfolgt Israel seit 1967 eine Politik, die unter Missachtung der Rechte der indigenen christlichen und muslimischen, palästinensischen Bevölkerungsgruppen auf die vollständige Kontrolle über die Stadt ausgerichtet ist.

Dabei übernimmt Israel unilateral die Kontrolle über Ost-Jerusalem, die künftige Hauptstadt des Staates Palästinas, wodurch die Zwei-Staaten-Lösung ernsthaft in Gefahr gefährdet wird.

Veränderte Demographie
- Seit 1967 ist die israelische Regierung bemüht, ihren Grad der Kontrolle über Jerusalem massiv zu verstärken, indem sie systematisch eine Reihe von Taktiken verfolgt: >>>

There is no such thing as ‘Progressive Except Palestine’ - Donna Nevel - January 10, 2017 - Progressive Except Palestine–PEP. A term many of us know and have used to describe someone who has a commitment to progressive causes—civil rights, human rights, movements for justice–except when it comes to Palestine and Israel. It typically refers to Jews (though one definitely doesn’t have to be Jewish) whose support for Israel and/or Zionism doesn’t seem consistent with the rest of their politics. Calling someone PEP is also intended to highlight the extent to which pro-Israel propaganda is deeply ingrained within Jewish communities and US society. I understand the term and I also appreciate where it comes from.

But I have problems with it for the following reasons: I believe one can’t be progressive except Palestine. That is, if you don’t support Palestine, you are not progressive. Being Progressive except Palestine not only means supporting Israeli brutality—it really does mean that—but it also means supporting US imperialism. If you support Israel, then you also support US financial and military support for Israel. It goes together. That is anything but progressive.

In addition, to say Progressive except Palestine makes it seem as if crimes against Palestine and Palestinians are an aside, not central to what makes someone a progressive, ethical person—as if you can say you adhere to principles of justice except for this “one small” thing. Let’s consider it for a moment. Would we say Progressive except Supports Apartheid? Progressive except Supports Massacres? Progressive except Supports Bombing Civilians and Demolishing Homes and Hospitals? Progressive except Steals People’s Land? Progressive except for Arresting and Jailing People Indiscriminately? Progressive except for Expelling the Indigenous Community from their Homes and Land? Progressive except for Support for Ethnic Cleansing? >>>

Ein Staat für Palästinenser und Israelis zusammen, für ein und dasselbe Volk - Das semitische Volk - Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait - Viele Palästinenser waren sehr besorgt darüber, während die damalige Olmert-Regierung darauf hoffte, daß sich beide palästinensichen Flügel, Hamas und Fatah, einander vernichten. Europäische Staaten wie Norwegen und Griechenland haben anders als die EU die Situation sofort richtig eingeschätzt, indem sie den Dialog mit der neu formierten Einheitsregierung Palästinas förderten und initierten. Die Einheitsregierung Palästinas gibt allen Palästinensern ein gemeinsames Gesicht, ein Gesicht, das die EU anerkennen muss und nicht weiter boykottieren darf.

Nur ein semitisches Volk: Palästinenser und Israelis
- Es ist ein Irrtum über zwei Völker in Palästina zu sprechen oder zu schreiben. Es gibt keine zwei Völker in Palästina. Es gibt nur ein semitisches Volk: Palästinenser und Israelis, beide gestalten ein einziges semitisches Volk. Sie unterscheiden sich untereinander nur an der Religion. Palästinenser sind Muslime oder Christen; die Israelis sind entweder Juden oder Agnostiker. Daher das Mantra der Zwei-Staaten-Lösung. Die Alternative lautet deshalb nicht ein Staat für zwei Völker, sondern ein Staat für ein und dasselbe Volk, für das semitische Volk. Die Einstaatenlösung darf keine Fortschreibung der Besatzung werden, sondern sie wäre vielmehr die Folge nach dem Ende des britischen Mandats, und zwar für ganz Palästina. Der jüdische Staat ist keine Lösung, weil er einen großen Teil des eigenen Volkes, nämlich die Palästinenser, ausschließt. >>>


Textsammlung - Einstaatenlösung - Zweistaatenlösung >>>

11. 1.1917

Israelischer Diplomat plante den britischen Vize-Außenminister zu "stürzen", weil er die Siedlungen kritisiert hatte - Philip Weiss - 09.01.2917 - Im Vereinigten Königreich passieren Dinge, die in den USA nicht passieren: Al Jazeera ist im Begriff eine vierteilige Investigativserie mit dem Titel "Die Lobby" über den Einfluss der israelischen Lobby auf die britische Politik zu veröffentlichen.

Am Wochenende hat Al Jazeera eines der belastendsten Untersuchungsergebnisse veröffentlicht: dass ein Funktionär der regierenden Konservativen Partei in London mit einem israelischen Diplomaten darüber konspiriert hätte, wie man einen großen Skandal verursachen könnte, wie (z.B.) "den britischen Vize-Außenminister (Sir Alan Duncan) ... zur Strecke zu bringen", weil er Kritik an den israelischen Siedlungen geäußert hatte. Duncan ist Mitglied der selben konservativen Partei.


Al Jazeera beschreibt seine Investigativserien so: Die britische Regierung ist mitten in einer dreisten verdeckten Kampagne zur Einflußnahme, wie eine sechsmonatige undercover-Ermittlung durch Al Jazeera enthüllen wird.


Wann wird sich eine Mainstream-Nachrichtenorganisation in den USA ein solches Projekt vornehmen? (Die New York Times hat die Enthüllung heute auf Seite 3A.)


Die britische Regierung hat sich jetzt entschuldigt und gesagt, sie weise die Äußerungen zurück; der britische Außenminister hat die Entschuldigung angenommen.


Al Jazeera beschreibt den undercover-Vorfall wie folgt: Robin (alias für einen Journalisten von Al Jazeera) stellte sich so, als sei er  Aktivist und Akademiker mit großen Sympathien für Israel, der bestrebt sei   bei der Bekämpfung der in Britannien bedeutenden BDS-Bewegung mitzuhelfen...

 


Robin filmte in einer Londoner Brasserie heimlich den  Moment, als Shai Masot, ein ranghoher politischer Amtsträger (Offizier) bei  der israelischen Botschaft, Maria Strizzolo, die damalige Stabschefin für den Parlamentsabgeordneten Robert Halfon, den stellvertretenden Vorsitzenden der Konservativen Partei, fragte: "Kann ich Ihnen einige Abgeordnete (MPS) nennen, die ich Ihnen vorschlagen würde zu stürzen?" Strizzolo antwortete: "Na ja, Sie wissen, wenn Sie genau genug hinschauen,  bin ich mir sicher, dass da etwas ist, was sie zu verbergen suchen."

 "Ja, ich habe (die Namen von) ein paar Abgeordnete", antwortete Masot. "(Strizzolo) weiß, welchen Abgeordneten ich stürzen möchte... den Vize-Außenminister." Masot bezog sich dabei auf Sir Alan Duncan, den Vize-Außenminister. >>>



UK MPs urge probe into Israeli plot against politicians >>>


Israel embassy scandal sign of panic, as much as influence >>>

 Bevorstehende Nahost-Konferenz in Paris am 15.1.2017 und ihre Agenda -  Palästina gehört nicht den Israelis - Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D. - 2.1.2017

Zwei-Staaten-Lösung unmöglich geworden
- Deutschland und die EU haben es versäumt, mit einem deutschen, einem europäischen konstruktiven Beitrag in Palästina für Frieden und Sicherheit beizutragen. Sie haben es versäumt, eine Friedens-Außenpolitik Europas für den Nahen und Mittleren Osten in Gang zu setzen. Gegenüber der wiederholten Aggressivität Israels gab es in der Regel keine angemessene Reaktion, weder aus den USA noch aus der EU. Friedensverhandlungen sind immer gescheitert. Konferenzen und Abkommen sind erfolglos geblieben. Die Regierung Israels lehnt es ab, sich aus den palästinensischen Territorien zurückzuziehen. Dadurch ist die Zwei-Staaten-Lösung unmöglich geworden, da kein Platz, kein Territorium dafür besteht. Der Appell des deutschen Außenministers ist deshalb völlig realitätsfern. Der von John Kerry sowieso, weil nicht praktikabel. Die sogenannte Zwei-Staaten-Lösung ist längst gescheitert. Die Netanjahu-Regierung wird nicht ihre extremistische völkerrechtwidrige Haltung aufgeben. Die Geschichte zeigt, dass sich eine israelische Regierung nur unter enormen Druck dazu bewegt hat, illegales okkupiertes Territorium zurückzugeben. So war es unter dem republikanischen US-Präsidenten Dwight Eisenhower der Fall, als Washington Israel 1956 mittels starker militärischer Drohung zwang, sich aus dem Sinai zurückzuziehen.
 
Welches Israel ist gemeint, das von 1947, das von 1967 oder das gegenwärtige?
- Die Hauptfrage ist also nicht die arabische Anerkennung des Existenzrechts Israels, sondern die israelische Anerkennung des Selbstbestimmungsrechts der Palästinenser, frei von militärischer Besatzung und Kolonisierung. Angesichts der Umstände seines umstrittenen Ursprungs ist die Anerkennung des Staates Israel nicht so simpel, vor allem nicht nach den vielen Inkursionen dieses israelischen Staates gegen UN-Resolutionen. Welches Israel ist gemeint? Das von 1947, das von 1967 oder das gegenwärtige Israel, das die meisten Palästinenser unter militärischer Besatzung und hinter Mauern, zersplittert in drei Zonen, hält?
 
Das Recht auf Leben und Privat-Eigentum im Namen des Holocaust verweigern?
- Sollte die dritte israelische Generation der Opfer des Holocaust das Recht bekommen haben im Namen des Holocaust, ihre Mitbewohner und Nachbarn mit Gewalt und Besetzung die Freiheit, das Recht auf Leben und Privat-Eigentum zu verweigern? Diese Vorstellung ist monströs! >>>

Israelische Soldaten töten Palästinenser - Mutter spricht von Exekution - Zwischenfall im Westjordanland: Israelische Soldaten haben einen Palästinenser erschossen, nachdem dieser sich Befehlen widersetzt haben soll. Die Mutter des Getöteten erhebt schwere Vorwürfe.

Israelische Soldaten haben im Westjordanland in der Nacht zu Dienstag einen Palästinenser erschossen. Beide Seiten stellten den Hergang unterschiedlich dar. Der Vorfall ereignete sich im palästinensischen Flüchtlingslager Al-Fara nördlich der Stadt Nablus.

Die israelische Armee erklärte, ein "mit einem Messer bewaffneter Angreifer" habe "versucht, Soldaten zu erstechen", die den Auftrag gehabt hätten, "Verdächtige festzunehmen". Die Soldaten hätten den Mann aufgefordert, stehen zu bleiben. Als er sich weiter genähert habe, hätten sie die tödlichen Schüsse abgegeben. Andere Bewohner des Lagers hätten die Armeeangehörigen außerdem beschossen und mit Brandbomben beworfen. Unter den Soldaten habe es keine Verletzten gegeben.

Das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte (PCHR) beschuldigte die Armee, den 32-jährigen Mohammed al-Salhi aus nächster Nähe bei sich zu Hause "hingerichtet" zu haben. Die Organisation berief sich dabei auf die Mutter des Toten, die dabei gewesen sei. >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  im  Archiv >>>

 
 

Aktuelle  Kurznachrichten

Israels Armee- Soldaten-Handys von Hamas gehackt

Palestinian teen undergoes leg amputation 'after being hit by Israeli jeep'

UN prepares blacklist of Israeli companies working in settlements

Obama: Netanyahu policy making Palestinian state impossible

Report- Israel planning to build settlement on site of Jerusalem attacker's house

Palestinians in Israel protest against demolition of their homes

Palestinian citizens go on strike to protest home demolitions

Portland halts investment in Caterpillar

Israeli forces seize 5 relatives of Palestinian killed committing truck attack in occupied Jerusalem

PPS- “Israeli Soldiers Abduct 33 Palestinians In The West Bank”

Army Abducts Eleven Palestinians In Teqoua’

Israeli Soldiers Abduct Five Palestinians In Hebron, One In Jenin

Israeli Soldiers Invade Marda Village, Near Salfit

Army Abducts Father of Palestinian Killed In October 2015

WATCH- Why Arab youth increasingly identify as Palestinian

IDF jails two conscientious objectors for fourth time

Palestinians stage sit-in in Nablus calling for return of hundreds of bodies held by Israel

Bill to ban entry to Israel for BDS supporters passes first Knesset reading

Fire destroys shop in Gaza, amid rise in accidents as electricity crisis deepens

PLO threatens to revoke recognition of Israel if US embassy moves to Jerusalem

Israel`s anti-UN steps could lead to `isolation`

Obama warns against support for Israeli settlements

11. 1. 1917

Israelische Soldaten töten Palästinenser - Mutter spricht von Exekution
 

PCHR- “Israeli Forces Execute Palestinian Civilian at Point-Blank Range in al-Far’a Refugee Camp”

Israelis to build another wall along Gaza border

10 Palestinian homes demolished in Israeli city, prompting mayor to resign

Foreign Ministry- “Salhi’s Execution, Sate-Sponsored Terrorism”

`Israel must build and build in Judea and Samaria after Trump takes office` says Justice Minister Ayelet Shaked

Israeli Soldiers Execute Young Palestinian Man In His Home Near Tubas

Palästinenserpräsident Abbas am Samstag bei Papst Franziskus

PPS- “Israeli Soldiers Abduct 26 Palestinians, Including Children, In The West Bank”

Israeli Soldiers Assault An Elderly Woman In Kufur Qaddoum

PPS- “Israeli Soldiers Abduct Twenty Palestinians In The West Bank”

Report- 7,000 Palestinians held in Israeli jails

Israeli army jails two conscientious objectors for 4th time

The real impact of UN Resolution 2334 has yet to come

Israeli police deliver residency revocation orders to family of Jerusalem attacker

Israeli authorities deliver demolition notices in Salfit-area town

Israel releases 2 children from Bethlehem-area town after detaining them for 3 hours

Israeli authorities uncover 'smuggling network' between West Bank, Gaza

Gaza residents face a cold winter with more than 12 hours of power cuts per day

ISIS Attack Theory Suits Netanyahu Well, but Jerusalem Is Not Berlin

Why the Latest Palestinian Attacker in Jerusalem Was Not Deterred

10. 1. 2017

How Israel whitewashes murder
Getting away with murder: the Elor Azarya ‘manslaughter’ case

After attack, heavy presence of Israeli forces in East Jerusalem sparks clashes

Court to decide fate of Palestinian villages in 'Firing Zone 918'

Netanyahu scandal exposes corruption in the Israeli press

Neue Details zu Korruptionsfall um Benjamin Netanjahu

Das Lastwagen-Attentat von Jerusalem schockiert und verunsichert Israel gleichermaßen. War es der IS - oder eine Palästinensergruppe

 

Israel will IS-Anhänger ohne Anklage inhaftieren

 

Bei einer Sitzung des israelischen Sicherheitskabinetts wurde unter anderem beschlossen, das Haus des Attentäters zu zerstören.
 


(SIPPENHAFTUNG)

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Sippenhaft als Terrormaßnahme gegen politische Gegner und deren Familien angewandt. (...) Diese Art der Haftung wurde in totalitären Herrschaftssystemen wie zum Beispiel während der Zeit des Nationalsozialismus als Terrormaßnahme gegen politische Gegner (und deren Familien) angewandt.
Quelle

Video showing Israeli diplomat plotting takedown of UK ministers causes uproar

PPS- “Israeli Soldiers Abduct Twenty Palestinians In The West Bank”

Israeli Soldiers Abduct Five Palestinians In Bethlehem And Jerusalem

Israeli Soldiers Abduct Four Palestinians In Hebron And Ramallah

Israeli court extends the remand of slain attacker's family members

Abbas sends letter urging Trump not to move US embassy to Jerusalem

Teenage boy from Hebron area town found dead in a well

Palestinians protest dire electricity crisis in Gaza amid 12-hour blackouts

Israeli court sentences Palestinian to life in prison over deadly shooting attack

Israeli forces detain 20 Palestinians in overnight raids

9. 1. 2017

Lastwagen-Anschlag- Israels Regierung plant Haft ohne Anklage für IS-Anhänger

(SIPPENHAFTUNG)
Bei einer Sitzung des israelischen Sicherheitskabinetts wurde unter anderem beschlossen, das Haus des Attentäters zu zerstören.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Sippenhaft als Terrormaßnahme gegen politische Gegner und deren Familien angewandt. Bis heute besteht sie in Nordkorea und wird in Russland und Tschetschenien angewendet. 
Diese Art der Haftung wurde in totalitären Herrschaftssystemen wie zum Beispiel während der Zeit des Nationalsozialismus als Terrormaßnahme gegen politische Gegner (und deren Familien) angewandt.
Quelle

Netanyahu has isolated Israel and is driving the US 'off a cliff into chaos'

PHOTOS- Authorities uproot olive trees to build settler road

One Detained as Troops Attack Peaceful Protest near Qalqilia

PCHR Weekly Report- 67 civilians abducted, including 10 children; one woman shot and wounded

Peaceful protest met with violence from Israeli military in Kafr Qaddoum

Deputy defense minister wants to give IDF soldiers a license to kill

IDF 2016 data- 15 suicides, all men

8. 1. 2017

Jerusalem: Lkw fährt in Menschenmenge


Jerusalem: Tote und Verletzte bei Anschlag mit Lkw


Several injured, others feared dead in suspected car ramming attack near Jerusalem

Israeli police arrest pro-Azarya protesters in wake of conviction

Dep. defense minister wants to give soldiers a license to kill

Israel kürzt nach Siedlungsresolution Beiträge an UN

Memo to Kerry: Support for one state is growing among Palestinians and Israelis

Peaceful protest met with violence from Israeli military in Kafr Qaddoum

The guide for leftists who want to stop preaching to the choir

Israeli Soldiers Open Fire On Homes, Lands, In Khan Younis

Army Invades Villages And Towns Near Jenin

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