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Montag, 24. Juli 201713:10  -     LINKS      facebook      ARCHIV     THEMEN

 

 

 

Ein bi-nationaler, demokratischer Staat ist die einzige Option, die Israel und Kerry uns gelassen haben - Jeff Halper - 30.12.2016 - "Arglist und sinnloses Konfliktmanagement" – diese Schlagzeile würde ich den außergewöhnlichen Ereignissen der letzten Tage geben: der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat mit der Verurteilung des israelischen Siedlungsbaus; Kerrys Rede heute Nacht über die Notwendigkeit die Zwei-Staatenlösung zu retten; und Netanyahus Reaktion auf beides.

Karte links zum vergrößern anklicken.

Die Tatsache, dass weder Kerry noch die internationale Gemeinschaft zur untergegangenen Zwei-Staatenlösung zurückkehren kann, demonstriert zweierlei:
 
Erstens: der einzige Grund dafür, dass die Zwei-Staaten-Lösung NICHT erreicht werden KANN, besteht in dem fehlenden Willen der internationalen Gemeinschaft  - mit den USA an ihrer Spitze – Israel zu zwingen, aus den 22% des historischen Palästina, die es besetzt, rauszugehen.

Weder die USA noch irgendeine Regierung noch die UNO haben Israel jemals mit bedeutungsvollen Sanktionen für den Fall gedroht, dass es in den besetzten palästinensischen Gebieten bleibt. Weshalb? Die USA und Europa haben über Russland schwere Sanktionen verhängt, als die Krim (zurück)nahm. Weshalb wird Israel erlaubt, die besetzten palästinensischen Gebiete zu behalten? Kerry hat sich in seiner Rede sogar gegen BDS, die Bewegng der Zivilgesellschaft für Boykott, Desinvestition und Sanktionen, gestellt. Solange der Wille fehlt, Israel aus den besetzten palästinensischen Gebieten hinaus zu zwingen und Sanktionen verworfen werden, gewinnt Israel.

Zweitens: Regierungen lösen keine Konflikte; sie managen sie nur oder nehmen beide Seiten ein und machen es damit noch schlimmer. Man schaue nur nach Syrien. Wenn die Zwei-Staaten-Lösung tot ist, dann, weil die USA und alle anderen Regierungen nichts getan haben, um die Landenteignungen, den Siedlungsbau, das Einsperren der Palästinenser in winzige Enklaven der Zonen A, B und Gaza, die Zerstörung der palästinensischen Landwirtschaft und Ökonomie, die Häuserzerstörungen und den Bau israelischer Highways und Infrastruktur, die unwiderruflich in das eigentliche Israel eingegliedert worden sind, zu stoppen. Schauen Sie sich nur die Karte an, die ich von der israelischen Kontrollmatrix gemacht habe, und Sie werden sehen, dass nichts übrig geblieben ist, was ein palästinensischer Staat sein könnte. >>>

 

Kurzkommentar - E. Arendt - Jeff Halper, bekannt durch viele gute Gedanken irrt, wenn er nur eine Konfliktlösungen, die  Zwei-Staaten Lösung für nicht realisierbar erklärt.

Es gibt nur eine Lösungsmöglichkeit für Israel und die wird immer massiver, ohne große Gegenwehr betrieben. Man übernimmt Stück für Stück das ganze Land  und "entsorgt", wo möglich, die Palästinenser.  Mit perfiden, tödlichen, brutalen Mitteln betreibt man das, von israelischer Seite aus gesehen, seit Jahrzehnten "erfolgreich". Diese als Lösung anzupreisen ist schon fraglich.

Da man, realistisch denkend, im Augenblick wissen muss, das es für die Palästinenser keine Lösungsmöglichkeit gibt, ist es dumm Lösungsmöglichkeiten auszuschließen und so den internationalen Kräften, die sich bemühen, entgegenzuarbeiten. Alle Türen die es gibt sollte man versuchen zu öffnen, sollte man offen lassen... Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Es ist auch an der Zeit sich, soweit man Möglichkeiten hat, zu entscheiden. Geht es um das Land oder die Menschen, was sollte wichtiger sein? Da gibt es viele Akteure die handeln könnten, gibt es Lösungen die verdrängt werden.

 

Sonderseite zur Diskussion - Ein-Staaten Lösung - Zwei-Staaten Lösung >>>

US-Kongress überprüft Resolution gegen Israel  - Republikanische Gesetzgeber im Repräsentantenhaus und Senat bereiten einen Plan vor, um die jüngste Resolution des UN-Sicherheitsrates gegen Israel zu verurteilen.

Ein Mitglied des Senats der Vereinigten Staaten für Kansas, Jerry Moran sagte am Freitag, er wird am Dienstag eine Resolution zur Unterstützung Israels und Verurteilung der jüngsten Resolution des UN-Sicherheitsrats dem Senat überreichen.

Er hat sich der Zusammenarbeit mit den Republikanern und Demokraten verpflichtet, um zu versichern, dass sie Israel unterstützen und man kann die UNO nicht zum Schaden an unser Volk und unsere Verbündeten ausnutzen. >>>

Esther Bejarano und Moshe Zuckermann wanderten zwischen den Jüdischen Welten – Vor ausverkauften Häusern in Hamburg und Berlin - Er war aus Tel Aviv eingeflogen, sie aus Hamburg angereist. Anlass war eine ganz besondere, erstmalige Begegnung zweier Generationen jüdischer Linker: Am 20. Oktober trafen sich die Musikerin Esther Bejarano, Jahrgang 1924, und der Historiker Moshe Zuckermann, Jahrgang 1949, in Berlin. »Losgelöst von allen Wurzeln …« lautete der Titel der zwei Gesprächsveranstaltungen, zu denen M&R das ehemalige Mitglied im Mädchenorchester von Auschwitz, den Sohn von Shoah-Überlebenden und – für die Moderation – deren gemeinsamen langjährigen Freund, den Schauspieler Rolf Becker, eingeladen hatte. (...)


Israel bewege sich »immer mehr in Richtung Rechtsradikalismus und Faschismus«, es drohe zu einem Apartheid-Regime zu verkommen – und er resümierte: »Denk ich an Israel in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.«

Entsprechend wenig Verständnis zeigte Zuckermann für die hierzulande bis tief in die Linke hinein wütende, sogenannte Israelsolidarität. Nicht zuletzt weil sie mit aggressiven Hass-Kampagnen gegen Juden gepaart sei, die sich der diasporischen kritischen Theorielinie Heine – Marx – Adorno und nicht der Okkupationspolitik israelischer Regierungen und der »deutschen Staatsräson« verpflichtet fühlen. »Wer Judentum und Israel nicht unterscheidet, begeht großen Verrat an einer großen jüdischen humanistischen Tradition«, mahnte Zuckermann. Er meinte jene nahezu ausgelöschte jüdische Welt, deren Wesen der Philosoph Max Horkheimer einst eine ausgeprägte »Weigerung« bescheinigt hatte, »Gewalt als Argument der Wahrheit anzuerkennen«. Statt sich anzumaßen, beurteilen zu dürfen, wer ein richtiger und wer ein falscher Jude sei, was heute viele Deutsche, »Nachfolger der Tätergeneration«, für selbstverständlich hielten, gelte >>>

The annexation of Palestine could be closer than you think - Michael Schaeffer Omer-Man  - A perfect storm of domestic Israeli politics combined with the changing of the guard in Washington could create an opportunity for those advocating annexation to finally make their move.

Senior Israeli government minister Naftali Bennett announced on Sunday that he will introduce legislation to effectively annex Israel’s third-largest settlement in the West Bank, Ma’ale Adumim, by the end of January. It is safe to assume, that when Bennett says “by the end of January,” he means after the January 21 inauguration of Donald Trump.

Bennett’s desire to incrementally annex parts of the West Bank are neither new nor secret. The chairman of the Jewish Home party has run on a platform of annexation since he first ran for office in 2013 and in every election since. Through short videos and aggressive sound bites, the Israeli education minister has attempted shift the public discourse, in Israel and around the world, toward his annexationist aims.

Bennett has also been clear that he does not expect to annex the West Bank in one fell stroke. “This is a process,” >>>

http://palestine.unfpa.org/publications/palestine-2030-demographic-change-opportunities-development



Prime Minister's Office – State of Palestine
United Nations Population Fund (UNFPA) - Palestine

NEW REPORT:

Palestine 2030 - Demographic Change: Opportunities for Development



ENGLISH (FULL REPORT) >>>


ENGLISH (SUMMARY) >>>

ARABIC (SUMMARY) >>>

Year-in-review: Worst abuses against Palestinian children in 2016 - West Bank children suffered the highest losses of the past decade with 32 child fatalities at the hands of Israeli forces and security guards in 2016. In Gaza, children slipped deeper into poverty, as the blockade began its ninth year, with some still living in protracted displacement.

Significant numbers of West Bank children were also displaced as Israel carried out a record-breaking pace of home demolitions, even as the number of Jewish-only settlements increased. Equally alarming, Israel’s systematic military detention of Palestinian children showed no signs of abatement.

Israeli military and police brutality

The violent period which began in October 2015 after tensions broke out at the Al-Aqsa Mosque compound in Jerusalem, continued throughout 2016. Frequent clashes erupted between Palestinians and Israeli forces across the West Bank, including East Jerusalem, with Israeli soldiers routinely employing an excessive use of force.

Of 32 children killed in the West Bank, including East Jerusalem, by Israeli forces and security guards in 2016, 24 were accused of committing some kind of an attack. However, in several cases, DCIP evidence and Israeli internal investigations determined that the child did not pose a direct, mortal threat at the time they were killed.

In fact, Israeli forces appeared to be implementing a shoot-to-kill >>>

1. 1. 2017

Kein US-Präsident war Israel untertäniger als Barack H. Obama! - Dr. Ludwig Watzal - Präsident Obamas Vermächtnis als 44. US-Präsident fällt zwiespältig aus. Kaum im Amt, bekam er den Friedensnobelpreis verliehen. Für was eigentlich, fragt man sich nach acht Jahren immer noch. Innerhalb eines Jahres wollte er das Gefangenenlager auf Guantanamo schließen. Fehlanzeige. Man muss ihm zugutehalten, dass dies gegen einen renitenten US-Kongress nicht durchsetzbar war. Sein Nachfolger im Amt, der 45. US-Präsident, will diese rechtsfreie „Luxusherberge“ weiterbetreiben, und er hält auch Waterboarding, sprich Folter, für eine erfolgversprechende Verhörmethode!

Obamas verheißungsvolle Rede an der Universität von Kairo endete in einer Konfrontation mit dem Islam. Sein Markenzeichen ist die geschliffene Rhetorik, die seine brutale Machtpolitik kaschieren soll. Obama ist der erste Drohnen-Präsident schlechthin. Kein anderer hat diese Terrormethode so oft eingesetzt wie er. Bei diesen Angriffen sind Tausende von Zivilisten als „Kollateraltote“ ums Leben gekommen, nur um einige wenige Terroristen zu töten. Er hat eine eigene Killerlist geführt und diese beharrlich abgearbeitet. >>>

Zusätzlich zu der Politik des Zusammenschließens und Abtrennens enthält der Siedlungsprozess eine Dimension der Durchdringung. - SPIELE - Bericht von Toine van Teeffelen, Geschäftsführer von Sumud Story Haus, dem Sitz des „Arabic Educational Institute“ in Bethlehem, einem Partner von Pax Christi International.

Kürzlich verbreitete sich das Gerücht, dass eine neue „Yeshiva“ – Schule für jüdische Studien - direkt gegenüber vom Sumud Story Haus nahe dem Rachel-Grab in Bethlehem eingerichtet werden solle. Man weiß nie, wie ernst solche Spekulationen sind. Israel könnte das Gerücht gestreut haben, um die Bewohner von Bethlehem vorzubereiten oder zu testen. Die Besatzung arbeitet damit, die Situation unvorhersehbar zu halten.


Aber ich wäre nicht überrascht, wenn das so wäre. Das Land gegenüber dem „Haus“ hat zwar private Besitzer, wurde aber für seine Besitzer (Palästinenser aus dem Raum Bethlehem und die Armänische Kirche) unzugänglich gemacht außer an einer beschränkten Zahl von Tagen im Jahr. Vor einigen Jahren habe ich von Mary’s Onkel, einem der Besitzer, gehört, dass man das Land tatsächlich in ein „Eigentum Abwesender“ gemacht hat. Natürlich waren die Abwesenden nicht aus eigenem freien Willen abwesend. Die Statusveränderung schien das letzte Stadium zu sein vor einer vollen Enteignung.


Diese Enteignung würde es für Israel möglich machen, weiter in die Richtung auf die Hebron-Straße in Bethlehem vorzurücken, ebenso wie durch die Einrichtung einer Yeshiva.


Während ich darüber nachdenke, erscheint mir die Dynamik des Siedlungsbaus irgendwie wie ein Spiel. Zurzeit ist die Ausdehnung der Siedlungen in der Westbank wie eine Kombination von Schach und dem chinesischen Go-Spiel. Go besteht darin, schrittweise mehr Raum zu umschließen wie der Gegner.


Das passiert gerade in Nord-Bethlehem. Das Israelische Komitee für Planung und Bau hat kürzlich dem Bau von 770 Haus-Einheiten in Gilo direkt im Norden von Beit Jala westlich von Bethlehem zugestimmt. Nach der liberalen israelischen Zeitung – Haaretz – war die Zustimmung nicht endgültig. Der Siedlungsprozess verläuft typisch stufenweise, weil Israel nach dem politisch richtigen Zeitpunkt ausschaut, um siedlungsrelevante Bewegungen vorzunehmen und sich dabei zu richten – oder auszutesten - wie darauf international reagiert wird. >>>

Die aktuelle INAMO

»Palästina: 50 Jahre besetzt«


Heft Nr. 88
Jahrgang 22, Winter 2016, 70 Seiten
Dezember 2016
70 Seiten, € 5,50

Mit Beiträgen von: Sarah Ihmoud, Nadera Shalhoub-Kevorkian, Kevin Kaminski, Noura Erakat, Petra Wild, Toma El-Sarout, Nadim Rouhana, Jonathan Cook, Gidi Weitz, Dörte Krumbein, Ava Matheis, Sascha Radl, Nabil Tanios, Errol Babacan, Roman Deckert, Jörg Tiedjen und Salah Saouli.
 

Inhalte im Schwerpunkt >>>

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Gaza : In der Musikschule wird  Mozart und Fairuz, gespielt - Direkt unter einem Fenster des Gebäudes im  Tal al Hawa-Stadtteil von Gaza-Stadt versammelt sich eine Gruppe, um der schönen klassischen Musik zuzuhören, die  aus einem Fenster ein  paar Meter über ihnen kommt. Das Fenster gehört zu einer kleinen Wohnung, die als bescheidene Musik-Schule benützt wird, die ohne richtige Beleuchtung auf Grund der stundenlangen Stromsperren in Gaza  geführt wird.

Die Musik, der sie zuhören, wird von Rasian Ashour, 16,  aus Mozarts Exultate-Jubilate mit einer Trompete geübt. Als er eine andere Melodie zu spielen beginn,  beobachtet seine Lehrerin, Natasha Radawn ihn aus der Nähe und lächelt.  „Sein Vorspiel hat sich schon  um vieles verbessert – trotz einiger kleiner Fehler“, sagt sie.

Ashours Leidenschaft, orientalische und westliche, klassische Musik zu lernen, wurde  von seiner Mutter nicht so gern gesehen, sie glaubte, ihr Sohn soll etwas  Sinnvolleres lernen, wie z.B  Managemennt, um wie sein Vater im Modegeschäft zu arbeiten. „Mein Vater ist derjenige, der mir die Trompete  kaufte. Ich habe einen Traum,  dass ich einmal einen Taktstock vor einem Orchester schwinge. Warum nicht? Ich würde gern so eine Person sein,“ sagte Ashour zu Mondoweiss


Die Gaza-Musikschule wurde  2008 gegründet und zwar als Teil des Edward-Said-National –Musik-Konservatoriums, das im Krieg gegen Gaza noch im selben Jahr stattfand. Said errichtete den  Hauptteil des Musik-Instituts in Jerusalem unter dem Slogan: Heute ein Orchester, morgen einen Staat.  „Der Staat besteht nicht aus einer Steinstraße und Gebäuden oder Wirtschaft. Der Staat ist auch Kultur,“ sagte Suhail Khoury, Direktorin des  Konservatoriums,  in einer Erklärung von 2014. >>>

Israel konfisziert  einen Wohnanhänger, der als Klinik dient - Amira Hass - 20.Dez. 16 - Israel konfisziert  einen Wohnanhänger, der den Palästinensern in der Westbank als Klinik dient. Die Behörden behaupten, dass der  Anhänger keine Genehmigung hat , während die Einheimischen fürchten, dass zwei ähnliche Kliniken auch  weggenommen werden.

Israels zivile Verwaltung konfiszierte in der letzten Woche einen Anhänger, der den Palästinensern als Klinik in Al-Markaz, einem kleinen Dorf  innerhalb Masafer Yatta, einer Stadt, die sich abwechselnd innerhalb einer südlichen Westbank-militärischen Schießzone (Firing Zone 918) befindet.


Die Bewohner und  der Bürgermeister des Dorfrates fürchten, dass die zivile Verwaltung zwei andere Wohnwagen konfiszieren, die auch als Klinik in zwei  benachbarten Dörfern in Safai und Majaz dienen sollen. Die drei sind unter den 12 kleinen Dörfern, die  schon vor 1967 in diesem Gebiet existierten, die Israel zur Schießzone 918 bestimmte. Die Order  verlangt auch, dass über 1000 Bewohner aus acht Dörfern auf Dauer  vertrieben werden. Der Staat verbietet, dass sie an die Wasserleitung und an das Stromnetz wie jede andere Konstruktion angeschlossen werden, einschließlich öffentlicher Bedürfnisse, wie Kliniken oder Schulen. Der Wortführer des Amtes für  die Aktivitäten des Koordinators für Regierungs-Angelegenheiten in den besetzten Gebieten:  „Das Konfiszieren der Wohnwagen geschah  deshalb, weil sie ohne Genehmigung  von den Behörden  in die Schießzone  918  hingestellt wurden, wo jede Präsens für die Öffentlichkeit  eine Gefahr darstellt.


Die medizinische Versorgung unter der Verantwortung der palästinensischen Autorität hatte vor Kurzem  in fünf Dörfern Zelte aufgestellt. Entsprechend der Statistik des palästinensischen Gesundheitsministeriums besuchen etwa 400 Leute – unter ihnen 90 mit chronischen Erkrankungen, jeden Monat die Zelte, und 120  Kinder, die meistens zum Impfen kommen. Anfang des Jahres begann eine  größere Belegschaft an fünf Tagen in der Woche zu arbeiten. Mit keinem Zugang zu einer ordentlichen Straße kommt das medizinische Team in einem  vierrädrigen  Fahrzeug. Im nahen Jenbah hielten sie und benützten das Zelt. Die Wetterbedingungen machten es sehr schwer, die Patienten in den Zelten  zu behandeln. Außerdem beklagten sich die Patienten, dass es keine Privatsphäre gab .Deshalb hörten sie vor zwei Monaten auf, das Zelt zu benützen.  Deshalb wurden vor 10 Tagen  drei Wohnwagen mit einer Toilette und einem Wasserbehälter nach Al-Markaz,   Safei und Majaz gebracht. Der Al-Markaz-Wohnwagen wurde nach 3 Tagen  konfisziert. >>>

Ein Yasser Arafat  Gedenken   im Yasser-Arafat-Museum in Ramallah - Israel und seine westlichen Verbündeten  mögen ihn „Terrorist“ genannt haben oder „irrelevant“ – aber für uns, sein Volk und für Millionen in aller Welt war Yassir Arafat ein Held, ein Freiheitskämpfer, ein Mann mit Prinzipien und ganz sicherlich eine sehr relevante Person.

Im Vordergrund links  Arafats Mausoleum, rechts das Museum

Arafat, der sein Leben der Sache seines Volkes für Freiheit und Unabhängigkeit lebendig hielt  und dafür sorgte, dass dies in der Welt-Agenda ganz oben steht, so stand er im Alleingang Israel, einer regionalen Supermacht und dessen mächtigen westlichen Verbündeten gegenüber, die ihn viele Male  versuchten, ihn weg-manövrieren, und der darauf bestan, den eingeschlagenen Weg bis zur vollen Befreiung Palästinas gegen alle Hindernisse zu gehen.

Aus diesem Grund entschied das palästinensische Volk Arafat zu ehren, ihren hoch verehrten, verstorbenen Führer, um sein Gedenken und sein Vermächtnis wach zu halten und dass sich die kommenden Generationen an ihn gedenken.

Das  $7Mill.  YasserArafat-Museum wurde in diesem Jahr eingeweiht und wurde mit palästinensischen Geld und von palästinensischen Architekten nicht weit von seine Begräbnisplatz und dem Ort, wo er sein letztes Jahr unter israelischer Militärbesatzung  vor seinem plötzlichen Tod am 11. November 2014 verbracht hat.

(Viele, auch Uri Avnery sind der Überzeugung, dass er von Israel ermordet wurde, neulich sagte jemand, ich weiß wer ihn ermordet  hat)   (dt. Ellen Rohlfs)

A speech on Palestine-Israel awaiting President Obama - Sam Bahour--“No one thinking seriously about peace can ignore the reality of what the settlements pose to that peace.” We tried to shift all the attention to the settlements, but it’s not working. The international community is seeing right through us. Israel is a colonial project, par excellence, and no screaming about illegal settlements is going to change that. Israel, I’ve always assumed we’ve supported you for this long because our own history is just like yours, but your native Palestinian population refuses to buckle in the face of your brute force. Native Americans being regulated to impoverished reservations worked for us once upon a time, but your modern day equivalent in the form of Palestinian Bantustans, infamously called Areas A in the Oslo Accords, is clearly failing. >>>

We are not living in a `post-truth` world, we are living the lies of others - Robert Fisk--How can we complain about the lies of Trump and the Brexiteers when we journalists are chopping up the facts of the Middle East? Still, I notice in our newspapers and on television, Israel’s wall is a “security fence”, its colonies are “settlements” which are “disputed” rather than illegal. Can we really shake our heads in disbelief at electoral lies when we have been lying to our readers and viewers for years?  >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

Netanjahu weist Korruptionsvorwürfe zurück

Israel's Genocidal Violence Goes Far Beyond Settlements: Op-Ed

Wegen Israel: London geht auf Distanz zu US-Regierung

US-Kongress überprüft Resolution gegen Israel

2017 to be year of independent Palestinian state: Abbas

Prime Minister Malcolm Turnbull dances with Jewish community amid Hanukkah celebrations

39% of Israelis support annexing the West Bank

Why Netanyahu and Trump Are Good for the Palestinians
 

Kerry and Israel: Too little, too late

Resolution 2334: Situation Will Not Be The Same For Israel

Israeli court expected to sentence teenage Palestinian girl to 6 years in prisonJan. 1, 2017

BDS- Provincial Council of Valencia Declares itself ‘Israeli Apartheid Free’

» New Documentary Introduces Tourists to Palestinian Nature, from Jenin to Hebron

New East Jerusalem Settlement Units Were Approved Prior to Kerry Speech

Israeli Soldiers Fence Palestinian Lands In Bethlehem

The annexation of Palestine could be closer than you think

2016- A deadly year in the occupied Palestinian territory and Israel

1. 1. 2017

The power of BDS -- and the importance of Mondoweiss for growing that movement

UN resolution on settlements is a step back for Palestinians

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Bil’in’s Weekly Protest Commemorates Jawaher Abu Rahma

Israeli Soldiers Abduct Two Palestinians Near Jenin

Ashrawi- Greek Orthodox Patriarch Well Informed on Israeli Religious Violations

Undoing the myth of Israel's flagship settlements

Palestinians in West Bank and Gaza commemorate Fatah's 52nd anniversary

Waqf- 2016 marked the highest number of Israeli incursions into Al-Aqsa

Hamas taunts Israel with video marking birthday of missing Israeli soldier

31. 12. 2016

Die UN-Resolution zu Israel erhöht den Druck auf die FIFA / Kritik von Human Rights Watch an Siedlungspolitik

Israel: Außenpolitiker warnen vor Abkehr von Zwei-Staaten-Lösung

 

Ein gerechter Friede im Nahen Osten ist weit entfernt
Videoanalyse von Stefan Kornelius

Diana Buttu & Gideon Levy on Israeli Settlements, Kerry, Military Aid & End of Two-State Solution

What's really behind Israel's attack on Christian charity World Vision?

Following John Kerry's 'historic' speech we need a diplomacy of resistance
 

Why Obama waited 8 years to take on Netanyahu

Ashrawi- Greek Orthodox Patriarch Well Informed on Israeli Religious Violations

PCHR Weekly Report- 2 civilians dead, 14 wounded by Israeli forces this week

Israeli Soldiers Invade Two Villages South Of Nablus

Israeli doctors refusing to force feed Palestinian hunger strikers

Is Gaza seaport construction on its way

Palestinian population will double by 2050

Rewriting the history of Hanukkah and intifadas

Why Netanyahu Will Miss Obama

Welcome to Greater Israel!

31. 12. 2016

Bennett hält Vision einer Zweistaatenlösung für beendet
Israels Bildungsminister Bennett hält die Debatte über einen unabhängigen Palästinenserstaat unter dem künftigen US-Präsidenten Trump für beendet.

Minister in Israel: "Im Jänner nehmen wir Palästina von der Tagesordnung"

USA- Mehr als nur Kritik an den Siedlungen
 

Israel will die Resolution des UN-Sicherheitsrats gegen seine Siedlungspolitik nicht erfüllen
 

President Obama: Grant Diplomatic Recognition to the State of Palestine
 

Too little, too late: Palestinians respond to Kerry’s warning that two-state solution in ‘jeopardy’


Israeli minister: Palestinian state 'off the table' under Trump

After the UN, the EU must lead the way on Israeli settlements

Israel und die Palästinenser: Die blutige Geschichte der Siedlungen

Palästinenser demonstrieren gegen Gaza-Blockade

Gaza: Recycling bietet Perspektive
 

Recycling zum Überleben
 

How Gaza’s plastic factories are betting on recycling

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Human Rights Watch: FIFA soll Maßnahmen gegen israelische Klubs ergreifen

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Record number of demolitions in 2016; casualty toll declines

Polygamy approved by Israeli rabbis to counter Arab demographic threat

The formal end of the two-state solution

Israeli Army Invades Zawiya Village, Near Salfit

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Report- Increase in violations against press freedoms in occupied Palestinian territory

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29. 12. 2016

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28. 12. 2016

Abbas fordert "Zeitplan für Beendigung der Besatzung"
 

Palestinian President Abbas calls for timetable on ending occupation

Israelischer Minister ruft zu Annektierung im Westjordanland auf

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