Montag, 20. Februar 201713:14  -     LINKS      facebook       ARCHIV     THEMEN

 

 

 

Warum Netanjahu eine Friedensinitiative Obamas fürchtet - Das Verhältnis zwischen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und dem noch amtierenden US-Präsidenten Barack Obama war durchgehend miserabel. Nun befürchtet Netanjahu, dass Obama noch eine UNO-Resolution auf den Weg bringt, in der Leitlinien für eine Zwei-Staaten-Lösung festgelegt werden. - Peter Kapern

Benjamin Netanjahu, der israelische Regierungschef, versuchte dieser Tage schon einmal, prophylaktisch ein Stoppschild für den bald aus dem Weißen Haus scheidenden Mann aufzustellen.

Israel werde sich gegen jeden Versuch wehren, Bedingungen von außen diktiert zu bekommen, so Netanjahu kürzlich in der Knesset. Mit den Bedingungen sind Eckpunkte für ein Friedensabkommen mit den Palästinensern gemeint. Denn das ist derzeit Netanjahus größter Albtraum: Dass Barack Obama sein Vermächtnis für die Nahostpolitik definiert, indem er eine UNO-Resolution auf den Weg bringt oder im Sicherheitsrat passieren lässt, in der Leitlinien für eine Zwei-Staaten-Lösung festgelegt werden. Der Grund für die Albträume liegt für Oded Eran, den langjährigen israelischen Diplomaten, auf der Hand:

"Ein Teil der Regierung lehnt die Vorstellung einer Zwei-Staaten-Lösung ab. Ideologisch glauben die, dass die gesamte Westbank ein Teil des von Gott versprochenen Landes sei und deshalb zu Israel gehören muss." >>>

Katholische und protestantische Bischöfe unterwerfen sich dem Islam - Dr. Ludwig Watzal -  Wenn die Berichte über eine so genannte Pilgerreise katholischer und protestantischer Bischöfe ins „Heilige Land“, Israel und das besetzte Palästina und Jerusalem, zutreffen, so haben sich die beiden obersten Religionsfunktionäre, Kardinal Reinhard Marx und der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, beim Besuch des Haram al-Sharif oder des Tempelbergs, ihres wichtigsten christlichen Insigniums, nämlich des Kreuzes, mit dem sie sonst ständig herumlaufen, entledigt. Eine deutlichere Unterwerfung unter den Islam konnten sie nicht demonstrieren.

Wissen diese beiden Funktionäre nicht, dass ihre Glaubensbrüder im Irak, Syrien und andernorts dafür gestorben oder einen Kopf kürzer gemacht worden sind? Haben sie nie mit ihren Glaubensbrüdern in diesen Ländern gesprochen? Aufgrund ihrer pekuniären Saturiertheit scheinen sie jegliche christliche Ethik und Moral vergessen zu haben, mit der sie die wenigen Gläubigen in Deutschland immer noch traktieren. >>>

 

Die Unterwerfung - Die beiden höchsten Vertreter der Kirche in Deutschland legen bei einem Besuch des Felsendoms ihr Kreuz ab - aus Respekt vor den Gastgebern, wie sie sagen. Kann man sich eine größere Demutsgeste vorstellen? - Eine Kolumne von Jan Fleischhauer >>>

 

Der Tunnel unter der Klagemauer / Western Wall Tunnels in Jerusalem - 26. 12. 2014 - Die Klagemauer kennt vermutlich jeder, sie ist eins der Wahrzeichen von Jerusalem. Es ist DIE religiöse Stätte des Judentums. Den Tunnel unter der Klagemauer kennen vermutlich deutlich weniger >>>

Gewaltsamer Generationenwechsel  - Mohammed Dahlan (55) ist als Geschäftsmann in Abu Dhabi erfolgreich. Doch nun scheint es den einstigen Günstling Arafats zurück ins Westjordanland zu ziehen, um den überfälligen Generationenwechsel in der Fatah einzuleiten. Peter Münch

In Nablus hat es heftige Schießereien gegeben, ebenso in Dschenin und in Ramallah. Es sind Gefechte zwischen lokalen Milizen und den Sicherheitskräften der Palästinensischen Autonomiebehörde, die in den vergangenen Wochen die Flüchtlingslager der großen Städte im Westjordanland erschüttert haben. Sie sind die sichtbarsten Zeichen eines Machtkampfes, der gerade kräftig an Fahrt gewinnt. Dem greisen Präsidenten Mahmud Abbas, der seit 2004 regiert und sich 2005 zuletzt einer Wahl gestellt hat, droht die Kontrolle zu entgleiten - und das bedeutet: Es droht ein beträchtliches Chaos.

Schließlich legt die jüngste Gewalt noch eine weitere Lunte ans palästinensische Pulverfass: Da ist als Dauerbrenner bereits der Kampf zwischen Israelis und Palästinensern im 50. Jahr der Besatzung. Seit fast einem Jahrzehnt tobt nun auch schon der blutige Bruderkrieg zwischen der moderateren Fatah von Präsident Abbas und der in Gaza herrschenden islamistischen Hamas. Und jetzt kommt noch ein Konflikt innerhalb der Fatah hinzu. Die Hauptkampflinie verläuft dabei zwischen Abbas, 81 Jahre alt, und dem 55-jährigen Mohammed Dahlan, der den längst überfälligen Generationswechsel einfordert. Aber dass dieser Konflikt nun auch gewaltsam eskaliert, liegt an der unheilvollen Geschichte, die diese Männer beiden verbindet. >>>

Zu unabhängig, zu kritisch, zu links? - Inge Günther - Premier Netanjahu möchte Israels neue Rundfunkanstalt „Kan“ abschalten, noch ehe sie auf Sendung geht.

Israels Rundfunk- und Fernsehmacher bangen um ihre Zukunft. Die Angestellten der alten staatlichen Institution IBA (Israel Broadcasting Authority) fürchten, abgewickelt zu werden. Die Programmgestalter der neuen öffentlich-rechtlichen Radio- und TV-Gesellschaft, kurz „Kan“ („Hier“) genannt, sehen derweil die Chancen schwinden, überhaupt jemals auf Sendung zu gehen. Die „Kan“-Gründung geht zwar auf eine gesetzliche Medienreform von 2015 zurück. Ziel war, das bisherige Staatsfernsehen, das schon lange an einem aufgeblähten Apparat bei immer geringeren Einschaltquoten krankt, durch eine moderne Gesellschaft des öffentlichen Rechts zu ersetzen: Eine, die losgelöst von direkter Einflussnahme der Parteien Dokumentarfilme und interessante Nachrichtenformate produzieren sollte. Doch Premier Benjamin Netanjahu will davon nichts mehr wissen. Er möchte das Vorhaben am liebsten wieder einstampfen.

Die Journalisten des neuen Sendeverbands IPBC (Israeli Public Broadcasting Corporation), der die abgewirtschaftete IBA ablösen soll, sind ihm zu unabhängig, zu kritisch, zu links. Seine Parteifreundin aus dem Likud, Kulturministerin Miri Regev, bekannt für unverblümte Äußerungen, hat es so ausgedrückt: „Wir sollen das Geld lockermachen, und sie (die IPBC-Leute) senden, was sie wollen?“ >>>

Dr. - Gabi Weber - Wie wir vor einigen Wochen bekannt gegeben haben, ist der Hydrogeologe Clemens Messerschmid zur Zeit auf Vortrags-Tour durch Deutschland.

Am 17.10. fand die Auftaktveranstaltung bei uns in Freiburg in einem vollen Hörsaal an der Uni statt und begeisterte die ZuhörerInnen. Gerne möchte ich Sie noch einmal auf die weiteren Veranstaltungen hinweisen.

Zum Beispiel heute Abend in Hannover: http://cafepalestinefreiburg.blogspot.de/2016/10/hydrogeologe-clemens-messerschmid-zur.html.

Natürlich schläft die Israellobby auch dieses Mal nicht. Wie schon die antideutschen "Ruhrbarone" am 7.10. gegen Messerschmid´s Vortrag in Mühlheim und Hagen mit dem Artikel "Pallywood in Mülheim und Hagen" mobil machten, so darf auch die Deutsch-Israelische Gesellschaft natürlich nicht fehlen. Dieses Mal meldet sie sich aus Ulm.

In einem offenen Brief, der gestern auf der Facebook-Seite der DIG Ulm veröffentlicht wurde, schreibt der 1. Vorsitzende Martin Tränkle unter anderem:

"Es ist bedauerlich, dass dies auch in Ulm ermöglicht wird und die unsägliche Serie antiisraelischer Veranstaltungen eine erneute Fortsetzung findet.

Wir hoffen, mit unserem offenen Brief möglichst viele potenzielle Besucherinnen und Besucher zu erreichen, denen mit dem Titel der Veranstaltung „Bis zum letzten Tropfen“ die alte Mär verkauft wird, dass ein dürstendes palästinensisches Opfervolk schuldlos unter brutaler Besatzung leidet.
Zu hoffen wäre, dass die Besucher stattdessen, die unverhohlene hässliche Propaganda der Israelfeinde erkennen.
"

Als Kommentar habe ich direkt auf der DIG-Facebook-Seite den Link zu meinem Artikel über "Ein Sturm im Wasserglas - Israellobby gegen ARD" bei den NachDenkSeiten eingestellt. - Die "Erwiderung" der DIG auf Facebook lautet nun:

"Da wir als DIG eine 0-Toleranz Politik gegen Gruppierungen und Ihre Symphatisanten haben, die Freiheitlich-Demokratische Grundordnung ablehnen, wie Rechtsextreme, Linksextreme sowie Islamisten bitten wir wir Sie von zukünftigen Beiträgen auf unserer Seite Abstand zu nehmen."
 

Seltsam - Rechtsextreme, Linksextreme, Islamisten, Gruppierungen und Sympathisanten, die die "Freiheitlich-Demokratische Grundordnung" ablehnen?  Man merkt auch hier, wie schon beim offenen Brief gegen den Messerschmid-Vortrag, dass die DIGler einfach keine Ahnung haben, worüber sie schreiben und welche Inhalte sie attackieren.

New Poll Shows 90% of Pro-Israel Evangelicals Support Trump - Staff Writer - A poll by Israel365 has found that pro-Israel Evangelical Christian voters are maintaining their strong support for presidential candidate Donald Trump during the contentious US election.

In an email survey sent to 150,000 Israel365 daily newsletter subscribers, Israel365 asked readers which candidate he or she felt was better for Israel: Republican Donald Trump, or Democrat Hillary Clinton.

According to Shlomo Schreibman, Vice President of the Israel Media Network, which specializes in marketing to the pro-Israel Evangelical crowd, “These findings are very interesting because while we knew a majority of Evangelicals support Trump, we were surprised by the overwhelming 90 percent support for Donald Trump.”

The Israel365 poll was sent on three dates in batches of 50,000, with emails going out on September 27, September 30, and October 20; voting data was captured daily to observe trends. The majority of participants identified themselves as pro-Israel Evangelical Christians. A total of 6,897 people responded to the poll. >>>

power of hasbara culture - Yakov - In my last article, I compared the opposition to the Palestinian-led Boycott Divestment and Sanctions movement (BDS) of two influential Jewish journalists, Jeffrey Goldberg and Peter Beinart. I demonstrated that as Zionists they both opposed the BDS movement but with significant differences. I gave examples of Jeffrey Goldberg demonizing and dehumanizing BDS supporters as Jew-haters, while Peter Beinart found no reason to doubt the movement’s integrity: it was motivated by concern for Palestinian rights, not hating Jews. What is more, he charged that those who dehumanize BDS supporters are no better than anti-Semites:

By denying that they might have any reason besides bigotry to dislike Zionism, it denies their historical experience and turns them into mere vessels for Jew-hatred. Thus, it does to Palestinians what anti-Semitism does to Jews. It dehumanizes them.

This divergent stance on BDS raises the question about where other segments of the Jewish community stand regarding the motivation of the BDS movement. For example, what about the Anti-Defamation League, which bills itself as “the nation’s premier civil rights/human relations agency, ADL fights anti-Semitism and all forms of bigotry, defends democratic ideals and protects civil rights for all.”

As strong supporters of Israel, the ADL’s avowed commitment to civil rights for all and “imagine the world without hate” campaign is tested by BDS. Will it find BDS understandable, like Peter Beinart does? Or will the ADL turn the BDS movement into “mere vessels of Jew-hatred” as I showed Jeffrey Goldberg does? Here is an ADL tweet >>>

Thema Hasbara:

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Ending the occupation is in the interest of Israelis, too - The occupation is disastrous first and foremost for Palestinians, but it is also disastrous for the Jewish people in Israel. Left-wing politics cannot be based solely on solidarity with the Other. - Uri Weltmann

There are left-wing voices in Israel who believe that the very foundation of Israeliness has become inextricably intertwined with the country’s occupation of the Palestinians. One such view, expressed by Inna Michaeli in an oped in these pages, goes so far as to argue that “the end of the occupation will bring about the end of Israel.” Such voices are effectively abandoning the worldview according to which the struggle for peace is a struggle for Israeli society itself, perhaps inadvertently aligning themselves with the radical right in Israel, which also sees the fate of the State of Israel as necessarily tied to its control over the Palestinians.

Those are not left-wing politics. Left-wing politics is a politics based not only on an abstract feeling of solidarity with the Other, but one that tries to enlist the public to fight for its own concrete interests, i.e. for itself. Our discourse on the struggle against racism or the occupation must be based on an understanding that those phenomena are destructive for Israeli society in the broadest sense, and not only for their immediate victims (Arab-Palestinian citizens of Israel or Arab-Palestinians in the occupied territories). >>>

Arab Public Opinion and US Presidential Elections 2016 - pdf - Arab Center Washington DC (ACW) conducted a public opinion survey in the Arab world in cooperation with the Arab Center for Research and Policy Studies (ACRPS) based in Doha, Qatar. The poll surveyed a randomly selected sample of 3,600 respondents covering nine Arab countries, namely Algeria, Egypt, Iraq, Kuwait, Morocco, the Palestinian Territories (the West Bank and the Gaza Strip), Saudi Arabia, Tunisia and Jordan with 400 respondents from each country. Polling was carried out during the period October 21-31, 2016 by One-2-One, a British registered public surveying company based in Tunisia. Interviews were conducted by telephone.

The sample was selected using the Probability Proportional to Size (PPS) method, which ensures that each individual within a country has an equal likelihood of being included in the sample. As a result of this sampling method, the country-level samples used in this survey are representative of the respective populations in terms of gender and educational attainment. All respondents were 18 years of age >>>

7. 11. 2016

Antisemitismus – „ein Missverständnis der Geschichte“?
Vor genau 40 Jahren erschien Arthur Koestlers noch heute hoch aktuelles Buch „Der dreizehnte Stamm“ über die Chasaren

Arn Strohmeyer
6.11.016

Mit den Erscheinen seines Buches „Der dreizehnte Stamm. Das Reich der Chasaren und seine Erben“ gelang dem ungarisch-jüdischen Schriftsteller Arthur Koestler (1905 – 1983) im Jahr 1976 eine literarische Sensation. Das Werk wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und löste heftige Reaktionen aus. In Israel stieß es aber auf große Ablehnung, erschien in Jerusalem nur in einer privaten Ausgabe und gelangte wegen der Befürchtungen des Verlegers nicht in die Buchläden. Die Israelis erfuhren über den Inhalt des Buches nur über den Umweg der wütenden Reaktionen, die es auslöste. Israelische Historiker verspürten wenig Drang, sich mit dem offensichtlich sehr brisanten Thema der Chasaren zu beschäftigen, es war ein wissenschaftliches Tabu.

Der israelische Botschafter in Großbritannien bezeichnete das Buch bei seinem Erscheinen als ein „von den Palästinensern finanzierten antisemitischen Akt“. Und das Organ des Weltzionismus, „Tefuzot Hagola“  unterstellte Koestler als Motiv, dieses Buch verfasst zu haben, Eitelkeit und den Drang, mit einem spektakulärem jüdischen Thema Aufmerksamkeit zu erregen und seinen verblassten Ruhm als Schriftsteller wieder aufpolieren zu wollen.


Dabei war Koestlers Buch keineswegs das einzige Werk, das über die Geschichte des Volkes der Chasaren erschienen war, seit dem 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart gab es eine Fülle von wissenschaftlichen Untersuchungen. Arthur Koestler war auch als Autor völlig unverdächtig. Er war in seinen jungen Jahren ein begeisterter zionistischer Pionier gewesen, stand sogar der Richtung des Revisionisten-Führers Wladimir Jabotinsky nahe. Er wandte sich dann aber vom Zionismus ab, weil er Vorbehalte gegen das Siedlungswerk hatte. Nach einer kurzen Phase der Begeisterung für den Kommunismus kehrte er auch Stalin den Rücken. Dem Staat Israel hielt er bis zu seinem Lebensende aber die Treue und unterstützte ihn mit allen Mitteln. Sein Buch verstand er selbst als Schlag gegen Hitler, den Nationalsozialismus und sein Erbe, um dieser Barbarei eine letzte ideologische Niederlage zu bereiten.


Was hatten Koestler und andere nun behauptet beziehungsweise ans Licht gebracht, was die Gemüter so erregte? Ihre Forschungen hatten ergeben, dass es in dem halben Jahrtausend von etwa 750 bis 1250 in der Region zwischen dem Kaukasus, dem Dnjepr, dem Don und der Wolga das mächtige Reich eines aus den zentralasiatischen Steppen zugewanderten Turkvolkes gab. Dieses Volk der Chasaren nahm irgendwann zwischen der Mitte des 8. und 9. Jahrhunderts den jüdischen Glauben an. Der Grund für diesen ungewöhnlichen Schritt sehen Historiker darin, dass das Chasaren-Reich im Spannungsfeld >>>

Die gleichen genetischen Merkmale der Juden sind auch bei den Palästinensern zu finden  - Erhard Arendt

Wenn man weiß, die DNA ist bei allen Menschen zu 99.9 Prozent identisch, dann ist eigentlich klar, die ganzen „Religionskriege“, kriegerischen Auseinandersetzung sind ein Ausdruck von Schwachsinn, Paranoia, Gier (nach Macht, Geld und Einfluss). Die „Masse“ Mensch ist manipulierbar, vertraut schönen Worten, Lügen die die Taten überdecken.

Die Genwissenschaft spielt in diesem Spiel mit. Viele Genforscher bemühen sich das Juden Gen zu finden. Israelische Politiker nehmen das gerne auf, mittlerweile weiß man, dass musste auch Sarazin eingestehen, es gibt aber kein „jüdisches Gen“, wenn es auch (wie bei anderen Stammesgruppen) verbindende, mehr oder weniger große, genetische Ähnlichkeiten gibt.

Wie bei allem ragt Israel mit seiner Mythenbildung heraus und biegt sich alles passend zurecht. Da ist wieder von der Rasse die Rede. Die Nazis haben es (makaber)  aus anderen Motiven, vorgemacht.

Unterschlagen wird bei fast allen, ebenso wie man durchaus Unterschiede zwischen unterschiedlichen „jüdischen“ Stämmen und ihre Abzweigungen machen kann, wurde  festgestellt, dass die gleichen genetischen Merkmale auch bei den Palästinensern zu finden sind.

Norbert Jessen schreibt: „Es gibt kein „jüdisches Gen“, wenn auch auffallende genetische Ähnlichkeiten. Wie sie etwa zwischen Vettern vierten oder fünften Grades zu finden sind. Und das so genannte „Gen der Cohanim“, eine bestimmte Mutation des Y-Chromosoms, findet sich tatsächlich häufiger unter den bis heute namentlich bekannten Nachkommen der Tempelpriesterkaste. Aber auch unter Palästinensern.“

Der Zentralrat der Juden verlinkt “haGalil.com”. Dort steht dann: „Aktuelle genetische Studien belegen, dass über 60-80% der Juden noch heute ein typisch jüdisches DNA-Profil aufweisen.“ Ulrich Sahm (Journalist der ganz besonderen Art) schreibt auf „haGalil.com: „Da identifizierbare Genketten nur über den Vater vererbt werden, liegt diese Entdeckung fast auf der Hand. Während die Zugehörigkeit zum jüdischen Volk über die Mutter läuft, ist ein Jude nur über den Vater „Priester“, und das seit über 3000 Jahren.“ Er verschweigt, dass Genwissenschaftler diese „identifizierbare Gen Kette“ zu 85% auch bei den Palästinensern gefunden haben, sie die gleiche Herkunft haben.

Ariela Oppenheim forschte diesbezüglich an der Hebräischen Universität. „Besonders überraschte uns die genetische Verbindung mit der palästinensischen Bergbevölkerung. Wir haben dieselben Chromosomen bei Juden und Palästinensern gefunden. Es gibt sogar Palästinenser, die das jüdische Priester-Gen tragen.“ Der Rabbiner Dov Stein ist Sekretär des Neuen Sanhedrin. Er rechnet sogar 85 % der palästinensischen Bevölkerung zum Samen Israels. „Ihre Vorväter wurden zum Islam gezwungen.“

Also liebe Verteidiger des zionistischen Staates Israel, verteidigt diese ehemaligen Juden, auch wenn sie sich nun Palästinenser nennen, überwiegen Moslems sind. Da diese falschen Freunde Israels die Kritiker Israels mit der Antisemitismuskeule zu erschlagen versuchen, kann man sagen, ungeliebte "Freunde" die eigentlichen Antisemiten seid ihr.

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Aktuelle  Kurznachrichten

Youth shot at busstop outside Israeli settlement is 238th Palestinian killed in wave of attacks

Israel’s ruling party used Facebook to track ‘antigovernment’ journalists

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3-day Strike at UNRWA Facilities

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Settlers Steal Olive Crops from Village in Nablus Area

Category Archives: Israeli Settlement

Jerusalem mayor threatens to demolish Palestinian homes

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Intensive Israeli flights over Marjayoun

Settlers Steal Olive Crops from Village in Nablus Area

7. 11. 2016

Israeli Destruction of Humanitarian Assistance Items Up 150% says UN

Video: Israeli soldiers throw stones at Palestinian children

Gaza- Fishing Zone Expansion Postponed for 3rd Time

Soldiers Attack Olive Harvesters near Qalqilia

Colonizers Build New Illegal Settlement in Jordan Valley

Two Palestinian prisoners end hunger strike, reach agreement with Israeli officials

PPS- “Israeli Soldiers Kidnap 14 Palestinians In The West Bank”

Israeli Soldiers Invade A Print Shop, Several Homes, Near Hebron

Israel postpones expansion of Gaza fishing zone for the third time

PA Security Forces Detaining Students, Former Prisoners for Political Activity

6. 11. 2016

(Video) Army Injures Three, Kidnaps One, And Sprays Waste-Water Inside Homes In Kufur Qaddoum

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Israeli Troops Attack Non-violent Demonstrators In Bil’in

Two Palestinians Injured By Israeli Army Fire In Gaza

Several Palestinians Injured In Beit Ummar

Israeli settlers throw rocks, assault 3 Palestinian farmers while picking olives

Israeli forces raid home of slain Palestinian, clash with youth in Beit Ummar

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100 years and counting- Britain, Balfour, and the cultural repression of Palestinians (Part II)

5. 11. 2016

Clashes in Al Jalazun Refugee Camp

Jerusalem Mayor Wants to Ban Muslim Call to Prayer
 

Israeli authorities ban Muslim call for dawn prayer from 3 mosques in Jerusalem town

Jerusalem Mayor Wants to Ban Muslim Call to Prayer

100 years and counting- Britain, Balfour, and the cultural repression of Palestinians (Part I)

Clashes in al-Jalazun refugee camp amid widespread road closures, Israeli soldier injured

Israeli Soldiers Kidnap Two Palestinians In Hebron

Israeli soldier injured in alleged attempted shooting attack near Tulkarem

Clashes in al-Jalazun refugee camp amid widespread road closures, Israeli soldier injured

4. 11. 2016

Streit um neue Rundfunkanstalt in Israel: Netanjahus Kampf mit Medien eskaliert

Palestinian families detained by Israeli forces over photo of imprisoned children

Israeli Army Kills A Palestinian Near Ramallah

Pro-Israel activists smear student solidarity with Palestine

Palestinian Officer Dies From Wounds Suffered In 2002

Army Demolishes Two Sheds And A Butcher’s Shop Near Nablus

Army Kidnaps A Father, His Wife, And Their Five Children, In Ramallah

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (27 October – 02 November 2016)

PPS- “Army Kidnaps 24 Palestinians, Including Eight Family Members And A Journalist, In Jerusalem”

Israeli forces detain family of 8, journalist, 14 others in West Bank raids

Israeli Soldiers Kidnap Three Siblings And Their Cousin In Jerusalem

Israeli settlers call to stop 'noise pollution' caused by Muslim call to prayer in Jerusalem

Israeli Soldiers Kidnap Nine Palestinians In Hebron

Israel imposes traffic restrictions in southern Nablus District, disrupting lives of over 54,000 Palestinians

Mezan- “Israeli Navy Kidnapped Six Fishers In Gaza Waters”

3. 11. 2016

Hamas’ release of Fatah military wing leader raises speculation of deal

In Muhammad Dahlan’s Ascent, a Proxy Battle for Legitimacy
 

In exclusive interview with Ma'an, Dahlan slams Palestinian Authority, Fatah

Netanyahu- “Peace With The Palestinians In Not A Precondition For Peace With The Arab World”

Settlements to be Connected through Light Rail

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