Sonntag, 18. Dezember 201616:04  -     LINKS      facebook       ARCHIV     THEMEN

Anti-Antisemitismus heute
Abraham Melzer

Zwar wird immer wieder das Verhalten der nichtjüdischen Deutschen untersucht, aber eben ihr Verhalten zu den Juden, und somit werden alle diese immer wiederkehrenden Untersuchungen auf den Rücken der Juden gemacht, und es werden Unsummen ausgegeben, um festzustellen, dass im Vergleich zu 2014 der Antisemitismus im Jahre 2015 abgenommen oder zugenommen hat, je nachdem wer die Studien finanziert hat und welche Ergebnisse erwünscht waren.

Ich lebe seit beinahe sechzig Jahren in diesem Land und muss gestehen, dass ich in all diesen Jahren keine Abnahme und keine Zunahme des Antisemitismus erfahren habe, obwohl ich gleich nach der Ankunft in Köln im Jahre 1958, die Erfahrung mit den Hakenkreuz-Schmierereien an der Synagoge in Köln gemacht habe. Der Schock saß tief aber wurde im Laufe der Jahre überdeckt von guten Erfahrungen, über die ich mich schäme zu schreiben, weil sie so natürlich und selbstverständlich sind.

 
Ich konnte in diesen vielen Jahren nur eine Zunahme der Antisemitismus-Hysterie beobachten und habe festgestellt, dass diese mittelbar und unmittelbar immer mit der Politik des Staates Israel zu tun hatte. Wenn die Bevölkerung in Deutschland immer mehr für das Leid der Palästinenser sensibilisiert wurde und immer deutlicher das Unrecht erkannte, dass den Palästinensern widerfahren ist, hat man es mit Hilfe von Helfern und Helfershelfen wie Volker Beck oder Petra Pau als Antisemitismus interpretiert und überdeckt und die Augen und Ohren verschlossen gegenüber Unrecht, nur weil es von Juden begangen wurde.


Diese Art von Philosemitismus ist nichts anderes als umgekehrter Antisemitismus und ist Juden wie mir peinlich und widerlich. Es heißt nicht umsonst: „Philosemiten sind auch Antisemiten, die Juden lieben.“
Wenn Kritiker des Antisemitismus einen solchen schon darin sehen, dass „von Israelis (…) durchgängig als Juden gesprochen wird“, dann möchte ich sie darauf aufmerksam machen, dass in meinem israelischen Personalausweis mit keinem Wort erwähnt wird, dass ich „Israeli“ bin, sondern ausdrücklich, dass ich „Jude“ bin. Es klingt zwar unglaublich, aber unter Nationalität steht im israelischen Personalausweis: Jude. Und falls der Inhaber ein Moslem ist, dann steht „Araber“. So wird eben zwischen „Israelis“ und „Israelis“ unterschieden, damit man im Zweifelsfall immer sofort weiß, mit wem man es zu tun hat.


Und wenn die fanatischen und obsessiven Verteidiger der israelischen Politik Antisemiten darin erkennen, dass manche kritische Zeitgenossen „die israelische Gegenwart jedoch als brutale und unverhältnismäßige Aggression“ darstellen, dann hätten sie getrost auf das winzige Wort „jedoch“ verzichten sollen, mit dem sie zum Ausdruck bringen wollen, dass es nicht der Fall ist. Es ist aber genauso, wie diese Kritiker behaupten und noch viel schlimmer. Und die Tatsache, dass Volker Beck und andere es nicht sehen bzw. nicht sehen wollen, darf uns nicht beunruhigen und verunsichern. >>>

Hetz-Kampagnen und öffentlicher Druck gegen Palästina-Veranstaltungen in Deutschland unakzeptabel - Anlässlich der zunehmenden Anzahl, Palästina-Veranstaltungen gezielt anzugreifen bzw. zu verhindern, erklärt Botschafterin Dr. Khouloud Daibes:

Ich begrüße die wachsende Anzahl an Palästina-Veranstaltungen in ganz Deutschland, die wir dem Engagement und Wirken von Organisationen, Verbänden, Vereinen und einer Vielzahl von Einzelpersonen zu verdanken haben. Zugleich bin ich über die stetig zunehmende Tendenz, palästinensische Veranstaltungen gezielt anzugreifen bzw. zu verhindern alarmiert.

In diesem Jahr fanden Reden, Ausstellungen, Konzerte und Preisverleihungen u.a. in Bochum, Bremen, Hildesheim, Heidelberg, München und Berlin statt. Die aktuellen Entwicklungen betreffen nicht nur Ereignisse mit palästinensischen TeilnehmerInnen, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ausüben, sondern auch israelische Veranstalter, Organisationen und Einzelpersonen, die das Handeln ihrer eigenen Regierung kritisieren.

Unterdessen haben sich mobbende Anschuldigen und öffentlicher Druck zu einer gezielten Hetzkampagne gegenüber Einzelpersonen, Veranstaltern und Organisatoren verdichtet. Das ist absolut inakzeptabel. Der Missbrauch des Begriffs „Antisemitismus“, der inzwischen inflationär auf jegliche Kritik an Israel verwendet wird, beeinträchtigt alle wirklichen Fälle und andere Formen von Rassismus und Diskriminierung. >>>

Mehr dazu >>>

 

 Nach Antisemitismus-Vorwürfen gegen eine Ausstellung und eine Vortragsreihe zum Nahost-Konflikt an der Universität Göttingen ist die Hochschule auf die Kritiker zugegangen. - Bernd Schlegel - Die Ausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ werde statt wie geplant an diesem Dienstag, erst eine Woche später eröffnet, sagte ein Sprecher der Universität. Dies sei das Ergebnis eines Gespräches zwischen der Leitung der Hochschule, dem Allgemeinen Studierendenausschuss und dem Fachschaftsrat Sozialwissenschaften. Die Ausstellung wird zunächst im Kulturwissenschaftlichen Zentrum (KWZ), Heinrich-Düker-Weg 14, gezeigt. Anschließend ist sie in der zweiten November-Hälfte im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG) zu sehen >>>
 

Ending the occupation would undo Israeli identity as we know it - Bringing an end to 50 years of military rule over the Palestinians will undoubtedly change the face of Israeli society as we know it. Let’s welcome that change with open arms. - Inna Michaeli

The argument that opposition to the occupation does not contradict a love for Israel has been heard over and over in the Israeli Left for years. This isn’t just a matter of PR — it is the real personal experience of many Israelis.

The problem, however, is that it does not manage to convince the public at large. But what if the public has good reasons not to be convinced?

Take for example the unbridled attacks on B’Tselem Executive Director Hagai El-Ad following his appearance before the UN Security Council. B’Tselem and El-Ad responded to the attacks, arguing that the organization speaks specifically about the occupation. Meanwhile various people and organizations seek to strengthen El-Ad’s legitimacy before the public as someone who is “pro-Israel, anti-occupation.” Even high-ranking members of the military establishment who knew El-Ad as an outstanding soldier during his service in a prestigious intelligence unit. It is doubtful, however, if they will be able to convince the public that El-Ad’s opposition to the occupation is patriotic.

So why is it so difficult for the Israeli public to accept the “pro-Israel, anti-occupation” formula? >>>

Bilder des palästinensischen Künstlers Abil Anani >>>

31. 10. 2016

29.10.1956 - Das Massaker von Kafr Qasem



 

60 Jahre nach dem Massaker möchte Kafr Qasem keine Entschuldigung von der israelischen Regierung

 Ofer Aderet 28. 10. 2016 - Das Massaker von 1956, bei dem 48 unschuldige Dorfbewohner von der israelischen Grenzpolizei ermordet worden sind, bleibt in der palästinensischen Gemeine eine offene Wunde. Seine derzeitigen Bewohner haben eine audiovisuelle Ausstellung zusammengestellt, um eine Botschaft zu übermitteln: Verantwortung für das, was hier geschehen ist, zu übernehmen.

Regierungsmitglieder wurden zu der Gedenkveranstaltung zum 60. Jahrestag des Massakers von Kafr Qasem an diesem Samstag nicht eingeladen. "Ich werde den Mörder nicht in mein Haus einladen", sagte diese Woche Chasi Isa, Mitglied des Organisationskomitees.

Der 20-jährige Isa trägt den Namen zu Ehren eines Verwandten, der bei dem Massaker ermordet wurde, das die israelische Grenzpolizei in diesem Dorf am 29. Oktober 1956, am ersten Tag der Suez-Krise, verübt hat. 48 Männer, Frauen und Kinder wurden ermordet, darunter eine schwangere Frau. Ihr ungeborenes Kind wird im Dorf als 49. Opfer gezählt. Sie wurden auf ihrem Rückweg von der Arbeit erschossen, sie hatten nicht gewußt, dass mehrere Stunden zuvor wegen der Spannungen mit dem benachbarten Jordanien eine Ausgangssperre über das Dorf verhängt worden war.

Als Isa gefragt wurde, ob der Premierminister Benjamin Netanyahu zu den Gedenkveranstaltungen eingeladen wurde, antwortete er: "Ich sage nicht, dass Bibi ein Mörder ist, aber er repräsentiert die Mörder. In der palästinensischen Gesellschaft darf, wenn eine "sulha" (Friede unter Feinden) geschlossen wird, der Mörder das Haus des Opfers nicht betreten, wenn er nicht sagt: "Ja, ich habe es getan, hier bin ich, ich anerkenne meine Verantwortung.... Man muss vor allen um Verzeihung bitten und für den Schaden bezahlen..."

60 Jahre nach dem Massaker wartet Kafr Qasem nicht mehr auf eine Entschuldigung der Regierung. Aber die Bewohner beharren auf ihrem Vergleich mit dem Holocaust und haben eine audiovisuelle Veranstaltung mit dem Blut und den Brutalitäten der Soldaten vorbereitet, um die Botschaft zu übermitteln: Verantwortung für das, was hier geschehen ist, übernehmen. >>>
 

Sonderseite - 29.10.1956 - Das Massaker von Kafr Qasem >>>

Die israelische  Trumpess
Uri Avnery, 29.Oktober 2016



(...) wir sahen auch Martin Luther King, den ersten schwarzen Präsidenten und jetzt  sehen wir wahrscheinlich den ersten weiblichen Präsidenten. Alles wegen dieser amerikanischen Demokratie.


Und nun kommt dieser Mann, Donald Trump, und versucht, die delikaten Bindungen, die die amerikanische Demokratie  zusammenhielten,  zu zerreißen. Er hetzt Männer gegen Frauen, Weiße gegen Schwarze und  Hispanos, die Reichen gegen die Armen. Er sät überall gegenseitigen Hass.


Vielleicht will das amerikanische Volk, diese Plage loswerden und schickt Trump dorthin zurück, wo er herkam –zum Fernsehen. Vielleicht wird Trump wie ein böser Traum verschwinden, wie es McCarthy tat und seine spirituellen Vorfahren.


Lasst uns hoffen. Aber dort  ist auch das Gegenteil möglich: dass Trump ein Unglück auslöst, wie es vorher nie gesehen wurde:  den Niedergang der  Demokratie, die Zerstörung des nationalen  Zusammenhalts, das Auseinanderbrechen in Tausend Splitter.


KANN DIES auch in Israel geschehen?
Haben wir in Israel ein Phänomen, das mit  dem Aufstieg des amerikanischen Trump verglichen werden kann? Gibt es einen israelischen Trump?


Tatsächlich, den gibt es. Aber der israelische Trump ist eine Trumpin. Sie wird Miri Regev genannt. Sie ähnelt dem Original Trump in vieler Weise. Sie fordert die Tel Aviver „alten Eliten“ heraus , wie Trump gegen Washington aufstachelt. Sie hetzt jüdische gegen  arabische Bürger, Orientalen von  östlicher Herkunft gegen Ashkenazim europäischer Herkunft. Die Unkultivierten gegen die Kultivierten. Die Armen gegen alle anderen. Sie zerrt  an der heiklen Bande der israelischen Gesellschaft. Sie ist natürlich nicht die Einzige ihrer Art. Aber sie überschattet alle anderen.


Nach den Wahlen zur 20. Knesset, im März 2015 , und dem Zusammenstellen der neuen Regierung, wurde Israel von einer Bande weit rechter Politiker wie eine Bande  hungriger Wölfe überrannt. Männer und Frauen ohne eigenen Charme, ohne Würde, besessen von einem gefräßigen Hunger nach Macht, nach Auffälligkeit um jeden Preis, Leute  um ihres persönlichen Interesses willen und sonst nichts. Sie konkurrieren miteinander auf der Jagd  nach Schlagzeilen und provozierenden Aktionen. Zu Beginn waren sie alle gleich – ehrgeizig, hemmungslos. Aber allmählich überholte Miri Regev alle andern. Alles was sie tun kann, konnte sie besser. Für jede Schlagzeile, die von anderen gegrabscht wurde , kann sie fünf grabschen. Für  jede Verurteilung anderer in den Medien, erhielt sie zehn.  (??)


Benjamin Netanjahu ist ein  Zwerg, aber verglichen mit diesem Pulk, ist er ein Riese.  Um so zu bleiben, gab er jedem von ihnen einen Job, der ihm oder ihr am wenigsten passte. Miri Regev, eine grobe, vulgäre, primitive Person, wurde Ministerin für Kultur und Sport.
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Ist Israel überhaupt noch eine Demokratie? - Gil Yaron - (...) Der Text des Gesetzes, das Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman in naher Zukunft vorschlagen will, macht Gänsehaut. Sollte es in dieser Form verabschiedet werden, könnte Lieberman in Zukunft Bürgern, die die Sicherheit des Staates gefährden, ein Berufsverbot erteilen, die Ausreise oder den Kontakt zu bestimmten Personen verbieten und für unbegrenzte Zeit „jede andere Anweisung geben oder Einschränkung auferlegen, die notwendig sind, um die nationale Sicherheit aufrechtzuerhalten“.

Es ist nicht die einzige Initiative, die für Unbehagen sorgt: Die Justizministerin will Steuervorteile für Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International aufheben, weil die nicht patriotisch genug sind.

Die Kulturministerin will Einrichtungen wie Theater oder Fußballstadien dazu verpflichten die Staatsflagge zu hissen. Theaterstücken, die Israel zu scharf kritisieren, und Ensembles, die nicht im besetzten Westjordanland auftreten wollen, will sie alle Zuwendungen streichen.

Studium des Judentums wichtiger als Mathematik
- Das Bildungsministerium zensiert Bücher, weil sie „Assimilation“ zwischen Juden und Nichtjuden propagieren. Der Bildungsminister erklärt, das Studium des Judentums sei wichtiger als Mathematik.

Premier Benjamin Netanjahu will eine Medienreform aufhalten, weil es „keinen Sinn macht, eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt einzurichten, die wir nicht kontrollieren“, wie seine Kulturministerin und Parteigefährtin empört feststellte. >>>

Ideologische Zementierung der Besatzung - Annette Groth, 18. Oktober 2016 – Es sei ein Weckruf für die israelische Gesellschaft, sagte der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin. Damit meinte er eine kürzlich veröffentlichte Umfrage des „Pew Research Centre“.(1) Ihr zufolge wollen 48 Prozent der befragten jüdischen Israelis, dass die palästinensischen Araberinnen und Araber ausgewiesen werden. Und fast 80 Prozent der Befragten fordern eine bevorzugte Behandlung von Jüdinnen und Juden im israelischen Staat!

Weil solche Umfragen bei uns kaum an die Öffentlichkeit dringen, sind die alarmierenden Ergebnisse den wenigsten bekannt. Neu sind sie allerdings bei weitem nicht: Bereits im Jahr 2004 verlangten 63 Prozent der in einer Studie des „Haifa Universitätszentrums zur Erforschung der nationalen Sicherheit“ befragten Israelis, ihre Regierung solle die Araber zur Auswanderung ermutigen. 48 Prozent gaben an, in ihren Augen würden Araber in Israel „zu gut“ behandelt. 2012 schrieb der israelische Journalist Gideon Levy über die Ergebnisse einer von DIALOG durchgeführten Umfrage, die meisten Israelis befürworteten ein Apartheidregime:(2) 69 Prozent sprachen sich dagegen aus, den 2,5 Millionen Palästinensern das Wahlrecht zuzugestehen, sollte Israel die Westbank annektieren, 74 Prozent plädierten für getrennte Straßen für Israelis und Palästinenser. 47 Prozent wollten die israelischen Araber zumindest teilweise in die palästinensischen Gebiete transferieren, 59 Prozent forderten, dass Juden bei Jobs in Regierungsministerien grundsätzlich arabischstämmigen Anwärtern vorgezogen werden. 49 Prozent vertraten die Meinung, Juden sollten besser behandelt werden als Araber, 42 Prozent wollten nicht, dass ihre Kinder gemeinsam mit palästinensischen Kindern zur Schule gehen. Zu guter Letzt bekannten 58 Prozent der jüdischen Bevölkerung Israels freimütig, Israel praktiziere gegenüber den Arabern Apartheid. Bei der Mehrheit der Israelis stößt das nicht auf Kritik.

Diese Umfrageergebnisse unter der jüdisch-israelischen Bevölkerung machen deutlich, dass es nicht „nur“ die von den israelischen Regierungen geschaffenen Fakten „on the ground“ sind, also insbesondere die Zerstückelung und Annexion großer Teile palästinensischen Bodens mithilfe von Siedlungen, die eine Zweistaatenlösung immer unwahrscheinlicher werden lassen. Nur noch die Hälfte sowohl der israelischen als auch der palästinensischen Bevölkerung spricht sich für eine Zweistaatenlösung aus. >>>

Ohne Erinnerung keine Zukunft. Die Nakba auf Hebräisch - Wie geht die israelische Öffentlichkeit mit der Geschichte der Vertreibung der PalästinenserInnen um? - Eitan Bronstein Aparicio - pdf

Nakba – (arabisch für: Katastrophe) bezeichntet die Ereignisse im Rahmen des Krieges von 1948 (1947–1949), und deren Folgen. Der neu gegründete israelische Staat beherrschte 77 Porzent des historischen Palästina, mehr als 10.000 PalästinenserInnen kamen während der Kampfhandlungen ums Leben, mehr als 500 Städte und Dörfer worden zerstört bzw. entvölkert und mehr als 700.000 PalästinenserInnen (das heißt mehr als die Hälfte der palästinensischen Bevölkerung im historischen Palästina bzw. ca 80% der PalästinenserInnen, die vor dem Krieg in Gebieten gelebt hatten, die sich mach Kriegsende innerhalb der international anerkannten Grenzen Israels befanden) wurden zu Flüchtlingen. Ihr in Israel befindliches Eigentum wurde vom israelischen Staat konfisziert.

In diesem Artikel zeichne ich den israelischen Diskurs über die Nakba (hauptsächlich als Thema, aber auch als historisches Ereignis) nach. Wann ist die Nakba im israelischen Diskurs aufgetaucht? Wann ging die Beschäftigung mit diesem Thema zurück? Wann wurde sie unterdrückt? Was waren die Gründe für diese Veränderungen? Im Folgenden werde ich versuchen, die verschiedenen Phasen in der Geschichte Israels seit der Staatsgründung nachzuzeichnen, um das jeweils spezifische Verhältnis zur Nakba und die im Laufe der Zeit eingetretenen Veränderungen zu untersuchen. >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  im  Archiv >>>

Aktuelle  Kurznachrichten

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In exclusive interview with Ma'an, Dahlan slams Palestinian Authority, Fatah

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Des activistes pro-palestiniens piègent le public d’une conférence sur Israël à Londres

Lands Leveled near Salfit, Farming Equipment Seized in Tubas

UNHRC official- ‘Israel’s status at UN depends on ending the occupation’

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9 Palestinian prisoners continue open hunger strikes in Israeli prisons

Israeli police raid East Jerusalem school looking for stone-throwing students

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31. 10. 2016

PCHR Press Release- “In Security Escalation in Nablus, 2 Wounded, Including Security Officer”

Israeli Soldiers Kill A Palestinian In Hebron

Illegal Israeli Colonists Cut Palestinian Olive Trees In Bethlehem

American Express disowns Pink Floyd singer Roger Waters because of pro-Palestinian views

No one is lifting a finger to protect Arab women

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Israel bans 5 year-old Palestinian boy from visiting father in prison

Hamas leaders meet with Abbas in Qatar, present 'complete vision' for reconciliation

Israel postpones Gaza fishing zone expansion by two days

3 injured after armed clashes break out with PA security forces in Balata refugee camp

30. 10. 2016

Illegal Israeli Colonists Cut Palestinian Olive Trees In Bethlehem

Israel entschuldigt sich bei Italien für Äußerung von Vize-Minister

Palestinian Man Seriously Injured By Israeli Army In Ramallah

Israeli authorities seal main road in occupied East Jerusalem neighborhood

Palestinians Hold The Weekly Protest In Kufur Qaddoum

Soldiers Kidnap A Palestinian Farmer, Force Many Out Of Their Orchards Near Nablus

Army Injures Three Palestinians In Gaza

Protesters in Bil’in cut Israeli barbed wire, face tear gas fired by Israeli troops

One almighty military order and 49 dead Palestinians

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29. 10. 2016

Several Palestinians Injured By Army Fire In Shu’fat

PCHR Weekly Report- Child killed, 3 civilians, including child, wounded by Israeli troops

181 Settlement Units to be Built in Jerusalem

1600 Israeli Settlement Units to be Built in Occupied Golan

Israeli court accuses slain Palestinian's twin brother of social media 'incitement'

3 Palestinians injured in clashes with Israeli forces along Gaza border

Israel forces expel Nablus area farmers from lands while picking olives, detain 1

Israeli authorities seal main road in occupied East Jerusalem neighborhood

Israel postpones decision regarding fate of Bedouin school

‘My solution is just equality for all of the people’- Israeli activist Renen Raz dies at 28

28. 10. 2016

Facebook posts land Palestinian teens in administrative detention

Le parlement sud-africain demande des sanctions contre son ambassadeur en Israël

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Israeli Border Guards Who Killed Pregnant Palestinian Mom & Her Brother Will Not Be Charged

PPS- “Israeli Army Kidnaps 28 Palestinians, Including Children, In The West Bank”

Lessons for Israel-Palestine from a divided Cyprus

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Court drops charges against Israeli security guards over killing of Palestinian siblings

Palestinian Dies From Wounds Suffered When Israeli Settler’s Car Struck Ho Horse-Dawn Cart

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Clashes break out in Bedouin village after Israeli police deliver demolition orders

27. 10. 2016

Breaking news: Stop the wall member Salah Khawaja arrested

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Israeli-enforced demolitions in Jerusalem leave scores of Palestinians homeless

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