Montag, 20. Februar 201713:13  -     LINKS      facebook       ARCHIV     THEMEN

Hagai El-Ad's address in a special discussion about settlements at the UNSC

Hagai El-Ad's address in a special discussion about settlements at the United Nations Security Council - (View full discussion)

Members of the Security Council, Ladies and Gentlemen, Before I begin, I would like to express my deep thanks for this unique opportunity of speaking at this distinguished forum and engaging with the members of the UN Security Council.

What I’m about to say is not meant to shock you. It is, however, meant to move you.

For the past 49 years – and counting – the injustice known as the occupation of Palestine, and Israeli control of Palestinian lives in Gaza, the West Bank, and East Jerusalem, has become part of the international order. The first half-century of this reality will soon be over. On behalf of B’Tselem, the Israeli Information Center for Human Rights in the Occupied Territories, I implore you today to take action. Anything short of decisive international action will achieve nothing but ushering in the second half of the first century of the occupation.

Ladies and Gentlemen, What does it mean, in practical terms, to spend 49 years, a lifetime, under military rule? When violence breaks out, or when particular incidents attract global attention, you get a glimpse into certain aspects of life under occupation. But what about the rest of the time? What about the many “ordinary” days of a 17,898-day-long occupation, which is still going strong? Living under military rule mostly means invisible, bureaucratic, daily, violence. It means living under an endless permit regime, which controls Palestinian life from cradle to grave: Israel controls the population registry; Israel controls work permits; Israel controls who can travel abroad – and who cannot; Israel controls who can visit from abroad – and who cannot; in some villages, Israel maintains lists of who can visit the village, or who is allowed to farm which fields. Permits can sometimes be denied; permits must always be renewed. >>>

Streit um heiligen Berg - Israel bricht Beziehungen zur UNESCO ab und entzieht sich so der Diskussion - Knut Mellenthin

Israel hat am Freitag »alle professionellen Aktivitäten« mit der UNESCO, der Kulturorganisation der Vereinten Nationen, auf unbegrenzte Zeit unterbrochen. Das gab Erziehungsminister Naftali Bennett bekannt, der gleichzeitig Vorsitzender der ultrarechten Partei Habajit Hajehudi (Jüdisches Haus) ist. Als Grund nannte Bennett »die schändliche Entscheidung von UNESCO-Mitgliedern, die Geschichte zu verleugnen und Tausende von Jahren jüdischer Verbindungen mit Jerusalem und dem Tempelberg zu ignorieren«. (...)

In Wirklichkeit handelt es sich bei dem Papier, das so viel Aufregung ausgelöst hat, bisher noch nicht einmal um ein offizielles Dokument der UNESCO, sondern nur um einen durch die Programmkommission abgestimmten Entwurf. Über seine Annahme oder eventuelle Veränderung soll Anfang dieser Woche der Vorstand der Kulturorganisation entscheiden. Viele Anzeichen deuten darauf hin, dass dies vor dem Hintergrund der israelischen Kritik, die von den USA und mehreren EU-Mitgliedern unterstützt wird, erst einmal verschoben wird. Die Programmkommission 
(...)

Mit ihrer heftigen und unwahrhaftigen Polemik hat die Regierung Israels es jedoch geschafft, von den wesentlichen Aussagen des Papiers der UNESCO-Programmkommission abzulenken. Dort werden den israelischen Behörden und Sicherheitskräften in 22 konkret formulierten Einzelpunkten Verstöße gegen den vereinbarten Status der Kulturzone und gegen 121 diesbezügliche Entscheidungen der UNESCO vorgeworfen.>>>

Wider die zionistische Mafia und für Meinungsfreiheit -  Abi Melzer - Liebe Freunde, liebe Leser, es geht in diesem Text nicht um Antisemitismus oder Antizionismus, nicht um Israel oder Palästina, sondern um uns, um unsere Freiheit und unsere Würde.

Wollen wir weiter tatenlos zusehen wie unsere Rechte beschnitten werden und zionistische Agenten aus Jerusalem bestimmen, was wir schreiben und was wir sagen dürfen, und am Ende auch noch was wir denken sollen.

Christopher Glanz aus Oldenburg steht vor derselben Problematik, vor der ich stehe und er kämpft. Die erste Runde hat er bereits gewonnen.

Jetzt wird er auch von diesem Schreibtischtäter Benjamin Weinthal angegriffen, der schon für viele Skandale in Deutschland gesorgt hat. Und der fanatische obsessive Zionist Sache Stawski, Chef der McCarthy-Organisation Honestly Concerned behauptet sogar, Christopher Glanz sei ein „Bilderbuch Antisemit“. Er sollte auch abgemahnt und ein für alle Mal zum Schweigen gebracht werden.

Wir haben uns von dieser zionistischen Mafia zu lange alles gefallen lassen. Es ist höchste Zeit sich zu wehren, denn ansonsten wird diese Mafia bald bestimmen, was wir lesen, was wir sagen und was wir denken sollen.

Ein gerichtliche Auseinandersetzung wird viel Geld kosten, wenn man bis zum bitteren Ende geht. Vor zehn Jahren, als ein naiver Frankfurter Richter entschieden hat, dass der Sayanist Henryk M. Broder sagen darf, dass Hajo (Meyer) und Abi (Melzer) den Leipzigern den Adolf machen darf, hatte ich nicht genug Geld, um in die nächste Instanz zu gehen. Broder standen offenbar unbegrenzt Gelder zur Verfügung. Jetzt stehen Charlotte Knobloch unbegrenzte Summen zur Verfügung. Wenn wir aber verhindern wollen, dass sie uns ungestraft diffamiert und verleumdet, wenn wir die dumme Entscheidung von 2005 korrigieren wollen, dann müssen wir kämpfen.

Wenn Knobloch einen Spender hat, der ihr 50 000 € zur Verfügung stellen kann, dann sollten wir 50 000 Spender aufbringen, die jeder einen Euro spenden können, oder 5000 Spender, die je 10 € spenden können, oder 500 Spender, die je 100 € spenden können.

Wir sind erst wenige Stunden online und haben schon mehr als 1000 € zusammen. Gemeinsam sind wir stark. Schließlich geht es um unsere Freiheit, die wir nicht einer Knobloch, einem Broder oder einem miesen kleinen Agenten in die Hände legen wollen. Quelle

 

Wir bitte alle, die sich für Meinungsfreiheit und für das per Grundgesetzt garantierte Recht seine Meinung zu verbreiten einsetzen wollen, um Spenden.

Spenden überweisen Sie bitte an:

Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost, EJJP Deutschland
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE91 1002 0500 0001 o532 00
BIC BFSWDE33BER
Kennwort: Meinungsfreiheit

Gewerkschaft stellt sich hinter Lehrer Glanz - Sein Fall sorgt für viel Wirbel: Dem Pädagogen und Autoren wird wegen seiner Israel-Kritik Antisemitismus vorgeworfen. Nun bekommt Christoph Glanz Unterstützung.

Oldenburg - Im Streit um einen israel-kritischen Artikel in der Zeitschrift Paed-Ol der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft stärkt der Vorstand dem Autor, Christoph Glanz, den Rücken.

Christoph Glanz sei in der aktiven Mitarbeit bei lokalen Aktivitäten der GEW Oldenburg stets als engagierter Pädagoge und sehr sachkundiger Kollege positiv aufgefallen, heißt es in einem Schreiben des GEW-Kreisvorstands an Schulleitung und Personalrat der IGS Flötenteich. Als Mitstreiter in mehreren Diskussionen seien Glanz’ Beiträge „immer überaus konstruktiv, kritisch und zielführend wahrgenommen worden“.

Als Lehrer sei Glanz’ „Engagement für politische Beteiligung, Frieden, Verständigung, Aufklärung, (...), einhergehend mit Toleranz anderer Sichtweisen und mit einer Hingabe, die weit über das verpflichtende ,Mindestmaß’ hinausgeht, bekannt“, heißt es in dem Ende September verfassten und jetzt bekanntgewordenen Schreiben. >>>

 

Der zur Zeit größter Verleumder der notwendigen Kritik an Israel (Benjamin Weinthal)  vereint fast alle zionistischen Verteidiger in einem Artikel:
Fire German teacher who glorifies Palestinian violence, say critics - Diaspora -  >>>

Benjamin Weinthal - Deutschland Korrespondent der "Jerusalem Post" >>>

Trapped 'from fence to fence' in Gaza - Not only are these borders artificially drawn, they highlight the utter insanity of fencing an entire population in the world’s largest open-air prison simply because of Israel’s need to maintain a Jewish demographic majority. - Jehad Abu Salim

Summer days are long, but in Gaza, they are longer than one might think. They get even longer when the electricity and the internet are shut off, which is most of the time. This had been my daytime nightmare ever since Israel imposed its siege on the Gaza Strip in 2007. To escape it, you could read or visit a friend to talk to, but when the weather gets hot and humid, the energy to do any of these activities evaporates.

On one such hot and humid day, I went to the roof of my house out of boredom. Although this was not the first time I had looked at the landscape from my family’s rooftop in Deir Al-Balah, some thoughts and reflections made this day unforgettable. I looked east and there were the borders between the Gaza Strip and Israel, and I looked west and there was the sea. From that same spot, both borders were visible, and between them, the familiar scene of innumerable drab houses stretching towards both horizons.

At that moment, I recalled one of the famous common sayings used by Palestinians in Gaza to refer to the Strip: we’re trapped ‘min al-silik ila al-silik’ (from the fence to the fence). This simple phrase >>>

16. 10. 2016

Arn Strohmeyer: Ist Antizionismus gleich Antisemitismus?

Eine Antwort auf Kritiker meines Buches Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt.
Hitlers langer verhängnisvoller Schatten,

Gabriele Schäfer Verlag Herne,
ISBN 978-3-944487-48-9, 16,80 Euro

Eine Antwort an die Lobby - Die Verteidiger der israelischen Politik in Deutschland greifen, wenn Kritiker unter Berufung auf die Menschenrechte und das Völkerrecht diese Politik kritisieren, schnell zum Antisemitismus-Vorwurf.

Arn Strohmeyer untersucht an einem prototypischem Fall – der Kritik des Bremer Grünen-Politikers und Vorsitzenden der Bremer Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Hermann Kuhn an seinem Buch Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt – die Argumente, auf die sich die Israel-Apologeten dabei stützen.

Strohmeyer kommt dabei zu dem Ergebnis, dass die Verteidiger Israels so gut wie ausschließlich ideologisch argumentieren, aber offenbar nur begrenzte Kenntnisse des Zionismus und seiner Geschichte haben. Oder sie tabuisieren und verdrängen die zionistische Realität, weil sie nicht in ihr Wunschbild von Israel passt.

Dass sie (wie hier Hermann Kuhn) dem Autor auch noch Zitate unterstellen, die gar nicht von ihm sind, um ihn als lupenreinen „Antisemiten“ zu diffamieren, verwundert da nicht. Der Antisemitismus-Vorwurf, den sie gegen die Kritiker der israelischen Politik verwenden, erweist sich in erster Linie als eine ideologische Waffe, die von Israels Vorgehen gegen die Palästinenser ablenken und Kritik an Israels Vorgehen ausschalten soll.
 

Texte auf diesen Seiten von Arn Strohmeyer >>>
Homepage von Arn Strohmeyer >>>
Bücher von Arn Strohmeyer >>>

Die USA geben zu, dass Israel ein dauerhaftes Apartheidsregime aufbaut - Wir sollten Israels Weg zur permanenten Apartheid in genau demselben Licht betrachten wie die historische Schande der südafrikanischen Apartheid. Die aggressivsten und unbeirrbarsten Befürworter dieser Apartheid stehen an der Spitze der US-amerikanischen politischen Elite — meint Glenn Greenwald. - Glenn Greenwald - Translated by Jakob Reimann

Im Jahr 2010 warnte der damalige israelische Verteidigungsminister Ehud Barak ausdrücklich davor, Israel würde sich zu einem permanenten „Apartheidsstaat“ entwickeln, wenn es misslingt, ein Friedensabkommen mit den Palästinensern zu schließen, das ihren eigenen souveränen Staat erschaffen und sie mit vollen politischen Rechten ausstatten würde. „Solange es im Gebiet westlich des Jordanflusses nur ein politisches Gebilde mit Namen Israel gibt, wird es entweder nicht jüdisch oder nicht demokratisch sein“, sagte Barak. „Wenn dieser Block von Millionen von Palästinensern nicht zur Wahl darf, wird dieses Gebilde ein Apartheidstaat sein.“

Ehrliche Beobachter auf beiden Seiten des Konflikts haben schon vor Langem eingeräumt, dass die Aussichten auf eine Zweistaatenlösung praktisch nicht mehr existieren: eine andere Art zu sagen, dass Israels Status als ständiges Apartheidsregime unausweichlich ist. Tatsächlich haben US-Geheimdienste bereits vor 45 Jahren ausdrücklich davor gewarnt, dass die israelische Besatzung permanent werden würde, sollte sie nicht schnellstmöglich beendet werden.

Alle relevanten Beweise machten deutlich, dass genau dies geschieht. Seit vielen Jahren hat es keinerlei Fortschritte in Richtung einer Zweistaatenlösung gegeben. Die Struktur der israelischen jüdischen Bevölkerung – die wesentlich kriegshungriger und rechtsextremer als frühere Generationen geworden ist – hat das Land immer weiter von diesem Ziel entfernt. Es gibt Minister in Schlüsselpositionen in der israelischen Regierung, einschließlich der extrem radikalen Justizministerin, die sich offen und ausdrücklich gegen eine Zweistaatenlösung aussprechen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat immer wieder deutlich gemacht, dass auch er gegen eine solche Lösung ist – in Wort und in Tat. Israel beabsichtigt, auch weiterhin über die Palästinenser zu herrschen und ihr Land zu besetzen und ihnen Selbstverwaltung, politische Freiheiten und das Wahlrecht in alle Ewigkeit vorzuenthalten.

Trotz dieser Aggression und der Unterdrückung, oder gerade deswegen, hat die Obama-Regierung Israel immer wieder uneingeschränkte Treue geschworen und es mit Waffen und Geld überschüttet. Diese Belohnung des israelischen Verhaltens gipfelte vor nur drei Wochen in der Ankündigung der US-Regierung >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  im  Archiv >>>

Aktuelle  Kurznachrichten

Settlers Attack Palestinian with Knife and Clubs

Israeli PM Blasts Human Rights Organizations for Speaking Out against Military Occupation

Israeli Court Releases Eman Abu Sbeih, Prevents Her From Talking To The Journalists, Using Social Media

UK Parliament admonishes pro-Palestinian movement in report on anti-Semitism

Israeli Soldiers Kidnap Five Palestinians In Hebron

'When the media doesn't talk to Arabs, coverage is negative'

Israel Places West Bank And Gaza Under Strict Siege During Sukkot

Israeli forces shoot, injure 2 Palestinian in Jenin-area clashes

Egypt opens Rafah border crossing for second consecutive day, letting 783 Gazans out

Israeli Colonists Attack Palestinian Picking Olives Near Nablus

PPS- “Israeli Army Kidnaps Six Palestinians Near Nablus”

PPS- Israeli Soldiers Kidnap Eleven Palestinians In Jerusalem

After Israeli PM 'attack,' B'Tselem vows to continue efforts to end the occupation

Israeli settlers harass Palestinian families picking olives southwest of Nablus

Palestinian sentenced to death in Gaza for 2011 murder

Business forum anticipates growth in Palestinian-Jordanian trade

Israeli army says reports of rocket fire false

16. 10. 2016

Israeli occupation forces shoot and kill 10-year-old Palestinian boy

Israel's false spin on UNESCO Jerusalem vote

Members of the European Parliament show support to Women’s Boat to Gaza

PA Welcomes Passing of UNESCO Resolution

Jerusalemite Palestinian Organizer Nasser Abu Khdeir Freed after 5 1/2 Years Imprisonment

British Consulate to Support Palestinian Olive Harvest

Israel detains teenage son of slain shooter, extend detentions of his other 2 children

Mother of Palestinian prisoner sentenced to a year in prison for attempting to smuggle phone

Palestinian FM Refutes UNESCO Director-General’s Comments

Israeli Soldiers Threaten International Protesters with Arrest during Bil’in Weekly Protest

4 Palestinians continue hunger strikes against their imprisonment by Israel without charge

Israel closes West Bank, Gaza crossings for Jewish holiday

Kufur Qaddoum Holds The Weekly Protest

Brexit-Vorsorge: Britische Juden beantragen deutsche Pässe

15. 10. 2016

Let’s talk about what UNESCO resolution does say instead of what it doesn’t

PA welcomes passing of UNESCO resolution sharply criticizing Israeli policies

PCHR Weekly Report- 2 civilians killed, 6 wounded by Israeli forces this week

The battle over Obama's legacy, featuring Netanyahu, Zogby, liberal Zionists, and 88 senators

Fußball: Keine Lösung im Fußball-Disput zwischen Israel und Palästina
 

UN tells FIFA that Israeli settlements are illegal

UN Security Council holds meeting on illegal expansion of Israeli settlements in West Bank

Two Israeli Soldiers Mildly Injured After Invading Qabatia

Israeli Soldiers Kidnap Five Palestinians in The West Bank

'State of Terror,' by Thomas Suárez

PLO- “Israel killed 248 Palestinians since September 2015, 74% under 26”

PCHR- 20 Years Against Death Penalty; Facts on Death Penalty in Palestine and PCHR’s Position

Resource- Fact-checking Israel's most stubborn illegal outpost

'The occupation is sustainable because the world refuses to take action'

Israeli forces raid 'mourning tent' dedicated to slain Palestinian Misbah Abu Sbeih

Israeli forces open fire on Palestinian farmers in the southern Gaza Strip

Israeli forces confiscate Palestinian-owned residential barracks in Jericho

14. 10. 2016

Israelischer Chefdiplomat gibt sein Amt auf

Jordanian BDS activists reject gas deal with Israel

Gaza headed for ‘environmental catastrophe’

PLO: Israel Killed 248 Palestinians since September 2015, 74% under 26

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