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Montag, 20. Februar 201713:14  -     LINKS      facebook       ARCHIV     THEMEN

 

Videos - Fotos - Text - Seven days on the Women’s flotilla to Gaza - Join reporter Yudit Ilany as she spends a week with the Women’s Flotilla to Gaza, while it makes port calls in southern Europe, and ultimately attempts to break Israel’s blockade on Gaza.

For eight years now, international activists have attempted to symbolically break Israel’s decade-long blockade on the Gaza Strip. In 2008, the Israeli Navy let two sets of boats through. Two years later, Israeli commandos killed 10 activists on the ‘Mavi Marmara.’

Every year since, activists have attempted new flotillas, all of which have been stopped by Israel. This year, the Freedom Flotilla Coalition is sending a ‘Women’s Boat to Gaza,’ a flotilla of two boats named Amal-Hope and Zaytouna-Oliva. Israel Social TV reporter Yudit Ilany is sailing on the Zaytouna-Oliva. This is her travelogue from the first week.

We have edited the Yudit’s diary for length. The full multimedia series can be found on Social TV’s Facebook page. It’s hot and humid. The sun is scorching but it’s easy to forget, as Barcelona is amazing. Not because it is a gorgeous city (well, that too) but first and foremost because of the city’s inspiring group of activists. People who give you hope not only with their words, but with their actions and dedication. And their friendliness.

The festival surrounding the launching of the flotilla, with its artists, musicians and performers, is a happy noisy mix of art, ideology and knowing how to live. The public is a fantastic mixture of locals >>>

 

Women`s flotilla to Gaza is more than mere symbolism - Susan Abulhawa -  "Their actions blur the boundaries of nation-states, race and class, shifting loyalties towards universal rights." >>>

 

Why I am on the Women’s Boat to Gaza - Lisagay Hammilton - "I’m here because some 1.8 million Gazans are trapped in what is often described as a giant open-air prison." >>>

Europäischer Gerichtshof fordert Streichung der Hamas von Terrorliste - Generalanwältin: Beschluss des EU-Rats aus 2001 sollte für nicht erklärt werden  – Der EuGH hat in einem Schlussantrag die Belassung von Hamas und Tamilischen Befreiungstigern auf der EU-Terrorliste aus dem Jahr 2001 für nichtig erklärt. EuGH-Generalanwälting Eleanor Sharpstone erklärte am Donnerstag, der Rat dürfe sich bei seiner Entscheidung nicht auf Presseartikeln oder Informationen aus dem Internet stützen, sondern auf Beschlüsse zuständiger Behörden.

Der Schlussantrag ist nicht bindend. Allerdings folgt der Europäische Gerichtshof in seinem Urteil, das in einigen Monaten vorliegen dürfte, in 80 Prozent der Meinung der Generalanwältin oder des Generalanwalts. In einem solchen Fall würde damit auch das Einfrieren der Gelder von Personen, Vereinigungen und Körperschaften, die der Beteiligung an terroristischen Handlungen verdächtigt werden und deren Namen sich auf der Liste befinden, aufgehoben.  >>>

DER PLAN

Der Verleger und Publizist Abi Melzer kommt nach München.

 Wir laden Sie herzlich ein zu Vortrag und Gespräch mit ihm über das Thema
 „Antisemitismus heute“


SALAM SHALOM Arbeitskreis Palästina-Israel e.V. München


 

WEIL MAN AUF DIE, DIE AUF DER SEITE DER TÄTER STEHEN HEREINGEFALLEN IST

23. 9. 2016 - Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde, in was für einem Lande leben wir?

Der Geschäftsführer des HANSA-Hauses teilte uns heute Vormittag mit, dass er leider seine Raumzusage zurücknehmen müsse. Er hat die ihm bisher nicht bekannte Erfahrung gemacht, dass es bestimmten Kreisen (in diesem Falle offenbar auch katholischen - der KKV ist ein katholischer Sozialverband) nicht passt, wenn zum Thema Palästina-Israel kritische, d.h. von den gängigen abweichende Positionen vertreten werden. Es wurde offenbar so massiv Druck auf ihn ausgeübt, dass er zermürbt aufgab und uns - mit dem Ausdruck des Bedauerns - vor die Tür setzte.

Unser Referent Abi Melzer, der Stein des Anstoßes befindet sich bereits wieder auf dem Weg nach Hause.

Wir bieten allen, die durch die unglaublichen Vorgänge der letzten Tage rund um unsere Veranstaltung aufgeschreckt sind (nicht zu reden von der Empörung) an, sich heute Abend mit uns zu treffen und sich an Überlegungen zu beteiligen, was wir kurz- und mittelfristig unternehmen können, um dem dreisten und erfolgreichen Treiben der Meinungsunterdrücker Einhalt zu gebieten - politisch, juristisch, publizistisch.
Es kann nicht sein, dass eine kleine (allerdings bestens vernetzte) Interessengruppe darüber befinden kann, wer in dieser Stadt und in diesem Land (es handelt sich ja um ein bundesweites Phänomen) was sagen darf.

Wir treffen uns um 20,00 Uhr im KOMM Treff in der Holzapfelstrasse 3 (Westend). Am besten zu erreichen mit der S-Bahn bis zur Hackerbrücke, die Landsbergerstrasse überqueren, in die Holzapfelstrasse einbiegen. Herzliche Grüße JürgenJung



Das Kulturreferat der Stadt München hat gestern dem Eine WeltHaus untersagt, die Veranstaltung in seinen Räumlichkeiten stattfinden zu lassen. - Jürgen Jung - Begründung: "Die Veranstaltungsankündigung enthält Formulierungen, die in Richtung einer Delegitimierung Israels gehen. Dies legt nahe, dass in der Veranstaltung die Grenze zwischen Israelkritik und Antisemitismus überschritten wird. In städtischen Räumen sind solche Agitationen nicht zulässig. Das Kulturreferat untersagt daher die Überlassung der städtischen Räume an den Verein Salam Shalom zur Durchführung der Veranstaltung."

Der Münchner Merkur hat heute bereits einen Artikel zu der Affäre veröffentlicht (Anhang 1), auf den ich mit einem Leserbrief geantwortet habe (Anhang 2).

Es ist schon ungeheuerlich, wie unverfroren der Artikel 5 unseres Grundgesetzes (" Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten ... Eine Zensur findet nicht statt.") außer Kraft gesetzt wird.

 


Palästina-Verein muss neuen Ort suchen - Antisemitismus-Vorwurf: Stadt verbietet linke Veranstaltung im Eine-Welt-Haus - München - Kulturreferent Hans-Georg Küppers, SPD, hat die Veranstaltung einer linken Gruppe im Eine-Welt-Haus verboten. CSU-Bürgermeister Josef Schmid und sogar Grüne unterstützen die Entscheidung. Der Veranstalter spricht von „Israel-Lobby“. >>>

 

Jürgen Jung - (doc) Leserbrief zum Artikel im MM vom 22. 9. 2016: Die von der Stadt München untersagte Nutzung der Räumlichkeit des EineWeltHauses für den Vortrag des Verlegers Abi Melzer stellt einen derartig schwer wiegenden Eingriff in das Grundrecht der Meinungs- und Informationsfreiheit dar, daß er selbstverständlich einer hieb- und stichfesten Begründung bedarf.

Und da liest man dann erstaunt, „es liege nahe, dass in der Veranstaltung die Grenze zwischen Israelkritik und Antisemitismus überschritten wird“ (Mail von Kulturreferent Hans-Georg Küppers, SPD, an das Eine-Welt-Haus). Wie er wohl zu dieser Vermutung gekommen sein mag, der Herr Kulturreferent? Auch hätte man gern gewußt, inwiefern „die Veranstaltungsankündigung Formulierungen enthält, die in Richtung einer Delegitimierung Israels gehen.“ Nicht ein einziges Wort in der Veranstaltungsankündigung geht in diese Richtung.

Kultur-Bürgermeister Josef Schmid, CSU, stellt sich hinter das Verbot mit der Aussage: „Ein Agitieren gegen das Existenzrecht Israels ... muss im Ansatz unterbunden werden.“ Recht hat er, der Kultur-Bürgermeister. Auch hier hätte man gern gewußt, wie er zu dieser Unterstellung kommt, denn an keiner Stelle des Ankündigungstextes wird das Existenzrecht Israels in Frage gestellt. Dies haben wir nie getan und werden es auch nie tun.

Der Gipfel dieser ungeheuerlichen Verleumdungen ist allerdings erreicht, wenn Stadtrat Dominik Krause (von den Grünen!) meint, Salam Shalom „wäre in der NPD-Zentrale besser aufgehoben.“ Er meint, der Verein „berufe sich auf Autoren, die behaupten, amerikanische Juden wollten Profit aus dem Holocaust schlagen.“ Sollte Krause den amerikanischen Historiker Norman Finkelstein meinen, der genau dies in seinem Werk „Die Holocaust-Industrie“ nachgewiesen hat? Abgesehen davon, daß wir uns nie auf ihn „berufen“ haben, scheint Krause die Ergebnisse von dessen Forschungen zu bezweifeln. Er steht dann allerdings vor dem Problem, daß beispielsweise der bedeutendste Holocaust-Forscher, der Jude Raoul Hilberg, Finkelstein ausdrücklich bestätigt und ihm seinen Respekt bezeugt hat.

Und Krause fantasiert munter weiter, daß wir uns auch noch auf „Aktivisten“ berufen würden, „die >>>


Zahnlose Wölfe: Ein Rundgang durch Schatila - Die palästinensischen Flüchtlingslager Sabra und Schatila in Beirut: Traurig berühmt seit dem Massaker vor 34 Jahren. Auch heute noch bilden die Camps, die eher eigene Stadtviertel sind, eine eigene Welt mitten in der Metropole. Ein Spaziergang von Bartholomäus von Laffert mit Bildern von Kai Feldheim. >>>

Israel und Palästinenser wollen wieder verhandeln - Abbas: "Siedlungspläne zerstören alle Hoffnung auf Zwei-Staaten-Lösung" - Israel und die Palästinenser haben sich vor den Vereinten Nationen zwar gegenseitig erneut scharf angegriffen – aber auch zu neuen Friedensverhandlungen bereit erklärt. "Ich bin bereit, heute neue Verhandlungen zu beginnen", sagte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu am Donnerstag vor der UN-Vollversammlung in New York.

"Israel steht bereit, über alle abschließenden Statusfragen zu verhandeln", betonte der israelische Premier. Allerdings gilt der anhaltende Ausbau israelischer Siedlungen im besetzten Westjordanland und in Ost-Jerusalem als ein Haupthindernis für solche Verhandlungen. >>>

Die Siedler der Westbank 1

 

Die Siedler der Westbank  2

Accept Palestine or face ‘sea of hatred,’ Jordanian king warns Israel - Speaking at the UN General Assembly, Abdullah accuses Jewish state of attempting to alter status quo on Temple Mount - Jordan’s King Abdullah warned Israel would find itself in “a sea of hatred” if it did not accept a Palestinian state, while also condemning Muslim terrorists from the United Nations rostrum Tuesday.

Speaking at the UN General Assembly in New York, Abdullah spoke of the importance of peace between Israel and Palestinians, blaming the ongoing conflict for continued unrest in the region. “No injustice has spread more bitter fruit than the denial of a Palestinian state. I say: Peace is a conscious decision,” the king said. “Israel has to embrace peace or eventually be engulfed in a sea of hatred in a region of turmoil.” >>>

How Israel is turning one Arab party into a security threat - Orly Noy -  "Balad isn’t the first political party in Israel to be suspected of violating campaign finance laws. But it is the first one to have its members arrested in overnight, commando-style raids." >>>

103 Palestinians Killed by Israel Since the Start of 2016 - Since the beginning of 2016, 103 Palestinians have been shot dead by Israeli forces, Quds Press reported.

Sixteen-year-old Issa Tarayrah became the 103 person to be shot this year. This brings the number of those killed since the start of what has become known as the Jerusalem Intifada to 248.

Tarayrah was killed in the occupied West Bank city of Hebron and his death raises the number of the Palestinians who were killed from this Palestinian city alone to 77, which includes 47 executions. Four of the deaths were from Tarayrah family. >>>

Owners of war-destroyed homes in Gaza to receive Kuwaiti aid money -  "Israel’s war in the summer of 2014, the third in six years, left more than 2200 Palestinians dead, most of them civilians with over 500 children, and thousands of homes either totally or partially destroyed" >>>

A `wave of violence` that never actually ends - Haggai Matar - "When the Israeli media talks about the latest ‘wave of violence,’ it leaves out the five unarmed Palestinians who were shot to death by soldiers and police officers in the past few months." >>>

Dear Israelis, how would you like your Palestinian? - Rami Younis - So what do all these Arabs do when they aren’t willing to bow before the establishment? The last few days have provided a slew or examples of the Zionist establishment’s attempts to mold the Palestinian who opposes the occupation as someone who is either handcuffed or shot. - Yes, Israel does differentiate between Jewish and Palestinian terror  - Natasha Roth

Let’s begin with the lie that the media has been spreading over the past week. As my colleague Haggai Matar wrote in these pages, Israel’s “wave of violence” against the Palestinians never went away. A momentary calm in violent Palestinian resistance (a result of “security coordination” with the Palestinian Authority against the Palestinian people) >>>

22. 9. 2016

Israeli Terrorist Forces (ITF) – die „moralischste Armee der Welt“! - Dr. Ludwig Watzal - Kein Staat der Welt wird von den USA und der EU, insbesondere Deutschland, so gepampert wie das israelische Besatzungsregime. Seit fast 70 Jahren unterdrückt, terrorisiert und kolonisiert das israelische Regime das palästinensische Volk und beraubt es seiner Freiheit und Menschenwürde. Merkels Gerede von Israel als Teil der deutschen Staatsraison zeigt, dass die meisten Deutschen immer noch nichts aus der Geschichte gelernt haben. Wieder sind große Teile der Deutschen mittenmang dabei, wenn ein Unrechtsregime unterstützt und militärisch mit U-Booten aufgerüstet wird, die dann von Israel mit atomaren Sprengköpfen bestückt werden, um andere Länder mit Vernichtung zu drohen wie zum Beispiel Iran.

Über den alltäglichen Terror, mit dem das israelische Besatzungsregime die Palästinenser überzieht, wird in den internationalen und deutschen Medien nichts berichtet. Kaum jemand wagt es, die israelische Politik zu kritisieren, weil umgehend der Vorwurf des „Antisemitismus“ erhoben wird und die zionistische Lobby und ihre deutschen Sayanim (IMs des Mossad) mit der Antisemitsmuskeule auf die Kritiker eindreschen.

Fast täglich wird eine neue „antisemitische“ Sau durchs Dorf getrieben. So soll zum Beispiel die Hansestadt Bremen quasi die „Hauptstadt des Antisemitismus“ sein. Der Kollege Arn Strohmeyer steht pars pro toto für diesen niederträchtigen und ungeheuerlichen Vorwurf. Selbst die völlig unscheinbare „Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst“ in Hildesheim wurde schlichtweg vom Sprecher des israelischen Außenministeriums zur „Hass-Fabrik“ erklärt. Emmanuel Nahsohn sollte eigentlich wissen, dass es in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten zigtausende von „Hass-Fabriken“ gibt, in denen schon die Kindergartenkinder mit Hass auf „die Araber“ indoktriniert werden. „Tod allen Araber“ und „Araber ins Gas“ sind Standardparolen, die aus diesen „Hass-Fabriken“ immer wieder ertönen. In zahlreichen Siedlerkolonien wüten fanatisierte zionistische „Gotteskrieger“, die ihren fanatisierten muslimischen Brüdern im Geiste in nichts nachstehen. Dies zeigt die Dokumentation des israelischen Filmemachers Shimon Dotan, dessen Film über „die Siedler der Westbank“ diesen Fanatismus und Hass eindrucksvoll dokumentiert. Er wird am 27. und 28. September auf ARTE ausgestrahlt, wenn dies die zionistische Lobby nicht noch in letzter Minute verhindert.

Eine besondere „Spezialität“ des israelischen Besatzungsregimes sind die nächtlichen Razzien, die aber nicht immer auf Video aufgenommen werden können. wie bei der Durchsuchung des Hauses von Abdallah Abu Rahma. >>>

 

 

Während sich Abdallah Abu Rahma in Deutschland, der Schweiz und Österreich auf Vortragstournee befindet, führte die israelische Besatzungsarmee nach altbekanntem Muster mitten in der vergangenen Nacht eine Razzia in seinem Haus durch, riss Abdallah´s Kinder und Ehefrau aus dem Schlaf, durchsuchte die Wohnung und konfiszierte elektronische Geräte. Innerhalb weniger Minuten standen schwerbewaffnete israelische Soldaten im Haus.

Dieser Vorfall ist nur ein einziges Beispiel von Tausenden ähnlicher und oft sehr viel tragischerer israelischer Übergriffe, die das Leben der PalästinenserInnen in Palästina unmöglich machen sollen. Quelle Gabi Weber

Doch sehen Sie selbst:



Protestieren Sie, indem Sie Politiker, die Botschaften und andere Institutionen anschreiben, dass in unserem Namen und mit der Unterstützung "unserer Regierung" solches Unrecht nicht mehr hingenommen werden darf.



20.09.16 ALERT! MY WHOLE VILLAGE IS AWAKE! MY BIL'IN VILLAGE IS BEING RAIDED BY ISRAELI OCCUPATION SOLDIERS NOW! 2:30am - 3:30 am - x60 soldiers, x4 jeeps, x2 trucks arrived, and have been searching homes (about x5). The soldiers are taking hard disks off the lap tops... and taking phones and searching them. When asked the soldiers why they are doing this they just said they will bring this property


 

Armee-Razzia in Palästinensergebieten - Überfall mitten in der Nacht - Die israelische Armee dringt in mehrere Häuser in dem Dorf Bilin in der Westbank ein. Das Dorf ist bekannt für seinen Kampf gegen die Mauer.  Am frühen Mittwochmorgen gegen halb drei Uhr ist eine Einheit der israelischen Armee in das Dorf Bilin in der besetzten Westbank eingedrungen.

Die Soldaten durchsuchten mehrere Häuser und beschlagnahmten Handys, Computer und schriftliche Unterlagen. Nach bislang vorliegenden Berichten wurde niemand festgenommen. Von dem nächtlichen Überfall gibt es mehrere Videoaufnahmen. Hier das Haus der Familie Abu Rahmah.

Abdallah Abu Rahmah, der Koordinator des zivilen Widerstands in den palästinensischen Gebieten, befindet sich derzeit auf einer Vortragstour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Der bekannte Menschenrechtsaktivist spricht über die israelische Besatzung, die Siedlungspolitik und den Widerstand der Palästinenser. Am vergangenen Donnerstag hielt er auch einen Vortrag im taz-Café.

Beobachter halten es für möglich, dass die nächtlichen Razzien, die sich noch gegen andere Mitglieder der Familie Abu Rahmah richteten, darauf zielen, die Familie einzuschüchtern. Denkbar sei auch eine gezielte Warnung an den Abdallah Abu Rahmah. >>>

Jerusalemer Caritas-Direktor: "68 Jahre Okkupation sind genug" - Fr. Abusahlia bei Jahrestagung der "Initiative Christlicher Orient" in Salzburg: "Keine Militärmacht der Welt kann ein Volk besiegen, das seine Freiheit will" - Jerusalemer Benediktiner-Mönch Schnabel: Dringend mehr Solidarität der christlichen Welt mit palästinensischen Christen erforderlich

Heftige Attacken gegen Israel hat der Jerusalemer Caritas-Direktor Fr. Raed Abusahlia geritten: "68 Jahre der Okkupation sind genug." Die Palästinenser hätten das Recht auf Freiheit und eigenes Land. Es brauche endlich konstruktive Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern, militärisch sei der Konflikt nicht zu lösen. "Keine Militärmacht der Welt kann ein Volk besiegen, das seine Freiheit will", so Abusahlia wörtlich. Der Caritas-Direktor äußerte sich im Rahmen eines Vortrags bei der Jahrestagung der "Initiative Christlicher Orient" in Salzburg.

Abusahlia merkte kritisch an, dass durch die Syrien-Krise das Los der Palästinenser - und vor allem der christlichen Palästinenser - noch mehr in Vergessenheit gerate. Dabei sei der israelisch-palästinensische Konflikt die "Ursünde" aller Konflikte im Nahen Osten. Schuld dran sei letztlich Europa - und Europa habe deshalb auch die moralische Verpflichtung, sich für eine Lösung einzusetzen, so der Caritas-Direktor. >>>

 

Abuna Raed Ramallah

Palästina: Erste Kommunalwahl seit 2006 geplatzt - . Zum ersten Mal seit zehn Jahren sollten die Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen an einer gemeinsamen Kommunalwahl teilnehmen - nun ist die Abstimmung geplatzt.

Der Wahltermin am 8. Oktober sei angesichts einer ausstehenden Entscheidung des Obersten Gerichts in Ramallah nicht zu halten, teilte die Wahlkommission am Mittwoch mit. Ein neuer Termin wurde nicht festgelegt. >>>

 

Palästinenser müssen Wahl absagen - Die Differenzen zwischen der Hamas und der im Westjordanland regierenden Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sind jedoch so tiefgreifend, dass schon lange bezweifelt wurde, ob der Urnengang wirklich stattfinden würde. Ein Streit über Kandidatenlisten zwischen Fatah und Hamas landete schließlich vor dem Obersten Gericht in Ramallah. Bereits am 8. September hatte das Gericht die Wahl ausgesetzt. Es war zunächst aber unklar, ob es sich um  >>>

Siedlungen im Westjordanland - Die Siedler haben gesiegt - Kolumne / von Carlo Strenger - Eine Gruppe israelischer Akademiker reist in die besetzten Gebiete. Gespräche mit Hardcore-Siedlern lassen sie schier verzweifeln.

Carlo Strenger ist Professor für Psychologie und Philosophie an der Universität Tel Aviv. In seiner Kolumne setzt er sich gerne zwischen die Stühle – besonders beim Thema Nahostpolitik.
Carlo Strenger ist Professor für Psychologie und Philosophie an der Universität Tel Aviv. In seiner Kolumne setzt er sich gerne zwischen die Stühle – besonders beim Thema Nahostpolitik.

Meine Frau, Julia Elad-Strenger, ist Dozentin für politische Psychologie und erforscht den Einfluss von Ideologien in politischen Konflikten. Sie überzeugte eine Gruppe von Kollegen, die – wie die meisten Akademiker in Israel – liberal eingestellt sind, von einer Forschungsreise in die besetzten Gebiete. Ziel war es, die ideologischen Siedlergruppen besser kennenzulernen. Die Anweisung war, dass wir unsere Gastgeber nicht verbal angreifen, sondern nur Fragen stellen sollten, was vielen der Teilnehmer, die ideologisch zutiefst gegen Israels Siedlungspolitik sind, nicht leichtfiel.

Wir besuchten Siedlungen in Samaria, dem nördlichen Teil des Westjordanlands, einige davon sind bekannt für ihre militante Ideologie. Jeweils einer der führenden Siedler erzählte uns deren Geschichte und Weltanschauung. Das Hauptnarrativ der ideologischen, nationalreligiösen Siedler ist, der israelische Sieg im Sechstagekrieg 1967 sei ein messianisches Ereignis gewesen, >>>

Wolfgang Behr - An Weserkurier 17.09.16  Offener Brief betr. Ihre Absage zum Leserbrief von Dr. Martin Breidert zu „Bei Antisemitismus darf die Stadtregierung nicht schweigen. Von Abraham Cooper - 29.08.16 - Sehr geehrter Herr Döbler. Die Deutschen haben eine auffällige Neigung zu Ideologien, Dogmatismus und Rechthaberei. Deren Resultate sind Realitätsverlust, materieller Opportunismus und mangelnde Zivilcourage. Mit Palästina kann man eben keine Karriere machen, mit Israel schon.

Deutschland ist eine Demokratie ohne Demokraten. Das kommt u.a. deutlich zum Ausdruck durch obrigkeitsstaatliche Beeinflussung der Medien, Behinderungen der freien Meinungsäusserung, Absagen von Veranstaltungen, die nicht der merkelschen Staatsraison à la Louis XIV genehm sind.

Geradezu peinlich ist die Unterwürfigkeit und der vorauseilende Gehorsam von Amtspersonen, Politikern und Medienleitern gegenüber der in Deutschland sehr aktiven Israellobby und ihre wahllose Anwendung des Antisemitismus-Vorwurfs.

1996 schrieb Daniel Goldhagen sein Buch „Hitler und seine willigen Vollstrecker“.

Die letzten Erfahrungen von Neuss, Hildesheim, Hechingen, Heidelberg und nun Bremen legen die Frage nahe, wann das Buch geschrieben wird „Israel und seine willigen Helfer“ ?

Vielleicht finden Sie, Herr Döbler mit Bürgermeister Sieling darin Ihren Platz ?


Bezug:

Bei Antisemitismus darf die Stadtregierung nicht schweigen - Abraham Cooper >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  im  Archiv >>>

Aktuelle  Kurznachrichten

Israel und Palästinenser wollen wieder verhandeln
 

UN-Vollversammlung. Israel und Palästina wollen neue Friedensgespräche


Accept Palestine or face ‘sea of hatred,’ Jordanian king warns Israel

Obama at UN- Israel can`t permanently occupy Palestinians

Europäischer Gerichtshof fordert Streichung der Hamas von Terrorliste


Take Hamas off 'terrorist' list, says top EU lawyer

Seven days on the Women’s flotilla to Gaza

Women`s flotilla to Gaza is more than mere symbolism

Israeli Fishermen to Block Women’s Boats for Gaza

Britain should apologize for 1917 Jewish homeland declaration - Abbas

Palestinians mistreated in Israeli prison: Lawyer

‘Fake Jewish graves in Muslim cemeteries’: UNESCO slams Israeli occupation of Palestinian sites

Fatah Member Calls Obama's Call to End Occupation of Palestinian Lands 'Belated'

For an Economic Boycott and Political Nonrecognition of the Israeli Settlements in the Occupied Territories

Far-right Jewish group attacking Palestinians in Jerusalem with impunity

Israeli Knesset stands for peaceful settlement of Nagorno-Karabakh conflict

Israeli naval forces open fire at Gazan fishermen

Detainee Malek Al-Qadi To Remain Hospitalized For Two Weeks

B’Tselem- 2014 Israeli Crimes on Gaza not Investigated

22. 9. 2016

Obama und Netanjahu in New York: Eintracht in Zwietracht

Israeli forces raid homes of Bilin activists, confiscate computers

Israel’s showdown with the UN over immunity for Gazan engineer

Die Siedler haben gesiegt

Anti-Semitic, white supremacist slogans at Exeter University event

Obama: ‘Israel cannot permanently occupy Palestinian land’

Israel vulnerable to Boycott, Divestment and Sanctions Movement: Pundit

Strobl zu Besuch in Israel- Jerusalem soll bei Cyberabwehr helfen

Israeli forces shoot 13-year old Palestinian girl / Pics

‘I came here to die’: Israeli guards shoot unarmed 13yo Palestinian girl at West Bank checkpoint

Obama meets Netanyahu, voices concerns on Israeli settlements

Cyprus, Greece, Palestine begin trilateral cooperation in NY

FM attends annual meeting of OIC Committee on Palestine in New York

Anderson calls for end of Israeli use of administrative detention

Israel opens NATO mission in Brussels

Which is the Real Threat? Iranian Nuclear Program Versus Israel's 200 Nukes

Jerusalem soll bei Cyberabwehr helfen

Delegationsreise nach Israel Innenminister Strobl bricht auf

Army Opens Fire at Palestinian Homes East of Khan Younis

B’Tselem- 2014 Israeli Crimes on Gaza not Investigated

12. 9. 2016

US College Course on Palestine Reinstated after Cancellation

Israel bans Fatah deputy secretary from Al-Aqsa Mosque compound for 6 months

Fateh Member Deported from Jerusalem by Israeli Authorities

PPS- “Israeli Soldiers Kidnap 33 Palestinians In The West Bank, Including Twelve In Jerusalem”

Israeli Soldiers Injure Two Palestinians, Kidnap Four, Including A Child, In Deheishe Refugee Camp,

Israeli Army Kills A Palestinian Child In Hebron

Israeli air force downs Hamas drone off Gaza coast, Israeli army says

Local activist group calls for support of all-women flotilla headed towards Gaza

Palestinian finance minister- statehood long overdue

Israel releases Jerusalem journalist after serving 6-month sentence for Facebook post

Israeli forces close main road near Nablus-area villages

When Palestinians are charged for Israel's crimes

20. 9. 2015

Israeli justice minister- BDS is the ‘new face of terrorism’

Israeli Forces Order Jerusalemites to Close Shops, Extremist Settlers Raid Al Aqsa

Ex-Israeli Army Official Defends Killing of Downed Palestinian by Soldier

“Day of Rage” Announced in Solidarity with Hunger Strikers

Palestinian shot by Israeli forces after Efrat settlement attack in stable condition

Strip-searches at Israeli airports is illegal, rights group says

Palestinians with Disabilities are Not Immune from Israeli Violence

NAM stresses support for Palestinian cause, declares 2017 year of ending occupation

VIDEO: Two Palestinians Killed by Israeli Troops in Al-Khalil over Alleged Stabbing Attack

What the Women’s Boat to Gaza means to women trapped in the Strip

Passing Palestine’s nightmare to Israel

Anti-Israel Speech on Campus Shouldn't Be Banned, According to CUNY Investigation

Jewish fury over plan to recreate Israeli-Palestinian border checkpoint in church exhibition

East Jerusalem's elections are more than symbolic

Israeli settlements increased under Obama's watch – report

Right-wing Israeli ministers call to 'legalize' Amona outpost

PCHR- “Gaza Strip- Attacks in the Border Areas and their Consequences”

Israeli Soldiers Kidnap 25 Palestinians In The West Bank

Israel has right to exist, but so do boycotts against it - Labour leader Corbyn

19. 9. 2016

How to help Middle East

Lebanon marks 34th anniversary of Sabra and Shatila massacre

Many Palestinians Injured, Store Burnt, By Israeli Gas Bombs Near Jerusalem

Second shipment of Turkish aid bound for Gaza

Settlers are the ethnic cleansers

Israeli forces shoot dead another Palestinian

Birzeit University Condemns Denial of Entry to UK Academic

Palestinian peacemaker visits Newcastle to talk of life under Israeli control

Netanyahu Defends Record $38 Billion U.S. Defense Package

A capital mistake? The big ruckus over a small Czech publisher's map of Israel

Resolution 478 des UN-Sicherheitsrates

US used Iran as cover-up for Israel's nuclear weapons: Analyst

Jewish fury over plan to recreate Israeli-Palestinian border checkpoint in church exhibition

Malaysia Reiterates Call For UN To Stop Illegal Settlement In Occupied Palestinian Territory

IDF chief denies links to Islamists after MP said army backs Al-Nusra Front

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