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Montag, 24. Juli 2017 - 13:09  | THEMEN   |   LINKS   |  facebook   |   ARCHIV

 

Israel hat EU-Projekte im Wert von 74 Millionen Dollar zerstört - Charlotte Silver - 05.06.2016 - Ein landwirtschaftliches Projekt im Jordantal für 11 Mio Dollar, ein Spielplatz bei Nablus für 6.100 Dollar und eine Grundschule für eine Beduinengemeinschaft in Ost-Jerusalem: alle wurden von Israel zerstört. Das sind nur ein paar Beispiele für die wenigstens 150 von der EU finanzierten Strukturen in der besetzten Westbank, die Israel 2016 in den ersten drei Monaten zerstört hat.

Israel hat nach einem Bericht von Euro-Mediterranean Human Rights Monitor oder Euro-Med in diesen Monaten mehr Wohnhäuser, Geschäfte und öffentliche Infrastruktur zerstört als 2015.


Jeden Monat wurden durchschnittlich 165 privat oder international finanzierte Strukturen zerstört oer teilweise zerstört, das ist ein mehr als das Dreifache der 50 Zerstörungen pro Monat zwischen 2012 und 2015.


Mehr als 900 Palästinenser wurden laut UN-Statistiken obdachlos gemacht und die Einkommensquellen von weiteren tausenden wurden durch die Zerstörungswelle beeinträchtigt.


Euro-Med sagt, der UN-Koordinator für den Nahost-Friedensprozess, Robert Piper, weise darauf hin, der Anstieg bei den Zerstörungen sei eine Reaktion auf die Eskalation der gewalttätigen Konfrontationen zwischen Palästinensern und dem israelischem Militär, die im Oktober 2015 begann.


Aber der israelische Politiker Moti Yogev, der auf die israelischen Besatzungskräfte Druck ausgeübt hatte, damit sie die Zerstörungen hochfahren, sagte: "Ich zweifle nicht, dass die harte Haltung der Regierung zum Teil ein Resultat der einseitigen EU-Maßnahmen ist", wobei er sich auf die Entscheidung der EU für die Kennzeichnung von Siedlungsprodukten im letzten Jahr bezieht.


Wenn dem so ist, können die Zerstörungen mit den "price tag"-Anschlägen auf Palästinenser und ihr Eigentum verglichen werden, die von Siedlern als eine Form von Rache verübt für eine Politik werden, die ihnen nicht gefällt.


Untätigkeit der EU
- Die Diskrepanz in den Erklärungen könnte zum Teil auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass EU-Amtsträger versuchten, das Ausmaß der Zerstörung EU-finanzierter Infrastruktur durch Israel herunter zu spielen, um peinliche Situationen zu vermeiden, wie Cécile Choquet von Euro-Med (meint). >>>

One Palestinian child has been killed by Israel every 3 days for the past 13 years - Official statistics from the Ministry of Information in Ramallah have revealed that 1,518 Palestinian children were killed by Israel’s occupation forces from the outbreak of the second Intifada in September 2000 up to April 2013. That’s the equivalent of one Palestinian child killed by Israel every 3 days for almost 13 years. The ministry added that the number of children injured by the Israelis since the start of the Second Intifada against Israel’s occupation has now reached 6,000.

“The International Day for the Protection of Children is on June 1,” said a spokesman, “but Palestinian children are still subject to attacks by the Israelis and Jewish settlers on an almost daily basis.”

Noting that 2012 saw an unprecedented rise in the number of children arrested by Israeli forces, the report pointed out that 9,000 Palestinians under 18 years old have been arrested since the end of September 2000. Almost half of the Palestinian population is under 18. Almost two hundred and fifty Palestinian minors are being held in prison by Israel; 47 of them are children under 16 years of age. >>>

Kampagne #3: Stop the Wall! - Bündnis für die Beendigung der israelischen Besatzung - Seit 49 Jahren* leben etwa 2,5 Millionen Palästinenser im Westjordanland unter israelischer Besatzung. Weltweit geht keine militärische Besatzung mit so zahlreichen völkerrechtswidrigen Handlungen seitens des Besatzerstaates einher. Neben militärischer Willkür, Straßensperren, Enteignungen, Hauszerstörungen, Einschränkung der Bewegungs- und Reisefreiheit, Diktat von Versorgungsstrukturen, Ressourcenraub und vielem mehr, was die Palästinenser erleiden müssen, hat Israel auf ihrem eigenen Gebiet eine Mauer gebaut.

Vor 14 Jahren begann der Bau dieser Mauer, die angeblich als „Sicherheitszaun“ Israel vom Westjordanland trennen sollte. Die Mauer hat eine Länge von über 750 km, verläuft nicht auf der Grenze zwischen Israel und Westjordanland, sondern windet sich auf palästinensischem Gebiet um und durch Häuser und Gärten hindurch, ist stellenweise bis zu acht Metern hoch und von Stacheldraht, Kameras, Sperrstreifen und Wachtürmen gesäumt. Tore und Checkpoints sind eingebaut, durch die israelische Siedler bequem zwischen ihrer Arbeit und ihren Häusern pendeln können. Palästinenser sind strengen Kontrollen unterworfen, müssen oft stundenlang in Warteschlangen ausharren und werden oftmals trotzdem nicht durchgelassen.

Die Mauer dient Israel vor allem zur Landkonfiszierung und zur Kontrolle. Der Sicherheitsaspekt hat sich als irrelevant erwiesen: Allein die Tatsache, dass jährlich etwa 15.000 palästinensische Arbeiter ohne Passierschein nach Israel einsickern, ohne Attentate zu verüben, zeigt, dass die Mauer überwindbar ist und somit keinem Sicherheitszweck dient. Abgesehen von den geografischen, politischen und ökologischen Folgen ist der Mauerbau auch historisch betrachtet zerstörerisch.

2003 entschied die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit überwältigender Mehrheit, dass der Bau der Mauer völkerrechtswidrig ist. Der Internationale Gerichtshof bestätigte 2004 in einem Gutachten, dass Siedlungen und Mauerbau gegen die Vierte Genfer Konvention (Schutz von Zivilisten) verstoßen, soweit die Sperranlage auf palästinensischem Gebiet errichtet wurde.

Am Mauerbau im Cremisan-Tal bei Bethlehem lässt sich beispielhaft zeigen, wie hier vorgegangen wurde und mit welchen Folgen. Das Tal von Cremisan – eines der schönsten Täler in Palästina – gehörte bis zur Besetzung der Westbank größtenteils zu Beit Jala, einem >>>

Politische Spaltung von Gaza - Palästinenser fordern Beendung der Probleme. - Im Gaza Streifen sind dutzende Palästinenser aus Protest gegen die politische Spaltung des Gaza Streifens auf die Straßen gegangen. Die Demonstranten forderten in ihren Parolen die Beendung der Probleme im Gaza Streifen sowie der politischen Spaltung im Land. Der Protestmarsch wurde auf Appell der palästinensischen Befreiungsorganisation gestartet. Die Kundgebung begann auf der Straße der Al Kassam Brigaden und endete am Denkmal des unbekannten Soldaten. Bei der Kundgebung wurde auf eine Versöhnung für die Beendung der Gaza-Krise aufgerufen. Ohne eine Beendung der Spaltung könne die Besatzung nicht beendet werden, hieß es auf Schriftbändern. >>>

Administrative Detention Order Issued against Addameer Media Coordinator Hasan Safadi  -  A 6-month administrative detention order has been issued against Addameer Media Coordinator Hasan Safadi, who has been under interrogation for forty days. The judge may confirm the order based on secret information on a date set within 48 hours.

Safadi was set to be released today based on a decision from the Magistrate Court in Jerusalem, on a bail of 2500 NIS and third-party guarantees, which have already been paid. Safadi was arrested while crossing Al Karameh Bridge to go home on (01/05/2016) where he was detained at around 4.00  >>>

 

Israel puts Palestinian prisoner advocate in administrative detention - Edo Konrad - Hasan Safadi, who works as media coordinator for Addameer, an NGO that supports Palestinian prisoners in both Israeli and Palestinian prisons, was set to be released from detention on June 10 by order of Jerusalem’s Magistrate’s Court, after paying NIS 2,500 in bail and obtaining third-party guarantees. Later the same day, however, Israeli Defense Minister Avigdor Liberman signed an administrative detention order against Safadi, effectively overriding the court’s decision. >>>

 Foreword - OCHA - United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - The purpose of the report is to provide a comprehensive overview of the underlying causes or drivers of the humanitarian vulnerabilities in the occupied Palestinian territory. In 2015, the situation continued to be characterized by violations of international humanitarian law by all parties, the systematic denial of Palestinian rights and continuing conflict, punctuated by frequent outbreaks of violence

“We condemn, in the strongest terms, all attacks against Israelis and Palestinians alike. The recent wave of knife attacks and shootings is particularly appalling. There can be no justification for such despicable acts... [however] This crisis would not have erupted, I suggest ... if Palestinians did not still live under a stifling and humiliating occupation that has lasted almost half a century”

UN Deputy Secretary-General Jan Eliasson, Briefing to the Security Council, 22 October 2015

This is the fifth year in which the United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) has detailed the key humanitarian concerns in the occupied Palestinian territory (oPt). The purpose of the report is to provide a comprehensive overview of the underlying causes or drivers of the humanitarian vulnerabilities in the oPt in a given year.  >>>

Construction of EU-funded seawater desalination plant nearing completion in Gaza - Top officials from the United Nations and the European Union traveled to the Gaza Strip on Tuesday to visit a seawater desalination plant under construction in the besieged coastal enclave.

EU Commissioner of European Neighborhood Policy and Enlargement Negotiations Johannes Hahn visited the EU-funded plant located in the central Gaza Strip district of Deir al-Balah. The plant is to be the largest of its kind in the Gaza Strip.

UN Special Coordinator for the Middle East Peace Process Nikolay Mladenov also reportedly visited the plant during a two-day visit to the Palestinian territory.

According to an EU press release, the EU has invested 10 million euros in the current phase of the plant that is nearing completion, and is to invest 10 million euros further toward the second phase, which is expected to be completed within 36 months.

When fully operational the desalination facility will produce 6,000 cubic meters of potable water a day  >>>

Finance Committee approves bill boosting settler business and hotels - Tovah Lazaroff - Meretz party head MK Zehava Gal-On attacked the new bill as tantamount to “creeping annexation,” because it was the application of an Israeli law onto the West Bank, which is under Israeli military and civilian rule. Industrial zones in Area C of the West Bank will now have the same legal status as those within the Green Line. >>>

Painting in a refugee camp, dreaming of the sea - Linda Paganelli -  Albaba takes up the Palestinian who lived on the coast before the Nakba, and wound up in a refugee camp, cut off and forbidden from accessing the sea. >>>

The Settlement Industry - Jonah Walters - While residential settlements proliferate in the West Bank, encroaching on Palestinian land and violating international law, this is only part of the story. Far more essential to the settlement project are the “settlement industrial zones” — business districts where Israeli factories and farming enterprises exploit Palestinian land and labor to produce billions of dollars of goods each year. Israel operates about twenty such zones in the occupied West Bank, officially called “industrial zones under Israeli administration.” >>>

NGO: Ministry Forgets Arabs in Nutrition Campaigns - Jack Khoury - The home page of the Health Ministry’s website has nutritional recommendations in Arabic for the recent Jewish holiday of Shavuot and during the Ramadan month of fasting. However, there is no information in Arabic about the damage that can be caused by sugar, salt or processed food. Moreover, the ministry’s flagship nutritional campaign has not been translated into Arabic at all, nor does it contain content tailored to the Arab population. >>>

Gaza children forced into work because of endless war and poverty - Instead of going to school, Walid and Ibrahim spend hours each day rummaging through houses destroyed in Gaza’s wars in search of scrap to raise a few shekels for their families.

They were once good students but Walid Maaruf, 11, and Ibrahim Ghaben, 12, had to quit school and earn a living when their fathers lost their jobs. Israel and Palestinian militants in the Gaza Strip have fought three wars since 2008, including a devastating 50-day conflict in 2014 in the tiny Mediterranean territory. >>>

Knesset: Racist “Emergency Provision” on Family Unification Law Extended for 13th Year - The Israeli Parliament of the Knesset voted, on Monday evening, to re-extend Israel’s “Citizenship and Entry into Israel” provision, which prohibits Palestinians from the occupied West Bank and the besieged Gaza Strip from automatically obtaining legal status in Israel or annexed East Jerusalem by way of family unions.

The law was passed 65 in favor, 14 against, according to press release published by the Knesset, on Tuesday.
The “emergency” provision to Israel’s Family Reunification Law, which grants automatic legal status to non-Israelis who marry Israeli citizens or residents, was first enacted in 2002 during the political upheavals of the second Palestinian intifada, and was adopted into Israeli law in 2003.

According to Ma’an News Agency, the law prevents the granting of Israeli citizenship or residency permits to Palestinians who marry Israeli citizens or residents, including prohibiting Israeli citizens or residents from passing on their legal status to their children if married to someone from the occupied Palestinian territory . >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

Aktuelle  Kurznachrichten

Sicher wundern sich einige, warum es keine Übersetzung des aktuellen Textes von Uri Avnery gab. Ellen Rohlfs ist leider gefallen, bereits operiert und auf dem Weg der Besserung. Die Heilung braucht nun ihre Zeit.

Auf dieser Seite  können Ihre Genesungswünsche und Mitteilungen stehen.
(Eine Idee von Inga Gelsdorf)
Sicherlich freut sich Ellen Rohlfs und es motiviert ihre Heilungskräfte. >>>

 Schicken sie eine Mail >>>

After Serving His 14-Year Sentence, Palestinian Detainees Confined Under Administrative Detention

Knesset: Racist “Emergency Provision” on Family Unification Law Extended for 13th Year

Israel puts Palestinian prisoner advocate in administrative detention

Birzeit Remains 1st in Palestine, Enters Top 50 Arab Universities in QS Rankings

Awawda- “Israel As Head Of UN Legal Committee, Like Asking Mafia To Head Anti-Crime Force”

Army Kidnaps Three Palestinians In Jerusalem, One In Bethlehem

Israeli Army Kidnaps Six Palestinians In Nablus, Jenin And Tulkarem

Two Palestinian Security Officers Injured After Israeli Settlers Attacked Their Car

Israel's Ethics Commitee upholds ban on Knesset members visiting Al-Aqsa Mosque

Israeli settlers throw stones at Palestinian vehicle, injure 2 Palestinians

Settlers clash with Israeli forces during demolition of illegal structures

Israeli forces detain 8 Palestinians across West Bank in predawn raids

Hamas delegation to visit Cairo toward ongoing reconciliation effort

Knesset extends 'racist' emergency provision on Family Unification Law for 13th year

13. 6. 2016

Settler runs over sheep flock belonging to Palestinian, killing 25 Israel/Palestine  Jerusalem Israeli settler runs over
 An Israeli settler ran over a flock of sheep belonging to a Palestinian shepherd near the al-Zubeidat village in the occupied West Bank district of Jericho on Friday, causing the death of 25 of the sheep, according to Palestinian sources. Palestinian security sources told Ma‘an that an Israeli settler was driving at a high speed and ran over the flock of sheep while they were crossing the road. The Palestinian -

Fleeing heat and electricity blackouts, Gazans break their fasts on the beach due to power crisis

Wars and poverty force Gaza children to work

Michael Lerner brings down the house at Muhammad Ali funeral by standing up for Palestinians and against Netanyahu

Netanyahu says Israel will never accept Arab peace deal

Detention of Palestinian Circus Performer Extended

Netanyahu's two-state bluff
 It was a theater of the absurd: Prime Minister Benjamin Netanyahu and Defense Minister Avigdor Liberman, minutes after Liberman took the oath of office May 30, talking to the press about their desire/agreement for a “two states for two peoples” solution and about recognizing positive elements in the 2002 Arab Peace Initiative, which the government would be ready to negotiate. Netanyahu actually believes that he can fool all the people all the time.

Kinderrechte: Israel international im Mittelfeld

Auf der neuen Rangliste der Kinderrechte belegt Israel den 64. Platz unter 163 Ländern

Killing Palestinians Is Not Enough for Israel

Arab League Secretary General cancels visit to Ramallah

Israel puts prisoner advocate in admin. detention

Settler group files lawsuit against EU over projects in the West Bank

Why celebrate the Balfour Declaration when the Israelis celebrate the killing of British citizens?

`Ramadan Tov` campaign boycotts Israeli products during holy month

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