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Montag, 20. Februar 2017 - 13:14  -  THEMEN   -   LINKS   -  facebook   -   ARCHIV

Israelische Regierung streitet um Redefreiheit von Offizieren - Warnungen vor einer neuen radikalen Minderheit in Israel haben für Streit in der Regierung gesorgt. Premier Netanjahu bestellte nun den Verteidigungsminister ein.

Israels Regierung streitet über die Meinungsfreiheit für Soldaten und angebliche rassistische Tendenzen in der Gesellschaft. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versucht, die Auseinandersetzungen nicht eskalieren zu lassen, und bestellte Verteidigungsminister Mosche Jaalon zum Gespräch. Bei dem 50-minütigen Treffen hätten die beiden Politiker der konservativen Likud-Partei nun "reinen Tisch gemacht", hieß es in einer gemeinsamen Verlautbarung. Einem Bericht der Zeitung Haaretz zufolge hat Netanjahu trotz schwerwiegender Differenzen nicht die Absicht, den Verteidigungsminister zu entlassen.

Jaalon hatte zuvor das Offizierskorps der israelischen Streitkräfte (IDF) am Sonntag an ihre Redefreiheit erinnert: "Sagt weiter, was ihr denkt, auch wenn dies dem Mainstream entgegensteht oder den Positionen eurer vorgesetzten Befehlshaber und der politischen Führung widerspricht." Er warnte vor einer "neuen radikalen Minderheit" in Israel, die vor allem in sozialen Netzwerken aktiv sei und versuche, die Gesellschaft und auch die Werte der israelischen Armee zu beeinflussen. In diesem Kampf gehe es nicht nur um die Armee, sondern auch um die ganze Gesellschaft.

Hintergrund des Disputs sind Äußerungen des stellvertretenden Generalstabschefs Jair Golan. Dieser hatte bei einer Holocaust-Gedenkveranstaltung am 5. Mai gesagt >>>


 

ARTE - Themenabends zum Nahost-Konflikt Dienstag, 17.5.16

21:45 - 100 Jahre Krieg in Nahost
das Sykes-Picot-Geheimabkommen und seine fatalen Folgen >>>
Wiederholung: Fr, 27.05. um 10:30 Uhr

22:50 - Uhr „Milliarden für den Stillstand" >>>
Wiederholung:  Donnerstag um 10.30Uhr

23:50 - Das Recht der Macht  >>>
Do, 19.05. um 8:55 Uhr
Fr, 27.05. um 8:55 Uhr

Neugründung Expertenausschuss „Internationales Recht Palästina/Israel“ der Liga am Jahrestag der Ausrufung des jüdischen Staats Israel und der Nakba für die Palästinenser - Pressemitteilung am 15. Mai 2016 - Internationale Liga für Menschenrechte -

Am 15. Mai 1948 wurde der Staat Israel ausgerufen. Von den jüdischen Israelis als „Unabhängigkeitstag“ gefeiert, ist dieses Datum für die einheimischen Palästinenser_innen zum „Tag der Nakba“ geworden, dem „Tag der Katastrophe“, die mit der Vertreibung Hunderttausender Palästinenser_innen ins Exil begann und bis heute andauert. Millionen in Abwesenheit von Israel um ihr Eigentum gebrachte Palästinenser_innen fristen seit knapp sieben Jahrzehnten ein Pariadasein in Flüchtlingslagern, ohne Staatsangehörigkeit und Grundrechte. Die Situation in und um Israel ist für Palästinenser_innen und Israelis so explosiv wie nirgendwo in der Welt. Eine Lösung des Palästina-Israel-Konflikts ist nicht in Sicht. Der internationalen Staatengemeinschaft vereint in der UNO ist es nicht gelungen, dem Internationalen Recht in der Region Geltung zu verschaffen und Israel zur Einhaltung der aus diesem resultierenden Verpflichtungen gegenüber den einheimischen Palästinenser_innen zu bewegen.

Vor diesem Hintergrund gibt die Liga die Gründung eines neuen Expertenausschusses „Internationales Recht Palästina/Israel (IRPI)“ in der Bundesrepublik Deutschland bekannt. Von Rechtsexperten einberufen, verfolgt IRPI das Ziel, mit Rechtsgutachten und Stellungnahmen völker- und menschenrechtliche Fragen in Bezug auf Israel/Palästina zu beantworten. Damit will der Rechtsausschuss zur Verwirklichung des internationalen Rechts beitragen.

Auf der Basis der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948, der beiden UN-Pakte, Zivil- und Sozialpakt von 1966, der Genfer Flüchtlingskonventionen von 1951 ff sowie der Europäischen Menschenrechtskonvention von 1950 will der Ausschuss internationale Rechtsnormen als Referenz auch für den hiesigen öffentlichen Diskurs über einen gerechten Frieden in Palästina/Israel in den Fokus rücken. Ständige Aufgabe des international vernetzten Ausschusses wird die Überprüfung der Rechtmäßigkeit von Partnerschaften und Kooperationen zwischen bundesdeutschen und israelischen Institutionen, Wirtschaftsunternehmen sowie Militär- und Polizeigliederungen mit Bezug auf internationales und bundesdeutsches Recht sein.

Mit seiner Arbeit will der Ausschuss nach Kräften das Augenmerk auf grobe Verstöße gegen international anerkannte Rechtsprinzipien und die Versagung elementarer Grund- und Menschenrechte lenken, die kraft undemokratischer Rechtsbestimmungen des Staates Israel in den besetzten palästinensischen Gebieten sowie auf dem eigenen Hoheitsgebiet in den Grenzen von 1948 gegen Bürger_innenpalästinensischer Herkunft verübt werden. Desgleichen werden die regierungsseitig in jüngster Zeit verabschiedeten und geplanten Gesetze gegen Menschenrechtsaktivist_innen jüdischer Herkunft Thema des Ausschusses sein, die in Israel aktive Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung üben.

Der diesjährige Arbeitsschwerpunkt des Ausschusses ist die Administrativhaft, also Haft ohne Anklage, die gegen verbindliche internationale Rechtsnormen verstößt. In Israel seit 1967 legalisiert sowie durch ständig neue Militärverfügungen materialisiert, sind laut Statistiken der palästinensischen Gefangenenunterstützungs- und Menschenrechtsassoziation Addameer gegenwärtig 700 Palästinenser_innen betroffen.

Eine erste Stellungnahme von IRPI findet sich unter: www.ilmr.de/irpi/Rechtsgutachten, eine Zusammenfassung im Anhang zu dieser Erklärung.

Für Fragen steht ASS. Jur. N. Taufik, Tel. 015205244809, bereit. Weitere Informationen: www.ilmr.de/irpi

VIDEO - Palestine Nakba Day 2016, Stuttgart, Germany - 7th May 2016

VIDEO - Remembering the Nakba from Burj Barajneh refugee camp

 

AUDIO - Land of Sad Lemons: A song for the Nakba

The sacking of Jaffa during the Palestinian Nakba, as narrated by three Omars Israel/Palestine  - Allison Deger - Jaffa fell during April 1948 in a swift military operation by Zionist militias that bombarded the then-largest city in Mandate Palestine from three sides. Only the sea-bound route offered a safe escape, and that is why Palestinians this year took a boat tour to commemorate their expulsion off the tepid shores of the coastal Mediterranean city. Aboard, three men named Omar– one spelled Umar– recalled Jaffa’s past before the creation of the state of Israel and during its sacking. >>>

Help ISM continue our work! - in Action Alerts, Features November 8, 2015

Friends, the last month has been a morbid display of Israeli force in the Occupied Palestinian Territories. The number of killings, injuries, and arrests of Palestinians is rising so rapidly that it is becoming increasingly difficult to clarify one extrajudicial execution from another. Two of these murders of unarmed youth occurred directly in front of our apartment in Tel Rumeida. In spite of escalating violence and amid a Zionist media storm, Palestinian resilience and resistance continues.

Palestinians and international solidarity activists are being increasingly targeted in our work of supporting this resistance. Explicit aggression towards Palestinians and internationals in Hebron (Al-Khalil) has increased drastically. Threats, intimidation, verbal and physical abuse by soldiers and illegal settlers has become a daily occurrence in our work.

On the 2nd of November one of our volunteers was taken from his home, assaulted and arrested. The following day, two international activists were arrested while monitoring human rights abuses against school children at the Shuhada street checkpoint. That afternoon, the rest of our team was evicted from our Hebron residence by Israeli forces, without the agreement of the landlord, under threat of arrest. This was carried out on the pretense that we had not been registered as residents during recent procedures surrounding the recurrent Closed Military Zone orders.

A concerted effort is being made to intimidate and drive out all international presence from Hebron. In addition, the impunity of illegal settlers and Israeli forces has created conditions conducive to more violence and attacks throughout the West Bank. Within the past month, there have been several attacks on internationals working in the northern region of Nablus. While acting as a protective presence accompanying olive farmers during the harvest period, several of our volunteers were attacked by illegal settlers just one week ago.

We are receiving increasing requests by schools, farmers, villagers and residents abutting settlements for accompaniment and monitoring. In Gaza, we continue our work of recording atrocities and the resilience of the Palestinian population, in practical solidarity work on the ground. We maintain that our presence throughout the occupied territories is both lawful and more essential than ever.

To continue our work, we need help. WE NEED PEOPLE AND WE NEED MONEY! As you might imagine, our communications, travel, and legal costs are sky-rocketing during this tense time. We anticipate an increasing need for funding to both maintain our presence here and to address our need for legal representation, both for our Palestinian contacts and those of us coming from abroad. We welcome new volunteers, and we welcome financial support in whatever capacity it can be offered.

Please follow these links to Join us in Palestine or Donate through our online account or Paypal

Antisemitism, Zionism and the left - Roland Rance examines the issues: Tory electoral strategist Lynton Crosby has gained notoriety for his “dead cat” tactic: when losing an argument, “throw a dead cat on the table”. However much this may disgust people, you can guarantee that the dead cat is what they will be talking about, any other issues will be forgotten. The right now seems to have found the smelliest of all dead cats, with their seemingly endless stream of largely spurious claims of antisemitism directed at Jeremy Corbyn, the Labour Party, and left activists in general.

This attack is a convergence of different forces and interests, each with a common target. There is the longstanding Israeli propaganda attack on supporters of Palestinian rights, which has been augmented by the growth of the solidarity movement as a result of Israel’s increasing brutality, and particularly by the strength of the Boycott Divestment and Sanctions campaign in response to the call of Palestinian civil society. This is an international campaign by the Israeli state though Britain, has been a key target for some time, with London identified as “the primary hub of the delegitimization network and campaign”.

The election of a prominent supporter of Palestinian rights to leadership of the Labour Party made this even more urgent, using to their advantage the resistance by many on the Labour right to Corbyn and to any move leftwards by the party, and the outright hostility by the Tories and their press supporters to Corbyn and to Labour as a whole. It is no coincidence that this issue burst into public during an election campaign marked by outright racism and Islamophobia. >>>

General Golan’s Holocaust Remembrance Day Speech - Richard Falk - The Holocaust Remembrance Day Speech of Major General Yair Golan

There are many reasons to lose sleep over the kind of leadership that has risen to the surface in almost every important sovereign state, and this dark generalization pertains as much to democracies as to authoritarian polities. As an American confronting the almost certain presidential choice in November between Clinton and Trump, the issue has assumed an immediacy that is not limited to what happens to the country after Americans voters choose between evils. This election affects the entire world. It should not be overlooked that the United States is the first global state in history. As such, it projects military, diplomatic, cultural, and political power globally, and yet the people impacted, sometimes protected but often victimized, have no vote. Those several billion foreign residents are disenfranchised from an election that may be as important as votes cast within their homeland, and thus if America goes badly wrong in coming years the price will be paid globally.  >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

Aktuelle  Kurznachrichten

Israel lehnt französische Friedensinitiative im Konflikt mit Palästina ab


Frankreich verschiebt Nahost-Friedenskonferenz

England: Zionisten stören und belästigen friedliche Nakba-Teilnehmer in London

Zu 100-Jahren-Sykes-Picot-Abkommen ein Essay von Heiko Flottau

100 Jahre Sykes-Picot-Abkommen

100 years after Sykes-Picot, Palestinians still without a state

Israeli Soldiers Invade Several Areas In West Bank, Kidnap Two Palestinians

Israeli Soldiers Open Fire On Palestinian Farmers East Of Gaza

PCHR- “The Nakba At 68- A Catastrophe Born Of Discrimination And Impunity”

Nakba Day and the power of our grandparents’ stories


In Nakba 68, Inte’l community fails Palestinian refugees
 

Pro-Palestine activists shut down Israeli cosmetics shop on Nakba day


Nakba: 'Palestinians will return to their stolen lands'

PCBS- “Israel Controls More than 85% of the Land of Historical Palestine”

New generation of Palestinians ‘hopeless about peace talks’

Israeli forces detain 17 Palestinians including teenage girl in West Bank raids

Gaza police detain 2 hunger-striking Palestinians protesting high unemployment

Jewish organizations speak out against extrajudicial killings

IOF sets fire to 8000 dunums in al-Khalil

Again, settlers burn Palestinian farms in West Bank

Israeli army removes EU-funded Palestinian homes

Running for Palestine

Israel seizes land from Palestinian family, gives it to settlement NGO

French Jews protest Cannes screening of Palestinian film about 1972 Munich massacre

Palestinian clown held by Israel without trial for months despite global pleas to set him free

Norwegian ambassador refutes Israeli remarks about aid cuts to PA

Qatar Remembers Palestinian Nakba With Giant Key as a Guinness Record

HRW urges Jordan to ease transit for Gaza Palestinians

Global opposition to Israel good omen: Iran

Kerry told Abbas he would attend peace meeting in Paris: Palestinian official

Anna Furman: Meeting Edward Said

Palestine: 68 years on, Palestinians still recall the ‘Catastrophe’

Israeli call to relinquish Palestinian areas of Jerusalem

Netanyahu fumes over Israel-Nazi comparison

15. 5. 2016

Israel weist südafrikanischen Menschenrechtsaktivisten aus

 "Würde Südafrika oder die Türkei einem ‚Aktivisten‘ gestatten, einzureisen, der das Land verbal (oder auf andere Weise) attackieren möchte?", fragte der israelische Botschafter Lenk in einem privaten Tweet.

VIDEO - Dabka Flashmob auf dem Freiburger Rathausplatz

WOMEN’S BOATS TO GAZA HAVE BEEN NAMED

PCBS- “Israel Controls More than 85% of the Land of Historical Palestine”

Journey into the Nakba
 

Nakba Day returns, but not the Palestinians
 

Recognizing the pain and grief of the Nakba
 

Palestinian factions call for national unity at Gaza Nakba rally
 

On Nakba Day, tens of thousands of Palestinian refugees in Syria remain under siege
 

PA forces prevent Nakba Day protesters in Ramallah from reaching Israeli checkpoint

PHOTOS- Palestinian ‘return train’ is stopped at Israel’s wall

Netanyahu Q&A Twitter campaign backfires for him

Unicef: Israel killed 25 Palestinian kids in 3 months

Settlers burn wide areas of Palestinian barley crops

Egypt causes full power blackout south of Gaza Strip

Settlers raid Palestinian home and beat a woman and pepper-spray her daughter

Arrests…prison sentences and high fines...extensions of arrest

VIDEO - Skateboardfieber in Palästina - das SOS-Kinderdorf Bethlehem wird Treffpunkt der Skateboardszene

Palestinian reflections on Israel's hysterical attack on BDS

Israel at Defexpo 2016 - Preview

UNICEF- “Israeli Soldiers Killed 25 Palestinian Children In Last Three Months of 2015”

Israeli 12-Kilo Killer Robot
Glock-armed Israeli robot joins ranks of mechanized killers


Introducing: Israeli 12-Kilo Killer Robot

Well-known Beit Jala restaurant destroyed by Israel, again

US Army Tests Israel’s Tamir Interceptor with its new Multi-Mission Launcher

Abu Khdeir Family Demands Home Demolition of Their Son’s Killers

French foreign minister rejects Netanyahu’s ‘impartiality’ claim

Jaffa Mosque Defaced With “Death To Arabs” Graffiti

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