Montag, 24. Juli 2017 - 13:09

83 Senatoren stimmen für eine größere jährliche Summe für Israel
Gideon Levy - 28.April 2016

Die 83 US Senatoren, die den Präsidenten drängen, die Militär-Hilfe für Israel zu erhöhen, sind Ignoranten und ihr Brief ist eine Schande. Allein für Israel ?Allein für Israel. Eine erhöhte Militärhilfe wird Israel, das bis an die Zähne bewaffnet ist, um kein Jota sicherer machen. Es wird Israel schaden. Diese 83 von 100 Senatoren gründen ihre außerordentliche Forderung auf „Israels dramatisch wachsendes Verteidigungsproblem.“ (...)

Falls ihr schon entschieden habt, solch große Summen an Israel  auszuschütten, warum vor allem an seine Armee? Habt ihr gesehen, wie seine Krankenhäuser aussehen? Und wenn ihr Waffen finanziert, warum nicht unter der Bedingung, dass die einzige  Demokratie der Region sich entsprechend verhält?


Was habt ihr in der Welt bedeutendster Legislative?  Eine automatisch funktionierende Unterzeichnungs- Maschine für Briefe, die Israel unterstützen? Ein ATM für die Launen der Jüdischen Lobby?


Nur 17 von 100 Senatoren waren mutig genug oder bemühten sich einen Moment lang nachzudenken, bevor sie ein skandalöses Projekt von AIPAK  und  der israelischen Botschaft signierten.


Mehr Geld, um Israel zu bewaffnen, wird in Blut enden. Es muss in Blut enden. Da gibt es alte Waffen, die benützt werden müssen und neue Waffen, die getestet werden müssen (um sie dann  den Azerbaijanern  und der Elfenbeinküste) zu verkaufen.


Diese zerstörerische, mörderische Kraft wird wieder auf zerstörte Häuser in Gaza stürzen, und Amerika wird wieder alles bezahlen. Das Geld wird Israel auch korrumpieren. Wenn dies der Preis für seine Verweigerung, Frieden zu schließen, ist  und für seine Missachtung des Internationalen Gesetzes, warum sollte es sich nicht  in dieser Weise verhalten? Onkel Sam wird bezahlen.


Die Senatoren, die den Brief unterzeichneten, handelten weder  zum Nutzen ihres Landes noch zum Nutzen Israels. Es ist zweifelhaft, ob sie wissen, was sie unterzeichnet haben. Es ist zweifelhaft, ob sie die reale Situation kennen.


Es kann sein, dass unter ihnen Leute mit Gewissen sind oder Leute, denen die nationalen Interessen ihres Landes bekannt sind. Aber das Blutgeld wird weder deren Interesse noch der Moral dienen.   >>>

Grundgesetz auf Arabisch - Dr. Ludwig Watzal - Als Willkommensgeschenk hat die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) unter ihrem Präsidenten Thomas Krüger das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland auf Arabisch herausgebracht. Im ersten Satz der Präambel heißt es: "Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Allah (Gott) und den Menschen." Daneben bietet die BpB zuhauf Unterrichtsmaterialen für so genannte Willkommensklassen vermutlich in einer Art "Pidgin-Deutsch" (Einfachsprache) an. Bei der Fülle der Materialen, und es werde noch viel mehr produziert, wie sich Krüger auf der BpB-Website zitieren lässt, muss Integration gelingen. Sollte sie wider Erwarten scheitern, liegt es nicht an der BpB.

Da die BpB mit weitem Abstand an der Spitze der Fortschrittspyramide steht, hat sie ebenso eine Orientierungshilfe für das Leben in Deutschland unter dem Titel "Ankommen", hrsgg. von Michael Strautmann, in ihr Programm aufgenommen. Diese Orientierungshilfe ist von einigen Gutmeinenden in einem politisch-perfekten Neusprech zusammengestellt worden. >>>

Palästina-Nakba-Tag in Stuttgart - „Geschichte zu leugnen, ist nicht gesund“ - Caroline Friedmann - Das Palästinakomitee Stuttgart veranstaltet den Palästina-Nakba-Tag auf dem Schlossplatz. Kritische Stimmen kommen vor allem von Israelis.

Wie viele Menschen aus ihren Herkunftsländern fliehen müssen, wird den Deutschen derzeit so bewusst wie nie zuvor. Immer noch kommen Flüchtlinge zu uns und hoffen auf ein besseres und sicheres Leben. Auf der Flucht befanden sich vor 68 Jahren auch zahlreiche Palästinenser, die 1948 aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Um an diese Menschen zu erinnern und um deutliche Kritik am Staat Israel zu üben, hat das Palästinakomitee Stuttgart am Wochenende den Palästina-Nakba-Tag auf dem Stuttgarter Schlossplatz veranstaltet.

Bei palästinensischer Musik und Falafel bekamen die Gäste des Palästina-Nakba-Tages einen Einblick in die Kultur des Landes. Mit dem Pianisten Aeham Ahmed, der 2015 den Internationalen Beethovenpreis erhalten hat, und dem Sänger Muhammad Tamim, Mitglied einer bekannten palästinensischen Musikgruppe, standen gleich zwei palästinensische Künstler aus dem Flüchtlingslager Yarmuk in Syrien auf der Bühne.

Deutliche Worte von Israelis
- Deutliche Worte dem Staat Israel gegenüber fanden jedoch weniger die Palästinenser, sondern vor allem Menschen, die selbst israelische Wurzeln haben. So wie der jüdische Verleger, Autor und Journalist Abraham Melzer. Er >>>

Den Frieden verfolgen und die Gegenwart stärken
Der ATLANTA-Gipfel der Kirchen in den USA und im Heiligen Land
Carter-Zentrum in Atlanta , 19/20. April
Gipfel –Dokument

Vorwort;
1. Wir sind zusammen gekommen zu diesem einzigartigen und ersten großen Gipfeltreffen für Christliche Kirchen und kirchliche Organisationen aus den USA und dem Heiligen Land, indem wir dem Beispiel und den Lehren unseres Herrn Jesus Christus beim Frieden-machen folgen, die Würde ??? , die wir nach Gottes Bild geschaffen sind und die Hoffnung entzünden, dass eines Tages ein gerechter und ein dauernder Friede im Heiligen Land sein wird.

2. 2017 werden es 50 Jahre sein, dass die Besatzung der Westbank, einschließlich Ost-Jerusalem und dem Gazastreifen dauert. In der Bibel ist das 50. Jahr ein Jahr des Jubiläums: wenn Land dem ursprünglichen Besitzer zurück -gegeben wird, ein Jahr der Freiheit, der Vergebung und der Gnade.

3. Es ist auch bedeutsam, dass wir uns in Atlanta treffen, dem Geburtsort des Rev. Dr. Martin Luther King jr. dessen prophetisches Predigtamt offiziell die Rassentrennung in den USA sanktioniert, während man sich um größere Gerechtigkeit und Freiheit für Afro-Amerikaner durch Gewaltlosigkeit bemüht. Wir fahren fort, von seinem Traum inspiriert zu sein, trotz aller Herausforderungen und Widrigkeiten.

Der Zweck unseres Zusammenseins
4. Wir sind für zwei Tage zusammengekommen, um zu beten und einen Dialog in einem Geist theologischer und ethischer Dringlichkeit für einen gerechten Frieden zu führen und unsere ökumenische Einheit in Aktion zur Beendigung der Besatzung und einer anhaltenden politischen Lösung im Heiligen Land. Wir ehren das Land, das Zeuge des Lebens und der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus war und bestätigen Seinen Aufruf zur Gerechtigkeit, zum Frieden machen und dem geistlichen Amt zur Gerechtigkeit und Versöhnung

5. Seit Jahrzehnten ist das Heilige Land, das Land der Erlösung und der Versöhnung zu einem Land des Krieges, der Unterdrückung, der Ungerechtigkeit und des Todes geworden. Die Christen in aller Welt verfolgen die Wurzeln ihres Glaubens im Heiligen Land. Es ist die spirituelle Heimat aller Christen der Welt. Deshalb sind die Christen überall zum Gebet aufgerufen und zur Heilung im Heiligen Land. Sie werden aufgerufen, um für Gerechtigkeit und Frieden im Heiligen  >>>

Palästina: Israelische Polizei misshandelt verhaftete Kinder
Human Rights Watch, (HRW), 11.April  2016


(Jerusalem)  Die israelischen Sicherheits Kräfte misshandeln palästinensische Kinder, die in der Westbank verhaftet wurden. Die Anzahl der palästinensischen Kinder, die von israelischem Militär verhaftet wurden, haben sich seit Oktober 2015 verdoppelt.


Interviews mit Kindern, die verhaftet worden sind, Video-Filmmaterial und Berichte von Anwälten enthüllen, dass die israelischen Sicherheitskräfte unnötige Gewalt beim Verhaften anwenden, in einigen Fällen werden sie geschlagen und in gefährlichen und unter missbräuchlichen Bedingungen gehalten..


„Palästinensische Kinder werden in einer Weise behandelt, die auch Erwachsene erschrecken und traumatisieren würden“  sagte Sari Bashi, Israel und Palästina-Land-Direktor (von HRW): „ Anschreien, Drohungen und Schläge sind  für die Polizei die Art und Weise, mit der Kinder behandelt werden, um genaue Informationen zu erhalten.


Anwälte und Menschenrechtsgruppen berichten (HRW), dass israelische Sicherheitskräfte routinemäßig Kinder ohne anwesende Eltern verhören und damit die internationalen und israelischen Gesetze verletzen, die speziellen Schutz für verhaftete Kinder vorsehen. Der Schutz schließt Bedingungen beim Verhaften eines Kindes als letztem Ausweg mit ein und trifft Vorsichtsmaßnahmen, damit das Kind nicht gezwungen wird, Schuld zu bekennen. Die Konvention der Rechte der Kinder erfordert Sicherheitskräfte, um im besten Interesse des Kindes eine grundlegende Überlegung nach allen Aspekten des Rechtssystems zu machen.


Im Juli 2015 dokumentierte HRW sechs Fälle von Misshandlung von Kindern, die vom israelischen Militär in Ost-Jerusalem und andern Teilen der von Israel besetzten Westbank verhaftet wurden. Als Reaktion  leugnete die israelische Polizei und das Militär, dass Misshandlungen stattfanden, aber dass dies in Übereinstimmung mit dem Gesetz geschehen sei.


Seitdem hat HRW drei neue Fälle von physischer Gewalt an Kindern in Haft und bei Verhören dokumentiert und dass diese die Normen verletzen. Straf-Verteidiger berichten, dass solche Misshandlungen vorherrschend seien. Das Versäumnis internationaler Normen und der Schutz nach israelischem Gesetz, das verhaftete Kinder betrifft, ist besonders beunruhigend, wenn man an die große Zahl der verhafteten Kinder denkt, die während der letzten Gewaltwelle verhaftet wurden.


Seit Oktober 2015 sind Proteste in der Westbank und im Gaza streifen eskaliert, so hat auch die Anwendung von scharfem Schießen gegen Demonstranten durch israelisches Militär zugenommen. >>>

 

 

 


 

 

 

 

Three Gazan children burnt to death - 7, 5. 2016  -More than twenty Gazans have been burnt to death in similar incidents since start of Israeli siege 10 years ago Palestinian officials blamed the Israeli occupation for the burning, noting that this happened due to the sever electricity shortage resulted by the strict Israeli siege. Days of Palestine, Gaza Strip -Three Gazan children were burnt to death on Friday night after their home caught candle fire used to light for them due to electricity blackout. Palestinian medical sources identified the three children as Yusra abu-Hindi, 3, Rahaf abu-Hindi, 2, and infant Naser abu-Hindi, two-month-old. The sources said that all the three arrived fully burnt to Al-Shifa Hospital in central Gaza Strip. Their parents and other family members suffered light burns and suffocations. >>>

 

 

 

 

 

The New York Times and the Israeli-Palestinian Conflict: The Bronner Affair - Jerome Slater - The New York Times has now confirmed that the son of Ethan Bronner, for the past two years its chief correspondent in Israel, has enlisted in the Israeli army. On January 25, the website Electronic Intifada picked up on what was then still a rumor and pointed out that the internal policies of the Times state that journalists might have to be reassigned if the activities of family members create apparent conflicts of interest. The policy guidelines provide an example: “A brother or a daughter in a high-profile job on Wall Street might produce the appearance of conflict for a business reporter or editor….”

Electronic Intifada sent a message to Bronner asking if the rumor was true. Bronner did not respond but turned the message over to Susan Chira, the Times foreign editor, who did. With the usual brisk arrogance, evasiveness, or non-responsiveness of the Times whenever its coverage of the Israeli-Palestinian conflict is criticized, Chira dismissed the question of whether Bronner’s family ties (he is also married to an Israeli woman) constituted a conflict of interest: “Mr. Bronner’s son is a young adult who makes his own decisions. At the Times we have found Mr. Bronner’s coverage to be scrupulously fair and we are confident that will continue to be the case.”

No doubt the Times hoped that would dispose of the issue, but thanks to the internet, it was not to be.

On January 27 the internet website FAIR, the respected national media watch group that regularly comments on media biases and neglected news stories, picked up on the story. The FAIR story (subtitled “Foreign Editor Treats Potential Conflict As None of Our Business”), suggested that the issue was >>>

Will European pressure push Netanyahu on right track? - Akiva Eldar--On Feb. 16, Israel Hayom celebrated Netanyahu’s seeming victory over the enemies of the status quo between Israel and the Palestinians: “Merkel: Now is not the time for 2-state solution,” read the headline in the daily that reflects the winds blowing from the office of the prime minister. At the end of a meeting with Netanyahu, Shlomo Cesana, the paper’s correspondent who covered the prime minister`s visit to Berlin, quoted him as saying that German Chancellor Angela Merkel had “admitted that this is not the time for the two-state solution.”​ Netanyahu did not conceal his satisfaction with what he perceived as the chancellor’s updated insight. “We have here a more realistic approach to the situation in our region and to the situation between us and the Palestinians,” the prime minister told reporters. “I said this a year ago and everyone ranted and raved against me,” Netanyahu bragged. In February 2014 during a visit to Jerusalem, Merkel had said, “Part and parcel of the secure future of Israel is obviously the two-state solution: a Jewish State of Israel and alongside it, a Palestinian state.” Sadly for Netanyahu, however, the alternative to the “ranting” at him about the burial of the two-state solution is not a funereal silence. France is promoting an international conference that would seek ways to revive the 2003 two-state road map. Paris does not appear to be overly bothered by Israel`s opposition to the initiative, and the Obama administration is not pulling Netanyahu’s irons out of the European fire as it usually does >>>

What Israel seeks is not peace but pacification. - Sharif Nashashibi--Under US auspices, Israel can act as belligerently as it likes towards the Palestinians, because there will be no consequences. The most that can be expected is relatively soft verbal criticism, couched in terms of having Israel`s best interests at heart. That, ultimately, is the point of US mediation - an outcome that primarily benefits its ally >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

Gaza muss leben!
Appell für das Ende eines mörderischen Embargos

 

Israeli forces continue airstrikes on Gaza for 4th consecutive day


Mainstream media frames Israeli attacks on Gaza civilians as 'retaliatory'


Hamas says it wants no war with Israel
 

‘Israel wouldn’t dare to repeat attacks on Gaza if it was prosecuted for war crimes,’ insists Barghouti





Hamas- Israel and its 'accomplices' responsible for death of 3 siblings in Gaza fire


Israel targets Hamas sites in new wave of violence
 

Israeli warplanes strike southern Gaza Strip
 


Israeli Fighter Jets Carry Out More Airstrikes on Gaza Strip


I
srael continues search for tunnels in Gaza


Three Palestinians Injured By Israeli Army Fire In Gaza

PLO decision to limit security coordination with Israel 'very serious this time'

Israeli Air Force Fires Missiles Into Palestinian Lands In Khan Younis And Rafah

`US getting tougher with Israel over settlements`

UN Committee Verifies Israeli Crimes against Palestinians

The deeper meaning of IDF general's Holocaust comparison

Israel's military gov't ordered to publish regulations in Arabic

Trump wants Israel to build more settlements

VENEZUELA: Rafael Ramirez UN Ambassador Inquires Whether Israel Seeks ‘Final Solution’ Against Palestinians
 

Here’s what happened when some famous writers went to visit some hardcore Jewish settlers

Israeli occupation arrested 647 Palestinians in March

US getting tougher with Israel over settlements, says report

Including Two Medics, Army injures 33 Palestinian In Abu Dis

Bethlehem- At Least 250 activist Join the Freedom March

A law banning torture in Israel- Don’t hold your breath

6. 5. 2016

Israeli Air Force Carries Out Several Air Strikes On Gaza


3rd day of Israeli airstrikes in Gaza after Hamas accused of firing mortar rounds

Haniyeh: We are not calling for a new war, but we will not allow intrusions in Gaza

Israel to open permanent office in NATO headquarters

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