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United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine

 

 

 

Montag, 20. Februar 2017 - 13:14

Die Kriminalisierung der BDS-Kampagne - Kaveh Ahangar - Die israelische Zerstörung palästinensischer Häuser nimmt kein Ende. Ganz im Gegenteil: am Donnerstag haben 124 Menschen in der West Bank auf einen Schlag ihre Bleibe verloren, darunter 60 Kinder. Dieses Jahr haben bereits 805 Palästinenser*innen ihr Dach über dem Kopf verloren. 2015 waren es 580.

Seit der al-Aqsa Intifada im Jahre 2000 wurden nach jüngsten Berichten 2070 palästinensische Kinder vom israelischen Militär ermordet und mehr als 13,000 Kinder wurden verletzt. Über 12,000 Kinder wurden seit 2000 verhaftet und 480 von ihnen sind immer noch in israelischen Gefängnissen. 95% von ihnen sollen bei Verhören und Verhaftungen schwer gefoltert und geschlagen worden sein. In Ost-Jerusalem leben etwa 85% der palästinensischen Kinder und 79% der Palästinenser*innen unter der Armutsgrenze.

Es lässt sich darüber streiten, ob ein akademischer und kultureller Boykott eine angemessene Antwort auf die israelische Besatzung und ihren ethnischen Säuberungen darstellt. Aber angesichts der zunehmenden Faschisierung der israelischen Regierung und Gesellschaft sowie der fortwährenden Enteignung palästinensischer Familien, ist es keine Frage, dass BDS zurzeit die erfolgversprechendste Strategie gegen den Siedlungskolonialismus  >>>


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UN: 75.000 Palästinenser in Gaza seit dem Krieg von 2014 noch immer Binnenvertriebene - Michael Schaeffer Omer-Man - 12.04.2016 - Nur 16% der zerstörten oder schwer beschädigten Häuser wurden laut einer neuen Bestandsaufnahme durch die UN (inzwischen) bewohnbar gemacht.

Laut dem neuen, heute veröffentlichten United Nations survey sind etwa 75.000 Palästinenser einschließlich schätzungsweise 44.000 Kinder fast 2 Jahre nach dem verheerenden Krieg mit Israel, der etwa 2.000 Menschen tötete, weiterhin Binnenvertriebene im Gazastreifen.

Etwa 18.000 Wohneinheiten (16.965 Haushalte) in Gaza wurden im Krieg entweder zerstört oder schwer beschädigt. Laut UN-OCHA wurden seither nur 3.000 oder 16% dieser Wohneinheiten wieder aufgebaut oder auf andere Weise bewohnbar gemacht. 

Von den binnenvertriebenen Haushalten, die Eigentümer ihrer ursprünglichen Wohnungen waren, leben 62% in gemieteten Unterkünften. Wegen der schweren Wohnungsnot gehören zu den von den Leuten gemeldeten Mietunterkünften "Lagerräume, Rohbauten, Substandardappartments in Häusern von Verwandten oder Nachbarn oder (Räume) gemeinsam mit großen Familien", stellt der UN-Bericht fest.

Nahezu ein weiteres Viertel (23%) von denen, die die OCHA-Bestandsaufname als Binnenvertriebene betrachtet, lebt "im Schutt ihrer beschädigten Häuser". 63% der Binnenvertriebenen haben noch nicht einmal begonnen, ihre beschädigten Häuser zu reparieren und von denen, die damit angefangen haben, machten dies 61% mit Zuwendungen und Hilfe von Hilfsorganisationen.

Binnenvertriebene Gazaner kämpfen laut dem Bericht mit Unsicherheit in Hinblick auf ihre wirtschaftliche Lage, Ernährung und Wohnen, 70% sind zum Überleben von humanitärer Hilfe abhängig, 87% beschafften sich im vergangenen Jahr Lebensmittel auf Kredit. Fünf % der binnenvertriebenen Haushalte sagten, sie fürchteten, dass sie gezwungen würden ihre derzeitigen Wohnplätze zu verlassen.

Der OCHA-Bericht und andere UN-Beamte haben dringend darauf hingewiesen, dass der bloße Wiederaufbau der zerstörten Häuser nicht genug ist.

"Wir müssen für die Zukunft für Frieden sorgen (sicherstellen) und uns auf den Aufbau von Gaza konzentrieren",  sagte der UN-Sonderkoordinator für den Friedensprozess im Nahen Osten Nickolay Mladenov in diesem Jahr gegenüber dem Sicherheitsrat. "Das bedeutet für sauberes Wasser und genügend Energie zu sorgen, Arbeitsplätze und eine nachhaltige Wirtschaft zu schaffen, freie Bewegung für  Menschen und Güter wiederherstellen und vor allem die Integration von Westbank und Gazastreifen unter einer einzigen demokratischen und legitimierten Palästinensischen Autorität sicherstellen".

Der OCHA-Report hat drei Rezepte für das Weiterkommen: 1) Aufhebung der Importbeschränkungen für Baumaterial bis zu einer vollständigen Aufhebung der Blockade; 2) Versöhnung zwischen den beiden rivalisierenden palästinensischen Fraktionen Fatah und Hamas, um eine effiziente Regierung im Gazastreifen zu ermöglichen; 3) internationale Geberländer sollen die Gelder überweisen, die sie nach dem Krieg versprochen haben.  Quelle          Übersetzung: K. Nebauer

Neulich in Wien – Querfront gegen zwei jüdische Mitmenschen - Stephan Bartunek - „Wer ist denn dieser Mauschel? Ein Typus, meine lieben Freunde, eine Gestalt, die in den Zeiten immer wiederkehrt, der fürchterliche Begleiter des Juden, und vom Juden so unzertrennlich, daß man beide miteinander stets verwechselt hat. Der Jude ist ein Mensch wie andere, nicht besser, nicht schlechter, höchstens verschüchtert und verbittert durch die Verfolgungen, und von einer großen Standhaftigkeit im Leiden. Mauschel hingegen ist die Verzerrung des menschlichen Charakters, etwas unsagbar Niedriges und Widerwärtiges.“ Theodor Herzl, „Zionstische Schriften“

Theodor Herzl ist der intellektuelle Vater des Zionismus. Bevor Herzl sich genötigt fühlte, auch den Juden eine Identität im Nationalismus zu schaffen, war er stramm-deutscher Nationalist. Die Burschenschaft in der er aber verkehrte war damals schon, entsprechend dem herrschenden Zeitgeist, von Antisemiten durchsetzt und so musste Herzl, eben als Jude, die Verbindung verlassen und wandte sich so ungestört seinem eigenen Wahn, geboren aus einer Kränkung, zu.

Den Weg von Karl Marx wollte er nicht einschlagen, dafür war er zu chauvinistisch und vor allem reaktionär. In seiner Schrift „Der Judenstaat“ schafft er es sogar Akzeptanz für den Antisemitismus zu finden und spricht von einer Notwehr der Nichtjuden. Bei dem zitierten Text mit dem Titel „Mauschel“ zeigt sich eben, dass auch Herzl der damaligen weissdeutschen Sicht auf die Welt unterwürfig war und sondert eine abstruse Rassentheorie ab, die sich eben gegen Juden richtet, die mit dem Zionismus nicht sympathisieren wollen. Wir empfehlen unserer Lesern, den ganzen Text zu lesen. Er ist in seiner Absurdität, in seinem Wahn und seinem Hass nicht zu fassen.

Es braucht diesen Text um die Vorkommnisse zu begreifen, die sich im März 2016 in Wien zugetragen hatten. Es wurde unter zentraler Gestaltung des rechten, israelischen Journalisten und Kriegstreiber Benjamin Weinthal, unterstützt von politischen Institutionen, rechten bis linksliberalen Zeitungen, eine Querfront zusammen gezimmert, die es schaffte, zwei jüdischen Menschen in Wien den Mund zu verbieten – ausgerechnet in Wien.

Einmal der Holocaustüberlebenden und ehemaligen Mitarbeiterin der Nürnberger Prozesse Hedy Epstein und dann Ofer Neimann, einem israelischen Staatsbürger. Ihr Vergehen? Sie kritisieren massiv >>>

Botschafterin Dr. Daibes: Sicherheit ist ein wesentliches Anliegen aller Palästinenser - Botschafterin Dr. Daibes traf am Dienstag mit einer Delegation der Berliner Komturei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem zusammen. In der Palästinensischen Mission referierte sie zur aktuellen Situation in Palästina und stellte sich anschließend den Fragen ihrer Gäste.

In ihrem Vortrag betonte die Botschafterin, dass die Angst zur alltäglichen Realität des palästinensischen Volkes geworden sei. Eine konstante Bedrohung beherrsche die Situation. Daher sei Sicherheit ein wesentliches Anliegen für alle Palästinenser.

Man sehe sich drei Gefahren ausgesetzt: Zunächst handelt die israelische Regierung in dem Bestreben, den politischen Konflikt in einen religiösen Krieg zu verwanden. Die zweite Gefahr betrifft das nachlassende Interesse der internationalen Gemeinschaft am Konflikt, gefolgt von der zunehmenden Hoffnungslosigkeit unter den Menschen, die täglich der Besatzung ausgesetzt sind. >>>

Israel demolishes children’s playground near Nablus - Israeli forces on Tuesday demolished three Palestinian homes in the occupied West Bank village of al-Walaja and a children’s park near Nablus amid a mass escalation in demolitions across the occupied area this year. A PA official who monitors settlement activity in the northern West Bank, Ghassan Daghlas, told Ma‘an that Israeli bulldozers razed a children’s park in Zaatara south of Nablus. The Israeli authorities gave no prior notice before demolishing the park, which was built last year with around $60,000 donated by Belgium via the Municipal Developing and Lending Fund, Daghlas said.

Locals told Ma‘an that bulldozers escorted by Israeli military forces also raided the Ein al-Jweizeh area in northern al-Walaja near Bethlehem, demolishing three homes that were still under construction.The homeowners — al-Walaja residents Maher Abu Khyara, Issa Qintar and Obeida al-Muhtasib — were reportedly told that the demolitions were carried out due to lack of proper building permits. Locals said Israeli military forces had raided the village several days prior to take photos of a number of homes and deliver demolition orders to their owners. >>>

Israeli military bulldoze shops, three arrested - Saeed Amireh - Half past three in the morning of April the 7th Ni'lin was invaded by dozens of military jeeps and two military bulldozers. The soldiers split up in two groups, one heading east in the village and one heading west.

The eastern fraction used the bulldozers to destroy a chicken farm and meat industry which is the main source of income for the families of the 52 employees. The farm belonged to 65-year old Isa Abdull Ghani Srour of Ni'lin. >>>

Amira Hass predicts Israel’s ‘colonial project’ will eventually fail–but at what cost? - Alex Kane - Amira Hass’ dispatches from Palestine for Haaretz do not usually invoke hope. In the past few months, Hass has chronicled the Israeli military’s point-blank execution of Muataz Washaha; Israel’s confiscation of playground equipment for Bedouin children near Jerusalem; and Israel’s theft of vital water resources that Palestinians need.

Given that Hass is the only Israeli correspondent who witnesses day in and day out the grind of occupation and dispossession in Palestine, it makes perfect sense that her columns and news reports spark despair and anger in readers. But on Wednesday night, at Columbia University, she gave the audience some reason for hope.

Speaking to a packed room of at least 120 people, Hass, who Professor Rashid Khalidi called the “best journalist” covering the region, laid out why Palestinians are not losing the battle with Israel. Yes, the daily reports are dispiriting, and the mainstream Israeli and U.S. media don’t often convey this reality. In fact, Hass said she panicked when preparing her talk, titled “Palestinian Strengths.” For every positive attribute the Palestinians can claim, there are many more negatives due to a corrupt Palestinian leadership and a cruel and brutally effective Israeli army and bureaucracy. >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

IOF burn and destroy properties in al-Bireh, Thursday at dawn

Updated- Army Kidnaps Thriteen Palestinians In The West Bank

Israeli Soldiers Kidnap Five Palestinians In Jerusalem, Ramallah And Jenin

Non-violent protest in Ni’lin again met with collective punishment against whole village

Highway robbery at the Hizme checkpoint

JLAC Manages To Revoke A Demolition Order In Ramallah

Students Affairs Council of Palestinian Universities Condemns Israel’s Violations of Right to Education in Al-Quds University

UN- 75,000 Palestinians in Gaza are still displaced

Surge in demolitions leaves more Palestinians homeless

PM- Foreign donors must 'make good' on Gaza aid pledges

Belgium Condemns Israel's Demolition of Belgium-Funded Playground in Nablus

Israeli rabbi: Israeli soldiers can rape Palestinian women

Google, Facebook, Amazon to pay tax in Israel

Israeli defense exports up despite fears

Israel Military Industries awarded $6m US flares deal

Israeli forces kidnap Palestinian girl in Bethlehem

Pals remember 254 massacred by Jews in Deir Yassin

Extremist Israeli settler runs over little girl in West Bank

Israeli ban on cement to Gaza causes $200m losses

Sentencing a child and a young man…isolations from Al-Aqsa Mosque

Israeli soldiers burn Palestinian flag at checkpoint

Full Text of Palestinian Leader Mahmoud Abbas' Interview With Sputnik

Life in the Shadows: Palestinians in Lebanon

What′s next for ″cultural resistance″?

Pope Francis Announces: World's Best Teacher Is a Palestinian

68* Years Of Palestine Shows Us What The Media Doesn't: Review

Netanyahu does his best to reinforce Palestinian division, says Erekat

Israel demolishes children’s playground near Nablus

The end of history at Israel's state archives-

Israel reopens closed road east of Hebron as violence subsides

Israeli soldiers torch Palestinian flag at Nablus checkpoint

Palestinian youth see 'bleak' future ahead, poll finds

Israel refuses to give building permits, demolishes homes under construction, Bethlehem

12. 4. 2016

Damaskus- IS bringt Palästinenserlager Yarmouk unter Kontrolle

Obama, Support Abbas` UN Resolution, No Matter What Netanyahu Says

Israeli Soldiers Demolish Three Under-Construction Homes In Bethlehem

Army Dumps Rubble And Sand On Farmland Near Bethlehem

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