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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine

 

 

 

Montag, 20. Februar 2017 - 13:13

Gaza-Patienten kämpfen gegen Krebs und die israelische Belagerung -  Isra Saleh el-Namey, 9.2. 16 - Umaimah Zamalat  dachte, ihre Papiere seien in Ordnung. Die 52-Jährige Frau aus Beit Lahia im nördlichen Gazastreifen  hat schon eine Bestrahlungstherapie im Makassad-Krankemhaus in Ost-Jerusalem gegen ihren aggressiven Brustkrebs hinter sich.

Aber als sie  zum Erez-Checkpoint kommt, um zu einer 2. Behandlung zu gehen, wird sie angehalten: „ Meine Genehmigungsunterlagen, um nach Jerusalem zu fahren  gelten bis ich alle vier Bestrahlungen hinter mir habe. Aber hier sagt man mir, ich habe nicht länger die Erlaubnis, sagt Zamalat der Electronic Intifada.

Die israelischen Militärbehörden am Erez-Checkpoint geben keine Erklärung. Sie wird zurückgewiesen. Patienten aus Gaza  wird ein Aufenthalt in Jerusalem oder in israelischen Krankenhäusern für die Dauer der Behandlung  nicht erlaubt. Das stellt für die Kranken ein großes Risiko dar.  Ich mache mir große Sorge. Die  Ärzte sagten mir, dass mein Fall  wegen der Verzögerung sehr heikel sei.

Wenig Hoffnung - Zamalat hat um eine neue Genehmigung gebeten, um die Therapie zu Ende machen zu können. Aber sie hat wenig Hoffnung. - Unser Problem betrifft nicht nur Krebspatienten. Es ist die Besatzung, die uns in jeder Kleinigkeit unseres Lebens bedrückt.  Alle die in Gaza mit Gesundheit zu tun haben, Ärzte, Krankenschwestern …  dokumentieren einen beunruhigenden Anstieg von  Krebskrankheit in dem schmalen Landstreifen.

Dr Mohammed Abu Shaban ist ein palästinensischer Onkologe, der in verschiedenen  Krankenhäusern in Gaza arbeitet. Während der letzten zwei Jahre – zitiert er Statistiken des Gaza-Ministerium für Gesundheit - stieg die Zahl der Krebskranken  auf 14 600. „Jeden Monat  gibt es wenigstens 120 neue Krebspatienten“.

Abu Shaban meint, es gebe eine direkte Verbindung zwischen dem Anwachsen der Zahl der Krebskranken und den  drei Kriegen während der letzten acht Jahre. Ärzte in Gaza und im Ausland(Ich auch!!) haben schon lange den Verdacht geäußert, dass Israels neue Waffen (DIME) oder Munition mit radioaktiven Material dies verursachen. „Das israelische Militär hat illegale Waffen mit radioaktiven Material benützt“,  sagte Abu Shaban. „Leute, die  in der Nähe von Abwurfgebiete leben, riskieren, diesem Material  ausgesetzt zu sein. Das erhöht das Krebsrisiko für diese Leute.

Leukämie ist die häufigste Krebsart im Gazastreifen – nach dem Doktor. Abu Shaban schätzt, dass etwa 25%  der an Krebs gestorbenen  Kinder damit zusammenhängt. Solch eine Behandlung kostet viel Geld. Doch wegen der Armut und Arbeitslosigkeit (40 %) können die wenigsten die Behandlung bezahlen. Die Regierung muss mithelfen.

Amina Ahmads Zustand verschlechterte sich vor 8 Monaten dramatisch. 2012 mit Lungenkrebs diagnostiziert, beantragte die 46-Jährige, in eins der spezialisierten Krankenhäuser in der Westbank oder in Israel gehen zu dürfen. Aber sie benötigt eine Genehmigung.

„Ich habe meine medizinischen Berichte und alle nötigen Papiere als  dringend humanitärer Fall. Aber Israel gibt mir nicht die Genehmigung“ sagte Ahmad.“Man lässt uns in Stille sterben.“  „Ich sterbe hier. Ich bin zum Tode verurteilt, sagte eine andere Krebskranke, die keine Genehmigung bekommt, aus dem Gazastreifen herausgelassen zu werden, um in einem Krankenhaus auf der Westbank, in Israel oder in Ägypten behandelt zu werden.

(dt. u. stark gekürzt und freier übersetzt: Ellen Rohlfs) -
Quelle
Vgl mein Buch: „Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina? „Nur“ Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord?“

Die Zerstörung Jarmuks  - Nach fünf Jahren Krieg in Syrien liegt die „Hauptstadt der Palästinenser außerhalb Palästinas“ in Trümmern - Karin Leukefeld -

Zerstörtes JarmukZu den großen Verlierern des Krieges in Syrien gehören die syrischen Palästinenser, wie sie sich selbst nennen. Anfang des Jahres 2011 waren 560 000 in Syrien beim UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) als Nachfahren der Palästinenser registriert, die 1948 und 1967 von israelischen Truppen aus ihrer palästinensischen Heimat vertrieben worden oder geflohen waren. 1947/48 hatten der UN-Teilungsplan und die israelische Staatsgründung Hunderttausende Palästinenser heimatlos gemacht. Sie fanden in Syrien, Jordanien, im Libanon, im Irak und in Ägypten Asyl. Die meisten aber wurden zu Vertriebenen in ihrer eigenen Heimat: 190 000 flohen in den Gazastreifen, 280 000 ins Westjordanland. Der Sechs-Tage-Krieg im Jahre 1967 löste eine neue Fluchtwelle aus. Rund 100 000 syrische Palästinenser flohen vom Golan, der von den israelischen Truppen besetzt und später annektiert wurde, ins syrische Kernland.

Über die Jahrzehnte waren aus den zwölf Lagern für die Palästinenser (Ein el Tal, Homs, Hama, Jaramana, Khan Dunoun, Latakia, Khan Eshieh, Neirab, Qabr Essit, Sbeineh, Yarmouk und Dera'a) Orte und Stadtviertel geworden, in denen auch Syrer lebten. Rechtlich waren die Palästinenser den Syrern weitgehend gleichgestellt und hatten sich ein neues Leben aufbauen können. Sie waren Gäste, nicht „Flüchtlinge“. Sie konnten  >>>

Glenn Greenwald: Kriminalisierung von Kritik an Israel größte Gefahr für Meinungsfreiheit im Westen - In einem umfangreichen Debattenbeitrag prangert der Snowden-Vertraute und Mitbegründer der Enthüllungsplattform The Intercept, Glenn Greenwald, die Kriminalisierung von Kritik an Israel an. Aktivisten, die sich für Palästinenser-Rechte einsetzen, werden gezielt attackiert und zensiert. Nicht nur in Israel, sondern in allen westlichen Staaten und verstärkt auch an US-amerikanischen Universitäten. Darin sieht Greenwald eine virulente Gefahr für die Meinungsfreiheit in westlichen Staaten.

Grafik zum vergrößern anklicken.

Der Journalist Glenn Greenwald begibt sich gleich zu Beginn seines aktuellen Debattenbeitrages: "Die größte Gefahr für die freie Meinungsäußerung: Die Kriminalisierung des Aktivismus gegen Israels Besatzungspolitik" auf umkämpftes Gebiet:

"Es gibt eine sehr gut koordiniert und finanziell gut ausgestattete Kampagne, angeführt von Israel und seinen Unterstützern, um politischen Aktivismus gegen die Israelische Besatzungspolitik [...] zu kriminalisieren." Allein eine solche Aussage reicht vielen zionistischen Profi-Propagandisten schon aus, um Greenwald, selbst jüdischer Abstammung, mit wüsten Antisemitismus-Vorwürfen zu überhäufen.  >>>

 

Greatest Threat to Free Speech in the West: Criminalizing Activism Against Israeli Occupation >>>

Wenn Gott verzweifelt - Uri Avnery,  20. Februar 2016 - DIREKT NACH der Gründung Israels erschien Gott David Ben Gurion und sagte zu ihm: „Du hast meinem Volk gegenüber Gutes getan. Äußere einen Wunsch und ich will ihn dir erfüllen“.
„Ich wünsche mir, dass Israel jüdisch, demokratisch sei  und das ganze Land  zwischen Mittelmeer und Jordan umfassen soll,“ antwortete Ben-Gurion.

„Das ist selbst für mich zu viel“ rief Gott aus. „Aber ich will dir zwei von den drei Wünschen erfüllen. Du kannst wählen zwischen einem jüdischen und demokratischen Israel  in einem Teil des Landes. Einen demokratischen Staat im ganzen Land, das nicht jüdisch ist  oder ein jüdisches Israel im ganzen Land, das nicht demokratisch ist.“
Gott hat seine Meinung nicht verändert.
 
WÄHREND ICH das schreibe, ist Benjamin Netanjahu völlig  damit beschäftigt, ein neues Gesetz zu erlassen, ein Gesetz, das in der Geschichte Israels ein Wendepunkt sein würde. Die Öffentlichkeit sieht in belustigter Weise zu, als ob es in Kamchatka geschieht.
Dieses Gesetz würde (ich könnte „wird“ sagen) 90 von 120 Knesset-Mitgliedern in die Lage versetzen, einige oder alle andern Mitglieder aus der Knesset zu vertreiben. Die Gründe für solch eine Entscheidung sind nebelhaft:  Unterstützung von „Terrorismus“  - durch reden  als auch durch handeln, Aberkennung des jüdischen Charakters des Staates Israel und Ähnliches.


Wer entscheidet? Die Mehrheit natürlich.
- Der unmittelbare Anstoß, dieses Gesetz vorzuschlagen, wurde durch die drei arabischen Knesset Mitglieder ausgelöst, die die Eltern von arabischen „Terroristen“ im annektierten Ost-Jerusalem besuchten. Ich habe dies in meinem letzten Artikel erwähnt. Sie hatten einen guten Vorwand – ihnen zu helfen die Leichname ihrer Söhne, die an Ort und Stelle erschossen wurden, zurückzubekommen. Aber der offensichtliche Grund war, zu kondolieren.


Jetzt mag behauptet werden, dass eine trauernde Mutter eine trauernde Mutter ist, ungeachtet der Ursache des Todes ihres Sohnes und dass zu kondolieren eine menschliche Tugend ist. Aber das mag für Likud-Mitglieder zu humanistisch sein.


In den guten alten Zeiten, als wir die „Terroristen“ waren und die Briten die Besatzer, würde ich gewiss einem Nachbarn kondoliert haben, dessen Sohn während eines Irgun-Überfalls erschossen worden ist. Ich denke, die Briten würden mich deshalb nicht verhaftet haben. >>>

Wochenbericht (46 Seiten) von (4.Februar- 10.Februar) von PCHR-Gaza (Auszüge) - http://pchrgaza.org/en/?p=7852 - Israels Militär setzt systematisch Verbrechen in den besetzten Gebieten fort

2 Kinder wurden in der südlichen Westbank getötet. 17 palästinensische Zivilisten, einschließlich 8 Kindern wurden in der Westbank und im Gazastreifen verletzt

Israelisches Militär führte 94 Überfälle/ Einbrüche in palästinensischen Gemeinden durch.

78 pal. Zivilisten, einschließlich 13 Kinder wurden verhaftet. 21 von ihnen, einschließlich 7 Kinder, wurden im besetzten Ost-Jerusalem verhaftet.

Jüdische Mehrheit bemüht sich weiter im besetzten Ost-Jerusalem: Die israelische Regierung veröffentlicht eine Entscheidung, die Häuser von 4 Gefangenen aus Sur Baher zu schließen und zu übernehmen.

Siedlungsaktivitäten gehen in der Westbank weiter: 2 landwirtschaftliche Räume, ein Wassertank, das Wasser- und Stromnetz in Bilin wurden zerstört.

11 Hütten, 6 Zelte für Viehbestand und 6 Ställe wurden im nördl. und südl. Jordantal zerstört. 3 Wohnzelte in Sousya wurden konfisziert und 12 Wohnzelte, 6 Ställe und 6 Futterscheunen in Khirbet Tana (östl. Nablus)

Israelisches Militär teilte die Westbank in Kantone ein und setzte die illegale Schließung des Gazastreifens fort.

Dutzende von provisorischen Checkpoints wurden in der Westbank errichtet, um die Bewegung der palästinensischen Zivilisten einzuschränken. 3 pal. Zivilisten (einschl. 1 Kind wurden an militärischen Checkpoints verhaftet.

Schießen
- Das israel. Militär schießt auf gewaltfreie Demonstranten in der Westbank und im Gazastreifen. Die meisten sind Jugendliche. Im besetzten Ost-Jerusalem gibt es ähnliche Angriffe während dieser Zeit. 2 Kinder wurden in Halhoul und Al-Aroub-Flüchtlingslager in der südl. Westbank getötet, 17 andere verletzt ( einschl. 8 Kinder) Auf 11 Palästinenser wurde scharf geschossen; 5 andere wurden von Gummi-ummantelten Stahlkugeln getroffen und ein Kind wurde verletzt, als ein Militärjeep es überfuhr….

Überfälle
- Während der Berichtszeit führte israelisches Militär mindestens 94 militärische Überfälle in pal. Gemeinden in der Westbank durch und 9 im besetzten Ost-Jerusalem und seinen Vororten. Während dieser Überfälle wurden mindestens 78 pal. Zivilisten verhaftet, einschl. 13 Kinder. 21 von ihnen (davon 7 Kinder) allein in Ost-Jerusalem. Usw. usw.,

PCHR ruft die Internationale Gemeinschaft , die UN, die Menschenrechtsorganisationen ... auf, sich für das palästinensische Volk einzusetzen.        (Ellen Rohlfs)

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

Video- “Abu Khalaf Was Executed After Soldiers Had Already Incapacitated Him”

Israeli bulldozers demolish homes in West Bank

UN: Israeli checkpoints in WB hikes by 20% in 2015

Israeli interrogators threatened to rape al-Qiq and his family-- so he launched hunger strike

Watch: Israeli soldier shot little girl, leave her bleeding

Why did Israeli soldier push disabled’s wheelchair?

PA seizes Israeli truck loaded with chemical wastes

UK bans boycotting Israeli occupation supplies

Esawyeh: Demolishing farms and walls and sweeping and damaging wide areas of lands

Sweeping lands and demolishing agricultural establishments in the village of Esawyeh

The occupation give a Jerusalemite 24 hours to evacuate a land in the village of Esawyeh

Israel bars family from visiting gravely ill hunger striker

Israel killed 6 Palestinians, including four children, from 9 to 15 Feb. : OCHA

Roger Waters: Pink Floyd star on why his fellow musicians are terrified to speak out against Israel

Israelis gun down two more Palestinians

The very friendly friendly: Algerian football fans cheer for Palestinians

Major Israeli bank considers boycotting Palestinian banks

It’s time that the Palestinian Authority embraced the BDS call

Israeli-Palestinian hip-hop takedown “Junction 48” storms Berlin

Why Canada should not restore funding to UNRWA

18. 2. 2016

How police can earn the trust of Arab society in Israel

16 Palästinenserinnen im Westjordanland festgenommen

Army Kidnaps Four Palestinians In The West Bank

Israeli court criticized for ruling on near-death Palestinian hunger striker

UN- Over 400 Palestinians displaced by Israel in 6 weeks

Israeli forces raid Bethlehem-area camp, summon 12-year-old

PA, teachers' union reach agreement to end strike

4 Palestinian prisoners on hunger strike against administrative detention

Aid convoys reach besieged Palestinian refugees in Syria

Paris präsentiert seine Nahostkonferenz-Pläne

Reconstruction of Gaza: zero buildings, massive profit.

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