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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine

 

 

 

Montag, 20. Februar 2017 - 13:14

Israel foltert Kinder: es sperrt sie in Käfige und setzt sie der kalten Witterung  im Winter aus!

17. 1. 2016 - Nach einem Bericht des palästinensischen  Prisoners Club vom November 2015 wurden mindestens 600 Kinder in der ersten Hälfte 2015 in Jerusalem verhaftet. 40% sind Opfer von sexuellem Missbrauch geworden. Nach einem neuen Bericht des "The Independent" von Januar 2016 foltert Israel Kinder, in dem es sie in Käfige sperrt und sie im Winter draußen aussetzt.

Der "Independent" zitiert aus einem Bericht eines  israelischen Komitees gegen Folter( PCATI): Kinder, "denen kleine Delikte angelastet werden, wurden im Winter in Käfigen ausgesetzt ; sie werden von sexueller Gewalt, und von Gewaltversuchen der Militärs gegen hilflose Menschen, bedroht " .

Israelische Rechtsanwälte  des Public Defender's Office (AOP) haben diese beschämenden Tatsachen nach Gesprächen mit Betroffenen ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt : über viele Nächte hinweg wurden die Kinder in Eisenkäfige gesperrt- außerhalb jeglichen Rechts sind diese Käfige in Ramla von IPS gebaut worden.

"Die Prozedur, die Minderjährigen in Käfigen zu halten, dauerte mehrere Monate und wurde von anderen Funktionären ausgeführt" .

Im Bericht wird weiterhin veröffentlicht, dass diese  Vorkommnisse von Ramla ein Beispiel für das breite Gewaltspektrum an Kindern sind. Die Kinder sind wegen "Steinewerfens " in Haft.

Nach Aussagen von PCATI erleiden 74% der Kinder physische Gewalt während der Haft, des Transports oder der Verhöre. Es wird darin betont, dass Israel der einzige Staat ist, der Kinder vor ein Militärgericht  bringt. Alexander Doyle (für Wikistrike) - Übersetzung Gertrud Nehls

 

Petition „United Nation to stop Israel arresting and torturing the Palestinian children, stop prosecution under military law and release all children detained unlawfully.

As set out in the Convention on the Rights of the Child 20th November 1989" Unser Ziel ist es, 5.000 Unterschriften zu sammeln und dafür brauchen wir Unterstützung. Hier können Sie mehr über die Petition erfahren >>>

Von Syrien nach Shatila: das zweifache Exil der Palästinenser - Rosa Meneses/Carlos García Pozo - Ihre Eltern waren Flüchtlinge, und jetzt sind sie es. Immer in einem fremden Land, immer, wo sie nicht willkommen sind. Ihre Eltern waren während des Krieges von 1948 nach Syrien geflüchtet. Sie konnten nie in ihre Heimat zurückkehren. Jetzt hat ein neuer Krieg zwei Generationen Palästinenser vertrieben, Kinder und Enkel jener Enteigneten. Seit dem Ausbruch des Konflikts 2011 haben sich mehr als 150.000 palästinensische Flüchtlinge, die in Syrien lebten, gezwungen gesehen, sich im Libanon niederzulassen. In diesem kleinen Land leben aber seit 1948 bereits mehr als 400.000 Palästinenser in 12 Lagern. Die Lebensbedingungen sind schon für sie sehr schwierig, aber noch viel schweriger für die, die zuletzt gekommen sind.

Das Leben von Fathi Shambur, seiner Frau Rima Hsein Ali und ihrer Kinder verläuft von Lager zu Lager auf der Flucht vor der Gewalt. Bevor sie hierher kamen, waren sie auch schon unterwegs: Zu Kriegsbeginn haben sie das Lager Yaubar in Syrien verlassen, um in ein anderes zu flüchten, nach Kanshe (bei Damaskus). "Wir hatten die Kämpfe 100 Meter vor unserem Haus. Die Situation war unhaltbar, wir gingen in ein anderes Flüchtlingslager bei Damaskus, wo wir neun Monate blieben. Als die Kämpfe zwischen der syrischen Armee und der Al-Nusra-Front dieses Lager erreichten, beschlossen wir wegzugehen und die Grenze zum Libanon zu überqueren", erzählt der Vater der Familie. "Wir konnten nur das, was wir am Leib trugen, und etwas Erspartes mitnehmen. Unser Haus ist vollständig zerstört worden", betont die Frau, die neben ihrem Mann und dreien ihrer Kinder sitzt.


"Als wir im Libanon ankamen, fanden wir niemanden, der uns aufgenommen oder uns geholfen hätte. Wir sahen uns gezwungen in Shatila zu leben. Hier überleben wir nur mit der geringen humanitären Hilfe, die wir erhalten", klagt Shambur. Die kleine Hilfe von 100 Dollar, die sie von UNRWA für die Mietzahlung bekamen, wurde vor kurzem wegen Geldmangels gekürzt. Jetzt bleiben ihnen nur die 100 Dollar vom Verein Najdeh, mit dem Oxfam Intermon zusammenarbeitet. Aber das reicht nicht, um die Miete von 350 Dollar plus Strom und Wasser zu bezahlen.


"Wir haben kein Geld, um die Miete zu bezahlen. Wir haben keine Waschmaschine und keinen Kühlschrank. Ich habe keine Arbeit, weil den Palästinensern im Libanon viele Arbeiten verboten sind und für uns als Palästinsner, die aus Syrien >>>

Israelischer Verteidigungsminister: "Ich ziehe den IS vor - Iran weit größere Gefahr für uns" - Der israelische Verteidigungsminister Mosche Yaalon hat verkündet, dass die „iranische Terror-Infrastruktur“ eine größere Gefahr darstellen würde als der „Islamische Staat“. Im Kampf gegen den Iran scheint Israel daher auch bereit zu sein, eher fragwürdige Allianzen einzugehen.

Yaalon nahm diesen Vergleich im Rahmen einer Konferenz der israelischen Denkfabrik Institute for National Security Studies (INSS) in Tel Aviv am Dienstag auf. Der israelische Verteidigungsminister betonte, dass der „Iran unser Hauptfeind ist“ und wenn er zwischen Iran und dem selbsternannten „Islamischen Staat“ (IS) im Rahmen eines offenen Konflikts entscheiden müsste, würde er „den IS präferieren“.

Die Logik erscheint zunächst simpel, da der IS letztendlich besiegt werden wird, während der Iran auch im Fall einer Annäherung an den Westen eine Gefahr für Israel bleiben könnte.

„Teheran ist ein Schurkenregime mit Motiven, die auf Ambitionen nach regionaler Hegemonie hinweisen. Die Hisbollah ist Irans Stellvertreter, mit der Fähigkeit, Kriege zu erklären. Irans Terrorinfrastruktur findet sich auf fünf Kontinenten, in Asien, Afrika, Europa und in Süd- wie Nord-Amerika wieder“, behauptete Yaalon. Damit widersprach er Vermutungen hochrangiger IDF-Kader, die nahe legten, dass das Atomabkommen, welches im Juli 2015 beschlossen wurde, neuen politischen Möglichkeiten auf friedlicher Basis den Weg bahnen könnte. >>>

Israel/Palästina: EU-Außenminister "zutiefst besorgt"  - Die EU-Außenminister haben eine umstrittene Erklärung zum israelisch-palästinensischen Konflikt verabschiedet.

Nach stundenlangem Ringen haben die EU-Außenminister eine umstrittene Erklärung zum israelisch-palästinensischen Konflikt verabschiedet. In dem Dokument vom Montag zeigt sich die EU besorgt über die wachsende Gewalt von beiden Seiten, es wird aber auch auf die von der EU eingeführte Kennzeichnungspflicht für Produkte aus jüdischen Siedlungen verwiesen.

Vorbehalte Griechenlands und anderer Länder hatten eine schnelle Verabschiedung am Morgen verhindert. "Der Rat ist zutiefst besorgt, dass der andauernde Zyklus der Gewalt in den vergangenen Monaten zu einem erheblichen Verlust von menschlichen Leben geführt hat", hieß es in den gut zweiseitigen Schlussfolgerungen. Die EU verurteilt darin "die Terroranschläge und Gewalt von allen Seiten". Nur eine Wiederaufnahme des Dialogs könne die Gewalt beenden. Die EU bekräftigt zudem ihre Unterstützung einer Zwei-Staaten-Lösung und bezeichnet jüdische Siedlungen in Palästinensergebieten als "illegal". >>>

Israel: 2015 etwa 574 Angriffe auf Journalisten - Diese Zahl von Angriffen israelischer (Armee-, Polizei- und Sicherheits-) Kräfte auf Journalisten wird im Jahresbericht der islamischen Gewerkschaft des palästinensischen Büros für Radio und TV präsentiert. Zwei der Angriffe waren tödlich: der auf den palästinensischen Fotografen Ahmed Jahajee (Khahakhee) und auf Ahmed al-Herbawi im Gazastreifen.

Der Bericht schildert 190 Fälle, bei denen Journalisten verletzt wurden - einige durch Gummigeschosse, toxisches Gas und Pfefferspray, wie heute der iranische TV-Kanal PressTV berichtet hat.

Wie die Gewerkschaft berichtet, benutzten die israelischen Kräfte bei einigen Angriffen Journalisten als menschliche Schutzschilde.

In vielen Fällen, bei denen es Verhaftungen gab, wurde Administrationshaft verlängert. In 81 Fällen wurde beobachtet, dass die Journalisten daran gehindert wurden, über Vorfälle aktuell zu berichten.

Die meisten Angriffe fanden im Oktober statt, auf Grund der zunehmenden Spannungen in den besetzten palästinensischen Gebieten, nachdem Israel im August 2015 den Zugang zum Tempelberg für palästinensische Gläubige beschränkt hatte.
Der Bericht betont, dass eine wesentliche Quelle für Spannungen die Gruppen radikaler israelischer Siedler waren, die bei vielen Gelegenheiten und oft begleitet von israelischen Soldaten Journalisten beschimpften.

Seit Anfang Oktober sind mehr als 160 Palästinenser, einschließlich Frauen und Kinder von israelischen Kräften getötet worden. Das UN-Büro für die Koordination für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) hat erst kürzlich seine Besorgnis wegen der außergerichtlichen Tötungen durch diese Kräfte geäußert. Quelle: http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=59761
Übersetzung: K. Nebauer

Wo jüdischer Terror geboren wird - Radikale jugendliche Siedler heizen den Konflikt im Westjordanland an - Liebevoll streicht Aharon Katzof über die silbrigen Blätter eines Ölbaums. "Er symbolisiert Frieden", sagt der 31-jährige Siedlersprecher lächelnd. Doch der Baum wächst in einer Umgebung, die alles andere ist als friedlich. Er steht inmitten von Esch Kodesch, einem israelischen Siedlungsaußenposten mit 40 Familien und rund 150 Kindern im nördlichen Westjordanland.

Nur wenige Kilometer entfernt liegt die palästinensische Ortschaft Duma. Bei einem Brandanschlag radikaler jüdischer Siedler auf die Dawabscheh-Familie kam dort vor einem halben Jahr ein 18 Monate alter Palästinenserjunge zu Tode. Seine Eltern starben später an ihren schweren Verletzungen. Überlebt hat nur ein vierjähriger Bruder - der allerdings das Krankenhaus bis heute nicht verlassen hat. Der 21-jährige jüdische Hauptverdächtige, der jetzt gemeinsam mit einem Minderjährigen wegen Mordes vor Gericht steht, hat in einem anderen Außenposten ganz in der Nähe von Esch Kodesch gelebt. Amiram Ben Uliel, Sohn eines Rabbiners, gehört zu der sogenannten jüdischen "Hügeljugend", die für zahlreiche Anschläge auf Palästinenser und deren Besitz, aber auch auf christliche Einrichtungen verantwortlich gemacht wird. >>>

Media Roundup: “Where are my parents?” asks Palestinian child of Duma attack - Where are my parents? Where is my brother?”

Four-year-old Ahmad Dawabseh constantly asks his grandfather those questions — but his grandfather cannot answer. That’s because specialists at Sheba Medical Center advise the 51-year-old not to tell Ahmad that his father, mother and 18-month-old brother were killed by alleged Jewish extremists who firebombed their home five months ago.

“Ahmad is a very smart boy and the hardest moment for me is when he asks me about his parents. How can I answer him? Where do I start?” Hussein Dawabsheh told NBC News as tears filled his eyes.

The arson attack that killed Ahmad’s parents and brother was one of the worst acts of what appeared to be Jewish extremism since the establishment . >>>

 

Sonderseite - Der Tod von Ali Saad Dawabsha (ein 18 Monate junges Kleinkind) und seiner Familie >>>

Israel eignet sich im Westjordanland in der Nähe von Jericho mehr als 150 Hektar an, wie die NGO Peace Now anprangert - Nach einem Bericht von Peace Now, die auf eine Information zurückgreift, die das israelische Armee-Radio Galei Tzahal heute ausgestrahlt hat, hat Minister Moshe Ya'alon die Erklärung von 154 ha südlich von Jericho zu Staatsland gebilligt.

Die israelische NGO unterstreicht, dass das Land bereits vor einem Jahr von jüdischen Siedlern eingenommen wurde mit der Absicht, es landwirtschaftlich zu bearbeiten. 

Laut Armeer-Radio wird diese Erklärung zu Staatsland durch das Verteidigungsministerium in den nächsten Wochen erfolgen.
Das Informationsbüro des Ministers lehnte es ab, auf Bitten von EFE um einen Kommentar zu reagieren.

Peace Now weist darauf hin, dass dies seit August 2014 das größte Stück palästinensischer Parzellen ist, die zu Staatsland erklärt wird. Damals wurden 400 ha im Siedlungsblock Gush Etzion im Süden des Westjordanlandes zu Staatsland erklärt, was eine Welle internationaler Verurteilungen hervorrief.

"Die fortlaufende Konfiszierung (von palästinensischem Land, Ü.) durch die Regierung von Benjamin Netanyahu ist eine diplomatische Katastrophe. Die Entscheidung der Regierung ist ein weiterer Schritt zur Vernichtung der Möglichkeit einer Zwei-Staaten-Lösung", sagt die israelische NGO in ihrem Komuniquee.

Das Departement der PLO  für Verhandlungen hat heute die Medien in Jericho zusammen gerufen, um seine Verurteilung der israelischen Entscheidung auszudrücken.    
Quelle: http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=59752
Übersetzung: K. Nebauer

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Aktuelle  Kurznachrichten

Davos-Blog- Netanyahu vergleicht Iran mit IS

Two Palestinians Injured, Eight Kidnapped, In Bethlehem

Army kidnaps A Palestinian, Injures Three Others In Tubas

Army Injures Three Palestinians, kidnap One, In Nablus

Soldiers Kidnap A Palestinian Near Hebron

Israel Prepares for Military Actions in Syria and Lebanon

Army Destroys Susiya Shelters

Israeli Youths Arrested on Suspicion of Church Vandalism

20. 1. 2016

Israeli Vehicles Invade Palestinian Farmlands In Southern Gaza

Israel arrests human-rights activist Ezra Nawi and puts gag order on case as part of broader 'witchhunt' against Israeli leftists

EU adopts resolution criticising Israeli settlement activity

Settlers Continue with Regular Raids on Al-Aqsa

Palestinian infant dies at Israeli checkpoint

Auszeichnungen: Palästinensischer Psychologe erhält Carl-von-Ossietzky-Preis

Palestinian Workers Completely Barred from West Bank Settlements

Bader- “My Son Did Not Kill The Settler, He Was Playing In Schoolyard”

Israeli Soldiers Kidnap 19 Palestinians In The West Bank

Soldiers Demolish An Under Construction Home In Jerusalem

PPS- "Israel Kidnapped 130 Palestinians For Social Media Activities in 2015"

Soldiers Kidnap 12 Palestinians In The West Bank, 31 Since Dawn

Army Demolishes An Under Construction Home, South Of Hebron

Army Demolishes A Palestinian Home In Beit Hanina

Redeployment near Bethlehem Believed a Prelude to More Settlements

Palästina begrüßte die Erklärung der EU-Außenminister vom Montag als Schritt nach vorn, hin zu mehr Verantwortlichkeit der EU im Friedensprozess.

19. 1. 2016

Schweiz - Palästina: Schweiz hatte geheimes Stillhalteabkommen mit palästinensischer PLO

Abbas in Bethlehem: Armenische und palästinensische Unterdrückung vergleichbar

Rights group: Israel violates laws aimed at protecting children in Gaza

End all business in Israeli settlements, says Human Rights Watch

Pope Francis's missed opportunity to speak the truth

Extremists vandalize Jerusalem church with Hebrew threats: 'Death to heathen Christians'

Poll: 46% of Israeli Jews don’t think Arabs should have equal rights

High-ranking Israeli-PA meeting to discuss ending Jerusalem intifada

Israel's 'war' against BDS is increasingly desperate

Palestinian workers banned from West Bank settlements

Major West Bank checkpoint to be severely restricted

Palestine's Armenian community celebrates Christmas in Bethlehem

Israeli forces demolish structures in Ramallah-area villages

Israeli forces defuse explosives on Gaza borderline

Israeli driver hits Palestinian cyclists; killing one and wounding another

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