DAS PALÄSTINA PORTAL Informationen zum Nahostkonflikt
Kommentar des Monats Februar Evelyn Hecht-Galinski
Die Schleimspur der Unterwürfigkeit zieht sich durch alle Parteien
Texte von Evelyn Hecht-Galinski >>>
Sonderseite: Goldstone-Bericht - United Nations Fact Finding Mission on the Gaza Conflict >>> Der Goldstone-Report in deutscher Übersetzung >>
Hochaktuell - nun wieder lieferbar >> Kenneth Lewan Ist Israel Südafrika
Das Buch wird gegen einen 'Solidaritätsbeitrag (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft. Weitere Infos hier >>>
Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina. "Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord
Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs Neu - 3. erweiterte Auflage
Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
Auf dieser Seite werden laufend informieret, wie es um das Verfahren gegen die Interviewäußerungen von Dr. Sabine Schiffer steht >>>
Wer in der Lage ist und möchte, kann für die Deckung der Anwaltskosten etwas beitragen >>>
Solidaritäts-Kampagne gegen die Inkriminierung von Dr. Sabine Schiffer >>>
Deutsch-Palästinensischer Wirtschaftsrat e.V.
SEMIT ab 1.2.2010 in allen Bahnhofskiosken
inamo Heft Nr. 60 Neue arabische Literatur Jahrgang 15, Winter 2009, 64 Seiten Erschienen 23. Dezember 2009 Inhaltsverzeichnis Bestellung Sonderseite inamo
Hitler besiegen „Oft frage ich mich, ob es ohne die Deutschen und ihre Barbarei überhaupt einen Staat Israel geben würde“, so eine der vielen provokanten Fragen und Thesen von Avraham Burg
alawi verlag Zeitgenössische arabische Literatur - internationales Niveau.
Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich von Sabine Schiffer und Constantin Wagner
Die Darstellung des Islam in der Presse: Sprache, Bilder, Suggestionen. Eine Auswahl von Techniken und Beispielen von Sabine Schiffer
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Dringend notwendig für den Erhalt des "Das Palästina Portal" wäre, durch eine Überweisung die leere "Kriegskasse" auffüllen. Immer noch, gerade wieder (mit der gleichen widerwärtigen Verleumdung) versucht man mich in eigentlich erfolglose rechtliche = finanzielle Auseinandersetzungen zu verwickeln, damit zu zwingen das Portal einzustellen. Wir brauchen Sie als Sponsor
Dienstag, 16 März 2010 13:32 Aktuelle Nachrichten
15.3.2010
Israelische Regierung beschließt Grenzzaun zu Ägypten Die israelische Regierung hat endgültig den Bau einer Sperranlage an der Grenze zu Ägypten beschlossen
Kommission in Israel zum Affront gegen Biden eingesetzt
14.3.2010
US issues stern warning to Israel due to ongoing settlement expansion
Clinton wäscht Netanjahu den Kopf Mit Video
Indirekte Nahost-Gespräche in Gefahr
Israeli settlers tear up olive grove, uprooting 40 trees near Nablus
Zusammenstöße zwischen israelischen Soldaten und Palästinensern
Family Appeals Decision to Close Investigation on Shooting of US Citizen Tristan Anderson
Abbas- Teheran verhindert Aussöhnung mit der Hamas
Ashton will auf neue Verhandlungen dringen
Nahost-Quartett und USA üben scharfe Kritik an Israel
Krise in Nahost: Clinton kritisiert Israels Siedlungsbaupläne scharf
Dozens suffered teargas inhalation during Bil'in protest in support of Jerusalem and the Islamic Holy Sites
Pöttering: „Israels Siedlungspolitik demütigt Palästinenser“
Clashes Erupt At Jerusalem’s Old City
Protesters Carry Photos of ISM Activist During Weekly Nil'in Protest One Year On From Injury
Israel riegelt Westjordanland ab
11.3.2010
10.3.2010
Ban Ki-moon Condemns Israeli New Settlers' Houses In Jerusalem
EU parliament backs Goldstone report
Streit innerhalb der israelischen Regierung über Siedlungen
"Ohrfeige" für Biden bei Israel-Besuch
Armeechef in Israel - Halten uns alle Optionen gegen den Iran offen
Israel und der Siedlungsbau ''Provokation'', ''Peinlichkeit'' und ''nicht akzeptabel'' Joe Biden ist mit einer Sicherheitsgarantie nach Israel gereist. Zum Dank brüskiert die israelische Regierung den US-Vizepräsidenten mit Plänen für neue Siedlungen in Ostjerusalem.
9.3.2010
Israel-Streicheltour Bidens dreht sich um Iran
USA reagieren scharf auf neuen Wohnungsbau in Ost-Jerusalem
Israel vergibt Millionenauftrag an Siemens Ramsauer: Reisezug-Auftrag für Siemens in Israel Siemens liefert Reisezugwagen nach Israel
US-Vizepräsident sichert Netanyahu Unterstützung zu
Regierung in Israel kündigt Bau von Atomkraftwerken an
US-Diplomat fordert Israel auf, das iranische Atomprogramm anzugreifen Der ehemalige Botschafter der USA bei den Vereinten Nationen, John Bolton, hat in einem Radiointerview Israel aufgefordert, einen schnellen Angriff auf das iranische Atomprogramm zu unternehmen
Israel genehmigt Bau von 1600 Wohnungen
Fortführung des Siedlungsbaus Israel hat den Ausbau einer jüdischen Siedlung genehmigt und damit den Hoffnungen auf eine Wiederbelebung des Nahost-Friedensprozesses einen Dämpfer versetzt.
8.3.2010
Israel genehmigt Ban und Ashton Grenzübertritt zum Gazastreifen
Friedensinitiative: EU-Vertreterin Ashton riskiert Streit mit Israel
Erekat: Israelische Angriffe sind Antwort auf arabische Gesprächsbereitschaft
Holmes: Israel muss seine Politik radikal ändern
Israel zerstört Häuser bei Hebron
Mona Hatoum erhält Käthe-Kollwitz-Preis
7.3.2010
Ongoing action in Beit Jala to block Wall construction
Biden auf Werbetour in Nahost
Fatah gibt grünes Licht für Gespräche
„Immer im Dilemma“ Tom Koenigs zur Arbeit des UN-Menschenrechtsrates Der Vorsitzende des Bundestags-Menschenrechtsausschusses, Tom Koenigs, hat den Umgang von UN-Gremien und Bundesregierung mit dem Goldstone-Bericht über den Gaza-Konflikt vor einem Jahr kritisiert. Im Interview äußert sich der Grünen-Politiker zur Arbeit des UN-Menschenrechtsrates.
Nahostkonflikt aus Israels Sicht keine Priorität von Obama
Israeli und Palästinenser gemeinsam gegen Siedlung
Start neuer Nahost-Verhandlungen unter US-Vermittlung
Archiv >>>
Palästinenserpräsident macht Druck - Abbas will Israel-Kritiker absägen - Palästinenserpräsident Abbas fordert den Rücktritt des UN- Sonderberichterstatters Falk. Menschenrechtler protestieren. - Andreas Zumach - Richard Falk, UNO-Sonderberichterstatter über die Menschenrechtssituation in den von Israel besetzten Gebieten, soll zurücktreten. Er gilt innerhalb des UN-Systems seit Jahren als einer der schärfsten Kritiker der israelischen Politik im Gazastreifen und im Westjordanland. Die Rücktrittsforderung kommt von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) unter Präsident Mahmud Abbas. Auf Verlangen der PA vertagte der UN-Menschenrechtsrat bereits die für Montag anberaumte Beratung über den jüngsten Bericht Falks auf einen unbestimmten Zeitpunkt. Bei unabhängigen palästinensischen und israelischen Menschenrechtsorganisationen löste die Kampagne der PA gegen Falk massive Kritik aus. >>> Kurzkommentar - Erhard Arendt: Ein verfrühter Aprilscherz oder wurde Abbas gewendet?
„Sehen ist Verstehen“ - John Ging, Chef des UN-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge, vermisst internationalen Willen zur Beendigung der Blockade Gazas - Die neue EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton wird bei ihrem Antrittsbesuch in Nahost diese Woche auch nach Gaza reisen. Sie ist damit die erste hochrangige Politikerin, der Israel seit langem die Einreise nach Gaza erlaubt. Wie wichtig ist das? Ich begrüßte es sehr, dass Ashton Gaza besuchen wird. Ich ermutige jeden Politiker, selbst nach Gaza zu kommen. Denn Sehen ist Verstehen. Niemand spricht mehr von der andauernden Blockade des Gazastreifens. Ist alles in Ordnung? Absolut nicht. Das beherrschende Thema in Gaza ist die Blockade. Von den viereinhalb Milliarden Dollar, welche die Weltgemeinschaft zum Wiederaufbau Gazas nach dem Krieg vor einem Jahr zur Verfügung stellte, ist kein Dollar in Gaza angekommen. Weil es durch die Abriegelung keinen Zugang für die Materialien gibt. >>>
Israelische Farce - Netanjahu gegen den Rest der Welt - Noch nie waren sich Juden und Araber so einig wie im Angesicht der iranischen Bedrohung. Doch Israels Regierung ignoriert diese einmalige Konstellation, hintertreibt die Friedensverhandlungen - weil ihr der Status Quo im Nahen Osten ganz recht ist. Ein Kommentar von Bernhard Zand >>>
Streit über Israels Wohnungsbaupläne - "Schlimmste US-israelische Krise seit 30 Jahren" - Israels Regierungschef Netanjahu hat im Streit mit den USA über den Wohungsbau in Ost-Jerusalem nachgelegt. Es herrsche Einverständnis, dass die Gebiete in jedem Fall Teil Israels bleiben würden. Israels Botschafter in den USA sieht die Beziehung der Länder beschädigt. Von Clemens Verenkotte, ARD-Hörfunkstudio Tel Aviv - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Forderung der US-Regierung nach einer Einstellung der Siedlungsbauaktivitäten im arabischen Ostteil Jerusalems abgelehnt. Vor Mitgliedern seiner Likud-Fraktion erklärte Netanjahu, Israel werde in Jerusalem und allen anderen Orten genauso weiterbauen, wie dies in den vergangenen 42 Jahren üblich gewesen sei >>>
Nahost-Konflikt - US-Unterhändler lässt Israel-Reise platzen - Israel verprellt die USA: Aus Ärger über den Siedlungsbau in Ost-Jerusalem hat der US-Gesandte Mitchell seine geplante Vermittlungsreise verschoben - nur Stunde vor den ersten Terminen. In der Stadt kam es zu Ausschreitungen. >>>> Spiegel Forum
Ost-Jerusalem- Merkel kritisiert Israels Siedlungspläne >>>
Kommentar: Druck aus Washington - Israel hat seine Schutzmacht nachhaltig gekränkt - Martin Damerow - Weiß noch irgendjemand, was in der »Roadmap« stand? Jenem viel zitierten »Fahrplan zum Frieden« für den Nahen Osten? Wohl wahr, man hat lange nichts mehr davon gehört. Jetzt aber hat US-Außenministerin Hillary Clinton den Israelis alle darin formulierten Kernforderungen an den Kopf geworfen mit dem Appell, diese wieder auf die politische Agenda zu setzen. Das bedeutet: Die Festlegung einer endgültigen Grenze zwischen Israel und Palästina, die Klärung des künftigen Status’ von Jerusalem sowie des Schicksals der palästinensischen Flüchtlinge, die bei der Staatsgründung Israels 1948 vertrieben worden waren. Das sind all jene Fragen, welchen Israel seit Jahrzehnten aus dem Weg geht. Ganz offensichtlich ist Washingtons Wut über Israels jüngsten diplomatischen Affront noch nicht verraucht >>>
Lesung mit Hermann Dierkes 16. März 2010 - 19:00 Uhr Internationales Zentrum (IZ), - Niederstraße 5, Duisburg-Mitte
Hubert Haddads Roman "Falastin" - Zwischen israelischer Armee und palästinensischem Untergrund - Ein israelischer Soldat, der fast zum palästinensischen Untergrundkämpfer wird: Es ist eine erstaunliche Verwandlung, die der tunesisch-französische Schriftsteller Hubert Haddad beschreibt. Ihr mag die doppelte Bindung des Autors zugrunde liegen: Haddad ist Jude und Araber zugleich. Kersten Knipp rezensiert den Roman "Falastin". >>>
Israel to go ahead with settlements -. Binyamin Netanyahu, the Israeli prime minister, has rejected calls from the US to halt settlement plans in occupied East Jerusalem, saying plans for building new homes would go ahead. In a speech to Israel's parliament on Monday, Netanyahu said construction "will continue in Jerusalem as this has been the case for the past 42 years" in reference to the 1967 occupation of the mainly Arab territory. He said that the plans would not hurt Palestinians, who have said peace negotiations cannot go ahead until the project is cancelled. His comments come after Hillary Clinton, the US secretary of state, condemned the plans as "insulting" to peace efforts and reportedly called on Netanyahu to reverse the decision. >>>
Future construction plans for Jews in East Jerusalem - There are tens of thousands of housing units for Jews in East Jerusalem in various stages of planning in the planning system. Some estimates speak of 50,000 housing units, including many plans that have not yet passed the initial stages of planning in the local planning committee. In fact, the number also includes ideas for plans that have not yet reached advanced discussion, as well as plans for which various developers have done nothing more than opening planning files. Past experience shows that in Israel, many plans for settlements are awaiting the appropriate political opportunity to be implemented, so any stage of promotion of a plan should be of a worry to those who wish to get to a two states solution. Peace Now has collected the plans that have passed the initial stages of planning in the local committee and are on the agenda of the regional committee (so that they are in a more advanced and practical stage of planning), as well as plans that have already been approved but the construction of which has not yet started. Still, there may be additional plans that we are not aware of. >>> Bild zum Vergrößern anklicken
Israeli Settlement Expansions Continue - Stephen Lendman - Currently, around 500,000 Jews reside illegally in over 120 West Bank and East Jerusalem settlements as well as dozens of outposts. Their numbers grow daily despite occasional pledges to curtail or slow them, the latest last November when Prime Minister Benjamin Netanyahu declared a 10 month freeze, calling it a move to "help launch meaningful negotiations to reach a historic peace agreement that would finally end the conflict between Israel and the Palestinians." Never mind Israel's history of past peace >>>
Why boycott Ahava? An interview with Anna >>>
Neu - Sonderseite - Boykott gegen Israel >>>
DON`T COME TO BILIN AGAIN 15-3-2010 - Haitham Al Katib - At 2 AM on this night, Bil'in was once again raided by the Israeli Army. A document was posted around the whole village of Bil'in. This document declared that Israeli and international activists were strictly prohibited from entering Bil'in between the hours of 8 am and 8 pm on every Friday, the day in which the weekly demonstration takes place >>>
BDS workshop in Bil’in in occasion of Israeli Apartheid Week - March 15th, 2010 - To mark the Israeli Apartheid Week, which has seen conferences and protests all over the globe from March 1 – 14, the Stop the Wall Campaign organized in cooperation with the Cultural Center of Bil’in a workshop on the role of civil society in the national and international campaign for boycott, divestment and sanctions against Israel >>>
Flouting its own laws, EU accommodates "Made in Israel" - David Cronin - EI - "`Doublethink means the power of holding two contradictory beliefs in one`s mind simultaneously and accepting both of them,` George Orwell wrote in Nineteen Eighty-Four. That is the kind of duplicity Britain tries to get away with by embracing the very same Israeli firms whose theft of Palestinian land it professes to disdain"
Bedingungslos für Israel? - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Um das Image des Staates Israel in der Welt ist ein heftiger Meinungskampf entbrannt, der mit allen Mitteln ausgetragen wird. Das israelische Reut-Institut hat ein Strategiepapier veröffentlicht, wie und mit welchen Mitteln einer angenommenen „Delegitimierung“ Israels entgegengetreten werden kann. Ebenfalls kursieren im Internet strategische Überlegungen, die darauf abzielen, die internationale Kampagne „Boycotts, Divestment and Sanctions“ (BDS) in Misskredit zu bringen. Dieses so genannte Anti-BDS-Dokument ist auf fünf Jahre ausgelegt und hat zum Ziel, Israel als die Verkörperung der Humanität darzustellen und die BDS-Kampagne in die Defensive zu drängen, sie zu stigmatisieren und zu diskreditieren. Es soll ein Keil zwischen „soft critics and hard delegitimizers“ getrieben werden. Was auf die BDS-Protagonisten zukommt, macht folgender Satz deutlich: „The fight should be hysterical – we forget just how powerful a tool ridicule can be as a weapon in politics, especially in our ´Jon Stewart`culture.” Eine solche hysterische Kampagne musste u. a. die deutsch-israelische Menschrechtsanwältin Felicia Langer anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse durch Bundespräsident Horst Köhler am 16. Juli 2009 für einige Monate über sich ergehen lassen. (...) Das Buch „Bedingungslos für Israel?“ hätte also zu keinem besseren Zeitpunkt erscheinen können. Einer der Herausgeber, Hermann Dierkes, Oberbürgermeisterkandidat und Vorsitzender der Ratsfraktion der Partei Die Linke in Duisburg, war ebenfalls Opfer einer Rufmordkampagne, die ihn zum Rücktritt vom Amte des Oberbürgermeisterkandidaten zwang. Dies u. a. auch deshalb, weil Teile seiner eigenen Partei ihn im Regen haben stehen lassen, insbesondere seine Berliner „Parteifreunde“. >>> Weitere Rezensionen von Dr. Ludwig Watzal >>>>
Video und Audio - Hermann Dierkes und Sophia Deeg am 27. Nov. 2009 in Berlin - Buchvorstellung mit Hermann Dierkes, Mitglied der Linksfraktion im Rat der Stadt Duisburg und Sophia Deeg, Buchautorin und freie Journalistin: Bedingungslos an der Seite Israels - nur bedingt auf der Seite des internationalen Rechts? auf der Konferenz MARX IS MUSS. >>>
Buchvorstellung: - Schattenblick - Bedingungslos für Israel? - Positionen und Aktionen zu Palästina/Israel jenseits deutscher Befindlichkeiten - Hrsg. Sophia Deeg und Hermann Dierkes im Neuen ISP Verlag - Der Überfall der israelischen Armee auf den dicht besiedelten, abgeschnürten Gaza-Streifen im Winter 2008/09 hat weltweit schockiert. Die jahrelange völkerrechtswidrige Abriegelung des Gazastreifens hält auch nach dem Waffenstillstand an. Bundesregierung, EU und USA unterstützten das israelische Vorgehen - politisch, diplomatisch, durch Wirtschafts- und Rüstungshilfe. Doch angesichts erdrückender Beweise, Bilder und Berichte über Täter und Opfer ist ein Großteil der internationalen Öffentlichkeit nicht mehr bereit, die gewohnheitsmäßige und durch nichts zu rechtfertigende Nichtachtung internationalen Rechts durch Israel hinzunehmen. Die Bewegungen für die Rechte der Palästinenser - insbesondere die Kampagne für einen Boykott, Desinvestition und Sanktionen - erleben weltweit einen neuen Aufschwung. Auch in der deutschen Linken und der Friedensbewegung sind sich viele der unerträglichen Situation im Nahen Osten, der schweren Menschen- und Völkerrechtsverletzungen durch Israel in den besetzten Gebieten, aber auch der zunehmenden Rechtsentwicklung der israelischen Gesellschaft bewusst. Dennoch sind politische Rat- und Hilflosigkeit weit verbreitet - wie es sich einmal mehr im "Fall Dierkes" zeigte, dem Versuch eines politischen Rufmords im Dienste der begriffslosen "Solidarität mit Israel". >>>
Am Krieg verdienen - Deutschland verdoppelt Rüstungsausfuhren - Besonders begehrt sind U-Boote und Panzer: Deutschland verdient immer mehr Geld mit dem Export von Rüstungsgütern. Seit 2005 hätten sich die Ausfuhren mehr als verdoppelt >>>
Die Aktivisten von Sheik Jarrah: ein neuer Weg für die Linke - Ronen Medzini - Einer kleinen Gruppe von jungen Leuten ohne jede juristische Erfahrung gelang es, die Jerusalemer Polizei matt zu setzen und sie dahin zu bringen, eine große Demonstration zu genehmigen. „Dies ist nur noch ein Beispiel für den Kampf gegen die Besatzung, gegen Rassismus und Diskriminierung“, sagten sie. Auf der Linken spricht man von ihnen als einer neuen Hoffnung. Was mit einem Marsch von 20 jungen Leuten anfing, die dagegen protestierten, dass jüdische Siedler in einen Ost-Jerusalmer Stadtteil kommen, ist in den letzten paar Monaten zu einem politischen Phänomen geworden, das nicht ignoriert werden kann. Mehrere hundert Aktivisten, Intellektuelle und Politiker versammelten sich jeden Freitagmittag, um gegen die „ Missetaten des Bürg ermeisters“ zu demonstrieren. Das brutale Benehmen der Polizei verstärkte nur den Kampf und verwandelte ihn in ein symbolisches Zentrum, auf das sich die Linken aus dem ganzen Land konzentrierten. Sie brachten sogar den Staat vor den Obersten Gerichtshof. Dort erreichten sie einen Meilenstein, als die Richter eine große Demo für Samstagabend genehmigten. >>>
Industrielle kämpft nicht gegen Windmühlen! - Adam Keller, Gush Shalom - Sehr geehrte Herren Letzte Woche haben Sie scharf gegen die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes in Luxemburg protestiert. In ihr heißt es, dass Produkte, die in Siedlungen in den besetzten Gebieten hergestellt werden, nicht zu „Made in Israel“ gezählt werden, und deshalb beim Eintritt auf den Europäischen Markt nicht unter die Zollausnahmebestimmungen gerechnet werden. Wie man bei einem Interview bei „Stimme Israels“ ( 27.Februar 2010) feststellte, bedeuten diese Vorschriften eine bedeutende Preiserhöhung der Siedlungsprodukte und ein Schaden der Wettbewerbsfähigkeit der Fabriken, in denen die Produkte hergestellt werden. Im Namen der Industriellenvereinigung protestierten Sie gegen diese europäische Vorschrift und forderten ihre Aufhebung und riefen die Regierung Israels auf, dagegen zu handeln. Mit allem nötigen Respekt hoffe ich, dass es Ihnen klar wird, dass Sie gegen Windmühlen kämpfen, ja, einen sinnlosen, von vornherein zum Scheitern verurteilten Kampf führen. Es wird für Industrielle Zeit, die Schrift an der Wand zu lesen und zu verstehen >>>
Diskussion erübrigt sich - Die Gruppe BAK Shalom des Linksjugendverbands [’solid] verteidigt in einer umfassenden Stellungnahme die Verhinderung von Veranstaltungen mit dem US-Politikwissenschaftler und Kritiker der israelischen Politik Norman Finkelstein: (…) Eine Debatte, wie sie immer wieder innerhalb der Linken über den Nahen Osten gefordert wird, ist (…) mit Finkelstein nicht möglich. Er umhüllt seine Kritik an der israelischen Regierung mit einer Dämonisierung des Staates Israel als solchen (…). Auch Finkelsteins Buch »Die Holocaust-Industrie« ist nichts anderes als eine polemische Abrechnung gegen das jüdische Establishment mit dem Vorwurf, Israel benutze den Holocaust, um seine Interessen durchzusetzen. Wie pietätlos kann man eigentlich sein? Selbstverständlich hat Israel als staatliche Konsequenz aus Auschwitz die Pflicht, seine Bürger_innen zu schützen. Wer das Ausnutzen des Holocausts nennt, nimmt Israel das Recht auf Selbstverteidigung. >>>
Clinton maßregelt Netanjahu - „Beleidigung für die Vereinigten Staaten“ - Matthias Rüb und Hans-Christian Rößler - Ministerpräsident Netanjahu und Außenministerin Clinton: Krise in der israelisch-amerikanischen Beziehung 14. März 2010 Angesichts der scharfen Maßregelung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu durch die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton wird in den Vereinigten Staaten offen von einer schweren Krise in den amerikanisch-israelischen Beziehungen gesprochen. Wie amerikanische Medien am Wochenende berichteten, bezeichnete Frau Clinton in dem 45 Minuten dauernden Telefongespräch mit Netanjahu am Freitag die Bekanntgabe der Baugenehmigungen für 1600 weitere Wohnungen im jüdischen Viertel Ramat Schlomo in Ostjerusalem als „Beleidigung für die Vereinigten Staaten“. >>>
Es ist eine Sache des „timing“ - Uri Avnery - ES GIBT Wochen, in denen ein einziges Wort die Nachrichten beherrscht. In dieser Woche war es das Wort „timing“. Es hängt alles vom richtigen Zeitpunkt ab. Die Regierung Israels hat den Vertreter des Präsidenten Amerikas, Joe Biden, einen der größten „Freunde“ Israels ( d.h. einen, der AIPAC völlig ergeben ist) beleidigt und spuckte damit auch ins Gesicht des Präsidenten Barack Obama. (...) Aber Biden und Obama geben nicht viel Grund zu Hoffnung. Sie wischten die Spucke aus dem Gesicht und lächelten höflich. In einem Sprichwort heißt es: wenn man einem Schwächling ins Gesicht spuckt, tut er so, als wäre es Regen. >>>
Zionistische Massaker. Die Schaffung des palästinensischen Flüchtlingsproblems im Krieg von 1948 - Saleh Abdel Jawad - Die Zahl dokumentierter Massaker, die im Krieg von 1948 von zionistischen und israelischen Kräften gegen Palästinenser verübt wurden, ist weit höher und folgenreicher als bisher angenommen. Darüber hinaus hat nicht nur die allgemeine Öffentlichkeit Größe und Bedeutung der Massaker falsch eingeschätzt, sondern auch Historiker, selbst palästinensische. Für den Zeitraum zwischen dem Beginn des Krieges im Dezember 1947 und dem Ende des Krieges im Januar 1949 sind hier fast 70 Massaker dokumentiert. Diese relative hohe Zahl ist, wie aus den folgenden Ausführungen hervorgeht, eine vorsichtige Schätzung. Die Zahl der hier untersuchten Massaker umfasst nicht die gesamte Kriegszeit. 1 Außerdem gibt es Gegenden, für die ich über keinerlei Daten verfüge, wie z.B. alle Beduinensiedlungen im Negev. Drittens gibt es Gebiete, für die ich nur über sehr wenige Informationen verfüge. Dies trifft v. a. auf die Dörfer in Südpalästina zu, wo, wie ich vermute, Kriegsverbrechen besonders häufig waren, weil das Gebiet - wie der Gazastreifen heute - im Vergleich mit anderen Teilen Palästinas weniger häufig von der Presse oder internationalen Beobachtern aufgesucht wurde. >>>
Hassprediger, Einäugige und schwarz/weiß Maler auf allen Seiten - Aus einer anderen Welt - Achtung, der Artikel ist so gemeint wie geschrieben.... Der Westen muss islamische Barbarei abwehren - Ibn Warraq - Der Einfluss des Islam nimmt in Europa weiter zu. In Großbritannien existieren bereits 85 Scharia-Gerichte, die völlig unvereinbar mit westlichen Demokratien sind. Will der Westen keinen Selbstmord an seiner eigenen Zivilisation üben, muss er seine Werte verteidigen – wie es ein Geert Wilders tut. >>>
Two Israeli soldiers will face charges in a court that they used a young Palestinian boy as a human shield during the country's three-week bombardment of Gaza in 2008-2009.
Jail ordeal of hundreds of Palestinian children arrested for throwing stones - Rory McCarthy - The Palestinian Authority highlighted the case of the two Muhtaseb brothers, saying Israel was breaching international law and has recently seemed to take a stronger stance against the more routine challenges of the occupation, including the effect of the West Bank barrier >>>
`Crisis` in US-Israel relations: is it different this time? - Sol Salbe - Middle East News Service: This sounds like a story that we have read before (and on more than one occasion): A crisis between Israel and United States. The US is finally putting its foot down and reminding Israel just who is the superpower with the economic and political power. And we have also got used to the next part: Israel using the power of its friends in the Congress to overrule the US administration which quickly folds up. But like in the story of the boy who cried wolf there finally comes a time when the real wolf does appear, and the story changes direction.
Netanyahu must choose between ideology and US support - Aluf Benn - Haaretz - A direct link to the article discussed above
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