DAS  PALÄSTINA  PORTAL
Informationen  zum Nahostkonflikt

Kommentar des Monats Februar
 Evelyn Hecht-Galinski

Die Schleimspur der Unterwürfigkeit zieht sich durch alle Parteien


Sonderseite: Goldstone-Bericht
- United Nations Fact Finding Mission  on the Gaza Conflict >>>

Der Goldstone-Report in deutscher Übersetzung >>
 


Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
Neu - 3. erweiterte Auflage

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 


Auf dieser Seite werden laufend informieret, wie es um das Verfahren gegen die Interviewäußerungen von Dr. Sabine Schiffer steht >>>

Wer in der Lage ist und möchte, kann für die Deckung der Anwaltskosten etwas beitragen  >>>

Solidaritäts-Kampagne gegen die Inkriminierung von Dr. Sabine Schiffer >>>
 


Deutsch-Palästinensischer Wirtschaftsrat e.V.

 



 SEMIT ab 1.2.2010 in allen Bahnhofskiosken

 

inamo
Heft Nr. 60
Neue arabische Literatur
Jahrgang 15, Winter 2009,
64 Seiten
Erschienen 23. Dezember 2009


Inhaltsverzeichnis
Bestellung

Sonderseite inamo


Hitler besiegen
 „Oft frage ich mich, ob es ohne die Deutschen und ihre Barbarei überhaupt einen Staat Israel geben würde“, so eine der vielen provokanten Fragen und Thesen von Avraham Burg
 

www.mec-film.de


alawi verlag
Zeitgenössische arabische Literatur -  internationales Niveau.
 


Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich
von Sabine Schiffer und Constantin Wagner




Die Darstellung des Islam in der Presse: Sprache, Bilder, Suggestionen. Eine Auswahl von Techniken und Beispielen
von Sabine Schiffer


Die Israel-Lobby
- Wie die amerikanische Außenpolitik beeinflusst wird


Die Ethnische Säuberung
Palästinas"

Ilan Pappe -- 
Rezension von Ludwig Watzal (pdf)
 
Weitere Besprechungen

Bestelladresse: service@
zweitausendeins.de

 


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zionismus + israel + raumplanung- dr. waltz
 

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Dienstag, 16 März 2010 13:32
Aktuelle Nachrichten
 

Zusammenstöße von Palästinensern und Polizisten
 

Ost-Jerusalem- Merkel kritisiert Israels Siedlungspläne
 


15.3.2010

 


USA fordern Stopp des Siedlungsprojekts
Der Streit um den Siedlungsbau eskaliert. Israels Botschafter in Washington sprach von der "größten Krise zwischen Israel und den USA seit 35 Jahren"

 

Ten Injured As Israeli Troops Open Fire At Students Near Ramallah City, Central West Bank
 
 

39 Armeeüberfälle, 28 Verhaftungen: an nur einem Tag in der Westbank - an einem normalen Tag
 

Ägypten sagt Einweihungsfeier für Synagoge ab
 


Israelische Regierung beschließt Grenzzaun zu Ägypten
Die israelische Regierung hat endgültig den Bau einer Sperranlage an der Grenze zu Ägypten beschlossen

 


Kommission in Israel zum Affront gegen Biden eingesetzt
 


14.3.2010

 


US issues stern warning to Israel due to ongoing settlement expansion
 


Clinton wäscht Netanjahu den Kopf
Mit Video
 


Indirekte Nahost-Gespräche in Gefahr
 


Israeli settlers tear up olive grove, uprooting 40 trees near Nablus

 


Zusammenstöße zwischen israelischen Soldaten und Palästinensern

 


Family Appeals Decision to Close Investigation on Shooting of US Citizen Tristan Anderson
 


Abbas- Teheran verhindert Aussöhnung mit der Hamas
 


Ashton will auf neue Verhandlungen dringen
 


Nahost-Quartett und USA üben scharfe Kritik an Israel

 


Krise in Nahost: Clinton kritisiert Israels Siedlungsbaupläne scharf

 


Dozens suffered teargas inhalation during Bil'in protest in support of Jerusalem and the Islamic Holy Sites

 


Pöttering: „Israels Siedlungspolitik demütigt Palästinenser“
 


Clashes Erupt At Jerusalem’s Old City
 


Protesters Carry Photos of ISM Activist During Weekly Nil'in Protest One Year On From Injury
 


Israel riegelt Westjordanland ab
 


11.3.2010
 


Israel plant 50.000 Wohnungen in Ostjerusalem
 

Zwei Soldaten wegen Gaza-Kriegs vor Militärgericht
 

Israel im Mossad-Fieber
 

Versöhnliche Worte zwischen Israel und USA
 

Biden drängt zu Nahost-Gesprächen
Biden: Verzögerungen spielen Extremisten in die Hände - Palästinenser: USA müssen im Siedlungsstreit Druck ausüben - Zentralrat der Juden kritisiert Baupläne

 

Arabische Liga - Ohne Baustopp keine Verhandlungen mit Israel
 

Palästinenserpräsident Abbas erteilt Gesprächen mit Israel Absage
 


10.3.2010
 


Ban Ki-moon Condemns Israeli New Settlers' Houses In Jerusalem
 


EU parliament backs Goldstone report
 


Streit innerhalb der israelischen Regierung über Siedlungen
 


"Ohrfeige" für Biden bei Israel-Besuch

 


Armeechef in Israel - Halten uns alle Optionen gegen den Iran offen
 


Israel und der Siedlungsbau
''Provokation'', ''Peinlichkeit'' und ''nicht akzeptabel''
Joe Biden ist mit einer Sicherheitsgarantie nach Israel gereist. Zum Dank brüskiert die israelische Regierung den US-Vizepräsidenten mit Plänen für neue Siedlungen in Ostjerusalem.

 


9.3.2010
 


Israel-Streicheltour Bidens dreht sich um Iran
 


USA reagieren scharf auf neuen Wohnungsbau in Ost-Jerusalem
 


Israel vergibt Millionenauftrag an Siemens

Ramsauer: Reisezug-Auftrag für Siemens in Israel

Siemens liefert Reisezugwagen nach Israel
 


US-Vizepräsident sichert Netanyahu Unterstützung zu

 


Regierung in Israel kündigt Bau von Atomkraftwerken an
 


US-Diplomat fordert Israel auf, das iranische Atomprogramm anzugreifen
Der ehemalige Botschafter der USA bei den Vereinten Nationen, John Bolton, hat in einem Radiointerview Israel aufgefordert, einen schnellen Angriff auf das iranische Atomprogramm zu unternehmen
 


Israel genehmigt Bau von 1600 Wohnungen

 


Fortführung des Siedlungsbaus
Israel hat den Ausbau einer jüdischen Siedlung genehmigt und damit den Hoffnungen auf eine Wiederbelebung des Nahost-Friedensprozesses einen Dämpfer versetzt.

 


8.3.2010
 


Israel genehmigt Ban und Ashton Grenzübertritt zum Gazastreifen
 


Friedensinitiative: EU-Vertreterin Ashton riskiert Streit mit Israel
 


Erekat: Israelische Angriffe sind Antwort auf arabische Gesprächsbereitschaft
 


Holmes: Israel muss seine Politik radikal ändern
 


Israel zerstört Häuser bei Hebron
 


Mona Hatoum erhält Käthe-Kollwitz-Preis
 


7.3.2010
 


Ongoing action in Beit Jala to block Wall construction
 


Biden auf Werbetour in Nahost
 


Fatah gibt grünes Licht für Gespräche
 


„Immer im Dilemma“
Tom Koenigs zur Arbeit des UN-Menschenrechtsrates
Der Vorsitzende des Bundestags-Menschenrechtsausschusses, Tom Koenigs, hat den Umgang von UN-Gremien und Bundesregierung mit dem Goldstone-Bericht über den Gaza-Konflikt vor einem Jahr kritisiert. Im Interview äußert sich der Grünen-Politiker zur Arbeit des UN-Menschenrechtsrates.

 


Nahostkonflikt aus Israels Sicht keine Priorität von Obama
 


Israeli und Palästinenser gemeinsam gegen Siedlung

 


Start neuer Nahost-Verhandlungen unter US-Vermittlung
 


Archiv >>>

 

 

Palästinenserpräsident macht Druck - Abbas will Israel-Kritiker absägen - Palästinenserpräsident Abbas fordert den Rücktritt des UN- Sonderberichterstatters Falk. Menschenrechtler protestieren. - Andreas Zumach -  Richard Falk, UNO-Sonderberichterstatter über die Menschenrechtssituation in den von Israel besetzten Gebieten, soll zurücktreten. Er gilt innerhalb des UN-Systems seit Jahren als einer der schärfsten Kritiker der israelischen Politik im Gazastreifen und im Westjordanland. Die Rücktrittsforderung kommt von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) unter Präsident Mahmud Abbas. Auf Verlangen der PA vertagte der UN-Menschenrechtsrat bereits die für Montag anberaumte Beratung über den jüngsten Bericht Falks auf einen unbestimmten Zeitpunkt. Bei unabhängigen palästinensischen und israelischen Menschenrechtsorganisationen löste die Kampagne der PA gegen Falk massive Kritik aus. >>>

Kurzkommentar - Erhard Arendt: Ein verfrühter Aprilscherz oder wurde Abbas gewendet?

„Sehen ist Verstehen“ - John Ging, Chef des UN-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge, vermisst internationalen Willen zur Beendigung der Blockade Gazas - Die neue EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton wird bei ihrem Antrittsbesuch in Nahost diese Woche auch nach Gaza reisen. Sie ist damit die erste hochrangige Politikerin, der Israel seit langem die Einreise nach Gaza erlaubt. Wie wichtig ist das? Ich begrüßte es sehr, dass Ashton Gaza besuchen wird. Ich ermutige jeden Politiker, selbst nach Gaza zu kommen. Denn Sehen ist Verstehen. Niemand spricht mehr von der andauernden Blockade des Gazastreifens. Ist alles in Ordnung? Absolut nicht. Das beherrschende Thema in Gaza ist die Blockade. Von den viereinhalb Milliarden Dollar, welche die Weltgemeinschaft zum Wiederaufbau Gazas nach dem Krieg vor einem Jahr zur Verfügung stellte, ist kein Dollar in Gaza angekommen. Weil es durch die Abriegelung keinen Zugang für die Materialien gibt. >>>

 

Kommentar: Druck aus Washington - Israel hat seine Schutzmacht nachhaltig gekränkt - Martin Damerow - Weiß noch irgendjemand, was in der »Roadmap« stand? Jenem viel zitierten »Fahrplan zum Frieden« für den Nahen Osten? Wohl wahr, man hat lange nichts mehr davon gehört. Jetzt aber hat US-Außenministerin Hillary Clinton den Israelis alle darin formulierten Kernforderungen an den Kopf geworfen mit dem Appell, diese wieder auf die politische Agenda zu setzen. Das bedeutet: Die Festlegung einer endgültigen Grenze zwischen Israel und Palästina, die Klärung des künftigen Status’ von Jerusalem sowie des Schicksals der palästinensischen Flüchtlinge, die bei der Staatsgründung Israels 1948 vertrieben worden waren. Das sind all jene Fragen, welchen Israel seit Jahrzehnten aus dem Weg geht. Ganz offensichtlich ist Washingtons Wut über Israels jüngsten diplomatischen Affront noch nicht verraucht >>>

 
 

Lesung mit Hermann Dierkes
16. März 2010 - 19:00 Uhr
Internationales Zentrum (IZ), - Niederstraße 5, Duisburg-Mitte

 
 

Israel to go ahead with settlements  -. Binyamin Netanyahu, the Israeli prime minister, has rejected calls from the US to halt settlement plans in occupied East Jerusalem, saying plans for building new homes would go ahead. In a speech to Israel's parliament on Monday, Netanyahu said construction "will continue in Jerusalem as this has been the case for the past 42 years" in reference to the 1967 occupation of the mainly Arab territory. He said that the plans would not hurt Palestinians, who have said peace negotiations cannot go ahead until the project is cancelled. His comments come after Hillary Clinton, the US secretary of state, condemned the plans as "insulting" to peace efforts and reportedly called on Netanyahu to reverse the decision. >>>
 

Israel rebuilds synagogue       |      US-Israel ties at risk?       |    More settlements planned    |    East Jerusalem housing plan    |   Biden explains Israel rebuke    |    Israeli shoe aimed at Biden

 

 

Future construction plans for Jews in East Jerusalem - There are tens of thousands of housing units for Jews in East Jerusalem in various stages of planning in the planning system. Some estimates speak of 50,000 housing units, including many plans that have not yet passed the initial stages of planning in the local planning committee. In fact, the number also includes ideas for plans that have not yet reached advanced discussion, as well as plans for which various developers have done nothing more than opening planning files. Past experience shows that in Israel, many plans for settlements are awaiting the appropriate political opportunity to be implemented, so any stage of promotion of a plan should be of a worry to those who wish to get to a two states solution. Peace Now has collected the plans that have passed the initial stages of planning in the local committee and are on the agenda of the regional committee (so that they are in a more advanced and practical stage of planning), as well as plans that have already been approved but the construction of which has not yet started. Still, there may be additional plans that we are not aware of. >>>             Bild zum Vergrößern anklicken

 


15.3.2010

 

 

Bedingungslos für Israel? - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Um das Image des Staates Israel in der Welt ist ein heftiger Meinungskampf entbrannt, der mit allen Mitteln ausgetragen wird. Das israelische Reut-Institut hat ein Strategiepapier veröffentlicht, wie und mit welchen Mitteln einer angenommenen „Delegitimierung“ Israels entgegengetreten werden kann. Ebenfalls kursieren im Internet strategische Überlegungen, die darauf abzielen, die internationale Kampagne „Boycotts, Divestment and Sanctions“ (BDS) in Misskredit zu bringen. Dieses so genannte Anti-BDS-Dokument ist auf fünf Jahre ausgelegt und hat zum Ziel, Israel als die Verkörperung der Humanität darzustellen und die BDS-Kampagne in die Defensive zu drängen, sie zu stigmatisieren und zu diskreditieren. Es soll ein Keil zwischen „soft critics and hard delegitimizers“ getrieben werden. Was auf die BDS-Protagonisten zukommt, macht folgender Satz deutlich: „The fight should be hysterical – we forget just how powerful a tool ridicule can be as a weapon in politics, especially in our ´Jon Stewart`culture.” Eine solche hysterische Kampagne musste u. a. die deutsch-israelische Menschrechtsanwältin Felicia Langer anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse durch Bundespräsident Horst Köhler am 16. Juli 2009 für einige Monate über sich ergehen lassen. (...) Das Buch „Bedingungslos für Israel?“ hätte also zu keinem besseren Zeitpunkt erscheinen können. Einer der Herausgeber, Hermann Dierkes, Oberbürgermeisterkandidat und Vorsitzender der Ratsfraktion der Partei Die Linke in Duisburg, war ebenfalls Opfer einer Rufmordkampagne, die ihn zum Rücktritt vom Amte des Oberbürgermeisterkandidaten zwang. Dies u. a. auch deshalb, weil Teile seiner eigenen Partei ihn im Regen haben stehen lassen, insbesondere seine Berliner „Parteifreunde“.  >>>                          Weitere Rezensionen von Dr. Ludwig Watzal >>>>

Video und Audio - Hermann Dierkes und Sophia Deeg am 27. Nov. 2009 in Berlin - Buchvorstellung mit Hermann Dierkes, Mitglied der Linksfraktion im Rat der Stadt Duisburg und Sophia Deeg, Buchautorin und freie Journalistin: Bedingungslos an der Seite Israels - nur bedingt auf der Seite des internationalen Rechts? auf der Konferenz MARX IS MUSS. >>>

Buchvorstellung: - Schattenblick - Bedingungslos für Israel? - Positionen und Aktionen zu Palästina/Israel jenseits deutscher Befindlichkeiten - Hrsg. Sophia Deeg und Hermann Dierkes im Neuen ISP Verlag - Der Überfall der israelischen Armee auf den dicht besiedelten, abgeschnürten Gaza-Streifen im Winter 2008/09 hat weltweit schockiert. Die jahrelange völkerrechtswidrige Abriegelung des Gazastreifens hält auch nach dem Waffenstillstand an. Bundesregierung, EU und USA unterstützten das israelische Vorgehen - politisch, diplomatisch, durch Wirtschafts- und Rüstungshilfe. Doch angesichts erdrückender Beweise, Bilder und Berichte über Täter und Opfer ist ein Großteil der internationalen Öffentlichkeit nicht mehr bereit, die gewohnheitsmäßige und durch nichts zu rechtfertigende Nichtachtung internationalen Rechts durch Israel hinzunehmen. Die Bewegungen für die Rechte der Palästinenser - insbesondere die Kampagne für einen Boykott, Desinvestition und Sanktionen - erleben weltweit einen neuen Aufschwung. Auch in der deutschen Linken und der Friedensbewegung sind sich viele der unerträglichen Situation im Nahen Osten, der schweren Menschen- und Völkerrechtsverletzungen durch Israel in den besetzten Gebieten, aber auch der zunehmenden Rechtsentwicklung der israelischen Gesellschaft bewusst. Dennoch sind politische Rat- und Hilflosigkeit weit verbreitet - wie es sich einmal mehr im "Fall Dierkes" zeigte, dem Versuch eines politischen Rufmords im Dienste der begriffslosen "Solidarität mit Israel". >>>

 

 

Die Aktivisten von Sheik Jarrah: ein neuer Weg für die Linke -  Ronen Medzini - Einer kleinen Gruppe von jungen Leuten ohne jede juristische Erfahrung gelang es, die Jerusalemer Polizei matt zu setzen und sie dahin zu bringen, eine große Demonstration zu genehmigen. „Dies ist nur noch ein Beispiel für den Kampf gegen die Besatzung, gegen Rassismus und Diskriminierung“, sagten sie. Auf der Linken spricht man von ihnen als einer neuen Hoffnung. Was mit einem Marsch von 20 jungen Leuten anfing, die dagegen protestierten, dass jüdische Siedler in einen Ost-Jerusalmer Stadtteil kommen, ist in den letzten paar Monaten zu einem politischen Phänomen geworden, das nicht ignoriert werden kann. Mehrere hundert Aktivisten, Intellektuelle und Politiker versammelten sich jeden Freitagmittag, um gegen die „ Missetaten des Bürg ermeisters“ zu demonstrieren. Das brutale  Benehmen der Polizei verstärkte nur den Kampf  und verwandelte ihn in ein symbolisches Zentrum, auf das sich die Linken aus dem ganzen Land konzentrierten. Sie brachten sogar den Staat vor den Obersten Gerichtshof. Dort erreichten sie  einen Meilenstein, als die Richter eine große Demo für Samstagabend genehmigten. >>>

 

 

Industrielle kämpft nicht gegen Windmühlen! -  Adam Keller, Gush Shalom  - Sehr geehrte Herren Letzte Woche haben Sie scharf gegen die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes in Luxemburg protestiert. In ihr heißt es, dass Produkte, die in Siedlungen in den besetzten Gebieten  hergestellt werden, nicht zu „Made in Israel“ gezählt werden, und deshalb beim Eintritt auf den Europäischen Markt nicht unter die Zollausnahmebestimmungen gerechnet werden. Wie man bei einem Interview bei „Stimme Israels“ ( 27.Februar 2010) feststellte, bedeuten diese Vorschriften eine bedeutende Preiserhöhung der Siedlungsprodukte und ein Schaden  der Wettbewerbsfähigkeit der Fabriken, in denen die Produkte hergestellt werden. Im Namen der Industriellenvereinigung protestierten Sie gegen diese europäische Vorschrift und forderten ihre Aufhebung und riefen die Regierung Israels auf, dagegen zu handeln. Mit allem nötigen Respekt hoffe ich, dass es Ihnen klar wird, dass Sie gegen Windmühlen kämpfen, ja, einen sinnlosen, von vornherein zum Scheitern verurteilten Kampf führen. Es wird für Industrielle Zeit, die Schrift an der Wand zu lesen und zu verstehen >>>

 

 

Diskussion erübrigt sich - Die Gruppe BAK Shalom des Linksjugendverbands [’solid] verteidigt in einer umfassenden Stellungnahme die Verhinderung von Veranstaltungen mit dem US-Politikwissenschaftler und Kritiker der israelischen Politik Norman Finkelstein: (…) Eine Debatte, wie sie immer wieder innerhalb der Linken über den Nahen Osten gefordert wird, ist (…) mit Finkelstein nicht möglich. Er umhüllt seine Kritik an der israelischen Regierung mit einer Dämonisierung des Staates Israel als solchen (…). Auch Finkelsteins Buch »Die Holocaust-Industrie« ist nichts anderes als eine polemische Abrechnung gegen das jüdische Establishment mit dem Vorwurf, Israel benutze den Holocaust, um seine Interessen durchzusetzen. Wie pietätlos kann man eigentlich sein? Selbstverständlich hat Israel als staatliche Konsequenz aus Auschwitz die Pflicht, seine Bürger_innen zu schützen. Wer das Ausnutzen des Holocausts nennt, nimmt Israel das Recht auf Selbstverteidigung. >>>

 

 

Clinton maßregelt Netanjahu - „Beleidigung für die Vereinigten Staaten“ - Matthias Rüb und Hans-Christian Rößler - Ministerpräsident Netanjahu und Außenministerin Clinton: Krise in der israelisch-amerikanischen Beziehung 14. März 2010 Angesichts der scharfen Maßregelung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu durch die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton wird in den Vereinigten Staaten offen von einer schweren Krise in den amerikanisch-israelischen Beziehungen gesprochen. Wie amerikanische Medien am Wochenende berichteten, bezeichnete Frau Clinton in dem 45 Minuten dauernden Telefongespräch mit Netanjahu am Freitag die Bekanntgabe der Baugenehmigungen für 1600 weitere Wohnungen im jüdischen Viertel Ramat Schlomo in Ostjerusalem als „Beleidigung für die Vereinigten Staaten“. >>>

Es ist eine Sache des „timing“ - Uri Avnery - ES GIBT  Wochen,  in denen ein  einziges Wort die Nachrichten beherrscht. In dieser Woche war es das Wort „timing“. Es hängt alles vom richtigen Zeitpunkt ab. Die Regierung Israels hat den Vertreter des Präsidenten Amerikas, Joe Biden, einen der größten „Freunde“ Israels ( d.h. einen,  der AIPAC völlig ergeben ist) beleidigt  und spuckte damit auch ins Gesicht des Präsidenten Barack Obama.  (...) Aber Biden und Obama geben nicht viel Grund zu Hoffnung. Sie wischten die Spucke aus dem Gesicht und lächelten höflich. In einem Sprichwort heißt es: wenn man einem Schwächling ins Gesicht spuckt, tut er so, als wäre es Regen.  >>>

 

 

Zionistische Massaker. Die Schaffung des palästinensischen Flüchtlingsproblems im Krieg von 1948 - Saleh Abdel Jawad - Die Zahl dokumentierter Massaker, die im Krieg von 1948 von zionistischen und israelischen Kräften gegen Palästinenser verübt wurden, ist weit höher und folgenreicher als bisher angenommen. Darüber hinaus hat nicht nur die allgemeine Öffentlichkeit Größe und Bedeutung der Massaker falsch eingeschätzt, sondern auch Historiker, selbst palästinensische. Für den Zeitraum zwischen dem Beginn des Krieges im Dezember 1947 und dem Ende des Krieges im Januar 1949 sind hier fast 70 Massaker dokumentiert. Diese relative hohe Zahl ist, wie aus den folgenden Ausführungen hervorgeht, eine vorsichtige Schätzung. Die Zahl der hier untersuchten Massaker umfasst nicht die gesamte Kriegszeit. 1 Außerdem gibt es Gegenden, für die ich über keinerlei Daten verfüge, wie z.B. alle Beduinensiedlungen im Negev. Drittens gibt es Gebiete, für die ich nur über sehr wenige Informationen verfüge. Dies trifft v. a. auf die Dörfer in Südpalästina zu, wo, wie ich vermute, Kriegsverbrechen besonders häufig waren, weil das Gebiet - wie der Gazastreifen heute - im Vergleich mit anderen Teilen Palästinas weniger häufig von der Presse oder internationalen Beobachtern aufgesucht wurde. >>>

 

 

Two Israeli soldiers will face charges in a court that they used a young Palestinian boy as a human shield during the country's three-week bombardment of Gaza in 2008-2009.
 

 


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