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(ein anderes weihnachtsgedicht)
ich schreibe
weihnachtswünsche
auf die flügel
einer motte
die ich fand
in meiner dunkelheit
ich hoffe
das tier erhebt sich
findet den weg
zu den menschen
die mir nah und
doch fern sind
sie folgt
meinem wunsche
steigt munter empor
fliegt zum lichte
und findet die
Christbaumkerze nur
Karin Graf-Braun.
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wir
fliegen
wie die motten
in das licht der neuen zeit
immer wieder
wir verbrennen
gehe trotzdem zu weit
alle
jahre wieder
sehnsucht
stärker als sonst
weihnachten
gestalten
alles
was das jahr nicht gegeben
festgeklebt am „kauf mich“
halten
die
motte fliegt vorbei
an
guten worten
brennt fest
in
den schaufenstern
an den kerzen
aus edelstahl
ich
zeichne zeichen in die luft
weit oben
nahe
dem licht
die motten
sehen nicht
angebrannt
verbrannt
verlieren
sie ihre
einmaligkeit
12.2000 - erhard arendt |