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reaktionen auf karin 

(ein anderes weihnachtsgedicht)

 

ch schreibe
weihnachtswünsche
auf die flügel
einer motte
die ich fand
in meiner dunkelheit

ich hoffe
das tier erhebt sich
findet den weg ins licht
zu den menschen
die mir nah und
doch fern sind

sie folgt
meinem wunsche
steigt munter empor
fliegt zu einem licht
und verbrennt in der
Christbaumkerze nur

 Karin Graf-Braun.

 

 

 

 

 

 

 

wir fliegen
wie die motten
in das licht der neuen zeit
immer wieder
wir verbrennen
gehe trotzdem zu weit 

alle jahre wieder
sehnsucht
stärker als sonst

weihnachten
gestalten

alles was das jahr nicht gegeben
festgeklebt am „kauf  mich“ halten

 die motte fliegt vorbei
an guten worten
brennt fest

in den schaufenstern
an den kerzen
aus edelstahl

 ich zeichne zeichen in die luft
weit oben
nahe dem licht
die motten
sehen  nicht
angebrannt
verbrannt
verlieren
sie ihre
einmaligkeit

12.2000 - erhard arendt

 

 

 

herbst

 

bunte gedanken

schweben herab

suchen humus

in betonwüste

 

finden nebel

des vergessens

spüren kälte

und nässe

 

welken dahin

erleben einsam

ideentod durch

schnee und eis

 

© Karin Graf-Braun - 24. Sep. 2000

 

 

 

 

herbst

 

bunte gedanken

schweben herab

bilden humus

in betonwüste

 

nebel

vergessen
kälte

und nässe

 

welken

einsamer ideentod

 durch schnee und eis 

 

neues jahr
aus dem humus
werden steigen
bunte gedanken
 empor 

karins gedicht "herbst" von mir nachempfunden - 12.2000

 

 

geldbaum -12.12.00

 

jedes jahr

 

 

lockende weihnachtsauslagen

jedes Jahr

ohne nach dem sinn zu fragen

das ist wahr

doch obdachlose verzagen

 

 

lustiges weihnachtsmarkttreiben

jedes jahr

überfluss und wohlstand zeigen

das ist wahr

doch arbeitslose bleiben

 

© Karin Graf-Braun

 

 

den folgenden text von karin hat sie ins Steirlit-Forum als schreibübung gestellt
ich habe mich davon anregen lassen.

 

 

graue gefühlswolken
hängen tief
verdunkeln
weißes papier

ich schütte meine farben aus
aus den dunklen wolken
wird der schattten des lichtes
nun geh zur seite
du stehst vor dem licht

graue gefühlswolken
hängen tief
verdunkeln
weißes papier

an den rand des papiers
schreib einen namen
die mitte bleibt frei
wärme 
schiebt die wolken  vorbei

graue gefühlswolken
hängen tief
verdunkeln
weißes papier

wolken brechen auf
sonne brennt gedanken
in das papier
trocknen tränen und schmerz
warmer wind
vertreibt rauchwolken
gedankenträume steigen auf
sehen im traumtal dich

 

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