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warten wir
bis die zeit in minuten herauskommt
entscheiden wir dann
sind sie zu langsam
zu schnell
auf der strasse
ich stehle ihr lächeln
das meist nicht mir gilt
meine augen durchdringen ihr kleid
berühren den körper
sekundenlang speichern für später
keiner von denen die es sind
ist mir nahe
kein parkplatz
kein regenschirm bei tränen
die wüste ist eingefroren
die weit von mir
sind mir doch wieder so nah
das ich sie nicht vergesse kann
die stunden der berühung
erinnerung
ein verlogenes gedicht
es zieht sich in mir zusammen
berühret mich
bei den bildern im tv
ist doch so weit von mir
verloren, vergessen nie gewollt
verspielt
das leben fließt in andere richtungen
die landkarte wurde falsch gezeichnet
es war ein böses spiel
ende der fahrt
4.8.5
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dein körper
ich glaubte du währest dort
wo ich dich fühlte
ein leere hülle
der illusion entleert
eine fahrkarte
keine station weiter
vor mir
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unbekannt
so nahe
bewegtest du dich
in einer anderen welt
dein platz im alltag ist leer
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ein körper
zieht sich eine endlose weite entlang
wie
ein
tropfen im meer
löse ich mich
auf
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zugfahrt
es war
sprach er
öffnete ein fenster
es wird
immer früher hell
es
wird später dunkel werden
antwortet sie
er fühlte ihr herz schlagen
gedanken durchdrangen
den schleier ihrer kleidung
sie sah ihn mit seinen augen
atemlos
ein sommerwind
feuerwerk
dein reden
erweitert nicht mehr meine welt
erinnerung an
karin - 2003 gestorben
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den sommer erlebte
ich in dir
wenig von dem was du wolltest
hattest du bisher gelebt
wir waren wie kinder
warum lies sich die wäme dieses sommer nicht speichern
wärme für eine ewigkeit
ein geruch von kräutern
schwüle warme luft
körper in brennender sonne
berührungen,
dich durchdringungen
der zauberer war ich für dich
eine zeit lang
ich explodiere in dir
luft schwebt flimmernd über den dächern
steigt
sonne fängt sich in gläsern
verbrennt das gras
mich
es war keine ewigkeit
keine verlorene welt
doch danach war alles anders
wolken ziehen auf
bringen der frucht leben
namenlose gedanken
schweben, ziehen mit den wolken
sie
suchen
den zauberspruch
der erfüllung, der erlösung
lösen sich auf im sonnenlicht
wachsen
in das dunkel der feuchten nacht hinein
1973-2003
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zwei kastanien
in einer schale
aneinandergeschmiegt
erinnerungen an dich
im schnee
gedankenknoten
schweben durch den raum
verweben sich mit den wünschen
der hoffnungslosigkeit
des tages
im traum
vermischen sich
mit den eisblumen an den fenstern
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winter
leise rieselt das salz
frisst blanke pfützen
in das eis
die luft
trägt
in der sonne
noch eine erinnerung an deine wärme
vergehend
neben mir rasselt ein kompressor
vertrocknend
sich auflösend
liegen die kastanien im schnee
ich kratze spuren in das eis der fenster
schaue hindurch
sehe dich nicht
in der erinnerung die wärme deiner haut
sie wärmst mich nicht mehr
1967 -2003
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licht bricht sich
in den vertikalen trennungen
der autobahn
aus vielen farben wird wieder weiß
weiß bricht schwarz
wege entstehen beim gehen
der weg
der keim
er wächst
in das licht
der wind zerbläst wolkenformen
zu wechselnden figuren
bewegt die blätter
mich
an den rand meiner zeit
die zeit
bewegt sich auf uns zu
an uns vorbei
nimmt die erinnerung mit
an das was wir gewesen
könnten sein
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mein leben
trägt hoffnungen in schichten
angeliebt
bewegen sich meine gedanken
um mich herum
ein kleines stück
möglicher WIRKLICHkeit
verläßt mich
aus dem schweigen heraus
wächst kein neues leben
ich zeichne eine
linie
mehr oder weniger nah
an dem was mein leben sein wird entlang
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meine hoffnung
durchdringt die zeit
überholt mich
immer wieder
setzt
neue
markierungen
an denen vorbei
ich
mich
tastend
bewege
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die möglichkeiten
vermischen sich mit der erinnerung
der hoffnung
könnte es sein?
zwei träger
alpha und omega
an denen vorbei
sich mein leben bewegt
verrostet
immer dünner werdend
wie zerbrechlich
kann ein leben doch sein
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bunte
lichter am baum der hoffnung, lametta,
erinnerungen verdecken für kurze zeit die wirklichkeit
die schwere
des lebens
ist immer noch erfüllt von hoffnung
wird von ihr gehalten
alles
vermischt sich
immer die gleichen unechten
gesänge jahr für jahr
das rascheln der einkaufstüten
klimpern der geldbomben
getragen vorbei an denen
die nicht einmal die hand mehr heben können
das handy
unterm weihnachstbaum
stillt kurzfristig den wunsch nach verbindungen
die klänge deren stimmen uns betäuben
berühren nicht wirklich sind eine der vielen illusionen
die süße des festes kann das bittere
des alltags nicht überdeckt
das rot der
kugeln, ihr leuchten
vermischt sich mit den explodierenden bomben
die sich einbrannten
mich halten kann nur noch ein kind
klein, glaubend
währe ich doch noch du
spüle hinweg das übersüße
das "kauf mich und du bist glücklich"
die illusionen der marktschreier
an den bunten fassaden hängen
bunt bemalte
abgestorbene hoffnungen und träume
glitzernde nicht erfüllbare versprechungen
kassenfüllende hoffnungen
verlockungen
morgen wird es geschehn
glauben wir
und je näher es kommt
gespeist aus der erinnerung
eine fata morgana löst sich auf
in der kälte der nacht
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bunte lichter
am baum der hoffnung
lametta
der erinnerung
verdecken
für kurze zeit die wirklichkeit
die schwere des lebens
ist erfüllt von hoffnung
von ihr bewegt
alles vermischt sich
immer die gleichen
gesänge
jahr für jahr
das rascheln der einkaufstüten
klimpern der geldbomben
getragen vorbei an denen
die nicht einmal die hand mehr heben
der geruch von
gebranneten mandeln
ist verwachsen mit der erinnerung
eines kindes
das immer noch hoffend
auf die bescherung wartetend
die nie kommt
das handy unterm weihnachstbaum
stillt kurzfristig den wunsch nach nähe
die klänge deren stimmen uns betäuben
berühren
nicht wirklich sind
eine der illusionen
die süße die das bittere
des alltags nicht überdeckt
erfüllt weite flächen
das rot der kugeln, ihr
leuchten
vermischt sich mit den explodierenden bomben
auf dem bildschirm
der geruch von verbrannter wurst
weckt schmerzhaft
die erinnerung an verbrannten fleisch
mich halten kann nur noch ein kind
klein, glaubend
währe ich doch noch du
spüle hinweg das übersüße
das "kauf mich und du bist glücklich"
die illusionen
der marktschreier
an den bunten fassaden hängen
aufgehängt
bunt bemalt
abgestorbene hoffnungen und träume
glitzernd
nicht erfüllbare
versprechungen
kassenfüllende hoffnungen
verlockungen
morgen wird es geschehn
glauben wir
täuschen uns immer wieder
und je näher es kommt
gespeist aus der erinnerung
löst es sich auf
wie ein fata morgana
in der kälte der nacht
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hoffnungen
wünschen sich in die zukunft hinein
angelhacken
am anderen ende die zeit
die halten
leben lassen
schrecklich wenn sie verloren
es verschwimmt
vor meinen augen
ich sehe immer klarer
das geschenkpapier wird transparenter
fällt ab,
löst sich auf
wird durchschaubar
der inhalt
ist
schmerzhaft anders
als wie es die bilder der verpackung zeigen
momentaufnahmen
wanderern zwischen den
zeiten
und welten
besteigen den berg
immer wieder
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geh leichten fußes
unbeschwert
dein leben wird nicht enden
ohne dich
aber nur ohne dich
wird es
erinnerung
sie werden dich nicht täuschen
denkst du
sie versprechen nichts mehr
sie werden immer dünner
verlieren sich
waren da
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wir sind immer dort
wo wir sein wollen
wo wir uns sehen
sind für andere
uns
oft nicht so sichbar
die kraft der träume
verändert unsere welt
löst die wirklichkeit
verwandelt sie in steigende wolken
der traum vergeht
eine neue
wirklichkeit
ist geboren
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meine hoffnung
dringt durch die zeit
erreicht mich immer wieder
mischt sich mit den erinnerungen
dem was war
was hätte sein können
sein wird?
setzt immer wieder
markierungen
an mir vorbei
die möglichkeiten
der existierenden wirklichkeit
vermischen sich mit der
der hoffnung
es könnte doch sein?
zwei träger die einen faden halten
mein leben verrostet immer mehr
dünner werdend
zerreist der faden
wie zerbrechlich kann das leben sein
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weihnachten 22.12. 2001 -
22.12 Uhr - 16.5.05
hoffnungen
wünsche die sich in die zukunft hinein erinnern
angelhacken
am anderen ende der zeit
aus der erinnerung an mögliches heraus
verschwimmt es
vor meinen augen
ich sehe klarer
das geschenkpapier wird immer transparenter
fällt ab,
löst sich auf
wird durchschaubar
der inhalt der hoffung
ist meist kleiner
anders
als es auf der verpackung stand
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die liebe die ihr schenkt
(meistens euch selber)
lebt sich vorbei
an der illusion einer wirklichkeit wirklichkeit
immer wieder
ertrinkt die hoffnung des
frieden
im blut des krieges
das erst von bedeutung
wenn es das eigene ist
tagtäglichkeit des seins
mit unserer gierigen lust
der überbetonten individualität
in der das wir ersticken
verdursten lassen
mit unserer unendschiedenheit
2001-2005 |
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tragen wir doch ein wenig mehr
unsere hoffnung auf die strasse
rufen schreien wir sie heraus
in die einsamkeit
unseres herzens
verzagt und mutlos
trefen wir uns dort wo die glocken läuten
und werden die
die wir sein wollten
sein wollen
sind
unter dem panzer
der versteckten erinnerung an unsere wünsche
und illusionen
lösen uns auf
im duft der weihnachstzeit
berühren wir uns
so stark, so stark.......
sei da wo ich dich fühle
der schatten des nacht sollte
nur die andere seite der sonne sein
versprechungen
kassenfüllende hoffnungen
verlockungen
je näher man ihnen kommt
umso schneller lösen sie sich auf
eine fata morgana
finden wir uns dort wo die glocken läuten
2001-2005 |
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frohes fest
kleister für die seele
golderner lack über
dem müllhaufen der weltgeschichte
auf dem unsere ideale sich langsam auflösen
verlorene erinnerung
ertränkt im weihnachtswein
leuchten in der erinnerung
verlöschend im licht des tages
den alpträumen in der nacht
warum nicht
warum nicht auch das andere
warum nicht zulassen
das es anders ist
bunte lichter
am baum der hoffnung
geschmückt mit dem lametta unserer illusionen
für kurze zeit
auf der wolke hoffnunglos
ruhen wir nicht gerne
mit rührung beladen
erleben die erfüllung nicht
auf der strasse der wirklichkeit
das handy unterm weihnachstbaum
erfüllt nicht den wunsch nach berührung
die cd deren stimmen nur kurzfristig die sehnsucht betäubt
nur kurzfristig berührt
nicht wirklich
eine
illusionen
süße die im nachhinein oft bitter schmeckt
das rot der kugeln, ihr
leuchten
veverfärbt sich mit den explodierenden bomben
die wir im fernsehen sehen
dem blut an den wänden
nach dem familienfest
und dem geruch von verbrannter wurst
es
weckt schmerzhaft
die erinnerung an verbranntes fleisch
dezember 2001-2005
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