Donnerstag, 25. Januar 201817:24   -    HELFEN     BDS     facebook    LINKS     ARCHIV    THEMEN

 


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„In Israel entwickeln sich Faschismus und Rassismus wie in den ersten Anfängen des Nazismus“
- beklagt der israelische Historiker Zeev Sternhell  - „ ich frage mich oft, wie ein Historiker in 50 oder 100 Jahren, die Zeit, in der wir jetzt leben, analysieren wird.“ ....-

„ Wann werden einige Israelis verstanden haben, daß ihre Grausamkeit und Brutalität, gegenüber Palästinensern oder Afrikanern ihre Legitimität und Würde untergräbt....

Die Linke schafft es nicht mehr, das Gift des Ultranationalismus zu bekämpfen, das dieses Land befallen hat und dessen europäische Herkunft die Mehrheit des jüdischen Volkes ausgelöscht hat. Die Interviews des Haaretz-Jounalisten, Ravit Hecht, mit Smotrich und Zohar (Nummer 3/12/16 und 28/10/17) sollten in allen jüdischen Medien in Israel und der Welt veröffentlicht werden. In beiden Interviews kann man den Fortschritt des israelischen Faschismus erkennen und den Rassismus, was damals zum Nazismus geführt hat.
 
Wie  bei jeder Ideologie hat sich die Rassentheorie über mehrere Jahre hinweg entwickelt.  In den Anfangszeiten genügte es, den Juden Menschen- und Bürgerrechte zu entziehen. Es ist möglich, dass die Vertreibung der Juden ohne den Zweiten Weltkrieg auf der Basis einer „freiwilligen Auswanderung aus dem Reich“ vollzogen worden wäre.  Die Mehrheit der Juden hatten Deutschland und Österreich rechtzeitig  verlassen können; ein Schicksal, das auch die Palästinenser treffen könnte....... Nach der Meinung von Snotrich, Zohar und Shaked ist ein New Yorker Jude , der niemals einen Fuß in das Land (Israel-Palästina) gesetzt hat, legitimer Eigentümer dieses Landes, während ein Palästinenser, der mit seiner Familie seit Generationen dort lebt, dort ein Fremde bleibt und auf das Wohlwollen der Juden angewiesen ist....

Zohar richtet sich an den Autor Hecht:“ es tut mir leid, dass sie den Nachteil haben, nicht als Jude geboren zu sein!“ Daraus lässt sich schließen, dass es für Palästinenser keine Hilfe wäre, selbst wenn viele von ihnen konvertierten, sie sich Schläfenlocken wachsen ließen und die Thora studierten.

Das ist die Situation für die heutigen Asylsuchenden: Eritreer und Sudanesen mit ihren Familien, auch wenn sie Israelis sind. Es ist wie bei den Nazis. Es folgt dann Apartheid, die unter bestimmten Umständen für arabische Bürger in Israel eingeführt werden könnte. Aber das beschäftigt die Mehrheit der Israelis nicht!    Quelle     Übersetzung G. Nehls

 

 

 

 


Veranstaltung "Aufrechter Kaktus - Humanistische Union verleiht Preis an Judith und Reiner Bernstein" am 28.Januar.

Aufrechter Kaktus - Humanistische Union verleiht Preis an Judith und Reiner Bernstein - Jakob Wetzel - Man sieht dem Preis an, dass mit ihm nicht zu spaßen ist. Er sieht aus wie ein kleiner grüner Kaktus in Menschenform, seine Stacheln sind lang, ein Arm ist wie zur Wortmeldung erhoben, mit dem anderen trägt er das Grundgesetz. "Aufrechter Gang" heißt der Preis, und mit ihm hat der Münchner Ortsverband der Bürgerrechtsorganisation "Humanistische Union" (HU) in den vergangenen Jahren 14 Mal widerspenstige Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet, darunter den Staatsanwalt Winfried Maier, der gegen Korruption und Waffenschiebereien ins Feld gezogen ist, Irmgard Gietl, die in den Achtzigerjahren gegen die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf kämpfte, oder auch den "Unterstützerkreis Regensburger Kirchenasyl". Sie alle haben, nicht nur in den Augen des Vereins, gegen Widerstände den Geist des Grundgesetzes verteidigt. Nun reihen sich zwei weitere Preisträger ein: Am 28. Februar verleiht die HU den Kaktus zum 15. Mal. Im Filmtheater am Sendlinger Tor überreicht sie ihn an Judith und Reiner Bernstein. (...)

Im Streit um Veranstaltungen zum Nahost-Konflikt stellt sich die HU mit dem Preis ebenfalls gegen eine Entscheidung des Münchner Stadtrats. Dieser hat am 13. Dezember die gegen Israel gerichtete Kampagne BDS ("Boycott, Divestment, Sanctions") geächtet, weil sie Israel das Existenzrecht als jüdischer Staat in Abrede stelle und insofern antisemitisch sei. Für Veranstaltungen, die sich mit der Kampagne beschäftigen, darf es demnach keine Zuschüsse oder städtischen Räume geben. Betroffen ist davon nicht zuletzt Judith Bernsteins "Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe" (JPDG). Diese baut laut HU "Brücken des Verständnisses und der Zusammenarbeit", zählt jedoch zu den Unterstützern des Boykotts und hatte im November 2015 einen Vortrag über jene Kampagne im städtischen Kulturzentrum Gasteig organisiert, der den Streit in München überhaupt erst hatte hochkochen lassen. Betroffen ist mittelbar auch die HU: Sie wollte ihren Preis im Gasteig verleihen, erhielt jedoch wegen des bevorstehenden Stadtratsbeschlusses keinen Raum dafür und musste auf das Kino ausweichen.

HU und JPDG kritisieren die Raumverbote als Einschränkung der Meinungsfreiheit: Die Kritik an der BDS-Kampagne sei vorgeschoben. Die Stadt setze vielmehr, wie die HU in ihrer Einladung zur Preisverleihung schreibt, "Kritik an der Siedlungspolitik der israelischen Regierung mit Antisemitismus" gleich. Sie zeichne Judith und Reiner Bernstein nun wegen beider Auseinandersetzungen "für ihr Engagement und ihren Widerstand gegen den öffentlichen Machtanspruch sowie für ihren Kampf für die Meinungsfreiheit im Geiste des Grundgesetzes aus". >>>



 

 

 


Military spying unit to enter Israeli high school curriculums in search of recruits
- Jonathan Ofir - Israeli military intelligence unit 8200 plans to enter Israeli high school curriculums, as announced by the Israeli outlet ‘Calcalist’.

“The elite unit that is losing manpower which goes to industry and high-tech, wants to attract and train students in order to incorporate them in the intelligence and security bodies. The students would be able to obtain credit points during the project, valid towards a university degree”, the article (Hebrew) by Yoav Stoler tells us.

Unit 8200 is not just any unit. It spies within Israel, outside it, and on occupied territories. In September 2014, 43 reserve soldiers of the unit signed a protest letter, saying they “refused to take part in actions against Palestinians and refuse to be a tool for the deepening of the military regime in the occupied territories”.

“During our military service we learned that intelligence is an inseparable part of military rule in the Territories. The Palestinian population, living under a military regime, is completely exposed to spying and surveillance of Israeli intelligence. As opposed to Israeli citizens and citizens of other nations, there is no supervision of methods of gathering, tracking or using intelligence information related to the Palestinians, whether they are involved in violence or not. Information gathered damages the innocent and is used for political persecution and creating divisions within Palestinian society through recruitment of collaborators and turning of Palestinian society against itself”, they wrote in their letter addressed to the Prime Minister, Minister of Defense, Head of Military intelligence and Commander of Unit 8200. >>>

 

 

 

 


Please join the 9th annual Open Shuhada Street campaign
- Issa Amro - When I was a young child, I remember Shuhada Street in my city of Hebron being so crowded that my father had to hold my hand tightly to keep me from getting lost as we walked down the street. Today, the street is a ghost town. The front entrances to Palestinian homes and shops are sealed shut. Palestinians families on the street have to use rooftops, alleyways, and back entrances to reach their homes. Some families have even built cages around their houses to keep themselves and their children safe from violent settler attacks.

And every year the grip of occupation tightens. This past year, Israel approved settlers to have their own municipality and build 31 new settlements units on Shuhada Street.

There is no place where Israel’s system of apartheid is more visible than where I live in the city of Hebron. In 1994, Brooklyn-born Israeli settler, Baruch Goldstein, opened fire in the Ibrahimi mosque, killing twenty-nine Palestinians in worship. Since then, Shuhada Street, once our main marketplace and thoroughfare, has been almost entirely closed to us. At each end of the street are checkpoints. Within the street, where I am not allowed to walk, settlers drive cars and brandish automatic weapons. >>>

 

 

 

 


Netanyahu has taken a wrecking ball to Israel’s favorability ratings among Democrats
- Philip Weiss - The latest Pew survey on American attitudes about Israel and Palestine documents the growing partisan divide over Israel in the U.S. Four out of five Republicans sympathize more with Israel than the Palestinians, but solidarity with Palestinians is surging in the Democratic base.

Currently, nearly twice as many liberal Democrats say they sympathize more with the Palestinians than with Israel (35% vs. 19%)

The Israel sympathy number has cratered in just two years:


The share of liberal Democrats who sympathize more with Israel than the Palestinians has declined from 33% to 19% since 2016.

And Israel’s favorability among conservative Dems is also falling fast:


However, the share of conservative and moderate Democrats who sympathize more with Israel has declined 18 percentage points since 2016 (from 53% to 35%).

The poll clearly points to Benjamin Netanyahu’s role in driving these attitudes:


Netanyahu remains a deeply polarizing figure in the U.S… Nearly three times as many Republicans (52%) as Democrats (18%) have favorable impressions of Israel’s leader.

Pew reports that overall, American sympathies are the same as they were 40 years ago:


46% of Americans say they sympathize more with the Israelis, 16% say they sympathize more with the Palestinians >>>


 

 

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Meet the spies injecting Israeli propaganda into your news feed - Asa Winstanley Activism and BDS Beat - When Sima Vaknin-Gil took over as director-general of Israel’s Ministry of Strategic Affairs at the start of 2016, a crucial fact went largely unnoticed.

For years, she had been a high-ranking officer with an Israeli spy agency.

This means that for the last two years a former intelligence officer has been running Israel’s global war against BDS, the boycott, divestment and sanctions movement.

Her ministerial boss is Gilad Erdan, a key ally of Prime Minister Benjamin Netanyahu.

They were last month revealed to have spent huge sums creating anti-BDS propaganda targeting social media and news media.

It should be a big wake up call to all defenders of free speech and human rights when a peaceful civil society campaign is targeted by spy agencies responsible for hacking, torture, kidnapping and murder in Palestine and around the world.

Military intelligence

While hardly a secret, Vaknin-Gil’s background was barely remarked upon in the media coverage following her appointment, which focused on her previous role as Israel’s chief censor.

An extensive search turned up just one article – a December 2015 interview with arms industry magazine Israel Defense – discussing her career in intelligence.

That interview was on the eve of her appointment as the top civil servant in what is effectively Israel’s anti-BDS ministry. It revealed she had spent more than 20 years as a spy in Israeli air force intelligence, rising to the rank of brigadier general – a position she still holds as a reservist. >>>
 


 

 

24. 1. 2018

 

 

 


 

 


Geschenkkorb und Tumult - US-Vize Pence hofiert Israel und kündigt an, bis Ende 2019 die Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Die Proteste der Palästinenser ignoriert er.
- Alexandra Föderl-Schmid

Zuerst gab es stehenden Beifall für den US-Vizepräsidenten Mike Pence in der Knesset, dann kam es plötzlich zu Tumulten: Arabische Abgeordnete unterbrachen Pence mit Zwischenrufen. Sie reckten Schilder in die Höhe, auf denen ein Bild mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee zu sehen war und die Aufschrift: "Jerusalem ist die Hauptstadt von Palästina." Pence, der gerade zwei Sätze gesagt hatte, unterbrach nur kurz und beobachtete, wie die Abgeordneten, begleitet von Beifall, von Ordnern aus dem Saal geführt wurden. Dann kam er gleich zur Sache: "Es ist eine große Ehre, als erster US-Vizepräsident hier zu stehen. Hier in Jerusalem, der Hauptstadt Israels."

In seiner rund halbstündigen Rede, für die extra ein Teleprompter in der Knesset aufgestellt werden musste, bezeichnete er mehrmals die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump vom 6. Dezember, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, als historisch. Er ging nicht auf die Proteste der Palästinenser ein, die den Ostteil der Stadt als Hauptstadt eines künftigen Staates Palästina beanspruchen.

 

 

 

 

US-Botschaft wird vor Ende 2019 nach Jerusalem umziehen - 23.01.2018 ‒ US-Vizepräsident Mike Pence hat in einer stark pro-israelischen Rede den Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem noch vor Ende 2019 zugesichert. Bei der Ansprache am Montag im Parlament in Jerusalem rief er gleichzeitig die Palästinenser dazu auf, wieder in Friedensgespräche mit Israel einzusteigen. Die Palästinenserführung boykottiert den Besuch von Pence. Die USA haben sich aus ihrer Sicht als neutraler Vermittler disqualifiziert, weil sie Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt haben.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas suchte indes die Unterstützung der Europäischen Union. Er forderte in Brüssel die EU-Staaten auf, einen Palästinenserstaat anzuerkennen. Dies würde das palästinensische Volk ermutigen, «weiter an Frieden zu glauben», sagte Abbas bei einem Treffen mit den EU-Außenministern.

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini versicherte jedoch nur, dass sich die EU im Konflikt zwischen Israel und Palästina weiter für eine Zwei-Staaten-Lösung mit Jerusalem als Hauptstadt beider Staaten einsetze. >>>
 

 

 

 


"Palästina anerkennen!"
  - Reiner Bernstein - Während US-Vizepräsident Mike Pence am 22. Januar vor der Knesset die Verbundenheit seiner Regierung mit der israelischen Politik wiederholt, unterstützt Brüssel am selben Tag erneut die Forderung nach Anerkennung Palästinas. Dabei ist Benjamin Netanjahu am Frieden nur zu den eigenen Bedingungen bereit, und den Palästinensern fehlt eine handlungsfähige Regierung.

1972 hat der israelische Historiker Jakob L. Talmon (1916 – 1980) eingeräumt, wer im Nahen Osten den dringenden Wunsch nach Frieden verspüre, könne schnell depressiv werden. Die Resignation ist nachvollziehbar, spricht aber der Geschichte jegliche Dynamik ab, und lädt zur Verlängerung des politischen Kleinmuts ein. Um der Glaubwürdigkeit willen muss in Europa ein Profil her, das an die Stelle des störanfälligen Krisenmanagements ein aufeinander abgestimmtes Konzept setzt, das die Gegner des Friedens aushebelt. Dazu gehört der Abschied von der regelmäßigen Rhetorik der „Besorgnis“ über die israelische Politik in der Westbank und in Ost-Jerusalem.

Wer unter den europäischen Regierungen am Frieden tatsächlich interessiert ist, sollte dafür sorgen, dass in Brüssel alle Verbindlichkeiten mit Israel überprüft werden >>>
 



 

 


Trumps Entscheidung muss für null und nichtig erklärt werden
- Dr. Khouloud Daibes abu Dayyeh - Mit seiner Erklärung hat Trump eine Kehrtwende in der Nahostpolitik vollzogen Alle Aussichten auf ein Friedensabkommen macht er so zunichte Er gefährdet die internationale Stabilität und untergräbt das Völkerrecht

Die israelische Regierung wird mit der Entscheidung Donald Trumps, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, für ihre eklatanten Völkerrechtsverletzungen und faktenschaffende Siedlungspolitik fälschlicherweise noch belohnt. Israel erhält bei der illegalen Annexion des palästinensischen Jerusalems quasi freie Hand und wird die palästinensische Präsenz und Identität dauerhaft zu beseitigen versuchen.

Anstatt in der ohnehin schon äußerst instabilen Region moderate Kräfte zu mobilisieren und zu ermutigen, stärkt der US-Präsident radikale Kräfte – mit unberechenbaren Folgen. Der Konflikt droht sich von einem politischen in einen religiösen zu wandeln, was sehr gefährlich ist. >>>
 


 

 



Junge amerikanische Juden wenden sich zunehmend von Israel ab, warnt Chef der Jewish Agency
- Judy Maltz - 22.01.2018 - Israel verliert rapide seinen Einfluss auf junge amerikanische Juden, die den jüdischen Staat zunehmend als anti-ethisch gegenüber ihren liberalen Werten sehen, warnte ein Chef der Jewish Agency am Montag.

Alan Hoffman, Vorsitzender und Generalirektor der Jewish Agency beschrieb den Trend als "extrem beunruhigend" und sagte, es wäre an der Zeit, zu einer anderen Strategie überzugehen, um junge amerikanische Juden mit Israel zusammenzubringen. "Ich denke, es ist sehr wichtig, dass wir uns zu einer neuen Strategie bewegen und junge Juden ermutigen sich nicht nur für Israel einzusetzen und es zu verteidigen – das ist alles wichtig -, sondern ihnen auch die Berechtigung zu lassen Israel zu hinterfragen", sagte Hoffman. Er spielte damit auf die Neigung unter israelischen Politikern an, jüdische Studenten als ihre Botschafter auf dem Campus zu sehen. Hoffman sprach damit eine vom israelischen Demokratieinstitut geförderte Konferenz über Israels Beziehungen zu Diapora-Juden an.

Er führte eine neue von der Brand Israel Gruppe durchgeführte Studie an, die zeigte, dass die Unterstützung für Israel unter den jüdischen College-Studenten in den USA zwischen 2010 und 2016 um 32% abgenommen hat.

"Im Jahr seit der Wahl Trumps hat sich die Situation nur weiter verschärft", sagte er. "Jüdische College-Studenten in den USA – außer denen, die orthodox sind – sehen Israel, ob gerechtfertigt oder nicht, als etwas, das ihren liberalen und fortschrittlichen Werten entgegensteht."

Er fügte hinzu: "Wenn ich mir eine demografische Gruppe vornehme, die für die Zukunft Israels und das jüdische Volk wichtig ist, dann sind sie es."

Die wachsende Kluft zwischen Israel und den amerikanischen Juden allgemein ist nach Hoffman "etwas, was wir noch nie zuvor gesehen haben".

Ältere amerikanische Juden seien nicht so enttäuscht von Israel wie ihre jüngeren Kollegen, sagte er, aber sie seien tief verletzt von den jüngsten Aktionen der Regierung. "In weiten Kreisen der amerikanischen Juden lautet heute die Frage in Wirklichkeit, wie weit Israel für sie Heimat ist", sagte er.

Hoffman gab das letzte Woche während eines Referats vor dem Vorstand der New York Jewish Federation weiter und wurde mit Fragen zu Israels Haltung zum jüdischen Pluralismus bombardiert. "Jede einzelne Frage hatte mit Pluralismus zu tun", sagte er. "Die Klagemauer, Umgestaltungen (conversions) – wie konnte Israel uns das antun? Fragten sie. Und diese Fragen kamen von der älteren Generation von Führungskräften und Gebern der großen Föderation, die $200 Millionen jährlich für Israel aufbringt."        Quelle           Übersetzung: K. Nebauer
 

 

 

 

 

Israelischer Müll in der Westbank - Adam Aloni - B'Tselem_Ende 2017 - In unserem monatlichen Newsletter informieren wir über die jüngsten Menschenrechtsverletzungen Israels in den besetzten Gebieten, Missbräuche, die ein fester Bestandteil der Besatzung sind. Dieses Mal möchten wir über ein Problem informieren, das wir bisher noch nicht angesprochen haben.

Im Lauf der Jahre hat sich B'Tselem kaum mit Umweltfragen befasst. Gleichzeitig sprechen israelische Umweltorganisationen die Situation in den besetzten Gebieten für gewöhnlich nicht an. Diese Zweiteilung ist künstlich. Wie wir in unserem neuen, im Dezember 2017 veröffentlichten Bericht, "Made in Israel: Exploiting Palestinian Land for Treatment of Israeli Waste", verdeutlichen, sind die beiden Probleme untrennbar miteinander verbunden.

Der Bericht legt offen, wie Israel mindestens 15 Anlagen zur Abfallbehandlung in der Westbank geschaffen hat, sechs davon für Sondermüll.

Diese Anlagen bearbeiten einen wesentlichen Teil des Mülls, der innerhalb des souveränen Territoriums Israels erzeugt wird, einschließlich Klärschlamm, infektiösen medizinischen Müll, Altöle und Lösungsmittel, Metalle, gebrauchte Batterien sowie elektronische Industrie-Nebenprodukte.

Israel missbraucht seinen Status als Besatzungsmacht, um Umwelt- und Gesundheitsrisiken, die mit der Abfallbehandlung verbunden sind, umzuleiten. Es entfernt die Risiken von seinen eigenen Bürgern und verlagert sie zu den Palästinensern, die bei dieser Entscheidung niemals mitzureden hatten und, da sie keine politischen Rechte haben, gar keinen Einfluss ausüben können.

Israel hat effektiv beides. Einerseits prahlt es mit einer Abfallbehandlung nach internationalen Standards und oft auf die gleiche Weise wie andere entwickelte Länder – und tut so, als würde die Abfallaufbereitung in der Westbank im eigenen Territorium stattfinden. Andererseits zieht es einen Vorteil daraus, dass die Westbank, wirklich, nicht Teil seines Territoriums ist, was ihm erlaubt, dort weniger strenge Umweltregeln einzuhalten, als jene, die in Israel zum Schutz seiner Bürger erlassen wurden.

Abfallbearbeitung ist nur eine weitere Facette der schmerzlich bekannten Politik, die Israel jetzt seit über fünfzig Jahren lediglich für seine eigenen Bedürfnisse praktiziert, während es die Millionen Palästinenser, die dort leben, ignoriert.         Übersetzung: K. Nebauer


 

 

 

 


 

 

»Es deutet sich ein Ressentiment an« - CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne und AfD haben im Bundestag eine Antisemitismus-Resolution beschlossen. Ein Gespräch mit Moshe Zuckermann - Interview: Susann Witt-Stahl

Die Bundesregierung wird demnächst einen sogenannten Antisemitismus-Beauftragten einsetzen – ein sinnvoller Schritt?


Der Antisemitismus gehört bekämpft, wo immer er auftaucht. Zu klären bleibt nur, ob es auch einen Beauftragten für Islamophobie, für Rassismus im allgemeinen geben soll. Wenn nicht, darf die Frage gestellt werden, warum die Regierung meint, dass gerade der Antisemitismus das vordringlichste Problem in Deutschland darstelle. Spielen da etwa fremdbestimmte Motive mit hinein?

Zumindest hat man nun nach einem »linken Antisemitismus« einen »eingewanderten Antisemitismus« als Gefahr ausgemacht. Als Beleg werden »Beleidigungen gegen Israel« durch arabische Migranten nach der Jerusalem-Entscheidung des US-Präsidenten angeführt.


Palästinenser haben das volle Recht, gegen die unsägliche Entscheidung von Trump zu demonstrieren, so wie letztlich jeder rational denkende Mensch in ihr eine auf Gewalteskalation hinauslaufende Provokation sehen muss.

Es wurde eine israelische Fahne verbrannt …


Das ist doch eine gängige Protestpraxis der Ohnmächtigen. Was ist schon eine verbrannte Fahne gemessen an der Barbarei, die im Namen dieser Fahne begangen wird? Die Aufregung in dem Zusammenhang basiert doch nur auf der irrigen und irreführenden Annahme, dass Judentum, Zionismus und Israel gleichzustellen seien.  >>>

 

 


 

 

 

 

 
 

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