Freitag, 03. November 201719:05   -    HELFEN     BDS     facebook    LINKS     ARCHIV    THEMEN

 

Israel verweigert Mitarbeiter von Amnesty International Einreise wegen angeblicher "BDS-Aktivitäten" - Sheren Khalel - 01.11.2017 - Israelische Grenzbeamte verweigerten am Montag Raed Jarrar, einem amerikanischen Staatsbürger und Direktor für den Nahen Osten und Nordafrika  bei Amnesty Interntional USA, die Einreise. Jarrar war auf dem Weg zu seiner Familie, um seinen kürzlich verstorbenen Vater zu betrauern, wurde aber nach Jordanien zurückgeschickt, da die israelischen Beamten ihm die Einreiseerlaubnis verweigerten.

In einer von Amnesty herausgegebenen Erklärung, die die Einreiseverweigerung verurteilte, sagte die Gruppe, die Zurückweisung Jarrars sei eine "Vergeltung für ihre Menschenrechtsarbeit gewesen".


Inzwischen erzählte der israelische Außenminister lokalen Medien, dass Jarrar, dessen Familie der Herkunft nach palästinensisch ist, aus persönlichen Gründen, wegen seiner angeblichen "BDS-Aktivitäten" zurückgewiesen worden sei, womit er sich auf die Boykott, Investitionsentzugs- und Sanktionen-Bewegung bezog.


Amnesty war die erste Organisation, der Israel im September sagte, es werde ihr den Gemeinnützigkeitsstatus bzw. die Möglichkeit, Spenden von der Steuer abzuziehen, nehmen, weil die Gruppe den Boykott von Siedlungsprodukten unterstütze.
Philip Luther, Direktor für Recherche und Anwaltschaft für den Nahen Osten und Nordafrika bei Amnesty International sagte, die Tatsache, dass Jarrar keine Reiseerlaubnis erhalten habe, nachdem er über seine Arbeit bei Amnesty befragt worden war, "scheint darauf hinzuweisen, dass diese Maßnahme als Vergeltung für die Arbeit der Organisation zu Menschenrechtsverletzungen" in den besetzten palästinensischen  Gebieten ergriffen worden sei.


"Das scheint ein weiteres unheilvolles Zeichen für die Entschlossenheit der israelischen Behörden zu sein, Menschenrechtsorganisationen und Aktivisten, die die israelische Regierung kritiseren, zum Schweigen zu bringen. Das widerspricht den wiederholten Behauptungen der Regierung, Israel sei ein toleranter Staat, der die Menschenrechte beachtet", sagte Luther.


Jarrar stellte ein Dokument auf Twitter ein, das ihm von israelischen Beamten zur Begründung der Verweigerung (seiner Einreise) an der Allenby-Brücke, dem Grenzübergang zwischen Jordanien und der von Israel besetzten Westbank, gegeben wurde.


Unter "Grund für die Verweigerung" erfassten die israelischen Beamten bei zwei Aufzählungspunkten: "Verhinderung einer illegalen Immigration" und "öffentliche Sicherheit oder öffentlicher Schutz oder Aspekte der öffentlichen Ordnung"." Dieser Zeitpunkt ist, wenn man für etamnestyusa arbeitet, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit. Auch die Ironie, einem Palästinenser die Einreise als illegale Immigration zu verweigern", postete Jarrar auf Twitter mit einem Teilfoto des Dokumente. Jarrars Vater war in Palästina geboren und aufgewachsen.


Der neben Jarrar auch befragte Alli Mc Cracken, zuständig für Kampagnen von Amnesty International in Nordamerika, postete auf Twitter Folgendes zu dem Vorfall: "Heute verweigerten israelische Beamte etraedjarrar >>>

 

 

 

 

 

 

Balfour und kein Ende - Die Karte zeigt das Sykes-Picot-Abkommen über die Einflusszonen Frankreichs und Großbritanniens 1916. In blau das französische Herrschaftsgebiet, in rot das britische. "A" markiert das französische Einflussgebiet, "B" das britische.



Die Folgen des Kolonialismus prägen die Nahost-Region bis heute. Zum hundersten Tag der Balfour-Erklärung.
- Katja Maurer - Es gibt Folgen des Kolonialismus, die sich einfach nicht in Abrede stellen lassen. Die Balfour-Erklärung, heute vor hundert Jahren erlassen, ist so eine Wegmarke, von der aus die Geschichte einen unfriedlichen Verlauf nahm. Der damalige britische Außenminister Arthur Balfour schrieb in einem Brief an den Vorsitzenden des Zionistischen Weltkongresses Chaim Weizmann, dass sich Großbritannien zur „Schaffung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“ verpflichte.
Die List der Ohnmächtigen

Diese Balfour-Erklärung wurde Teil der Präambel im Mandatsvertrag, der Großbritannien nach dem Ende des osmanischen Reiches einen Teil des Nahen Osten überantwortete. Auch wenn in Israel die Balfour-Erklärung verständlicherweise zum Gründungsmythos zählt, ist sie wohl längst nicht so altruistisch gewesen, wie es die offizielle israelische Lesart vermittelt. Das Teile und Herrsche-Prinzip, das den britischen Kolonialismus kennzeichnete, war das Mittel der Stunde, um sich die Kontrolle über die Region auf Dauer zu sichern. >>>

 

 

 

Arabische Liga verurteilt Feier zu 100 Jahren Balfour-Deklaration - 02.11.2017 - Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abulgueit, versicherte, dass die Balfour-Deklaration, mit der das Vereinte Königreich die Gründung eines jüdischen Staates in Palästina unterstützte, "auf keinen Fall eine Gelegenheit zum Feiern darstellen darf", auch nicht zum 100. Jahrestag.

Mahmud Afifi, der Sprecher von Abulgueit, wies in einem Komuniquee darauf hin, dass der Generalsekretär betont habe, dass das Gedenken dieses Datums "kein Anlass zu Stolz sein darf, da es eine eklatante Verletzung der Rechte eines ganzen Volkes sei."Abulgueit diskutierte mit dem palästinensischen Botschafter bei der Arabischen Liga, Gamal al-Shubaki, über die Bedeutung dieses Dokuments, das "Trauer und Bitterkeit in der arabischen Seele im allgemeinen und besonders in der palästinensischen bedeute".

Außerdem verurteilte die Arabische Liga alle Feiern und Gedenken der Deklaration 1917 durch Israel oder Großbritannien. 

In der Note betonte Abulgueit, dass die Deklaration "eine internationale Entfremdung gegenüber dem palästinensischen Volk" darstelle und das fehlende Interesse an seinem historischen Recht im Territorium von Palästina (zu leben)" zeige.

Am 2. November 1917 hat der damalige britische Außenminister Arthur Jamses Balfour dem Führer britisch-jüdischen Gemeinschaft, Lord Walter Rothschild einen Brief gesandt, der die erste Anerkennung der beginnenden zionistischen Bewegung durch eine Großmacht bedeutete.

Außerdem beförderte er eine größere diplomatische Aktivität, die im UN-Teilungsplan von 1947 – der einen jüdischen und einen palästinensischen Staat vorsah – sowie in der späteren Gründung des Staates Israel Gestalt annahm.      Quelle       Übersetzung: K. Nebauer

 

 

 

Botschafterin Dr. Khouloud Daibes zum Jahrestag der Balfour-Deklaration: „Anerkennung Palästinas ist der richtige Schritt zur Korrektur der politischen Ungerechtigkeit“ - 02.11.2017 - „Am heutigen 02. November jährt sich die Balfour-Deklaration zum 100. Mal. Sie markiert den Beginn eines Jahrhunderts der Ungerechtigkeit für das palästinensische Volk. Denn das abgegebene Versprechen der britischen Regierung versprach ein Land der zionistischen Bewegung, das ihr nicht gehörte und ignorierte so die politischen und nationalen Rechte der ansässigen palästinensischen Bevölkerung.

Die Balfour-Deklaration führte zu Enteignung, Vertreibung und Entwurzelung des palästinensischen Volkes, das die Souveränität über sein Land und das Recht auf Selbstbestimmung verlor. Die furchtbaren Konsequenzen der Balfour-Deklaration spürt das palästinensische Volk bis heute jeden einzelnen Tag: Mit der israelischen Besatzung Palästinas seit 1967 ist es die am längsten andauernde militärische Besatzung der Welt. Nicht nur das Recht der Palästinenser auf Selbstbestimmung wird ständig bestritten, sondern die israelische Besatzung greift weiterhin durch ihre völkerrechtswidrigen Siedlungstätigkeiten nach palästinensischem Land, enteignet und annektiert es.

Ein Einhundert der Ungerechtigkeit erinnert die internationale Gemeinschaft an die ungelöste Palästina-Frage, ihre historische Rolle und die Verantwortung, dringend diese Ungerechtigkeit zu korrigieren. Auch >>>

 

 

 

Balfour-Erklärung – eine multiple Zeitbombe. - Ein Essay von Heiko Flottau. - Heute vor 100 Jahren hat der britische Außenminister Balfour in einer nach ihm benannten Erklärung den Juden eine „Heimstatt“ in Palästina versprochen. Die Folgen sind noch heute sichtbar. „In der Balfour-Erklärung bündelten sich … ganz verschiedene Strömungen: Angst vor jüdischer Zuwanderung, britische imperiale Politik, Kampf gegen den Bolschewismus und ein früher christlicher, nichtjüdischer Zionismus.“ So der Journalist und Nahostexperte Heiko Flottau [*] im folgenden Essay mit interessanten Informationen. Sehr lesenswert. Albrecht Müller

Vor 100 Jahren erklärte der britische Außenminister Lord Arthur Balfour, sein Land werde die Gründung einer jüdischen „Heimstatt“ in Palästina befürworten.

Es war ein denkwürdiges Dokument, das der britische Außenminister Balfour vor einhundert Jahren, am 2. November 1917, an seinen adeligen Kollegen, den jüdischen Bankier Lord Rothschild, richtete. Die Regierung Seiner Majestät, schrieb Balfour, sehe „mit Wohlwollen“ die Errichtung einer „Heimstatt“ für das jüdische Volk in Palästina. Allerdings, schrieb Balfour weiter, dürfe nichts unternommen werden, was die bürgerlichen und religiösen Rechte der einheimischen, nichtjüdischen Gemeinschaften beeinträchtigen könne. „Ich wäre Ihnen dankbar“, beschließt Balfour seinen Brief, „wenn Sie diese Erklärung der Zionistischen Föderation zur Kenntnis bringen würden.“

Diese Erklärung des britischen Lords hat sich als multiple Zeitbombe erwiesen, die im Nahen Osten seit einhundert Jahren immer wieder für Zündstoff sorgt. Denn seit 1917 gilt die Balfour-Erklärung sozusagen als Rechtsgrundlage für die Gründung eines jüdischen Staates. Sie hatte indessen gravierende Mängel, die allerdings im Zeitalter des Imperialismus, in dem europäische Mächte die Welt unter sich aufteilten, als vernachlässigenswert erachtet wurden. Einmal: die Einheimischen, oft herablassend als Eingeborene bezeichnet, waren nicht gefragt worden und werden bis auf den heutigen Tag nicht befragt. Und: Anfang 1917 gab es noch einen osmanischen Vielvölkerstaat. Und dessen Sultan, Abdülhamid II., hatte unmissverständlich erklärt, eine „Vivisektion“ seines Reiches, das seine Untertanen mit viel Blut erkämpft hätten, werde es nicht geben.

Nur, diese Vivisektion (= ein operativer Eingriff am lebenden Organismus) hatten ein Jahr zuvor der britische Diplomat Mark Sykes und sein französischer Kollege Francois Georges-Picot längst beschlossen. In ihrem berüchtigten Geheimabkommen hatten die beiden Diplomaten das Schicksal des Osmanischen Reiches bereits besiegelt: es sollte, de facto, unter den kommenden Siegermächten des ersten Weltkrieges aufgeteilt werden, Palästina war für einen jüdischen Staat vorgesehen. Und: Dass die Rechte der Einheimischen beachtet werden müssten, wie Balfour schrieb, war schon zur Zeit der Abfassung des Briefes nichts als eine schöne, aber absolut gegenstandslose Floskel. Denn zunächst einmal wird das Wort Araber in der Balfour-Erklärung nicht ein einziges Mal erwähnt. Diese Einheimischen wurden nämlich dadurch definiert, was sie nicht waren, sie waren nicht etwa Araber, sondern „einheimische, nichtjüdische Gemeinschaften“. Dem jüdischen Volk indessen bescherte die Erklärung mehr als eine Heimstatt, nämlich einen Staat. Eine Heimstatt wäre ein Gebilde gewesen, in welchem sowohl die Einheimischen als auch die Zuwanderer identische Rechte haben würden. Der heute existierende Staat Israel aber nimmt sich das Recht, über die „Nichtjuden“, also über die Araber, unumschränkt zu herrschen. Zudem ist dieses Israel wohl der einzige Staat auf der Welt, der seine Grenzen bis heute nicht definiert hat. Noch immer befindet sich dieser Staat in Expansion. >>>

 

 

 

Palestine Update Nr. 82 – 26. Oktober  - Ranjan Solomon, Redakteur - Die Forderungen und Gegenforderungen von BDS als ein Mechanismus der Gerechtigkeit - Meinung  - Während die Anti-BDS-Gesetze sich über USA verbreiten, sagen einige, das gehe zu weit. Kritiker meinen, die Anweisungen der gesetzgebenden Körperschaften der USA versuchen, die Siedlungen in der Westbank zu legitimieren und verletzen die freie Rede. Egal wie, die wachsende Polarisierung der westlichen Gesellschaften alarmiert Israel schwerwiegend. Die größte Gefahr für Israel ist die Polarisierung der amerikanischen jüdischen Gemeinde. Das ist ein Muster, das sich von Monat zu Monat verstärkt. Gesetzesexperten aus Britannien und 14 anderen europäischen Nationen stimmen zu, dass der Boykott israelischer Firmen und Gütern, die in den palästinensischen Gebieten erzeugt werden, eine rechtmäßige Einübung für Freiheit des Ausdrucks sei. 2016 haben 200 Rechtsanwälte und Akademiker erklärt, dass Bewegungen des UK und anderer Nationen zur Entmutigung der Unterstützung für die pro-palästinensische Boykott, Divestment und Sanktionen-Bewegung (BDS) eine Verletzung von fundamentalen Menschenrechten sei.

Als ein ehemaliger Lektor der Universität Cambridge sich weigerte, einen Brief eines 13jährigen israelischen Mädchens zu beantworten, das über Pferdezucht „bis es Gerechtigkeit in Palästina geben wird“ aus Rücksicht auf die BDS-Bewegung nachfragte, waren uninformierte Beobachter schockiert über die Tatsachen. Für jüdische Engländer riefen politische Wahrheiten harte Erinnerungen wach, aber die täglichen Scheußlichkeiten Israels gegenüber den Palästinensern wurden ignoriert.

Heute sind israelische Universitäten die wichtigen, willigen und unerbittlichen Unterstützer des israelischen Regimes der Okkupation, Siedler-Kolonisation und Apartheid. Sie unterstützen die Entwicklung der Forschung und Analyse von Waffensystemen und Militär-doktrinen, die Israel entwickelt, wann immer es in einen Krieg einsteigt. Es sind die gleichen Waffen, die es an kaufwillige Kunden exportiert. Die endgültige Analyse kommt zum Ergebnis, dass genau diese die Mittel sind, die weitergehende Kolonisierung von palästinensischem Land und „ethnische Säuberung“ von einheimischen Palästinensern am Laufen hält, außergerichtliches Töten moralisch rechtfertigt sowie methodische Ausgrenzung von „nicht-jüdischen“ Studenten, und zahlreiche andere Verletzungen von Menschenrechten und Völkerrecht ermöglicht.
Es ist nicht verpflichtend, BDS zu unterstützen, aber jene, die BDS nicht für ein friedliches Instrument der Konsumverweigerung halten, muss man nicht verteidigen …   Ranjan Solomon, Redakteur

 

 

 

 

Eine 16-Millionen starke Organisation in Indien tritt der BDS-Bewegung bei - Anfangs dieses Monats hat die größte nationale Organisation, die Bauern in Indien vertritt, „All India Kisan Sabha“ (AIKS) angekündet, dass sie sich der BDS-Bewegung angeschlossen habe. AIKS ist in 21 Staaten in Indien verbreitet und hat mehr als 21 Millionen Mitglieder. AIKS hat sich entschlossen:

Den Aufruf zu Boykott, Divestment und Sanktionen (BDS) gegen Israel mitzutragen bis Israel zur Annahme des Völkerrechts bereit ist, um damit die Rechte des palästinensischen Volkes zu akzeptieren und Widerstand zu leisten gegen die pauschale Übernahme des indischen Landwirtschaftssektors durch israelische Großfirmen; jeglichen Fall von israelischer Übernahme auf dem indischen Agrarsektor anzuzeigen und zu dokumentieren; Bewusstsein unter den indischen Bauern zu schaffen, um Israel und seine landwirtschaftlichen Firmen daran zu hindern, Profite in Indien zu machen, die die militärische Okkupation und Apartheid in Palästina finanzieren.

Ein Sprecher des palästinensischen Nationalkomitees für BDS sagte: „Die indische Solidarität mit dem palästinensischen Volk ist nicht neu, sie hat eine lange Geschichte. Wir sind glücklich, diese Solidarität mit der AIKS-Deklaration zur Unterstützung für die BDS-Bewegung und das palästinensische Volk wieder auftauchen zu sehen. Graswurzel-bewegungen in Indien, Palästina und darüber hinaus arbeiten, um die Gewaltwelle der rechten Politik zu besiegen, die die Welt von heute plagt. Durch den Beitritt zur BDS-Bewegung sagt AIKS „nein“ zu der hassenswerten Politik von Premierminister Modi, Netanyahu und Trump, und geht mit uns an den Bau einer freieren, gerechten und gleichen Welt“.       Quelle

 

 

 

Palestine BDS fordert tiefere Solidarität zwischen Palästinensern und afrikanischen Bewegungen gegen Kolonisierung und Rassismus - Durch die  kürzliche Streichung der Begrüßung zum Afrika-Israel-Gipfeltreffen, das in Togo in diesem Monat hätte stattfinden sollen, wird die Dringlichkeit unterstrichen, immer wieder zu betonen, wie unsere gegenseitige Solidarität unsere Kämpfe ineinander verflicht und stärkt.
 
Israels Verbrechen in Afrika können nicht so leicht ausgelöscht werden. Zugleich mit der gut dokumentierten Geschichte seiner Aufstachelung zu Bürgerkriegen, der Unterstützung der Apartheid und skrupellosen Diktatur quer über den afrikanischen Kontinent wurde Israel vor kurzem seine Rolle im Genocid in Ruanda nachgewiesen.   Bereits 1992 sorgte Israel für Waffen und später für Training des ruandischen Militärs und der Hutu-Miliz, die 1994 Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen Tutsis ausführten. Ein kürzlich erschienener Bericht der UNO klagte israelische Waffenlieferanten an, den Bürgerkrieg im Südsudan gefördert zu haben. Andererseits haben afrikanische Staaten eine lange Tradition der Unterstützung des palästinensischen Volkes. Seit den späten 1960ern haben afrikanische Staaten die Beziehungen zu Israel abgebrochen und die Rechte der Palästinenser in internationalen Foren konsequent unterstützt.    Quelle

 

 


 

Die Stadt Cádiz sagt von Israel gesponserte Filmreihe ab.
- Die palästinensische Kampagne für akademischen und kulturellen Boykott von Israel (PACBI) ist erfreut über die Absage der Stadt Cádiz für eine israelische Filmreihe, die von der israelischen Botschaft unterstützt wurde. Die israelische Filmreihe wurde in ECCO (Contemporary Culture Space) organisiert, dem zuständigen Platz der Stadt Cádiz, wodurch diese in Konflikt kam mit der Verpflichtung des Stadtsenats, das Bild des israelischen Regimes als militärische Besatzungsmacht und Verletzung der Menschen-rechte nicht durch kulturelle Ereignisse reinzuwaschen. Vor einem Jahr hat der Stadtsenat von Cádiz sich offiziell zur Kampagne für eine von israelischer Apartheid freien Zone ausgesprochen und sich verpflichtet, die Prinzipien der Menschenrechte zu respektieren, die von der globalen, von der palästinensischen BDS-Bewegung für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit niedergeschrieben worden waren.     Quelle

 

 


 

„Beliefert nicht Israels Apartheid, bleibt weg vom kulinarischen Fest“
- In einem offenen Brief haben prominente (Küchen)-Chefs von Palästina und neun anderen Ländern ihren Kollegen nahegebracht, sich von den geplanten Runden Tischen am bevorstehenden kulinarischen Fest in Tel Aviv fernzuhalten. Dieses Fest wird von der israelischen Regierung finanziert und ist Partner der Dan-Hotel-Kette, die ein Hotel in einer illegalen Siedlung auf gestohlenem palästinensischen Grund im besetzten Ostjerusalem gebaut hat.  
 
Zwischen dem 29. Oktober und dem 17. November werden 14 weltbekannte Küchenchefs eine Woche mit Kochen in Tel Aviv verbringen als Teil der Bemühungen der Öffentlichkeitsarbeit der israelischen Regierung, diese internationale Veranstaltung zur Ablenkung von der Aufmerksamkeit von seiner Politik der Militär-Besetzung und Apartheid zu nutzen.
„Runde Tische“- eingeführt von der „Gastro-Diplomatie“ – ist ein Teil der „Brand Israel“ Propaganda-Kampagne der israelischen Regierung und wurde 2005 eingeführt, um die Aufmerksamkeit der Welt mit Hilfe von Kultur und Kunst abzulenken von Israels Unterdrückung und Verweigerung der Menschenrechte für Palästinenser.        Quelle

 

 


 

Palästinensisches RCIR (Red Card Israeli Racism) protestiert gegen israelische Verdrängung von palästinensischem Fußball
- RCIR hat gegen eine Anzahl von Beispielen für ständige israelische Verdrängung des palästinensischen Fußballs protestiert. Die Kampagnen ausführende Gruppe hat an die Leitung der FIFA über einen Versuch des israelischen Geheimdienstes geschrieben, palästinensische Fußballer als Informanten zu rekrutieren, ebenso wie über ständige Reise-Behinderungen und die Verhinderung des Imports von notwendiger Sportausrüstung nach Palästina. Die Klagen betreffen alle das jährliche Cup-Finale in Palästina, bei dem die ersten in der Liste von Gaza und der Westbank gegeneinander über zwei Matches antreten. Nach vielen Jahren, während denen Israel das Event schlechthin verboten hat, fand das Cup Final 2015 wieder statt. Seit damals jedoch hat Israel verschiedene Unterbrechungen des Events verursacht, indem es die Reisen des Teams nach und von Gaza eingeschränkt hat.   Quelle

 

 


 

Südafrikanische Aktivisten fordern, dass „Tokyo“Sexwale sich von der FIFA zurückzieht.
- Vor dem Treffen des FIFA-Rates in Indien haben südafrikanische Aktivisten aus verschiedenen Gruppierungen der Zivilgesellschaft und auf Glauben gegründeten Organisationen einen Aufruf herausgebracht, in dem sie forderten, dass Tokyo Sexwall (Der Multimillionär Mosimo Gabriel – Tokyo Sexwall -  war seinerzeit Anti-Apartheid-Aktivist und mit Nelson Mandela in Robben Island.) von der FiFA zurücktrete. „FIFA hat verzögert, aktiv gegen die Israel Football Association und ihre Verletzungen der FIFA-Statuten vorzugehen. … Sexwale und das FIFA Israel/Palestine Überwachungskomitee sollten rechtsprechen, stattdessen haben sie die Gerechtigkeit verzögert.“             Quelle

 

 


 

Gouverneur von Maryland unterzeichnet Befehl gegen die palästinensische BDS Bewegung
– Rechtsgruppen stehen auf (Quelle: Palestine Portal) - Der Gouverneur von Maryland, Larry Hogan, unterzeichnete einen Gerichtsbefehl gegen die palästinensische Bewegung zum Boykott von Israel und nach diesem neuen Befehl wird von allen Firmen mit staatlichen Verträgen das Versprechen gefordert, dass sie Israel nicht boykottieren. Hogan, umgeben von lokalen und nationalen jüdischen Leitern, sagte, er möchte die Botschaft senden, dass Maryland den jüdischen Staat und die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den beiden Regionen unterstützt, berichtete „Baltimore Sun“. Der Gerichtsbefehl wurde gegeben, um die internationale, von den Palästinensern geführte BDS-Bewegung zu unterdrücken, die Firmen drängt, sich zu weigern, mit Israel Geschäfte zu machen. Die Bemühung hat in USA nur wenig Unterstützung gefunden. Pro-Israel-Gruppen quer übers Land haben die Staaten angetrieben, derlei Anti-BDS-Maßnahmen anzuleiern, und etwa 20 Staaten haben Anti-BDS-Gesetze oder Vollzugsbefehle herausgegeben.
 
Menschenrechtsgruppen und Organisationen der Anwaltschaft für Palästina haben den Befehl in Maryland als Teil des „Angriffs auf die Legislatur“ bezeichnet, der auf die von Palästinensern geführte Boykott, Divestment und Sanktionen-Bewegung zielt.          Quelle

           Übersetzung: Gerhilde Merz 

 

 

 

 

 

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Der israelische Waffenhandel mit Schurkenregimen ist nach der Entdeckung, dass Israel trotz eines Waffenembargos der USA und der EU nach Myanmar liefert, ins Scheinwerferlicht geraten.
Das früher als Burma bekannte Myanmar wurde erst letzten Monat von der UNO wegen Betreiben einer "Bilderbuch mäßigen ethnischen Säuberung" an den Rohingya, einer muslimischen Minderheit verurteilt. Wie berichtet wurde, mussten in den letzten Wochen hunderttausende Rohingya in das benachbarte Bangladesh fliehen, nachdem nachgewiesenermaßen ganze Dörfer abgebrannt, Massaker und systematische Vergewaltigungen verübt worden waren.
Israel hat keine Details über seine Beziehungen mit der Militärregierung von Myanmar veröffentlicht, aber öffentliche Dokumente zeigen, dass es dem dortigen Militär bewaffnete Patrouillenboote, Schusswaffen und Überwachungsausrüstung verkauft hat. Auch wurden Spezialeinheiten von Myanmar von Israelis trainiert >>>

 

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