Sonntag, 22. Oktober 201720:20   -    HELFEN     BDS     facebook    LINKS     ARCHIV    THEMEN

Ein Schandfleck über dem Judentum, jüdische Geschichte und Ethik – britische Juden bedauern die Balfour-Erklärung - Philip Weiss on October 10, 2017 - Unabhängige jüdische Stimmen in England haben eine große neue Video-Erklärung  über die Balfour-Erklärung abgegeben, an deren 100. Jahrestag wir  im nächsten Monat erinnern und Groß-Britannien aufrufen,  mit dem Dokument so umzugehen, dass die palästinensischen Rechte geachtet werden.

Es ist eine äußerst nachdenkliche Präsentation über die problematische Erklärung, die besonders die schneidenden Beurteilungen von  Jaqueline Rose, Avi Shlaim, Brian Klug und Mir Weingarten herausstellen. Der größte Teil des Video beschreibt die Geschichte und die Konsequenzen der Erklärung: den höheren Status, den man im Dokument  den Juden vor den Palästinensern gewährt. (die Palästinenser werden als „ existierende nicht-jüdische  Gemeinschaft zitiert, nicht mit Namen, die  „zivile und religiöse Rechte“ besitzen, während Juden genannt und ihnen nationale Rechte gegeben werden) . Die Enteignung der Palästinenser (Shlaim  nennt 730 000 Flüchtlinge der Nakba) , die Konkretion der jüdischen Religion durch den Zionismus, als eine Art des Glaubens, der mit dem tatsächlichen Land zu tun hat und die Katastrophe des 67er-Krieges und die Besatzung. Die verschiedenen Stimmen  vereinigen sich zu einem Crescendo und verurteilen die Erklärung persönlich.

Klug sagt: Selbst wenn eure Definition des Judentums national ist, eine von Volkszugehörigkeit (Peoplehood)ist .  so solltet ihr nur dann eine Flagge hissen, wenn ihr sie mit gutem Gewissen für Gerechtigkeit hissen könnt. Rabbi Howard Cooper  betont die Teilung innerhalb der jüdischen Gemeinde. „Da wir uns dem 100. Jahrestag (der Balfour-Erklärung) nähern … ist es wirklich bedeutsam, dass es den  Leuten klar wird, dass es da eine leidenschaftliche Debatte innerhalb der jüdischen Welt rund um Israel gibt.

Klug: „ Die schlimmste Phase der arabisch-jüdischen Konfrontation in modernen  Zeiten beginnt mit der Balfour-Erklärung.“

Rose: Diese ist für mich eine Tragödie. Die Juden gingen durch eine der schlimmsten Traumatas in der Geschichte. Die Tragödie ist, dass sie zu einer anderen historischen Ungerechtigkeit gegenüber einem anderen Volk führt. Rose erkennt die „ existenzielle Krise, die Juden in Europa erlitten und  ihren legitimen Wunsch der Selbstbestimmung. Aber sie sagt, „dass der Geist des Rechtes und der Gerechtigkeit, der ein Teil der jüdischen Geschichte ist, es jetzt zum Imperativ macht, dass Juden jetzt  (dies laut und deutlich) aussprechen.“

Shlaim: „England sollte eine ehrliche Erklärung über  sein Versagen abgeben, „ die palästinensischen Rechte nicht geschützt zu haben. Und England sollte mit der Tatsache übereinkommen, dass es eine zionistische Minderheit in die Lage versetzte, systematisch ein ganzes Land zu übernehmen. Da gibt es nichts zu feiern.

Klug: Wir brauchen eine Zukunft, die für jeden sorgt und das steht nicht in der Balfour-Erklärung. Was da gefeiert wird, ist ein Dokument, das in die falsche Richtung jeder lebensfähigen Zukunft für alle Menschen zeigt, die in Palästina und Israel leben.

Mir Weingarten, die in der israelischen Armee gedient hat und dies bedauert, sagt: nichts wird sich ändern, bis  die Erklärung aufgelöst wird und den Israelis beigebracht wird, dass die Palästinenser Rechte haben. Balfour wird in triumphaler Weise in Israel dargestellt, doch die Israelis können nicht sehen, dass andere Menschen auch Menschen mit Rechten sind.

Antony Lerman: dies ist ein Schandfleck auf dem Judentum, auf der jüdischen Geschichte und der jüdischen Ethik. Was mit der Balfour-Erklärung kam, ist etwas, über das sich Juden  schämen sollten. Und wir sollten in der Lage sein, etwas zu tun, das die Sache richtigstellt: wir sollten den Palästinensern die Rechte geben, die sie verdienen.

Während der junge Barnaby Raine sagte: Wir sehen eine bedeutende Veränderung im jüdischen Leben. Es gibt eine Kluft zwischen den Generationen; junge Juden sehen bei den jüdischen Werten eine „klaffende Ausnahme,“ wenn man mit den Marginalisierten steht, was die schlechte Behandlung der Palästinenser betrifft.

Meine Bedenken über den historischen Inhalt des Video sind die Bedenken über die Balfour-Konferenz  in Princetown im letzten Mai (http://mondoweiss.net/2017/09/going-veg/)  sie ließ den Glauben über den Teil der imperialen Macht außen vor und zwar  in der Rolle des jüdischen Einflusses während des Weltkrieges, der Bedarf der imperialen Führer, Juden auf ihre Seite als Aktivposten zu bekommen. Rose nannte drei Gründe für die koloniale Erklärung/ imperiale Motivation, um einen Fuß im Nahen Osten zu haben; Antisemitismus (um die britischen Juden los zu werden); und auch Achtung  vor dem Minderheitenstatus. Es hat nichts mit jüdischer Agentur zu tun; es wird nichts davon erwähnt, dass die Deutschen und die Britten bei der jüdischen Unterstützung im Wettbewerb miteinander stehen; keine Rolle spielten jüdischer Finanziers  bei der Befreiung von Juden aus Osteuropa, einschließlich meines Großvaters. Und was den kolonialen Impuls betraf, wollten die Briten 1947  aus Palästina raus. Aber die jüdische Unterstützung für den Zionismus und das westliche jüdische Lobbying in ihrem Auftrag involvierte große politische Spender bis auf diesen Tag.    Quelle     dt. E.Rohlfs)

 

Independent Jewish Voices: 100 Years After Balfour FULL FILM
100 Years After Balfour is a new talking heads film made by Independent Jewish Voices. The film spells out the troubling legacy of the Balfour Declaration, challenging the notion that this year’s centenary is cause for celebration, given the grave consequences of the document for Palestinians above all.
The film goes on to explain how

Leserbrief an die BNN - Günter Schenk - Sehr geehrter Herr Morlock, mit Interesse lese ich in den BNN vom 16.November die Ankündigung Ihres Tagesseminars "Aspekte zu Israel"
.
Was fällt sofort auf: müsste das Thema, angesichts der nicht eingelösten Frage der Rechte der Palästinenser auf ihre angestammte Heimat Palästina (die einzige, die sie haben, anders als z.B. die Vertriebenen Deutschen infolge des deutschen Angriffskrieges) nicht vielmehr heißen: Aspekte zu Israel-Palästina? Die Erwähnung Palästinas hätte sich, wenigstens aus Respekt vor den direkt betroffenen Palästinensern, gehört! Nun, hätte, hätte..

Dann lese ich: Häufig werde der Staat Israel dabei an anderen Maßstäben  gemessen als der Rest der internationalen Gemeinschaft.

Woher, so frag ich Sie, haben Sie das? Das ist es ja, gerade umgekehrt, die Krux, nämlich:
Demokraten und Humanisten aller Länder messen Israel an jenen Regeln, die sich die internationale Gemeinschaft mit der Charta der VN, denen der Staat nicht nur seine Existenz verdankt, sondern der er per Beitritt ausdrücklich zugestimmt hat, sowie der Universellen Erklärung der Menschenrechte von 1948 gegeben hat.

Allein die kurze Analyse des Ankündigungstextes Ihres Tagesseminar lässt eine sträfliche Einseitigkeit vermuten, wenn nicht den Versuch der propagandistischen Beeinflussung von Lehrern und anderen Teilnehmern im Sinne der israelischen Staatsraison, eines "Jüdischen" Israel, keineswegs aber eines demokratischen, alle seine Bürger mit gleichen Rechten respektierend. Einen neuen Ayatollah-Staat aber, den sollte ein für Lehrerinnen und Lehrer gedachtes Seminar nicht wollen. Auch darum hätte, in Ihrer Ankündigung richtigerweise "Die Israelische Demokratie" mit einem Fragezeichen versehen sein müssen. Führende Minister Israels haben erst kürzlich öffentlich erklärt, Israel dürfe sich nicht weiter durch die von universellen Individualrechten gängeln lassen.

Gewiss bin ich, in Ihrem Wortsinn, als Zielperson dieses Tagesseminars anzusehen. Da aber bereits die Ankündigung und Kurzbeschreibung eher eine Propaganda-Veranstaltung im Sinne der israelischen Hasbara vermuten lässt, werde ich nicht teilnehmen. Sie werden es wohl "verkraften", denn Sie wollen gewiss, unwidersprochen unter sich sein. Stimmt's?

Da ich, wie gewiss die meisten Leser, über die Möglichkeit verfüge, über Google-Recherche Informationen über Ihre Referenten einzuholen, verberge ich Ihnen nicht die Erkenntnis, dass Ihr sich so neutral gebendes Seminar tatsächlich nur um eine Veranstaltung der Israel-Lobby handeln kann, mit dem erklärten Ziel, Lehrerinnen und Lehrer nicht zu informieren, sondern im Sinne staatlicher israelischer Propaganda zu indoktrinieren.

Nur, indem die Gegenseite, entweder im Seminar selbst, oder in einem weiteren einem zweiten, von Ihnen Gelegenheit bekäme, nur dann wäre eine derartige Veranstaltung hinnehmbar (gerade diese "Ausgewogenheit" wird von Apologeten eines "bad or wrong, my country, Israel" jedes mal, wenn über die Nakba der Palästinenser, deren Flucht und Vertreibung informiert werden soll, gefordert. Warum halten Sie sich nicht daran?).

Verwerflich aber: Indoktrination gehört nicht in unsere Schulen! Schlimmer, es ist unredlich und unserer Demokratie abträglich. Mit freundlichen Grüßen Günter Schenk - Strasbourg

 

Bezug:
Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | AUS DER REGION | 20.10.2017 - Seite 27 -
Aspekte zu Israel - Tageseminar für Lehrer und Interessierte

 Kreis Karlsruhe (BNN). „Die israelische Demokratie und der Nahostkonflikt“ ist das Thema eines Tagesseminars, das sich an Lehrer aller Schularten, namentlich solcher, die Geschichte, Gemeinschaftskunde, Religion und Ethik unterrichten, wie auch sonst am Thema interessierte Personen richtet.
Veranstalter ist das Mideast Freedom Forum Berlin mit dessen Referenten Michael Spaney und Tibor Luckenbach. Termin ist Donnerstag, 16. November, 9.30 bis 17 Uhr, im Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Berufliche Schulen) in der Kaiserallee 11 in Karlsruhe. Eine Verbindliche Anmeldung muss bis spätestens 26. Oktober vorliegen.

Das Thema Israel werde häufig nur unter dem Aspekt des Holocaust thematisiert, dabei böten die Lehrpläne Ansatzpunkte, wenn es um Menschenrechte, Systemvergleich, Friedens- und Sicherheitspolitik, Konfliktlösung, Fundamentalismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus sowie Umgang mit Terror gehe, heißt es in der Ankündigung für das Seminar.

Und: Es sei dieser Tage so wichtig wie nie, sich im Themenkomplex Israel und Nahostkonflikt gründlich auszukennen, um Zerrbildern und Vorurteilen entgegentreten zu können. Häufig werde der Staat Israel dabei an anderen Maßstäben gemessen als der Rest der internationalen Gemeinschaft.

Ursprünge, Ziele und Krieg gegen BDS - Ramzy Baroud - Die BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestition und Sanktionen) war das Resultat mehrerer Ereignisse, die den nationalen Kampf der Palästinenser und die internationale Solidarität mit dem palästinensischen Volk nach der zweiten Intifada im Jahr 2000 prägten. Aufbauend auf einer jahrzehntelangen Tradition des zivilen Ungehorsams und des Volkswiderstandes, gestärkt durch die wachsende internationale Solidarität mit dem palästinensischen Kampf, wie sie 2001 auf der Weltkonferenz gegen Rassismus in Durban, Südafrika, zu sehen war, setzten die Palästinenser in Aktion.

Im Jahr 2004 forderte die Palästinensische Kampagne für den Akademischen und kulturellen Boykott Israels (
Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel - PACBI) den Boykott der israelischen Regierung und akademischer Institutionen für ihre direkten Beiträge zur militärischen Besetzung und Unterwerfung des palästinensischen Volkes. Im Jahr 2005 folgte dann ein pauschaler Boykott-Aufruf von 170 palästinensischen Organisationen der Zivilgesellschaft. PACBI hat als Medium gedient, durch das der palästinensische Standpunkt artikuliert und dem internationalen Publikum durch den Einsatz von Medien, akademischen und kulturellen Plattformen präsentiert wird.  Aufgrund der seit 2004 anhaltenden Bemühungen und Mobilisierung unterstützten viele Universitäten, Lehrergewerkschaften, Studentengruppen und Künstler weltweit BDS und sprachen sich für die Unterstützung der Bewegung aus. 

Da es keinen internationalen Mechanismus gibt, um die israelische Besetzung palästinensischen Landes durch Israel zu beenden, und weil das Völkerrecht nicht durchgesetzt wird, wie Dutzende von nicht umgesetzten Resolutionen der Vereinten Nationen zeigen, hat sich BDS zu einer wichtigen Plattform entwickelt, um die Solidarität mit dem palästinensischen Volk zu erleichtern, Druck auszuüben und Rechenschaft von Israel und denjenigen, die die Besetzung Palästinas durch Israel finanzieren oder in irgendeiner Weise ermöglichen, zu fordern.

Die Forderung nach BDS kommt von der palästinensischen Gesellschaft. Das ist wichtig, denn niemand hat das Recht, den palästinensischen Kampf zu repräsentieren, außer den Palästinensern selbst. Die BDS-Bewegung selbst ist jedoch - obwohl sie sich auf die palästinensischen Prioritäten konzentriert - eine globale Plattform, die alle einbezieht. Basierend auf humanistischen Werten zielt BDS darauf ab, die Weltöffentlichkeit vor Gericht zu bringen und appelliert an das Völkerrecht und das humanitäre Völkerrecht, Frieden und Gerechtigkeit in Palästina und Israel zu bringen. Die Boykottbewegung stand im Mittelpunkt des südafrikanischen Kampfes, der die Apartheid in diesem Land letztlich besiegte. Die Wurzeln dieser Bewegung in Südafrika reichen bis in die 1950er und 1960er Jahre zurück, und noch früher. In den achtziger Jahren wurde sie jedoch beschleunigt, was schließlich 1991 zum Zusammenbruch des Apartheidregimes führte.

Es gibt viele andere Präzedenzfälle in der Geschichte. Bemerkenswert unter ihnen ist die Boston Tea Party, die gegen die ungerechtfertigte Besteuerung durch das britische Parlament protestiert; der Montgomery Bus Boycott im Jahr 1955 (was den Aufstieg der Bürgerrechtsbewegung unter der Führung von Martin Luther King einleitete). Jr.) und den Salzmarsch, der 1930 von Mohandas Gandhi angeführt wurde (der die Kampagne des zivilen Ungehorsams initiierte, die 1947 zu Indiens Unabhängigkeit führte)

All dies sind Beispiele populärer Bewegungen, die ökonomischen Druck ausüben, um die Unterwerfung einer Gruppe durch eine andere zu beenden. BDS ist nicht anders. Die BDS-Bewegung hat drei Hauptforderungen: ein Ende der illegalen Besetzung Israels und Kolonisierung aller arabischen Länder und Abbau der Apartheidmauer; Anerkennung der Grundrechte, einschließlich der vollen Gleichberechtigung der arabisch-palästinensischen Bürger Israels; Achtung des Rechts der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr in ihre Häuser und Besitztümer, wie es in der UN-Resolution 194 festgelegt ist. Die BDS-Bewegung ist der kollektive Ausdruck des Willens und der Bestrebungen des palästinensischen Volkes, das als Rückgrat der Volksbewegung dezentralisiert agiert. Darüber hinaus wird BDS weltweit von engagierten Menschen unterstützt, sei es als Einzelpersonen oder als Vertreter religiöser oder akademischer Institutionen, von Arbeits- und Berufsverbänden, Studentengruppen und anderen Organisationen.

Israelisches Hauptargument gegen BDS
- Indem sie jede Kritik an Israel und seiner rechten Regierung mit Antisemitismus gleichsetzen, werfen israelische Anhänger BDS bereitwillig vor, eine antisemitische Bewegung zu sein. Die pro-Israel Anti-Defamation League (ADL) stützt beispielsweise einen solchen Vorwurf auf die Prämisse, dass "viele Personen, die an BDS-Kampagnen beteiligt sind, von der Opposition gegen Israels Existenz als jüdischer Staat angetrieben werden". Das ist eine von vielen Behauptungen, die darauf abzielen, die BDS-Bewegung falsch darzustellen. Diese Behauptungen sollen auch verwirren und von der Diskussion ablenken. Anstatt sich mit der international unterstützten palästinensischen Forderung nach Gerechtigkeit und Freiheit auseinanderzusetzen, ziehen sich die Anti-BDS-Kämpfer von der Konversation zurück, indem sie den Vorwurf des Antisemitismus gegen ihre Gegner erheben.

Aber ist BDS antisemitisch?
- Nicht im Geringsten. Ganz im Gegenteil. BDS wendet sich gegen die Vormachtstellung einer Rassengruppe oder die Dominanz einer Religion gegenüber anderen. Damit stellt BDS das israelische Rechtssystem in Frage, das jüdische Bürger privilegiert und palästinensische Muslime und Christen diskriminiert.

Die israelische Regierung hat mehrere Konferenzen gesponsert, um eine Strategie zu entwickeln, die BDS zu diskreditieren und sein Wachstum zu verlangsamen. Darüber hinaus hat sie mit ihren Unterstützern in ganz Nordamerika und Europa zusammengearbeitet, um bei den Regierungen Lobbyarbeit für die Verurteilung und Ächtung von BDS-Aktivitäten und den Boykott Israels im Allgemeinen zu leisten. Diese Bemühungen gipfelten am 23. März 2017 mit dem Gesetzentwurf des Senats S720, der, wenn er in seiner jetzigen Form verabschiedet wird, den Boykott Israels zu einer rechtswidrigen Handlung machen wird, die mit Gefängnis und einer hohen Geldstrafe geahndet werden kann. Israel hat inzwischen Gesetze erlassen, die ausländischen BDS-Anhängern die Einreise ins Land verbieten. Dies gilt auch für jüdische BDS-Anhänger.

Bildergebnis für latuff bdsBisherige Erfolge - Die israelischen Regierungsbeamten sehen BDS als ihre größte Bedrohung an. Es ist das erste Mal seit vielen Jahren, dass diese Form der gewaltfreien Bürgerrechtsklage so tief greifend auf die Agenda der politischen Elite Israels gesetzt wurde. Die massive Kampagne zur Bekämpfung und Diskreditierung von BDS ist ein Beweis für die Macht und Entschlossenheit der zivilgesellschaftlich orientierten Bewegung.cDie Palästinenser sind entschlossen, eines Tages ihren eigenen "südafrikanischen Moment" zu erreichen, in dem die Apartheid unter dem doppelten Druck des Widerstandes zu Hause und der globalen Boykottkampagne besiegt wurde. Darüber hinaus ist es BDS gelungen, das Gespräch über Palästina von den Rändern weg in die Mitte zu drängen. Es scheint, dass je mehr Israel versucht, Boykottbemühungen zu vereiteln, desto mehr Möglichkeiten haben BDS-Anhänger, die Medien und die Öffentlichkeit zu engagieren. Die Zugänglichkeit von Social Media hat sich als grundlegend für diese Strategie erwiesen.

BDS wächst, weil es sowohl eine moralische als auch eine rechtliche Verpflichtung ist, unterdrückte Menschen zu unterstützen und diejenigen, die gegen das Völkerrecht verstoßen, dazu zu drängen, ihre ungerechtfertigten Praktiken zu beenden. Martin Luther King Jr. schrieb aus seiner Zelle im Gefängnis von Birmingham: "Ungerechtigkeit ist überall eine Bedrohung für die Gerechtigkeit." Unter der Führung solcher moralischer Prinzipien bietet BDS eine Plattform für alle, die in ihrem 70-jährigen Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenrechte mit dem palästinensischen Volk solidarisch sein wollen.           Quelle       - Übersetzt mit DeepL

 

Ein neuer Start - Uri Avnery -  21.Oktober 2017 - EINES TAGES hatte die Labor-Partei das Gefühl, dass sie einen neuen Führer braucht. Das erlebte die Partei etwa alle paar Jahre. Die Partei ist in schlechter Verfassung. Sie sieht eher wie ein politischer Leichnam aus, denn wie ein lebender Organismus.  Gewünscht wird ein neuer Führer, der charismatisch, energisch und enthusiastisch ist.

Man fand Avi Gabbay. Warum ihn? Keiner ist sich wirklich sicher. Avi Gabbay hat keine sichtbaren Qualitäten einer politischen Führerschaft. Überhaupt kein Charisma. Nicht besonders viel Energie. Selbst keinen Enthusiasmus und keine Fähigkeit, andere zu begeistern. Nachdem er als Regierungsangestellter sich mit der Mobile-Telefon-Industrie  befasst hat, wurde er selbst  der erfolgreiche Direktor des größten Mobil-Telefon-Konzerns. Dann ging er in die Politik und  schloss sich einer moderaten Partei des Rechten Flügels an und wurde zum Minister für Umweltschutz ernannt. Als der extrem rechte Avigdor Liberman zum Verteidigungsminister ernannt wurde, verließ Gabbay die Regierung und seine Partei und schloss sich der Labor-Partei an. Das war erst vor einem Jahr.


Er hat einen bedeutsamen Vorzug: er ist ein Mizrahi, ein orientalischer Jude. Seine Eltern sind Einwanderer aus Marokko. Er ist das siebte von acht Kindern. Da die Labor-Partei als westliche, ashkenasische  Elitegruppe angesehen wird, sind diese passiven Attribute wichtig. Bis zu einem gewissen Grad. GABBAY VERSCWENDETE keine Zeit bevor er seine politischen Identität vorzeigte Als erstes hielt er eine Rede, in der er erklärte, dass er nicht in derselben Regierung  mit der „Gemeinsamen Liste“ sitzen wolle.


Die Gemeinsame Liste ist die vereinigte (oder nicht vereinigte) Liste der arabischen Gemeinschaft in Israel. Sie vereinigt die drei sehr verschiedenen arabischen Parteien:  die Kommunistische Partei,  die überwiegend arabisch ist, aber auch ein paar Juden einschließt (einschließlich einem jüdischen Mitglied des Parlamentes), die Balad-Partei, die säkular und nationalistisch ist und eine religiöse, islamische Partei.


Wie kommt es, dass diese so verschiedenen Parteien eine Liste wurden?  Sie verdanken diese Errungenschaft dem Genius des großen Araber-Hassers Avigdor Lieberman (s.oben), der sah, dass alle drei Parteien klein waren und entschied sich, sie zu eliminieren, indem er die Wahlschwelle erhöhte.  Doch anstelle sie getrennt zu löschen, vereinigte er sie. Zweifellos vertritt ihre Liste  die große Mehrheit  von Israels palästinensischen  Bürgern, die mehr als 20% der Bevölkerung darstellen.  So seltsam dies klingen mag, jeder fünfte Israeli ist ein Araber.


Die einfache numerische Tatsache ist, dass ohne die Unterstützung der arabischen  Mitglieder in der Knesset, keine linke Regierung existieren kann. Yitzhak Rabin würde nicht Ministerpräsident geworden sein und das Oslo-Abkommen  würde nicht zustande gekommen sein, ohne die Unterstützung  „von außen“, vom arabischen Block.


Warum schlossen sie sich nicht Rabins Regierung an? Beide Seiten hatten Angst, Stimmen zu verlieren. Viele Juden können sich nicht eine Regierung vorstellen, die Araber einschließt; und viele Araber können sich nicht vorstellen, dass ihre Vertreter eine „kollektive Verantwortlichkeit“ in einer Regierung teilen, die sich vor allem damit beschäftigt, Araber zu bekämpfen. >>>

 (By Gideon Levy) • Quelle facebook - "Mohammed Jarara, a Palestinian policeman, is the victim of a hostile act, a casualty of terror perpetrated by three Israelis armed with stones."

He lies on an iron bed in the living room of his home in the West Bank town of Asira ash-Shamaliya, a white fluorescent light illuminating the large black skullcap atop his head. The cap conceals a fresh scar with 42 stitches arcing across his skull. There is also a deep wound on his brow, above his right eye, covered with a bandage. He is still frail: He has difficulty rising from the bed, and speaking is also a strain for him.

Mohammed Jarara is the victim of a hostile act, a casualty of terror. At the beginning of the Sukkot holiday, three Israelis – settlers or their guests – ambushed the car he was in, stopping it and hurling stones into it. A large stone hit Jarara’s head from just a few meters away, seriously injuring him. This week, he returned home after two operations on his head and some 10 days in a hospital.

Jarara, a 29-year-old bachelor, is a policeman in the Palestinian National Security Forces; a week of service on his base alternates with a week at home. For many years, his father has been ill with Parkinson’s disease and Mohammed has been helping to support the family; there are four brothers and four sisters. Their small town is situated not far from Nablus, and the road to it passes through olive groves where the harvest began this week. The harvest is a family event in the West Bank: Everyone comes to help – climbing ladders, hitting the trees with sticks and shaking their branches to make the olives fall onto the plastic sheeting spread out on the ground.

On October 5, Jarara was a passenger in a car, returning to his base in >>>

Die geheime und illegale Atombombe Israels - Und das Zuschauen der Weltöffentlichkeit -volle Doku

HTML clipboard  

22. 10. 2017 

„Sie weichen den wirklichen Problemen aus“ - Offener Brief an den Bremer Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, der die internationale Vereinigung der Bürgermeister gegen Antisemitismus unterstützt - Arn Strohmeyer

Sehr geehrter Herr Dr.Sieling, Sie haben sich zur Bekämpfung des Antisemitismus in die Reihe der Bürgermeister großer Städte (Mayors United against Anti-Semitism) eingereiht und einen Aufruf des American Jewish Committee (AJC) unterschrieben. Die Unterzeichner bekennen sich zum engagierten Einsatz gegen Judenhass und zur Gewährleistung der Sicherheit jüdischer Gemeinden. Sie schreiben, ein Angriff auf Jüdinnen und Juden sei ein Angriff auf die Grundwerte unserer Demokratie und auf unsere offene und freiheitliche Gesellschaft. Bremen setze sich für eine Gesellschaft ein, in der ein friedliches und respektvolles Zusammenleben aller Menschen möglich sei.

Sich für Toleranz und kulturellen Pluralismus einzusetzen ist für uns Deutsche nach unserer Geschichte und angesichts einer neu aufkommenden Gefahr von rechts unbedingt nötig, nach Auschwitz muss dies für uns aber eigentlich selbstverständlich sein. Sie erwähnen nicht ausdrücklich die Bedeutung der universell gültigen Menschenrechte, aber ich gehe davon aus, dass Sie diese in Ihrem Schreiben automatisch mit einbezogen haben.


Es gibt natürlich echte Antisemiten, die Juden im Internet übel beleidigen oder Zerstörungen auf jüdischen Friedhöfen anrichten. Nun ist mir aber nicht bekannt, dass die Menschenrechte für Mitglieder von jüdischen Gemeinden irgendwo in Deutschland in Frage gestellt oder dass diese Menschen oder ihre Organisationen sogar „angegriffen“ werden, so wie Rechtsradikale mit Gewalt gegen Unterkünfte von Flüchtlingen vorgegangen sind. Und diese Leute sind sehr wohl von Menschenrechtlern und Kritikern der israelischen Politik zu unterscheiden, die von Verteidigern des politischen Israel als „Antisemiten“ diffamiert werden. Beide haben nichts miteinander zu tun.


Als es anlässlich des letzten Krieges Israels gegen den Gazastreifen im Sommer 2014 Demonstrationen gegen diesen Krieg gab, haben einige Demonstranten abstoßende Parolen gegen Israel skandiert. Dies wurde sofort zum Anlass genommen, von wachsenden Antisemitismus in Deutschland zu sprechen. Der renommierte Antisemitismus-Forscher Professor Wolfgang Benz warnte daraufhin vor voreiligen Schlüssen. Es sagte in einem Interview: „Ich sehe überhaupt keine neue Qualität. Ich würde auch gern die Wortwahl ‚antisemitische Ausschreitungen‘ hinterfragen. Es haben sich zum Teil seltsame Leute zusammengerottet. Einige haben blödsinnige Parolen gerufen. Das wird von Interessenten mit großem Widerhall als Wiederaufflammen des Antisemitismus dargestellt. Ich beobachte die Szene seit 30 Jahren. Seit 30 Jahren wird damit Politik und Stimmung gemacht.“ Benz sieht die größte Gefahr heute vielmehr in der Feindschaft gegenüber Muslimen. An der Richtigkeit dieser Einschätzung hat sich seitdem nichts geändert.


Der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, wiederholt immer wieder seine Aussage: „Der Antisemitismus in Deutschland nimmt nicht zu, sondern die Sympathien für Israel nehmen ab.“ Aber ist das gleich mit Antisemitismus gleichzusetzen? Ich denke, dass hier das Problem liegt, das Sie aber überhaupt nicht ansprechen. Es gibt unverbesserliche Antisemiten, das ist kein Geheimnis. Ein solcher individueller Antisemitismus ist dumm, absurd und verachtenswert, aber solange hinter ihm keine staatliche Macht steht wie im Nationalsozialismus, kann er Gottseidank keinen großen Schaden anrichten. Der von Ihnen angesprochene angebliche Antisemitismus, der in Deutschland leider sehr oft völlig undifferenziert mit Antizionismus gleichgesetzt wird, hat aber heute einen realen Grund: die menschenrechts- und völkerrechtswidrige Politik des Staates Israel gegenüber den Palästinensern.


Ich möchte in diesem Zusammenhang den sehr renommierten israelischen Historiker Avi Shlaim zitieren, der viele Jahrzehnte an der Universität von Oxford gelehrt und geforscht hat. Er schreibt: „Es ist dieser Zweig eines grausamen Zionismus, welcher der wahre Feind der liberalen Juden ist. Dieser Zionismus ist der Feind, weil er die Flammen eines virulenten und manchmal gewalttätigen Antisemitismus weiter anfacht. Israels Vorgehensweise ist >>>

 

Albrecht Schröter" - Betreff: Anti-BDS-Kampagne

Lieber Herr Strohmeyer, ich schreibe Ihnen als Nahostbeauftragter (kein Titel sondern eher Auftrag) des Präsidiums des Deutschen Städtetages, dem ich angehöre. Zunächst danke ich Ihnen für Ihren hervorragenden Brief. Mich erfüllen - wie Sie - die Aktivitäten der „Antisemitismus-Initiative“ von Bürgermeistern mit großer Sorge. Ich habe inzwischen aber wenigstens klären können, dass der Deutsche Städtetag sich diesen Aktivitäten NICHT anschließen wird (Aussage des Hauptgeschäftsführers in dieser Woche). Ebenso auch nicht die Deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen in Europa, deren Vizepräsident ich bin.
Wir kämpfen weiter gegen dieser Art Kampagnen...
Herzliche Grüße
Ihr Dr. Albrecht Schröter Oberbürgermeister in Jena

 

 

 

#########
Kostenlos  ist nicht  Kostenfrei
 
Sponsern Sie
"Das Palästina Portal"

Kurznachrichten BERICHTE

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (12 – 18 October 2017)

Origins, objectives and war on BDS

Electricity Returns to Palestinian Village, Three Months After Israel Confiscates Power System

Israels Armee beschoss syrische Militärstellung
 

Israel greift drei Stellungen der syrischen Armee an

Army Invades Homes Near Jenin

Israeli Colonists Attack A Palestinian In His Orchard, Near Bethlehem

Israeli Navy Shoots Palestinian Teen Sailing Gaza Coast

Japan Funds Construction of West Bank Schools

Israeli Soldiers Release Two Teens After Holding Them For Several Hours

Army Injures A Palestinian Child In Hebron

Israeli Soldiers Attack The Weekly Procession In Kufur Qaddoum

US firm to build solar plants in Gaza

22. 10. 2017

Danish pension fund blacklists four Israeli companies linked to settlements

Bundesregierung: U-Boot-Verkauf nur mit scharfer Anti-Korruptions-Klausel

Gaza-based band 'Maimas' sings for freedom

Who can save Israel now? Labor leader emulates Netanyahu

Texas City Tells People No Hurricane Harvey Aid Unless They Promise Not to Boycott Israel

Israeli Soldiers Abduct Ten Palestinians In The West Bank

Two Palestinian Prisoners on Hunger Strike against Administrative Detention- Bilal Diab and Hassan Shokeh

Reconciliation Government- Trump Envoy Says Hamas Must Disarm

Upscale Tokyo Department Store Withdraws Products from Illegal Israeli Settlements

Israeli Navy Injures A Fisherman In Northern Gaza

Israeli Naval Forces Destroy and Drown Palestinian Fishing Boat off Beit Lahia Shore

Settler violence on the rise as olive harvest begins in West Bank

Israeli forces shoot, injure Palestinian teen sailing off Gaza coast

Ashrawi- Israeli settlement activity in the West Bank amounts to war crimes

Israeli forces raid refugee camp, ransack homes in search of weapons

In Unprecedented Move, Eight European Countries to Demand Compensation From Israel for West Bank Demolitions

Pesspotimistic reflections from besieged Gaza

21. 10. 2017

PHRI: Israel Delays Exit of Women Cancer Patients from Gaza

Susan Rice calls 'BS' on AIPAC -- but she pandered to the lobby when she was in power

Danish pension fund blacklists four Israeli companies linked to settlements

Balfour at 100: A legacy of racism and propaganda

Eight Israeli Soldiers Commit Suicide Within 3 Months

'Disappearing' scholarships are just the latest violation of the Palestinian right to education

Sorry Ben Gurion, Israeli court says ‘Hebrew Labor’ is illegal

Israel - Gaza: Eine Hightech-Mauer, die 40 Meter in den Boden reicht

Soldiers Abduct Four Farmers, Confiscate A Car, In Tubas

Israeli Navy Attacks Palestinian Fishing Boats, Capsizes One

Army Injures Many School Children In Jerusalem

PPS- “Israeli Soldiers Abduct Eighteen Palestinians In The West Bank”

Army Demolishes Two Palestinians In Jerusalem

Israeli Soldiers Abduct Nine Palestinians In The West Bank

Medical Students at Chile’s Largest University Overwhelmingly Vote for BDS

Egypt Backtracks on Opening Rafah Border Crossing

Israeli Soldiers Raid Qalandia Refugee Camp

Settlers Steal Olives from West Bank Lands

Israel Attacks Anti-aircraft Battery in Syria

Gaza Fishing Union Denies Israeli Reports of Zone Expansion

Israeli Soldiers Abduct A Child In Hebron

Israel demolishes 2 homes in East Jerusalem, displacing Palestinian family of 9

Bryan Adams, not coming to Israel is the best way to give Israelis a message

Israeli tech companies start contracting in Gaza

Ten school children injured in East Jerusalem raids - parents suspend studies in protest

17. 10. 2019

Much optimism, little confidence in Hamas-Fatah deal

» Extremists Attempt to Burn Hebron Mosque

Nahost-Konflikt: Israel genehmigt Siedlungen in Hebron

 

Jerusalem - Israel nimmt umstrittenes Siedlungsprojekt wieder auf

» Detained Teens in Gaza Highly Vulnerable to Abuse

» Olive Picking in Palestine: Another Form of Solidarity (VIDEO)

The pedagogy of apartheid

Trump's stance on Iran deal is an orgy for Israel and its US friends

Israelische Kampfjets aus Syrien beschossen

Soldiers Abduct Five Palestinians In Ya’bad, Near Jenin

Army Abducts Three Palestinians, Serve Demolition Orders Targeting Five Homes, In Jerusalem

Israeli Soldiers Abduct Six Palestinians In Jenin, Invade Farmlands In Gaza

Many Palestinians Suffer The Effects Of Teargas Inhalation Near Jenin

Children Assaulted by Israeli Settler in Hebron

Hundreds of Settlers Riot In Old City Jerusalem

Palestinian reconciliation could work this time. Israel must support it

Netanyahu compares human rights groups to Russian election interference

Israeli settlers steal olive harvest, attack Palestinian farmers in West Bank

Gaza fishermen union denies reports saying Israel to expand fishing zone

Censorship battle and an antisemitic charge cause anger

Palestinian Children Beaten, Tortured Under Israeli Interrogation

Austria's neo-Nazis find friends in Israel

16. 10. 2017

Updated – PPS- “Israeli Soldiers Abduct Fourteen Palestinians In The West Bank”

Army Abducts A Child In Jerusalem

Israeli Navy Abducts Four Fishermen In Gaza

Soldiers Injure One Palestinian, In Bethlehem

Israeli Soldiers Abduct Three Farmers, Confiscate Agricultural Machines, Near Tubas

11 Palestinians Abducted from West Bank

5 Palestinians Injured, Two Detained along Gaza Borders

Bennett to Demand Cutting Ties with Palestinian Authority

The slow death of Israeli citizenship

The slow death of Israeli citizenship

Palestinian Children Beaten, Tortured Under Israeli Interrogation

EU border monitors have been waiting to go back to Gaza for 10 years

15. 10. 2017

In Ireland, a Palestinian is understood

'The Siege' gets its US premiere at last, in a blow to 'Israeli propaganda machine'

'Looking for Palestine,' a night of storytelling with Palestinians, Live!

Palestinian Children Beaten, Tortured Under Israeli Interrogation

Israeli Airlines being Sued over Intrusive Body Search

PLO Secretary-General Erekat Undergoes Successful Lung Transplant

Israel- Acceptance of Palestinian unity deal contingent on disarming Hamas

Israeli Soldiers Abduct A Palestinian From Hebron

Israeli forces detain 16-year-old Palestinian in overnight raids

5 Palestinians injured during clashes with Israeli forces along Gaza border

14. 10. 2017

US leaves UNESCO over "anti-Israel bias" and Israel follows

Hamas and Fatah sign unity deal, but details remain unclear

Netanyahu announces unprecedented settlement expansion in the West Bank

Israeli Army Jeeps Rams A Palestinian Near Qalqilia

Israeli Soldiers Abduct A Palestinian From Hebron

Israeli Soldiers Injure Five Palestinians In Gaza

Soldiers Attack The Weekly Protest In Kufur Qaddoum

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (05 – 11 October 2017)

Prominent Chefs Urge Colleagues to Withdraw From Tel Aviv “Culinary Propaganda” Festival

EU border monitors have been waiting to go back to Gaza for 10 years

Israel- Acceptance of Palestinian unity deal contingent on disarming Hamas

13. 10. 2017


frühere texte UND TAGE finden sie  im  Archiv >>>
 

Kontakt  |  Impressum  | Haftungsausschluss  |  Arendt Art  |  Nach oben  |  facebook | Das Palästina Portal gibt es seit dem 10.4.2002