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Dienstag, 19. September 201718:01   -    HELFEN     BDS     facebook    LINKS     ARCHIV    THEMEN

 

Hamas und Fatah - Bettina Marx: "Die Palästinenser wollen die Versöhnung" - Die Hamas hat der rivalisierenden Fatah angeboten, die Macht im Gazastreifen abzugeben. Im DW-Interview bewertet Bettina Marx, Büroleiterin der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah, das Angebot vorsichtig optimistisch.

Deutsche Welle: Die Fatah und die Hamas sind in den vergangenen zehn Jahren wiederholt daran gescheitert, untereinander Frieden zu schließen. Wie sieht die Perspektive dieses Mal aus?

Bettina Marx: Es ist wirklich schwer zu sagen. Die Palästinenser im Gazastreifen und auch hier im Westjordanland sind sehr skeptisch. Die meisten glauben, es wird wieder nichts. Ich selbst bin ein bisschen optimistischer, denn die Hamas hat sich in eine Sackgasse manövriert. Mahmud Abbas, der Präsident der Autonomiebehörde (im Westjordanland und Vorsitzender der Fatah, Anm. d. Red.), hat auf die Hamas im Gazastreifen in den letzten Monaten sehr heftigen Druck ausgeübt und ihnen im wahrsten Sinne des Wortes den Strom und das Wasser abgedreht. Ich habe den Eindruck, dass zumindest die Menschen im Gazastreifen wirklich erschöpft sind. Irgendetwas muss passieren und deswegen bin ich ein bisschen optimistisch.

Auf den ersten Blick wirkt es so, als wenn die Hamas in ihrem Angebot nur Zugeständnisse macht und keine eigenen Forderungen stellt. Sie scheint sehr stark unter Druck zu stehen. Hat die Hamas noch die Unterstützung der Bevölkerung in Gaza?

Es gibt Umfragen, die sagen, die Hamas würde wieder die Wahl gewinnen, wenn gewählt würde und es gibt Umfragen, die genau das Gegenteil sagen. Es ist sehr schwer, dazu klare Aussagen zu bekommen. Im Gazastreifen herrscht keine Meinungsfreiheit. Meine Einschätzung, auch aus persönlichen Gesprächen, ist, dass die Hamas sehr stark kritisiert wird, weil sie in den letzten Jahren sehr viel Korruption ausgebildet hat  >>>

 


Wie stehen die deutschen Parteien zu Israel? - Wenn die Bürger am 24. September ihre Stimmen für die Bundestagswahlen abgeben, ist es auch von Interesse, wie die Parteien zu Israel stehen. Bei der Analyse der Wahlprogramme der sechs größten Parteien lag der Fokus ebenso auf Themen wie Antisemitismus oder dem Iran. >>>

 


 

Die Apartheid + Kolonialpolitik Israels muss beendet werden durch - Boykott, Desinvestment und Sanktionen (BDS) >>>

Palestine Update Nr.70 – 12.9.2017 – Meinung - Israels Doppelzüngigkeit – Es spricht von einer Zweistaaten-Lösung und praktiziert Landraub und legitimiert Illegalität - Ranjan Solomon, Redakteur - „In der Westbank laufen zwei Rechtssysteme nebeneinander, Zivilrecht für Juden und Militärrecht für Palästinenser. Da sind genauso zwei Infrastrukturen für Straßen, Elektrizität und Wasser. Die höher stehende und sich ausbreitende gilt für Juden, während die mindere  und schrumpfende für die Palästinenser gilt. Da gibt es lokal eingegrenzte Flächen, ähnlich den Bantustans in Südafrika, in denen die Palästinenser eine eingeschränkte Selbstverwaltung haben. Da gibt es ein System vom Reisebeschränkungen und Permits seit 1991, gerade seit dem Zeitpunkt, als ein solches System in Südafrika abgeschafft wurde“ (Amira Hass)

Israel erklärt öffentlich, dass dies Standard sei entsprechend der Zweistaaten-Lösung. Aber hinter dieser politischen Fassade beharrt es ungemindert darauf, palästinensisches Land zu rauben, auf dem der etwaige palästinensische Staat stehen müsste. Friedensgespräche sind im Kühlregal und Israel zeigt wenig Appetit für die Wiederaufnahme von Verhandlungen. Inzwischen verbirgt Israel seine Absicht nicht, mehr Land an sich zu reißen – fast auf täglicher Basis. Mit Trump am Steuer des Geschehens in USA und zögernden Leitern für Außenpolitik in Europa weiß Israel, dass es den Status Quo als einzige arbeitsfähige Option für die Ewigkeit halten kann.

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Israels Politik und Praxis der Konfiszierung von palästinensischem Land aus Gründen der Sicherheit und des Baus von Siedlungen ist seit 1967 unvermindert weitergegangen. Die Übereinkunft von Oslo, die inzwischen auf possenhafte Proportionen geschrumpft ist, hat gesehen, wie Israel sich tausende Dunum von palästinensischem Land in der Westbank einschließlich Ostjerusalem einverleibt hat. Diese de facto Annexion von palästinensischem Land hat den Weg gepflastert zur illegalen Konstruktion von Kolonien in der besetzten Westbank, die inzwischen Heimat geworden sind für mehr als 800.000 Siedler. Diese Siedlungen bedecken 40 % der Westbank mitsamt den entsprechenden natürlichen Rohstoffen vor allem dem Wasser. Weiter genießen die Siedler in der Westbank ein Klima der Straflosigkeit, das zur Folge eine Eskalation sowohl des Gewaltspiegels wie auch der Häufigkeit von Angriffen auf Palästinenser hat. Nur in den vergangenen zwei Jahren hat die Anzahl der Siedlerangriffe gegen Palästinenser um mehr als 144 % zugenommen. Weil es auf Siedlerangriffe in der Westbank keine gebührende Antwort geben kann, sind andauernde Angriffe gestiegen und haben organisierte Gruppen wie „Price Tag“ ermutigt – ohne Strafen befürchten zu müssen.  Wenn nunmehr mehr als 13 % der Bevölkerung der Westbank Siedler sind und tausende neuer Bauplätze für ungesetzlichen Siedlungsbau autorisiert werden, verändern sich die Demographien schnell und ebenso deren politische Niederschläge. In der ersten Hälfte 2016 bewilligte Israel 1000 neue Wohneinheiten in Siedlungen in der Westbank außerhalb von Ostjerusalem, d.i. nach Angabe durch das israelische Central Bureau of Statistics eine Zunahme von 17 % gegenüber der gleichen Periode 2015

Israel hat Verachtung gezeigt für das internationale Gesetz, als es auf die Petition an den Obersten Gerichtshof antwortete und das „Regularisation Law“ herausforderte, eine berüchtigte Rechtsprechung, die eine rückwirkende Legalisierung illegaler Siedlungsbauten auf Privatland in der Westbank erreichen will. Israel gibt an, dass die Knesset über ihre Rechtsprechung Gesetze erlassen kann, um ein nationales Problem anzusprechen und dass die Konfiszierung von privatem Land gerechtfertigt werden kann, wenn ein nationales Interesse berührt wird..  Israel gibt an, Siedler seien lokale Bevölkerung und daher, sagen sie, gibt keine Verletzung von internationalem Recht.

Auf der Basis von heute auf morgen sucht Israel unentwegt, das Vorhandensein von palästinensischer Existenz auszulöschen. Schulen werden zerstört, Friedhöfe werden beschädigt, Ernten niedergewalzt und Land eingeebnet, womit den Menschen die Nahrungssicherheit und der Lebensunterhalt genommen wird. Paaren wird verboten zusammen zu kommen, wenn wenigstens ein Teil Ausländer ist.

Zum Abschluss eine gute Nachricht: Das allererste israelisch-afrikanische Gipfeltreffen, das für Oktober geplant war, wurde infolge von Boykott-Drohungen einer Reihe von Ländern und Druck gegen das Vorhaben von Seiten von Palästinensern und arabischen Ländern abgesagt. Premierminister Benjamin Netanyahu hatte geplant, an der Konferenz von etlichen dutzend afrikanischen Nationen teilzunehmen, die er als Zeichen für Israels Erfolg, neue diplomatische Freunde in diesem Kontinent zu finden, bezeichnet hatte. Wonach schaut sich Israel wirklich um? Freunde? - oder einen schweigenden Vorwand, Afrikas großen Reichtum an Mineralien auszubeuten?

In seiner Arroganz ist Israel blind gegenüber der Tatsache, dass seine Unverschämtheit ihm nur Isolation einbringen kann. Die Leiter Israels täten gut daran, jedem seiner Entscheidungsmacher das großartige alte Buch von Dale Carnegie zu kaufen: „Wie man Freunde gewinnt und Menschen beeinflusst“. Klar, es hat seine Narrative und politische Moral auf dem ganzen Platz und es geht in keine brauchbare Richtung.

 

 

PA warnt vor der Schließung des Al-Rahma Zutritts zur Al Aqsa - Das Außenministerium fordert von der Organisation für islamische Zusammenarbeit, die sich kürzlich in Astana getroffen hat, „ernsthafte und durchführbare Maßnahmen zu treffen, indem sie Beziehungen mit Israel abbricht“, um es zu verpflichten, sich von der Gewalt in Jerusalem zu verabschieden.

Die Palästinensische Autorität warnte Israel vor der permanenten Schließung des Al-Rahma Gate, einem der Zugänge zur Al Aqsa Moschee in der Altstadt des besetzten Ostjerusalems.

„Absperren zielt auf einen grundsätzlichen Wechsel des Status Quo hin“ und ist Teil von Israels Versuchen, die historische und legale Situation der Al Aqsa Moschee zu verändern. „Israel hat kein moralisches oder legales Recht, Rechtsprüche oder Entscheidungen für die für islamische Stiftungen verantwortliche Autorität zu treffen“, bestand das Ministerium. „Es arbeitet daran, den Status Quo der Al Aqsa zu verändern und die verantwortlichen Menschen und aktiven islamischen Institutionen auszuweisen, die daran arbeiten, das Noble Sanctuary (Höchstes Heiligtum) und andere heilige Stätten zu schützen“. Die Empfehlung der Polizei stellt eine „gefährliche Eskalation“ dar, die „katastrophale Gegenschläge“ haben wird, fügte die Stellungnahme der PA hinzu.   Quelle

 

 

Israelische Streitkräfte demolieren palästinensische Volksschule - Jedes Kind hat das Recht auf einen sicheren Zugang zu Bildung und die Staaten haben die Verpflichtung, dieses Recht zu schützen, zu respektieren und zu erfüllen, indem sie sichern, dass Schulen ein unverletzbarer sicherer Ort für Kinder sind.

Am 9. September 2017 betraten israelische Streitkräfte ein Dorf nahe Bethlehem, wo die lokale Bildungsbehörde versuchte, eine Volkschule wieder aufzubauen. Die Truppe umrundete die Schule und feuerte Tränengas, Betäubungsgranaten und Gewehrschüsse auf die Arbeiter und Zuschauer ab. Die Schule in Jubbet al-Dhib hatte eine Baubewilligung und war von den lokalen Behörden und internationalen NGOs in Partnerschaft mit der Europäischen Union gebaut worden. Am 24. August 2017 hatten israelische Streitkräfte die Schule in der Nacht vor der großen Eröffnung vollständig zerstört und die Einrichtung (kleine Schulbänke und Stühle) weggenommen. Als Ergebnis standen 64 Kinder da ohne Schule. Der Repräsentant  der Europäischen  Union und die EU-Vertreter der Mission in Jerusalem und Ramallah brachten eine Stellungnahme heraus, in der sie die Zerstörung der Schule verurteilten, zusammen mit anderen kürzlich erlassenen dringenden Bitten israelischer Autoritäten in Bezug auf Bildungseinrichtungen in der besetzten Westbank. Die EU-Mission forderte dringend, dass Israel aufhöre mit Demolierungen und Konfiskation von palästinensischem Eigentum, und dass das bereits weggenommene Eigentum an die Palästinenser zurückgegeben werden müsse. Quelle

 

 

Israel demoliert palästinensischen Friedhof nahe der Altstadt Jerusalems - Das Schicksal von Jerusalem und seinen heiligen Stätten war seit Jahrzehnten ein Schwerpunkt im israelisch/palästinensischen Konflikt mit zahlreichen Spannungen, die sich durch israelische Drohungen bezüglich des Status nicht-jüdischer religiöser Stätten in der City und der „Judaisierung“ von Ostjerusalem ergaben.

Bericht von Ekklesia - Am Montagmorgen demolierten israelische Streitkräfte (nach lokalen Quellen) Teile der äußeren Mauer des palästinensischen Friedhofs im besetzten Ostjerusalem. Mustafa Abu Zahra, Leiter des Komitees für die Erhaltung der islamischen Friedhöfe in Jerusalem, sagte Ma’an, dass Bulldozer, begleitet von Beamten der „Nature And Parks Authority“ (INPA) die westliche Sektion des Al-Shuhada oder „Märtyrer“-Friedhofs zerstörten, welcher eine Erweiterung des Al-Yusifiya-Friedhofs ist und sich am Lion’s Gate Zugang zur Altstadt befindet.  

Zahra berichtet weiter: Nach der Zerstörung der äußeren Friedhofsmauer fuhren die Bulldozer fort mit ihrer Zerstörungsarbeit in dem Bereich vor dieser, als eine Gruppe von Palästinensern aus Jerusalem ankam und „die Bulldozer zwangen, mit der Nivellierung des Landes aufzuhören“. Quelle

 

 

Israel blockiert Visa für die Westbank für ausländische EhepartnerInnen von Palästinensern - Einige ausländische EhepartnerInnen von Palästinensern, Leute mit Kindern sind vor kurzem nach Übersee verreist, um ihre Visa zu erneuern – nur, damit sie von den Behörden an der Wiedereinreise gehindert wurden!

Die israelischen Behörden machen es für ausländische EhepartnerInnen zunehmend schwer, in der besetzten Westbank Aufenthalt zu nehmen. In den vergangenen Monaten haben „BürgerInnen fremder Länder, die mit Einwohnern der palästinensischen Westbank verheiratet sind, festgestellt, dass Israel mehr Einschränkungen für ihre Fähigkeit zu bleiben  eingerichtet haben“.

Einige Frauen, die mit Palästinensern verheiratet sind, die früher Visa für sechs oder sieben Monate von den israelischen Besatzungsbehörden erhalten hatten, bekommen jetzt nur mehr Visa mit einer Gültigkeit von gerade einmal zwei Wochen und müssen diese immer wieder erneuern lassen“.  Treffen zwischen diesen Frauen und dem entsprechenden israelischen Beamten „ließen sie schließen, dass die Vereinbarung zur Ausgabe von jahrelang gültigen Visa zu Ende ist“.

Nach der Angabe von Haaretz „kam die verschärfende Praxis unangekündigt und ohne irgendwelchen Erklärungen“. Die „neuen Regeln und Verbote … wurden den ausländischen Ehefrauen mündlich mitgeteilt“, während „die Dauer des Visums sich von Person zu Person ändert ohne klaren Kriterien“.   Quelle

 

 

Israelische Streitkräfte ebnen Land ein im nördlichen Gazastreifen - Die Praxis, in Gaza Land einzuebnen hat im Effekt viel von den landwirtschaftlichen und Fischereigründen in der blockierten Küstenenklave zerstört. Israelische Militärfahrzeuge und Bulldozer fielen im Gazastreifen ein und zerstörten Ländereien in der „Pufferzone“. Sechs Bulldozer führten ihr Zerstörungswerk unter militärischem Schutz im nördlichen Gazastreifen aus. Israelische militärische Eingriffe waren lange ein häufiges Geschehen. Die israelische Armee nimmt auch häufig Fischer fest und/oder  schießt auf schutzlose Fischer, Schafhirten und Bauern im Grenzbereich, wenn man sie in der Nähe der Pufferzone erblickt. Als Rechtfertigung für solche Aktionen hat Israel das genaue Gebiet der ausgewählten Zone klargemacht. Die Aktionen der Israelis hatten den Effekt, viel vom landwirtschaftlichen und Fischereisektor von Gaza ruiniert zu haben – der ja bereits an den bösen Auswirkungen der 10jährigen Blockade leidet.        Quelle

 

 

 Das erste Israel-Afrika-Gipfeltreffen wird abgesagt in der Folge von Boykott-Drohungen - Viele arabische Länder forderten, dass der Gipfel abgesagt würde, und nun sagt das Israelische Außenamt, dass man die Veranstaltung „verschoben“ habe, ohne einen Ersatztermin bekanntzugeben.

Das erste Israel-Afrika-Gipfeltreffen sollte laut Plan im Oktober stattfinden; es wurde abgesagt nach Boykott-Drohungen durch eine Reihe von Ländern und Druck gegen die Veranstaltung von Seiten der Palästinenser und arabischer Länder. Premierminister Benjamin Netanyahu hatte geplant, an der Konferenz einiger dutzend afrikanischer Länder teilzunehmen, was er als Zeichen für Israels Erfolg beim Erwerb neuer diplomatischer Freunde auf diesem Kontinent ausgab.

Wonach trachtet Israel wirklich? Freunde? Oder einen schweigenden Vorwand für die Ausbeutung von Afrikas großem Reichtum an Mineralien?           Quelle        
Übers.: Gerhilde Merz  

Ein Prosit dem Frieden? - Das Oktoberfest beginnt – nicht nur in München, sondern auch mitten in den Bergen des palästinensischen Westjordanlandes - In einem palästinensischen Dorf braut eine Familie seit über 20 Jahren ein Bier, das in Kennerkreisen bekannt ist. Das Bier wird auch in Israel getrunken und könnte damit zu einem Symbol der Hoffnung werden. Aber ganz so einfach ist es nicht. - Benjamin Hammer - 16.09.2017

Wo gibt es das beste Oktoberfest? In einem kleinen palästinensischen Dorf im Westjordanland wollen sie es tatsächlich mit dem Original aufnehmen: „Ob sie mir das glauben oder nicht: Manche Deutsche, die zu unserem Oktoberfest kommen sagen: Das hier macht mehr Spaß als in München“, sagt Madies Choury, 31 Jahre alt und nach eigenen Angaben die einzige weibliche Bierbrauerin der arabischen Welt. „Bier ist die Liebe meines Lebens“, sagt sie. Seit Tagen macht Choury Überstunden, denn zum Oktoberfest im Dorf Taybeh werden tausende Besucher erwartet. Die palästinensische Version setzt dabei eher auf Falafel statt Brezn. Taybeh, so heißt auch das Bier, das die Familie hier seit über 20 Jahren braut – nach deutschem Reinheitsgebot. Taybeh-Bier wird mittlerweile auch nach Europa exportiert. >>>

3000 provokant Siedler stürmen, unter IDF Schutz die Ibrahimi Moschee - Rund 3000 israelische Siedler brachen in die Innenhöfe der Ibrahimi Moschee in Hebron, Südwestjordanland, ein, unter dem Vorwand, jüdische Feiertage zu feiern und das am Donnerstag beginnende jüdische Neujahrsfest zu begehen.

Israelische Besatzungstruppen (IDF) stürmten die Altstadt Hebron und machten sie zu einer militärischen Zone, während sich Hunderte von israelischen Soldaten und Spezialeinheiten in der Stadt ausbreiteten, um den Siedlern Schutz zu bieten, als sie die Moschee stürmten, wie lokale Medien berichten.

Palästinenser in der Altstadt berichteten von lauten Feiern, da die Siedler in den späten Abendstunden frei Feuerknallkörper benutzten und laute Musik spielten.

Die Ibrahimi Moschee und die Altstadt Hebrons waren schon immer andauernden israelischen Übergriffen ausgesetzt, vor allem, dass die Stadt von illegalen Siedlungen umgeben ist, die von etwa 500.000 extremistischen Siedlern unterdrückt werden.

Israel fährt fort, die Heiligkeit der moslemischen heiligen Plätze zu verletzen. Trotz der Zunahme von Protesten und Spannungen im Juli dieses Jahres stürmen die Siedler immer noch die Al-Aqsa-Moschee.

Die IOF hat unterdessen auch in den Nachbarstädten Beit Ula und Surif mehrere Stadtviertel durchsucht und Kontrollposten an den Straßen nach Hebron eingerichtet, wo Soldaten Autos stoppten und die Ausweispapiere der Fahrgäste überprüften.
Quelle         
Übersetzung mit Deep

 

   

Trump administration backs bill to halt aid to Palestinians - Richard Lardner - 14. 9. 2017 - The Trump administration declared its firm support Thursday for a bill that would suspend U.S. financial assistance to the Palestinian Authority until it ends what critics have described as a long-standing practice of rewarding Palestinians who kill Americans and Israelis.

The State Department announcement comes nearly six weeks after the Senate Foreign Relations Committee backed the measure. The legislation, which is named after an American who was stabbed to death in Israel by a Palestinian, reflects bipartisan outrage over what lawmakers have termed a "pay to slay" program endorsed by the Palestinian Authority.

"The Trump administration strongly supports the Taylor Force Act, which is a consequence of Palestinian Authority and Palestine Liberation Organization's policy of paying terrorists and their families," the State Department said.

The department added that President Donald Trump "raised the need to end any part of this program that incentivizes violence against Israeli and American citizens with President Mahmoud Abbas last May in both Washington and Bethlehem."

But the Palestinian Authority has disputed the accusations and called the bill misinformed. Husam Zomlot, chief representative of the Palestinian General Delegation to the U.S., said last month that the program is more than 50 years old and is aimed at giving support to families "who lost their breadwinners to the atrocities of the occupation, the vast majority of whom are unduly arrested or killed by Israel."

One of the bill's main sponsors, Sen. Bob Corker, R-Tenn., said the Palestinian Authority has created monetary incentives for acts of terrorism by paying monthly stipends of as much as $3,500 to Palestinians who commit acts of violence and to their families. The amount of the payment depends on the length of the jail sentence they receive for the crime, he said. Corker is chairman of the Foreign Relations Committee.

Palestinians have argued that ending Israel's occupation of the West Bank, Gaza Strip and east Jerusalem — lands that Palestinians seek for their state — is key to defeating terrorism.

Taylor Force was an MBA student at Vanderbilt University in Tennessee and a West Point graduate who was visiting Israel in March 2016 when he was killed. Force was from Lubbock, Texas. His parents live in South Carolina.

Sen. Lindsey Graham, R-S.C., said the Palestinian Authority praised Force's killer as a "heroic martyr." He estimated that the Palestinian Authority has paid $144 million in "martyr payments" over the years. >>>

Netanyahu's Israel is a cauldron waiting for the next explosion - While Israel proceeds along its merry way, each day building more settlements and demolishing more Palestinian homes, it is far from being the secure and stable dream Netanyahu envisioned. - James J. Zogby
For half of the past two decades Benjamin Netanyahu has served as prime minister of Israel. Whatever his ultimate fate (given the ongoing criminal investigations he is currently facing), it is clear that he has had a profound impact on Israel, the Palestinians, and the entire region.

There are those who have doubted that Netanyahu had any core beliefs, other than the desire to retain power. But even with his maneuvering and his penchant for prevarication, there are, in fact, core beliefs that have directed his career.

Shortly after his first election as prime minister, and before his maiden address to the U.S. Congress, a team of Reagan-era neoconservatives (many of whom ended up in senior positions in the George W. Bush Administration) wrote a paper for Netanyahu to guide his remarks before >>>

Gaza Crossings Sealed Off by Israeli State - 16. 9. 2017 - Israeli occupation authorities are to seal off crossings with the besieged Gaza Strip during September and October, the Palestinian Authority said on Thursday.

Director General of the Public Administration of the Crossing Points and Borders Committee in Gaza, Nazmi Muhanna, said that Karem Abu-Salem (Kerem Shalom) crossing will be fully closed from 20-23 September.

Karem Abu-Salem is the only operating commercial crossing through which Israel drops few amounts of the needed commodities to Gaza residents.

The statement also said, according to Days of Palestine, that the Israeli occupation authorities will open the crossing on 24 September only to close it once again on 29-30 September.

He did not give details about the planned closures in October, or the closure of Erez Crossing, the only passage for people in Gaza.

Al-Karama (Allenby) Border Crossing will also be affected by the Jewish holidays, which will see it reduce its hours of operation, Muhanna said.

It provides the only access from the occupied West Bank to Jordan; Israeli occupation forces control the crossing. >>>

Israel is ‘looting’ Palestinians’ natural resources in West Bank, says NGO - 18. 9. 2017 - Israel is “looting” the Palestinians’ natural resources in the West Bank, with the blessing of the Supreme Court, an NGO has charged.

According to Yesh Din, the Israeli quarrying industry in the occupied West Bank has “expanded significantly” since a ruling by Israel’s top court, rejecting a petition brought by the NGO demanding an end to all mining and quarry activities in the region.

Yesh Din’s petition had claimed Israeli policy of “economic exploitation of occupied territory” constitutes a “blatant violation of international law”. But in 2011, Israel’s Supreme Court rejected the petition, “thereby regulating a colonial exploitation of natural resources on occupied land”.

According to data obtained by the NGO, the amount of gravel mined in Area C of the West Bank –including both Israeli and Palestinian quarries – rose by 40 per cent from 2008 to 2015.

Over 20 per cent of the State of Israel’s general consumption now comes from the quarries owned by Israel in the occupied West Bank. >>>

Bildergebnis für Issa Amro
Ali Abunimah: Unpopular Abbas Targets Palestinian Critics - 13. 9. 2017 - The Palestinian Authority’s arrest of prominent human rights activist Issa Amro is part of a wider crackdown on critics of Mahmoud Abbas’ rule, says Ali Abunimah of The Electronic Intifada.

Ali Abunimah is co-founder of the award-winning online publication The Electronic Intifada and author of One Country: A Bold Proposal to End the Israeli-Palestinian Impasse. His latest book is titled The Battle for Justice in Palestine. Based in Chicago, he has written hundreds of articles on the question of Palestine in major publications including The New York Times, The Guardian and for Al Jazeera. >>>

 

 

 

 

 

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Aktuelle  Kurznachrichten

Das kaum einstündige Treffen zwischen US-Präsident Donald J. Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am 18. September am Rande der Vereinten Nationen in New York hat keine greifbaren Ergebnisse im Hinblick auf die Wiederaufnahme der israelisch-palästinensischen Gespräche erbracht.

Trump administration backs bill to halt aid to Palestinians

New York TV stations smear Roger Waters, for praising BDS as 'one of most admirable pieces of resistance world has seen'

Israel lobby is never a story (for media that is in bed with the lobby)

Israeli government to celebrate 50 years of 'return to Judea and Samaria for eternity' at a settlement

Israel is ‘looting’ Palestinians’ natural resources in West Bank, says NGO

Young Gaza musicians break the Israeli siege – by accident

IAEA-Chef- Atomdeal mit dem Iran funktioniert

18. 9. 2017

Hamas pledges to dissolve administrative committee, hold elections
 

Hamas says ready to disband Gaza administration, hold Palestinian elections - Palestinians
 

UN official welcomes Hamas` willingness to reconcile with Fatah-ruled PA

Israeli Soldiers Abduct Four Palestinians During A Wedding Near Jerusalem

Army Abducts Eight Palestinians In The West Bank

 

Israeli forces detain 11 Palestinians from the West Bank

Gaza Strip- MADA Denounces Sentencing of Female Palestinian Journalist Struggling with Cancer

Palestinian Primary Schools Defy Demolition Orders

Trump- I Love Israel, and Peace Could Actually Happen

Ashrawi and Erekat Mark 35th Anniversary of Sabra and Shatila Massacre

Hundreds of Palestinians, Israelis march to support village encircled by wall

WATCH- Settler attacks left-wing activist, breaks his arm

Israel warns entire Bedouin community of imminent forcible transfer

Israel halts work on donor-funded agricultural road near Bethlehem

Report- Israeli forces detained 522 Palestinians in August 2017

NGO says Israel's censoring of online content 'has no legal basis'

PLO marks 35th anniversary of Palestinian refugee camp massacre in Lebanon

Israel Charges Bedouin Medical Student With Grave Security Offenses. His Crime- Passing Out Lecture Notes

Ousted Trump adviser- Liberal Jews are betraying U.S.-Israel relations

`Daily Stormer` dedicates banner to Netanyahu`s son

Video- Soldiers assault woman who resists as they weld her door shut

17. 9. 2017

Israeli Soldiers Injure One Palestinian, Abduct Another, Near Nablus

Israel’s ‘Cyber Unit’ Operating Illegally to Censor Social Media Content

UN Official Praises Hamas’ Willingness to Recognize PA’s Reconciliation Terms

Gaza Crossings Sealed Off by Israeli State

Dr. Ashrawi Denounces Decision to Bury Palestinians in “Numbers” Cemetery

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (30 August – 13 September 2017)

Israeli Soldiers Attack A Nonviolent Procession In Hebron, Abduct Two Palestinians

Is Israel turning its Bedouin citizens into a stateless people

Israel stops issuing one-year visas to foreigners married to Palestinians

Critics slam ADL for training U.S. police in Israel– and when Reddit AMA goes off script

Video- Soldiers assault woman who resists as they weld her door shut

16. 9. 2017

Israeli settlers raid two Palestinian villages, destroying 70 olive trees

Israeli National Union endorses a "surrender or transfer" plan for Palestinians

Ni’lin Weekly Protest Marks Sabra and Shatila Massacre

Many Palestinians Suffer Effects Of Teargas Inhalation Near Hebron

Israeli Soldiers Abduct Two Children In Silwan, Invade Communities In Jenin, Bethlehem and Ramallah

Two Qassam Fighters Killed In Tunnel Accidents In Gaza

Is Israel turning its Bedouin citizens into a stateless people

Israel's top court rules human rights aren't 'controversial'

Young Jews don't trust their institutions on Israel

Israeli forces suppress Palestinian marches in Hebron city

Clashes erupt during Israeli raid on Hebron-area town

Israeli forces invade Hebrons commercial center on Friday

Palestinian landowners push to halt settlement building

Why is Human Rights Watch urging engagement with Israel’s banks

15. 9. 2017

UN official welcomes Hamas' willingness to reconcile with Fatah-ruled PA

Hundreds of US rabbis blast 'betrayal' by Israel over western wall, but not a word about West Bank wall

Critics slam ADL for training U.S. police in Israel-- and when Reddit AMA goes off script

PA withdraws UN tourism agency membership bid – Middle East Monitor

UN: Palestinians face intensifying demolitions, evictions in Jerusalem

The Palestinian response to Israeli violence is remarkably restrained

Israel/Palestine: Israeli Banks Supporting Settlements

Netanyahu- "Israel nicht mehr Gegner der arabischen Länder"

Bürgermeister geht in Palästina erste Schritte zur Partnerschaft

Army Invades Homes In Many Villages And Towns In Hebron, Confiscate Cash

Many Palestinians Suffer Effects Of Teargas Inhalation In Jerusalem

Why young Jews don't trust what their institutions say about Israel

Israel's top court rules human rights aren't 'controversial'

Meet the physician who took on Israeli segregation

Israeli forces demolish Palestinian home in Negev for 8th time

Israeli court extends detention of injured Palestinian teenagers

Israel rules against revoking Jerusalem residency of Palestinian parliamentarians

Israeli forces detain 14 Palestinians during overnight raids in West Bank

Netanyahu Has Lost the Freedom of Speech Game

War crimes and open wounds- The physician who took on Israeli segregation

Israeli forces invade Hebrons commercial center on Friday

14. 9. 2017

Suicide and a lost generation: Gaza youth are dying before they can live

Arab League and Palestinian Authority to block Israeli bid for UN Security Council seat

Gericht kippt Militärdienst-Befreiung für ultraorthodoxe Juden

Many Palestinians Suffer Effects Of Teargas Inhalation In Jerusalem

In the backyard of the 'White City,' Mya Guarnieri Jaradat's book reports on African asylum seekers and guest-workers in Israel

Soldiers Confiscate A Truck, Force Farmers Out Of Their Lands, In Tubas

Army Injures A Palestinian, Abduct Him Along With Two Others, In Tubas

Amnesty International’s Tax Benefits to be Revoked by Israel

Palestinian Abducted by Israeli Forces as Settlers Storm Al-Aqsa


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