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Palästinenser aus Deheishe stirbt nach  brutalem israelischen Angriff - Nora Barrow-Friedman - 6. September 2017

Am Sonntag starb ein palästinensischer Jugendlicher, der in der Bibliothek arbeitete, an seinen Verletzungen, die er im letzten Monat erhielt, als israelische Soldaten ihn 7 mal aus kurzer Entfernung beschossen, während sie seine Wohnung früh morgens überfielen.

Er ist das letzte Opfer der üblichen israelischen Überfälle auf das Dheishe-Flüchtlingslager bei Bethlehem in der besetzten Westbank. Ein Bewohner erzählte Electronic Intifada, dass  während der letzten Monate israelische Kräfte fast jede Nacht das Lager überfielen.


Raed al Sahli,22 wurde von  Undercover-Soldaten  am 9. August aus seinem Bett geschnappt, angegriffen,  angeschossen und eine halbe Stunde durch die  Gassen des Lagers geschleift.


Der Überfall wurde von Undercover-Agenten der Duvdevan-Einheit  durchgeführt, die sich oft als palästinensische Zivilisten verkleiden  - sog. mistaravim.


Soldaten nahmen al-Salhi ins Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem, wo er unter Arrest  gesetzt wurde, obwohl er ins Koma gefallen war. Er blieb bewusstlos auf der Intensiv-Station, bis er am 3, September starb. Keinem seiner Familienmitgliedern wurde erlaubt, ihn zu besuchen.  Trotz seines kritischen Zustandes wurde er schwer bewacht.


Die israelischen Kräfte schossen während desselben Überfalls auch einen anderen Mann, Azit Arafeh ins Bein – nach einem Bericht von Maan.


Arfeh  wurde  wochenlang an sein Krankenhausbett gefesselt. Er musste auch künstlich beatmet werden. Als Gegenstand des Spottes bei einem juristischen Prozess wurde Aref  einmal in einem Krankenhausbett vor das Militärtribunal gebracht.


Eine Woche nach dem Überfall  ergriffen israelische Kräfte al-Salhis Bruder Bassam während einer anderen Invasion im Lager, berichtet Maan.


Al-Salhis Verhaftung wurde  auf mehrere Male vom Ofer-Militärgericht  unter dem Vorwand verlängert, das Verhör zu vervollständigen – trotz der Tatsache, dass er sich in kritischer Situation befand, bewusstlos und vom Ventilator abhängig war, berichtete das palästinensische Gefangenen Netzwerk Samidoun.


Fünf Jugendliche  des Lagers wurden  in zwei Jahren getötet.


Al-Salhi ist der fünfte Jugendliche in Dheisheh, der vom israelischen Militär seit Februar 2015  getötet wurde. >>>

Es reicht nicht, die Besatzung zu beenden - Progressive Israelis und Palästinenser haben eine wichtige Aufgabe: eine politische Bewegung aufzubauen, die uns eine wirksame Stimme gibt , um die Zukunft unseres Landes zu formen - Jeff Halper

Da wir den 50. Jahrestag von Israels Besatzung erreicht haben, ist es schwer, am Horizont ein durchführbares politisches Programm oder eine konzentrierte politische Bewegung jenseits des ungenauen Slogans: „beendet die Besatzung“ zu finden. Die von der israelischen Friedensbewegung  der letzten 50 Jahre   und von der PLO/PA der letzten 30 Jahre unterstützte Lösung – zwei Staaten für zwei Völker – ist ritualisiert und versteinert worden  und funktioniert nicht mehr.  Sie ist tief  unter den israelischen Siedlungen begraben worden, wie auch unter massiven Blocks in Ost-Jerusalem und der Westbank, wo inzwischen 800 000 israelische Siedler wohnen.


Ganz bewusst  und systematisch und mit unbegrenzten  Ressourcen hat Israel nahezu  das große Projekt des Zionismus vollendet: tatsächlich die Judaisierung des Landes und Palästina  in das Land von Israel verwandelt. „Ost“-Jerusalem 1967  annektiert, hat längst aufgehört, als eine kohärente, funktionierende städtische Entität zu existieren. Die Westbank  ist zu Judäa und Samaria geworden. Mehr als 90% der Palästinenser  sind auf nur 12%  des ganzen Landes eingeschlossen, obwohl sie fast die Hälfte der Bevölkerung audmachen. Groß-Israel ist eine Realität, eine unumkehrbare Realität, unleugbar ein einziger Apartheid-Staat. Ein Blick auf die Karte genügt, um die „Matrix der Kontrolle“  zu zeigen, die Israel auf Dauer über die besetzten palästinensischen Gebiete gelegt hat.


Die Karte zeigt, wie jede Regierung absichtlich jede Möglichkeit eines lebensfähigen palästinensischen Staates während der letzten fünf Jahrzehnte eliminiert hat. >>>

Jerusalem droht Amnesty International - Das Boykott-Verbot könnte erstmals gegen Amnesty International angewendet werden. Die Menschenrechtsorganisation nimmt es gelassen. - 13.09.2017  - Inge Günther

Israel will erstmals ein gesetzliches Boykott-Verbot anwenden, um Amnesty International (AI) zu belangen. Die Menschenrechtsorganisation hatte im Juni aus Anlass von 50 Jahren Besetzung der palästinensischen Gebiete die internationale Gemeinschaft aufgerufen, Siedlerprodukte zu boykottieren. Ihre Kampagne macht sich auch dafür stark, ein Waffenembargo gegen Israel und militante Palästinenser-Organisationen zu verhängen.

Der israelische Finanzminister Mosche Kahlon hatte bereits im Juli angekündigt, als gemeinnützig anerkannten NGOs, die gegen das Anti-Boykott-Gesetz verstoßen oder staatlichen Interessen schadeten, steuerliche Vorteile zu entziehen. Das regierungsnahe Blatt „Israel Hajom“ berichtete in seiner Dienstagsausgabe, Vertreter von Amnesty sollten jetzt zu einer Anhörung in der Finanzbehörde in Jerusalem vorgeladen werden.


Boykott-Verbot gegen Amnesty International (AI)
- Hart treffen dürfte ein Entzug steuerlicher Vorteile die Organisation allerdings nicht. Ihr israelischer Sprecher Gil Naveh erklärte, AI werde von rund 2500 Spendern im Lande gefördert. Nur die Allerwenigsten verlangten eine Spendenquittung. Unterstützung erhielt AI auch vom „New Israel Fund“, der linke Projekte fördert. Finanzminister Kahlon gehe es „nur darum, legitime Kritik an der israelischen Besatzung zum Schweigen zu bringen“ >>>

Arbeitet nicht zusammen mit den israelischen Folterern - Ali Abunimah - 4. September 2017 - Palästinensische Akademiker drängen ihre europäischen Kollegen dahin, ihre Zusammenarbeit mit einem EU-Projekt  zu beenden, das israelische Folterer begünstigt.

Die palästinensische Föderation of Unions of University Professors und Employees und PACBI, die Palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels, rufen Belgiens  KU Leuven-Universität und Portugals INESC-ID Forschungsinstitut auf, sich aus dem von dem EU-finanzierten Law-Train-Programm zurück zu ziehen.

Sie drängen auch  drei britische Akademiker, die als Berater bezeichnet werden, von der Portmouth Universität: Clair Nee und Jo Taylor und Willim Finn,  beide vom Polizei-College,- sie mögen ihre Rollen in dem Projekt aufgeben. Law-Train begann im März 2015 mit dem angeblichen Ziel, die Verhör-Techniken zwischen den Ländern, die den neuen Herausforderungen der  transnationalen Kriminalität gegenüberstehen, auszugleichen.

Es ist ein gemeinsames Projekt mit Israels allgemeinen Sicherheits-Ministerium, der Polizei und Israels Ban-Ilan-Universität.
Doch die internationalen Rechts-Experten sagten im Juni, dass LAW-TRAIN die EU-Regulierungen und das Internationale Gesetz verletzt, weil Israels allgemeines SicherheitsMinisterium verantwortlich  oder tatbeteiligt an Folter und anderen Verbrechen sei.

Kriegsverbrechen finanzieren - Israels Polizei und Bar-ilan-Universität sind direkt auch mit zahlreichen Verstößen, einschließlich außergerichtlichen  Exekutionen, Folter, Kriegsverbrechen und betrügerischem Einverständnis mit Israels Geheimpolizei verbunden, sagen palästinensische Akademiker.

„Zusammenarbeit mit diesen Institutionen  durch LAW-TRAIN missachtet nicht nur die palästinensischen Menschenrechte,“ fügt er hinzu, „ es gibt auch freie Bahn zur Fortsetzung für diese Foltermethoden und – was noch schlimmer ist – präsentiert sie als ein Beispiel für Europa.

EU-Offizielle behaupten, dass LAW-TRAIN eine ethische Bewertung genehmigte, aber nach Rechts-Experten war der Prozess fehlerhaft und ignorierte  hauptsächliche EU-Vorschriften, die das Finanzieren von Individuen und Entitäten verbieten, die mit ernstem Fehlverhalten beteiligt sind.

LAW-TRAIN wird unter Horizon 2020 finanziert, einem EU-Programm, das  Millionen von Dollar an israelische Waffenfabrikanten und Menschenrechts-Verletzer  liefert unter dem Deckmantel, die Forschung zu unterstützen.

Zum Beispiel gibt Horizon 2020  Millionen Dollar an die Elbit-Systeme, eine israelische Gesellschaft, die dem israelischen Militär hilft, einem internationalen Verbot von Splitterbomben aus dem Weg zu gehen. >>>

Vom Rat der afrikanischen unabhängigen Kirchen - Erklärung für die Medien - 11. Juli 2017 ((keine Internetadresse))

Apartheid im Heiligen Land – Israel

Der Südafrikanische Kirchenrat (SACC) und der Rat afrikanischer unabhängiger Kirchen (CAIC) besuchte kürzlich das Heilige Land von Palästina-Israel.

Die Kirchenführung fand, dass die israelischen Verletzungen der palästinensischen Menschenrechte erschreckend sind! Israel hat gut vom Südafrikanischen Apartheid-Regime gelernt und in der Tat seinen Architekten Hendrik Verword übertroffen, was ihre Gestalt und ihre. Anwendung betrifft. Man könnte dazu zahlreiche Beispiele zitieren, doch das Folgende überschreitet automatisch meine Erinnerung:

1. Ausdehnung und Errichtung illegaler Siedlungen auf besetzten palästinensischen Gebieten.

2. Errichtung illegaler israelischer Checkpoints, die von feindseligen israelischen Armeeoffizieren besetzt sind, um die Bewegung der Palästinenser zu überwachen, während Israelis und israelische Siedler völlige Freiheit haben. Zum Beispiel erlebt jeder Palästinenser entsetzliche Demütigung am Checkpoint 56 zwischen den heiligen Städten Bethlehem und Jerusalem.. Der Zugang wird völlig von groben und feindseligen israelischen Soldaten kontrolliert. Die Apartheid-Mauer, die von Israel gebaut wurde, bewirkt eine getrennte Entwicklung zwischen Israelis und Palästinensern und trennt deswegen nicht nur geographisch, sondern auch die Menschen und ihre Lebensgrundlage!

3. Die Ruinen von Lifta, gerade außerhalb von Jerusalem stellen einen höhnischen Schmerz in Palästina dar und was noch schlimmer ist, israelische Siedler haben dieses Dorf überfallen und besetzt.

4. Der südafrikanische Wald in Lubya, in dem die südafrikanische Flagge hängt, ist eine schäbige Erinnerung eines 73jährigen Palästinensers, dessen Dorf 1948 unbarmherzig zerstört wurde, als er gerade ein 4jähriger Junge war. In meinen Ohren klingt ein südafrikanisches Kampflied „senzenina“ wieder, das wir, SAAC- und CAIC-Vertreter, gesungen haben - es ist ein Ausdruck aktiver Solidarität mit den Palästinensern.

5. Palästinensische Kinder werden unter verheerenden Umständen in Hebron erzogen, wo einige Straßen nur für israelische Siedler bestimmt sind.

Was ist sonst noch zu sagen: außer einem Appell an die israelische Gemeinschaft, von den diabolischen Aktivitäten der Apartheid gegenüber den Palästinensern Abstand zu nehmen. Man fragt sich, wie viel Heiligkeit das Heilige Land noch hat???
Jedes Bemühen, einschließlich des BDS-Boykotts von Israels Programmen, sollte und müsste fortgeführt werden, um die israelische Apartheid aufzulösen. Ich bitte die südafrikanische Regierung dringend darum, die Front anzuführen. Eine der ersten Handlungen müsste die Rücknahme unserer Flagge und Symbole aus dem sog. südafrikanischen Wald sein, der von israelischen Unterstützern im zerstörten palästinensischen Dorf Lubya errichtet wurde.

Bischof Dr. Ts Ngcana  Stellvertretender Generalsekretär  - Thami.ngcana@gmail.com             (dt. Ellen Rohlfs)

Extremistischen israelische Siedler verbrannten Ahmed Dawabshehs  Eltern und seinen kleinen Bruder Ali Saad Dawabsha  zum Tode. Der einzige Überlebende vermisst seine Mutter und zeigt das auch.

 

Dokumentation - Der Tod von Ali Saad Dawabsha (ein 18 Monate junges Kleinkind) >>>

 

 

 

 

 

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