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Montag, 04. September 201718:26  -     facebook     LINKS       ARCHIV      BDS      THEMEN

 

Wollen wir länger nur zuschauen? - Vorwort – Erhard Arendt - Liebe Leser, „Das Palästina Portal“ veröffentlicht, um über das Aufzuklären was in Palästina geschieht, eine Vielzahl von Berichten. Meist kurze Ausschnitte, verlinkt auf eine interne oder externe Seite. Den nachfolgenden, längeren Text möchte ich vollständig auf der Startseite des „Das Palästina Portal“ veröffentlichen. Er zeigt beispielsweise nicht nur das rassistische, extreme, gewalttätige Verhalten der Israelischen Regierung. Es zeigt, die Welt (mit wenigen Ausnahmen) spielt mit, duldet, schaut beiseite, verleugnet, unterstützt, verleumdet die, das das bennenn. Die Welt schaut tatenlos, hilflos zu, ohne wirklich konsequent zu handeln. Es gibt Proteste, Aufrufe, ernste Worte die Netanjahu und seine Minister auf dem WC abspülen, dann machen sie weiter, machen es noch schlimmer.

Die israelische Regierung muss endlich entsprechende Konsequenzen erleben, zum Beispiel einen weltweiten Boykott. Israel hat es uns ja vorgemacht. Israel  (man schaue Richtung Iran), fordert schon krankhaft  Boykottmaßnahmen gegen den Iran, sie wendet sogar, blicken wir auf Gaza, die übelste Art eines Boykotts an, die nackte, unmenschliche Gewalt.

Israel hat Gaza in das größte Freiluftgefängniss der Welt verwandelt. Sie hat Gaza fast zerstört, behindert die Lebensfähigkeit. Die UNO sagt, Gaza ist spätestens im Jahr 2020 nicht mehr bewohnbar. Israel folg dabei wohl den Gedanken von
Dov Weissglas, (Berater von Premierminister Olmert), er sagte öffentlich, man solle die Bewohner von Gaza "auf Diät" setzen, aber so,  dass sie nicht von Hunger sterben. Wir sollten nicht so brutal und mörderisch wie Israel handeln, unsere Regierungen müssen aber endlich handeln. Wenn man wahrnimmt, wie hysterisch Israel auf BDS reagiert, scheint das ein Weg zu sein.
 

 

EU lässt Israel Schulen in der Westbank zerstören, die es selbst finanziert hat - Ali Abunimah - 28.08.2017 - Dutzende palästinensische Kinder in Jubbet al Dhib, einem Dorf bei Bethlehem, sollten vergangene Woche mit dem Schulunterricht beginnen.

Aber am Abend des 22. August zerstörten israelische Besatzungskräfte ihre neue Schule. Sie hatte aus sechs vorgefertigten Gebäuden bestanden, die weitgehend von der EU und mehreren ihrer Regierungen finanziert worden waren. Während dem 5-stündigen Angriff erklärte die israelische Armee den Bereich zum gesperrten Militärgebiet und setzte Schallgranaten, Tränengas und Gummi ummantelte Stahlkugeln ein, um die Bewohner fernzuhalten, während sie die Gebäude abrissen und konfiszierten.

"Es war herzzerreißend zu sehen, wie die Kinder und ihre Lehrer unter der glühenden Sonne zu ihrem ersten Schultag erschienen, ohne Klassenraum oder irgendetwas anderes als Unterstand, während in der unmittelbaren Nachbarschaft die Bauarbeiten für die Erweiterung illegaler Siedlungen ohne Unterbrechung weitergehen", sagte Itay Epshtain vom Norwegischen Flüchtlingsrat nach einem Besuch in dem Dorf.

"Die Zerstörung eines Schulgebäudes in der Nacht vor Beginn des neuen Schuljahres verkörpert die administrative Grausamkeit und systematischen Schikanen durch die Behörden mit der Absicht Palästinenser von ihrem Land zu vertreiben", erklärte die israelische Menschenrechtsgruppe B'Tselem.

Ein Sprecher der EU sagte am Montag der Electronic Intifada, der Wert der von der israelischen Armee beschlagnahmten Gebäude und (ihrer) Ausstattung in Jubbet al Dhib und zuvor in der Gemeinde Abu Nuwar betrage 37.000 Dollar – und dass sie gemeinschaftlich von der EU, von  Belgien, Dänemark, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Spanien und Schweden bezahlt worden waren.

Anfang August hatte die israelische Armee Solarpaneele konfisziert, die den Kindergarten der Gemeinde Abu Nuwar mit Strom versorgte; Abu Nuwar liegt in der Zone E1 der besetzten Westbank, wo Israel den Ausbau seiner Megasiedlung Maaleh Adumim plant.

Schwache Antwort der EU - In einem schwachen Statement äußerte die EU letzte Woche ihre "ernste Besorgnis" – nicht einmal Verurteilung – über diese und andere Zerstörungen. In dem Statement wurde nicht einmal erwähnt, dass die Gebäude von Steuerzahlern der EU finanziert worden waren. Die EU erwähnte allerdings, dass die israelische Politik "Land zum exklusiven israelischen Gebrauch ausweist und den Palästinensern Entwicklung verweigert" – eine indirekte Anerkennung dessen, was andere unverblümter und genauer als Apartheid bezeichnet haben.

Doch schon am Montag bestätigte die EU, sie sei zufrieden, dass sie die Zerstörung vorübergehen ließ, ohne Israel mit einer konkreten Aktion zur Rechenschaft zu ziehen. Gefragt, was die EU geplant habe, um Schadensersatz und Rechenschaft von Israel zu verlangen, sagte der Sprecher: "Die EU hat diese Angelegenheiten öffentlich und ebenso privat in ihrem Dialog mit den israelischen Behörden zur Sprache gebracht." Das ist die diplomatische Sprache für: Wir haben alles getan, was wir tun werden, was so viel heißt, wie 'nichts'.

Angriffsserie  - Die Zerstörung von Jubbet al Dhib war eine von mehreren israelischen Angriffen auf palästinensische Schulen in der letzten Zeit.

Am 21. August stürmten Besatzunsgkräfte die palästinensische Beduinengemeinde Jabal al-Baba nahe dem Dorf al-Eizariya im Umland von Jerusalem und zerstörten ein vorgefertigtes Gebäude, das als Kindergarten für 25 Kinder dienen sollte, die keine andere Schule haben. Laut B'Tselem nahm die israelische Armee Tische, Stühle und eine Tafel mit – eine Ausstattung im Wert von 2.800 Dollar, eine riesige Summe für eine so kleine Gemeinde.

"Die jüngste Reihe von Zerstörungen von Schulen und Konfiszierungen in der Westbank sind Teil eines größeren Angriffs auf (Schul-)Bildung in Palästina", stellte der Norwegische Flüchtlingsrat fest. Nach dieser Organisation sind derzeit etwa 55 Schulen in der Westbank von Anordnungen der Besatzungsmacht zur Zerstörung oder dem sogenannten "Baustopp" bedroht. Viele liegen in der Zone C, den ungefähr 60% der Westbank, die nach den von Israel und der PLO Anfang der 1990-er Jahre unterzeichneten Osloabkommen sich unter voller israelischer Kontrolle befinden.

Viele dieser Schulen sind mit Spenden finanziert worden, einschließlich von Regierungen von EU-Mitgliedsländern.

"Israel verweigert den meisten Palästinensern in der Zone C Baugenehmigungen und lässt damit Palästinensern keine andere Wahl als ohne Genehmigungen zu bauen und zu entwickeln, während sich in der Nachbarschaft israelische Siedlungen, die in Verletzung des Völkerrechts errichtet wurden, weiterhin ausdehnen", stellte der Norwegische Flüchtlingsrat fest.

Massive Zerstörungen  - Die Zerstörung palästinensischer Infrastruktur durch Israel, die von internationalen Gebern finanziert wurde, erfolgt unablässig und systematisch. In den letzten Jahren hat Israel EU-finanzierte Projekte wie Schulen, Spielplätze und landwirtschaftliche Initiativen im Wert von mindestens 74 Millionen Dollar zerstört. Analysten nehmen an, dass die EU das ganze Ausmaß der Zerstörungen durch Israel herunterspielt, um Schwierigkeiten zu vermeiden.

Die iraelische Zeitung Haaretz berichtete letztes Jahr, dass es wachsenden Druck von Mitgliedern des Europäischen Parlaments auf die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini gab, Israel in dieser Angelegenheit energischer zur Rede zu stellen. Aber statt dessen scheint die EU ihre bedingungslose Unterstützung für Israel zu verstärken. En hochrangiger Beamter versprach kürzlich Unterstützung der EU für die israelischen Bemühungen Kritik an ihrer Politik zum Schweigen zu bringen, unter dem Deckmantel des Kampfs gegen Antisemitismus. Auch fahren EU-Beamte fort die gewaltfreie BDS-Bewegung mit der Behauptung schlecht zu machen, die EU könne nicht sicher beweisen, dass BDS-Aktivitäten (nicht) zu einem Anstieg von antisemitischen Vorfällen geführt hätten.

Die EU fährt auch fort, israelische Folterer und Rüstungsproduzenten finanziell zu unterstützen.

Leere Worte - Im Juni konfiszierte Israel eine Solaranlage und einen Dieelgenerator in Jubbet al Dhib, die von den Niederlangen gespendet worden waren und auf einen Wert von hunderttausenden Dollar geschätzt werden.

Die niederländische Regierung sandte Israel einen Brief, in dem es gegen die Entfernung protestierte und sagte, "sie würde derzeit prüfen, welche weiteren Schritte unternommen werden können". Haaretz berichtete, "diese  sanft formulierten Statements verbergen die kochende Wut in der Regierung der Niederlande, einem engen Freund Israels, über den Schaden an dem humanitären Projekt".

Und über die Zerstörung in Jubbet al Dhib im August hat die belgische Regierung ihre Verärgerung wissen lassen. "Diese neuen Zerstörungen und Konfiszierungen von unverzichtbarer Infrastruktur ist inakzeptabel", sagten der Außenminister des Landes Didiers Reynders und Entwicklungsminister Alexander De Croo in einem gemeinsamen Statement. "Durch das Unterminieren solcher humanitärer Projekte verstößt Israel gegen seine internationalen Verpflichtungen als Besatzungsmacht, insbesonders gegen die Vierte Genfer Konvention, die sich auf den Schutz der zivilen Bevölkerung in Kriegszeiten bezieht", fügte die belgische Regierung hinzu. Starke Worte in der Tat, aber mit beruhigenden Zusicherungen, sodass Israel keine Konsequenzen fürchten muss.

"Von der israelischen Regierung werden Erklärungen und Schadensersatz verlangt", sagten die Minister. "Belgien ist nicht der einzige internationale Geber, der durch diese Art von Zerstörungen betroffen wurde. Es wird gemeinsam mit seinen Partnern fortfahren wie in der Vergangenheit daran zu arbeiten, die israelische Regierung zu ersuchen, diese Zerstörungen zu beenden."

Es gibt nicht den leisesten Hinweis darauf, was Belgien machen würde, wenn Israel seine höflichen Bitten ignoriert, aber wenn man die Vergangenheit betrachtet, wird es – wie die EU – absolut gar nichts tun.

Schlag uns noch einmal - "Die Zerstörung von Bildungsinfrastruktur, die mit europäischem Geld finanziert worden ist, ist nicht nur eine Verletzung des Völkerrechts", sagt Hanibal Abiy Worku, der Direktor des Norwegischen Flüchtlingsrates-Palästina. "Es ist auch ein Schlag ins Gesicht der internationalen Gemeinschaft, die Hilfe für die besetzte palästinensische Bevölkerung zur Verfügung stellt, um für die Kinder für sichere Orte zum Lernen zu sorgen."

Mit ihrer Untätigkeit haben die EU und Regierungen ihrer Mitglieder Israel wieder einmal eine klare Botschaft gesandt: bitte, schlag uns und unsere Steuer zahlenden Bürger noch einmal und bleib dabei Schulen und Leben der Palästinenser zu zerstören.    Quelle          Übersetzung: K. Nebauer

Palästina-Museum in Birzeit : Letzter gemeinsamer Grund ist aus Stein - Jochen Stahnke -  30.08.2017 - Über ein Jahr lang stand das „Palästina-Museum“ nach seiner Eröffnung leer. Es ging um Macht, Geld und Politik. Jetzt wurde die erste Ausstellung eröffnet. „Jerusalem lebt“ lässt wenig lästigen Raum für Interpretationen.

Am Ende der stufenförmig zulaufenden Terrassen steht das Palästinensische Museum. Es schmiegt sich in den zerklüfteten Fels, wie es die terrassierten Felder der örtlichen Landwirtschaft seit Jahrhunderten tun. Der 25 Millionen Euro teure Bau manifestiert einen Anspruch auf das Land. Das palästinensische Volk hat jetzt eine richtige Nationalgalerie. Wenn auch nicht in Ramallah, dem Verwaltungssitz der Autonomiebehörde, sondern in der nahe gelegenen Universitätsstadt Birzeit. Der Bau des irischen Architekturbüros Heaneghan Peng wurde neben privaten palästinensischen Spendern unter anderem von der „Bank of Palestine“ und einem kuweitischen Fonds finanziert und hat keine direkten Verbindungen zur Autonomiebehörde. Die stört sich nämlich daran, dass dem Museum lange das Attribut „National-“ anhing, wo doch schon das „Jassir-Arafat-Museum“ im benachbarten Ramallah das Nationalmuseum des palästinensischen Volkes sein soll.

Als das „Palästina-Museum“ im Mai vergangenen Jahres eröffnet wurde, blieb es leer. Seither ergießt sich Häme israelischer Siedlerorganisationen über das Projekt, zumal jüdische Radikale propagieren, dass die Juden in ein leeres Land ohne palästinensische Kultur zurückgekehrt seien. Doch die Leere der Hallen hatte viel profanere Hintergründe, welche die Realitäten in den Palästinensergebieten widerspiegeln: Es ging um Macht, Geld und Politik. Der Direktor Jack Persekian verließ das Museum schon vor der Eröffnung im Streit über seine Ausstellung „Never Part“ (unzertrennlich), in der Palästinenser Hinterlassenschaften aus ihrer alten verlassenen Heimat zusammentragen und Künstler daraus machen können sollten, was sie wollten. Möglicherweise war dies den Besitzern des Museums zu wenig politisch – oder zu unkontrollierbar, wie Persekian damals andeutete.

Neuer Direktor, erste Ausstellung
- Nun gibt es einen neuen Direktor, er heißt Mahmud Hawari, ist eigens aus London zurückgekehrt und sagt, das Museum sei Teil des „kulturellen Widerstands“ gegen die israelische Besatzungsmacht. Am Sonntag hat er nun endlich die erste Ausstellung des Museums eröffnet. Sie heißt „Jerusalem lebt“ und lässt wenig lästigen Raum für Interpretationen. Sie stellt die Beziehungen der Palästinenser zu jenem Ort dar, den sowohl Israel als auch die Palästinenser als ihre Hauptstadt verstehen. Insgesamt 48 vorwiegend palästinensische und arabische Künstler nehmen einen multidisziplinären Bezug auf Jerusalem. >>>

Palestine Updates Nr.67 am 2. September - „Arbeiten, damit wir bis zum nächsten Eid ein unabhängiges Palästina haben“ - Eid Mubarak von Palestine Updates in Goa an alle Schwestern und Brüder und besonders an die Leute im besetzten Palästina - Ranjan Solomon, Redakteur

Meinung - Heute beginnt Eid al Adha, die größere der Eid-Festlichkeiten und eine der heiligsten Feiern im muslimischen Kalender. Millionen Muslime in aller Welt werden sich versammeln, um dieses Datum mit Festen, Gebeten, besonders festlicher Kleidung und Paraden zu begehen. Viele werden teilnehmen an der jährlichen Hadsch (Pilgerfahrt).

Während palästinensische Menschen aus Jerusalem und die mit israelischer Staatsbürgerschaft natürlich in der Lage sind, das Areal der Al Aqsa Moschee frei zu betreten – verhängt Israel Zugangsbegrenzungen für Personen und bestimmte palästinensische Gemeinden. Palästinenser in der besetzten Westbank und dem belagerten Gazastreifen müssen um ein israelisches Permit ansuchen, um den heiligen Bezirk zu besuchen. Ein Grundrecht wurde reduziert auf eine Verpflichtung. In der Tat, viele Palästinenser aus der Westbank und Gaza waren auf Grund der Bewegungseinschränkungen durch Israel noch nie in der Lage, die Al Aqsa Moschee zu besuchen. Viele Muslime wollen Eid benutzen, um derer zu gedenken, die an den Konflikten weltweit leiden, von Jemen und Syrien bis zum Irak und Myamar.

In Israel selbst zeigt die Berichterstattung Übergriffe der Polizei in der zentralisraelischen Stadt Lod – oder Lydda – wo der Bürgermeister versucht hat, Eid-al-Adha- Gebete (auch bekannt als „Adhan“), die durch den Sprechfunk aus der Moschee übertragen wurden, als Lärmbelästigung zu stoppen. Die israelische Polizei begleitete den Bürgermeister der Stadt in die Moschee, und er versuchte mit seinem Körper, die Andächtigen daran zu hindern, an den feierlichen Gebeten teilzunehmen. Die Andächtigen sagten, dass die Aktionen des Bürgermeisters „provokativ und rassistisch“ gewesen wären, sogar lächerlich.  

Die israelische Besatzung bleibt mit ihren skrupellosen Aktionen sogar in Zeiten wie diesen stur, wenn die Leute miteinander beten und feiern wollen. Die Verweigerung der Freiheit zu beten und religiöse Feste zu feiern ist ein Zeichen für die grausame Absicht, die gestoppt werden muss. Denker und Aktivisten für Gerechtigkeit müssen sich zur palästinensischen Sehnsucht nach Freiheit und Gerechtigkeit gesellen. Wie der Premierminister der PA Salam Fayyad, der meinte: „Bis zur nächsten Eid werden alle palästinensischen Wünsche nach Freiheit und Unabhängigkeit Wahrheit werden“ … Und dazu gehört, „einen unabhängigen palästinensischen Staat innerhalb der Ländereien von 1967 zu errichten“.

 


 

Auf dem englischen Palestine Update gibt es ein Bild von Tausenden, die am ersten Tag von Eid al-Adha in Al Aqsa beten. Am vergangenen Freitag, dem ersten muslimischen Feiertag Eid al-Adha (Opferfest) verrichteten tausende Palästinenser ihr Gebet in der Al Aqsa Moschee im besetzten Ostjerusalem. Hunderte Familien versammelten sich im Al Aqsa Bezirk, dem drittheiligsten Ort im Islam, während einige Clowns auf dem heiligen Boden herumsprangen und Aktivitäten mit den Kindern organisierten. Nach der Tradition opfern Muslime weltweit eine Ziege oder ein Schaf zur Erinnerung an die gehorsame Opferung Isaaks durch Abraham (1.Mo 22/16-17).

 
 

 


Palästina in Bildern: August 2017 - „Visuals“ erzählen harte Geschichten. Im Falle von Palästina geht es in den Geschichten um Unterdrückung und Widerstand. „Electronic Intifada“ hat Bilder von israelischen Gräueltaten zusammengestellt, die Leute bewegen sollten, sich der Solidaritätsbewegung anzuschließen. Schauen Sie die Bilder und die entsprechenden Narrativen an  Quelle

 
 

 

Jüdische Stimme für Frieden (Jewish Voice for Peace) drängt zum Boykott von „Birthright Israel“ (Geburtsrecht Israel). - Die Kampagne #ReturnTheBirthright erklärt: „Es ist von Grund auf ungerecht, dass man uns eine freie und kostenlose Reise nach Israel gibt, während palästinensische Flüchtlinge von der Rückkehr zu ihrer Heimat ausgeschlossen sind“.

Die Gerechtigkeitsgruppe Jewish Voice for Peace (JVP) hat eine Kampagne lanziert, um junge Juden zu überzeugen, nicht an Birthright Israel Reisen teilzunehmen, gerade während Collegestudenten zum Campus zurückkehren und die Einschreibung für Winter-Trips anläuft. Unter dem Slogan #ReturnTheBirthright arbeitet JVP, um die 18 bis 26jährigen Juden, die zu 10tägigen voll bezahlten Reisen ausgewählt werden können, das verlockende Angebot auszuschlagen.

Ein „Versprechen“ auf seiner Website in Form einer Online-Petition fordert junge Juden auf, sich zu deklarieren: „Wir wollen nicht auf einen Birthright Trip gehen, weil es von Grund auf ungerecht ist, dass man uns eine kostenlose Reise nach Israel gibt, während palästinensischen Flüchtlingen die Rückkehr nach Hause verwehrt wird. Wir weigern uns, Komplizen für eine Propaganda-Fahrt zu werden, die den systemischen Rassismus  und die tägliche Gewalt für Palästinenser, die unter der endlosen Besetzung leben müssen, weißwäscht. Unser Jüdischsein gründet sich auf Werte der Solidarität und Befreiung, nicht auf Okkupation und Apartheid. Aus diesen Gründen geben wir das Geburtsrecht zurück, und rufen andere junge Juden auf, dasselbe zu tun“.

Birthright Israel sendet jüdische junge Erwachsene auf eine kostenfreie 10tägige Reise nach Israel mit dem Ziel, ihre jüdische Identität und ihre Verbindung zum jüdischen Staat zu stärken. Die Reisen werden von einer Partnerschaft zwischen dem Staat Israel und einer Gruppe von nordamerikanischen Geldgebern finanziert. 

 
 

 

Die Regierung der USA erklärt der palästinensischen BDS-Bewegung den Krieg. - Senate Bill 720, auch bekannt als Anti-Israel Boycott Act, wurde im Wesentlichen entworfen durch die berüchtigte und mächtige Israel-Lobby des American Israel Public Affairs Committee (Aipac), das das Inkrafttreten der Bill zu seiner obersten Priorität gemacht hat. 

Ramzy Baroud schreibt dazu: „Da ist etwas faul in Washington DC und seine Konsequenzen können für viele Menschen hart werden, besonders, was die Gesundheit der US-Demokratie betrifft.

Die US Regierung ist dabei, der BDS Bewegung (Boykott, Divestment, Sanctions) den Krieg zu erklären. Der Kampf, um BDS zu bezwingen, geht schon seit einigen Jahren, aber ganz besonders seit 2014, als 11 Staaten der USA Gesetze erlassen und in Kraft gesetzt haben, um die Bewegung zu kriminalisieren – die unterstützt von der Zivilgesellschaft Druck auf Israel ausüben wollte, die Besetzung von Palästina zu beenden.

Washington führt nun den Kampf an und legitimiert damit das antidemokratische Verhalten individueller Staaten. Wenn die Bemühungen der US-Regierung Erfolg haben sollten, macht die an sich bereits raufende US-Demokratie einen weiteren Schritt zurück und viele gute Leute könnten potentiell bestraft werden, weil sie sich in Übereinstimmung mit ihren politischen und moralischen Werten verhalten.  (Übers. Gerhilde Merz)

Wall: Signs Of Occupation In Hebron - Issa AmroAugust - 29. 8. 2017 - I was born in the ancient Palestinian city of Hebron in the occupied West Bank in a home around the corner from the entrance to Shuhada Street, the main thoroughfare and marketplace in the city. The name of our neighborhood was Bab el-Khan.

Today, hanging on the stone walls of my old Bab el-Khan neighborhood is a sign in Hebrew and English reading “Emek Hebron.” The houses and streets are empty. Israeli soldiers stand guard to secure ease of movement for illegal Israeli settlers to travel from our confiscated Palestinians homes to the synagogue they created after taking over half of our mosque.

There are between 600 and 850 settlers, many of them extremists, living in downtown Hebron, with around 1,500 soldiers to protect them. For more than a decade, settlers have been installing these new Hebrew and English signs throughout Hebron as part of an effort to assert their dominance over Palestinians in the city and erase our identities. Over the past two years, the number of signs has rapidly increased. Throughout Shuhada Street are directional signs in Hebrew and English: Chabad Cemetery, Old Jewish Cemetery, Ancient Tel Hebron. In the middle of the street are a series of murals. Above the murals are signs posted by the settlers with political statements declaring that Hebron belongs to them.

Their signs are illegal even under Israeli law, which requires, according to the Hebron Protocol signed in 1997, that the Palestinian identity of the city be protected. In addition to changing street names from Arabic to English and Hebrew, many of the signs are mounted on private Palestinian shops and homes without the owner’s consent. This is not only erasure, it is incitement. >>>

Palestine in Pictures: August 2017 - 1 September 2017 - One Palestinian was killed by Israeli occupation forces during the month of August – a dramatic drop in deadly violence after 20 Palestinians died by Israeli fire and five Israelis were slain by Palestinians in July.

Qutayba Ziad Zahran, whose age was reported to be 17, was shot by Israeli soldiers at the Zaatara military checkpoint in the northern occupied West Bank on 19 August.

Israel claimed the teen was attempting to stab soldiers when he was killed. An Israeli soldier was wounded by another soldier during the incident.

Shortly before his death Zahran had stated on Facebook his intention to carry out an attack, longing for a “martyr’s funeral.”

Zahran is the 56th Palestinian to be killed by Israeli fire so far this year, and the 16th minor among them. Twelve Israelis, most of them soldiers, and a British national have been slain by Palestinians during the same period. >>>

Palestinian poet's show trial goes on stage for all to see - Hundreds of Palestinians and Jews came to show support for Palestinian poet Dareen Tatour last week, who has been under house arrest for almost two years for publishing a poem on Facebook. - Yoav Haifawi

Hundreds of Israelis and Palestinians crowded the hall of Jaffa’s legendary Arab-Hebrew Theater last Wednesday to show their solidarity with Palestinian poet Dareen Tatour. Tatour, who has been under house arrest for nearly two years, was arrested for publishing a poem and two statuses on Facebook.

In the days leading up to the event, there was a mounting pressure to cancel the event by both Israeli leaders and members of the press >>>

 

 

 

 

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