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Samstag, 26. August 201715:40  -     facebook     LINKS       ARCHIV      BDS      THEMEN

 

Das Jubiläum des Grauens
Felicia Langer

Israel feiert 50 Jahre „rechtmäßige“ Siedlungspolitik. Die erste Veranstaltung Netanyahus wird am 28. August im Industriepark von Barkan, im Norden der besetzten Gebiete stattfinden, und das in Begleitung einer großen Zahl von Ministern und Abgeordneten der israelischen Rechten. (Palästina Portal, 23.8.2017)

Ich muss gestehen, für mich war das wie ein Schlag ins Gesicht. Hanan Ashrawi, Mitglied des Exekutivkomitees der PLO sagte u.a.:

»Nachdem Israels illegale Siedlungspolitik und Praktiken eindeutig ein Kriegsverbrechen nach dem Rom Statut des Internationalen Strafgerichtshofs sind und das internationale Recht (Völkerrecht) und Konventionen einschließlich der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates Nr. 446 (1979), 452 (1979), 465 (1980) und 2334 (2016) direkt verletzen, wird jedes Unternehmen, das versucht Geschäfte in den illegalen Siedlungen zu machen, zum Komplizen des Verbrechens und ist daher dafür vor Gericht verantwortlich.« (Palästina Portal, 23.8.2017)

Meine Vergangenheit kommt zu mir zurück. Als ich zum ersten Mal ins Gefängnis von Hebron kam, das war Ende 1969, bemerkte ich auf dem großen Hof eine Frau mit einem kleinen Kind und einige „Yeshiva“-Studenten. Neben ihnen lag diverser Hausrat. Auf meine Frage, was sie dort machen, antwortete mir einer der Soldaten: „Das sind die Siedler von Hebron. Das sind die, die nicht arbeiten, aber garantiert viel Geld kriegen“.

Ich zitiere aus meinem Buch „Zorn und Hoffnung“: »Das war meine erste Begegnung mit den Angehörigen der neuen Siedlung in der „Stadt der Väter“. Danach sah ich sie öfters im dortigen Militärgericht versammelt, wo sie die Verhandlungen verfolgten. Sie verhehlten ihre Freude nicht, wenn einer der „Eingeborenen“ bestraft wurde, deren Gefängniszellen nur wenige Schritte von den Räumen entfernt lagen, in denen sie untergebracht waren.

Ich beobachtete dort einmal eine Szene, die sich in mein Gedächtnis einbrannte: Im Gefängnishof standen lange Tische, beladen mit Delikatessen, um die herum sich die Siedler niederließen. Ich bahnte mir einen Weg durch die fröhlichen Reihen, und ein Gefängniswärter erklärte mir, daß sie eine Hochzeit feierten, und da seien sie eben glücklich. Die Stimmen der Feiernden drangen durch die Gitterstäbe.

Ich konnte mich nur wundern, wie sie hier fröhlich sein konnten, zwischen den Gefängnismauern, und was die Einwohner von Hebron, eingezwängt in ihren finsteren Zellen, beim Klang der heiteren Lieder wohl fühlen mochten. Ich fragte mich auch, wie die Siedler seelenruhig im Schutz unserer Panzer leben konnten, mit der militärischen Stärke des Regimes als Garantie für ihre Existenz vor Ort. Wie erklärten die Kindergärtnerinnen und die Lehrerinnen den Kindern diese Nachbarn, die Häftlinge, mit den gelblichen Gesichtern denen ein täglicher Spaziergang von einer Viertelstunde vergönnt war?

Und was sagten die Erzieherinnen, wenn sie zusammen mit ihren Schützlingen auf Massen von Frauen und Kindern stießen, die ihre Verwandten besuchten? Wie brachten sie den Kindern die Begriffe von Gut und Böse bei, um sie sicher durchs Leben zu geleiten? Und was für eine Schule konnte das sein, der der Gefängnishof als Spielplatz diente?«

Ich bin Zeugin von vielen Enteignungen palästinensischen Landes gewesen und bin gegen viele juristisch vorgegangen, aber meistens vergebens. Die Gerichtsverfahren sind zu einer Farce geworden. Ich weiß, wie die Bauern empfinden, wenn der Bulldozer das Land zerstört, und mit ihm alles, was über Generationen aufgebaut und gepflegt wurde. Ich werde nie die Worte einer meiner Mandanten vergessen, im Jahre 1980:

»Sagen Sie ihnen, daß wir hier seit Beginn der Zeit leben. Dieser Boden stammt aus dem Staub unserer verstorbenen Lieben. Wir haben das Land mit unserem Schweiß begossen und mit unserem Blut getränkt. Unsere Toten haben wir hier begraben. Wir sind tief mit ihm verwurzelt und sind durch seine große Güte ernährt worden. Selbst die Steine auf ihm gehören uns.« (Zeit der Steine, F.L.)

So denken die Enteigneten und die Entwurzelten bis zum heutigen Tag, und kein unverschämtes Grauens-Jubiläum wird das ändern.

Das Völkerrecht, die Gerechtigkeit werden das letzte Wort haben, und die Menschen mit Gewissen überall, auch in Israel, den Kriegsverbrechern zum Trotz.
 

Die wunderbare Geschichte des ersten Universitäts-Krankenhauses in der Westbank und sein „sehr israelisches“  CEO -  Gideon Levy und Alex Levac - 19.August  2017 - Dies ist das ruhigste Krankenhaus, in dem ich jemals gewesen bin,  wahrscheinlich auch das sauberste. Besuchsstunden enden  um 12 Uhr mittags und in den Korridoren herrscht Ruhe. Poster  über obligatorisches Hände-waschen  hängen an jeder Wand.  Nur ein  einziger Patient  ist in der  Herz-Intensiv-Station,  der als Kind  mit dem palästinensischen  Ministerpräsidenten  Rami Hamdallah zur Schule ging, der jetzt fragt, wie es dem Mann geht, nachdem er Berichte gehört hätte, dass er gestorben sei. Es war auch Hamdallah als Vorsitzender des Direktoren-Vorstands  des Krankenhauses, der auch  den CEO des Instituts rekrutierte,  Saleem Haj-Yahia.

Die Geschichte von Prof. Haj-Yahia und die des  An-Najah-National-Universitäts-Krankenhauses, dem ersten  Universitäts-Krankenhaus in den (besetzten) Gebieten ist eine einzigartige, ja,  wunderbare  Geschichte, die in Nablus auf dem Gipfel des Mount Ebal geschieht. Als das  Krankenhaus vor 3 ein halb Jahren eingeweiht wurde, hatte es 217 Betten und über 100 Ärzte.  Nun sind die Bulldozer  am Werk, um den 4. Abschnitt, einen 15stöckigen  Turm zu bauen der etwa $ 100 Millionen kosten wird. Wenn er-- hoffentlich in fünf Jahren eröffnet wird - wird das Krankenhaus 800 Betten haben.


Augenblicklich  rühmt sich  das An-Najah –Krankenhaus eine hypermoderne medizinische Einrichtung zu sein von MRI Scanner  bis zu künstlichen Herzen. Die einzige  wichtige  Einrichtung, die fehlt, ist ein  PET/CT-Scanner, der zur Behandlung und Diagnose für Krebs benützt wird. Die finanziellen Mittel für seine Anschaffung sind aufgebracht worden, aber Israel  sperrt seinen Import.


„Die Israelis denken, dass wir so talentiert sind, dass wir  dies verwenden, um eine Atombombe zu bauen,“ witzelt  Haj-Yahia mit ironischem Lächeln.


Die Geschichte des Krankenhauses, wie die seines  CEO zerbricht  Stereotypen und vorgefasste Auffassungen, besonders  jene, die von  Israelis gedacht werden – ultra-raffinierte medizinische Technik in Nablus und einen welt-bekannten  Herzmediziner aus Taibeh im zentralen Israel.


Haj-Yahia, ein Mann um die 50, studierte  zwei Jahre lang  Jura an der Uni in Tel Aviv, bevor er zur medizinischen Fakultät am Technion in Haifa wechselte. Sein Vater  hat ein Ph.D in Kriminologie; sein Bruder Samar ist im Vorstand der Bank Leumi. Am  Sheba-Medical-Center, Tel Hashomer bei Tel Aiviv praktiziert  Haj-Yahia Herz- und Thoraxmedizin .  Der jetzige Direktor des Instituts Prof. Zeev Rotstein nannte ihn  den „arabischen Prinzen“. Er gehörte  etwa seit einem Jahr  als Mitarbeiter  zum Sheba –Personal, bis einer in der Welt führenden Herzchirurgen und Herz-Transplanteure, der in Ägypten geborene  Sir  Magdi Habib Yacoub ihn einlud,- mit ihm  am  Londoner Imperial-Kolleg zu arbeiten.


Das war das  Springbrett zur internationalen Karriere des jungen Arztes aus Taibeh, in der er  Herz-Operationen und Transplantationen ausführte und  menschliche und künstliche Organe verwendete – von Riad bis Johannesburg (wo einer seiner Patienten ein Rabbiner war.).


„ Ich habe  Transplantationen gemacht, so wie ihr Hummus  esst! sagte Haj-Yahia.
In diesen Tagen  hält er auch Vorlesungen an der Universität von Bristol, zusätzlich zu seiner  Arbeit  in der >>>


Warum es noch immer wichtig ist, über Frieden zu sprechen
- Die Israelis mögen den Frieden wünschen, aber nach ihren Bedingungen: ohne den palästinensischen Widerstand gegen die Besatzung - Raef Zreik -  30.7.17

Die Rhetorik des „Friedens“ als eine Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt trübt das vorhandene Problem: die Palästinenser wollen (angeblich) keinen Frieden. . Frieden wird als das Gegenteil von Krieg angesehen, aber die Palästinenser sind nicht im Krieg mit Israel – sie leben unter Besatzung und  sie sind mit der Besatzung im Krieg. Wie bei jeder Besatzung gibt es die, die die Besatzer sind und die, die besetzt sind. Und während ein Krieg eine gewisse Symmetrie annimmt, gibt es nichts Symmetrisches in der Art einer Besatzung.

Unter Besatzung zu leben bringt Palästinenser dahin, um ihre Freiheit, ihre Unabhängigkeit, ihre Selbstbestimmung und ihren wirtschaftlichen Wohlstand zu kämpfen. Sie wollen ihre Grenzen kontrollieren und ihre natürlichen Ressourcen und  die Souveränität ihres Schicksals. Frieden kann- und ist so gemeint – die Folge ihres Kampfes sein und kann vorausgesetzt werden, dass ein Volk, das nicht länger unter Besatzung oder in Flüchtlingslagern lebt, jeden Grund hat, im Frieden zu leben. Frieden könnte auch eine israelische Forderung sein: hinsichtlich des Endes eines Prozesses, der sicher stellt, dass der Konflikt nach dem Ende der Besatzung nicht weitergeht und dass eine gerechte Lösung für das Flüchtlingsproblem gefunden wird. Aber Frieden  - da mit Ruhe verknüpft und ohne Widerstand –kann nicht als Vorbedingung für Verhandlungen sein; Frieden kann nur eine Folge des Prozesses sein.

Die Argumentation der augenblicklichen israelischen Regierung ist, dass die palästinensische Behörde allen Widerstand gegen die Besatzung aufgeben muss. Aber wie kann man den Widerstand gegen die Besatzung beenden, solange  die Besatzung weiter besteht? Der Widerstand wird enden, wenn die Besatzung vorüber ist, wenn Frieden und der Beginn von  Friedensverhandlungen  die Bedingung für das  Ende der Besatzung sein sollen, dann wäre das  wie ein  Friedenschluss bei Aufrechterhaltung der Besatzung.

Auf diese Weise  verewigt der „Friedensprozess“ die Besatzung, statt, dass er sie beendet. Falls Frieden – d.h. dass es keine Aufstachelung und keinen Widerstand  gegen die Besatzung gibt - eine Vorbedingung für Friedensverhandlungen -, ist unklar, warum Israel einen Wunsch hat, in Friedensgespräche einzutreten; denn in solch einem Szenarium wird es schon den Frieden haben, den es sucht.

Dies ist das Paradoxe des israelischen Verständnisses der Logik der Besatzung:  wenn es Widerstand gegen die Besatzung gibt, dann will Israel nicht mit den Palästinensern in Friedensgespräche eintreten,  weil sie gegen diese aufstacheln würden. Andrerseits, wenn es keinen Widerstand gegen die Besatzung gibt,  dann gibt es keinen Impuls, Friedensgespräche zu halten, weil es dann tatsächlich keinen Konflikt mehr gibt.

Es ist nicht schwierig, zu sehen, dass der rechte Flügel in Israel sich gemeinsam darum bemüht, die Grenzen  des internen Diskurses neu zu definieren: wenn der  übliche  Konsens ein jüdisch-demokratischer Staat  mit dem Recht  der nationalen Selbstbestimmung für die Juden ist, dann betrifft dieser Konsens das ganze Land Israel/Palästina – vom Fluss bis zum Meer. Jeder, der gegen diese Wahrheit spricht, wird als Ketzer angesehen. Wenn er jüdisch ist, wie die Mitglieder von B’tselem oder Breaking the Silence, dann darf er nicht von der Besatzung reden. Wenn er Palästinenser ist, dann  darf er der Besatzung nicht widerstehen. Die Verbindung zwischen beiden ist klar: die Opposition  gegen die Besatzung durchlebt einen schnellen Prozess der Delegitimierung – im internen israelischen politischen Bereich  als auch in der Beziehung zu den Palästinensern.

Es gibt in der nächsten Zukunft keine Chance auf ein Endstatus-Abkommen. Das ist nicht gut. Aber es gibt schlimmere Dinge. Eines davon ist das grundlegende Vokabular zu verlieren, um die Gerechtigkeit des Kampfes zu beschreiben. Die Sprache  zu verlieren, mit der wir gewöhnlich von einer gerechteren Welt  träumen.  Der „Friedens-Diskurs“, der sich  seit Beginn des Oslo-Prozesses entwickelte und bis heute  die israelische Weltanschauung bis zu einem Punkt verdreht hat, dass Israelis tatsächlich glauben, dass Aufstachelung gegen die Besatzung ein Verbrechen sei und dass Palästinenser besagte Aufstachelung sein lassen sollen, um qualifiziert zu sein, um die Besatzung zu beenden. Auf diese Weise baut die Rechte auf  die von der Linken verkündigten Rhetorik.

Selbst wenn die palästinensische Behörde Israels Rhetorik angenommen hat und begonnen hat, die bloße Existenz von Aufstachelung zu leugnen, müssen sich die Israelis nichts  vormachen. Andrerseits wer benötigt Frieden mit der  PA, die  sich der Besatzung unterwirft und Teile ihres Vokabulars anwendet. Seien wir deutlich: der Widerstand gegen die Besatzung  ist kein Verbrechen – die Besatzung selbst ist ein Verbrechen.   (dt. Ellen Rohlfs)

Gazas Dächer für Lebensunterhalt - Sondos Walid - 16.8.17 - Die jahrzehntelange israelische Blockade des Gazastreifens hat dramatisch den landwirtschaftlichen Sektor getroffen. Die Stromkrise hat dies Problem verstärkt. Mit Strom, der nur drei bis vier Stunden am Tag  zu erhalten ist, wird der produktive Sektor in Gaza bis zu einem Punkt  der Lähmung getrieben.

Aber die Palästinenser in Gaza mussten sich schon lange, um zu überleben, auf ihre eigenen Quellen besinnen. Ihre Autos fuhren mit Kochöl, Häuser wurden mit Lehmziegel gebaut und an einem Punkt entstand eine Tunnelindustrie, die nach der UN eine Rettungsleine für die Palästinenser in Gaza wurde, bevor Ägypten diese geschlossen hat.


Dieser Einfallsreichtum wirkt sich auch auf den landwirtschaftlichen Sektor aus. Mit Überbevölkerung im städtischen Bereich auf der einen Seite und dem nicht betretbaren israelisch militärischem Gebiet, das meist landwirtschaftlich genutztes Gebiet ist,  auf der anderen  Seite. Die Palästinenser in Gaza müssen wieder um die Ecke denken. Ohne Land außen müssen sie jetzt auf die Dächer.


Ackerbau auf dem Dach
-- Ackerbau auf dem Dach ist in Gaza ein neues Konzept (Wurde aber während der 1. Intifada schon in Beit Sahour praktiziert ER). Es wurde zuerst durch ein Projekt gesponsert: durch die UN-Food and Agriculture-Organisation 2010.


Dieses Projekt sah mehr als 200 Haushalte, die von Frauen geleitet und mit Fischaquarien und Geräten für Aquaponic-Einheiten ausgerüstet waren. Aquaponic nennt man Praxis ohne Erde in Kombination mit Aquarien Gemüse anzubauen. Das nährstoffreiche Wasser wird als Düngemittel verwendet.


Die Praxis hat sich ausgebreitet, als Palästinenser  in Gaza die Methode annahmen, um sie mit ihnen erreichbaren Mitteln ihren eigenen Bedürfnisse anzupassen. Der „Bauer“ beginnt mit dem Recycling von Plastik- und Holz-Material, um Garten-Container zu machen. Von lokalen Bauern wird Saatgut gekauft und in die Erde der Container gesät und - wo erreichbar - das gebrauchte Wasser aus Fisch-Tanks verwendet.


Hier wird ein Problem deutlich, das gefährliche Proportionen annimmt: Nach der UN leiden 47 % der Palästinenser an ungenügender Ernährung, 2012 waren es noch 44%. Es ist die Folge davon, dass die landwirtschaftliche Produktion auf Grund der von Israel verhängten Blockade dramatisch weniger wurde. Von 2000 bis 2006 brachte der jährliche durchschnittliche landwirtschaftliche Handel einen Umsatz von $ 18 Millionen: 2014 war er auf $ 2,2 Millionen gesunken.


Ein hoher jährlicher Bevölkerungszuwachs von mehr als 3%, eine todgeweihte Wirtschaft, die unter der Blockade nicht in der Lage ist, sich zu erholen,  eine Arbeitslosenrate von 42% und eine Armutsrate von 40 %. Gaza braucht dringend neue Ideen, um eine wachsende und verarmte Bevölkerung zu ernähren.

Ermächtigung - Dr. Ahmad Saleh, ein landwirtschaftlicher Berater und früherer Professor an der Fakultät für landwirtschaftliche Technik an der Al-Azhar-Universität, arbeitet daran, die organische Dach-Landwirtschaft zu erleichtern. Zu diesem Zweck errichtete er auf seinem eigenen Dach im  Stadtteil Tawam von Gazastadt eine Dach-Landwirtschaft. >>>


Palästinenser zeigen Jerusalem-Ausstellung - Stadt als Symbol - 25. August 2017 -  Der Stein ist zwei Meter hoch, rund 2,5 Tonnen schwer und leuchtet aus der Ferne weiß. Er bietet eine Einbuchtung zum Sitzen, eine für die Schulter, den Kopf, die Hand, den Fuß. "Das ist ein Stein, mit dem die Menschen interagieren sollen", sagt der Bildhauer Athar Jaber.

Der 35-Jährige hat sich von Jerusalem als Stadt aus Stein inspirieren lassen. Er verweist auf die heiligen Steine, die dort liegen, wie den Salbungsstein in der Grabeskirche. Darauf soll der Leichnam Jesu der Überlieferung nach für die Bestattung vorbereitet worden sein.

Das Werk Jabers ist von Sonntag an (27.08.) als Teil der Ausstellung "Jerusalem lives" (Jerusalem lebt) im Palästinensischen Museum bei Ramallah im Westjordanland zu sehen. Die Ausstellung präsentiert bis zum 15. Dezember rund 50 Werke von etwa 40 palästinensischen und ausländischen Künstlern in dem architektonisch außergewöhnlichen Gebäude und dem angrenzenden Garten. Es ist die erste Ausstellung in dem im Mai 2016 eröffneten Museum. >>>

Quelle facebook - um die Bilder zu vergrößern, auf das Bild klicken

 

 

 

 

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