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Sonntag, 20. August 201717:07  -     facebook     LINKS       ARCHIV      BDS      THEMEN

 

Rückfall in die Vormoderne
Die israelische Soziologin Eva Illouz analysiert in ihrem neuen Buch, warum Israel keine liberale Demokratie ist und riskiert, die Zukunft zu verspielen


Arn Strohmeyer

Die israelische Soziologin Eva Illouz ist eine sehr progressive, „linke“ Wissenschaftlerin, die in der Kritik an der Politik ihres Staates kein Blatt vor den Mund nimmt. Dennoch bekennt sie, dass sie, eine überzeugte Zionistin zu sein. Diese Einstellung stellt sie gleich an den Anfang ihres Buches „Israel“: „Nicht nur haben die Juden ein Recht auf eine nationale Heimstätte, sie haben sogar ein größeres moralisches Recht darauf als die meisten anderen Völker, weil sie auf die längste und eine der leidvollsten Verfolgungsgeschichten der Menschheit zurückblicken.“ Sie sieht die Legitimität des Zionismus darin, den Juden zu Sicherheit und Würde zu verhelfen.

Die Antwort auf dieses Bekenntnis kann nur sein: Natürlich haben die Juden wie jedes andere Volk ein Recht auf Souveränität, Sicherheit, Würde und auf eine Heimstätte – aber haben sie dieses Recht auch auf Kosten eines anderen Volkes, das vertrieben und dezimiert und dessen Land geraubt werden musste, um den jüdischen Traum zu erfüllen? Hier liegt der nicht auflösbare Widerspruch in Argumentationen, wie sie auch Eva Illouz vertritt. Sie glaubt, ihn durch ein leidenschaftliches Bekenntnis zu den Werten des Universalismus auflösen zu können, indem sie fordert, dass Israel nur echte Legitimität und damit eine Zukunft haben kann, wenn es „ein universalistischer und säkularer Staat wird, der alle seine Bürger gleich repräsentiert und die Idee von unser aller Humanität verkörpert.“ Womit sie zugleich ja auch zugibt, dass es um die universalistischen Werte gegenwärtig in Israel nicht gut steht.


Sie vertritt also eine sehr positive Vision, zu fragen ist aber, ob Israel bei ihrer Realisierung überhaupt noch ein zionistischer Staat sein würde, ja ob es überhaupt noch Israel wäre, denn bei einer Gleichheit aller seiner Bürger wird der arabische Bevölkerungsteil mehrheitsfähig. Die politische Elite Israels ist sich dieser Gefahr durchaus bewusst und spricht ganz offen aus, „dass die Menschenrechte Israels Überleben gefährden würden.“ Sind die universellen Werte Freiheit, Gleichheit, Selbstbestimmung also mit dem Zionismus vereinbar, wie Eva Illouz hofft? Oder stimmt, was der israelische Philosoph Omri Boehm konstatiert: „Zionismus und Humanismus sind unvereinbar.“


Trotz dieser widersprüchlichen Ausgangslage hat Eva Illouz ein hervorragendes Buch geschrieben, das die Symptome des sehr kranken Patienten Israel schonungslos aufzeigt und die Heilung – wie erwähnt – nur in einer rückhaltlosen Hinwendung zu den Werten des Universalismus sieht: „Mehr denn je müssen Israel und das Judentum heute das Erbe aufgeklärter Juden fortführen, indem sie den Universalismus zu Israels moralischem Horizont machen.“


Was aber sind die Symptome der Krankheit, die Israels Fortbestehen so unsicher machen? >>>

Israelische Politikerin fordert von UNO den Begriff "Besatzung" nicht mehr zu verwenden -  09.06.2017 - Die israelische Vize-Außenministerin Tzipi Hotovely hat die UNO aufgefordert, nicht mehr den Begriff "Besatzung" in Bezug auf die israelische Kontrolle der palästinensischen Gebiete zu verwenden.

Die Politikerin behauptete, die internationale Oprganisation sei dafür gewonnen worden "das palästinensische Propaganda-Vokabular" nachzusprechen und behauptete, Israel besetze kein Land von irgend jemandem.

"Als Beweis dafür ist in diesem Jahr der 50. Jahrestag der Befreiung von Ost-Jerusalem und der Westbank durch Israel", behauptete sie.

Mit dieser Äußerung anwortete Hotovely dem UN-Generalsekretär Antonio Guterres, der die israelische Besatzung beschuldigte den Palästinensern immer mehr Belastungen aufzubürden und zu verhinderen, dass sie sich entwickelten.

Die israelische Politikerin verlangte vom Chef der UNO das zu reformieren, was sie eine Verdrehung der Begriffe in der UNO nannte, und seine Aussagen zu widerrufen.

"Das sind Tatsachen vor Ort", sagte sie und fügte hinzu, dass der Begriff Besatzung von der palästinensischen Propagandamaschine erfunden wurde, und es sei sehr bedauerlich, dass die UNO gelockt wurde, ihn zu wiederholen und in ihren Reden und ihrer Literatur zu verwenden.

Wenn die internationale Organisation aufhöre verdrehte und falsche Begriffe wie "Besatzung" zu verwenden, könne das Vertrauen in sie als einer Institution, die für Gerechtigkeit und Wahrheit gegründet wurde, wieder hergestellt werden.    Quelle         Übersetzung: K. Nebauer

Richard Falk: Das Völkerrecht ist eindeutig auf Seiten der Palästinenser - 17.08.2017 - Der ehemalige Ermittler der UN für Menschenrechte und emeritierte Professor für internationales Recht an der Princetown-Universität in den USA sagte, es sei "eindeutig, dass in allen wesentlichen Aspekten das Völkerrecht auf Seiten der Palästinenser ist".

"Bei einem unabhängigem Blick auf Israel-Palästina aus der Perspektive des Völkerrechts ist es interessant, wie jemand die wesentlichen Aspekte sieht", sagte Richard Falk auf der Konferenz "Palästina, Apartheid und Zukunft" an der Sebahattin Zaim-Universität in Istanbul am Dienstag (15.8.).

"Es ist interessant, denn einerseits ist es eindeutig, dass hinsichtlich aller wesentlichen Aspekte ausdrücklich auf seiten der Palästinenser ist, sei es die Angelegenheit der illegalen Besiedlung, der Blockade von Gaza, der Annexion von Jerusalem, der Umleitung des Wassers, der Anwendung exzessiver Gewalt, ein sehr wichtiges Problem, des Rückkehrrechts der Flüchtlinge", sagte Falk zu den meist studentischen Zuhörern in Istanbul.

Israel hat nach der Niederlage von Ägypten, Jordanien und Syrien im Krieg von 1967 die palästinensischen Gebiete sowie die syrischen Golan Höhen besetzt, später Ost-Jerusalem annektiert und die ganze Stadt als seine "ewige und unteilbare Hauptstadt" reklamiert.

Seither hat Israel mit Jordanien und Ägypten Frieden geschlossen – und Letzterem die Sinai-Halbinsel zurückgegeben – und jetzt prahlt es mit verbesserten Beziehungen zu anderen arabischen Staaten, die angeboten haben im Gegenzug für einen palästinensischen Staat in den Grenzen von vor 1967 Israel anzuerkennen.

Dieser Vorschlag für einen palästinensischen Staat mit Ost-Jerusalem als seine Hauptstadt ist von den Palästinensern schon lange gefordert worden und wird von der internationalen Gemeinschaft generell akzeptiert.

Zahlreiche Runden von Friedensgesprächen sind aber bisher gescheitert dies zu verwirklichen.

"Jeder wichtige Punkt ist klar und bestimmt zugunsten der palästinensischen Position. Und das ist schon jahrzehntelang Realität, jetzt seit den 70 Jahren, in denen Israel als Staat existiert und Mitglied der Vereinten Nationen ist.

Und trotzdem ist nichts geschehen, um das Völkerrecht durchzusetzen, so wie es durchgesetzt werden sollte und gleichermaßen für Starke und Schwache gilt."

Laut dem ehemaligen Ermittler der UN für Menschenrechte ist das eine "Vorbedingung für jedes wirkliche Rechtssystem". "Recht ist nicht wirklich Recht, wenn es nicht bei allen in seinem Geltungsbereich angewendet wird. So verstehen Sie, dass dieses internationale Recht die Palästinenser bevorzugt, aber es macht keine Unterschiede", fügte er hinzu.

"Ihre Situation hat sich im Lauf der Jahre immer weiter verschlechtert", sagt er.

Falk fügte hinzu, dass das internationale Recht für die Palästinenser noch immer "extrem wichtig" ist als ein Instrument zur Erreichung ihrer Ziele der Selbstbestimmung und eines dauerhaften Friedens.     Quelle             Übersetzung: K. Nebauer

Hart, Alan: Zionismus: Der wirkliche Feind der Juden  - Vom dreibändigen «Zionism: The Real Enemy of the Jews» von Alan Hart, dem Doyen der Nahost-Geschichtsschreibung, ist der erste Band mit dem Untertitel «Der falsche Messias» jetzt in Deutsch erschienen. Er umfasst die Zeit vom ersten Zionistenkongresses von 1897 bis zur Gründung des Staates Israel 1948. Im Blick auf die Literatur ist dies hier das ultimative Buch zum Nahostkonflikt.  -

Alan Hart, der Autor des Standardwerkes «Zionismus: Der wirkliche Feind der Juden», wurde am 17. April 1935 geboren. Seine Karriere startete er als Reporter in Zentralafrika bei der «Nyasaland Times» und arbeitete dann als Kriegsberichterstatter in Vietnam. Bekannt wurde er vor allem als Chefkorrespondent des «Independent Television News» und als «BBC Panorama Moderator» mit Spezialgebiet Naher Osten. 1967 stand Hart als erster westlicher Korrespondent beim Beginn des Sechstagekrieges am Suezkanal. Mit Golda Meir und Yasser Arafat war er freundschaftlich verbunden, mit Saudi-Arabiens König Faisal, Jordaniens König Hussein, dem Schah von Persien, den ägyptischen Präsidenten Nasser und Sadat sowie weiteren Politikern bekannt. Alan Hart fungierte für die UN als inoffizieller Verbindungsmann zwischen Shimon Peres und Arafat. Somit also prädestiniert für authentische und kompetente «Innenansichten» des Nahostkonfliktes! Er drehte die dreiteilige TV-Serie «Zionismus: der wahre Feind der Juden», ausserdem den zweistündigen Film über die globale Armut «Five Minutes to Midnight» für die 7. Sondertagung der UN-Generalversammlung.

Auf seiner «Reise durch die Propaganda-Maschinerie» der Zionisten stellte er fest, dass es nicht wahr ist, dass alle Palästinenser, die 1948 Flüchtlinge wurden, ihre Heimat freiwillig verlassen hatten, sondern dass die meisten durch den zionistischen Terror und die ethnische Säuberung vertrieben wurden, dass es weiter nicht wahr ist, dass Israel in ständiger Vernichtungsgefahr gelebt hatte und nie arabische Partner für den Frieden hatte, dass es jedoch wahr ist, dass der Zionismus niemals an Frieden interessiert war.

Scharf kritisierte er den (politischen) Zionismus, diese Ideologie, die den (religiösen) jüdischen Werten vollkommen  >>>



Hart, Alan: Zionismus: Der wirkliche Feind der Juden, Zambon Verlag, Frankfurt a. M. 2016, 400 Seiten

Heilige Stätte - Patriarchengräber in Hebron: Umkämpftes Unesco-Welterbe - Hebron - Das Gebäude steht da wie eine Trutzburg: Es ist ein beiger Klotz, der hoch aufragt zwischen kleinen Häusern mit Satellitenschüsseln auf den Flachdächern.

Unter dem 2000 Jahre alten Bau in Hebron im Westjordanland ruhen der Überlieferung nach die Gebeine der biblischen Erzväter und -mütter: Abraham und Sarah, Izchak und Rebekka, Jakob und Leah. Die Patriarchengräber sind für Juden, Christen und Muslime heilig - und heute in eine Moschee und eine Synagoge aufgeteilt.

"Die Moschee ist ein sehr historischer und heiliger Ort für uns", sagt Mohammed Fakuri, 24, palästinensischer Muslim und Touristenführer an den Patriarchengräbern. Zipi Schlissel, israelische Jüdin, sagt dagegen: "Es war niemals ein palästinensischer heiliger Ort und wird es auch niemals sein." Die 52-Jährige arbeitet in einem Museum für jüdische Geschichte ein paar Gehminuten entfernt. "Es ist ein jüdischer religiöser Ort", betont sie.

Der Streit um die heilige Stätte ist alt. Doch die Ernennung der Hebroner Altstadt mit den Patriarchengräbern zum Unesco-Welterbe sorgt für neuen Ärger. Die >>>

Quelle facebook - um die Bilder zu vergrößern, auf das Bild klicken

19. 8. 2017

 

Das Ei des Kolumbus - Uri Avnery - 19. August 2017 - ICH WEIß nicht, wann das Rad erfunden wurde  oder wer es erfunden hat. Doch zweifle ich nicht daran, dass es immer wieder erfunden wurde  von vielen glücklichen Erfindern, die den Ruhm teilten.

Dasselbe gilt für die israelisch-palästinensische Konföderation. Von Zeit zu Zeit erscheint sie in der Öffentlichkeit als brandneue Idee mit einer anderen Gruppe von Erfindern, die sie stolz der Öffentlichkeit präsentieren.
Dies zeigt nur, dass man eine gute Idee nicht unterdrücken kann. Sie erscheint immer wieder. Während der letzten paar Wochen ist sie von neuen Erfindern präsentiert  in mehreren Artikeln erschienen. Jedes Mal, wenn dies geschieht, würde ich meinen Hut  abnehmen, wenn ich einen hätte – wie Europäer es taten, als sie einer Dame oder einem alten Bekannten begegneten.

TATSÄCHLICH schlug der UN-Teilungsplan der von der Generalsversammlung am 29. November  1947 (Resolution 181) adoptiert wurde, eine Art Konföderation vor, auch wenn er diesen Terminus nicht benützte.  Er besagt, dass die zwei neuen Staaten, die er schuf -ein arabischer und ein jüdischer mit Jerusalem  als einer eigenen Einheit - in einer „wirtschaftlichen Union“ vereinigt werden würde.


Ein paar Tage später brach der Krieg von 1948 aus. Es war ein heftiger und grausamer Krieg, und als er Anfang 1949 endete, blieb nichts von der UN-Resolution übrig. Da gab es nur einige halbherzige Verhandlungen, die aber im Sande verliefen.


Der Krieg hatte „Fakten vor Ort“ geschaffen  - Israel kontrollierte erheblich mehr Land, als ihm zugewiesen war; Jordanien und Ägypten hatten genommen,  was übrig geblieben war.  Palästina hat aufgehört, zu existieren, ja sogar der Name wurde von der Landkarte gelöscht. Die Hälfte des  palästinensischen Volkes wurde aus ihren Häusern vertrieben.


Unmittelbar nach dem Krieg versuchte ich, eine Gruppe junger  Juden, Muslime und Drusen zu bilden, um  das Errichten eines palästinensischen Staates neben dem neuen Staat Israel zu propagieren. Die Initiative hatte keinen Erfolg. Als 1954  einige  Palästinenser in der Westbank gegen ihre jordanischen Herren revoltierten, veröffentlichte ich einen Aufruf für die israelische Regierung, die Schaffung eines palästinensischen Staates zu unterstützen. Er wurde ignoriert.


Drei Jahre später nahm die Idee einer israelisch-palästinensischen Föderation das erste Mal eine ernst zu nehmende Form an. Der israelische Angriff 1956 auf Ägypten, in geheimer Absprache mit Frankreich und Großbritannien, hat viele Israelis  angeekelt. In der Mitte des Krieges erhielt ich einen Anruf von Nathan Yellin-Mor. Er schlug vor, dass wir etwas dagegen tun sollten.
YellinMor  war der ehemalige politische Führer von Lehi (alias Stern-Bande) der extremsten der drei Untergrund-Organisationen, die gegen die britische Herrschaft  gekämpft hatten. Ich war der Eigentümer und Chef-Verleger eines populären Nachrichten-Magazins.

Wir stellten eine Gruppe auf, die sich Semitische Aktion nannte.  Als ersten Schritt entschieden wir, ein Dokument zu erstellen. Nicht eines von jenen fadenscheinigen politischen Programmen, die heute veröffentlicht und morgen vergessen sind , sondern einen ernsten Plan zur totalen Überholung des Staates Israel. Wir saßen ein ganzes Jahr daran. Wir waren  etwa 20 Leute, die meisten waren Prominente auf ihren Gebieten und wir trafen uns für unsere Beratungen mindestens einmal in der Woche. Wir  verteilten die Themen unter uns. Das Thema „Frieden mit den Arabern“ fiel mir zu.


DIE GRUNDLAGE des neuen Glaubensbekenntnisses war, dass wir Israelis eine neue Nation  sind – nicht außerhalb des jüdischen Volkes, sondern ein Teil davon,  so wie  Australien eine neue Nation innerhalb der angelsächsischen Gemeinschaft war. Eine neue Nation auf Grund seiner  geopolitischen Situation, seines Klimas, seiner Kultur und Traditionen. (Diese Idee an sich war nicht ganz neu. In den frühen 40ern hat eine Handvoll Dichter und Schriftsteller, mit dem Spitznamen die Kanaaniter etwas Ähnliches vorgeschlagen, sie verleugneten aber jede Verbindung mit dem jüdischen Volk in aller Welt, und verleugneten auch die Existenz der arabischen Nation oder Nationen).


Unserer Ansicht nach wurde die neue „hebräische“ Nation ein Teil der „semitischen Region“ und deshalb ein natürlicher Verbündeter der arabischen Nationen. (Wir weigern uns kategorisch, dies „Nahen Osten“ zu nennen, ein eurozentrischer, imperialistischer Terminus)


In einem Dutzend detaillierter Paragraphen skizzierten wir die Struktur einer Föderation, die aus zwei souveränen Staaten bestehen würde, aus Israel und Palästina, die verantwortlich für ihre gemeinsamen wirtschaftlichen und anderen Interessen wären >>>

Nicht nur Netanjahu – das ganze Land ist Macht-trunken - Marzuk Al-Halabi -  14.8.17 - Selbst wenn Netanjahus Korruptions-Skandal ihn zwingt, sein Amt aufzugeben – wird die israelische Politik von der Idee geleitet, dass die Palästinenser in die Unterwerfung geprügelt werden müssen.

Der Ausdruck der Freude und der Hoffnung, die das breite Spektrum der Israelis  erfasst, ist gut zu verstehen. Sie haben genug von der Netanjahu-Regierung und ihren Missetaten, besonders im Licht der Berichte, dass die Polizei den Ministerpräsident des Betrugs, der Bestechung und des Vertrauensbruches  verdächtigt. Es ist auch natürlich, Illusionen  zu nähren, die die Möglichkeit dieser Geschichte – einer rassistischen, rechten Regierung, Korruption und Hass-Rede – zu einem Ende kommt.
Jede weitere Prüfung führt uns natürlich zu dem Gefühl zurück, dass  das Netanjahu-Regime sich nicht wirklich ändern und uns in irgendeine Utopie treiben wird. Ich denke , wir müssen über die Namen in den Schlagzeilen hinaus schauen, jenseits der falschen Nachrichten des rechten Flügels, der versucht hatte, einen Vorteil aus Israels strategischer Struktur zu ziehen, die genau diese Struktur erzeugt.


Der Sieg des zionistischen Unternehmens
- Um die politische Realität zu verstehen, müssen wir die strategische Struktur zwischen Israel und dem, was wir „die arabische Welt“ nennen – einschließlich der Palästinenser -  analysieren. Eine Struktur, die sich hier im Laufe der letzten  paar Jahrzehnte entwickelt hat. Die Strategie ist nach 100 Jahren Konflikt eine Machtbalance zwischen den Juden, die ins historische Palästina  kamen und den Nationen, die in der Region lebten, einschließlich des einheimischen palästinensischen Volkes.


Israels strategische Situation gegenüber der arabischen Welt ist die beste seit der Errichtung des Staates. Es erfreut sich militärischer und wirtschaftlicher Überlegenheit, als auch einem Vorteil in seiner nicht >>>

 

 

 

 

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