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Montag, 24. Juli 201713:11  -     facebook     LINKS       ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

Judenhass Die Angst vor dem A-Wort - Zum Thema Nahost-Konflikt entbrennt in Deutschland ein Meinungskampf. Nicht jede Kritik am israelischen Staat hat dabei einen judenfeindlichen Hintergrund. Doch die Furcht, als Antisemit bezeichnet zu werden, schadet der Meinungsfreiheit. - 23.06.2017 - Patrick Bahners

Jüngst hat der Aufbau-Verlag die Briefe von Victor Klemperer veröffentlicht, dem Professor der Romanistik, der die Hitler-Zeit in Dresden überlebte und mit seinem Tagebuch eine Chronik des Alltags der Judenverfolgung schrieb. 1953 gratulierte Klemperer seinem Neffen Peter und dessen Frau Inge zur Geburt ihres Sohns David. Der Großonkel machte sich Gedanken darüber, ob David wegen seines Namens später Anfeindungen erleben werde. Es war für den Einundsiebzigjährigen aber nicht nur eine Frage der Klugheit, ob ein Kind einen Namen erhalten sollte, der als Hinweis auf Zugehörigkeit zum Judentum verstanden wurde. Klemperer legte seine „eigene Position“ dar: „Ich habe einen furchtbaren Hass auf allen Rassenhochmut.“ Diesen Hochmut sah er nicht nur im 1945 untergegangenen Staat der Judenfeinde, sondern auch in dem Staat der Juden, der drei Jahre später in Palästina proklamiert worden war. „Antisemitismus und Zionismus sind mir gleichermaßen widerwärtig und scheinen mir gleichermaßen vorsintflutlich.“

Würde Klemperer diese These heute in einem Artikel in einer deutschen Zeitung oder in einem Vortrag an einer deutschen Universität vertreten, wäre der Skandal programmiert. Und nähme er an einer Demonstration unter dieser Losung teil, träten ihm Gegendemonstranten in den Weg, an der Spitze vermutlich Volker Beck, der Vorsitzende der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe des Bundestages. Als nämlich vor zwei Wochen in Frankfurt eine Konferenz zum fünfzigsten Jahrestag der israelischen Besetzung der Palästinensergebiete stattfand, reiste der Grünen-Abgeordnete an, um dagegen zu protestieren, dass die Tagung nicht abgesagt worden war. Beck sagte: „Wer gegen Zionismus ist, der ist gegen den Staat Israel, und dem werden wir nicht widerspruchslos unsere Straßen zur Verfügung stellen.“ >>>


 


 

Umstrittene TV-Doku - Diskussion über Antisemitismus - 22.06.2017 - Das Grimme-Institut greift die Kontroverse über den Film auf und hat mit einer Runde Journalisten und Beteiligten nicht nur über den Film, sondern auch über den Umgang mit diesem diskutiert.  Dazu diskutierten unter anderem Grimme-Direktorin Frauke Gerlach, WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn, die Journalisten Fitz Wolf, René Martens und Mirna Funk.

Es gibt eine große Debatte um die umstrittene Arte/WDR-Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“. Der Film hat Fragen auf vielen Ebenen aufgeworfen – inhaltlich, aber vor allem in Bezug auf die journalistische Sorgfaltspflicht. Macht sich tatsächlich ein neuer Antisemitismus in Deutschland und Europa breit? Kann der Film seine Thesen belegen oder gibt es handwerkliche Mängel? Das Grimme-Institut greift die Kontroverse über den Film auf und wird mit einer Runde Journalisten und Beteiligten nicht nur über den Film, sondern auch über den Umgang mit diesem diskutieren. Es geht in der Debatte um das Verhalten der Senderverantwortlichen, die kritische Bewertung des Inhalts der Dokumentation sowie ihre Vorab-Veröffentlichung auf der Internetseite der Bild-Zeitung. In der Volkshochschule Bonn soll es um zentrale Fragen der Verantwortung der Medien gehen, die im Spannungsfeld zwischen Programmauftrag, redaktioneller Freiheit und gesellschaftlicher Verpflichtung agieren. Dazu diskutieren unter anderem Grimme-Direktorin Frauke Gerlach, WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn, die Journalisten Fitz Wolf, René Martens und Mirna Funk. >>>

 


Ein Brief von Inga Gelsdorf - Sehr geehrte Frau Maischberger, sehr geehrter Herr Schönenborn, zunächst einmal herzlichen Dank an Sie, Herr Schönenborn, dass Sie es gewagt haben, sich als Programmdirektor gegen die Propaganda der Pro-Israel-Lobby zu stellen und den Film auf seinen Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Dass Sie bei Ihrem Standpunkt geblieben sind, trotz der Einschüchterungsversuche von Herrn Wolffson, Chapeau! Bisher hat das niemand gewagt. Jeder fürchtet den immensen Einfluss der Lobby. Einige ihrer Kollegen bekamen ihn mehr oder weniger "sanft" zu spüren. -  Frau Maischberger, Ihnen gebürt ebenfalls mein Dank, weil sie sich der großen Herausforderung dieser Diskussion gestellt haben. Leider hatte Herr Wolffson die meiste Sendezeit, auch aufgrund der vorherigen Diskussion mit Herrn Schönenborn...Herr Mansour, ein Palästinenser mit einem israelischen Pass, der jedoch nicht das Leid seiner Landsleute beklagte, sondern sehr einseitig das "arme, kleine" Israel verteidigte gemäß dem Tenor der Lobby, unterstützte ihn. - Ich habe in Israel ein Jahr mit meiner Familie als Gast des Weizmann-Institutes gewohnt. Wir hatten viele israel. Freunde, aber ich diskutierte mit ihnen über die Ungerechtigkeit gegenüber Palästinensern, die mir - völlig unpolitisch u. unbedarft damals - als Mensch missfiel.

Zurück in D nahm ich Kontakt zu deutschen und intern. Friedensgruppen auf, man müsse dagegen protestieren, nicht schweigend zusehen wie unsere Vorfahren bei den Nazis. Das ist meine Lehre aus dem Holocaust: Die Toten macht niemand mehr lebendig, aber die Lebenden, vor allem das Leben der Palästinenser, kann man erhalten, indem man nicht schweigt! Täglich werden sie gedemütigt, schikaniert, sogar verletzt und getötet. Sie sind vom Wohl und Wehe Israels in jeder Beziehung abhängig, durch die Mauer von Freunden u. Familie getrennt. Die internationalen Gremien haben bisher versagt, keine UN-Resolution wurde erfüllt, kein Gutachten des Intern. Gerichtshofes umgesetzt: Israel baut weiter Siedlungen, die Mauer und hält das "Freiluftgefängnis" in Gaza aufrecht. Die Araber sehen machtlos zu, wie Israel anscheinend als einziger Staat der Welt einen Freibrief für alles hat. Geld und Militär bedeuten Macht, nicht nur in Israel, sondern weltweit. Die intern. Gremien sind auf Gelder angewiesen. Es ist ein Leichtes, sie dadurch zu erpressen, handlungsunfähig zu machen. Jedes Land, vor allem arabische Länder, würden zumindest mit Wirtschaftssanktionen bestraft, wenn nicht sogar Militäreingriffen. - Nicht so Israel.


DAS ist der wahre Grund für das, was Sie als "Antisemitismus" bezeichnen. Ich habe keine Verwandten in Palästina, trotzdem steigt mein Blutdruck bedrohlich, wenn ich lese, sehe und höre von seriösen Historikern, Journalisten, vor allem jüdischen, unter welch unmenschlichen Bedingungen und Schikanen die Palästinenser leben. Wie würden Sie sich als Araber/Palästinenser fühlen, wenn Sie das täglich mitbekämen? Ohnmacht erzeugt Wut, Wut erzeugt Hass, Hass erzeugt Terror! So einfach ist das! - In meinen Augen sind die Palästinenser sehr friedlich, ansonsten würden sie ihre Wut auf uns alle, die wir tatenlos zusehen, viel mehr spüren lassen. >>>

 

 

 

Pro-Israel group NGO Monitor teams up with Europe’s far-right - David Cronin - The pro-Israel group NGO Monitor hunts for hidden motives where there are none. It has made many baseless allegations that human rights activists are hostile towards Jews.

Displaying enormous hypocrisy, NGO Monitor appears happy to ally itself with actual peddlers of bigotry. Next week, it will jointly host an event in the European Parliament chaired by a representative of the far-right Danish People’s Party.

Anders Vistisen, the politician in question, would be a suitable candidate to run Donald Trump’s Nordic fan club – if such a thing exists. In some respects, Vistisen has acted as a vanguard for the politics of division that the US president espouses.

Trump made his infamous call for a Muslim entry ban in December 2015. Vistisen urged similar measures in Denmark almost two years before then. >>>

 

Meinungsfreiheit, Zensur, Lücken + Manipulation im Nahostkonflikt >>>

Israelischer Minister ruft nach neuem Gazakrieg, um gefangene Soldaten zu befreien - 22.06.2017 - Wie die Sama Nachrichtenagentur gestern berichtete, hat der israelische Landwirtschaftsminister Uri Ariel hat dazu aufgerufen, Gewalt anzuwenden und auf die Qassam Brigaden Druck auszuüben, um die israelischen Soldaten zu befreien, die als Kriegsgefangene festgehalten werden.

Ariel sagte, seit Avigdor Lieberman Verteidigungsminister sei, hätten die israelischen Kampfflugzeuge den Gazastreifen nicht angegriffen. Er rief dazu auf zu fragen, warum das so wäre.

Der rechtsgerichtete Minister rief zu einer begrenzten militärischen Aktion auf, um die Leichen zu bekommen und (bzw.) die Soldaten zu befreien, von denen man denkt, dass sie von den Al-Qassa-Brigaden gefangen gehalten werden.

Während der großen israelischen Offensive gegen Gaza 2014, während der tausende Palästinenser von der israelischen Besatzungsarmee getötet und verwundet wurden, verkündete Al-Qassam, sie hätten zwei israelische Soldaten vom Schlachtfeld festgenommen.

Israel sagte, die Soldaten seien im Kampf getötet worden, obwohl Al-Qassam behauptet, sie seien noch am Leben.           Quelle     Übersetzung: K. Nebauer

 “Unter Druck gesetzt”: Israelkritischer Vortrag in Wien abgesagt - 22. Juni 2017 19:21 - Ein in Wien geplanter Vortrag zum Thema “Israelische Apartheid” musste offenbar nach Interventionen abgesagt werden. Die Leitung des Hotels, in dem die Veranstaltung stattfinden sollte, begründete dies damit, dass sie “unter Druck gesetzt” wurde, so die pro-palästinensischen Organisatoren der BDS-Kampagne.

Die Hotelleitung sei zur Stornierung des Vertrages gedrängt worden, konstatierte die Kampagne “Boykott – Desinvestition – Sanktionen gegen Israel bis zum Ende von Apartheid und Besatzung in Palästina” (BDS). Ursprünglich sollte der Vortrag mit dem Titel “Vergleichbarkeit und Unterschiede zwischen der israelischen und südafrikanischen Apartheid” des ehemaligen südafrikanischen Anti-Apartheidaktivisten und späteren Gleichstellungsbeauftragten der Regierung von Nelson Mandela, Farid Esack, am 30. Juni im Arcotel Wimberger in Wien-Neubau stattfinden. (...)

Die Absage des Vortrages durch die “GegnerInnen eines Diskurses über die israelische Besatzung und Apartheidspolitik” wertete die BDS-Sektion Österreich als Zeichen, “wie eng das Korsett demokratischer Freiheiten tatsächlich ist”.

Ermittlungen gegen Sprecher von "Breaking the Silence" - 23. Juni 2017 - Teilnehmer einer Tour der Organisation "Breaking the Silence" auf den South Hebron Hills bei Susiya nahe Hebron. (imago / IPON)Die Organisation "Breaking the Silence" informiert über Vergehen israelischer Soldaten in den Palästinensergebieten - unter anderem mit Touren wie in den South Hebron Hills.

Die Polizei in Israel ermittelt gegen den Sprecher der regierungskritischen Organisation "Breaking the Silence".

Dean Issacharoff sei für eine Befragung einbestellt worden, teilte die Gruppe mit. Zuvor hatte das Justizministerium in Tel Aviv laut Medienberichten eine entsprechende Untersuchung gefordert. Issacharoff hatte auf einer Kundgebung gesagt, während seines Militärdienstes einen Palästinenser ohne Grund blutig und bewusstlos geschlagen zu haben.

Die Organisation erklärte, dem Justizministerium gehe es nicht um Gerechtigkeit für Palästinenser. >>>

Das Vier-Buchstaben-Wort - Uri Avnery -  24. Juni 2017 - WENN EIN Brite oder  ein Amerikaner über ein „Vierbuchstabenwort“ spricht, meint er einen vulgären Ausdruck für Geschlechtsverkehr, ein Wort, das in höflicher  Gesellschaft nicht erwähnt wird.

In Israel haben wir auch so ein Wort, ein Wort mit vier Buchstaben. Ein Wort, das nicht ausgesprochen wird. Es ist das Wort „Schalom“ - Friede. (Im Hebräischen ist „Sch“  ein Buchstabe und das „a“ wird nicht geschrieben.)

Seit Jahren verschwand dieses Wort aus dem Verkehr (außer  als Gruß).Jeder  Politiker weiß, dass dies tödlich ist. Jeder Bürger weiß, dass dieses Wort  nicht zu erwähnen ist.
Es gibt viele Wörter, die es ersetzen. „Politisches Abkommen“. „Trennung“. „Wir sind hier und sie sind dort.“ Regionales Arrangement“, um nur ein paar zu nennen.

Uns jetzt kommt Donald Trump und bringt dieses Wort wieder zurück.  Trump, ein völliger Ignorant, weiß nicht, dass  es in diesem Land  ein Taboo ist. Er will hier Frieden machen. SCH-A-LO-M . sagt er. Es gibt nicht die  geringfügigste Chance, dass er wirklich  Frieden machen wird.  Aber er hat  das Wort wieder  in die Sprache  zurückgebracht.  Jetzt sprechen die Leute wieder über den Frieden.

FRIEDEN? WAS ist Frieden? - Es gibt alle möglichen Arten von Frieden. Fangen wir mit einem kleinen Frieden, einem Baby-Frieden an bis zu einem  großen, sogar mächtigen Frieden.

Bevor wir deshalb eine ernsthafte Debatte über den Frieden eröffnen, müssen wir definieren, was wir meinen.  Eine Zwischenzeit zwischen zwei Kriegen?  Keine Kriegsführung? Die Existenz  auf den beiden Seiten von Mauern und Zäunen?  Eine verlängerte Feuerpause/Waffenstillstand? Eine Hudna (Im Arabischen  ein verlängerterWaffenstillstand mit einem festgelegten End-Zeitpunktpunkt.?

So etwas wie der Frieden zwischen Indien und Pakistan? Der Frieden zwischen  Deutschland und Frankreich -  und wenn es so ist, wie der Frieden vor dem ersten  Weltkrieg oder der Frieden, wie er jetzt vorherrscht?  Der Kalte Krieg zwischen der Sowjet-Union und den Vereinigten Staaten oder der heiße Frieden zwischen Vladinir Putin und Donald Trump?

Der Frieden zwischen dem biblischen Isaak und Ismael, deren Mütter einander hassten oder  der Frieden  zwischen  Isaak und Ismael, die zusammen  ihren Vater Abraham  beerdigten (Gen. 25)

Es gibt viele Arten von Friedenssituationen.  Über welche Art von israelisch-palästinensischen Frieden sprechen wir?  Der Frieden zwischen dem Pferd und seinem Reiter?  Über den Frieden zwischen einem Herrenvolk und einem Sklavenvolk?  So etwas wie der Frieden zwischen  dem Südafrikanischen  Apartheidregime und den Bantustans, die es  für die Schwarzen geschaffen hat? Oder eine ganz andere Art von Frieden, ein Frieden zwischen Gleichen?

Es geht um diesen Frieden, über den ich gerne sprechen würde. Kein „realer“ Frieden. Kein  „perfekter“ Frieden. Kein „vollständiger“ Friede.

Über Frieden. Ein  einfacher und reiner Frieden. Ohne Qualifikation, bitte. WANN HAT alles angefangen? Der Konflikt, der jetzt das Leben der beiden Völker beherrscht, wann begann er? >>>

Interfaith Encounter Association (IEA) --- Interreligiöses Begegnungs-Gesellschaft - Bericht vom 1.2. 17. Yehuda Stolov - Am Donnerstag den 1.2. trafen sich  leitende Teams von beiden Schulen in der Armenischen  Schule mit den Schulleitern und Program-Managern: Shaul und Dorit von der (jüd.) Hartman-Schule  und  Pater Norair und Harut von der Armenischen Schule zusammen mit Yehuda vom  IEA und  Jack vom  Peace-Builders in Ostjerusalem.

Die Begegnung war erfreulich und  efficient. Man war damit einverstanden, einen Besuch  der Schüler der 11. Klasse von der Hartman-Schule in der Armenischen Tarkmanchatz Schule  und einen andern Besuch der 10 – 12-Klässler  aus der Amenischen  Schule in der Hartman-Schule zu unternehmen. Wir wollen dann den Studenten/Schülern vorschlagen, eine Besuchsgruppe zu gründen, die sie selbst unter der Leitung von Jack und Yehuda organisieren .

Der 1. Besuch fand am Sonntag den 19.März statt. etwa  sechzig 11.Klässler der Hartman-Schule kamen im  armenischen Viertel in der Altstadt von Jerusalem an , zusammen mit  Shaul, dem Schulleiter und Dortit dem Programm-Manager und Shay und Yossi den beiden Klassenlehrern. Sie wurden  von 15 Schülern der Armenischen Schule( die viel kleiner ist) mit Pater Norayr dem Schulleiterund Harut dem Programm Manager und den Lehrern der Klassen  begrüßt.

Wir begannen mit einem Gang durch den Hof der Kirche, den Wohnbezirk, das Gemeindezentrum, die Bücherei und die Schule mit dem Höhepunkt: dem Fußballfeld gegenüber der Altstadtmauer.  Während  dieses  Ganges erhielten wir auch Erklärungen über die armenische Gemeinde im allgemeinen und  speziell in Israel (Geschichte …)  Die Tour wurde von Serena, einer der Schülerinnen geleitet.

Nach der Tour hatten wir zusammen ein freundliches  Fußballspiel, dann aßen wir Pizzas und hatte  freie Konversation.  Es war interessant zu sehen, wie vom ersten Augenblick dass die  gegenseitige Beziehung von Neugierde und Interesse geprägt  war und wie schnell die Schüler mit einander Kontakt hatten.

Wir machten Schluss mit einem Gang  zusammen  durch das  Jüdische Viertel in der Altstadt. (dt. Rohlfs)
 (keine Internetadresse bzw unter  iea-reporte)

( Die IEA kommt einmal monatlich jeweils an einem andern Ort zusammen: Juden, Muslime und Christen. Sie stellen sich immer erst mal vor. Danach reden sie über ein Thema , etwa die Festtage in allen drei Religionen…. Yehuda Stolov hat die IEA vor vielen Jahren gegründet. Ich halte dies für eine wichtige Friedensarbeit – die aber wenig bekannt ist.  das will ich hiermit ändern . Ellen Rohlfs)

Israelische Friedensaktivisten  werden heute (19. 6. 2017) den Himmel über  Gaza beleuchten - Millionen  Bewohner von Gaza stehen vor einer  noch nie dagewesenen humanitären Katastrophe. Wir sollten nicht tatenlos daneben stehen.

Auf die Initiative von ZAZIM („On the Move“) unterzeichneten  Tausende von israelischen  Bürgenr eine Petition, die die Regierung aufruft, die  bevorstehende Katastrophe zu verhindern und  den elektrischen Strom für den Gazastreifen nicht abzustellen. Jetzt haben wir uns entschlossen, den Druck zu verstärken,  damit unser Aufruf bei den Entscheidungsmachern in Israel und international  nach hallt.

Heute am Montagabend, den 19. Juni werden wir uns  in der Nähe der Gaza-Grenze  versammeln und  damit beginnen, 150  Laternen  mit brennenden Kerzen  in den Himmel fliegen zu lassen. Sie werden in Solidarität mit den  Bewohnern des dunklen Gazastreifens  den Himmel erleuchten.

Wir werden uns heute um 19,45 im Big Fashion Parkplatz in Ashdod treffen, nahe der Ad Halom-Kreuzung. Und von dort werden wir zu der genauen Örtlichkeit gehen,  von wo wir den Himmel erleuchten.       (Quelle Gush Shalom - übersetzt von dt. Ellen Rohlfs)

Haim Saban pushes Democrats to support bill that would slash funding to Palestinian Authority -  Kate - 20 June by Ron Kampeas — Haim Saban, a major donor to the Democratic Party, is backing a bill that would slash funding to the Palestinian Authority unless it stops payments to Palestinians jailed for attacks on Israelis. The participation of the Israeli-American entertainment mogul in the initiative of the lobbying affiliate of the Israeli-American Council is significant because Democrats until now have been reluctant to back the bill as it stands. A statement Monday evening from the Israeli-American Coalition for Action said the campaign to pass the Taylor Force Act will draw on a “nationwide grassroots network of activists” and on the IAC’s “relationships with prominent Israeli-Americans and Jewish-Americans, including Sheldon Adelson, Shawn Evenhaim, Haim Saban and Adam Milstein — who have advocated for the legislation with lawmakers on both sides of the aisle.” >>>

Confronting the Occupation with my father - Moriah Ella Mason - 22. 6. 2017 - One of the first things the Israeli Defense Forces did was steal the generator, throwing the camp into darkness. I couldn’t stop thinking of my dad somewhere in the dark, one of hundreds based in the protest camp. I couldn’t see him on the live stream. I hoped that was a good thing. The IDF came at night, when the media had long left, as well as some of us, myself included, who needed to get back to the hotel to rest. A few of the activists still onsite began Facebook live streams, narrating what was happening, but without the cheerful string lights the generator had powered, it was next to impossible for the outside world to see what was happening to us. I presume the IDF didn’t want witnesses to what they would do next. Our activists on the ground came together. Following the directions of our Palestinian coalition we made “soft blockades” by standing in lines with linked arms and trying to protect the generator and other camp supplies. Soldiers scanned for leaders. They choked, pushed, and punched my friends. The strength of everyone’s arms kept them from being dragged away for worse punishment. Where was my dad?

Less than 48 hours before the IDF attack, my father and I had walked down a dusty road into Sarura—a small Bedouin village in the South Hebron Hills. >>>

 
 
 

Chef des israelischen Elektrizitätsunternehmens (electric chief) zur Kürzung des Stroms für Gazas Krankenhäuser: 'Es ist unser Job...' - Nir Gontarz - 21.06.2017

Hallo, Yiftah Ron Tal, Vorstand des Elektrizitätsunternehmens! Nir Gontarz von Haaretz am Apparat.
Wer?
Nir Gontarz, ein Journalist von Haaretz. Guten Morgen.


Guten Morgen.
Wie geht es Ihnen?

Exzellent.


Wunderbar. Wir haben schon einmal miteinander gesprochen. Sie sind von den Entscheidungen der Regierung abhängig, nicht wahr?
- Wir arbeiten nach den Entscheidungen des Sicherheitskabinetts.


Wie fühlt man sich, wenn man die Stromversorgung einer Bevölkerung, die ohnehin miserabel lebt, kürzt? Fühlen Sie irgend etwas dabei oder ist es so: die Regierung hat es angeordnet, und das ist es dann.
- Es ist von einem starken Gefühl begleitet, und wir machen das so weit wie möglich in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen, dem Versorgungungsunternehmen in Gaza. Wir koordinieren diese Sache mit ihnen, sodass sie in der Lage sind, damit fertig zu werden. Mit der Krise.


Hier eine leicht subversive Frage: Haben Sie in Erwägung gezogen der Forderung der Regierung nicht nachzukommen?

Wir können nicht anders arbeiten als nach unternehmerischen Erwägungen.
In dieser Hinsicht stärkt die Entscheidung des Sicherheitskabinetts unsere unternehmerischen Erwägungen. Wäre es die Entscheidung des Sicherheitskabinetts gewesen, dass wir nicht nach unternehmerischen Überlegungen arbeiten, dann hätten wir abwägen müssen.

Erstaunlich.
- In diesem Fall ist es genau das Gegenteil. Es ist eine Entscheidung, die im Einklang mit unserer Verpflichtung steht.


Schauen Sie, Strom (zu haben) bedeutet zum Teil Privilegien zu genießen wie wir sie hier in Israel haben – Klimaanlagen, Kaffeemaschinen. Aber Strom ist auch (für) Beatmungsgeräte und Inkubatoren für frühgeborene Babys, und für Operationsräume. Und auch für Wasseraufbereitungsanlagen. Schon ohne (die Kürzungen) steht Gaza kurz vor dem Kollaps. Daraus eine finanzielle Überlegung zu machen ist ein bißchen problematisch. Nicht?


Uh, es ist auf keinen Fall einfach, aber uh, das ist unser Job. Wir machen das mit so viel Sensibilität wir möglich. >>>

Umstrittene TV-Doku - Diskussion über Antisemitismus - 22.06.2017 - Es gibt eine große Debatte um die umstrittene Arte/WDR-Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“. Der Film hat Fragen auf vielen Ebenen aufgeworfen – inhaltlich, aber vor allem in Bezug auf die journalistische Sorgfaltspflicht. Macht sich tatsächlich ein neuer Antisemitismus in Deutschland und Europa breit? Kann der Film seine Thesen belegen oder gibt es handwerkliche Mängel? Das Grimme-Institut greift die Kontroverse über den Film auf und wird mit einer Runde Journalisten und Beteiligten nicht nur über den Film, sondern auch über den Umgang mit diesem diskutieren. Es geht in der Debatte um das Verhalten der Senderverantwortlichen, die kritische Bewertung des Inhalts der Dokumentation sowie ihre Vorab-Veröffentlichung auf der Internetseite der Bild-Zeitung. In der Volkshochschule Bonn soll es um zentrale Fragen der Verantwortung der Medien gehen, die im Spannungsfeld zwischen Programmauftrag, redaktioneller Freiheit und gesellschaftlicher Verpflichtung agieren. Dazu diskutieren unter anderem Grimme-Direktorin Frauke Gerlach, WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn, die Journalisten Fitz Wolf, René Martens und Mirna Funk. >>>

 


Aref Hajjaj - Liebe Mitglieder und Freunde des Palästina-Forums, sehr geehrte Damen und Herren, offensichtlich sah sich die ARD unter massivem Druck seitens der Israel-Lobby gezwungen, ihren Beschluss zu revidieren und den Dokumentarfilm „Auserwählt und Ausgegrenzt. Der Hass auf Juden in Europa“ doch auszustrahlen (am 21. Juni). Im Anschluss daran wurde bei Maischberger über den Film und die Thematik des Antisemitismus in Europa diskutiert.
Anmerkungen zum Film und zur TV-Diskussion:


Der Dokumentarfilm. Man muss nicht voreingenommen sein, um zu konstatieren, dass diese Doku, die den Anspruch erhebt, ein wichtiges und komplexes Thema umfassend zu behandeln, erhebliche handwerkliche und, was wichtiger ist, inhaltliche Defizite aufweist.

Strukturell besteht der Film aus einer chaotischen Gemengelage. Kleines Beispiel: Das Thema heißt wohl „Der Hass auf Juden in Europa“. Aber große Teile des Films wurden im Nahen Osten, in Palästina und Israel, gedreht, wobei die Filmemacher mit Hilfe oberflächlicher Recherche belegen wollten, dass das Grundübel des Antisemitismus eben in diesem Teil der Welt liege.

Schlecht konzipiert und ohne ein stichhaltiges, nachvollziehbares Argumentationsmuster hüpfen die Autoren der Doku zusammenhanglos von einem Thema zum anderen. Journalistische Sorgfalt sieht bestimmt anders aus.

Man kann daher mit Bestimmtheit sagen, der Film ist nicht nur extrem einseitig pro-israelisch und antipalästinensisch, er hat darüber hinaus das Genre eines nach Propaganda orientierten Pamphlets.

Schon die Darstellung der zeitgeschichtlichen Entstehung des Staates Israel ist voller Zynismus und Manipulation. Dort gewinnt der Zuschauer den Eindruck, die jüdischen Militärverbände hätten keinen Druck auf die palästinensische Bevölkerungsmehrheit ausgeübt. Vielmehr seien die Palästinenser „freiwillig“ weggezogen. In der anschließenden Debatte verwiesen immerhin der Rundfunkdirektor des WDR, Jörg Schönenborn, und der frühere Bundesminister Blüm auf vielfache Massaker jüdischer Terroristen bereits seit 1937 >>>

 

 

Antisemitismus - Von Mauern und Rissen - Israel spaltet die Gesellschaft. Für viele Juden in Deutschland ist das Land so wichtig wie selten zuvor. Für die Mehrheitsgesellschaft gilt Israel inzwischen als Hauptproblem im Nahostkonflikt. Und beide Seiten finden immer schwerer zusammen. - Matthias Drobinski

Skandale bringen Ärger und Verdruss; das Gute an ihnen aber ist, dass ans Licht kommt, woran da Anstoß genommen wird. So hat auch die erst abgesetzte und nun doch gezeigte Arte-Sendung über den Antisemitismus in Europa bei allen handwerklichen Mängeln ihr Gutes: Die Frage nach dem linken und auch dem muslimischen Antisemitismus wird offen und breit diskutiert; auch, worin sich dieser von der legitimen, gar notwendigen Kritik an der Politik der israelischen Regierung unterscheidet. Und noch etwas ist sichtbar geworden: Wie sehr sich der Blick der jüdischen Minderheit in Deutschland mittlerweile von der Mehrheit im Land unterscheidet; wie groß die Sorge dort geworden ist, das im Zweifel liberale und linke Bürgertum im Kampf gegen den Antisemitismus als Verbündeten zu verlieren.

Der Riss, der sich da auftut, ist 50 Jahre alt; er entstand nach dem Sechstagekrieg von 1967, als Israel zur Besatzungsmacht wurde und die Sympathie für ein bedrohtes Land verlor. >>>


 

Disput um Zwei-Staaten-Lösung im Ausschuss für Menschenrechte -  Deutscher Bundestag - Die Lage der Menschenrechte in Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten wird von Experten kontrovers beurteilt. In einer Anhörung des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe am Mittwoch, 21. Juni 2017, unter Leitung von Prof. Dr. Matthias Zimmer (CDU/CSU) entzündete sich die Diskussion der Experten vor allem an der Frage der Zwei-Staaten-Lösung sowie an der Blockade des Gazastreifens und der Lage in den israelisch besetzten Gebieten im Westjordanland.

Gründe für Menschenrechtsverletzungen
- "Das Gros der Menschenrechtsverletzungen gibt es in den palästinensischen Gebieten und resultiert in der auf Dauer angelegten militärischen Besatzung", sagte Dr. Muriel Asseburg von der Stiftung Wissenschaft und Politik. Israel verletzte hier etwa durch Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Anwendung der Militärjustiz für Palästinenser, der häufigen Verhängung von Administrativhaft und der Zerstörung von Häusern bürgerliche, wirtschaftliche und soziale Rechte.

Ein weiterer Grund für Menschenrechtsverletzungen sei die innerpalästinensische Spaltung von Fatah und Hamas. Weder im Westjordanland, noch im Gaza-Streifen hätten die Regierungen politische Legitimation, in beiden Gebieten gebe es keine Gewaltenteilung, sagte Asseburg.

Experte: Israel weiter unterstützen
- Dr. Michael Borchard, Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel, erinnerte daran, dass Israel als einziger Demokratie in der Region bei Pluralität, Meinungs- und Redefreiheit, Wahlrecht regelmäßig ein "gutes bis sehr gutes Zeugnis" ausgestellt werde. Allerdings lasse sich dieser "hohe Grundrechtsstandard" nur halten, wenn Israel auf die Zwei-Staaten-Lösung als "einzig gangbare Lösung" setze.

Borchard warb dafür, dass die internationale Gemeinschaft Israel bei diesem Ziel weiter unterstützen solle: "Jedes Zaudern und Zögern" werde im äußerst rechten politischen Spektrum in Israel instrumentalisiert. Borchard bekräftigte, dass es nach wie vor in Umfragen eine Mehrheit für die Zwei-Staaten-Lösung gebe, dass Misstrauen auf beiden Seiten aber groß sei.


Abschied von der Zwei-Staaten-Lösung
- Jeff Halper, Israeli Commitee Against House Demolitions (ICAHD), hingegen sagte, dass die Zwei-Staaten-Lösung längst "vom Tisch" sei. Es gebe heute de facto ein Land zwischen Mittelmeer und Jordan mit einer Armee, einer Währung und einer Regierung. 800.000 Israelis lebten heute in "besetzten Gebieten". Offiziell nenne Israel diese Siedlungen im Westjordanland "umstrittene" oder "verwaltete Territorien" und leugne damit, "dass es eine Besatzungsmacht" sei.

Halper kritisierte, dass Israel mit der faktischen Verabschiedung der Zwei-Staaten-Lösung auf dem Weg in die "Apartheid" sei. Er forderte, dass die internationale Gemeinschaft Israel auf einem Weg zu einem "multikulturellen Staat" unterstützen solle: "Einen jüdischen Staat kann man nicht haben, wenn man keine Zwei-Staaten-Lösung will." >>>


Das Video

KOPI-Konferenz, 09.-10.06.2017, Frankfurt, Rede Iris Hefets

Michael Lüders | Die WAHRE Politik im Nahen Osten

Israel`s `Ethics Code` to Formally Suppress Academic Freedom, Palestinians Urge Intensifying BDS - Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI) - Israel’s far-right, pro-settler Education Minister Naftali Bennett is promoting a new “ethics code” that would prohibit Israeli university professors from expressing “political opinions.” The new code would also forbid professors to call for or participate in an academic boycott of Israel, or even of its settlement colleges, and university departments to collaborate with “political organizations.” Academic institutions would be required to institute committees tasked with monitoring political activity of professors, act on complaints from students and take disciplinary action against transgressors >>>

Bennett’s ‘peace’ plan: I’ll dictate, you’ll sign - Aviad Kleinberg - In Bennett’s world, however, the other side— as well as its needs, its desires, its abilities and its rights— doesn’t exist. We will determine the outlines of the coexistence according to our demographic, security and cultural needs (we will determine, for example, that “Jerusalem is above reasoning and above peace”). We will determine the borders of the Palestinians` autonomy and, of course, the borders of the state and, as a result, the borders of the Palestinian “entity.” If we are strong enough, the other side will be forced to accept this dictation. Peace, in other words, is not a move in which we recognize the other and try to get the other to agree, but a one-sided move which exclusively reflects our needs. >>>

Are Attacks On Israeli Police In East Jerusalem Terrorism? - Rima Najjar - Countercurrents - The nature of Israel’s violence in Jerusalem (as well as in the other occupied Palestinian territories of the West Bank and the Gaza Strip) is highlighted by the extrajudicial and brutal erasure of Palestinians who exercise their internationally recognized right to resist as described by the United Nations General Assembly Resolution A/RES/33/24 of 29 November 1978: Reaffirms the legitimacy of the struggle of peoples for independence, territorial integrity, national unity and liberation from colonial and foreign domination and foreign occupation by all available means, particularly armed struggle; >>>

22. 6. 2017

"Auserwählt und ausgegrenzt Der Hass auf Juden in Europa"
Ein Propagandafilm der Israellobby

 

Israelhetze und Judenhass: Gibt es einen neuen Antisemitismus?
22.06.2017 | 75 Min. | Quelle: Das Erste - Israelhetze und Judenhass: Gibt es einen neuen Antisemitismus? Darüber diskutierten Sandra Maischberger mit Michael Wolffsohn, Norbert Blüm, Ahmad Mansour, Gemma Pörzgen, Rolf Verleger und Jörg Schönenborn. >>>

 

 

Die Filmfassung, die von der ARD gesendet wurde

 


"Die Filmfassung die von der Bild "Zeitung" veröffentlicht wurde

der Film ist online immer schwerer aufzufinden - der link oben funktioniert noch?
 


FAKTENCHEK DES WDR - Die öffentlich kontrovers diskutierte Dokumentation "Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa" ist nun nach sorgfältiger Prüfung und Nachbearbeitung in Zusammenarbeit mit dem Autoren im Ersten ausgestrahlt worden. >>>

Der gesamte Faktencheck im Überblick >>>



 

Wiederholung der Sendung:

Sa

24.06.2017

23:40–00:55

3sat

Fr

23.06.2017

01:35–02:48

MDR

Do

22.06.2017

21:08–22:25

tagesschau24

Do

22.06.2017

08:05–09:20

WDR

Do

22.06.2017

00:55–02:10

WDR




Neben der „Maischberger“-Sendung veranstaltet das Grimme-Institut ebenfalls eine Debatte zu der Doku, und zwar am morgigen Donnerstag, 22. Juni, in der Volkshochschule Bonn.
Beginn dieser Debatte ist um 19 Uhr, sie wird live bei WDR.de im Internet übertragen und am Sonntag, 25. Juni, um 11.25 Uhr noch einmal im WDR Fernsehen gezeigt. Vor der Debatte am Donnerstag wird vor Ort um 17.30 Uhr der Film nochmals aufgeführt.

Bei der Grimme-Veranstaltung diskutieren:
Fritz Wolf und René Martens, beide freie Journalisten, Medienkritiker und erfahrende Grimme-Preis-Juroren
Frauke Gerlach, Direktorin des Grimme-Instituts
die Schriftstellerin und Journalistin Mirna Funk
und noch einmal Jörg Schönenborn als Vertreter des WDR.
Die Grimme-Diskussion wird moderiert von Radiomoderator Volker Wieprecht.
 

 

 

 Umstrittene Dokumentation über Antisemitismus - Bibi-TV - Selten ist so falsch von einer wahren Sache gesprochen worden wie in der ARD-Dokumentation über Antisemitismus. Bisher ging es in der Debatte um Zensur im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, schlechte Kommunikation und den Einsatz der BILD-Zeitung für Wahrheit und Aufklärung. Die Sache selbst wurde bislang kaum beachtet: der Film und seine Schwächen. Ein Kommentar von Stefan Buchen

Der Antisemitismus ist ein altes Phänomen, deutlich älter als der Begriff, der es bezeichnet. Die gleichen stereotypen Darstellungen vom "Juden" kehren an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten wieder. Die Mehrheitsgesellschaft schiebt den Juden gern die Schuld zu an allen möglichen Unliebsamkeiten, von vergifteten Brunnen bis zu überhöhten Preisen. Die Juden sind der klassische politisch und sozial verwundbare "Andere", der sich zum Sündenbock eignet. Heute ist die antisemitische, also judenfeindliche Geisteshaltung weltweit anzutreffen.

Begründet wird der Antisemitismus mal religiös, mal ästhetisch, mal rassisch, mal anders. Wichtig ist zu beachten, dass er sich je nach historischem Kontext in unterschiedlich starken Nuancen artikuliert und folglich unterschiedliche Grade der Wirkmächtigkeit entfaltet. Nie waren die Folgen des Antisemitismus furchtbarer als unter der kurzen Herrschaft des Dritten Reiches. Sie waren so furchtbar, dass es schwerfällt, die Judenpolitik Hitler-Deutschlands mit anderen historischen Äußerungen des Antisemitismus zu vergleichen.

Genau das tun aber die Autoren der Fernsehdokumentation "Auserwählt und ausgegrenzt". Sie ziehen eine direkte Linie von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zu Julius Streicher, Hitlers Gauleiter in Franken und Verleger des nationalsozialistischen Hetzblattes "Der Stürmer" (Streicher wurde bei den Nürnberger Prozessen zum Tode verurteilt und gehenkt).

Palästinenser als Erben des Nationalsozialismus?

Gleich zu Beginn ihres Films machen Joachim Schroeder und Sophie Hafner klar, worum es ihnen im Kern geht: Sie wollen die Palästinenser als die Erben des nationalsozialistischen Antisemitismus darstellen. Mahmud Abbas und die Hamas haben den Stab des Hasses von Hitler und seiner Partei übernommen! Und andere muslimische Kräfte nehmen sich an den Palästinensern ein Beispiel, von Khomeini bis zu den heutigen radikalen Vorstadtmuslimen in Paris und Berlin! >>>




 

Ich bin der Ermutigung des BIB gefolgt, hier meinen Leserbrief an Arte, ARD sowie Maischberger. Was die Diskussion bringen wird, wird sich zeigen. - Franziska Schaffner - Sehr geehrte Arte Redaktion - Ich habe mir den Film „Auserwählt und ausgegrenzt- Der Hass auf Juden in Europa“ auf dem Internet angesehen und bin schockiert, dass er nun doch auf ARD und Arte ausgestrahlt wird.

Ich selbst bin seit 2011 insgesamt 6 mal nach Gaza gereist um einen Film zu drehen, der im Februar auf SRF1 ausgestrahlt wurde (Filmlink).  Vorab möchte ich klar stellen, dass ich folgenden Brief als unabhängige Filmemacherin in eigener Sache schreibe, und er in keinste Verbindung mit SRF1 zu bringen ist.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Film „Auserwählt und ausgegrenzt“ die Situation in Gaza in vielerlei Hinsicht auf geradezu zynische Weise verharmlost. Angefangen bei der Einreise, die sich keineswegs so einfach gestaltet wie im Film dargestellt. Obwohl ich mit zwei Psychotherapeutinnen reiste, welche seit 15 Jahren wichtige Traumaarbeit leisten in Gaza, war jedes mal bis zum Einreisetag nicht sicher, ob wir die Einreisebewilligung von Israel erhalten würden. Für NGO’s sind solche Ungewissheiten ein riesiges Problem. Nicht jedes mal hatten die Therapeutinnen die Einreisebewilligung erhalten. Nach dem mein Film auf SRF1 ausgestrahlt wurde, habe auch ich sie nicht mehr erhalten.

Ein weiterer Fall betrifft die schwerwiegenden Anschuldigungen gegenüber der israelischen Menschenrechtsorganisation B’Tselem, dass sich unter ihren Mitgliedern Holocoust-Leugner befänden. Die Mitglieder stehen gem. eigenen Angaben manchen Holocoust Überlebenden sehr nahe. Dennoch wird im Film als einziges ihrer Mitglieder ein Holocoust Leugner erwähnt. NICHT erwähnt wurde, dass B'tselem das Mitglied sofort entliess nach dem dessen Aussage bekannt wurde, dies suggerierte, die Organisation identifiziere sich mit solchen Aussagen. Dass B'Tselem keine Gelegenheit erhielt, dazu Stellung zu beziehen, ist journalistisch unter jedem Niveau und lässt den Verdacht aufkommen, eine Richtigstellung sei im Film auch gar nicht erwünscht gewesen.

Im selben Atemzug werden sämtliche andere NGO’s mit Namen erwähnt, inklusive Angaben über die Höhe ihrer Spendengelder, und von welchen Ländern sie diese bekommen. Die private israelische Organisation "NGO Monitor", welche diese Zahlen erfasst und im Film als Experte auftreten darf, muss ihrerseits hingegen keinerlei Angaben darüber machen, weshalb und von wem sie für just diese Arbeit Beiträge in Millionenhöhe von Spendern aus den USA erhält. Stattdessen wird die Schlussfolgerung >>>

 

 

Botschafterin Palästinas zur Filmausstrahlung der ARD - Botschafterin Palästinas, Dr. Khouloud Daibes erklärt zur heutigen (21. 6. 2017) Ausstrahlung des Films in der ARD über Antisemitismus in Europa: Botschafterin Dr. Khouloud Daibes

„Heute wird die ARD einen Film, der angeblich Antisemitismus in Europa thematisiert, im Programm zeigen. Im Vorfeld dieser Ausstrahlung wurden bereits der Inhalt und Konflikt von Antisemitismus und Kritik an der israelischen Regierung kontrovers diskutiert. Anstatt dem Antisemitismus in Europa nachzuspüren, lenkt der Film die Aufmerksamkeit auf den palästinensisch-israelischen Konflikt, was irreführend und inakzeptabel ist. Sowohl Arte als auch WDR und ARD stellten journalistisch-handwerkliche Mängel des Films fest. Im Zusammenhang mit der heutigen Ausstrahlung des Films und den Debatten ist es sehr wichtig, einige Punkte zu Antisemitismus und dem israelisch-palästinensischen Konflikt klarzustellen:

Die in ihrer Dimension heute einzigartige 50-jährige israelische Besatzung seit 1967 hat zu schwersten Menschenrechtsverletzungen und Verstößen gegen das Völkerrecht geführt. Auch die palästinensische Bevölkerung in Israel ist einer zunehmend diskriminierenden Politik ausgesetzt. Ich begrüße es daher außerordentlich, dass immer mehr mutige Stimmen laut werden, die völlig zurecht das Festhalten an dieser Besatzungspolitik kritisieren und ein sofortiges Ende der israelischen Besatzung im Interesse beider, Palästinenser und Israelis, fordern.

Antisemitismus mit der Kritik an der israelischen Regierungspolitik in Einklang zu bringen dient nicht nur als Instrument denjenigen, die Kritiker der Besatzungspolitik zum Schweigen bringen wollen, sondern ist darüber hinaus sehr gefährlich. Denn die wirkliche Gefahr des >>>

 

 

 

 

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Nachrichten - Berichte

Largest Israeli Public Transportation Company Loses Netherlands Contract Worth 190 Million Euros Following Campaign by BDS Activists for Palestinian Rights

Lieberman- No Return to Israel for Palestinian Refugees

After Abbas and Kushner Meet, Palestinians Disappointed With Trump Over Settlements

Israel’s NSO Group Permits Foreign Intelligence Agencies to Spy on Human Rights Activists

Israel`s new `security strategy` at Damascus Gate to further control Palestinian movement

24. 6. 2017

Israel's new 'security strategy' at Damascus Gate to further control Palestinian movement

Israeli President: Time to admit that Israel is a sick society,the Israeli Holocaust against the Palestinians is worse than Nazis

EU washes its hands of Gaza

Attacks on Israeli police in East Jerusalem are not terrorism

In order to change Israel activists must disrupt Zionist space

Mondoweiss is necessary—so Israel can’t silence me and other Palestinian journalists

Israel dreht Palästina den Strom ab - UN warnen vor humanitärer Krise - Ägypten liefert Treibstoff zur Linderung der Energiekrise

In order to change Israel activists must disrupt Zionist space

Fluglinie El Al muss wegen Diskriminierung Entschädigung zahlen - Israel

Israeli President: Time to admit that Israel is a sick society,the Israeli Holocaust against the Palestinians is worse than Nazis

Rafah Crossing Still Closed after 100 Days

Israeli Soldiers Abduct Four Palestinians In The West Bank

Israeli Soldiers Invade And Uproot Palestinian Lands In Northern Gaza

Army Injures 29 Palestinians Near Jerusalem, Abduct One Near Jenin

Mexico used Israeli software to spy on journalists, activists

On 4th day of power cuts, Israel reduces electricity to Gaza by 60 percent

Abbas meets with Kushner, US envoy to discuss reviving peace process

Israeli forces level lands east of Jabaliya refugee camp in Gaza

23. 6. 2017

Israel dreht Palästina den Strom ab - UN warnen vor humanitärer Krise - Ägypten liefert Treibstoff zur Linderung der Energiekrise

Jared Kushner fired me over Israel ten years ago  - Philip Weiss

Gaza- Electricity Supply Cut for 3rd Day as Egypt Provides Fuel

Palestinian Detainee Subject to Medical Neglect, Suffering from Kidney Failure

Iftar on the rubble

Report- Settlement Expansion Unprecedented amidst International Failure to End It

In Preparation For New Illegal Colony, Israeli Soldiers Bulldoze Palestinian lands In Nablus

Israeli Soldiers Abduct Four Palestinians In Hebron And Salfit

Army Abducts A Palestinian From Bethlehem

BNC Welcomes Call by Christian Organizations Urging the World Council of Churches to Support the BDS Movement for Palestinian Human Rights

Israeli police arrest Israeli man for 'racially-motivated' assault of Palestinian

Israel continues leveling private Palestinian lands for illegal settlement expansion

US says settlements 'not helpful' to peace process as Jared Kushner arrives in Israel

Lawyer- Eid holidays especially difficult time for Palestinian mothers in Israeli prison

Israeli man arrested in connection with graffiti of swastikas on Jerusalem synagogue

Israel razes lands near Nablus in preparation for a new settlement

Israel`s `Ethics Code` to Formally Suppress Academic Freedom, Palestinians Urge Intensifying BDS

21. 6. 2017

» Jericho School Served with Demolition Notice

West Bank settlement will build medical school, named after Adelsons

I was born ideologically, politically, and spiritually in June 1967 — settler/ambassador Dani Dayan

BNC Welcomes Call by Christian Organizations Urging the World Council of Churches to Support the BDS Movement for Palestinian Human Rights

Total Collapse in Gaza due to Electricity Crisis
 

Humanitarian crisis looms as Israel cuts Gaza's electricity

UNRWA- Devastating Psychological Effects for 2014 War Victims

Report- Israel Expands Surveillance Network in the West Bank

PCHR Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (08 – 14 June 2017)

On World Refugee Day, estimates show 66% of Palestinians became refugees in 1948

Reports show construction plans for Palestinians in Area C an 'exaggeration'

Gaza planning demonstrations as Israel further cuts power supply

20. 6. 2017

Erstmals seit 1992
Israel baut neue Siedlung im Westjordanland
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat via Twitter den Bau einer komplett neuen Siedlung im palästinensischen Westjordanland verkündet. Der Zeitpunkt ist nicht zufällig gewählt.

Palestinian Authority blocks access to news sites linked to Abbas rivals

Inquiry clears World Vision Gaza of diverting funds to Hamas

Humanitarian crisis looms as Israel cuts Gaza's electricity

Gaza faced with 2 to 3 hours of power a day after Israel begins electricity cuts

Overcoming bigotry, Be'er Sheva to hold first pride march

Report- Israeli army accelerating extensive surveillance network across West Bank

PFLP calls Netanyahu war criminal over ongoing crackdown after Jerusalem attack

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Israeli officials call for government to scrap plan for Palestinian housing in Area C

Israel vs. the United Nations- The Nikki Haley doctrine

Al-Resalah- Abbas plans to dissolve Palestinian Committee of Prisoners' Affairs

Israeli forces level lands on the Palestinian side of Gaza border

Israeli Soldiers Abduct Nineteen Palestinians In The West Bank

Including Father And His Two Sons, Israeli Soldiers Abduct Seven Palestinians In Bethlehem

Permalink to West Bank settlement will build medical school, named after Adelsons

19. 6. 2017

Rights Groups Demand UCI Address Campus Harassment of Students by IDF Soldiers

Following Stabbing and Shooting Attack in Occupied Jerusalem, Israeli Forces Impose Collective Punishment Measures Against the City and Deir Abu Mash’al Village

Israeli Invasions Into Al-Aqsa Mosque Continue, Resulting In Injuries And Abductions

Israeli Soldiers Abduct Twelve Palestinians In The West Bank

Undercover Israeli Officers Invade Al-Aqsa Mosque, Smash Its Doors And Attack Worshipers

Army Abducts A Palestinian In Bethlehem, Navy Attacks Fishing Boats In Gaza

Israeli Soldiers Injure Two Young Men, Abduct A Woman, Near Ramallah

Israel's national wound that cannot heal

Hundreds block Tel Aviv traffic to protest gender violence

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Settlers attack Palestinians, Israeli army with impunity in separate incidents

Israeli forces detain 18 Palestinians in West Bank, East Jerusalem raids

Palestinian injured after being chased by Israeli forces, causing his car to flip over

18. 6. 2017

Ashrawi Condemns Call by Netanyahu to Close UNRW

Netanyahu Not Welcome to Greece- KOE

What Israel fears about Hamas and the Qatar crisis

‘Sodastream workers allege being threatened over unionizing attempts’

'This is no time for shallow diplomacy Christians…Things are beyond urgent' says Palestinian Christian group to World Council of Churches

Outnumbering the racists

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Israeli Soldiers Abduct Three Palestinians In Hebron

Many Injured As Israeli Soldiers Attack Weekly Protest In Kufur Qaddoum

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Palestinian Authority blocks access to news sites linked to Abbas rivals – Mondoweiss

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Jericho School Served with Demolition Notice

Three Palestinians, One Israeli Police Officer, Killed in Jerusalem



Israel: IS und Hamas reklamieren Angriff für sich

Jewish terrorism is rearing its head again

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