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Samstag, 17. Juni 201718:07  -     facebook     LINKS       ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

Bei drohenden Stromkürzungen um 40% bereiten sich die Bewohner von Gaza auf das Schlimmste vor - Sheren Khalel  - 15.06.2017 - Die 42-j. Majda Tantesh lebt in Beit Lahia im nördlichen Gazastreifen. Wie alle in Gaza, bekommt dieser Ort nur wenige Stunden täglich Strom. Nach der Entscheidung des israelischen Sicherheitsrates am Montag, der die Bitte der Palästinensischen Autonomiebehörde um Kürzung der Stromversorgung des Gazastreifens um 40% genehmigt hat, erwartet Majda nur noch, dass es schlimmer wird, wie sie Mondoweiss sagte. Majda, die die amerikanische Staatsangehörigkeit hat, kam 2009 in den Gazastreifen zurück, um näher bei ihrer Familie und ihren Freunden zu sein. Als sie damals in die Enklave zurückkam, bekamen sie 8 Stunden täglich Strom. In den vergangenen 8 Jahren wurde die Zahl der Stunden halbiert.

"Wir bekommen zur Zeit etwa 4 Stunden Strom am Tag, aber auch wenn Strom da ist, fällt er jede halbe Stunden für 10 bis 30 Minuten aus", sagte sie. "Es ist sehr hart, weil es jetzt Sommer und sehr heiß ist. Wir brauchen Air condition, brauchen Ventilatoren, wir brauchen den Kühlschrank – wir werfen ständig Essen weg, weil es keinen Strom gibt und unser Essen schlecht wird, dann muss  ich es wegwerfen."

Am Montag hat das israelische Sicherheitskabinett die Bitte der PA, Gazas Stromversorgung um 40% zu kürzen, genehmigt. Das bedeutet noch kürzere Zeiten Strom für die Bürger, die die verheerenden Auswirkungen einer 10 Jahre dauernden Blockade durchgemacht haben, die von der israelischen und der ägyptischen Regierung verhängt wurde, nachdem Hamas 2007 die Wahlen gewonnen hatte.

Anfangs dieses Monats erhielt Mondoweiss geleakte Dokumente mit der Korrespondenz zwischen dem Finanz- und Planungsminister der PA, Shukry Bishara, und dem israelischen Finanzminister Moshe Kahlon. In den Briefen bat Shukry, die von Israel kontrollierte und von der PA bezahlte Stromlieferung dürfe nicht 25 Millionen Shekel ($7,1 Mio) übersteigen, was  Stromkürzungen um 40% bedeutet.

"Die für die Eintreibung der Stromgebühren im Gazastreifen verantwortlichen Parteien haben bei der Rückvergütung der für den Gazastreifen übernommenen Kosten an die PA systematisch versagt", schrieb der PA-Minister. "Folglich muss es allen Beteiligten klar sein, dass wir ein Stadium erreicht haben, in dem diese Situation nicht länger akzeptiert werden kann."

In dem vom 15. Mai datierten Brief bat der PA Minister, die Stromausfälle innerhalb einer Woche einzuführen. Soweit die Stromkürzungen noch nicht umgesetzt wurden, werden sie für allernächste Zeit erwartet.

Die Stromkürzung erfolgt mitten in den gescheiterten Einheitsgesprächen zwischen der Fatah-geführten PA und der Hamas-geführten Regierung des Gazastreifens. Während sich das palästinensische Volk von Westbank und Gaza eins fühlt, ist die Spaltung zwischen  den beiden rivalisierenden politischen Parteien dabei das Leben der 2 Millionen Menschen in Gaza noch verzweifelter zu machen.

Jeder hier fühlt sich schlecht und denkt, dass es mit der derzeitigen politischen Situation noch schlechter werden wird. Es ist eine sehr schwierige Situation", sagt Majda gegenüber Mondoweiss. "Es ist jetzt schon schwierig, und es wird bald viel schlimmer werden. Ich denke, ich werde versuchen Solarpaneele zu kaufen, denn wir können nicht ohne Strom leben. Wir brauchen Strom für unser tägliches Leben. Mein Tochter geht ins College und muss am Computer arbeiten und Referate schreiben können. So wie es ist, haben wir kaum genug Zeit, um unsere Handys aufzuladen." Sie sagte, wenn die Stromkürzungen schlimmer werden, werde die Nachfrage nach einer solchen Technologie steigen und die Preise nach oben gehen, da die Paneele per Schiff und durch die Blockadegrenzen kommen müssen.

Zusätzlich zu den kleineren Auswirkungen der Stromkürzungen leidet Gaza jetzt schon unter dem Mangel an Strom für seine Wasser- und Abwassersysteme, die ohne Strom nicht funktionieren, was dazu führt, dass die ungeklärten Abwässer direkt ins Mittelmeer verklappt werden. Letzten Monat warnte Nickolay Mladenov, der UN-Sonderkoordinator für den Nahostfriedensprozess, die Stromkürzungen würden damit enden, dass sie "die Bevölkerung (Gazas) in eine Spirale einer humanitären Krise stürzt".

"Das Elektrizitätswerk, das 30% von Gazas Strom liefert, hat wegen einem Streit zwischen der PA und Hamas über die Besteuerung am 16. April seine Arbeit eingestellt", sagte Mladenov in einer Stellungnahme. "Die Hochspannungsleitungen, die Strom von Ägypten in den Gazastreifen liefern, brechen aus technischen Gründen oft zusammen. Damit bleiben die israelischen Stromleitungen, die etwa 60% des Stroms für Gaza liefern, die einzige sichere Energiequelle. Inzwischen hat die palästinensische Regierung entschieden, den Kauf von Strom aus Israel für Gaza zu deckeln."

Die israelische Menschenrechtsorganisation B'Tselem kritisierte die Stromkürzungen und appellierte an Israel sich nicht vor seiner Verantwortung für den Gazastreifen zu "drücken". "Trotz der unzumutbaren Realität in Gaza hat das israelische Kabinett entschieden den grausamen Plan der Palästinensischen Autonomiebehörde zu akzeptieren, mit dem die Stromlieferung für Gaza weiter gekürzt werden soll. Sollte die israelische Entscheidung umgesetzt werden, wird sich die Situation in Gaza noch weiter verschlimmern und das Gebiet praktisch unbewohnbar machen", sagte die Organisation. "Das ist keine Naturkatastrophe. Wenn das der Fall wäre, hätte Israel wahrscheinlich humanitäre Hilfe gesandt. Aber die Realität in Gaza ist das Ergebnis dessen, was Israel selbst gemacht und mit seiner ein Jahrzehnt dauernden Durchsetzung einer brutalen Politik erreicht hat. Israel kann und muss diese Realität ändern." Dass Menschenrechtsgruppen eine Katastrophe vorhersagen, ängstigt die Menschen in Gaza, aber Majda sagte, sie hätten auch Hoffnung.

"Es wird eine beängstigende Situation, aber die Menschen hier haben, wenn sie darüber sprechen, auch Hoffnung", sagte sie. "Wir sagen, so Gott will wird es besser werden – mehr können wir nicht tun."     Quelle    Übersetzung: K. Nebauer

»Soldaten erniedrigen die Menschen täglich« - Gespräch mit Madschida Al-Masri Über Leben und Widerstand der Palästinenser -  50 Jahre nach Beginn der israelischen Besatzung - Interview: Simon Zeise

In Deutschland wird der palästinensische Unabhängigkeitskampf als antisemitisch diffamiert. Ein Gegenbeispiel ist der britische Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn, der öffentlich für die Solidarität mit Palästina eintritt. Wie beeinflussen diese unterschiedlichen Haltungen in den verschiedenen Ländern Ihre Arbeit?

Es ist uns klar, dass unser Widerstand kriminalisiert wird. Besonders in der jüngeren Vergangenheit. Jedoch wird die Solidarität größer und deutlicher. Wir sind stolz darauf. Und wir stützen uns auf internationale Beschlüsse, wie den der Vereinten Nationen, Palästina einen Beobachterstatus in der UNO zu gewähren oder den, mit dem die israelischen Siedlungen für illegal erklärt werden. Diese Beschlüsse bestärken und zeigen uns, dass es in der Welt eine große Solidaritätsbewegung mit Palästina gibt. Wir betrachten es als naive Versuche, jegliche Form der Solidarität als antisemitisch zu bezeichnen. Es ist unsere Aufgabe, unsere Forderungen klar zu formulieren und unsere Beziehungen zu den internationalen Institutionen und Bewegungen zu verstärken.

Zeigt die BDS-Kampagne Wirkung? Schadet der Boykott der israelischen Wirtschaft?
- Sehen Sie, der Boykott gegen israelische Waren aus den besetzten Gebieten stützt sich auf internationales Recht. Zuerst geschah es in Südafrika, nun wiederholt sich in Israel dasselbe System der rassistischen Unterdrückung. Um das Apartheidregime in Südafrika zu beenden, weigerten sich Hafenarbeiter in vielen Ländern, Frachten zu löschen. Das geschieht heute auch mit israelischen Frachtern. Zu Recht, denn Israel widerspricht allen internationalen Abkommen und Konventionen. Die Anerkennung des Staates Israel durch die UNO basierte darauf, dass die palästinensischen Flüchtlinge ein Rückkehrrecht erhalten. Das hat Israel dem Großteil der Palästinenser verweigert. >>>

Eine äußerst einseitige und fragwürdige Dokumentation über Antisemitismus: "Auserwählt und ausgegrenzt - Kaveh Ahangar -  Der Hass auf Juden in Europa," die ARTE nicht ausstrahlen will und die der WDR immer noch prüft, wurde vorgestern von BILD für 24 Stunden ins Netz gestellt und auch noch ausgiebig promotet. 200.000 Menschen sollen ebenjene Doku laut turi2 schon gesehen haben. Dabei wurde ein Bild von Erko, Qazid und mir benutzt, um für den Film zu werben.1 Außerdem zeigt die Doku Ausschnitte aus unserem Clip, um uns des Judenhasses zu bezichtigen. BILD betitelt den Abschnitt auf ihrer Seite mit ‚‚Antisemitismus unter Rappern‘‘. Das Ganze ist eine auf Dekontextualisierung und Diffamierung aufbauende Verleumdungsaktion. Der Antisemitismusvorwurf der beiden Filmemacher Joachim Schröder und Sophie Hafner sowie BILD ist an einigen Stellen schlichtweg falsch, da manche der in der Doku vorkommenden Personen, wie z.B. Ahmad Shah und ich, sich seit Jahren für eine rassismus- und antisemitismuskritische Bildungs- und Jugendarbeit stark machen.

Aber nun zum Inhalt des Films. Natürlich werden auch in einem Propagandawerk wie diesem, einige richtige Tatsachen und Probleme angesprochen wie die Korruption und Diskriminierung auf Seiten der Fatah und Hamas sowie die Unterdrückung von JüdInnen und PalästinenserInnen durch arabische Staaten. Der Film ist allerdings abgesehen von ‚‚handwerklichen Mängeln‘‘ (WDR) so dermaßen propagandistisch produziert, dass ich nur einige wenige Aspekte ansprechen kann. Was die Doku zur Propaganda macht ist der zielgerichtete Versuch die Sichtweise des Zuschauers mit selektiv ausgewählten Fakten zu beeinflussen und zu manipulieren, indem Tatsachen unerwähnt oder verdreht werden, um auf demagogische Art und Weise eine konkrete politische Agenda zu verfolgen. Der gröbste Fehler, der den Film wie ein roter Faden durchzieht ist dabei bezeichnenderweise die Gleichsetzung von Antizionismus und Antisemitismus. Das war von vornherein das erklärte Ziel des Produzenten (siehe unten).

Die Doku verbreitet also Lügen und Unwahrheiten und relativiert sogar den Holocaust, indem z.B. die problematischen Aussagen von Mahmud Abbas über das vermeintliche Ende jeglichen Terrors nach der Befreiung Palästinas sowie die Brunnenvergiftung mit Nazipropaganda verglichen werden. Im Allgemeinen sind Pauschalisierungen und Schwarz-Weiß-Malerei das Markenzeichen des Films. Es wird beispielsweise in essentialistischer Manier von einer „christlichen Kultur“ gesprochen, die per se als ‚‚die Mutter allen Judenhasses‘‘ bezeichnet wird, ohne zwischen unterschiedlichen Strömungen zu unterscheiden. Die Neue Rechte wird als anti-zionistisch dargestellt, ohne die vielen rechten und rechtsradikalen Strömungen von Medienplattformen wie Pi News bis zu bedeutenden Teilen von AfD und Pegida zu erwähnen, die eindeutig pro-zionistisch gesinnt sind, pro-israelischen SprecherInnen öffentlich ein Podium gaben sowie die israelische Flagge auf Demonstrationen hissen.

Es wird nicht nur linker und rechter Antizionismus gleichgestellt und dadurch der Antisemitismus von Rechts verharmlost. Der zum Boykott Irans aufrufende Politikwissenschaftler Stephan Grigat darf sogar behaupten, dass das Bedürfnis den Nationalsozialismus zu relativieren bei Linken teilweise noch ausgeprägter sei als bei Rechten. >>>

 

 

Bildergebnis für ardAntisemitismus-Doku wird doch im Fernsehen ausgestrahlt - Die umstrittene Antisemitismus-Doku, die Arte zurückgewiesen hatte, kommt jetzt im Ersten. Auch darüber hinaus will sich die ARD mit dem Thema befassen. - Der zunächst von Arte unter Verschluss gehaltene Film „Auserwählt und ausgegrenzt. Der Hass auf Juden in Europa“ kommt jetzt im Ersten. Die Doku soll laut Mitteilung vom Freitagabend am kommenden Mittwoch (21. Juni) um 22.15 Uhr gezeigt werden. Im Anschluss werde dem Thema eine eigene Diskussionssendung gewidmet. „Dabei werden auch die vom WDR beanstandeten handwerklichen Mängel der Dokumentation berücksichtigt“ >>>


 


VIDEO - Auserwählt und ausgegrenzt Der Hass auf Juden in Europa (arte Doku 2017)



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Sonderseite - Kritische Stimmen zu: Auserwählt und ausgegrenzt Der Hass auf Juden in Europa >>>

Gideon Levy, Alex Levac: Was ich in dreißig Jahren Berichterstattung über die israelische Besatzung zu sehen bekommen habe - 3. 6. 2017 - Die Besatzung hat ihre eigene Sprache: Ein Araber ist ein „Terrorist“, Inhaftierung ohne Gerichtsverfahren ist „administrative Haft“, die Besatzungsmacht ist das ewige Opfer und über ihre Verbrechen zu berichten ist Verrat

Am Samstag vor zwei Wochen nahmen ein paar Dutzend Israelis an der Eröffnung einer neuen Ausstellung in der Ben Ami Galerie im Süden von Tel Aviv teil. Die Künstlerin, deren Arbeiten erstmalig gezeigt wurden, saß in einem Stuhl. Sie kann nicht stehen und ohne Hilfsmittel auch nicht atmen. Mit Ausnahme ihres Gesichts kann sie keinen einzigen Teil ihres Körpers bewegen. Sie malt mit dem Mund.


Die Künstlerin ist ein fünfzehnjähriges Mädchen. Sie war furchtbar aufgeregt über ihr Debüt – ebenso wie ihr Vater, der sie seit elf Jahren Tag und Nacht pflegt. Ein grauenhafter Zufall wollte es, dass die Ausstellung genau am elften Jahrestag ihrer Tragödie eröffnet wurde, dem Tag, an dem fast ihre ganze Familie ausgelöscht wurde. Nur sie, ihr jüngerer Bruder und ihr Vater überlebten die Präzisionsrakete, die von Israels „moralischer“ Luftwaffe auf sie abgefeuert wurde. Seit diesem Augenblick ist sie schwer behindert, an den Rollstuhl gefesselt und auf ein Atemgerät angewiesen.


Maria Aman war vier Jahre alt als die Rakete das Auto traf, das ihre Familie gerade erst an diesem Morgen gekauft hatte. Sie tanzte auf dem Schoß ihrer Großmutter auf dem Rücksitz herum, ihre Mutter neben ihr, als das Geschoß in das Fahrzeug einschlug und ihre Chancen auf ein normales Leben vernichtete. Der Kommandeur der Luftwaffe distanzierte sich von dem Vorfall, der sich im Jahr 2006 im Gazastreifen ereignete. Den Israelischen Streitkräften fiel es nicht im Traum ein, sich zu entschuldigen >>>

Das andere Palästina - Gil Yaron - Vor zehn Jahren hatte der Milliardär Baschar Masri eine Vision: Er wollte eine neue Stadt im Westjordanland bauen und die Gesellschaft dort revolutionieren. Zumindest der erste Teil wird nun Realität

Alles ist hier groß angelegt: Auf der grünen Hügelspitze weht die größte Flagge Palästinas, nebenan entsteht die zweitgrößte Moschee des Landes. Wenige Hundert Meter entfernt wurde unlängst das größte Amphitheater des Nahen Ostens eingeweiht.

Baschar Masri denkt nur in Superlativen: „Mit rund 10.000 Menschen, denen wir ein Einkommen verschaffen, sind wir auch die größte Investition und der größte Arbeitgeber Palästinas im privaten Sektor“, sagt der palästinensische Milliardär.

Für seine Vision wurde er vor zehn Jahren im eigenen Volk noch ausgelacht. Er wollte die modernste Stadt in den palästinensischen Autonomiegebieten im Westjordanland gründen, um auf diese Weise die Sicht der Welt und insbesondere Israels auf sein Volk zu ändern. Jetzt ist Rawabi die größte Baustelle Palästinas – und weit mehr: Die Palästinensische Autonomiebehörde >>>



 

Palästinas Silicon Valley - Die neue Stadt Rawabi in der Westbank etabliert sich als Innovationszentrum und zerschlägt Klischees. - Pierre Heumann - Bashar Masri glaubt an Palästina. Und er arbeitet daran: als Manager und Investor, als Visionär und Macher. «Wir sind im Staatsaufbau-Modus», sagt der 56-jährige Palästinenser, «hier gedeiht der Katalysator für unsere Start-up-Nation.» Mit «hier» meint er die Stadt Rawabi, die unter seiner Ägide auf den Hügeln der Westbank entstanden ist. Hier soll der palästinensische Mittelstand ein neues Heim finden, ein Zentrum, in dem Hightech-Jobs, moderne Wohnungen, Unterhaltung und ein Einkaufszentrum gebündelt sind.

Viele sprechen und träumen vom Staat Palästina: die einen, indem sie draussen in der Welt für ihre Anliegen werben, die anderen, indem sie Israel terrorisieren. Masri, der aus einer der reichsten palästinensischen Familien stammt, hat sich für eine andere Strategie entschieden: Er schafft Tatsachen, will mit seinem Technologie-Cluster ein palästinensisches Silicon Valley realisieren, wo man, so der Slogan, «leben, arbeiten und wachsen» kann. >>>

Die Al-Aqsa-Moschee wird von israelischen Behörden geschlossen - Die israelische Polizei schloss am Sonntag die Tore des Al-Aqsa-Compounds in Jerusalem und verweigerte den muslimischen Gottesdienstbesuchern den Eintritt und den Ausgang. Die israelische Polizei behauptete – nach WAFA - dass der Abschnitt gesperrt ist, da einige muslimische Gottesdienstbesucher Steine gegen israelische Siedler geworfen hätten, die in der Nähe des Marokkanischen Tores, direkt außerhalb des Compounds Rituale durchführten.

Die Polizei erklärte, dass dieser Abschnitt geschlossen bleiben wird, bis die Gottesdienstbesucher jene ausliefern, die Steine gegen jüdische Siedler geworfen hätten.

In der Zwischenzeit erlaubte die israelische Polizei einer Gruppe jüdischer Fanatiker am Morgen den Zutritt. Während sie auf dem heiligen Compound tourten und Rituale durchführten.

Die Al-Aqsa ist der drittheiligste Ort des Islam und wird auch vom Judentum als heilige Stätte verehrt. Streitgespräche um Besuche dieses Ortes haben historisch Spannungen in den besetzten palästinensischen Gebieten hervorgerufen.

2003 entschied die israelische Regierung einseitig – trotz des Widerspruchs der Islamischen Stiftungs-Abteilung - nicht-muslimischen Besuchern den Zutritt zum Komplex zu erlauben. Seit damals ist zunehmend von der rechten israelischen Regierung extremistischen jüdischen Siedlern zunehmend erlaubt worden, in immer größerer Anzahl – gewöhnlich von israelischen Sicherheitskräften beschützt –die Stätte zu besuchen, während der palästinensische Zugang immer mehr eingeschränkt worden ist.    Quelle      (dt. Ellen Rohlfs)

1800 US-Rabbiner  rufen Israel auf, die Besatzung zu beenden – und so die Grundlage für Frieden zu legen - JTA. 12. Juni 2017 - In einem Sendschreiben an die israelische  Botschaft in DC, das an die 50 Jahre seit  dem 1967erKrieg  gedenkt,  drängt  die liberale  rabbinische Organisation Israel  dazu  auf, mitzuhelfen, einen palästinensischen  Staat zu gründen.

Ein an den israelischen Ministerpräsident Netanjahu gerichteter Brief wurde dank der Mitglieder von Trua (?) geschrieben: der Rabbinische Aufruf für Menschenrechte, wurde am Freitag geliefert, dem 50. Jahrestag nach dem  der 6-Tage-Krieg endete.

Im Brief steht, dass die Truah-Mitglieder -  Rabbiner und Kantoren    gegenüber Israel eine große Liebe hegen und die glauben, dass die Vision der hebräischen Propheten, die in Israels Unabhängigkeits-Erklärung zitiert sind, für ein Heimatland,  das dem Frieden und der Gerechtigkeit gewidmet ist, die mächtigste  Garantie für Israels Zukunft ist.

„Da wir uns dem 50. Jahrestag des 6-Tage-Krieges nähern, feiern wir  den außerordentlichen  Sieg, der Israels  Überleben  garantiert und dem jüdischen Volk die Herrschaft über seine heiligen Stätten gewährt. Wir erkennen auch an, dass dieser Sieg die 50 Jahre lange Besatzung brachte und damit  auch die Menschenrechte der Palästinenser verletzte, und zu viele  Israelis und  Palästinenser  tot oder verletzt  ließ und damit  Israels Überleben auf Dauer  bedroht. Der Brief ist auch vorgesehen worden, an die israelischen Botschaften in New York und Los Angeles geschickt zu werden.

„Wir gingen  als Zionisten zur Botschaft und als Liebhaber Israel. Aber so wie wir  Israels Sieg von vor 50 Jahren feierten, vermittelten wir Israels Offiziellen unsere Überzeugung, dass die Besatzung der eroberten Gebiete nach dem 6-Tage-Krieg Elend und große Ungerechtigkeit über Millionen von Palästinensern brachte. Im Namen der  jüdischen Werte und um der israelischen Demokratie willen  bitten wir die  Regierung Israels dringend, alle möglichen Schritte  zu unternehmen, um die Besatzung zu beenden.

Rabbi Sid Schwarz, einer der Rabbiner, der für das Botschaftstreffen in  Washington, DC, bereit war, sagte in einer Erklärung, die von Truah (?) veröffentlicht wurde: „Während der letzten 50 Jahre sind die Israelis und die Palästinenser  von einer Besatzung  unterjocht worden, die beiden Parteien schweres  Leid zugefügt hat. Wir rufen die Regierung des Staates Israel auf, ein Rodef-Shalom (Avot,1,12) zu werden, die Partei, die Frieden verfolgt, die Militär-Besatzung  beendet und die Grundlage für einen palästinensischen Staat  gründet , und Seite an Seite in Frieden  mit Israel lebt.“  (dt. Ellen Rohlfs)

Israel's 'Ethics Code' to Formally Suppress Academic Freedom, Palestinians Urge Intensifying BDS - Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI)

Israel's Minister of Education has proposed a university "ethics code" that would institutionalize an existing unstated policy stifling academic freedom

Israel’s far-right, pro-settler Education Minister Naftali Bennett is promoting a new “ethics code” that would prohibit Israeli university professors from expressing “political opinions.”

The new code would also forbid professors to call for or participate in an academic boycott of Israel, or even of its settlement colleges, and university departments to collaborate with “political organizations.” Academic institutions would be required to institute committees tasked with monitoring political activity of professors, act on complaints from students and take disciplinary action against transgressors.

The proposed set of rules, which will be submitted for approval to the Council for Higher Education chaired by Bennett, was formulated by Asa Kasher, a professor at Tel Aviv University who has been authoring “ethics codes” for the Israeli military since the mid-1990s.

Kasher is notorious for providing “ethical” arguments to justify Israel’s war crimes and crimes against humanity in Gaza.

Commenting on the conduct of the Israeli military during the 2014 massacre in Gaza, which killed more than 2,200 Palestinians, including over 500 children, Kasher said, “The number of casualties is irrelevant -- it does not speak of omissions or any wrongdoing.” >>>






Eine neue Verteidigerin eines Unrechtstaates: CDU-Vize Klöckner spricht in Israel über Hass im Internet - Klöckner hält nach CDU-Angaben eine Rede zum Thema «Hassbotschaften im Internet» bei der Veröffentlichung des Jahresberichts der Menschenrechtsorganisation Simon Wiesenthal-Center in Jerusalem. >>>

Swimming in sewage: World ignores Gaza's waste water crisis - On a daily basis, 110 million litres of raw or poorly treated sewage is pouring into the Mediterranean - GAZA STRIP - Every morning, 37-year-old Abdallah Seyam goes swimming in the sea off the coast of Gaza, the only form of relaxation for many residents of the besieged strip.

Seyam, who used to work in Israel before 2000, eagerly awaits each summer to practice his “childhood hobby”.

“We live in a beach refugee camp in Gaza City. The sea is an indispensable part of our history and childhood. My father taught me how to swim on this beach, and nowadays, I teach my son. It’s our sea,” Seyam said.

'My father taught me how to swim on this beach, and nowadays, I teach my son. It’s our sea'

- Abdallah Seyam, from Gaza

Last month, the Palestinian Environmental Quality Authority (PEQA) said that almost 50 percent of the beach is polluted by raw and partially treated sewage. It advised the people of Gaza to abide by its warnings and swim only in the safe zones that are far from the sewage estuaries.

“We have been hearing these numbers since forever. I don’t think that people will stop going to the sea," said Seyam. "Personally, I will take my son to the beach every day until he becomes a good swimmer. This sea is a heritage for every Gazan." >>>

16. 6. 2017

Schlimme Geschichtsklitterung und ein ideologisch vernebelter Blick auf die Realität
Anmerkungen zu der Antisemitismus-Dokumentation von WDR und ARTE
Arn Strohmeyer


Es ist schon toll, was im deutschen Fernsehen alles möglich sein sollte, wenn die Verantwortlichen im WDR und bei ARTE nicht die Notbremse gezogen und den Beitrag „Auserwählt und ausgegrenzt. Der Hass auf Juden in Europa“ aus dem Programm genommen hätten. Um die Juden in Europa geht es in diesem Film aber kaum und nur am Rande, sondern hauptsächlich um den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern, und da werden die ganzen höchst peinlichen Stereotypen aufgetischt, die die israelische Propaganda (für die Hasbara gibt es sogar ein eigenes Ministerium) seit Jahrzehnten benutzt, um die Unrechtmäßigkeit ihrer siedlerkolonialistischen Herrschaft in Palästina zu verschleiern. Beispiel: Im Film werden die Palästinenser als die „neuen Nazis“ dargestellt. Der Bildschnitt von Palästinenserpräsident Abbas zum NS-Ideologen Julius Streicher sagt da allein alles. Schon im Jahr 1983 hat der deutsch-jüdische Historiker Dan Diner, der jetzt an der Universität von Jerusalem lehrt,  zu diesem Thema einen wegweisenden Aufsatz geschrieben.
Diner argumentiert: Für das offizielle Israel und die meisten Israel-Verteidiger ist einzig der islamische Antisemitismus für den Konflikt Israels mit den Palästinensern verantwortlich. Die Tatsache, dass eine koloniale Staatenbildung durch zugewanderte Fremde in einem voll bewohnten Land automatisch Gewalt herbeiführen muss (wovor ja auch viele vorausschauende Zionisten gewarnt haben), und es Hass auf den Zionismus im Nahen Osten erst seit der Ankunft der ersten jüdischen Siedler in Palästina gibt, sind sie nicht bereit einzugestehen.


Die Auseinandersetzung zwischen Israel und den Palästinensern ist so gesehen in den Augen der Israel-Verteidiger auch kein kolonialer Konflikt – mit allen Folgen, die dieser Siedlerkolonialismus mit sich bringt: Landraub, Vertreibung, Entrechtung, Unterdrückung, Besatzung usw. Die Israel-Verteidiger argumentieren rein zionistisch: Die Palästinenser sind Antisemiten, sie wollen keinen Frieden. Das Problem, das allem zu Grunde liegt, ist für sie also der Antisemitismus und in seinem Gefolge der „Terrorismus“. Nun gibt es auch im Völkerrecht für unterdrückte oder besetzte Völker ein Widerstandsrecht gegen das feindliche Militär, aber das ist für sie kein Argument. Israel ist und bleibt das Opfer und ist so auch von jeder Verantwortung befreit.“
 
Indem die jüdischen Israelis den Konflikt mit den Palästinensern und den Arabern insgesamt unter das Vorzeichen des Antisemitismus stellen, bringen sie den Konflikt auch direkt mit dem Holocaust in Zusammenhang. Sie vermengen also den kolonialen Konflikt in Palästina mit der Vernichtung der europäischen Juden durch die Nazis. Das heißt aber, dass die Israelis das wahre Geschehen in Palästina, also die wirklichen Ursachen des Konflikts und seine Austragungsformen nicht zur Kenntnis nehmen und verleugnen. Denn die Palästinenser haben mit der Vernichtung der europäischen Juden nichts zu tun. In Palästina handelt es sich aber um eine koloniale Auseinandersetzung, bei der jüdische Einwanderer ein anderes Volk – eben die Palästinenser – mit Gewalt aus ihrer Heimat vertrieben und ihre Gesellschaft zerstört haben, um in diesem Land ihre staatliche Existenz aufzubauen.
 
Die jüdischen Israelis deuten den Konflikt mit den Palästinensern also als Fortsetzung ihrer Verfolgungsgeschichte außerhalb Palästinas. Wobei es natürlich völlig klar und ganz selbstverständlich war und ist, dass die Angegriffenen – die Palästinenser – sich gegen ihre Vertreibung und Kolonialisierung wehrten und auch heute noch wehren, was aber zu einer paradoxen und absurden Situation führte. Denn die zionistischen Neueinwanderer stellten und stellen sich entsprechend ihrer langen Verfolgungsgeschichte – gipfelnd im Holocaust – als die Angegriffenen und als die Hassobjekte dar, also als die eigentlichen Opfer. Die wirklich Angegriffenen – die Palästinenser – wurden und werden zu den eigentlichen Tätern gemacht. Die Rollen von Tätern und Opfern wurden also völlig umgekehrt. Diese Verkehrung machte es auch möglich, dass die Israelis ihre Schuld, die Palästinenser im Verlauf des zionistischen Kolonisierungsprozesses verdrängt und vertrieben zu haben, leugnen konnten. Israel verdrängt die Fakten seines Vorgehens gegen die Palästinenser bis heute. Eine Aufarbeitung des gewaltsamen Vorgehens gegen die Palästinenser – etwa der Nakba – ist für die israelischen Juden deshalb so schwierig, weil damit die Grundlagen des zionistischen Projekts insgesamt in Frage gestellt würden.
 
Dieses Deutungsmuster – also die Vermischung des Traumas der nationalsozialistischen Judenvernichtung mit der kolonialen, von Gewalt geprägten Situation, die die zionistischen Zuwanderer mit ihrem Projekt auf palästinensischem Land geschaffen haben – besagt anders formuliert, dass sich die Wahrnehmung der europäischen Geschichte in den Palästina-Konflikt hineingeschoben hat. Nicht zuletzt dadurch  >>>

Auserwählt und ausgegrenzt Der Hass auf Juden in Europa (arte Doku 2017)


 

Antisemitismus-Film - "Er hat eine sehr klare propagandistische Linie" - Der von WDR und arte in Auftrag gegebene, aber nicht ausgestrahlte Antisemitismus-Film, zeige die Problematik des Nahost-Konflikts sehr einseitig, sagte die Journalistin Gemma Pörzgen im Dlf. Er lenke damit vom dem eigentlichen Thema ab, "mit dem wir uns auch vor allem in Europa beschäftigen sollten".

Gemma Pörzgen im Gespräch mit Peter Kapern - Kapern: Was fällt einer erfahrenen Journalistin und früheren Nahostkorrespondentin ganz besonders an diesem Film auf?


Pörzgen: Ich habe mir natürlich auch neugierig diesen Film angeguckt nach der ganzen Debatte und war dann doch sehr erschreckt, dass er noch viel schlechter ist, als ich es ursprünglich gedacht hatte. Er hat einfach eine sehr klare propagandistische Linie und zeigt aus meiner Sicht eben diese ganze Thematik sehr einseitig, indem er sehr gezielt bestimmte Gesprächspartner auswählt, andere weglässt und eben eine ganz klare Zielrichtung hat. Wenn man mit Kollegen spricht, die vor Ort ein bisschen mitbekommen haben, wie diese Dreharbeiten gelaufen sind, bestätigt sich dieser Eindruck. Da kamen Leute, die hatten ganz Festes vor, und das haben sie eben umgesetzt.

Kapern: Was hatten sie denn vor?

Pörzgen: Sie hatten meiner Ansicht nach vor, Dinge sehr stark zu vermischen. Der Auftrag war ja eigentlich gewesen, die Arte-Redaktion hatte ihnen aufgetragen, dass sie eben sich in Europa umsehen sollten in verschiedenen Ländern und der wichtigen Frage nachgehen, warum gibt es dort Antisemitismus, wie zeigt der sich? Und stattdessen sind sie eben mitten hinein in den Nahostkonflikt gefahren, irgendwie auch noch nach Gaza, wo natürlich der Hass hochkocht und wo man natürlich sich sehr leichttut als Journalist, Antisemitismus zu finden, weil er ist natürlich da, er ist Teil sozusagen auch des palästinensischen Narrativs in diesem sehr aufgeheizten Konflikt. Aber wenn man auf der israelischen Seite gefragt hätte, hätte man auch dort sehr viel Hass gegen Palästinenser geerntet. Und aus meiner Sicht lenkt das eben sehr ab von dem eigentlichen Thema, mit dem wir uns auch vor allem in Europa beschäftigen sollten.

Kapern: Nun haben ja, wenn ich es richtig erinnere, 200.000 Leute diesen Film sich im Internet angeschaut, aber eben bei Weitem nicht alle, auch nicht alle, die uns heute Morgen zuhören. Wenn Sie also jetzt hergehen und den Autoren sozusagen eine Agenda und eine Einseitigkeit vorhalten, schwebt Ihnen eine besondere Szene vor Augen, die Sie mal schildern könnten, damit das klar wird, was Sie da meinen?

Pörzgen: Es gibt zum Beispiel eine Szene, wo die Autoren nach Gaza einreisen, das ist ein Gebiet, in dem ich auch gewesen bin während meiner Tätigkeit im Nahostkonflikt. Ich bin noch nie so einfach da reingekommen >>>

 

Sonderseite - Kritische Stimmen - Auserwählt und ausgegrenzt Der Hass auf Juden in Europa >>>

 

 

 

 

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Nachrichten - Berichte

UN blames Palestinians for electricity crisis Israel caused in Gaza



Ministry of Health Warns of Heart Catheter Shutdown in Gaza

 

PA Cuts Gaza Medical Supplies by 90%

 

Gaza Power Crisis- Immediate Action Needed says UN Expert

 

I left Gaza, but it failed to leave me

 

Trapped and traumatized in Gaza

 

In photos- Gaza left to suffer in the dark

The Palestinian minority inside Israel is our last chance for freedom

UK, Japan denounce Israel's illegal settlement expansion

Event : Iftar on the Rubble

Israeli Soldiers Abduct A Child And A Young Man, In Jerusalem

Israeli Soldiers Abduct Two Palestinians in Hebron

Ashrawi Criticizes Attempts to Expel UN Assistant Secretary General by Israel

What Northern Ireland can teach us about Israel-Palestine

PA blocks 11 websites in West Bank, denies political motivations

Ashrawi- Netanyahu's call to dismantle UNRWA 'epitome of arrogance'

Video- Ramadan in Gaza

Netanyahu spearheads populist `madness`

How Israel’s Occupation Shifted From a Politics of Life to a Politics of Death Palestinian life has become increasingly expendable in Israel’s eyes

Labour's Israel lobby plans to relaunch campaign against Corbyn

Israeli soldiers harass students on US campus

Why Israelis must disrupt the occupation

Video- Checkpoint 300

16. 6. 2017

OHCHR | Immediate action needed as Gaza power cuts spark humanitarian crisis, UN expert warns

Israeli Soldiers Abduct Nine Palestinians In Hebron, Bethlehem, Nablus And Qalqilia

On 10th anniversary of siege, Gaza reaching humanitarian and political breaking point

Tillerson: Palästinenser zahlen nicht mehr an Attentäter-Familien - Nahost-Konflikt

Former hunger-striking prisoner continues new strike in protest of re-detention

Israelis condemn plan to allow Palestinian construction in Area C of West Bank

Israel threatens to close Al Jazeera offices, compares it to Nazi propaganda

Israeli authorities sentence 27 Palestinians to prison without charge or trial

PA imposes curfew on Hebron-area village after large-scale family dispute

Gaza- Looming humanitarian catastrophe highlights need to lift Israel’s 10-year illegal blockade

How Israel’s Occupation Shifted From a Politics of Life to a Politics of Death Palestinian life has become increasingly expendable in Israel’s eyes

Palestinian Children’s Lives Are Shaped By 50 Years of Military Occupation Five decades of occupation have turned military violence into the norm for Palestinian children

Benjamin Netanyahu to crack down on Israeli human rights groups It comes after the Prime Minister called for the dismantling of a UN agency that aids millions of refugees, accusing it of anti-Israeli incitement

15. 6. 2017

Netanyahu vows to occupy the West Bank forever

UN says Gaza crisis is ‘internal Palestinian dispute’ on 10th year of Israeli blockade

 

Gaza: Looming humanitarian catastrophe highlights need to lift Israel’s 10-year illegal blockade
Amnesty International

 

UN: 150,00 Palestinians in Gaza, West Bank may lose food assistance in July

 

Gazans being held hostage by Israeli, PA gamesmanship



Gaza facing 'worst medication crisis in years,' rights group says

 

Gaza- `Jerusalem feels as far away as Mecca` Quota for exit permits for Friday prayer at al-Aqsa markedly less than 2016, signifying a “tightening" of the siege

Benjamin Netanyahu to crack down on Israeli human rights groups It comes after the Prime Minister called for the dismantling of a UN agency that aids millions of refugees, accusing it of anti-Israeli incitement

Israeli police detain 60-year-old Palestinian in Jerusalem, break his arm

» Israel Demolishes Al-Araqeeb Village For The 114th Time

German MPs refuse to meet with Israeli minister in Occupied Jerusalem

Former Israeli minister calls for dialogue with Hamas

Israel and P.A. go forward with plan to cut electricity to Gaza by 40 percent

All Palestinian prisoners need is dry bread, a glass of water– and a bullet to the head

Israeli ambassador says he admires and envies Palestinians for keeping refugee issue alive

Israeli Soldiers And Navy Open Fire On Gaza Farmers And Fishermen In Gaza

Israeli Soldiers Injure Four Palestinians, Abduct Three, In Bethlehem

Extremist rabbi indicted for incitement against Palestinians

Nikki Haley's view of Gaza is through Israeli eyes only

Knesset approves bill to cut tax transfer to PA over prisoners compensation program

How Israel’s Occupation Shifted From a Politics of Life to a Politics of Death Palestinian life has become increasingly expendable in Israel’s eyes

Palestinian Children’s Lives Are Shaped By 50 Years of Military Occupation Five decades of occupation have turned military violence into the norm for Palestinian children

14. 6. 2017

Israel will Gazastreifen öfter Strom abdrehen Aktuell Nahost


Israel - Stromversorgung im Gaza-Streifen soll weiter verringert werden


How Israel and Abbas' interests are holding Gazans hostage
 

Gaza City's busiest street during a power outage More photos >>>

 

How Israel and Abbas' interests are holding Gazans hostage

Netanyahu, Herzog Secretly Met With Egypt's Sissi in Cairo Last Year Amid Regional Peace Effort

Nikki Haley's view of Gaza is through Israeli eyes only

Israeli soldiers shoot from towers across fence into Gaza protest, killing Palestinian

Israeli occupation ‘the worst form of organised terror’

Liberal Zionists think the '67 occupation is all about them

Palestinian filmmaker Hala Gabriel seeks support for documentary on ’48 destruction of Tantura

Israeli Soldiers Abduct Fifteen Palestinians In The West Bank

Al Aqsa Closed by Israeli Authorities

Former Hunger Strikers Suffering Serious Health Crises

PFLP Demands PA Release Youth Activist Nassar Jaradat and End “Security Cooperation” with Israel

Israeli Navy Opens Fire On Palestinian Fishermen And Farmers In Gaza

Israeli Soldiers Abduct Seven Palestinians In Hebron

No News on Palestinians Missing since 2014 Gaza War, says Red Cross

Human Rights Groups Brief US Congress on Palestinian Children after 50 Years under Occupation

Netanyahu calls for barring all foreign government funding to Israeli NGOs

Israel blocks road to Bedouin village, preventing 100 children from going to school

PA detains 4 Palestinians amid mounting criticism of security coordination

Birzeit University ranked in top 3 percent of world's universities

Israeli forces detain 16 Palestinians, including former minister

4 Palestinians banned from Jerusalem, Israel over rock throwing at Al-Aqsa

Israel moves forward bill to cut tax transfer to PA over prisoners compensation program

Regev calls performance of Darwish poem at Israeli award ceremony a `provocation`

9 teens arrested in police raid of Jerusalem `home` for Hilltop Youth

Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu calls for dismantling of UN Palestinian refugee agency

Theresa May to be propped up by Christian Zionists

Israeli Soldiers Attack The Weekly Protest In Kufur Qaddoum

Israel’s occupation was a plan fulfilled

12. 6. 2017

Israel Approves Theft of Palestinian Detainees’ Salaries

Al Aqsa Closed by Israeli Authorities

Former Hunger Strikers Suffering Serious Health Crises

PFLP Demands PA Release Youth Activist Nassar Jaradat and End “Security Cooperation” with Israel

Israeli Navy Opens Fire On Palestinian Fishermen And Farmers In Gaza

No News on Palestinians Missing since 2014 Gaza War, says Red Cross

Human Rights Groups Brief US Congress on Palestinian Children after 50 Years under Occupation

Nikki Haley's view of Gaza is through Israeli eyes only

Israel moves forward bill to cut tax transfer to PA over prisoners compensation program

Netanyahu calls for UNRWA's dismantlement

Committee- Prisoners still suffering from health consequences of 40-day hunger strike

Former prisoner of Israel detained by PA, reportedly for criticizing Fatah on Facebook

Al-Aqsa Mosque put on lockdown after a rock is thrown at a group of Israelis

Palestinian injured after unidentified gunmen open fire in Jenin refugee camp

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