oooo

Donnerstag, 15. Juni 201719:22  -     facebook     LINKS       ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

Gaza ist größtes Freiluft-Gefängnis der Welt - Der Gaza-Streifen ist das größte Freiluft-Gefängnis der Welt. Das sagt im Gespräch mit Radio Vatikan der ehemalige Leiter von Caritas-Jerusalem, Pater Raed Abushalia. Doch es kommt noch dicker: Das Sicherheitskabinett von Ministerpräsident Netanjahu hat am Sonntag beschlossen, die Stromversorgung nach Gaza weiter zu reduzieren. Der Grund: Palästinenserpräsident Abbas habe selbst darum gebeten, um der mit seiner Fatah-Partei konkurrierenden Hamas das Wasser abzugraben, ließen israelische Medien verlauten. Auch Stromkosten aus Israel sollen demnach von der Autonomiebehörde nicht mehr bezahlt werden. Davon betroffen sind rund zwei Millionen Menschen in Gaza. Diese haben seit Monaten sowieso nur vier Stunden Elektrizität pro Tag zur Verfügung. Pater Abushalia ruft die israelische Regierung auf, keinen Keil zwischen Gaza und das Westjordanland zu treiben. >>>

 

 

Israel liefert weniger Strom nach Gaza - Nachdem die palästinensischen Autonomiebehörden ihre monatlichen Zuschüsse zur Energieversorgung gekürzt haben, weigert sich auch Israel, das Manko auszugleichen. -  Inge Günther

Gekocht wird auf Gasbrennern bei Kerzenlicht oder auf offenen Feuerstellen im Hof. Handys und Computer werden so wenig wie möglich eingeschaltet, um über den Tag zu kommen. Waschmaschinen laufen oft mitten in der Nacht, je nachdem, wann gerade mal Strom aus der Steckdose kommt. Wer in Gaza lebt, muss sich zu helfen wissen. Seitdem die Hamas bei dem Putsch vor zehn Jahren die Rivalen von der Fatah aus dem Gazastreifen gejagt hat, herrschen dort düstere Zustände.

Aber jetzt kommt es noch härter. Nachdem die palästinensischen Autonomiebehörden in Ramallah ihre monatlichen Zuschüsse von rund zwölf Millionen Dollar zur Energieversorgung in Gaza um fast die Hälfte gestrichen haben, weigert sich auch Israel, das Manko auszugleichen. Damit reduziert sich in den meisten Haushalten in Gaza die tägliche Stromversorgung von zuletzt vier auf drei Stunden >>>

VIDEO - Auserwählt und ausgegrenzt Der Hass auf Juden in Europa (arte Doku 2017)
 



 
 

Antisemitismus-Doku oder antipalästinensische Propaganda? - Jens Berger - Es ist schon seltsam, dass sich fast alle Medien für ein journalistisch mehr als fragwürdiges Werk starkmachen - Aus einem Filmprojekt wurde eine peinliche Posse. Eigentlich sollte in diesem Sommer auf Arte der Dokumentationsfilm „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ ausgestrahlt werden, der von den Filmemachern Joachim Schroeder und Sophie Hafner gedreht und vom WDR produziert wurde. Es sollte dabei um den wiedererstarkten Antisemitismus in Europa gehen – ein zweifelsohne interessantes Thema. Das fertige Produkt wurde diesem Anspruch jedoch nicht gerecht. Nicht der aktuelle Antisemitismus, sondern der palästinensisch-israelische Konflikt steht im Mittelpunkt des Films und dabei lassen die Filmemacher jede Ausgewogenheit bereits im Ansatz vermissen. Es ist richtig, dass Arte den Film nicht ausstrahlt und es bleibt ein offenes Geheimnis, wie ein solches Machwerk die Qualitätskontrolle des WDR durchlaufen konnte. Der nun vor allem im rechten Lager lautwerdende „Protest“ ist peinlich und es ist ein Armutszeugnis, dass so viele Medien kritiklos mit in das Protestgeschrei einstimmen. Von Jens Berger.

Die rote Linie des Dokumentarfilms „Auserwählt und ausgegrenzt“ wird bereits in den ersten Minuten deutlich. Zunächst zeigt man Palästinenserpräsident Mahmud Abbas mit einem sorgfältig ausgewählten und inhaltlich fragwürdigen Zitat vor dem Europäischen Parlament, dann Schnitt auf die ihm zuapplaudierenden Politiker und dann folgt ein harter Schnitt auf eine Archivaufnahme des Nazi-Ideologen Julius Streicher. Die Botschaft ist klar: Zwischen den Palästinensern und den Nazis gibt es Gemeinsamkeiten >>>

 

 

VIDEO - Auserwählt und ausgegrenzt Der Hass auf Juden in Europa (arte Doku 2017)

 

 

Offener Brief an ARTE und WDR zur richtigen Entscheidung, den Film "Auserwählt und ausgegrenzt" nicht zu zeigen - Nirit Sommerfeld  - Sehr geehrte ARTE-Redaktion, sehr geehrte WDR-Redaktion! - Zunächst möchte ich Ihnen dafür danken, dass Sie Ihrer Verpflichtung als öffentlich-rechtliche Sender nachkommen und reiflich prüfen, ob ein in Auftrag gegebenes Werk den Anforderungen entspricht, die mit dem Auftrag erteilt wurden. Nach qualvollen 90 Minuten sehr aufmerksamen Zuschauens des Filmes "Auserwählt und ausgegrenzt“ von Joachim Schröder und Sophie Hafner bin ich mir ganz sicher, dass Sie eine richtige Entscheidung getroffen haben, diesen Film nicht auszustrahlen. Vieles ist inhaltlich falsch, tendenziös, polemisch, propagandistisch, einseitig und entspricht keinen journalistischen Standards, ist also vollkommen unbefriedigend, streckenweise sogar skandalös. Zudem verschleiert der Film das wirklich wichtige Thema - nämlich die Frage nach dem aktuellen Antisemitismus in Europa - und missbraucht es, indem er den Nahostkonflikt ins Zentrum stellt, dabei den Boden der Tatsachen verlässt, ihn unter Missachtung der Besatzungsrealität manipulativ verwendet und ihn (bzw. ‘die Araber’) als Ursache des europäischen Antisemitismus ausmacht.

Vermutlich werden Sie massiv in eine vollkommen falsche Ecke gedrängt, in der man Ihnen Verschleierung von Antisemitismus, Selbstzensur und Ähnliches vorwerfen wird. Ich kenne das persönlich sehr gut: Selbst in Israel geboren und aufgewachsen, habe ich die meiste Zeit meines Lebens in Deutschland verbracht. Nach zwei Jahren mit meiner Familie in Tel Aviv bin ich 2009 mit einem vollkommen anderen Bild aus Israel und Palästina zurück gekommen. Seither setze ich mich u.a. mit dem Bündnis zur Beendigung der israelischen Besatzung BIB e.V. für gleiche Rechte für Israelis und Palästinenser ein. Diese werden in dem Film von Joachim Schröder zwar suggeriert, doch die Realität ist weit davon entfernt. Dies zu benennen, bringt einem sofort den Vorwurf des Antisemitismus ein - selbst mir und anderen Juden und Israelis, selbst wenn sie die zweite Generation von Holocaust-Opfern sind, wie das bei mir oder dem Vorsitzenden unseres Bündnisses Prof. Rolf Verleger der Fall ist.

Prof. Verleger hat an einer Studie von Prof. Kempf* zu Antisemitismus mitgearbeitet, die bisher leider nur in Fachkreisen Beachtung gefunden, aber Erstaunliches zutage gebracht hat, vor allem über den Zusammenhang von Israelkritik und Antisemitismus. Nichts in dem genannten Film deckt sich mit den Erkenntnissen dieser Studie.

In der Anlage habe ich zu einer ganzen Reihe von Filmsequenzen Kommentare geschrieben,
die Sie gerne in die interne oder öffentliche Diskussion einbringen können - allerdings ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit. Ich biete Ihnen zusätzlich gerne an, mich mit einigen Experten von BIB noch differenzierter mit dem Inhalt Filmes (der die Bezeichnung ‘Dokumentation’ nicht verdient) auseinander zu setzen und Ihnen weitere fundierte Argumentationshilfen für die Nicht-Ausstrahlung dieses Filmes an die Hand zu geben.

Gerne stehen wir für Gespräche oder Treffen bereit. Mit besten Grüßen, Nirit Sommerfeld - deutsch-israelische Künstlerin - BIB Geschäftsführerin

 

 

Anmerkungen zur Antisemitismus-Debatte um den Film „Auserwählt und ausgegrenzt" -  Nirit Sommerfeld, BIB e.V. - ANMERKUNGEN ZUR ARTE-DOKU der Filmemacher Joachim Schroeder und Sophie Hafner ,,Auserwählt und ausgegrenzt"

1. Statt sich auf den Antisemitismus in Europa zu konzentrieren, verwendet der Film den größten Teil seiner Zeit auf eine einseitige und verfälschende Darstellung des Israel-Palästina-Konflikts. Stilmittel sind Polemik, verfälschende Aussagen zur Geschichte und tendenziöse Auswahl der Interviewpartner ohne jede Gegendarstellung der anderen Seite.


2. Es wird suggeriert, Begriffe wie ,Finanzkapital' und ,Wall Street' seien per se antisemitisch -warum?


3. Die Aussage „Hitler will Al Husseini die Endlösung der Judenfrage in Palästina übertragen" ist höchst fragwürdig und historisch nicht belegt.


4. ,,Der palästinensische Freiheitskampf durch Terror wird von der Mehrheit der europäischen Linken unterstützt." ist als Aussage im Kommentar nicht belegt und eine unhaltbare Behauptung.


5. Die Linken werden mit Antisemiten gleichgesetzt.


6. Palästina wird auf einer Landkarte als „halbiertes Mandatsgebiet" dargestellt, als Hälfte eines imaginierten Ganzen inklusive Transjordanien, ohne Grenze zwischen den beiden Ländern. So entsteht der Eindruck: Eine Hälfte bekamen die Araber (Jordanien), die andere (Palästina) war für die Juden vorgesehen (und impliziert:
,, ... und das bisschen haben die Araber ihnen auch nicht gegönnt und wollten alles haben)


7. Rafael Eitan, Hagana- & Palmach-Mitglied (Terror-Untergrund-Organisationen) wiederholt unwidersprochen den alten Mythos, die Palästinenser hätten mehr oder weniger freiwillig ihr Land verlassen. Besonders erwähnt er, sie seien freiwillig aus Haifa gegangen, obwohl es Bildmaterial gibt, wie sie ins Meer getrieben wurden. „1946 und 1947 gab es nur 10 Operationen, rein symbolische Maßnahmen, ... außer beim King David Hotel - das war ein Fehler- gab es keine Opfer, und wir haben in dieser Zeit nichts gegen die Araber unternommen. In Jaffa und Haifa sind die Araber freiwillig gegangen, im Februar und März '48. Niemand hat sie gezwungen. Wir haben sie nicht umgebracht." Dem widersprechen historische Dokumente über die Angriffe zionistischer Milizen auf palästinensische Dörfer und Städte. Eitan weiter: „Wir haben ihnen gesagt: ,Geht nach Gaza!' und haben ihnen noch geholfen, ihre Sachen auf unseren Lastwagen zu transportieren. Sie kamen nie zurück." Warum sie das nicht taten, wird nicht erwähnt.
Das nennt man normalerweise ,Deportation' ohne Rückkehrrecht.


Mit Rafael Eitan wird also ein Ex-Terrorist (so bezeichneten sich später viele Kämpfer der Palmach!) als Zeitzeuge und „lebende Legende" interviewt >>>

Nachbetrachtung zur Berichterstattung über den israelisch-arabischen Krieg im Juni 1967 - Katja Maurer - Viel Lärm um Nichts? - Befürchtungen konnte man haben. Nachdem manche israelkritische Veranstaltung zum 50. Jahrestages des sogenannten Sechs-Tages-Krieges und der damit einhergehenden Besatzung von Gazastreifen und Westbank verschoben oder ganz abgesagt wurden, schienen rechtspopulistische und zuweilen rechtsradikale Positionen aus Israel, die den Antisemitismus-Vorwurf dreist und denunziatorisch einsetzen, an Wirkkraft zu gewinnen. Doch man kann die Kirche im Dorf lassen.

Die Berichterstattung über den Jahrestag war differenziert und hat den Anlass genutzt, auf die wesentlichen völkerrechtlichen Umstände zu verweisen. Die Besatzung bleibt Besatzung und verstößt damit gegen Völkerrecht. Auch der Gazastreifen ist besetzt, weil Israel die Außengrenze vollständig kontrolliert. Die Annexion von Ostjerusalem verstößt ebenso gegen das Völkerrecht wie der fortgesetzte Siedlungsausbau. Dass eine friedliche Lösung dieses Konflikts ohne die Anerkennung dieser Umstände nicht vonstattengehen wird, auch daran ließen die vielen Texte wenig Zweifel aufkommen. Stimmen wie die des Frankfurter CDU-Bürgermeisters Becker, der behauptet, dass Jerusalem die Hauptstadt Israels sei und sich die Welt an diese Tatsache nun mal gewöhnen werde, künden eher von politischer Inkompetenz als von politischer Relevanz.

Also Zeit für Entwarnung? Wird sich auf Dauer eine Lösung unter Berücksichtigung des Völkerrechts zwingend ergeben? Yehuda Shaul, unser Projektpartner von Breaking the Silence, war sich da im Gespräch mit mir vor anderthalb Jahren sicher. Die Palästinenser*innen ließen sich nicht vertreiben und behielten deshalb auf Dauer die Karten in der Hand. Wer, wie viele besatzungskritische Israelis, die Besatzung, aber auch die Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung aus dem späteren israelischen Kernland 1948 als Siedlungskolonialismus betrachtet, für den ist das Argument Shauls einsichtig. Denn bei allem was recht ist, ein Siedlungskolonialismus, wie er in den vergangenen Jahrhunderten bis hin zur Auslöschung der Ursprungsbevölkerung denkbar war, ist heute ausgeschlossen. Wenn also die Vertreibung nicht glückt, ist die derzeitige israelische Politik zwar erfolgreich, aber ohne dauerhafte Perspektive.

Das Problem besteht nur darin, dass heutzutage nur die Gegenwart zählt. Und solange das so ist, haben die mit dem Recht des Stärkeren an ihrer Seite mehr anzubieten als die, die internationales Recht als einen Weg sehen, Frieden zu stiften und unterschiedliche Interessen auszugleichen. Der Status Quo hat sich für Israel – vielleicht nicht in unseren Projektionen auf ein schönes und demokratisches Israels – aber in ökonomischer Hinsicht bezahlt gemacht. >>>


 


Der palästinensisch-israelische Konflikt - Eine endlose Story
- Fritz Edlinger  - Am 10.6.1967 ist der sogenannte Sechstagekrieg mit einem totalen Sieg der israelischen Armee zu Ende gegangen. Unmittelbar bedeutete diese Niederlage mehrerer arabischer Armeen den Verlust beträchtlicher Territorien in Ägypten, Syrien und Palästina, von denen zwei Gebiete, nämlich die palästinensische Westbank und die syrischen Golanhöhen bis heute von Israel völkerrechtswidrig besetzt beziehungsweise teilweise sogar bereits annektiert sind. Zunächst kaum beachtet wurden allerdings die mittel- und längerfristigen Auswirkungen dieser von vielen Arabern als neuerliche schmachvolle Katastrophe empfundenen Niederlage. Der prominente schweizerische Nahostexperte Arnold Hottinger verweist in seinem beiliegenden Kommentar zu Recht auf die Tatsache, dass 1967 auch eine ganz wesentliche Zäsur in der weiteren politischen Entwicklung in den meisten arabischen Staaten bedeutet hat. Kurzfristig haben bis dato weitgehend dominante nationalistische/säkulare Kräfte an Einfluss verloren, während die Bedeutung von islamisch/islamistischen Bewegungen deutlich zugenommen hat. Angesichts der aktuellen Ereignisse im Nahen Osten, teilweise auch bereits darüber hinaus, sollte man diesen Zusammenhängen durchaus mehr Beachtung schenken.

Natürlich hat die Arroganz und Brutalität der israelischen Besatzungspolitik seit 1967 auch einen ganz wesentlichen Einfluss auf die Entwicklungen im Nahen Osten genommen. Während die unmittelbaren Auswirkungen auf das palästinensische Volk hinlänglich dokumentiert worden sind, wird die Bedeutung der israelischen Politik für die gesamte Region bei weitem unterschätzt. Die Analysen des führenden palästinensischen Historikers Rashid Khalidi und des wohl international bekannesten israel-kritischen Journalisten Gideon Levy erläutern diese anhand zahlreicher Beispiele und Erfahrungen.

Auch, wenn durch die Ereignisse der letzten Jahre das Hauptaugenmerk im Nahen Osten bei weitem nicht mehr auf dem israelisch-palästinensischen Konflikt liegt, so sollte man die historische, aber auch aktuelle Bedeutung dieses nunmehr bereits über 100 Jahre andauernden Konfliktes (2017 jährt sich auch die Balfour-Erklärung zum 100. Male) nicht unterschätzt werden.

 

 

How 1967 changed American Jews - Philip Weiss - 8. 6. 2017 - The 1967 war was a depth charge in American Jewish life and Israeli political culture as well. This week as we commemorate the 50th anniversary of the occupation, I sought to understand the meaning of the war for American Jews, and some of their Israeli counterparts, by digging out texts that captured those states of mind.

I looked for passages on my book shelves that conveyed the extraordinary panic so many Jews felt over Israel’s survival, and then their response to the stunning victory. I looked for the seeds of misgivings that more enlightened Jews had even then of the dangers of that victory. And I looked for statements about 1967’s transformation of Israeli Zionism, in which it became more messianic.

Many of us hope that this week provides an opportunity for change: that reflection on this very long chapter in Jewish/Israeli life might change the American relationship to Israel. These texts are helps not because they are rational but because they reveal an emotional reality that helped generate the power of the Israel lobby inside American political life, and that fostered the religious nationalism that has transformed Israel’s reputation from democracy to rightwing authoritarianism. Those of us who dream of escape must first reckon with the nature of the bonds.

And with that, here’s my tour. >>>

Deutscher Bundestag - Anhörung zu Menschenrechten in Israel und in den Palästinensergebieten - Die Sachverständigen äußern sich zur Lage der Menschenrechte in Israel und den Palästinensergebieten.

Die menschenrechtliche Lage in Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten beschäftigt den Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe am Mittwoch, 21. Juni 2017, in einer öffentlichen Anhörung. Die Sitzung unter Leitung von Prof. Dr. Matthias Zimmer (CDU/CSU) beginnt um 15 Uhr im Sitzungssaal E 300 des Paul-Löbe-Hauses in Berlin. (vom /12.06.2017)

Die Anhörung wird am Mittwoch, 21. Juni, ab 19.30 Uhr zeitversetzt im Parlamentsfernsehen, im Internet auf www.bundestag.de und auf mobilen Endgeräten übertragen.

Zeit: Mittwoch, 21. Juni 2017, 15 bis 18 Uhr
Ort: Berlin, Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal E 300

Interessierte Besucher, die an der Sitzung teilnehmen möchten, können sich beim Sekretariat des Ausschusses (Fax: 030/227-36051, E-Mail: menschenrechtsausschuss@bundestag.de ) unter Angabe des Vor- und Zunamens sowie des Geburtsdatums anmelden. Zum Einlass muss ein Personaldokument mitgebracht werden.

Bild- und Tonberichterstatter können sich beim Pressereferat (Telefon: 030/227-32929 oder 32924) anmelden.

http://www.bundestag.de/…/2017/kw25-pa-menschenrechte/509862

Anmeldung http://www.bundestag.de/…/a17/anhoerungen/anhoerungen/214716

Falls Sie als Zuhörer/in an einer öffentlichen Anhörung/ öffentlichem Tagesordnungspunkt teilnehmen wollen, übermitteln Sie uns zur Anmeldung per E-Mail, Fax oder telefonisch folgende Angaben: - Name und Vorname - Geburtsdatum

Kontaktdaten: menschenrechtsausschuss@bundestag.de - Tel.: 0049 30 227 33550 - Fax: 0049 30 227 36051

Geladene Sachverständige: Dr. Muriel Asseburg - Dr. Michael Borchard - Jeff Halper - Israeli Commitee Against House Demolitions (ICAHD) - Kerstin Müller - Daniel Reisner

50 Jahre israelische Besatzung - Die 50-jährige israelische Militärbesatzung hat zu seit Jahrzehnten andauernden Völkerrechtsverletzungen und unzähligen UN-Resolutionen geführt. Seit Jahrzehnten gibt es Verhandlungen für einen gerechten, umfassenden Frieden. Doch diese stoppten weder die Siedlungserweiterungen noch die systematische Aggression und tägliche Gewalt auf die Rechte von Palästinensern.

Ein halbes Jahrzehnt nach Beginn der Besatzung Palästinas zeigen sich die enormen Folgen und Auswirkungen der israelischen Militärbesatzung auf das palästinensische kulturelle, wirtschaftliche, humanitäre und soziale Leben. Die palästinensische Gemeinschaft ist zersplittert und die Gewalt gegen Palästinenser weiter angestiegen. In Gaza hat die Besatzung zu einer humanitären Katastrophe geführt sowie zur Ausbeutung und Enteignung palästinensischen Landes im Sinne des Profits.

Nachfolgend finden Sie eine Liste zu Berichten, Dossiers und interaktiven Artikeln zum Weiterlesen. Ein Bericht des palästinensischen Außenministeriums haben wir am Ende angefügt >>>

Angriff auf NGOs in Israel/Palästina scheitert im Ständerat der Schweiz - 13. Juni 2017 - Heute hat der Ständerat einem Versuch, die finanzielle Unterstützung von Organisationen, die sich für die Einhaltung von Menschenrechten und des Völkerrechts in Israel/Palästina einsetzen, zu kriminalisieren und zu verbieten, eine klare Absage erteilt. Eine Motion von Nationalrat Christian Imark mit dieser Absicht wurde in einer geänderten Fassung angenommen. Gestrichen wurde unter anderem die Forderung, keine Organisationen zu unterstützen, die zu BDS (Boykott, Desinvestition und Sanktionen) gegen Israel aufrufen. Das Schweizer Aussendepartement (EDA) hat zuvor in einer Sitzung mit der Aussenpolitischen Kommission des Ständerats bekräftigt, dass BDS nicht völkerrechtswidrig ist.

Die Motion Imark wurde im Nationalrat von der SVP sowie einer Mehrheit der FDP- und CVP-Fraktionen unterstützt. Die Motion basiert explizit auf einem Dokument der der israelischen Lobbyorganisation NGO-Monitor und ist deshalb im Kontext des zunehmenden Versuche Israels zu verstehen, das Völkerrecht und die UNO zu diskreditieren sowie NGOs und Hilfswerke zu kriminalisieren, die die Durchsetzung der grundlegenden Rechte der Palästinenser_innen, eine Ende der Besatzung und der Blockade des Gazastreifens, gleiche Rechte für die palästinensischen Bürger_innen Israels und die Einhaltung des Rückkehrrechts für die palästinensischen Flüchtlinge fordern.

Seit 2005 ruft eine grosse Mehrheit der palästinensischen zivilgesellschaftlichen Organisationen zu Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) gegen Israel auf, bis der Staat dem Völkerrecht nachkommt und der palästinensischen Bevölkerung ihre grundlegenden Rechte gewährt.

Das Recht, sich durch BDS für die Rechte der PalästinenserInnen einzusetzen, wird von der EU sowie den Regierungen der Niederlande, Irlands und Schwedens öffentlich anerkannt. Über 200 renommierte Jurist_innen und Rechtsgelehrte aus verschiedenen europäischen Ländern inklusive der Schweiz haben im Dezember 2016 eine Erklärung verabschiedet, die BDS als rechtmässige Ausübung der Meinungsfreiheit anerkennt. Robert Kolb, der als Rechtsberater für das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA tätig war, meint dazu >>>

The Israelis - Philip Weiss - 13. 6. 2017 -  the other way around: I spent all my time in Israel. I wanted to see what extreme nationalism was doing to people’s attitudes, 50 years after the 1967 War. And I wanted to think what I would do were I in their shoes. So I stayed in four Israeli Jewish homes (Airbnb) and talked with lots of Israeli Jews on the street. The general political condition of Israelis can be seen in two pictures I took. The first is of a civilian on the light rail line in Jerusalem with his semiautomatic rifle sticking out amid a bunch of passengers.

The next is of a sign in a bus terminal in occupied East Jerusalem. Notice the destination. Bus stop near Damascus Gate, to Bethlehem Checkpoint These pictures summarize the inescapable facts of Israel’s existence: half the population under its sovereign authority live without rights or with second class citizenship, they’re angry about that, sometimes they resist; and therefore Israelis are armed to the teeth and live in fear. And, it’s permanent: Israelis have no clue how to change the situation. Guns are everywhere in Jerusalem, and people are nervous. It’s no surprise there have been so many extrajudicial executions by Israeli soldiers and border police. They’re on a hair >>>

Head of Israeli organization: We used Palestinians as human shields. - Founder of Shovrim Shtika (Breaking the Silence) organization, Yehuda Shaul, admitted on Tuesday that he had used Palestinians as human shields dozens of times while serving in the Israeli army.

In an interview with the Chinese TV network earlier in June, Shaul stated that he had used hundreds of Palestinians as human shields while in military service, according to the Hebrew website NRG.

The website reported that Shaul, who served three years as a soldier in al-Khalil and who currently heads “Breaking the Silence” organization, said that when an Israeli force was sent to arrest Palestinian youths, it would use neighbors as human shields so that they would be shot instead of the Israeli soldiers in case there was an armed clash. >>>

Quelle facebook

New chapter begins in Israel-Palestine water dispute - After a seven-year hiatus, the Israeli-Palestinian Joint Water Committee (JWC), established under Article 40 of the 1995 Oslo Accord, resumed its meetings May 16. A new mechanism was developed to accelerate the implementation of infrastructure projects — such as supply lines, tanks, water and sewage networks, water pumping stations and treatment plants — in many Palestinian areas in the West Bank.
 -  Ahmad Melhem

The JWC reconvened in execution of an agreement signed Jan. 15 between Maj. Gen. Yoav Mordechai, the Coordinator for Government Activities in the Territories, and Palestinian Authority Civil Affairs Minister Hussein al-Sheikh, with the participation of the heads of the Israeli and Palestinian water authorities.

The JWC was formed under the 1995 Israeli-Palestinian Interim Agreement that sought to regulate water issues during the interim period (1995-99). However, in light of the failure to reach a final agreement, the JWC, whose term was supposed to expire in 1999, has yet to be dissolved. The committee's main objective is to approve and oversee every new water and wastewater project in the West Bank, excluding the Jordan River. It is composed of an equal number of delegates representing the Israeli and the Palestinian water authorities, and the implementation of any water project in the West Bank requires the consent of both parties to this committee. Therefore, the Palestinians must obtain the JWC’s prior approval on any water project, such as water extraction in the aquifers and any other water-related projects. However, they also need additional permits from the Israeli civil administration before embarking on any works in Area C of the West Bank. This measure, however, does not apply to the Israelis.

Under the 1995 Interim Agreement, the Gaza Strip was considered a separate water sector and thus Gazan authorities were held solely responsible for meeting the residents’ needs using only sources located within Gaza’s borders and the small quantities that Israel pledged to sell them, without being able to use water from the West Bank.

On May 25, the head of the Palestinian Water Authority (PWA), Mazen Ghoneim, said during a periodic meeting held by PWA with its funding partners, “The six-year suspension of the JWC’s work has led to the suspension of 97 projects in a number of Palestinian communities.”

He pointed out that the resumption of the work of the JWC would “strengthen the PWA’s capacity, with the support of its partners, to implement numerous vital water projects faster — especially projects serving Palestinian communities in Area C.”

In 2010, the PWA, headed by Shaddad al-Attili, a water expert in the Palestinian territories, had decided to suspend the work of the JWC because Israel conditioned its approval of any Palestinian water projects on Palestinian approval of Israeli settlement projects in the West Bank. The Palestinians saw this as an attempt to legitimize Israel’s settlement activity.

Attili told Al-Monitor, “Israel has also refused to grant Palestine the necessary permits to dig water wells or develop water projects in Area C. I do not expect the committee to achieve any positive results. Based on my years of experience with the Israelis, I do not expect much from them in the water dispute.”

In the West Bank, dozens of residential areas face weeks of water shortages every summer as a result of Israel’s control over water resources and the water quota distributed to the Palestinians.

Attili noted that he does not expect this problem to be solved soon, since the JWC is mainly tasked with getting approval on internationally funded infrastructure projects. He added, “Israel is obstructing the water supply to these projects and preventing the Palestinians from digging wells — not to mention that all water projects in Area C must be approved by the Israeli civil administration.”

On Feb. 22, the Coalition for Accountability and Integrity-Aman had held an in-depth panel discussion to debate the JWC renewal mechanism. The experts on the panel concluded that the implementation of the water projects in Area C was still subject to approval by the Israeli civil administration, noting that the agreement to resume the JWC meetings sets the water quotas to be supplied to the Palestinians, but does not set forth any conditions or controls on the water quotas granted to Israeli settlements. The panel concluded that by signing this agreement the Palestinian authorities have acknowledged that they are not entitled to work in Area C because it is one of the disputed areas. >>>

Major Chilean Universities Heed BDS Call, Cancel Events Sponsored by Israeli Embassy - Two Chilean universities cancel events sponsored by the Israeli embassy which featured a speaker directing illegal archaeological digs in the occupied Palestinian West Bank.

Student-led BDS campaigns resulted in two major Chilean universities canceling events co-sponsored by the Israeli embassy and featuring Joe Uziel, a director of the Israel Antiquities Authority (IAA). On Monday, Alberto Hurtado University's Anthropology Department announced the cancellation of the event, and yesterday the University of Chile's Social Sciences Faculty did the same.

BDS Chile highlighted the reasons behind the campaign to cancel the event: >>>

 

 

 

 

Kostenlos  ist nicht  Kostenfrei

 
Sponsern Sie
"Das Palästina Portal"

#########

Nachrichten - Berichte

Netanyahu vows to occupy the West Bank forever

UN says Gaza crisis is ‘internal Palestinian dispute’ on 10th year of Israeli blockade

 

Gaza: Looming humanitarian catastrophe highlights need to lift Israel’s 10-year illegal blockade
Amnesty International

 

UN: 150,00 Palestinians in Gaza, West Bank may lose food assistance in July

 

Gazans being held hostage by Israeli, PA gamesmanship



Gaza facing 'worst medication crisis in years,' rights group says

 

Gaza- `Jerusalem feels as far away as Mecca` Quota for exit permits for Friday prayer at al-Aqsa markedly less than 2016, signifying a “tightening" of the siege

Benjamin Netanyahu to crack down on Israeli human rights groups It comes after the Prime Minister called for the dismantling of a UN agency that aids millions of refugees, accusing it of anti-Israeli incitement

Israeli police detain 60-year-old Palestinian in Jerusalem, break his arm

» Israel Demolishes Al-Araqeeb Village For The 114th Time

German MPs refuse to meet with Israeli minister in Occupied Jerusalem

Former Israeli minister calls for dialogue with Hamas

Israel and P.A. go forward with plan to cut electricity to Gaza by 40 percent

All Palestinian prisoners need is dry bread, a glass of water– and a bullet to the head

Israeli ambassador says he admires and envies Palestinians for keeping refugee issue alive

Israeli Soldiers And Navy Open Fire On Gaza Farmers And Fishermen In Gaza

Israeli Soldiers Injure Four Palestinians, Abduct Three, In Bethlehem

Extremist rabbi indicted for incitement against Palestinians

Nikki Haley's view of Gaza is through Israeli eyes only

Knesset approves bill to cut tax transfer to PA over prisoners compensation program

How Israel’s Occupation Shifted From a Politics of Life to a Politics of Death Palestinian life has become increasingly expendable in Israel’s eyes

Palestinian Children’s Lives Are Shaped By 50 Years of Military Occupation Five decades of occupation have turned military violence into the norm for Palestinian children

14. 6. 2017

Israel will Gazastreifen öfter Strom abdrehen Aktuell Nahost


Israel - Stromversorgung im Gaza-Streifen soll weiter verringert werden


How Israel and Abbas' interests are holding Gazans hostage
 

Gaza City's busiest street during a power outage More photos >>>

 

How Israel and Abbas' interests are holding Gazans hostage

Netanyahu, Herzog Secretly Met With Egypt's Sissi in Cairo Last Year Amid Regional Peace Effort

Nikki Haley's view of Gaza is through Israeli eyes only

Israeli soldiers shoot from towers across fence into Gaza protest, killing Palestinian

Israeli occupation ‘the worst form of organised terror’

Liberal Zionists think the '67 occupation is all about them

Palestinian filmmaker Hala Gabriel seeks support for documentary on ’48 destruction of Tantura

Israeli Soldiers Abduct Fifteen Palestinians In The West Bank

Al Aqsa Closed by Israeli Authorities

Former Hunger Strikers Suffering Serious Health Crises

PFLP Demands PA Release Youth Activist Nassar Jaradat and End “Security Cooperation” with Israel

Israeli Navy Opens Fire On Palestinian Fishermen And Farmers In Gaza

Israeli Soldiers Abduct Seven Palestinians In Hebron

No News on Palestinians Missing since 2014 Gaza War, says Red Cross

Human Rights Groups Brief US Congress on Palestinian Children after 50 Years under Occupation

Netanyahu calls for barring all foreign government funding to Israeli NGOs

Israel blocks road to Bedouin village, preventing 100 children from going to school

PA detains 4 Palestinians amid mounting criticism of security coordination

Birzeit University ranked in top 3 percent of world's universities

Israeli forces detain 16 Palestinians, including former minister

4 Palestinians banned from Jerusalem, Israel over rock throwing at Al-Aqsa

Israel moves forward bill to cut tax transfer to PA over prisoners compensation program

Regev calls performance of Darwish poem at Israeli award ceremony a `provocation`

9 teens arrested in police raid of Jerusalem `home` for Hilltop Youth

Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu calls for dismantling of UN Palestinian refugee agency

Theresa May to be propped up by Christian Zionists

Israeli Soldiers Attack The Weekly Protest In Kufur Qaddoum

Israel’s occupation was a plan fulfilled

12. 6. 2017

Israel Approves Theft of Palestinian Detainees’ Salaries

Al Aqsa Closed by Israeli Authorities

Former Hunger Strikers Suffering Serious Health Crises

PFLP Demands PA Release Youth Activist Nassar Jaradat and End “Security Cooperation” with Israel

Israeli Navy Opens Fire On Palestinian Fishermen And Farmers In Gaza

No News on Palestinians Missing since 2014 Gaza War, says Red Cross

Human Rights Groups Brief US Congress on Palestinian Children after 50 Years under Occupation

Nikki Haley's view of Gaza is through Israeli eyes only

Israel moves forward bill to cut tax transfer to PA over prisoners compensation program

Netanyahu calls for UNRWA's dismantlement

Committee- Prisoners still suffering from health consequences of 40-day hunger strike

Former prisoner of Israel detained by PA, reportedly for criticizing Fatah on Facebook

Al-Aqsa Mosque put on lockdown after a rock is thrown at a group of Israelis

Palestinian injured after unidentified gunmen open fire in Jenin refugee camp

11. 6. 2017

Westchester legislature prepares bill saying BDS ‘maligns the Jewish people,’ and opponents organize

Israel Stealing Assistance for Palestinians, says UN

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (01 – 07 June 2017)

Major Chilean Universities Heed BDS Call, Cancel Events Sponsored by Israeli Embassy

Settlers Continue to Vandalize Palestinian Property in Jerusalem

Israel Considers Withdrawing from UN Human Rights Council

UNRWA Condemns Construction of Tunnel under Gaza School as Violation of Neutrality

Israeli Soldiers Attack The Weekly Protest In Kufur Qaddoum

Gaza security forces arrest reporter for Palestinian Authority-owned news outlet

ICRC- Still no news on Palestinians missing since 2014 Gaza war

NGO- Allenby Bridge crossing to operate 24 hours a day, 5 days a week

PLO applauds UN's adoption of draft resolution on Palestinian women

10. 6. 2017

Anti-occupation LGBTQ activists block Tel Aviv pride parade

Israel renews admin detention of prisoners advocate

Israeli forces shoot, kill Palestinian in Gaza Strip, injure 8 others

Ashrawi- Israeli settlement expansion 'mockery of the global justice system'

Israeli settlers vandalize Palestinian cars in occupied East Jerusalem

Palestinian embassy- Turkey to send aid shipment to Gaza during RamadanJune

2 Israelis found guilty of anti-Palestinian incitement by Israeli court

Israel’s Irrational Rationality

After 50 years, military violence is the norm for Palestinian children

9. 6. 2017

Israeli Bulldozers Uproot Lands Near Jenin

On 50th anniversary of 1967 war, Netanyahu pledges, 'I'm doing everything to protect the settlement enterprise'

Knesset calls for permanent annexation on 50th anniversary of the occupation

Days after our wedding, my husband Faisal I hid in a Ramallah basement -- Iris Keltz remembers '67

Maqloube denied! Celebrating Ramadan dinner at the checkpoint in Hebron

US ambassador to the UN calls for end to 'bullying' of Israel during 3-day visit

The settlers' goal is not the settlements

The failure of ponzi scheme diplomacy: A review of 'The Only Language They Understand

Army Invades Homes in Hebron, Fires Gas Bombs Wounding Many Palestinians

Maqloube denied! Celebrating Ramadan dinner at the checkpoint in Hebron

Palestinian Women Detainees Engage in Protest Actions

The issue isn't the 'occupation', it's Zionism

The Israeli Left can learn a thing or two from American Jews

Days after our wedding, my husband Faisal I hid in a Ramallah basement -- Iris Keltz remembers '67

Amnesty International Launches Pro-BDS Campaign against Settlements

Report- Israeli Planning 67,000 New West Bank Housing Units, Knesset Calls for Total Annexation

Israel Minister of Interior Re-questioned over Tax Fraud Case

ARCHIV  >>>

 


Mehr  im CHRONOLOGISCHEM Archiv >>>
 

Kontakt  |  Impressum  | Haftungsausschluss  |  Arendt Art  |  Nach oben  |  facebook | Das Palästina Portal gibt es seit dem 10.4.2002

 

Zurück | Weiter