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Samstag, 13. Mai 201717:06  -     LINKS      facebook      ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

Das seltsame nationale Heim
Uri Avnery, 13.Mai 2017

DIE GEGENWÄRTIGE israelische Regierungskoalition besteht aus 67 (von 120)  Mitgliedern der Knesset. Jedes Mitglied wünscht wieder (und wieder und wieder)gewählt zu werden. Um wiedergewählt zu werden, muss er die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich ziehen.

Wie? Der einfachste Weg ist, ein neues Gesetz vorzuschlagen.  Eine Gesetzesvorlage so skandalös , dass die Medien sie möglichst nicht ignorieren können . Dies schafft einen natürlichen Wettbewerb. Um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, muss jede neue Gesetzesvorlage ein wenig skandalöser sein als die letzte. Der Himmel ist die Grenze. Vielleicht.


DIE LETZTE Gesetzesvorlage, von einem Mitglied ausgedacht, der Ex-Geheimdienstchef ist, wird  „Israel der Nationalstaat des jüdischen Volkes“.


In allgemeiner Redeweise besteht das jüdische Volk aus allen Juden in der ganzen Welt, mehr als die Hälfte von ihnen lebt außerhalb Israels und sind Bürger  von andern Staaten. Sie werden nicht gefragt, ob sie wollen, dass der Staat Israel sie  vertritt. Tatsächlich werden die israelischen Botschafter überall als eine Art inoffizieller  Oberherr von der lokalen jüdischen Gemeinschaft angesehen.


Und wie ist es mit den arabischen Bürgern Israels, die etwas mehr als 20%  darstellen? Nun, sie bleiben Bürger, aber der Staat gehört ihnen nicht-


WAS SCHLÄGT also die Gesetzesvorlage vor? Als erstes beseitigt sie den Status des Arabischen als eine „offizielle Sprache“. Einen Status, den sie seit Israels Gründung hatte. Hebräisch wird als  offizielle Sprache  herrschen – und zwar allein. Israel hat keine schriftliche Verfassung. Das Oberste Gericht hat eine Art virtueller Verfassung geschaffen, die sich auf mehrere „Grundgesetze“ gründen. Eine Knesset-Mehrheit kann jederzeit irgendeines von ihnen abschaffen.


Die grundrechtliche Hypothese ist bis jetzt folgende gewesen, dass Israel ein „jüdischer und demokratischer Staat“ ist,  beide Attribute von gleichem Wert.  Das neue Gesetz wird dies ändern. Beide Attribute werden intakt bleiben, „Jüdisch“  wird  bedeutender werden als „demokratisch“ und  übertrumpfen dies, wenn  es einen Widerspruch gibt, was ja häufig passiert.


In dieser Woche verkündigte Benjamin Netanjahu, dass er diese Gesetzesvorlage angenommen habe, und  er will sie in zwei Monaten durch die Knesset bringen. Kein Problem.  Kein Problem, weil es grundsätzlich keine ideologische Opposition gibt.


Da ist natürlich eine arabische Fraktion (die in drei Unterfraktionen aufgeteilt ist:  nationalistisch, religiös und kommunistisch). Aber die meisten jüdischen Oppositions-Mitglieder würde man eher im Knesset-Cafe in Gesellschaft mit einem fanatisch faschistisch jüdischen Mitglied als mit einem arabischen sehen.


Wenn also Netanjahu die Gesetzesvorlage durchboxen  will, wird es tatsächlich das Gesetz des Landes werden.
WAS  BEDEUTET „jüdisch“? Ist es eine nationale oder eine religiöse Bezeichnung? >>>


 

Von Ramallah nach Rom - Die Frau des inhaftierten Palästinensers und Streikführers Marwan Barghuti bittet den Papst um Hilfe. Rund 880 Häftlinge befinden sich seit 25 Tagen im Hungerstreik. - Peter Münch

Nun hat sie dem Papst einen Brief geschrieben, um Hilfe zu ersuchen, "bevor es zu spät ist". Gott und die Welt spannt sie ein, wenn es darum geht, die Aufmerksamkeit der Außenwelt auf das Schicksal ihres Mannes zu lenken - auf Marwan Barghuti, den palästinensischen Volkshelden, der in Israel zu lebenslanger Haft verurteilt wurde und gerade im Gefängnis einen Hungerstreik anführt. Seit er 2002 hinter Gitter kam, kämpft Fadwa Barghuti draußen an vorderster Front für seine Freilassung. Doch die vergangenen Wochen seit dem Beginn des Hungerstreiks am 17. April, so hat sie gesagt, waren die härtesten in all den Jahren.

Gesehen hat sie ihn zuletzt Anfang April. Alle 14 Tage darf sie ihn besuchen, normalerweise. 45 Minuten haben sie dann Zeit zum Reden - übers Telefon, weil eine Glasscheibe sie trennt. Doch mit Beginn des Hungerstreiks wurde Marwan Barghuti in ein Gefängnis nahe Haifa verlegt und in Einzelhaft genommen. Nicht einmal seine Anwälte haben ihn seither gesehen. Doch je einsamer es um ihn in der Zelle wird, desto lauter trommelt draußen seine Frau um Unterstützung.

Ständig ist sie gefragt - und ihr Wort hat Gewicht. Als die israelische Gefängnisverwaltung in dieser Woche ein Video veröffentlichte, das Marwan Barghuti beim heimlichen Verzehr eines Schokoriegels zeigen soll, da kam viel Häme hoch in den sozialen Medien über den Hungerstreikenden als Heuchler. Doch dass am Ende die Stimmung unter den Palästinensern nicht kippte und die Solidarität erhalten blieb, ist wohl maßgeblich ihrem Auftritt zu verdanken. In Ramallah trat sie sogleich vor die Presse und geißelte das Video als Fälschung, die dazu gedacht sei, die Moral der Häftlinge zu brechen. Doch das Gegenteil werde geschehen, prophezeite sie - und bis jetzt zumindest hat sie recht behalten. Der Streik geht weiter, mit offenem Ende. >>>

 

 

ICRC visits Barghouthi in solitary confinement 25 days into hunger strike -  A delegation from the International Committee of the Red Cross (ICRC) on Thursday visited Fatah leader Marwan Barghouthi, who has been leading an estimated 1,600 on a mass hunger strike since April 17, in his solitary confinement cell in the Gilboa prison, near Nazareth in northern Israel.

Barghouthi’s wife, Fadwa Barghouthi, said in a statement that the ICRC was able to visit her husband on Thursday -- 25 days into the hunger strike -- noting that lawyers have been banned from visiting him since the strike began.

“I wish I had any news to assure you on his condition,” Fadwa said, highlighting that the ICRC only told her and her family that they visited her husband, and that “he sends his regards to her and the family,” without providing any more details regarding his health condition or whether he is able to move or not.

Despite the lack of detailed information on Barghouthi’s condition, the media committee of the hunger strike reported on Thursday that the health conditions of the hunger strikers were severely deteriorating, as prisoners experienced difficulty moving, severe dehydration, stomach aches, headaches, irregular heartbeats, and low blood pressure.

Barghouthi has been leading the strike among Palestinian prisoners, who are calling for an end to the denial of family visits, the right to pursue higher education, appropriate medical care and treatment, and an end to solitary confinement and administrative detention -- imprisonment without charge or trial -- among other demands for basic rights.

He has been held in solitary confinement since the start of the strike, as Israeli authorities have continually attempted to discredit Barghouthi in order to dismantle the leadership of the movement and break the steadfastness of the hunger strikers.

On Thursday, Palestinian rights groups sent a joint letter to Israeli authorities demanding that a criminal investigation be opened against Israeli officials who published footage of Barghouti >>>

 

 

Erklärung: da die Praxis der Kriminalisierung, Inhaftierung, Verhaftung und Vertreibung global sind , müssen wir auch Widerstand leisten - Ein Globales jüdisches Netzwerk für Gerechtigkeit. - 4. 5. 17 - Sedq: ein globales Jüdisches Netzwerk für Gerechtigkeit steht in Solidarität mit den palästinensischen Gefangenen in ihrem Kampf  für Freiheit und einem Ende der politischen Gefangenschaft. Der Hungerstreik der palästinensischen  Gefangenen geht seit dem 17. April und wir bitten um ihren vollen Schutz und ihre Rechte.  Mehr als 1500 palästinensische Gefangene sind im Hungerstreik, eine Art des Widerstandes und Protestes, was ein Teil eines größeren Kampfes für Freiheit und gegen die militärische Kontrolle der Besatzung über palästinensische Körper und ihr Leben ist. Sie wecken das Bewusstsein der 6300 palästinensischen politischen  Gefangenen, die 300 Kinder und 61 Frauen einschließen. Von ihnen sind 500 in Verwaltungshaft. Noch vor der Naqba begann der Widerstand und er wird angesichts der 50 Jahre militärischer Besatzung weitergehen. Die Ausübung eines   unterdrückerischen militärischen Gerichtes (mit über 99% Verurteilungsrate) und die Gefangenschaft und Haft von Palästinensern hat Schläge, Folter und sexuelle Gewalt, Einzelhaft, Isolierung und Vernachlässigung. Dies geschieht Gefangenen in israelischen Einrichtungen.  Der Zugang  zu einem Anwalt und  Besuche von Familienmitgliedern wird ihnen verweigert und  zunehmender Isolierung. Es kann ohne  palästinensische Selbstbestimmung keine Gerechtigkeit geben und dieser Gefangenen-Kampf ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Wir stehen hinter dem  Aufruf der palästinensischen Gefangenen, um ihre Menschenrechte aufrecht zu halten  und  neben Addameer legalem Rechts–Zentrum mit ihrer Arbeit, die Rechte der palästinensischen Gefangenen  zu schützen. Wir verlangen ein Ende  der missbräuchlichen israelischen Besatzung und Methoden, die Kriminalisierung und  kollektive Strafen durch israelische Besatzungskräfte, Verwaltungshaft, fortgesetzte Verweigerung eines fairen  Prozesses und illegalem Transfer und  Deportation von Verhafteten.

Es gibt klare Verbindungen zwischen dem, wie Israel die palästinensischen Gefangenen behandelt und den andern rassistischen Völkern in aller Welt, deren Leben und Freiheit kontrolliert und eingeschränkt wird. Als globales Netzwerk bestätigen wir, dass genau die Praxis von Kriminalisierung, Verhaftung und Vertreibung global sind, so muss auch  der Widerstand global sein. Wir alle müssen in Solidarität mit den anderen in der Art arbeiten, dass wir Grenzen überqueren, die  Vernetzung unseres globalen, regionalen und lokalen Kampfes anerkennen.

Die internationale Gemeinschaft hat diese Methoden  weiter unterstützt, indem sie  nicht eindeutig die Rechte der Palästinenser fordert. Diese Methoden müssen sofort  gestoppt werden; die Rechte der Gefangenen müssen nach dem Internationalen Gesetz und die militärische Besatzung muss ein Ende haben. Als ein jüdisches globales Netzwerk für Gerechtigkeit in Solidarität mit den Palästinensern weisen wir die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen von Palästinensern zurück und unterstützen ihre Forderung nach Gerechtigkeit.  Quelle  ( dt. E. Rohlfs)

 

 

Committee: Possible negotiations to take place between IPS and hunger strike leaders -  Head of the Palestinian Committee of Prisoners Affairs, Issa Qaraqe, spoke to Ma’an at Friday around noon, saying that negotiations between Israeli officials and leaders of the mass “Freedom and Dignity” hunger strike could take place during the coming hours of Friday afternoon and evening, the 26th day of the strike.

Qaraqe told Ma’an that the committee received the initial information from hunger-striking prisoners they were in contact with. The prisoners said that Israeli Prison Service (IPS) authorities had suggested to meet with leaders of the strike to negotiate the strikers demands.

“We do not know if IPS would be serious in their talks, but it is certain that international pressure, popular movement, the critical health conditions of prisoners and the fact that several of them were transferred to hospitals, have pushed IPS to this step,” Qaraqe told Ma’an.

An IPS spokesperson was not immediately available for comment.

Qaraqe stressed on the critical health conditions of prisoners saying that many hunger strikers have begun to vomit blood and fall on the ground due to dizziness and body weakness. >>>

 

 

A timeline of Palestinian mass hunger strikes in Israel - Palestinian prisoners have engaged in mass hunger strikes since 1968, after Israel occupied the Palestinian territories. - Zena Tahhan >>>

 

Dokumentation - Massen-Hungerstreik gefangener Palästinenser - ab 17. April 2017 >>>


 

Wir haben bald die Nase voll - Zeev Sternhell -  5.5.17 - Erst wenn die Israelis  beginnen, zu empfinden, dass sie in Europa nicht länger  als  Gleiche wegen der Besatzung willkommen sind, wird dies das Hauptproblem bei  Wahlen .

Nicht nur Breaking the Silence und B‘tselem, sondern alle Menschenrechtsgruppen sollten dem Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und seinen Gefolgsleuten, Kultur und Sportminister Miri Regev und Vertreter der Außenministerin Tzipi Hotovely dankbar sein, dass sie auf der Weltbühne Schlüsselfiguren in der israelischen Politik sind. Die Treffen dieser Gruppen mit ausländischen Diplomaten zeigen auch, dass die Außenwelt, Regierungen und ebenso Medien der israelischen zivilen Gesellschaft größere Glaubwürdigkeit zumessen als Regierungssprecher.

In ihren Aktionen und Worten enthüllen Netanjahu und seine Lakaien  nicht nur  ihre tiefe Verachtung für  die Demokratie, eine Sünde aller im israelischen rechten Flügel,  sondern auch  noch einmal demonstrieren, dass der einzige Weg, die israelische Politik zu beeinflussen, durch Druck von  außen ist. In andern Worten, was nicht mit Druck funktioniert, wirkt mit mehr Druck. Bevor Deutschland und sein  zurückgewiesener Außenminister (nicht schafften) war das kleine Belgien, das sich auch nicht  von Netanjahus schlechten Manieren abschrecken ließ, und so wird es auch mit andern westeuropäischen Ländern sein. Sie teilen eine  resolute Einstellung: Die Besatzung ist illegal und ungesetzlich und wird außer  von der israelischen Rechten, einschließlich der US von Präsident Donald Trump nicht anerkannt.

Die Auseinandersetzung mit Deutschland zeigte, dass die Welt beginnt, von Israel   und sein frommes Getue  und schlüpfrigen mit Olivenöl ummantelte Argumente überdrüssig zu sein, auch von seiner Blindheit gegenüber dem palästinensischen Leiden und der Gleichgültigkeit gegenüber ihren Menschenrechten, seinem Zynismus hinsichtlich der Apartheid in den Gebieten. Deshalb  muss eine andere Frage von entscheidender Bedeutung gestellt werden: über das Ausmaß, in wie weit jeder israelische Bürger persönliche Verantwortung für all das trägt, was in den (besetzten) Gebieten geschieht. Die Besatzung ist nicht nur die Sache von ideologisch getriebenen Siedlern, fanatischen Westbank-Rabbinern und „Hügel-Rowdis“ und nicht nur  der Juden, die wegen der Vorteile oder der Notwendigkeit, wegen der Arbeit oder des billigen Wohnens willen in den Gebieten leben wollen. Die Besatzung liegt innerhalb des Bereiches persönlicher Verantwortung von einem Jeden von uns. Wir sind alle schuldig, weil  wir alle es erlaubten, sich zu entwickeln; Wir kämpften nicht dafür oder erhoben uns dagegen, und die meisten von uns unterstützen es praktisch sogar, als wir für die Labor-Partei von Simon Peres stimmten, dem Patron von Elon Moreh. Zurück, es würde relativ leicht sein, die    Besatzung aufzugeben, aber zu viele von uns sehen die Besatzung als eine Fortsetzung der traditionellen zionistischen Aktivität, das Land zu übernehmen

Jetzt 50 Jahre nach dem Juni 1967 leben wir alle ziemlich gut mit den Siedlungen, da keiner von uns, davon verletzt wurde. Keinem Israeli ist bis jetzt der Eintritt in irgend- ein Land verweigert worden, weil er ein Komplize des Apartheid-Regime in den Gebieten sei. So lang es möglich ist, gute Waren aus den Gebieten zu exportieren, offen oder anders werden die Proteste in Europas Hauptstädten unwirksam sein.

Tatsächlich so lang wie jeder anerkennt, dass Israelis nicht persönlich mit ihrer Brieftasche und ihrer Bequemlichkeit betroffen sind, solange sie zum Beispiel übers Wochenende nach London fliegen können, um eine gute Ausstellung oder ein anständiges Fußballspiel zu sehen, werden sie keinen Grund haben, sich über Pläne aufzuregen, die  das Land zwischen Jerusalem und Ma’ala Adumim annektieren. Wenn aber ein Besuch in Europa verbunden ist mit einem monatelangen Warten auf ein teures Visum, würden wir Israelis vielleicht beginnen, über Nutzen und Kosten nachzudenken.

Die Schlussfolgerung ist, dass erst, wenn Israelis zu fühlen beginnen, sie sind in Europa nicht mehr als Gleiche willkommen und zwar wegen der Besatzung und der Besiedlung von besetztem Gebiet, wird die Besatzung unsere Ansichten treffen und das Hauptproblem bei den Wahlen sein. Erst dann wird die erbärmliche „Besatzung“  gezwungen sein, zu entscheiden: zwischen  Kämpfen für unsere Zukunft oder die Demagogie weiterzuführen, während man sich selbst in seiner Inkonsequenz verhüllt.   Quelle  (dt. Ellen Rohlfs)
 


 

Norway’s Largest Trade Union Federation Endorses Full Boycott of Israel to Advance Palestinian Human Rights -  Today, the Norwegian Confederation of Trade Unions (LO), representing close to one million workers, endorsed a full boycott of Israel to achieve Palestinian rights under international law. LO is the largest and most influential umbrella organization of labor unions in Norway.

Commenting on this significant BDS victory in Norway, Riya Hassan, the Europe Campaigns Coordinator with the Palestinian BDS National Committee, said:

The Palestinian Boycott, Divestment and Sanctions National Committee (BNC) salutes the Norwegian Confederation of Trade Unions (LO) for endorsing a full "international economic, cultural and academic boycott of Israel" as a necessary means to achieve Palestinian fundamental rights, including the right of return for the refugees and equality for Palestinian citizens of Israel.

By courageously heeding the Palestinian BDS Call, issued by an absolute >>>

Netanyahu’s vision of one-state-one-people solution - Akiva Eldar - "As Education Minister Naftali Bennett said in an Al-Monitor interview with Ben Caspit on May 8: Trump must now be told the truth. So this is the truth: The option being promoted by Netanyahu and Bennett is one state for one people. One state for the Jewish people, between the Mediterranean and the Jordan River. As far as they are concerned, the Palestinians are not “a people” and never were “a people.” Therefore, they do not deserve a state. They should thank Israel for not expelling them from their homes and for even being willing to make “economic” peace with them." >>>

Ashrawi: Maybe it’s time to stop Zionizing Palestinians and start de-Zionizing Israel - 11. 5. 2017 - We’ve several times mentioned Hanan Ashrawi’s lacerating speech on the cruel delusions of the peace process at the Israel lobby conference in March. Now the conference sponsors, Institute for Research: Middle East Policy and the Washington Report for Middle East Affairs, have published a transcript of the speech, and we wanted to get it out to readers. Ashrawi:

Thank you very much. Thank you. This is indeed heartwarming and humbling. I thank you all for coming…. As you know, this is a very significant occasion, because we’re talking about 100, 70, 50, and zero: A hundred years since the Balfour Declaration. I do hope that the Brits will not celebrate it, even though Theresa May invited [Binyamin] Netanyahu to celebrate with her. This is a colonial legacy par excellence. Seventy years since the partition plan that did partition Palestine and created the State of Israel, at that time on 55 percent of Palestine.

Fifty years since the occupation of 1967. And zero time for the two-state solution. - I’m asked to talk about the Israel lobby and the peace process. I will focus on the peace process, because you all know that the Israel lobby is never absent. Whenever anything happens related to Palestine, it is there. And when it comes to the peace process, they have always been a shaping force-intertwining, interweaving, intervening their presence, and at the same time maintaining their—I don’t want to say control, but their influence every step of the way. They play a major role in shaping and influencing U.S. policy, particularly the peace process. Since its inception, there’s a sense of ownership, that the peace process is owned by the Israeli lobby in many ways, because they’re looking out for the interests of Israel all the time. >>>

«Was, wenn es Gottes Wille wäre, dass jetzt Frieden wird?» - Ein Jude und eine Palästinenserin machen gemeinsame Sache: Seev Levy und Sumaya Farhat Naser leiten am Samstag in Aarau ein Seminar zum Konflikt im Heiligen Land. Die beiden verbindet der christliche Glaube. Ein Vorgespräch über unehrliche Politik, Ängste und verwegene Hoffnungen. - Remo Wiegand

Seev Levy, vor zwei Jahren haben Sie alleine ein Seminar zum Israel-Palästina-Konflikt organisiert. Nun haben Sie Sumaya Farhat-Naser mit an Bord geholt. Warum?

Seev Levy: Ich bin sehr froh, dass mit Sumaya Farhat-Naser eine Frau dabei ist, die besser als ich die palästinensische Seite darstellen kann. Ich bin beeindruckt vom gewaltfreien Weg, den sie geht, trotz all der widrigen Umstände, die Palästinenser kennen. Sie ermöglicht Jugendlichen, Studenten und Frauen in Schulen und Gruppen einen gewaltfreien Umgang mit verletzenden und demütigenden Erfahrungen. Darin ist sie eine Pionierin.

Sie und Frau Farhat-Naser sind durch die Religion verbunden, durch die Ethnie aber getrennt…

Levy : Sumaya Farhat-Naser und mich verbindet das Urvertrauen auf einen lichtvollen Kern in jedem Menschen. Ob das auf unseren gemeinsamen Glauben an Jesus Christus zurückgeht? Ich weiss es nicht. Ich kenne auch muslimische Friedensinitiativen, die diese Überzeugung teilen. Was die Ethnie angeht: Ich fühle mich Palästinensern verbunden wie Brüdern oder Schwestern. Schon Martin Buber schrieb 1938 von Palästinensern und Juden als geschwisterlichen Völkern. Während der Vorbereitung auf dieses Seminar habe ich mich gefragt: Was, wenn es Gottes Wille wäre, dass sich die verfeindeten Geschwister, dass sich Jakob und Ismael jetzt wieder versöhnen? >>>

Israel’s Final Solution to the ‘Palestine Problem’ - Richard Silverstein - Tikun Olam "One of the ruling Bayit Yehudi’s leading firebrands is Orthodox settler, MK Bezalel Smotrich. He has a long and sordid history inciting hatred of almost every Israeli minority, Jewish or Palestinian. He’s hosted a “Beast Day” featuring live animals on Gay Pride Day. He called himself a “proud homophobe.” He rejects the term “Jewish terrorism,” and the notion that the arson murders of the Dawabsheh family are terrorism...Israeli Jews are in a state of constant war against the Palestinians and it will not end until we exterminate their will to nationhood. And if we cannot, then we will exterminate them." >>>

Quelle facebook -  um die Bilder zu vergrößern und mehr zu lesen auf das Bild klicken

 

 

 

 

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Nachrichten - Berichte

Knesset Approves Prelim Reading of ‘Jewish State’ Bill

ICRC visits Barghouthi in solitary confinement 25 days into hunger strike
 

Hunger Striking Detainees Reach Critical Levels, Many Vomiting Blood

Putin zu Abbas: Friedliche Koexistenz zwischen Palästina und Israel grundlegend für Sicherheit

The 'nation state of the Jewish people' bill is just more Apartheid with a veil

Senator on Intelligence Committee says Jews in Diaspora are spies for Israel

Israeli Navy Ships Attack Palestinian Fishing Boats In Northern Gaza

FIFA President Hijacks Vote on Israeli Settlements, Continues Violations of FIFA Statutes

 

Many Palestinians Injured By Army Fire Near Ramallah

Can a broad Palestinian civil rights campaign forge the way to peace?

Israeli forces kill 23-year-old Palestinian, injure dozens during clashes in West Bank

South African politicians, journalists to go on 24-hour solidarity hunger strike

Israel closes Bethlehem-area roads for Israeli settler marathon

Israeli police to open station at entrance to Shuafat refugee camp

PA denies reports that shipments of medicine and baby formula to Gaza were halted

12. 5. 2017

Hunger Striking Detainees Reach Critical Levels, Many Vomiting Blood


WATCH- What do Palestinians on hunger strike want

Rights groups demand criminal investigation into release of Barghouthi video


Jerusalemites organize sit-in in solidarity with hunger-striking prisoners
 

Israel Must Meet Palestinian Hunger Strikers’ Demands

FIFA: Keine Lösung im Konflikt Israel-Palästina
 

Legal status of Israeli football clubs located in the occupied Palestinian territory and ensuing legal consequences for FIFA
Prof. Dr. Andreas Zimmermann, LL.M.

 

Scores of Palestinian prisoners reported to join mass hunger strike on 25th day

Die friedliche Koexistenz Palästinas und Israels ist laut Russlands Präsident Wladimir Putin eine der zentralen Bedingungen für die Sicherheit und Stabilität im Nahen Osten.
„Ich betonte, die friedliche Koexistenz der beiden Staaten Palästina und Israel ist eine unverzichtbare Bedingung für die Gewährleistung der Sicherheit und Stabilität in dieser Region“, so Putin am Donnerstag nach seinem Treffen mit dem palästinensischen Machthaber, Mahmud Abbas.

Israeli Soldiers Abduct A Palestinian Man In Hebron, Confiscate His Car

Israeli Soldiers Abduct Four Palestinians In Bethlehem

Army Abducts Three Palestinians In Bethlehem

US still elusive on embassy move ahead of Trump visit to Israel, West Bank

Hamas- suspected killer of movement leader Mazen Fuqahaa arrested in Gaza

Gaza military court sentences 2 to execution by firing squad for drug dealing

Israeli forces temporarily detain 4 Palestinian farmers

Is A Jewish Group Funding Killers While The U.S. Slams Palestinians For Doing The Same Thing

5,000 Gazans at risk of death due to power shortage

11. 5. 2017

Summary of the main events of the 23rd day of “Freedom and Dignity Strike”
 

Israel Blackmails Ailing Detainees; End Your Strike To Get Medical Treatment
 

BDS movement calls for solidarity actions as Palestinian prisoners enter fourth week of hunger strike

Israeli authorities continue attempts to break mass hunger strike on 24th day

Army Abducts Three Palestinians In Bethlehem

PLO- Israeli Pressure on FIFA ‘Unprecedented’

Army Demolishes Structures in Jordan Valley

Syria- Palestinian Refugees’ Water Contaminated with Disease

Dublin City & Sligo County Councils to Fly Palestinian Flag, Marking 50 Years of Occupation

Israel's deafening silence on Chechnya

Islamic bloc wins for 3rd year running in Birzeit University student elections

PA denies reports that shipments of medicine and baby formula to Gaza were halted

B'Tselem denounces Israel for unjustified killing of Palestinian teen in Jerusalem

New charter- Should Hamas rewrite the past

Israeli settlers set fire to Palestinian lands in Nablus-area village

Israeli forces open live fire on Palestinian vehicle in Bethlehem

Why UNESCO`s `Jerusalem resolution` is a win for Netanyahu

10. 5. 2017

Israelis simply don't want to know about Palestinian prisoners


Israel's proof that Marwan Barghouti is a terrorist


Israel Blackmails Ailing Detainees; End Your Strike To Get Medical Treatment
 

Israeli authorities release fabricated video to try to undermine Palestinian hunger strike


Palestinians say video of hunger-strike leader Barghouti eating is fake
 

Israelis simply don't want to know about Palestinian prisoners

Dublin City Council to fly Palestinian flag above City Hall for a month as "gesture of solidarity"

A Republican plan for peace-making: 'break the will' of the Palestinians and force them to 'accept defeat'

Zionist colonization is not 'exceptional': A Marxist viewpoint

Israeli settlers write racist graffiti on walls and cars in Jerusalem
 

Dozens of Palestinian cars defaced in J'lem 'price tag' attack

Israeli Soldiers Abduct At Least Fourteen Palestinians In The Occupied West Bank

Israeli Navy Injures A Palestinian Fisherman In Northern Gaza

The destructive potential of Israel's nation-state bill

Israeli police show children how to 'take over a terrorist' during event in Israel

Egypt closes Rafah crossing after allowing Palestinians to enter Gaza for

Israeli forces demolish 4 structures in Jordan Valley village

Palestinian Minister of Finance promotes Palestinian state in Belgium

10. 5. 2017

Pressure mounts on Israel, PA, and ICRC over mass prison hunger strike


Palestinian prisoners pledge to continue hunger strike amid growing suffering
 

Committee says alleged footage of Marwan Barghouthi breaking hunger strike is fake

The 'silent' war on Gaza's hospitals

Palestinian flag to fly above Dublin’s City Hall

Bill to declare Israel a Jewish state back on national agenda

Israeli Navy Injures A Palestinian Fisherman In Northern Gaza

Israeli Soldiers Abduct A Palestinian Man In Jerusalem

Israeli Soldiers Injure A Young Man In Nabi Saleh

Israeli Soldiers Abduct Three Palestinians In Bethlehem, One In Qalqilia

Army Abducts Five Palestinians In Hebron

Israeli Soldiers Abduct Four Palestinians In Tulkarem

Israeli Soldiers Abduct Five Palestinians In Jerusalem

Israeli police kill 16-year old Palestinian girl in Jerusalem

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