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Montag, 24. Juli 201713:10  -     LINKS      facebook      ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

 

Wie zionistischer Terror das Schicksal Palästinas bestimmte
Thomas Suarez Olive - 15.3. 2017

Israels Propaganda-Strategiebuch  versucht, den palästinensischen Befreiungskampf als eine Frage des Terrors, nicht des Gebietes hinzustellen.  Dank eines pflicht-bewussten  Mediums hat diese Bemühung, die Palästinenser als Terroristen  hinzustellen, einen bedeutenden Zug unter einigen Demographien gegeben.

Aber wie kam Terrorismus nach Palästina und was waren seine Folgen, historisch und heute?

Thomas Suarez wirft in seinem Buch viel neues Licht auf diese Fragen  „State of Terror“: wie Terror das moderne Israel schuf“. Er machte dies größtenteils durch  sorgfältiges Durchgehen von bisherig vernachlässigten  freigegebenen Dokumenten in den britischen National-Archiven, die die Periode des britischen Mandats von Palästina  (1920 – 1948) umfasst.

Suarez Haupt-These ist, dass zionistischer Terrorismus „letztlich den Lauf der Ereignisse während des Mandats diktierte: es ist israelischer Staatsterror, der  die Ereignisse bis heute  bestimmt.


Der Autor rät zur Vorsicht, während er unmissverständlich den palästinensischen  Terrorismus gegen  Zivilisten verurteilt,  erkennt er an, dass einige auf Grund einer asymmetrischen Macht  zu extremen Maßnahmen greifen: z.B. als Reaktion von Versuchen, das palästinensische Volk zu unterwerfen und seine Ressourcen, sein Land und Arbeit zu enteignen.


Zionistischer Terrorismus hat das Ziel, palästinensische Araber daran zu hindern, ihr Recht auf Selbstbestimmung auszuüben. Und wenn  einem Aggressor Widerstand begegnet,  kann er kaum  Selbstverteidigung als  Rechtfertigung für seine eigenen Gewaltakte  nennen. Ansonsten würden alle Aggressionen selbst-gerechtfertigt, schreibt Suarez.


Suarez  ist kein  professioneller Historiker. Doch  „State-of- terror“ ist von solchen  Leuten  wie dem israelischen Historiker Ilan Pappe  gepriesen worden, der auf dem Bucheinband es eine „Tour de Force“ ( nicht Tour de France)  nennt und  es ist „die erste  umfassende Analyse der Gewalt, die von der zionistischen Bewegung  vor und nach der Gründung Israels angewandt wurde.  Tatsächlich ist Suarez’ Gelehrsamkeit  beeindruckend. Das Buch umfasst fast 700 Fußnoten, die hauptsächlich auf Original-Quellen hinweisen.


Aufschlussreiche Betrachtung - Das Buch „State of Terror“ ist eine aufschlussreiche Betrachtung  der Geschichte. Dies ist in den >>>

Jenas Oberbürgermeister: „Ich kritisiere die Gewalt auf beiden Seiten“ - Reaktion von Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter auf die Vorwürfe von Reinhard Schramm von der Jüdischen Landesgemeinde.

Jena. Mit einiger Verwunderung habe er den Beitrag des Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde gelesen, der den Eindruck erwecke, "ich sei ein Gegner Israels und schürte antisemitische Ressentiments", schreibt Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter (SPD). Reinhard Schramm, ebenfalls SPD, hatte neben Schröter führende Politiker der SPD angegriffen. Seine Reaktion auf den gegen ihn erhobenen Vorwurf, er würde Israel einseitig kritisieren: "Das weise ich entschieden zurück. Seit langem engagiere ich mich für das jüdische Thema, war 1985 Mitbegründer des ‚Jenaer Arbeitskreises Judentum‘, und besuche seit 1993 regelmäßig Israel (darunter unsere Partnerregion Gilboa) und Palästina. Ich habe mich maßgeblich dafür eingesetzt, dass mehrere hundert jüdische Menschen in Jena eine neue Heimat finden konnten. 2011 erhielt ich den ‚Preis für Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus‘ vom ‚Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas‘ und der Jüdischen Landesgemeinde in Berlin.

Gerade weil ich ein Freund Israels mit seiner eindrucksvollen Aufbauleistung bin, kritisiere ich nur, was seinem Ruf in der Welt schadet: die 50-jährige Besatzung palästinensischen Landes, die Siedlungspolitik, die gegen das Völkerrecht und Uno-Resolutionen verstößt und die Menschenrechtsverletzungen, von denen sich jeder ein Bild machen kann, der die Menschen hinter der Mauer besucht, die Palästina von Israel trennt. Ich kritisiere diejenigen, die Land rauben, das ihnen nicht gehört, und die die Bibel mit einem Grundbuch verwechseln. Ich kritisiere die Gewalt auf beiden >>>

VIDEO  - Re: Breaking the Silence - Israelische Bürgerrechtler unter Druck - Am Vorabend des Antrittsbesuchs des neuen deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Israel: Wie kam es zum Eklat während des Israel-Besuchs des neuen deutschen Außenministers Sigmar Gabriel? Warum sind Nicht-Regierungs-Organisationen in Israel so umstritten?

Der Antrittsbesuch in Israel des neuen deutschen Außenministers Sigmar Gabriel endete mit einem Eklat. Da er darauf bestand, auch israelische Bürgerrechtler zu treffen, sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seine Begegnung mit Gabriel kurzfristig ab. Netanjahus Begründung: „Ich werde keine Diplomaten treffen, die sich bei uns mit Organisationen verabreden, die unsere Soldaten als Kriegsverbrecher verleumden.“

Warum sind Nicht-Regierungs-Organisationen wie „Breaking the Silence“ in Israel so umstritten? Die Reportage führt in die palästinische Stadt Hebron im Westjordanland. Dort werden 800 jüdische Siedler von 650 israelischen Soldaten beschützt. „Breaking the Silence“ prangert die israelische Besatzungspolitik an und dokumentiert Übergriffe der Soldaten. Der Film zeigt, wie israelische NGOs aus Deutschland und Westeuropa finanziell unterstützt werden - weswegen sie von Kritikern in Israel als „ausländische Agenten“ beschimpft werden. Gerade erst wurden israelische Bürgerrechtler im Bundeskanzleramt und im Auswärtigen Amt in Berlin empfangen. Wie weit soll sich die deutsche Regierung in dem Nahostkonflikt engagieren?

"Re:" greift das Thema aktuell auf, am Vorabend des Antrittsbesuchs des neuen deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Israel. >>>


Das Jerusalemer Gemeindeamt  raubt palästinensisches Land für ein Touristen-Zentrum - Am 24. April 2017 hat das West-Jerusalemer Gemeindeamt einen Plan veröffentlich, um 1300 qm Land in Ras al-Amoud zu konfiszieren. Es ist ein Gebiet, das sich an die Old City im besetzten Ost-Jerusalem anschließt.

Das zur Konfiszierung bestimmte Land ist  am Grund des jüdischen   Friedhofs am Hang des Ölberges. Die israelische Zeitung Haaretz berichtet, dass die Stadt dort ein Touristenzentrum vorsieht, wo  Besucher zusammen kommen können und  informiert werden, wo Familienmitglieder oder  berühmte religiöse Personen beerdigt wurden.

Haaratz fügt hinzu, dass trotz der Tatsache, dass die Pläne  noch nicht genehmigt sind, die Stadt schon mit der Arbeit dort begonnen hat. Die Öffentlichkeit hat 60  Tage Zeit, um Einspruch gegen den Plan zu erheben.

Peace Now sagt noch, dass die Stadtgemeinde gewöhnlich  eine  höchst ungewöhnliche Prozedur unternimmt, um die Landenteignung  zu beschleunigen. Die Körperschaft, die das Projekt anführt,  die Jerusalemer Entwicklungsbehörde (JDA)  riss das regionale Plan-Komitee an sich. Der  verkürzte Prozess wird dem lokalen Planungskomitee erlauben, die Baugenehmigung der JDA direkt zu bewilligen. Das ist dann ein gemeinsames Unternehmen des Jerusalemer Gemeindeamtes und der israelischen Regierung.

Doch das vorgeschlagene Touristen –Zentrum ist nicht nur  abhängig von der  Konfiszierung des besetzten  palästinensischen Landes; es ist auch  benachbart  mit der Muhammad al Fatih-Moschee ( auch bekannt als Ras al-Amud-Moschee) die  den lokalen Palästinensern dient  und jenen , die  nicht in der Al-Aqsa beten dürfen.

Al-Aqsa ist der Bereich über der West/ Klagemauer in Jerusalem, auf dem die Al-Aqsa-Moschee und der Felsendom stehen. Seit der Besatzung 1967 gibt es ein            Abkommen zwischen Jordanien und Israel:  das jüdische Gebet findet auf dem Platz vor der Klagemauer statt, während das Muslim-Gebet in der  Al-Aksa stattfindet. Dieser Status erlaubt es auch, dass Nicht-Muslimische Besucher die Al-Aqsa  besuchen können. Doch gibt es eine wachsende Bewegung unter israelischen Siedlern und Politikern, die dahin arbeiten, den Status quo der Al Aqsa zu kippen und   zwangsweise für jüdisches Gebet zu öffnen. Organisierte jüdische Rundgänge in dem Bereich mit der Absicht, die sight-seeing-Touren zu erweitern, ist ein wichtiger Teil dieser Bemühungen. Während solcher Touren  äußern Siedler jüdische Gebete oder gehen barfuß, da  bewaffnete israelische Polizei sie begleiten und  die Bewegung  und  den Gottesdienst  der Muslime  und Palästinenser einschränkt. Das israelische Militär  sperrt präventiv Palästinenser aus der Al-Aqsa  aus, indem es Verhaftungen durchführt und Verbote austeilt.

Viele Palästinenser, die daran gehindert werden, in der Al-Aqsa zu beten, gehen in die nahe Muhammad al-Fatih-Moschee. 2009   wurde die Moschee gebaut mit einem 70 m langen Gebetsraum, um den Zustrom von Gottesdienstbesuchern aufzunehmen.  Dem Druck der Siedler nachgebend, drohte die  Jerusalemer Gemeinde,  den Raum  2012  abzureißen, da er unter dem Vorwand keine israelische Baugenehmigung zu haben,  gebaut wurde.

Sheikh Sabri Abu Diab erklärte der Al-Jazeera, warum er dachte, dass die  Stadtgemeinde wegen der Moschee besorgt sei:  Die Moschee begrenzt  die Siedlungserweiterung und  ist ein Hindernis für ihren Wunsch, die jüdischen Friedhöfe in der  Nähe ( nur 300 m) der Jerusalemer Altstadt mit einander  zu verbinden. Die Mosche liegt auf dem Weg, der zu den Siedlungen in Silwan führt und zu  Elads Siedlung (mit dem archäologischen Bereich Ir David)

In diesem Sinn  ist das  geplante Touristik –Zentrum nicht nur eine neue israelische Siedlung, sondern in der Absicht  gebaut, die Palästinenser aus der Old City und dem Heiligen Bereich zu vertreiben und um die israelische Bewegung und Herrschaft in dem Gebiete zu verbessern.  Es geht auch um die  Erweiterung der israelischen  Regierung und um einen gezielten Angriff auf palästinensische religiöse Rechte in Jerusalem – eine parallele koloniale  Anstrengung, die dahin zielt, Jerusalem von seinem arabischen Charakter  und seiner verfälschter Geschichte  zu reinigen.
(dt. E. Rohlfs) 
Quelle

Chomsky: Obama, Trump  vergrößern radikal die Gefahr eines Nuklearkrieges - Amy Goodman spricht mit dem  weltbekannten Linguisten Noam Chomsky - 26.4.17 - Ein riesiges Schreckgespenst, das wir zu überleben versuchen, ist  ein Nuklear-Krieg. Das ist eine ganz andere Geschichte. Beide, die Obama-Regierung wie auch zunehmend die Trump-Regierung  vergrößern  die Gefahr eines nuklearen Krieges.  Die Bedrohung der neuen Entwicklungen ist sehr effektiv und am besten durch die einfache Beobachtung des Zustandes der Welt erfasst. Dies wurde zu Beginn des nuklearen Zeitalters vom Bulletin der atomaren Wissenschaftler errichtet. Ich bin mir sicher, dass sie alle davon wissen, aber das Bulletin der Atom-Wissenschaftler bringt regelmäßig  eine Gruppe von Wissenschaftlern, politischen Analytiker und andere  sehr seriöse Leute zusammen, die versuchen,  die Situation der Welt  einzuschätzen. Die Frage ist:  Wie nah sind wir am Ende der Tierarten? Und sie haben eine Uhr, die Uhr des letzten Gerichts.  Wenn sie Mitternacht zeigt, sind wir am Ende: Das Ende der menschlichen Art und vieles mehr. Und jedes Jahr ist die Frage:  „Wie weit ist der Minutenzeiger von  12 Uhr Mitternacht entfernt?

Nun  zu Beginn  des nuklearen Zeitalter 1947 zeigte sie  sieben Minuten  vor Mitternacht. Er bewegt sich seitdem vor und zurück. Am nächsten kam er 1953. 1953  ließen die USA und Russland Hydrogen-Bomben explodieren, was eine äußerst  extreme Bedrohung des Überlebens war. Interkontinentale ballistische  Raketen wurden entwickelt.  Dies war tatsächlich die erste ernste Bedrohung für die Sicherheit der USA. Da gibt es eine interessante Geschichte davon, doch lasse ich sie zunächst beiseite,  bis es  mehr Zeit gibt , darüber zu reden.  Aber dann  ging der Minutenzeiger  auf zwei Minuten vor Mitternacht.  Er rückte  dann wieder zurück.

Vor zwei Jahren – Ich denke es war 2014 – beachteten die Analytiker das erste Mal etwas, das bis dahin ignoriert wurde:  die Tatsache, dass das nukleare Zeitalter – der Beginn des nuklearen  Zeitalters  mit dem Beginn  einer neuen geologischen Epoche zusammenfiel, das sog.  Anthropocen.  Da gab es eine Debatte über ihren Anfang. Aber  die  geologische Weltorganisation hat kürzlich entschieden, dass es  etwa dieselbe Zeit ist wie der Beginn des nuklearen Zeitalters.  So sind wir also in diesen zwei Zeitaltern, in der die Möglichkeit des menschlichen  Überlebens auf dem Spiel steht  und  mit uns alles andere natürlich  auch – alles Lebende, das schon unter sehr  ernster  Bedrohung ist. Nun  vor ein paar Jahren – ich denke es war 2014 -  begann das Bulletin dies in Betracht zu ziehen und  verschob den Zeiger auf drei Minuten vor Mitternacht, wo es bis letztes Jahr blieb.

Etwa  ein paar – etwa eine Woche nach Trumps Dienstbeginn wurde die Uhr wieder um zwei und eine halbe  Minute  vor Mitternacht verschoben. Das ist  seit 1953  das Nächste. Und das bedeutet, dass die Auslöschung des Lebendigen sehr nah ist – also  eine sehr offene Frage.  Ich möchte  es nicht sagen, dass es allein der Einfluss der Republikanischen Partei ist – offensichtlich  ist das falsch – aber sie sind sicherlich  in  the lead in openly advocating  and working for destruction of the human species.#

Ich stimme darin überein, dass dies eine skandalöse Feststellung ist. Deshalb schlag ich  einfach vor, werft   einen Blick auf die Fakten und seht, ob  es  irgendeinen Wert hat oder ob es nur bitterlich verurteilt werden soll. Das hängt nur von euch ab. Meine Ansicht: die Tatsachen  sind ziemlich klar. Quelle       (dt. Ellen Rohlfs)

Warum ich mein Kind am Holocaust-Tag von der Schule/ Kindergarten nach Hause hole. -  I. ist der Anfangsbuchstabe des Namens einer Norwegerin, die in Israel lebt. I. hat dies in den sozialen Medien geschrieben, mir aber erlaubt, es hier zu veröffentlichen.

Am Sonntag begann der Gedenktag für den Holocaust. Heute um Zehn Uhr werden zwei .Minuten lang die Sirenen heulen. Tief bewegend? Ja , aber nicht aus den rechten Gründen - meiner Meinung nach.

Das Bildungsministerium in Israel hat entschieden, dass der Holocaust-Gedenktag in Israel wesentlich ist. Drum sollen schon Kinder mit drei Jahren im Kindergarten davon erfahren. Als ich die Kindergärtnerin vom Kindergarten meiner Tochter danach fragte, sagte sie, sie würde bevorzugen, diesen Stoff nicht im Kindergarten zu bringen. Aber der Inspektor würde das Curriculum nachprüfen. Also muss sie es tun.

Das Curriculum ist speziell. Jedes Alter hat ein dem Alter gemäßen Plan. Für die Kinder ab dem Alter von drei heißt es dann: Das klingt dann so: Vor langer Zeit ist etwas Schreckliches in einem weit entfernten Land geschehen. Es starben viele Menschen. Aber hier in Israel sind wir sicher. Die Sirenen heulen, damit wir an die Menschen, die dort starben, denken.

Das Curriculum wurde in den letzten Jahren noch spezieller, nachdem einige Lehrer es übertrieben haben und die Kinder mit einem gelben Stern an ihrer Kleidung von der Schule nach Hause kamen und große Angst vor speziellen Zügen hatten.

Wegen der Entscheidung, die andere Leute machen, wann es angebracht ist, dass Kinder vom Genozid erfahren, wählten wir, dass das Kind gestern und heute zu Hause bleibt. Wir wollen, dass unser Kind erfährt, was Ungerechtigkeit ist und Moral, dass es lernt kritisch zu denken und mutig wird. Wir wollen, dass es aufwächst und stark wird, und fair, freundlich und sicher. Und wir denken, dass sie nicht von verschwommenen Gefahren in ferner Vergangenheit erfahren soll, das hilft ihr nicht.

Heute Abend beginnen eine Reihe Feiertage, die für Kinder in ganz Israel das Fundament für Nationalismus bilden.

Zunächst der Holocaust-Tag oder „ Was können sie uns tun, wenn wir nicht wachsam sind. Die Anwendung von Sirenen, anstelle von Gebeten.

Dann der Yom Ha-Zikorum, der Trauer-Gedenktag für die gefallenen Soldaten und die Opfer des Terrors. Das ist ein Tag, an dem wir an die Soldaten denken, die sich für uns und unsere Sicherheit geopfert haben. Auch heute heulten die Sirenen und jeder bleibt stehen auch die Autos . Wenn sonst die Sirenen heulten, hat jeder ganz schnell den Luftschutzraum aufgesucht. Aber was soll ein Kind damit?

Und um abzuschließen: da gibt es den Yom HaAzmaut – Israels Unabhängigkeitstag., der mit Barbecues gefeiert wird und vielen verschiedenen Flugzeugen, Helikoptern und anderen Kriegsmaschinen über uns und vielen israelischen Flaggen an Autos und Rädern.

Und Kindermalen die Flagge. YomHaAtzmut hat im Arabischen einen anderen Yom-al-Naqba. Doch wenn ein Lehrer von diesem in der Schule spricht, wird er Probleme bekommen.    Quelle    Ziemlich frei übersetzt: E. Rohlfs

Gemeinsam für Lifta - Ein Israeli lebt in dem Dorf, aus dem ein Palästinenser vor rund 70 Jahren vertrieben wurde. In einer ungewöhnlichen Allianz versuchen beide den historischen Ort nahe Jerusalem zu retten. Er soll Luxuswohnungen weichen. - Inge Günther - Man kann nicht sagen, dass sie Freunde geworden sind. Dafür ist das Verhältnis dieser zwei Männer zu ambivalent, zu sehr geprägt von unterschwelligen Spannungen. Sie lieben den gleichen Ort. Und das ist in ihrem Fall ein bisschen so, als ob ihr Herz für dieselbe Frau schlagen würde. Lifta, ein verlassenes arabisches Dorf, malerisch gelegen an einem Steilhang nahe der westlichen Zufahrt nach Jerusalem.

Beide sind in Lifta geboren. Dort hat Yoni Yochanan, 56, ein Israeli mit orientalischen Wurzeln, sein ganzes bisheriges Leben verbracht, eine eigene Familie gegründet und vier Kinder aufgezogen. Seine Eltern, Juden aus dem Kurdengebiet im Norden des Iraks, waren 1950 nach Israel emigriert. Ihren ganzen Besitz hatten sie zurücklassen müssen. Sonst hätte die Regierung in Bagdad sie nicht gehen lassen. In Lifta bezogen sie eines der leerstehenden Häuser und bauten sich aus eigener Hand eine neue Existenz auf. Yochanan behauptet voller Stolz, diesen Winkel aus langsam verfallenden Steinbauten besser als jeder andere zu kennen. „Lifta“, sagt er, „ist in meinem Blut“. Ein echter „Liftawi“, ein Einheimischer, sei er in seinen Augen trotzdem nicht, meint Yacoub Odeh, 77, ein Palästinenser.

Odeh ist aus Lifta, dem Dorf seiner Väter und Vorfahren, im Alter von acht Jahren vertrieben worden. Er weiß noch, wie seine Mutter ihn und die Geschwister auf der Flucht in einem Lastwagen unter einem Teppich versteckt hat. Wegen seiner strategischen Lage war die Ortschaft schon kurz vor Ausbruch des israelischen Unabhängigkeitskrieges im Mai 1948 heftig umkämpft. Für Odeh markierte der dramatische Weggang das Ende einer glücklichen Kindheit, verbracht mit Tauchübungen im uralten Wasserpool und Herumklettern in terrassierten Gärten. „Aber meine Erinnerungen an das, was wir verloren haben“, sagt er und tippt an seine markante Stirn, „sind hier eingraviert.“

Vor wenigen Jahren sind sich Yochanan und Odeh zum ersten Mal begegnet. >>>

Eins, zwei -  freut euch! - Uri Avnery , 6. Mai  2017 - DER UNABHÄNGIGKKEITS  Tag dieses Jahres am letzten Dienstag war keine sehr fröhliche Angelegenheit.Ich erinnere mich an die ersten Unabhängigkeitstage kurz nach der Gründung des Staates Israel. Damals gab es einen spontanen Jubel, wir waren alle auf den Straßen, die Feier war real.

Das ist nun lange her. Der Feiertag war gedrückt, ja, sogar traurig. Ältere Personen empfanden, „dass dies nicht mehr unser Staat war“, dass „sie“ den Staat gestohlen haben.  Mit  „sie“ meint man die Rechten. Einer der Gründe mag sein, dass es keine wirkliche  Einheit mehr gibt. Die israelische Gesellschaft ist auseinander gefallen: in eine Anzahl  von Untergesellschaften, die immer  weniger gemeinsam haben.


Da sind die Aschkenasim (europäischer Herkunft). Die Mizrahim ( aus arabischen Ländern und dem Iran, oft irrtümlicher Weise auch Sephardim genannt,  die „Russen“( aus der früheren Sowjetunion, die ein separates Leben führen), die Haredim (gottesfürchtig, ultraorthodox, keine Zionisten) , die National-Religiösen, einschließlich der Siedler in den besetzten Gebieten und faschistische Elemente) und natürlich die palästinensisch-arabische Minderheit, die  mehr als 20% der Bevölkerung darstellt und die außerhalb von allem lebt).


In letzter Zeit haben einige der Mizrahim einen fast pathologischen Hass gegen die Aschkenazim  entwickelt, von denen sie sich verachtet und diskriminiert fühlen. >>>

Martin Breidert: Für Menschenrechte und Völkerrecht in Palästina


 

Palestinian leaders call for 'week of rage' as Israel explores force feeding hunger strikers - Palestinian leaders of the mass hunger strike that entered its 20th day on Saturday have called for a “week of rage” against the Israeli occupation, in response to reports that Israeli authorities are seeking to import foreign doctors into Israel to force feed the hunger strikers, as Israeli doctors have aligned themselves with international ethics on force feeding that prohibits doctors from carrying out the act.

"Our people should unleash their anger and clash uninterruptedly with the Israeli occupation at seam zones," the prisoners' leadership said in a statement, referring to unilaterally declared zones around Israel’s separation wall where Palestinians are not permitted to enter.

The statement, which was conveyed by the Media Committee of the Freedom and Dignity Strike -- a joint committee formed by the Palestinian Prisoner's Society (PPS) and Palestinian Committee for Prisoners' Affairs, also called upon the Palestinian people to "blockade Israeli embassies all over the world and continue to organize rallies and sit-ins and to crowd in sit-in tents in Palestinian cities and villages."

"Any attempt to force feed any hunger-striking prisoner will be treated as an attempt to execute prisoners. We will turn these prisons into battle fields with our bodies, armed with our will and determination. We count on our people, along with the Arab and Islamic nations, and all the free people of the world to stand by our side," the prisoners' added.

The statement also urged the unions of Palestinian and Arab doctors to launch a worldwide campaign warning Israeli doctors of the consequences of "involvement in the crime of force feeding prisoners." >>>

 


New statement by the Palestinian Prisoners Movement: We call for urgent action to confront the plans for the prisoners’ execution - The Palestinian prisoners’ movement engaged in the Strike of Freedom and Dignity within Israeli prisons issued a new statement on 6 May, the 20th day of open hunger strike.

The strike was launched on 17 April, Palestinian Prisoners’ Day, by 1500 Palestinian prisoners and has been joined by a series of prominent leaders of the prisoners’ movement and the Palestinian national movement. Marwan Barghouthi, member of the Fateh central committee, launched the strike; leaders from all Palestinian political movements, including Popular Front for the Liberation of Palestine General Secretary Ahmad Sa’adat, PFLP leader Ahed Abu Ghoulmeh, Islamic Jihad leader Zaid Bseiso, Hamas leaders Hasan Salameh and Abbas al-Sayyed, DFLP leader Wajdi Jawdat, People’s Party leader Bassam Kandakji and many others, including the longest-held Palestinian prisoners Nael Barghouthi and Karim Younes.

The strikers have a series of demands, including an end to the denial of family visits, the right to appropriate health care, the right to education in prison and an end to solitary confinement and “administrative detention,” imprisonment without charge or trial.

The following statement was released today in Arabic by the Palestiian Prisoners’ Movement on behalf of the strikers and is translated into English below. >>>

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Nachrichten - Berichte

Israelis, Palestinians are ready to accept international consensus

Officials Call on World Health Organization to Address Force-Feeding of Hunger-striking Detainees


Video: Thousands rally in Ramallah for prisoner hunger strike
 

The real reasons behind the Palestinian hunger strike

Wild Pig Released by Israeli Settlers Attacks Child in West Bank

Over 170 Sports Clubs in the Occupied West Bank Call on FIFA to Suspend Israel’s Membership

Christians Speak to Archbishop of Canterbury about Life in Gaza

On 'NYT' stage, Roger Waters calls BDS 'valid and legitimate picket line' for Radiohead

Ismail Haniyeh zum neuen Hamas-Chef gewählt

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Wild Pig Released by Israeli Settlers Attacks Child in West Bank

Over 170 Sports Clubs in the Occupied West Bank Call on FIFA to Suspend Israel’s Membership

Officials Call on World Health Organization to Address Force-Feeding of Hunger-striking Detainees

Israeli Soldiers Abduct A Former Political Prisoner Near Qalqilia

Army Injures Three Palestinians, Including One Journalist, In Kufur Qaddoum

Breaking the silence- I tried to commit suicide in the IDF

East Jerusalem hit by wave of home demolitions

Palestinian leaders call for 'week of rage' as Israel explores force feeding hunger strikers

Jewish settler mistaken for Palestinian and shot dead. Incident viewed by Palestinians as revealing double standards

 Abbas` Meeting With Trump Proves the PA Is Strong - Even When It`s Weak

After mob attacks alternative Memorial Day ceremonies, Israeli education minister criticizes ceremonies not mob

Israeli Soldiers Demolish Residential And Commercial Structures In Jerusalem

6. 5. 2017

European trade unions statement in solidarity with Palestinian hunger strikers


Israeli Government May Bring In Foreign Doctors To Force-feed Palestinian Hunger Strikers
 

Dozens injured during clashes across West Bank in solidarity with hunger strikers


Barghouthi- 'Israel cannot silence us, nor isolate us, nor break us'

After mob attacks alternative Memorial Day ceremonies, Israeli education minister criticizes ceremonies not mob

Israeli army fires tear gas and stun grenades into Ramallah hospital

At PEN festival, Patti Smith honors Rachel Corrie

After mob attacks alternative Memorial Day ceremonies, Israeli education minister criticizes ceremonies not mob

Many Palestinians Suffer The Effects Of Teargas Inhalation In Hebron

Israeli Soldiers Shoot Eight Palestinians In Nabi Saleh

Israeli Soldiers Injure Dozens Of Palestinians In The West Bank

Israel spars with the world at UNESCO

East Jerusalem hit by wave of home demolitions

What the West gets wrong on the Israeli-Palestinian conflict

Israeli forces demolish East Jerusalem home, leaving 6 Palestinians homeless

Israeli forces prevent Palestinians in Salfit-area village from praying on their lands

Hillel International- Who`s Afraid of Breaking the Silence

Israeli Soldiers Demolish Residential And Commercial Structures In Jerusalem

Israelis celebrate 69 years, ignore occupation

5. 5. 2017

Israel expels Dutch journalist after he tweeted +972 articles

True Independence on Nakba Day - Accountability and Healing as an Israeli Aggressor

Israel Moves 41 Hunger Striking Detainees To Ohali Kidar Prison

Palestinian hunger strikers cut off from communication

Israeli Prison Service continues to transfer, coerce prisoners to end strike

IDF radio commander: Don't call it the West Bank

Erste Auslandsreise- Trump besucht Israel, Saudi-Arabien und den Vatikan
 

Erster Auslandsbesuch- Trump will Israel, Saudi-Arabien und den Vatikan besuchen

The Trump opportunity’ — some Palestinians are optimistic about Abbas visit to White House (!)

Palestinian Leader Abbas Meets with Trump, Praising Him (VIDEO)

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (27 April – 03 May 2017)

Jordan Rejects Any Attempt to Undermine Arab Identity of Jerusalem

MADA Calling for Wider Coalition to Defend Freedom of Expression

Israeli Soldiers Demolish Residential And Commercial Structures In Jerusalem

Israeli Soldiers Abduct Eight Palestinians In The West Bank

Young Palestinian Man Suffers Serious Wounds By Israeli Army Fire In Hebron

Egypt to open Rafah crossing with Gaza in one direction for 3 days

Israeli forces fire tear gas, bullets at Palestinian hospital in Ramallah

Israel demolishes buildings in al-Walaja days before court hearing to appeal the decision

Israeli forces demolish Negev Bedouin man's home for 10th time in 2 years

Israeli forces demolish 3 Palestinian buildings in occupied East Jerusalem

4. 5. 2017

Trump ruft Israelis und Palästinenser zu Anstrengung für Frieden auf
"Wir kriegen das hin"



Trump braucht Abbas für seinen "großen Deal"
 

Abbas hails Trump's 'wisdom' in DC press conference with the US leader

Hamas security forces detain several Fatah leaders across Gaza Strip

50 Palestinian political leaders to join mass prisoner hunger strike in Israeli custody

Israeli Settler Rams Child With Car Near Hebron

'I'd rather die than live as a servile slave,' Omar Barghouti told his daughter

Hamas-Dokument
Dem einen zu viel, den anderen viel zu wenig

Protest gegen Unesco-Resolution: Israel kürzt erneut UN-Zahlungen
 

UNO - Israel streicht nach kritischer Resolution Zahlungen

Israeli Soldiers Attack Palestinian Journalists Protesting Near Ofer Prison

Israeli settler, 19, shot and killed by Israeli soldiers during attempted stabbing

Four Young Men Suffer Effects Of Teargas Inhalation In Qalqilia

Israeli Army Carries Out A Limited Invasion Into Southern Gaza

'Israel has never recognized its Palestinian citizens'

Israel should ratify the Chemical Weapons Convention

Hamas security forces detain several Fatah leaders across Gaza Strip

3. 5. 2017

Hunger Strike: Former Palestinian prisoners of Israel describe what it’s really like in Israeli jails


DFLP-affiliated hunger strikers set to refuse water if Israel ignores demands


European parliament members stage sit-in in solidarity with hunger strikers

Abbas arrives in Washington ahead of meeting with Trump

Army Abducts A Palestinian From Tulkarem At The Al-Karama Border Crossing

UK parliamentary report calls on government to consider recognizing a Palestinian state

Israeli Army Jeep Targeted With Homemade Explosive In Qalqilia

MADA- Escalated Attacks against Jerusalem Journalists

Former Political prisoner dies in protest tent

Israeli Soldiers Abduct Two Palestinians In Hebron

Israeli settler shot dead after allegedly attempting to stab Israeli forces at checkpoint

'Media awareness campaign' launched ahead of local West Bank elections

UK parliamentary report calls on government to consider recognizing a Palestinian state

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