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Montag, 24. Juli 201713:10  -     LINKS      facebook      ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

 

Israelischer Schriftsteller Meir Shalev - "Netanyahu hat sich kindisch verhalten" - Benjamin Netanyahu sagte Außenminister Gabriel ab, weil dieser mit der Organisation Breaking The Silence sprechen wollte. Der israelische Schriftsteller Shalev ermuntert Bundespräsident Steinmeier, die Gruppe dennoch zu treffen. - Interview von Nicola Abé und Christoph Schult - Meir Shalev, geboren 1948, ist einer der bekanntesten israelischen Schriftsteller. Seit dem Sechs-Tage-Krieg setzt sich für die Zwei-Staaten-Lösung ein. Er schreibt wöchentlich eine Kolumne in der Tageszeitung "Jediot Acharonot", in der er die israelische Regierungspolitik kritisch beurteilt. Er traf sich mit Außenminister Sigmar Gabriel bei dessen Besuch in Jerusalem.

Benjamin Netanyahus Absage eines Treffens mit Sigmar Gabriel bedeutete einen diplomatischen Eklat. Israels Premier hatte die geplante Begegnung gestrichen, weil der deutsche Außenminister sich auch mit NGOs wie Breaking The Silence treffen wollte. Netanyahu habe ihm ein Ultimatum gestellt, berichtete Gabriel später: "Entweder ich sage das Gespräch mit regierungskritischen Organisationen der israelischen Zivilgesellschaft ab, oder er trifft sich nicht mit mir."

Im Interview mit SPIEGEL ONLINE kritisiert der bekannte israelische Schriftseller Meir Shalev das Verhalten Netanyahus scharf - und rät Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, sich bei seiner Visite ebenfalls mit Breaking The Silence zu treffen: >>>


 

Ex-Premier des Libanon beginnt Hungerstreik zur Unterstützung der palästinensischen Gefangenen - 3.5.2017 - Der libanesische Ex-Premier Salim al-Hos hat einen Hungerstreik begonnen, um sich mit den palästinensischen Gefangenen zu solidarisieren, die in israelischen Gefägnissen bereits seit 16 Tagen im Hungerstreik sind.

Trotz seiner schlechten körperlichen Verfassung und seinem Alter hat al-Hos zur Unterstützung der Rechte und Bedürfnisse der palästinensischen Gefangenen diese Maßnahme ergriffen. Der 87-jährige al-Hos erklärte, seine Entscheidung solle seine Unterstützung für die "Intifada für die Würde und Freiheit der Gefangenen" praktisch ausdrücken. Laut staatlichen Quellen steht bis jetzt noch nicht fest, wie lange sein Streik dauern werde.

Die Ezzedin al-Qassam-Brigaden, der bewaffnete Arm der Bewegung des islamischen palästinensischen Widerstands (Hamas) stellte am Dienstag der israelischen Regierung ein Ultimatum von 24 Stunden, um auf die Forderungen der palästinensischen Gefangenen zu einzugehen, andernfalls würden sie einen hohen Preis zahlen. So sagte es der Sprecher der Ezzedin al-Qassam, Abu Obeida, der aber nicht erklärte, welche möglichen Reaktionen das seien, deutete aber an, dass bei künftigen Gefangenenaustauschen die Zahl der angeforderten Gefangenen größer sein würde. Auch bat er die Palästinenser in der Westbank an einem "Tag des Zorns" auf den Strassen zu demonstrieren, um ihre Solidarität mit den Hungerstreikenden zu zeigen.

Mehr als 1.500 palästinensische Gefangene haben am 17. April einen unbefristeten Hungerstreik begonnen, um ihre Forderungen durchzusetzen, wie ein Ende der Verweigerung von Besuchen von Familienangehörigen, das Recht auf Bildung, (ein Ende von) Isolationshaft und "Administrationshaft" (eine Haft ohne Anklage und Gerichtsverfahren).
Die Initiative wurde am Nationaltag der Solidarität mit den Gefangenen begonnen und von Marwan Barghouti, dem Chef der Nationalen Palästinensischen Befreiungsbewegung Fatah angeführt, der 2002 unter anderen wegen angeblicher Angriffe auf israelische Soldaten inhaftiert worden ist.  Quelle
 Übersetzung: K. Nebauer


 

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Internationale Unterstützung für Hungerstreikende wächst - Mehr als 1.500 Palästinenser in israelischen Gefängnissen befinden sich bereits in der dritten Woche für Ihre Rechte auf Freiheit und Würde in einem unbefristeten Hungerstreik. Sie waren einem Aufruf des inhaftierten Politikers Marwan Barghouti am 17. April, dem Tag der Gefangenen, gefolgt. Ihr friedlicher Protest richtet sich gegen die sog. Administrativhaft und menschenunwürdige Haftbedingungen, denen die Gefangenen ausgesetzt sind.

In einem beispiellosen Generalstreik am vergangenen Donnerstag solidarisierten sich hunderttausende Palästinenser mit den hungerstreikenden Gefangenen. So blieben Geschäfte und Schulen geschlossen und auch der öffentliche Nahverkehr wurde eingestellt.

Auch die internationale Unterstützung der inhaftierten Hungerstreikenden Gefangenen wächst täglich enorm an. In vielen Ländern finden Protestkundgebungen und solidarische Aktionen statt. Einen Überblick der weltweiten Solidaritätsbekundungen >>>



 


 

European parliament members stage sit-in in solidarity with hunger strikers -  Several members of the European parliament organized a sit-in in solidarity with hunger-striking Palestinian prisoners on Thursday, the 11th day of the mass “Freedom and Dignity” hunger strike taking place across Israeli prisons, with an estimated 1,500 Palestinian prisoners participating in the strike.

The sit-in was organized by Chair of Delegation for relations with Palestine Neoklis Sylikiotis, and took place at the European parliament in Brussels, Belgium.

Among the participants was MEP Martina Anderson, an Irish politician from Northern Ireland who had spent 12 years in British jails. Anderson tweeted a photo from the sit-in, showing a group of parliament members holding signs in support of the prisoners. Parliament members from Sweden, Greece, France, Italy, Spain, Britain, Austria, Denmark and Portugal took part in the sit-in. >>>

 

Hungerstreik: Ehemalige palästinensische Gefangene von Israel beschreiben, wie es in israelischen Gefängnissen wirklich ist - Sheren Khalel - 01.05.2017 - Besetzte Westbank: Mehr als 1.500 palästinensische Gefangene haben am Sonntag ihren 14. Tag des Hungerstreiks begonnen. Sie verlangen bessere Bedingungen in den Gefängnissen einschließlich häufigere und längere Besuche von Familienangehörigen, bedarfsgerechte medizinische Versorgung, ein Ende der Mißhandlungen ("abusive conditions"), der Isolations- und der Administrationshaft – eine israelische Strategie, mit der Palästinenser ohne Anklage oder Gerichtsverfahren unbegrenzt festgehalten werden können.

Der am 16. April begonnene Hungerstreik ist in diesem Ausmaß der erste der letzten Jahre. Zwei Wochen im Hungerstreik hat die Initiative an Dynamik gewonnen. An verschiedenen Orten quer durch die Westbank haben die Palästinenser für Donnerstag einen Streik angesetzt, Geschäfte und Schulen sollten geschlossen bleiben. Am Freitag riefen Politiker zu einem Tag des Zorns auf, an dem im ganzen besetzten palästinensischen Gebiet und in Israel Massenproteste organisiert wurden. Am Samstag drängten die Führer auf eine Ausweitung der Solidaritätsproteste.


Der israelische Minister für öffentliche Sicherheit Gilad Erdan erklärte, der Streik werde nicht zu Verhandlungen führen, weil "es keinen Grund gebe, [den palästinensischen Gefangenen] zu dem was sie bereits bekommen, noch mehr (additional conditions) zu geben".


Allerdings beschreiben Palästinenser, die eine Zeit lang in israelischen Gefängnissen waren, Mondoweiss gegenüber die inhumane Behandlung und sagten, die von den Hungerstreikenden aufgestellte Liste der Forderungen seien grundlegende Menschenrechte.


Firas Nasrallah, 32, war 16 Jahre alt, als er das erste Mal in ein israelisches Gefängnis kam. Er wurde von israelischen Sicherheitskräften verhaftet, wegen Steinewerfens während Ausschreitungen angeklagt und zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Während er mit zwei anderen ehemaligen Gefangenen in einer Bäckerei saß, die jetzt ihm gehört, sagte Nasrallah, keiner der Punkte auf der Liste der Forderungen sei wichtiger als die anderen, betonte aber die Notwendigkeit einer Reform der medzinischen Versorgung in den israelischen Gefängnissen.


Reform der medizinischen Versorgung
- "Als ich das erste Mal verhaftet wurde, wurde ich für das Verhör in einen 1x1m großen Raum gebracht. Der Raum war sehr heiß und feucht, es gab keinen Platz, kein Wasser, kein Licht," sagte er. "Unter diesen Bedingungen entwickelte ich sehr schnell einen schweren Hautausschlag am ganzen Körper. Damals bekam ich tagelang kein Wasser, weder zum Trinken noch zum Waschen oder Beten, es war eine Art psychologischer Folter."


Nasrallahs Hautausschlag wurde immer schlimmer. Wegen der Beschwerden konnte er nicht schlafen. Auch normale Bewegungen bereiteten ihm Schmerzen, aber er bekam keine Medizin zur Behandlung seiner Beschwerden, sagte er.
"Es wurde immer schlimmer, es war so schlimm, und die Krankenschwester – falls es eine richtige Krankenschwester war – sagte nur, ich solle mehr Wasser trinken. Bei allem sagten sie uns, wir sollten Wasser trinken, als ob das ein Heilmittel wäre", sagte Nasrallah. "Ich konnte nicht schlafen, es war so schlimm, dass ich mich am ganzen Körper bis aufs Blut kratzte."

Als er gefragt wurde, wie lang es gedauert habe, bis der Ausschlag weggegangen sei, schaut er ungläubig. "Du hast nicht verstanden", sagte er. "Es ging nicht vorbei, ich hatte den Ausschlag vier Jahre lang." >>>



Gefangen in Israel - Ausstellung - Im Rahmen der Palästinensischen Internationalen Buchmesse 2016 - Eine Fotodokumentation >>>

Bild links - Der Raum, in dem der Mann steht, ist für ein bis zwei Menschen gemacht. Die Tür ist aus Metall, es gelangt kein Licht herein. Hier werden Gefangene bis zu drei Tage eingesperrt, sie können nur stehen. Weder Essen noch Trinken wird verabreicht, die Notdurft wird in dem Raum verrichtet. Alles halbe Stunde wird gegen die Tür gehämmert, zum Erschrecken und zum Abhalten von Schlaf. Die Notdurft wird anschliessend in Beuteln gesammelt und dem Gefangenen über den Kopf gekippt.

 

stern-Umfrage - Kritik an Israel darf sein - Deutsche Politiker sollten sich trotz des besonderen Verhältnisses zu Israel mit öffentlicher Kritik nicht zurückhalten - das ist das klare Ergebnis einer Forsa-Umfrage

Als der israelische Premier Benjamin Netanjahu vorige Woche seinen Termin mit Außenminister Sigmar Gabriel absagte, weil der mit regierungskritischen Organisationen sprechen wollte, war das ein diplomatischer Eklat, der auch den anstehenden Israel-Besuch von Bundespräsident Steinmeier überschatten könnte. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des stern ist mit 21 Prozent nur jeder fünfte Bundesbürger der Ansicht, dass sich deutsche Politiker vor dem Hintergrund des besonderen Verhältnisses zu Israel mit öffentlicher Kritik an der israelischen Regierung zurücknehmen sollten. Eine breite Mehrheit von 71 Prozent hingegen meint, dass zum Beispiel die Siedlungspolitik in den Palästinenser-Gebieten durchaus kritisiert werden darf >>>

Bildergebnis für israel lobby latuffDer Nahostkonflikt findet in der Evangelischen Akademie Tutzing nicht statt! - Dr. Ludwig Watzal - Die Israellobby muss in die Schranken gewiesen werden.

Der zionistischen Israellobby ist es wieder einmal gelungen, eine Veranstaltung zum Nahostkonflikt zu verhindern. Vom 12. bis 14 Mai wollte die Evangelische Akademie unter Mitwirkung externer Veranstalter eine Informationsveranstaltung zum Israel-Palästina-Konflikt abhalten. Bereits im Vorfeld hat die Israellobby ihre Muskeln spielen lassen und ihren enormen politischen Einfluss schamlos ausgenutzt. Die Akademieleitung knicke schließlich ein, obgleich Akademiedirektor Udo Hahn treuherzig gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) vom 2. Mai erklärt hat: „Ich habe selber entschieden, die Tagung zu verschieben, da hat niemand Druck ausgeübt.“ Diesen politischen Stumpfsinn glaubt er vermutlich selber nicht. Die Entscheidung, die Veranstaltung abzusagen, durfte er natürlich „eigenständig“ treffen!

Schaut man sich das Programm und die honorigen Mitveranstalter an, stellt sich die Frage, was aus der einst stolzen Evangelischen Akademie in Tutzing geworden ist. In der Vergangenheit hatte sie politische Entwicklungen durch ihre offene und liberale Haltung wesentlich mitgestaltet, heute jedoch scheint sie zum Spielball der Israellobby geworden zu sein, die die größte Gefahr für die Meinungsfreiheit in Deutschland darstellt.

In München spielt die Israelischen Kultusgemeinde eine destruktive Rolle, insbesondere ihre Dauervorsitzende, die diesem Verein seit 1985 – quasi wie einem Privatclub – vorsteht. Erst kürzlich hat sie eventuell durch Schreiben oder andere Interventionen dafür gesorgt, dass der jüdische Verleger und Autor Abraham Melzer in München seinen Vortrag über Antisemitismus nicht halten konnte. Seither prozessieren die Parteien vor dem Landgericht in München. Die erste Runde ging an Melzer. Auch in Frankfurt hat die Israellobby eine Veranstaltung bisher mit Erfolg verhindert, aber vielleicht entscheidet ein Gericht noch für die Meinungsfreiheit.

Der SZ-Journalist Matthias Dobrinski wollte von Knobloch wissen, ob die jüdische Gemeinde gegen die Veranstaltung protestiert habe. Natürlich würde, wenn tatsächlich geschehen, Knobloch eine solche Frage niemals öffentlich beantworten, da man „nur beiläufig“ von der Veranstaltung erfahren habe. Ihre Antwort ist jedoch entwaffnend: „Unsachliche oder einseitige Kritik hat immer Folgen. Beim Thema Israel hat sich gezeigt, dass Einseitigkeit den israelbezogenen Antisemitismus befördert.“ Entscheidet Knobloch letztendlich, welche Veranstaltung einseitig ist? Man kann nur allen Organisatoren von Nahostveranstaltungen empfehlen, ihre Programme vorher bei Knobloch oder besser noch beim Zentralrat der Juden einzureichen, um den Kosher-Stempel zu bekommen, was den Vermietern von Räumlichkeiten erheblichen Ärger ersparen würde. Besser wäre jedoch, jedes Mal vor Gericht gegen die Zensurmaßnahme der Israellobby zu klagen, wie dies vom „Cafe Palestine“ in Freiburg geschehen ist.

Dass es mit den Hardlinern der Israellobby und den anderen Gruppen zu keinem Konsens kommen konnte, hat auch Akademiedirektor Hahn eingesehen. Was hat die Israellobby eigentlich gegen diese Veranstaltung einzuwenden gehabt, wenn doch Volker Beck von den Grünen, Rudolf Dressler von der SPD und Ruprecht Polenz von der CDU in einer Diskussionsrunde gesessen hätten? Schlimmere und einseitigere pro-Israel-Propagandisten hätte man gar nicht einladen können. Unter ihnen sticht besonders der unsägliche Grünen-noch-Bundestagsabgeordnete Volker Beck hervor. Er gehört zu den politisch perfidesten Israellobbyisten in Deutschland und stellt Gert Weisskirchen von der SPD weit in den Schatten >>>

VIDEO - Abbas bei Trump
ab Minute 7:08



Trump will den Nahostkonflikt lösen - sagt aber nicht wie - Donald Trump will einen neuen Nahost-Friedensprozess auf den Weg bringen. Wie er das schaffen will, verrät er bei einem Treffen mit Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas allerdings nicht. In den vergangenen Wochen hat der US-Präsident Staatschefs getroffen, die am Nahost-Friedensprozess beteiligt sind. - Peter Münch - US-Präsident Donald Trump hat versprochen, sich für ein Friedensabkommen zwischen Israel und den Palästinensern einzusetzen. Zugleich vermied er jedoch jede inhaltliche Festlegung. Die USA würden als "Vermittler, Verhandler und Ermöglicher" fungieren und "alles tun, was notwendig ist", so Trump bei einem Treffen mit Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas im Weißen Haus.

Im Gegensatz zu Abbas äußerte Trump sich allerdings nicht dazu, wie ein Friedensabkommen seiner Meinung nach aussehen könnte. Ebenso wenig bestätigte er die in den vergangenen Jahren ausgehandelten Eckpunkte einer möglichen Friedenlösung. Es sei Sache von Israelis und Palästinensern, darüber zu entscheiden, Frieden könne den beiden Seiten nicht von außen von den USA aufgezwungen werden. >>>

 

 


President Trump met with the Palestinian leader, Mahmoud Abbas, in the Oval Office on Wednesday. - Peter Bakermay -  President Trump plunged into the other side of Middle East peacemaking on Wednesday as he met for the first time with the Palestinian leader, Mahmoud Abbas, and committed himself to pulling off “the toughest deal” in the world. Hosting Mr. Abbas at the White House, Mr. Trump said he would do “whatever is necessary” to bring together the Palestinians and Israelis, who have been warring over the same small patch of land for generations. But he gave no sense of how he would achieve such a goal or exactly what an agreement might look like.

“We want to create peace between Israel and the Palestinians,” Mr. Trump said. “We will get it done. We will be working so hard to get it done. It’s been a long time.” Turning to Mr. Abbas, the president added, “I think there’s a very, very good chance, and I think you feel the same way.”

Mr. Abbas, 82, who was among the negotiators on hand for the historic signing of the Oslo Accords on the White House lawn in 1993, indicated that he did feel optimistic that nearly a quarter-century later Mr. Trump might be the president who finally builds on that initial agreement to forge a final resolution to the conflict. >>>



President Trump Gives A Joint Statement With Palestinian President Mahmoud Abbas
 

Palestine Update Nr. 39 – 28. April 2017  - Meinung - Proteste stoßen auf Unterdrückung - Ranjan Solomon

Die Gefangenen
- Auf einem aufwühlenden Bericht auf Facebook von Middle East Eye (unbedingt lesen!) kamen die israelischen Reaktionen auf den palästinensischen Gefangenenstreik heran an „gefährlich und rassistisch“. Es gab Stellungnahmen vom Verteidigungsminister Avigdor Lieberman der zusätzlich zum Ruf nach der Exekution von Gefangenen gesagt hat, Gefangene sollten dem Hungertod überlassen werden. In anderen Stellungnahmen werden die Gefangenen als „giftige Schaben“ bezeichnet, die man mit Gas töten solle und für die Vertilgungsanstalten errichtet werden müssten. Oren Hazan nach „Middle East Eye: „Es gibt kein Problem, selbst wenn alle Gefangenen als Ergebnis ihre Streiks verscheiden würden. Die Gefängnisse sind überbelegt, aber es gibt genug Platz in der Erde für ihre Leichen“.

Nach vier Tagen Streik stellten israelische Siedler nahe dem Ofer Gefängnis Grillplätze auf, um die Gefangenen, die zu diesem Zeitpunkt vier Tage lang weder gegessen noch getrunken (entspricht 12 Mahlzeiten) zu provozieren.

Der „Streik um die Würde“ drängt nach Verbesserung der Bedingungen für politische Gefangene, eine entsprechende Gesundheitsfürsorge, reguläre Familienbesuche, Zugang zum Telefon und ein Ende der Einzelhaft und „Administrativhaft“, die dazu eingerichtet wurde, um Leute für lange Zeit ohne Verhandlung einzusperren.

Um die Wirkung des Streiks im Vorfeld auszuschalten, verlegte das Israeli Prison Service Gefangene und schikanierte sie ohne Ende. Besuche durch ihre Anwälte wurden unterbunden, und sehr wenig Information von innerhalb der Gefängnisse wird bekannt gemacht. Trotzdem, die Solidarität vom Volk ist enorm, und Anfang der Woche hat der Hashtag #Dignity_Strike mehr als 12 Millionen Tweets auf Twitter erreicht.
 

Flüchtlinge für immer? - Es gibt eine andere endlose und irgendwie vergessene Tragödie, die das Leiden der Palästinenser vervielfacht. Für die palästinensischen Flüchtlinge, die inzwischen seit fast 50 Jahren in Flüchtlingslagern leben, wurde nichts Konkretes unternommen. Israel ist es gelungen, den Focus von den Gefangenen und den Flüchtlingen auf Syrien und andere Themen umzupolen, die nicht das Herzstück der Frage von Frieden und Gerechtigkeit im Mittleren Osten sind. Unser Artikel im Middle East Monitor in Facebook darüber ist eine wichtige Erinnerung ihres Anliegens.

„Ein Staat, der 50 Jahre Besetzung zelebriert, ist ein Staat, dessen Sensorium für Leitung verloren gegangen ist, seine Fähigkeit, gut von böse zu unterscheiden, beeinträchtigt“, schrieb der israelische Kommentator Gideon Levi in Haaretz.“Was ist da zu feiern, ihr Israelis? Fünfzig Jahre Blutvergießen, Missbrauch, Enterbung und Sadismus? Nur Gesellschaften, die kein Gewissen haben, zelebrieren solche Gedenktage.“ Levy argumentiert, dass Israel zwar den Krieg vn 1967 gewonnen haben, aber „fast alles sonst verloren“.
 

Unüberlegte Siedler - Das Verhalten der Siedler hört nicht auf, die zivilisierte Welt in Erstaunen zu versetzen. Anfang vergangener Woche überfielen rund 8000 israelisch-jüdische Siedler unter dem Schutz der israelischen Streitkräfte das Dorf Kifil Haris in der Stadt Salfit in der zentralen Westbank und führten – nach einem Bericht der Quds Press talmudische Rituale auf als Versuch, die lokale islamische Bevölkerung zu provozieren.

Gaza – die Katastrophe - Überall in Gaza schlittert die Situation weiterhin ins Chaos. Bei konstanten Stromknappheiten und unzureichender Infrastruktur vertieft sich die „humanitäre Krise“. Das hat sogar die Weltbank veranlasst (normalerweise eine beruhigende Quelle), einen Bericht im Vorfeld einer kürzlich stattgefundenen internationalen Geber-Konferenz herauszubringen, die betont, dass nur Hilfe von außen allein die stagnierende palästinensische Wirtschaft ohne praktische Veränderungen und israelische Zusammenarbeit nicht retten kann.

Internationale Solidarität - Die internationale Solidarität nimmt zu an vielen Orten, aber mehr wird gebraucht. Eine Delegation von Pax Christi International traf sich mit dem EU External Service (EEAS), um ihre Stimme für die Palästinenser einzubringen. Das Treffen folgt einer Pax Christi online Petition vom Februar, mit der Pax Christi sich an die EU High Representative Federica Mogherini wandte, damit die EU ihren Standpunkt gegenüber der israelischen Regierung verschärfe, die Legalisierung der illegalen Siedlungen auf palästinensischem Land zu verurteilen, weil diese nicht kompatibel sei mit der Menschenrechts-Klausel dem Assoziierungs-Abkommen zwischen EU und Israel. Pax Christi hat die EU auch angefragt, wirtschaftliche Maßnahmen zu ergreifen, bis sich Israel auf das internationale Recht verstehe.

Mittlerweile ist ein Kampf außerhalb des Spielfelds ausgebrochen zwischen der FIFA, ihren Mitgliedsländern und Israel. Eine intensive Kampagne versucht, israelische Clubs aus israelischen Siedlungen in palästinensischen Gebieten aus der FIFA auszuschließen. Mehr als hundert Sport- und Menschenrechtsgruppen, die Millionen Menschen quer über den Globus vertreten, haben FIFA aufgerufen, zu fordern, dass die Assoziation israelische Fußballvereine sofort Clubs ausschließen, die in illegalen Siedlungen beheimatet sind. Die Forderung an die FIFA lautet, die Assoziation zu suspendieren, wenn sie sich weigert sich zu fügen. Die israelische Regierung verlangt von ihren Botschaften, das Thema Siedlungs-Clubs als Ganzes aus der Kongress-Agenda zu werfen. Das Ergebnis des Votums von FIFA wird am 21. Mai 2017 bekannt werden. Wir ersuchen LeserInnen, sich in die Kampagne einzuklinken, wie dies im News-Teil vorgeschlagen ist.

Die News, die in diesem Update folgen, bringen mehr Details. In Solidarität Ranjan Solomon, Redakteur

Übersetzerin: Alle kursiv gedruckten Passagen wurden von mir aus den Facebook-Links übernommen bzw. aus anderen Unterlagen ergänzt.

 
 

Pax Christi – Respektiert  internationales Recht und beendet die Siedlungsbewegung – oder Erwartet ökonomische Maßnahmen  - Eine Delegation von Pax Christi International – bestand aus Marie Dennis (CO-Präsidentin), Rania Giacaman Murra (Direktorin des Arab Educational Institute – AEI, Bethlehem, und Mitglied des internationalen Vorstands), Alice Kootje Martinez (Senior Advocacy Officer von PCI). Mehr über den

 Besuch lesen Sie auf der Pax Christi International Website oder in Facebook >>>

 

 

#RedCardIsrael Campagne - Handeln Sie, um FIFA bedrängen, seine Statuten und die Menschenrechte der Palästinenser zu respektieren. FIFA wird seine Entscheidung über israelische Fußballteams beim Kongress am 11. Mai treffen, die in illegalen Siedlungen ihre Basis haben.

Die Details zu den möglichen Aktionen  im englischen Text mit entsprechenden Facebook-Links lesen. >>>

 
 

Der Zustand der palästinensischen Flüchtlinge überspannt bisher 5 Generationen: Auf der Daily Sabah Website können Sie in Facebook mehr lesen über den Umstand, dass trotz vieler Worte wenig Konkretes für die palästinensischen Flüchtlinge getan wird, die seit 50 Jahren in Camps leben. Nun, überschattet durch die Syrienkrise kommt die Tragödie erst recht nicht zu einer Lösung.

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Über die Überfälle von 8000 israelischen Siedlern auf historische Plätze im Dorf Kifil Haris, das zur Stadt Salfit in der Westbank gehört, berichtet Middle East Monitor auf Facebook: Quds Press berichtete, dass unter diesen Siedlern 250 erst kürzlich aus Frankreich immigrierte Personen waren, die planen, in der Westbank zu siedeln. Unter internationalem Gesetz ist Siedeln auf palästinensischem Boden jedoch verboten. Nach Quds Press ist es üblich, dass israelische Siedler islamische heilige Stätten überfallen, darunter auch Moscheen und die Gräber islamischer Gelehrter und Propheten, und ihre Rituale ausführen, als wären diese jüdische religiöse Stätten und damit die israelische Kontrolle über „das Ihre“ in der besetzten Westbank rechtfertigen.
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Zur Gaza-Katastrophe:
Ein Bericht über die Folgen der ständigen Stromausfälle und Mangel an Infrastruktur wird bei einer für den 4. Mai einberufenen Sondersitzung des Ad Hoc Liaison Committee in Brüssel vorgelegt, bei dem die Unterstützung Palästinas durch die internationalen Geldgeber besprochen wird.

Gazas einziges Elektrizitätswerk kann seine Generatoren oft nicht befeuern und daher wird die Stromleistung auf 4 Stunden täglich begrenzt. Das hat für die 2 Millionen Gazaer zu einer humanitären Krise geführt: „Die Kürzungen betreffen Spitäler, Kliniken, die Wasserversorgung und andere lebenswichtige Dienste, aber auch die Haushalte nachhaltig. Mehr >>>             Übers.: Gerhilde Merz

Zur aktuellen Lage - Wahat al-Salam - Neve Shalom - Rundbrief 1/2017 -  Zur Illustration der gegenwärtigen innenpolitischen Entwicklung in Israel möchten wir mit dem Fokus auf den israelisch-palästinensischen Konflikt dieses Mal allein zwei ausgewählte Stimmen aus Israel zu Wort kommen lassen. Betont werden muss, dass es sich dabei um Minderheitenpositionen handelt.

Zerstörtes Gebäude in Umm al-Hiran  - Eine jüdische Israelin, Freundin seit den frühen 80er Jahren, durchaus sehr kritisch gegenüber der palästinensischen Seite eingestellt, schrieb kürzlich: „Der wunderbare Frühlingsduft draußen, in dieser in unserem Land so herrlichen Jahreszeit mit vielfarbigen Blumen und zwitschernden Vögeln, steht in scharfen Kontrast zu unseren Gefühlen der Regierung gegenüber: Es sind Gefühle des Angewidertseins und der Scham angesichts dieser faschistisch-unmoralisch-'mittelalterlichen' Administration, die rückwärts gerichtet, dumm und unvernünftig ist und sich von den sogenannten ,religiösen' Parteien auf Kosten von uns allen, von uns Normal-Bürgern erpressen lässt! Vor allem der widerliche Soziopath, der unser Premierminister ist (überhaupt kein .Chet/Erster Minister'), und seine widerwärtige, lächerliche Ehefrau. Wir wissen nicht, wie all das enden wird, weil es immer schlimmer wird!" Wie politisch verzweifelt muss eine Mutter von drei Kindern und mehreren Enkeln sein, inzwischen Mitte 60, wenn sie zu solch sehr drastischen Worten greift?

Protest gegen Häuserzerstörungen in Qalansawe, Nähe Netahnja - Häuserzerstörungen sind ein Dauerthema. Allerdings nicht nur für die Angehörigen von tatsächlichen oder mutmaßlichen Attentätern in den besetzten Gebieten, die von den israelischen Sicherheitsbehörden seit vielen Jahren in Sippenhaft genommen und kollektiv bestraft werden. Auch Beduinen, die vorgeblich „illegal" gebaut haben, leiden unter dieser „Politik". Und auch palästinensische/arabische Israelis im Kernland. Aus Neve Shalom - Wahat al Salam erreichte uns Ende März folgende Nachricht:

Abriss eines Hauses
- „Eine Gruppe palästinensischer und israelischer Stadtplaner, Absolventen des ,change agents Kurses' unserer Friedensschule (Nava Sonnenschein), haben in einer Petition an Premierminister Netanyahu zu einem Stopp der Häuserzerstörungen in den palästinensischen Gemeinden aufgerufen. Demgegenüber haben sie sich für alternative Lösungspläne ausgesprochen, um die friedliche Koexistenz zwischen beiden Bevölkerungsgruppen zu fördern. Darüber haben .He'eretz', ,Ynet' und das ,arabisch-jüdische Städteplaner-Forum' ausführlich berichtet ... „ Über 280 Architekten, Ingenieure und Städteplaner haben die Petition unterschrieben, darunter Wissenschaftler der Ben-Gu.rion-Universität des Negev und der Universität Haifa. In dem Schreiben verurteilen die Experten die dauerhafte Diskriminierungspolitik der Regierung gegenüber der palästinensischen Minderheit auf dem Gebiet von Hausbau und Planung. ,Häuserzerstörungen sind keine Antwort auf das Bauen ohne Genehmigung, weil seit Jahren zu wenig Planungsgrundlagen und Genehmigungen von den Behörden gewährt werden. Wir fordern ein sofortiges Ende der Politik der Hauszerstörungen„ .. Als Planungsexperten und Menschen ist es unser Ziel Hoffnung zu schaffen!' so die Unterzeichner."

Wer jemals in palästinensischen Orten (...) gewesen ist und mit Verantwortlichen beispielsweise in der Stadt Nazareth gesprochen hat, wird das nicht sonderlich überraschen. Offenbar verschärft sich in letzter Zeit dieses innenpolitische Problem. 
Oase des Friedens - Wahat al-Salam - Neve Shalom

Rätsel um neue Hamas-Charta - Oliver Eberhardt - (...) Organisation stellte Dokument zu einem möglichen Palästinenserstaat vor / Von der Fatah dominierte Regierung in Ramallah zeigt sich ratlos über den Schritt des KonkurrenteDas nun vorgestellte Positionspapier, von dem unklar ist, ob es die ursprüngliche Charta der Hamas ersetzen oder ergänzen soll, oder ob es einfach nur ein Grundsatzpapier ist, solle die Haltung der Hamas »differenzieren«, sagt Fawzi Barhoum, Sprecher der Hamas-Regierung in Gaza. »Wir werden mit jedem zusammenarbeiten, der uns bei der Befreiung unseres Landes helfen kann«, betont er und verweist darauf, dass »direkte Verhandlungen mit Israel für uns ausgeschlossen sind«.

Sehr viel wichtiger scheinen ihm, aber auch den Funktionären in Doha, derzeit ohnehin die Alltagsprobleme zu sein: Denn die Situation im Gaza-Streifen spitzt sich zu. Weil die Regierung in Ramallah nun Steuern auf Treibstofflieferungen für das Elektrizitätswerk in Gaza erhebt, müsste dort die Stromerzeugung eingestellt werden. Gleichzeitig kommt der Wiederaufbau seit dem Ende des Krieges im Sommer 2014 nicht voran. Die Arbeitslosigkeit ist extrem hoch. Im Januar gab es deshalb erstmals Massendemonstrationen gegen die Hamas-Regierung.

Die Hamas-Bewegung hofft deshalb wohl darauf, neue ausländische Geldgeber in der muslimischen Welt zu finden. Zudem versucht man eine zunehmende Annäherung an Ägypten: Seit der Machtübernahme durch Präsident Abdelfattah al-Sisi ist die Grenze nur tageweise geöffnet, zudem ist auch der Interbankenverkehr streng reglementiert. Denn Ägypten sieht die Hamas als Teil der Muslimbruderschaft, aus der sie einst hervor ging, und die in Ägypten als Terrororganisation gilt. >>>

Hamas security forces detain several Fatah leaders across Gaza Strip -  Hamas security forces in Gaza arrested several leaders affiliated with the rival Fatah movement from the northern Gaza Strip, while several others were summoned over the past 24 hours across the besieged coastal enclave, according to a Wednesday report from the al-Mezan Center for Human Rights.

The center reported that said internal security services in Gaza -- which is governed by the Hamas movement -- arrested Fatah leaders from different areas across the northern Gaza Strip, and detained them at a police station in the Jabaliya refugee camp to prevent a march that Fatah had called for on Wednesday.

The Fatah movement had planned a march to take place on Wednesday in support of Fatah leader and Palestinian President Mahmoud Abbas and hunger-striking Palestinian prisoners.

The Fatah march was organized just one day after Hamas suspended schools and government offices to encourage people to take part in rallies, which involved Palestinians from across the political spectrum, in the Gaza Strip to express opposition to Abbas and the decade-long Israeli siege of the small Palestinian territory.

Secretaries of the Fatah movement in Gaza had reportedly received calls from people who identified themselves as members of the Gaza security services, notifying them that activities by the Fatah movement were banned.

According to al-Mezan, Hamas security forces obstructed the path of a vehicle transporting Fatah leaders Abdullah Abu al-Kas, Nael Abu Qamar and Amin Salman and arrested them on Tuesday.

Ten other Fatah leaders who were summoned by security services arrived to the Jabaliya refugee camp police center. Al-Mezan identified the ten as Walid Sbeih, Diyaa Jaber, Adnan al-Ajrami, Maher Abu Herbid, Adel Jumaa, Iyad al-Matlan, Saleh Quddas, Awwad al-Halul, Iskandar Huweihi and Aqil Sheikh Eid.

Six of them were released on the condition that they return to turn themselves in on Wednesday, while four remained in custody along with al-Kas, Abu Qamar and Salman.

Meanwhile, Gaza security forces summoned several Fatah-affiliates and leaders from across the Gaza strip.

Twelve of them -- who remained in custody as of Wednesday -- were identified by al-Mezan as Ramed Ziyad Mteir, Hazem Abd al-Rafe al-Khawaja, Muhammad Ahmad al-Taramsi, Mahmoud Ashour, Iyad Rafe Halas, Nayif Khweiter, Rami Halas, Ahmad al-Naasan, Munther Yousif al-Hayik, Saadi Halas, Jihad Quzaat and Muhammad al-Wahidi. >>>


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Nachrichten - Berichte

Trump ruft Israelis und Palästinenser zu Anstrengung für Frieden auf
"Wir kriegen das hin"



Trump braucht Abbas für seinen "großen Deal"
 

Abbas hails Trump's 'wisdom' in DC press conference with the US leader

Hamas security forces detain several Fatah leaders across Gaza Strip

50 Palestinian political leaders to join mass prisoner hunger strike in Israeli custody

Israeli Settler Rams Child With Car Near Hebron

'I'd rather die than live as a servile slave,' Omar Barghouti told his daughter

Hamas-Dokument
Dem einen zu viel, den anderen viel zu wenig

Protest gegen Unesco-Resolution: Israel kürzt erneut UN-Zahlungen
 

UNO - Israel streicht nach kritischer Resolution Zahlungen

Israeli Soldiers Attack Palestinian Journalists Protesting Near Ofer Prison

Israeli settler, 19, shot and killed by Israeli soldiers during attempted stabbing

Four Young Men Suffer Effects Of Teargas Inhalation In Qalqilia

Israeli Army Carries Out A Limited Invasion Into Southern Gaza

'Israel has never recognized its Palestinian citizens'

Israel should ratify the Chemical Weapons Convention

Hamas security forces detain several Fatah leaders across Gaza Strip

3. 5. 2017

Hunger Strike: Former Palestinian prisoners of Israel describe what it’s really like in Israeli jails


DFLP-affiliated hunger strikers set to refuse water if Israel ignores demands


European parliament members stage sit-in in solidarity with hunger strikers

Abbas arrives in Washington ahead of meeting with Trump

Army Abducts A Palestinian From Tulkarem At The Al-Karama Border Crossing

UK parliamentary report calls on government to consider recognizing a Palestinian state

Israeli Army Jeep Targeted With Homemade Explosive In Qalqilia

MADA- Escalated Attacks against Jerusalem Journalists

Former Political prisoner dies in protest tent

Israeli Soldiers Abduct Two Palestinians In Hebron

Israeli settler shot dead after allegedly attempting to stab Israeli forces at checkpoint

'Media awareness campaign' launched ahead of local West Bank elections

UK parliamentary report calls on government to consider recognizing a Palestinian state

2. 5. 2017

Hamas ändert erstmals seit 30 Jahren ihr Programm
Die Hamas will offenbar einen Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 anerkennen. Es wäre ein Durchbruch im Nahostkonflikt.



Hamas accepts Palestinian state with 1967 borders
 

Hamas unveils new charter, accepts 1967 borders for future Palestinian state


Hamas in 2017: Read the document in full

Israeli settlers fly Israeli flag over Hebron's Ibrahimi Mosque

» Israeli Soldiers Abduct A Wounded Child From An Ambulance In Jerusalem

Palestinians declare 'Day of Rage' in solidarity with hunger striking prisoners, and clash with soldiers and settlers

Abbas Fears the Prisoners’ Hunger Strike

Israeli Soldiers Abduct Two Palestinians In Hebron

Army Abducts A Palestinian From Tulkarem At The Al-Karama Border Crossing

Israeli Gas Bombs Burn Solidarity Tent Near Nablus

Two Palestinian Children Killed By Israeli Explosive Object In The Negev

Child Injured After Being Struck By Israeli Settler’s Car In Hebron

The Jewish-Arab love story that threatened Israel's national identity

UN says there is 'urgent need' to address crisis in Gaza in latest report

Video- Israeli Palestinian Bereaved Families for Peace - The Israeli-Palestinian Memorial Ceremony, 2017

In Israel`s official portrait, only Jewish lives matter

Israel resumes construction of illegal separation wall near al-Walaja

1. 5. 2017

PFLP launches cyber attacks against Israelis 'in solidarity with hunger strikers'

Kairo fordert Rückkehr der USA zu aktiver Rolle im Nahost-Konflikt

3,500 Palestinians without water as Israel destroys water pipelines

Israel riegelt Palästinensergebiete ab

Child Injured After Being Struck By Israeli Settler’s Car In Hebron

Israeli Navy Abducts Two Fishermen; Soldiers Uproot lands, In The Gaza Strip

PPS- “Israeli Soldiers Abduct 30 Palestinians In The West Bank”

Israeli Soldiers Abduct Five Palestinians In Nablus

Israeli Soldiers Assault Palestinian Journalists, Adduct Three Nonviolent Protestors, In Jerusalem

Israeli Soldiers, Colonists, Injure Two Palestinians Near Nablus

Apartheid Wall- Construction Resumed Northeast of Bethlehem

25,000 New Settlement Units Approved for Jerusalem

Several Warehouses Burned in Beita Village

Guess which of these rights Israel guarantees Palestinians

Israeli government bars Palestinians from joint memorial ceremony

Israel resumes construction of illegal separation wall near al-Walaja

Slamming the PA, Hamas official warns that Gaza could implode 'at any moment'

Israeli settlers block main highway near central West Bank village

225 Palestinians Barred From Entering Israel for Joint Memorial Day Ceremony

13 Palestinian journalists injured while attempting to cover Jerusalem sit-in

Hamas to amend controversial charter in bid to ease ties

U.S. Says Leftist Groups Under Fire From Netanyahu Are `Vital Part of Functioning Democracy`

Palestinian refugees are under attack in Lebanon again

30. 4. 2017

Gabriel über Israel-Besuch: "Ich habe gar nichts eskaliert"
Deutscher Außenminister verwahrt sich gegen Vorwürfe, er habe einen diplomatischen Eklat verursacht

 

Streit zwischen Netanjahu und Gabriel hält an

Arab League urges ICRC to intervene on Palestinian prisoners

Thousands March In Bethlehem In Solidarity With Hunger Striking Detainees

Israeli Soldiers Abduct A Wounded Child From An Ambulance In Jerusalem

Israeli Soldiers Injure Nine Palestinians, Attack Homes, In Hebron

Day of Rage: Many Palestinians Injured as Clashes Erupt across Occupied West Bank

Guess which of these human rights Israel guarantees to Palestinians

PHOTOS- Hundreds attend May Day demonstration in Nazareth

Leaked report highlights Israel lobby’s failures

29. 4. 2017

'Day of Rage' protests across West Bank in support of hunger strikers

Abbas should stop playing us for political gain, say young Gazan writers

Israel zerstört offenbar Stellungen in Syrien. Früher hätte Jerusalem zu so etwas eisern geschwiegen, nun ändert es seine Kommunikationsstrategie - wohl auch, um Assads Reaktion zu testen.

3,500 Palestinian without water as Israel destroys water pipelines

Israel kündigt Bau von 15.000 Wohnungen in Ostjerusalem an

Israeli Soldiers Injure Nine Palestinians, Attack Homes, In Hebron

Day of Rage: Many Palestinians Injured as Clashes Erupt across Occupied West Bank

Israeli Gas Bombs Cause Massive Fire In Nine Warehouses In Nablus

Jerusalem Municipality to Seize Palestinian Land for ‘Tourist Center’

Israel Cuts Water Supply to Jordan Valley Village

Activists Hold Weekly Protest In Bil’in, March In Solidarity With The Detainees

Hundreds of Israelis march on settlements to protest violence

Sit-ins organized in Palestinian territory, Israel, Venezuela in solidarity with hunger strike

Israeli gas canister sparks fire in Nablus-area village, causing severe damage

12 days in, Fatah decides to end ill prisoner's hunger strike

28. 4. 2017

Trumps Berater in der Kritik - Kushners geheime Millionen aus Israel


Jared Kushner is secret financial partners with the Steinmetz family, once the richest in Israel

European parliament members stage sit-in in solidarity with hunger strikersApril 27, 2017


Palestinians hold general strike in support of hunger-striking prisoners


In Photos- Palestinians launch general strike in support of imprisoned hunger strikers


PCHR Concerned over Life of Palestinian Prisoners on Hunger Strike in Israeli Jails

UNO zahlt in Gaza Spitälern den Strom

Die Energiekrise im Gazastreifen spitzt sich weiter zu. Um die Gesundheitsversorgung zu gewährleisten, zahlen die Vereinten Nationen umgerechnet rund eine halbe Million Franken an Spitäler.

800 Palestinians have been arrested based on Israeli computer program that analyzes social media posts to predict attacks

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